Samstag, 31. Dezember 2016

Wir wünschen unseren Lesern einen guten Rutsch in ein gesundes und frohes Neues Jahr!

Ihr Team vom v-mag

Änderungen in der Rentenversicherung zum 1. Januar 2017

Auch in der Rentenversicherung gibt es zum 1. Januar 2017 einige Änderungen. So gibt es u.a. eine Anhebung der regulären Altersgrenze für die Rente, die Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung steigt und nicht erwerbsmäßig tätige Pflegepersonen erwerben zukünftig unter bestimmten Umständen höhere Rentenanwartschaften.

Die Erklärungen dazu und die weiteren Änderungen gibt es hier: Deutsche Rentenversicherung

Bewertung: Die Top10 der wichtigsten Apps von Jugendlichen

Tipp vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Apps sind digitale Alltagshelfer genauso wie Freizeitbeschäftigung, insbesondere für Jugendliche. Die Webseite "Handysektor" hat rund um die derzeitigen die Top-10 Apps allerlei Wissenswertes in einer Bewertungsübersicht zusammengestellt: Von der Kategorie Datenschutz bis hin zum Spaßfaktor.

Eigene Erfahrungen mit Apps sind willkommen und können über den "App-Alarm" eingebracht werden. Zur Seite: handysektor.de / Die Top10 der wichtigsten Apps von Jugendlichen

Hintergrundinfo vom v-mag zur Seite www.handysektor.de: Diese Seite ist ein gemeinschaftliches Projekt der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) und des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs). Weitere Informationen zu den Auftraggebern gibt es im Impressum der Seite.

Rückruf: "Hirschlandjäger" - gereifte Rohwurst von Ager

Der Hersteller Ager GmbH ruft das Produkt "Hirschlandjäger - gereifte Rohwurst" mit den Chargen L4116XX und den Mindesthaltbarkeitsdaten von 05.02.2017 bis 05.03.2017 und L4616XX mit den Mindesthaltbarkeitsdaten von 04.02.2017 bis 21.02.2017 zurück.

Grund für den Rückruf: in dem oben genannte Produkt wurden Vera- bzw. Shigatoxinbildende E.coli Bakterien nachgewiesen. Quelle mit weiteren Details: Ager/Presseportal

(Ein weiterer, aktueller Rückruf von Ager: "Hirschboxl" - gereifte Rohwurst")

Freitag, 30. Dezember 2016

Silvesterparty: Worauf Sie bei Lärm, Jugendschutz und Co. achten sollten

Auch an Silvester muss man bei einer Party mit Freunden daheim oder in gemieteten Räumen einiges beachten; denn auch hierbei gelten bestimmte Regeln bezüglich Lärm, Jugendschutz und Co.

Die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern hat daher die wichtigsten gesetzliche Regelungen zusammengefasst, damit aus seiner fröhlichen Silvesterparty kein rechtliches Drama wird: vz Mecklenburg-Vorpommern

Wochenreport 52/2016

Neueste Verbraucherwarnungen und Meldungen:

  • Rückruf: Apfelsaft naturtrüb, MHD: 12/ 2017 von der Mosterei Wöhleke . Details: hier
  • Achtung, Allergiker (Haselnuss): Haselnüsse im „dmBio Stollenkonfekt 140 g“ vom dm-Drogeriemarkt”. Details: hier
  • Rückruf: Veggyness "VEGANE Winzi-Weenies" und Wheaty "VEGANWURST Winzi-Weenies". Details: hier
  • „Le Fédou - Fromagerie de Hyelzas“ ruft verschiedene Sorten Rohmilchkäse zurück. Details: hier
  • Rückruf: "Hirschboxl" gereifte Rohwurst von der Ager GmbH. Details: hier
  • Rückruf: Kuru-Incir Getrocknete Feigen mit dem Handelsnamen "Sera". Details: hier
  • Rückruf: Natura Ajvar scharf und mild von Natura. Details: hier

Neueste Öko-News und Tests:

Links zu weiteren Artikeln:  hier

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Sicherheitsupdate für Mozilla Thunderbird

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Mozilla stellt die neue Version Thunderbird 45.6.0 bereit, die Korrekturen für mehrere schwerwiegende Sicherheitslücken beinhaltet und darum zeitnah installiert werden sollte.

Betroffen sind folgende Systeme:
  • Mozilla Thunderbird vor 45.6
  • Apple Mac OS X
  • macOS Sierra
  • GNU/Linux
  • Microsoft Windows
Empfehlung: Aktualisieren Sie die Mozilla-Anwendung Thunderbird auf die neueste Version 45.6.0. Die Software können Sie über die angegebenen Update-Seite herunterladen und entsprechend den dortigen Anweisungen installieren.

Falls die Verlinkungen auf der Webseite noch auf Version 45.5.1 verweisen, können Sie dennoch die aktuelle Version erhalten, indem Sie den Downloadlink aufrufen und anschließend in der Adressleiste Ihres Browsers die Versionsnummer '45.5.1' (ohne Anführungszeichen) durch '45.6.0' ersetzen.


Das än­dert sich 2017 bei der Steu­er

Ab 2017 ändert sich einiges auch im Bereich der Steuer. Denn zum Jahresbeginn gibt es regelmäßig Änderungen, die sich auf den Alltag der Bürgerinnen und Bürger sowie der Unternehmen in unterschiedlicher Weise auswirken.

Für den steuerlichen Bereich hat das Bundesfinanzministerium die Neuerungen für Sie zusammengestellt:

Ein Bildschirmschoner für alle Schreibtischtäter, die etwas für ihre Rückengesundheit tun wollen.

Wer an seinem Computer PC-Arbeitsplatz etwas für seinen Rücken tun möchte, kann den Bildschirmschoner namens "Pauls Schreibtischübungen" vom Bundesministerium für Gesundheit downloaden: Bildschirmschoner "Pauls Schreibtischübungen" (SRC-Datei; 3,8 MB)

Danach aus dem Kontextmenü der Datei den Eintrag "Installieren" auswählen. Dann ist der Bildschirmschoner aktiviert und wird der Liste im Eigenschaften-Fenster des Desktops hinzugefügt. Er bleibt so lange aktiv, bis ein anderer Bildschirmschoner ausgewählt wurde.

Stauprognose für das Wochenende 30.12. bis 1.1.

Wie der ADAC in seiner neuesten Stauprognose vorhersagt, drohen an diesem Wochenende noch einmal zahlreiche Staus auf Deutschlands Autobahnen.

In den Tagen nach Silvester enden in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen die Ferien. Während der Berufsverkehr am Freitagnachmittag geringer ausfällt, sind Samstag und Sonntag viele Urlauber unterwegs.

Vor allem die Wintersportrouten sind davon betroffen. Die wichtigsten Staustrecken (in beiden Richtungen):

Mittwoch, 28. Dezember 2016

Silvesterfeuerwerk sicher abbrennen

Die Polizeiliche Kriminalprävention mahnt zur Vorsicht beim Umgang mit Feuerwerkskörpern – und klärt mit einem Informationsblatt auf.

Immer wieder kommt es an Silvester zu schweren Unfällen, wie zum Beispiel Verbrennungen und Verletzungen, weil Feuerwerkskörper nicht nach Gebrauchsanleitung verwendet beziehungsweise illegale oder selbstgebaute Silvesterböller abgebrannt werden. Dass man sich dabei nicht nur in Gefahr bringt, sondern auch strafbar machen kann, ist kaum bekannt.

Die Polizei klärt hierüber mit einem Informationsblatt auf und gibt Tipps für den richtigen Umgang mit Silvesterfeuerwerk; es kann hier kostenlos heruntergeladen werden (gibt es auch in englischer, französischer und arabischer Übersetzung.): zum Informationsblatt

Umtausch und Reklamation unerwünschter oder defekter Geschenke

Weihnachten ist vorbei - und schon beginnt bei vielen Beschenkten der Umtausch unerwünschter oder defekter Gaben. Doch welche Rechte haben Verbraucher eigentlich genau und wann müssen die Läden auf jeden Fall einen Umtausch gewähren?

Die Verbraucherzentrale Bayern hilft mit Tipps rund um die Reklamation und den Umtausch nach dem Weihnachtsfest: vz Bayern

Dienstag, 27. Dezember 2016

Ab 1. Januar 2017: Befreiung vom Rundfunkbeitrag bald rückwirkend möglich

Ab dem 1. Januar 2017 können Verbraucher Anträge auf Befreiung vom Rundfunkbeitrag (früher "GEZ" genannt) auch rückwirkend stellen.

Eine weitere Neuerung: Beitragsbefreiungen können zukünftig für einen längeren Zeitraum ausgestellt werden, falls die betroffenen Verbraucher bereits zwei Jahre lang aus immer dem gleichen Grund von der Beitragspflicht befreit waren.

Quelle und weitere wichtige Neuerungen bezüglich dem Rundfunkbeitrag: vz Berlin
und hier: rundfunkbeitrag.de

Kein heißes Wasser auf die Windschutzscheibe - und weitere Tipps für den Winter vom ADAC

Nicht jeder gut gemeinte Rat zum Autofahren im Winter ist auch sinnvoll. Laut ADAC sollten folgende 10 Fehler vermieden werden:

• Fehler 1: heißes oder kochendes Wasser über die Windschutzscheibe zum Abtauen der Scheibe schütten. Folge: Die Scheibe könnte springen. Richtig: kratzen und/oder Scheibenenteiser benutzen.

• Fehler 2: Brennspiritus in der Scheibenwaschanlage statt Frostschutzmittel. Folge: Mit Spiritus allein können nach der Scheibenwischerbenutzung Eiskristalle auf der kalten Scheibe aufblühen und somit die Sicht behindern. Richtig: Handelsüblicher Winterscheibenfrostschutz enthält zusätzlich Substanzen gegen die Wiedervereisung. Deshalb empfiehlt sich ein Frostschutzkonzentrat, wobei der Frostschutz bis mindestens minus 20 Grad gewährleistet sein sollte.

Samstag, 24. Dezember 2016

Wir wünschen unseren Lesern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!

Ihr Team vom v-mag



...und weil es hierzulande in diesem Jahr mit der weißen Weihnacht für die meisten Menschen wohl leider nichts mehr werden wird: ein Video aus dem Toronto Zoo, in dem die Pfleger einem Riesenpanda namens "Da Mao" einen Schneemann gebaut haben - und der das Konstrukt mit viel Spass und bärig fachgerecht "zerlegt" (Video ist ohne Ton)


Video: Toronto Zoo auf YouTube

Da es so putzig war packen wir glatt noch ein tonloses Video drunter: wieder "Da Mao" im Toronto Zoo und wie er das Rumkugeln im Schnee sichtbar genießt:

Video: Toronto Zoo auf YouTube

(P.S.: ab Dienstag geht es hier im v-mag wieder wie gewohnt weiter 😉 )

Online-Händler: Vorsicht ist besser als Nachsicht

Waren in Online-Shops zu bestellen ist für viele Verbraucher mittlerweile eine beliebte Alternative zum "realen" Shoppen in den Läden - kein Wunder; so kann man Angebote mit ein paar Klicks schnell und bequem vergleichen, sie danach ebenfalls ohne großen Aufwand in den virtuellen Warenkorb befördern und den Einkauf letztendlich mit einem Klick auf den "Kaufen"-Button bestätigen. Paketdienste erledigen dann obendrein auch noch den Transport der bestellten Artikel an die gewünschte Lieferadresse.

Bevor beim Online-Shopping allerdings auf den "Kaufen"-Button geklickt wird, sollte überprüft werden, ob der Händler seriös ist und Sicherheitsanforderungen berücksichtigt werden. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat einige Informationen und Ratschläge hierzu zusammengestellt: bsi-fuer-buerger.de

Freitag, 23. Dezember 2016

Achtung, Allergiker (Haselnuss): Haselnüsse im „dmBio Stollenkonfekt 140 g“ vom dm-Drogeriemarkt

Der Drogeriemarkt dm ruft den Artikel „dmBio Stollenkonfekt 140 g“ zurück. Betroffen ist ausschließlich die Ware mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 08.06.2017. Es wurden statt "dmBio Stollenkonfekt 140g" versehentlich "dmBio feine Vanillemonde" verpackt.

Der Artikel enthält daher das Allergen Haselnuss, das bei Allergikern gesundheitliche Probleme hervorrufen kann. (Für Nicht-Allergiker ist die Ware unbedenklich verzehrbar.)

dm bittet seine Kunden, das Produkt mit oben genannten MHD, ungeöffnet oder bereits
angebrochen, in die dm-Märkte zurückzubringen; der Kaufpreis wird erstattet. Quelle mit weiteren Infos: lebensmittelwarnung.de

Rückruf: Veggyness "VEGANE Winzi-Weenies" und Wheaty "VEGANWURST Winzi-Weenies"

Wheaty und Veggyness rufen die Produkte "VEGANE Winzi-Weenies" und "VEGANWURST Winzi-Weenies" zurück. Bei beiden Produkten ist die Charge 48216 mit den Mindesthaltbarkeitsdaten von 25.01.2017 bis 24.02.2017 betroffen.

Grund für den Rückruf: In den genannten Produkten wurden Metallteile gefunden. Quelle mit weiteren Infos: lebensmittelwarnung.de

„Le Fédou - Fromagerie de Hyelzas“ ruft verschiedene Sorten Rohmilchkäse zurück

Die französische Käserei „Le Fédou - Fromagerie de Hyelzas“ ruft folgende Sorten Rohmilchkäse wegen Listerien zurück (Abbildung kann durch Anklicken vergößert werden):

                               Screenshot: Pressemitteilung „Le Fédou - Fromagerie de Hyelzas“

Die Kunden, die obenstehende Produkte noch nicht verzehrt haben, werden gebeten die Ware zu vernichten oder in die Verkaufsstätte zurückzubringen. Der Kaufpreis wird erstattet. Die Verbraucher, die diesen Käse konsumiert haben und entsprechende Symptome feststellen, werden dringend gebeten, einen Arzt aufzusuchen und auf den Verzehr des Produktes hinzuweisen.

Die durch Lebensmittel übertragbaren Listeria monocytogenes-Infektionen führen zu Fieber und/oder Kopfschmerzen. Die Inkubationszeit kann bis zu 8 Wochen nach dem Verzehr der kontaminierten Produkte betragen. Diese Symptome können bei Kindern, immungeschwächten Personen, bei Schwangeren und bei älteren Menschen verstärkt auftreten. Quelle: lebensmittelwarnung.de

Bürger-Cert: neuer Newsletter "Sicher • Informiert" erschienen

Der neue Newsletter "Sicher • Informiert" vom Bürger-Cert (ein Projekt vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) ist wieder erschienen.

Diesmal mit Infos u.a. über:
  • Phishing: Vorsicht vor Betrugsmail mit Sparkasse als vermeintlichem Absender
  • Android: Vorinstalliertes Schadprogramm entdeckt
  • Ransomware: Verbreitung über Schadprogramm-Spam mit vermeintlichen Lizenz-Rechnungen im Namen von Unternehmen
  • WLAN: Warum internetfähige Puppen und Co. nicht ins Kinderzimmer gehören
und weitere Warnungen, Tipps und Hinweise, die man als User von Computer, Handy/Smartphone und Co. lesen sollte: Bürger-Cert Newsletter "Sicher • Informiert"

Wochenreport 51/2016

Neueste Verbraucherwarnungen und Meldungen:

  • Rückruf: König Kohlenmonoxid-Melder, Art. Code: SAS-CA100 und SEC-CA10. Details: hier
  • Rückruf bei Aldi Süd: Pastasorten „Conchiglie”, „Eliche rigate”, „Mafaldine”. Details: hier
  • Rückruf bei Decathlon: Roller Oxelo Town 7 EF oder Town 9 EF. Details: hier
  • Aldi Nord: „Steckdosen-Set“ doch nicht mit Kinderschutz. Details: hier

Neueste Öko-News und Tests:

Links zu weiteren Artikeln:  hier

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 51/2016 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier (leider nur engl.)

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Wer zahlt, wenn der Weihnachtsbaum brennt?

Brennender Kranz, Silvesterböller auf dem Auto und andere Feiertags-Schäden: Wer die Kosten trägt, hängt von der eigenen Umsicht und vom jeweiligen Versicherungsschutz ab.

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen erklärt hier, wer und unter welchen Umständen rechtlich dazu verpflichtet ist, für entstandene Schäden zu zahlen: vz NRW

Rückruf bei Aldi Süd: Pastasorten „Conchiglie”, „Eliche rigate”, „Mafaldine”

Aldi Süd ruft die Pastasorten: „Mafaldine“, „Conchiglie“ und „Eliche rigate“ vom Lieferanten Alimentitalia in die Filialen zurück; der Kaufpreis wird erstattet.


                                                                 Screenshot: Aldi Süd

Grund für den Rückruf: bei dem Pasta-Artikel (verkauft ab dem 3.12.2016 als Aktionsartikel) wurde in den Sorten „Mafaldine“ und „Conchiglie“ ein chemischer Fremdgeruch und Fremdgeschmack festgestellt. Aus vorsorglichen Gründen werden alle 3 Sorten des Artikels zurückgerufen. Quelle: Aldi Süd

Initiative "Umweltschutz im Alltag"

Im Grunde kann jeder Mensch im Alltag Umweltschutz betreiben - oft fehlt dazu aber das nötige Know-How und/oder konkrete Beispiele.

Die Initiative "Umweltschutz im Alltag" möchte mit Hintergrundinfos und alltagstauglichen Beispielen zeigen, wie man selbst mit Kleinigkeiten zum Umweltschutz beitragen kann. Sei es nun z.B durch einen wassersparenden Duschkopf, Alternativen zu Zahnpasta mit Mikroplastik oder Tipps zur Lebensmittelaufbewahrung.

"Umweltschutz im Alltag" (Webseite dazu: umweltschutz-im-alltag.rlp.de) möchte dieses Wissen vermitteln; es ist eine Initiative des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz in Kooperation mit zahlreichen Kooperationspartnern aus Umwelt- und Verbraucherschutz, Wirtschaft und Politik (siehe Kooperationspartner).


Rückruf bei Decathlon: Roller Oxelo Town 7 EF oder Town 9 EF

Decathlon ruft folgende Roller zurück, weil im Lenker ein brüchiges Teil vorhanden ist:

Roller Oxelo Town 7 EF oder Town 9 EF 
Code: 1601179 / 1601289 / 1601181 / 591725 / 591760 / 1601182 / 1607701 / 591766

Die betroffenen Roller der genannten Modellreihe wurden zwischen 01. Januar 2012 und 15. September 2016 verkauft. Das Unternehmen bittet seine Kunden, die oben genannten Roller in den Service-Point einer DECATHLON Filiale zu bringen und dieses Schreiben* dort vorzulegen. Der zuständige Mitarbeiter überprüft den Roller und ersetzt das jeweilige defekte Teil kostenlos für Sie. *Das Schreiben gibt es hier (PDF, 807 KB): Klick

Stauprognose für das lange Wochenende 23. bis 26. Dezember

Wie der ADAC in seiner aktuellen Stauprognose vorhersagt, müssen sich Autofahrer nach ruhigen Adventswochenenden wieder auf volle Straßen einstellen. Die Weihnachtsreisewelle begann bereits Mitte der Woche und erreicht am Freitag ihren Höhepunkt:

Lange Staus drohen vor allem in den Nachmittagsstunden. Am Samstag hingegen wird es deutlich entspannter zugehen. Nur auf den Winterrouten kann es an Heiligabend und den Folgetagen lebhafter werden. Lange Staus erwartet der ADAC aber nicht. Zäh fließender Rückreiseverkehr droht allen, die am Nachmittag des zweiten Weihnachtsfeiertags unterwegs sind.

Die wichtigsten Staustrecken (in beide Richtungen):

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Unsportliche Klauseln: Was das Fitnessstudio nicht in den Vertrag schreiben darf

Eine bundesweite Umfrage der Verbraucherzentralen hat gezeigt, dass manche Fitnessstudios z.T. Klauseln in ihre Verträge unterbringen, die rechtswidrig sind.

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg schildert daher in folgendem Artikel Beispiele für rechtswidrige Klauseln in Verträgen mit Fitnessstudios, die laut der Umfrage häufig vorkommen und verlinkt zu weiteren, typischen Problemen im Bezug auf Fitnessstudios und den Rechten als Kunde: vz Baden-Württemberg

Zum Jahreswechsel gibt die BZgA Tipps für einen erfolgreichen Rauchstopp

Der Trend zum Nichtrauchen ist ungebrochen: Immer mehr Menschen wollen rauchfrei werden.

Dabei unterstützt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit qualitätsgesicherten Angeboten. Im Jahr 2016 haben über 20.000 aufhörwillige Raucherinnen und Raucher das BZgA-Online-Ausstiegsprogramm auf www.rauchfrei-info.de genutzt.

Auch telefonisch berät die BZgA zum Rauchstopp: Im Durchschnitt informierten sich monatlich 4.000 Anrufer über die kostenfreie BZgA-Hotline unter der Nummer 0800 8313131.

Für alle, die jetzt zum Jahresende planen, das neue Jahr rauchfrei zu beginnen, gibt die BZgA folgende erprobte Empfehlungen und Tipps:

Dienstag, 20. Dezember 2016

Netgear Router - erste offizielle Sicherheitsupdates

Dies ist ein Update für diese Warnmeldung: Produktwarnung für Netgear Router R6400, R7000 und R8000

Der Hersteller stellt nun für Geräte mit den Modellnummern R6400, R7000 und R8000 offizielle Sicherheitsupdates bereit, die Sie über den angegebenen Link herunterladen können:

Gesundheit und Pflege: Wichtige Änderungen ab Januar 2017

Auch im kommenden Jahr gibt es im Bereich Gesundheit und Pflege wieder einige Änderungen. Das Bundesgesundheitsministerium hat auf seiner Webseite einen Überblick der wichtigsten Neuerungen ab Januar 2017 zusammengestellt: bundesgesundheitsministerium.de

Und vor allem für Kunden einer privaten Pflegezusatzversicherung - hier noch einen Lesetipp: Probleme bei der Umstellung in der Pflegezusatzversicherung (und weil der Link am Ende dieses Artikels nicht direkt funktioniert; hier gibt es ihn nochmals funktionierend zum Anklicken: www.vz-bw.de/pflege-antrag-ab-2017)

Weihnachtsgans: Genuss aus artgerechter Haltung

Die gebratene Gans mit Klößen, Rotkohl und Sauce gehört für viele Verbraucher traditionell auf die weihnachtliche Festtafel. Empfehlenswert sind Gänse aus artgerechter Haltung; denn Gänse (und auch Enten) aus "Billighaltung" werden vor allem für die Weihnachtszeit brutal zwangsgemästet.

Die meisten dieser armen Tiere stammen aus Polen und Ungarn - dort ist deren Haltung oft katastrophal. Sie vegetieren in dunklen, engen Ställen vor sich hin, ohne Auslauf und Badewasser. Ihre Intensivmast führt dazu, dass sie sehr schnell an Gewicht zulegen; dadurch können ihre Knochen das hohe Gewicht nicht mehr tragen. Schmerzen und Knochendeformationen sind die Folge.

Die Qualen, die Gänse und Enten außerdem für die sogenannte "Stopfleber" (auch "Foie gras" genannt)" etragen müssen, sind noch unerträglicher. Diese Vögel werden 3-4 mal am Tag (meist maschinell) mit einem Maisbrei zwangsernährt. Dies führt oft auch zu Verletzungen am Schnabel und der Speiseröhre. Aufgrund der hohen Menge an Futter weitet sich nicht nur Speseröhre und Magen unnatürlich; auch die Leber kann da nicht mithalten; sie entwickelt sich zur Fettleber (was nichts anderes ist als der gewollte Effekt der "Stopfleber").

Unser Appell: wer zu Weihnachten nicht auf den oblikatorischen Gänse- oder Entenbraten verzichten möchte, sollte auf ein Tier aus artgerechter Haltung achten (dies schließt den Kauf und Konsum von "Stopfleber" logischerweise aus).

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat hier hilfreiche Tipps und Hinweise für den Kauf von artgerechten Gänsen zusammengestellt: vz Nordrhein-Westfalen

Aldi Nord: „Steckdosen-Set“ doch nicht mit Kinderschutz

Aldi Nord informiert darüber, dass das „Steckdosen-Set“ des Importeurs „REV Ritter GmbH“ das seit dem 15. Dezember 2016 in allen Aldi Nord-Filialen verkauft wurde, doch nicht kindersicher ist.

Das betroffene Produkt wurde irrtürmlich im Aldi-Magazin und auf den Filial-Preisschildern mit der Angabe „mit Kinderschutz“ beworben. Tatsächlich enthält der Artikel keinen Kinderschutz. Der betroffene Artikel wird ansonsten von Aldi Nord als "sicher" bezeichnet und kann demnach gemäß den Angaben auf der Verpackung bzw. in der Bedienungsanleitung ohne Einschränkungen verwendet werden.

Kunden, die das betroffene Produkt nun aufgrund des fehlenden Kinderschutzes nicht mehr möchten, können es in die Filialen gegen Erstattung des Kaufpreises zurückbringen. Quelle: Aldi Nord 

Klarheit über die Begriffe "vegetarisch" und "vegan"

Die CDU/CSU und SPD setzt sich für eine rechtsverbindliche Definition der Begriffe "vegan" und "vegetarisch" ein. Dazu legten die Koalitionsfraktionen einen Antrag vor, der verlässliche Rahmenbedingungen für vegane und vegetarische Lebensmittelangebote fordert. Der Antrag kann hier kostenlos heruntergeladen werden (PDF, 864 KB : 18/10633)

Demnach soll sich die Bundesregierung unter anderem auf EU-Ebene für die im EU-Recht vorgesehene freiwillige Kennzeichnung einsetzen, die den Kunden eine zweifelsfreie Wahl zum Kauf entsprechender Lebensmittel ermöglicht. Dies soll mehr Transparenz für die Verbraucher bringen, ihr Vertrauen auf die stetig ausweitende Angebotsvielfalt stärken und informierte Kaufentscheidungen ermöglichen. Quelle: Deutscher Bundestag

Montag, 19. Dezember 2016

Deutsche Bahn: Sicherheitskräfte mit Körperkameras gegen Angreifer

Anfang August startete auf den drei Berliner Bahnhöfen Zoologischer Garten, Alexanderplatz und Ostbahnhof ein Pilotprojekt, für das 12 Sicherheitskräfte der Deutschen Bahn mit so genannten "Bodycams" (ca. handgroße Kameras, die am Körper getragen werden) ausgestattet wurden.

Die Kameras können von den Trägern aktiviert werden, wenn ein Konflikt eskaliert oder eine Straftat beobachtet wird. Neben der Aufzeichnungsfunktion sei nach Angaben der DB vor allem der eingebaute Monitor sehr wirkungsvoll. Ist er eingeschaltet, erkennen sich Angreifer auf dem Bild selbst und – so die Erfahrung der Sicherheitskräfte – lassen von ihren Taten ab. Auch gegenüber aggressiven Bettlern oder betrunkenen Jugendlichen wirke die Kamera durch den Monitor.

DB-Sicherheitschef Hans-Hilmar Rischke dazu: „Unsere Sicherheitskräfte sind sich einig: mit der Bodycam wird nicht nur Beweismaterial bei Straftaten gesichert, sie schreckt auch Angreifer ab.“ Rischke weiter: „Wegen des klaren Erfolgs testen wir die Kameras jetzt auch bei Sicherheitskräften in Zügen.“

Die DB möchte bereits ab Frühjahr 2017 die Körperkameras auch Sicherheitskräften in anderen Regionen bereitstellen. Vor allem stark frequentierte Bahnhöfe, Fußball-Fanreiseverkehr sowie Volksfeste und Großveranstaltungen stehen im Fokus. Hierbei kommt es immer wieder zu Angriffen auf DB-Mitarbeiter, meist sind die Angreifer alkoholisiert. Neben Deeskalations- und Verteidigungstrainings sowie neuen Einsatzkonzepten sind die Bodycams ein wichtiges Instrument der DB, um Angriffe auf ihre Mitarbeiter zu reduzieren. Quelle: Pressemitteilung DB

Bestellte Geschenke im Internet - wie sieht es mit der Rückgabe aus?

Geschenke im Internet zu bestellen ist gerade jetzt in der Weihnachtszeit sehr beliebt. Doch wie sieht es bei dieser Einkaufsmöglichkeit eigentlich mit dem Umtauschrecht aus, falls dem Beschenkten das Geschenk doch nicht gefällt? Geht ein Umtausch dann problemlos und wenn ja, was für Fristen gelten da?

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen erklärt in einem Weihnachtsspezial die rechtliche Situation dazu: vz Niedersachsen

Verbraucherzentrale rät: Wehren Sie sich, wenn Banken gut verzinste Sparpläne loswerden wollen

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg erklärt anhand eines Beispiels, wie Banken derzeit versuchen, ihre Kunden aus gut verzinsten Sparlänen loszuwerden - und was man ihrer Meinung nach als betroffener Kunde gegen eine solche Kündigung unernehmen kann. Denn nach Ansicht der Experten vom Marktwächter Finanzen sind diese nicht rechtens: vz Baden-Württemberg

Sonntag, 18. Dezember 2016

Die Biodiversitätswand im Museum für Naturkunde Berlin in Virtual Reality

Wissenschafts-Wochenende im v-mag: diesmal mit einem 360° Video über die Biodiversitätswand im Museum für Naturkunde Berlin.

Dieses vier Meter hohe und zwölf Meter lange Exponat zählt dank seiner Vielfalt an Farben und Formen der Arten zu den Highlights des Museums. Darin gezeigt werden rund 3.000 präparierte Tierarten. Natürlich ist die heute existierende Artenvielfalt auf der Erde viel höher; geschätzte 4 bis 40 Millionen.

Wir kennen allerdings derzeit nur einen kleinen Teil davon. Bislang sind etwa 1,8 Millionen Tier- und Pflanzenarten wissenschaftlich beschrieben, registriert und mit Namen versehen - und stetig werden neue Arten entdeckt und dokumentiert.

Dieses Video ist, wie bereits erwähnt, ein sogenanntes 360° Video. D.h. man kann in das laufende Video hineinklicken/tippen, gedrückt/getippt halten und es gleichzeitig beliebig nach links, rechts, oben und unten "herumziehen":


Video: Google Deutschland auf YouTube

Samstag, 17. Dezember 2016

Online-Abos: Das sollten Sie wissen

Die eCommerce-Verbindungsstelle Deutschland* hat wichtige rechtliche Infos und Tipps bezüglich Online-Abos veröffentlicht. Hier geht es zu den einzelnen Themenbereichen:
*Die eCommerce-Verbindungsstelle Deutschland ist unter dem Dach des deutsch-französischen Zentrums für Europäischen Verbraucherschutz e.V. (ZEV) angesiedelt. Der gemeinnützige Verein in Kehl an der Grenze zu Straßburg engagiert sich seit 1993 für deutsch-französische Verbraucherfragen.

Gesperrtes Kundenkonto wegen zu vieler Retouren: ECC-Net erwirkt bei Online-Versand-Riesen die Rückzahlung von Guthaben

Wie das Netzwerk der Europäischen Verbraucherzentren (ECC-Net) mitteilt, hat ein Online-Versandhaus in Luxemburg zahlreichen deutschen Verbrauchern die Kundenkonten gesperrt, weil diese angeblich zu häufig von ihrem Widerrufsrecht Gebrauch gemacht hatten.

Daraufhin wurde die EVZ Luxemburg eingeschaltet, die zumindest bewirkte, dass die Kunden ihr Guthaben zurück erhielten. Quelle mit weiteren Infos (PDF, 221 KB): Klick


"Veggie"-Fleischersatz: Nicht immer so gesund wie gedacht

Mittlerweile voll im Trend und längst auch in ganz "normalen" Supermärkten erhältlich: sogenannte "Veggie"-Fleischersatzprodukte. Und längst greifen nicht nur Vegetarier oder Veganer zur pflanzlichen Fleisch-Alternative, denn neben dem Aspekt des Tierschutzes halten viele Verbraucher solche Produkte auch noch für gesünder und fettärmer.

Aber ist dies wirklich so? Die SWR-Verbrauchsendung MARKTCHECK hat nachgehakt:


Video: marktcheck auf YouTube

Freitag, 16. Dezember 2016

Smartphone-Diebstahl: Schützen Sie Ihre Daten

Wenn das Smartphone geklaut wird oder sonstwie abhanden kommt, bedeutet dies meist nicht nur der materielle Verlust des Gerätes, denn viele Smartphone-User haben darauf auch persönliche und sicherheitsrelevante Daten (bewusst oder sogar unbewusst) gespeichert.

Und dies kann bedeuten, dass - wenn das Gerät in falsche Hände gerät - der Verlust weitaus größeren Schaden bewirken kann als der Wert des Smartphones an sich (man denke da z.B. an Bankdaten, Zugang zu Kunden-Accounts etc.).

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat daher einige Tipps und Sicherheitshinweise zusammengestellt, damit im Falle des Verlustes die Daten auf dem Smartphone besser gesichert sind: bsi-fuer-buerger.de

Greenpeace-Untersuchung: Pestizid Ethoxyquin in Speisefischen

Greenpeace hat eine Laboruntersuchung von Fischprodukten - darunter Lachs, Forelle, Dorade und Wolfsbarsch - in Auftrag gegeben. Insgesamt wurden 54 Fischprodukte im Labor auf das Pflanzenschutzmittel Ethoxyquin* untersucht. Getestet wurde Tiefkühlfisch sowie geräucherter und frischer Fisch aus Aquakulturen, Bio-Aquakulturen und Wildfängen.

Das erschreckende Ergebnis: Alle 38 Speisefische aus konventionellen Aquakulturen enthielten Ethoxyquin. In 32 Proben der Aquakultur-Fische lag die Ethoxyquin-Belastung sogar über der gesetzlich erlaubten Höchstmenge für Fleisch; das bedeutet der Ethoxyquin-Wert lag über 50 Mikrogramm pro Kilogramm (50μg/kg).

In Fischprodukten, die aus Bio-Aquakultur stammen, wurde Ethoxyquin nur in sehr geringen Mengen nachgewiesen, weil diese Chemikalie in der Regel nicht im Futter vorhanden ist, das für die Bio-Zucht eingesetzt wird. Allerdings kann das Pestizid in anderen Stoffen vorkommen, die bei der Zucht zugesetzt werden.

Die Laborproben haben ebenfalls bestätigt, dass Wildlachs im Gegensatz zu Lachs aus Aquakultur in der Regel frei von Ethoxyquin ist, da er nicht gefüttert wird.

*Das Pflanzenschutzmittel Ethoxyquin wird verwendet, um Tierfutter wie Fischmehl für den Transport haltbar zu machen. Seit 2011 ist Ethoxyquin als Pflanzenschutzmittel von der EU-Kommission aufgrund „einer Reihe von Bedenken“ nicht mehr zugelassen. Als Futtermittelzusatz hingegen ist es weiterhin erlaubt.

Die Aufnahme von Ethoxyquin in bislang nachgewiesenen Rückstandsmengen ist laut Toxikologen nicht akut gesundheitsgefährdend; allerdings gibt es dazu keine Langzeitstudien.

Quelle und weitere Infos dazu mit den genauen Testergebnissen zum kostenlosen Download: Greenpeace

Wochenreport 50/2016

Neueste Verbraucherwarnungen und Meldungen:

Derzeit liegen keine neue Meldungen/Warnungen vor. Den Wochenreport der vergangenen Woche finden Sie hier.

Neueste Öko-News und Tests:

Links zu weiteren Artikeln:  hier

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 50/2016 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier (leider nur engl.)

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Apple Sicherheitsupdates für Mac OS X und macOS Sierra

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Apple schließt mit der neuen Version macOS Sierra 10.12.2 mehrere teilweise schwerwiegende Sicherheitslücken. Einige Sicherheitslücken betreffen auch die Betriebssysteme OS X Yosemite (Version 10.10.5) und OS X El Capitan (Version 10.11.6).

Betroffen sind folgende Systeme:
  • Apple Mac OS X 10.10.5
  • Apple Mac OS X 10.11.6
  • macOS Sierra
Empfehlung: Der Hersteller empfiehlt ein Update auf die aktuelle Version macOS Sierra 10.12.2. Dieses Update kann im App Store bzw. von der Apple-Support-Webseite heruntergeladen und installiert werden (siehe Referenz).

Aldi Süd führt Bargeldauszahlung ein

In allen Aldi Süd Filialen haben Kunden nun auch die Möglichkeit, Bargeld direkt und ohne zusätzliche Auszahlungsgebühren an der Kasse abzuheben.

Dazu nennt der Kunde vor dem Bezahlen an der Kasse den gewünschten Betrag, der bar ausgezahlt werden soll und autorisiert den Vorgang wie gewohnt per PIN-Eingabe. Für die Bargeldauszahlung werden die Debitkarten aller Banken akzeptiert. Kreditkarten sind von der Bargeldauszahlung ausgenommen.

Einzige Voraussetzung: Der Einkauf muss mindestens 20 Euro betragen. Pro Einkauf können zusätzlich zum Einkaufsbetrag bis zu 200 Euro ausbezahlt werden. Quelle und weitere Infos dazu: Aldi Süd Pressemitteilung

Updates für Apple-Anwendungen

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor Sicherheitslücken in folgenden Apple-Anwendungen und rät den Nutzern, die Sicherheitsupdates dafür durchzuführen. Mehr dazu hier:

KEINE Fake-Mail: Yahoo Passwörter ändern

Derzeit kursiert eine E-Mail, welche die Nutzer eines Yahoo-Accounts dazu auffordert, ihr Passwort dafür zu ändern. Dies ist ausnahmsweise mal KEINE betrügerische E-Mail; sie kommt tatsächlich von Yahoo wegen einem Hackerangriff, der wohl schon bereits 2013 stattgefunden hat.

In unserem Partnerblog "Vorsicht email" gibt es einen Screenshot der Mail und es wird erklärt, was genau Yahoo-Nutzer nun tun sollten:Vorsicht email

Achtung, neue Masche: Unseriöse Inkassoforderungen per SMS

Die Verbraucherzentrale Bremen warnt vor einer neuen Masche, bei der die Kriminellen z.B. per Zeitungsanzeige mit Gewinnspielen oder Telefonsex locken.

Wer dann die in der Anzeige dafür angegebene Telefonnummer auf seinem Mobiltelefon wählt, hört zuerst eine Bandansage -  und bekommt kurze Zeit später per SMS eine Inkassorechnung für angeblich genutzte Dienste. Genaueres zu dieser neuen Masche hier: vz Bremen

Online-Shopping: Im Internet sicher Geschenke kaufen

Per Online-Shopping Weihnachtsgeschenke einkaufen hat viele Vorteile - leider haben auch unseriöse Anbieter da schon längst ein lukratives Terrain für sich entdeckt: mit sogenannten "Fake-Shops" zocken sie gutgläubige Kunden ab. "Fake-Shops" sind gefälschten Online-Verkaufsplattformen, auf denen Kriminelle Waren anbieten. Wer bestellt und bezahlt, sieht weder Ware noch sein Geld wieder. Doch jeder kann sich schützen.

Die Polizeiliche Kriminalprävention gibt hier ein paar wichtige Tipps dazu:
  • Keine Spontankäufe: Bevor Sie ein Produkt in den Warenkorb eines Online-Shops legen, sollten Sie den Preis des Produkts bei anderen Anbietern wie dem Händler vor Ort vergleichen. Denn Betrüger locken ihre Opfer mit unwahrscheinlich niedrigen Preisen an.
  • Informieren Sie sich: Geben Sie den Namen des Online-Shops in eine Suchmaschine ein, dadurch können Sie negative Erfahrungen anderer Kunden herausfinden. In vielen Selbsthilfeforen erfahren Sie, ob Ihr gewählter Shop unseriöse Geschäftspraktiken anwendet.
  • Verbraucherzentrale hilft: In der Regel führt auch ein Anruf bei einer Verbraucherzentrale zur gewünschten Information über einen Online-Händler.
  • Wählen Sie sichere Zahlungswege: Der Kauf auf Rechnung kann vor Betrug durch Fake-Shops schützen. Getätigte Überweisungen können aber nur kurzfristig rückgängig gemacht werden. Wenden Sie sich daher so schnell wie möglich an Ihre Bank. Beim Lastschriftenverfahren können vorgenommene Abbuchungen noch nach einigen Tagen storniert werden. Nutzen Sie beim Onlinekauf keine Zahlungsdienste wie Western Union, paysafe oder Ukash.
  • Kein Einkauf bei Zweifel: Wenn Sie sich unsicher sind, kaufen Sie am besten gar nicht im gewählten Shop. Sie sollten das gewünschte Produkt nur beim Händler Ihres Vertrauens erwerben.
Weitere Tipps finden Sie hier.

Stauprognose für das Wochenende 16. bis 18. Dezember

Wie der ADAC in seiner aktuellen Stauprognose vorhersagt, bleiben Staus und Wartezeiten auf den Fernstraßen aus, weil wenig Verkehr unterwegs ist - obwohl in Sachsen-Anhalt und im Saarland bereits die Weihnachtsferien beginnen. Anders sieht die Situation in den Innenstädten aus: Hier kann die Suche nach einem Parkplatz zur Geduldsprobe werden.

Der Automobilclub empfiehlt daher, das Auto auf Park-and-Ride-Plätzen am Stadtrand abzustellen und auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Informationen über Parkhäuser und deren aktuelle Belegung gibt es beim Parkinfo-Service des ADAC unter adac.de/reise_freizeit/verkehr/parken/default.aspx.

Die Baustellensaison ist mittlerweile fast überall beendet. Kurze Verzögerungen kann es noch auf folgenden Strecken geben:

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Sicherheitsupdate für Mozilla Firefox

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik /BSI):

Mozilla stellt die Version Firefox 50.1 bereit, welche Korrekturen für mehrere schwerwiegende Sicherheitslücken beinhaltet und zeitnah installiert werden sollte.

Betroffen sind folgende Systeme:
  • Mozilla Firefox vor 50.1
  • Mozilla Firefox ESR vor 45.6
  • Tor Browser vor 6.0.8
  • Apple Mac OS X
  • macOS Sierra
  • Canonical Ubuntu Linux 12.04 LTS
  • Canonical Ubuntu Linux 14.04 LTS
  • Canonical Ubuntu Linux 16.04 LTS
  • Canonical Ubuntu Linux 16.10
  • GNU/Linux
  • Microsoft Windows
Empfehlung: Aktualisieren Sie die Mozilla-Anwendung auf die neueste Version. Die Software können Sie über die angegebene Update-Seite laden und entsprechend den Anweisungen installieren.

Microsoft Sicherheitsupdates im Dezember 2016

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik /BSI):

Microsoft stellt mit dem Dezember 2016 Patchday Sicherheitsupdates für mehrere Produkte zur Verfügung, unter anderem für die derzeit unterstützten Versionen des Internet Explorers, den Browser Edge, verschiedene Office-Pakete, dort auch die Varianten für Macintosh-Betriebssysteme, das .NET Framework und alle aktuellen Windows-Versionen. Microsoft aktualisiert weiterhin den Adobe Flash Player und behebt damit zusätzliche schwerwiegende Sicherheitsanfälligkeiten.

Betroffen sind folgende Systeme:

Umweltfreundliche Weihnachtsbäume

Tipp vom Umweltbundesamt: Die meisten unserer Weihnachtsbäume wachsen in Kulturen - oft unter Einsatz von Pestiziden. Umweltschonender sind natürlich gewachsene Bäume aus der Region / Ökobäume (Ökobäume sind übrigens leicht am Bio- oder FSC-Siegel zu erkennen. Zu den vertrauenswürdigen Siegeln zählen Bio-, Bioland-, Naturland-, Demeter- oder FSC-Siegel.)

Mehr Infos zu diesem Thema:

Hoverboards & Co - Polizei mahnt zur Vorsicht bei Weihnachtseinkäufen

Keine gute Geschenkidee zu Weihnachten: die Berliner Polizei warnt vor den neuen, originellen Fortbewegungsmitteln mit Bezeichnungen wie Hoverboards, Self-Balance-Boards, City- oder One-Wheels, E-Scooter, Elektroskateboards, Pocketbikes u. ä.

Denn die Nutzung solcher "Funmobiles" im öffentlichen Straßenverkehr ist ausnahmslos unzulässig und mit nicht unerheblichen straf- und haftungsrechtlichen Risiken verbunden. Allerdings sind in der Werbung und im Handel entsprechende Warnungen nur sehr versteckt oder gar nicht zu finden. Auch rechtlich fragwürdige oder falsche Aussagen sind nicht selten.

Die Polizei stellt klar: Solche Fahrzeuge sind mit einem  Elektromotor ausgerüstet und gelten im Straßenverkehrsrecht deshalb nicht als erlaubnisfreie Spielzeuge, sondern als Kraftfahrzeuge. Regelmäßig beträgt ihre bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit mehr als sechs km/h, so dass sie generell zulassungs-, kennzeichnungs-, versicherungs- und fahrerlaubnispflichtig sind.

Verordnungsstopp: Wenn die Therapie erkämpft werden muss

Jeder vierte Arzt im Südwesten darf keine Heilmittel mehr verschreiben, weil das Budget ausgeschöpft ist. Die Folgen für Patienten können dramatisch sein. Hier ein Video von der SWR-Verbrauchersendung MARKTCHECK dazu:


Video: marktcheck auf YouTube

Dienstag, 13. Dezember 2016

Sicherheitsupdate für den Adobe Flash Player

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Im Adobe Flash Player bis einschließlich Version 23.0.0.207 existieren siebzehn kritische Sicherheitslücken, die zur vollständigen Übernahme des betroffenen Systems durch einen Angreifer aus dem Internet führen können.

Betroffen sind folgende Systeme:
  • Adobe Flash Player bis einschließlich 23.0.0.207
  • Adobe Flash Player bis einschließlich 23.0.0.207 for Google Chrome
  • Adobe Flash Player bis einschließlich 23.0.0.207 for Microsoft Edge and Internet Explorer 11
  • Adobe Flash Player for Linux bis einschließlich 11.2.202.644
  • Apple Mac OS X
  • macOS Sierra
  • GNU/Linux
  • Chrome OS
  • Microsoft Windows
Empfehlung: Aktualisieren Sie den Adobe Flash Player auf die Version 24.0.0.186, sofern Sie nicht die automatische Update-Funktion innerhalb des Produktes benutzen. Linux-Anwender aktualisieren auf Version 24.0.0.186 des Adobe Flash Players für Linux.

Quellen:

Sicherheitsupdate auf Apple iOS 10.2

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Apple veröffentlicht die iOS Version 10.2 über die eine Vielzahl von Sicherheitslücken behoben werden.

Betroffen sind folgende Systeme:
  • Apple iPad 4
  • Apple iPad Air 2
  • Apple iPhone 5
  • Apple iPhone 5c
  • Apple iPhone 5s
  • Apple iPhone 6
  • Apple iPhone 6 Plus
  • Apple iPhone 6s
  • Apple iPhone 7
  • Apple iPhone 7 Plus
  • Apple iPod Touch 6G
  • Apple iOS vor 10.2
Empfehlung: Aktualisieren Sie den Adobe Flash Player auf die Version 24.0.0.186, sofern Sie nicht die automatische Update-Funktion innerhalb des Produktes benutzen. Linux-Anwender aktualisieren auf Version 24.0.0.186 des Adobe Flash Players für Linux.

Quelle:

Beschwerde-Portal: Paket-Ärger.de

Gerade jetzt zur Weihnachtszeit wird das eine oder andere Geschenk über das Internet bestellt oder per Paketdienst selbst verschickt. Um so wichtiger, dass die Lieferungen nun auch tatsächlich durch die Paketunternehmen korrekt bearbeitet und zuverlässig ausgeliefert werden.

Doch laut der Verbraucherzentrale wenden sich immer wieder verärgerte Kunden an sie und schildern ihre negativen Erfahrungen mit Paketdiensten. Beschädigte Pakete, verspätete Lieferung, Pakete in den Hausflur gestellt, Benachrichtigungskarte im Briefkasten, obwohl jemand zu Hause ist - um nur einige Ärgernisse zu nennen.

Die Verbraucherzentrale NRW hat daher das interaktive Informations- und Beschwerdeportal Paket-Ärger.de entwickelt, um die Verbraucherposition am Paketmarkt zu analysieren und zu stärken. Die Umsetzung des Projekts erfolgt in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Thüringen und wird vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gefördert.

Dort gibt es u.a. die Möglichkeit, Erfahrungsberichte zu schildern, Ärgernisse zu melden und kuriose Erfahrunge mitzuteilen und mit den Mitarbeitern der Verbraucherzentrale und den anderen Portalnutzern zu diskutieren. Außerdem gibt es Infos über die Rechte als Empfänger und Versender sowie rechtliche und praktische Tipps, um einen reibungslosen Paketversand zu fördern.

Verbraucherzentrale kritisiert: "Bahnfahren wird mit neuer Preisstruktur noch komplizierter"

Preis-Wirrwarr bei der Deutschen Bahn - und offenbar kein Ende in Sicht.

Wer versucht, bei der Deutschen Bahn möglichst preiswert eine Fahrt zu buchen, steht nicht selten vor einer sehr komplizierten Aufgabe; bislang haben 67 Prozent der Verbraucher das Preissystem der Bahn nur in Teilen oder gar nicht verstanden. Das zeigt eine *repräsentative Umfrage von KantarEmnid im Auftrag des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (vzbv).

Und nun wird es anscheinend noch komplizierter: seit dem 11.12.2016 gibt es Neuerungen im Preissystem der DB. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz erklärt hier in Kürze, was es mit diesen Neuerungen auf sich hat (*mit Link zur o.g. repräsentativen Umfrage): vz Rheinland-Pfalz

Unrealistische Portionsangaben: Salz, Zucker und Fett in Produkten "schöngerechnet"

Die Verbraucher- und Lebensmittelschützer von "foodwatch" kritisieren, dass die Lebensmittelindustrie den Gehalt von Salz, Zucker und Fett in ihren Produkten mit unrealistischen Portionsgrößen "schönrechnet".

foodwatch bemängelt: Zwar müssen ab dem 13.12.2016 die sieben wichtigsten Nährwerte (Brennwert, Fett, gesättigte Fettsäuren, Kohlenhydrate, Zucker, Eiweiß und Salz) einheitlich pro 100 Gramm beziehungsweise Milliliter angegeben werden.

Allerdings darf die Industrie diese Angaben auf der Rückseite der Packung im Kleingedruckten verstecken – und auf der Packungsvorderseite die Zucker-, Fett- oder Salzwerte mit Mini-Portionsgrößen und irreführenden Prozentwerten kleinrechnen.

So steht dann z.B. auf der Vorderseite einer 175g- Chipstüte groß als "Portion" 30g - entsprechend gering ist dann da der angegebene Anteil an Salz und Fett.

Das gleiche Spiel bei gesüßten Frühstücksflocken (Zielgruppe dank der bunten, fröhlichen Comicfigur auf der Packung vor allem auch Kinder): wieder 30g als "Portion" auf der Vorderseite - und damit sind dann laut Aufschrift nur 10% des täglichen Zucker„bedarfs“ einer erwachsenen Frau pro "Portion" enthalten (und das ohne Milch, die ja auch noch von Natur aus Milchzucker enthält).

Bei einem 100g Schoko-Weihnachtsmann sollen sich anscheinend 5 Kinder die leckere Süßigkeit teilen; denn hier wird die "Portion" mit 20g angegeben - Frohe und friedliche Weihnachten! Und es gibt etliche weitere Beispiele dieser Art.

foodwatch fordert die Vorsitzenden der im Bundestag vertretenen Parteien daher dazu auf, das Thema erneut auf die politische Agenda zu heben:

Montag, 12. Dezember 2016

Produktwarnung für Netgear Router R6400, R7000 und R8000

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

In verschiedenen WLAN-Routern der Firma Netgear existiert eine kritische Sicherheitslücke.

Betroffen sind folgende Systeme:
  • Netgear Router R6400
  • Netgear Router R6400 1.0.1.12_1.0.11
  • Netgear Nighthawk Router R7000
  • Netgear Nighthawk Router R7000 1.0.7.2_1.1.93
  • Netgear Nighthawk X6 Router R8000
  • Netgear Nighthawk X6 Router R8000 1.0.3.4_1.1.2
Empfehlung: Der Hersteller hat die Möglichkeit einer Sicherheitslücke bestätigt, stellt aber noch keine Sicherheitsupdates zur Verfügung. Die internen Untersuchungen sind zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht abgeschlossen. Da die Sicherheitslücke sehr einfach auszunutzen ist, sollten Sie betroffene Geräte nicht verwenden, bis das Sicherheitsupdate zur Verfügung steht.

Quelle:

Weihnachtsbäckerei, gebratene Gans & Co: nicht allzu dunkel "kokeln"

Wenn kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Getreideprodukte und Kartoffeln stark erhitzt werden, bildet sich Acrylamid. Das beginnt bei Temperaturen von über 120 °C und steigt bei 170-180 °C sprunghaft an. Aus Tierversuchen ist bekannt, dass Acrylamid das Erbgut verändern und Krebs erzeugen kann.

Auch die z.T. kritisch bewerteten Stoffe Furan, Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und 3-Monochlorpropandiol (3-MCPD) und 3-MCPD-Ester entstehen bei der Erhitzung von Lebensmitteln.

Für die Weihnachtsbäckerei bedeutet das: Plätzchen und Co. nicht zu heiß backen und nicht "ankokeln" lassen. Und auch bei dem traditionellen Festtagsessen, der gebratenen Gans, sollte etwas darauf geachtet werden, dass da nicht allzu dunkel gebrutzelt wird.

Das Bundeministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat eine kostenlose Broschüre erstellt, in der erklärt wird, welche Gefahren beim Erhitzen von Lebensmitteln entstehen und wie man die Belastung durch unerwünschter Stoffe möglichst gering halten kann (PDF, 490 KB): Unerwünschte Stoffe, die beim Erhitzen von Lebensmitteln entstehen: Acrylamid & Co

Verschärfter ADAC EcoTest liefert Verbrauchern klares Bild

Der ADAC hat seinen EcoTest zur Messung von Verbrauch und Schadstoffen erneut verschärft: Pkw werden jetzt noch realitätsnäher geprüft als es Hersteller und staatliche Institutionen tun. Dies soll Verbrauchern eine klare Orientierung bei der Auswahl eines sparsamen und möglichst sauberen Pkw bieten.

Neben aktualisierten Fahrzyklen und verschärften Bewertungsmaßstäben gibt es eine weitere wesentliche Neuerung: Autos, die auf dem Prüfstand eine Empfehlung erreichen, müssen sich jetzt zusätzlich Abgasmessungen auf der Straße (Real Driving Emissions) stellen.

Hier sind die bisherigen Testergebnisse des ADAC EcoTests (die Infografiken lassen sich durch Anklicken vergrößern):

Sonntag, 11. Dezember 2016

Flug über das Tal "Mawrth Vallis" auf dem Mars

Wissenschafts-Wochenende im v-mag: diesmal mit einem Video, das auf der Basis von Aufnahmen der Mars-Sonde "Mars Express" der ESA erstellt wurde und einen Flug über das Tal "Mawrth Vallis" (eines der ältesten Täler auf dem Mars) zeigt.

Dieses Tal ist genauer gesagt ein 600 km langer, 2 km tiefer Abflusskanal* und liegt an der Grenze des südlichen Hochlands und der nördlichen Tiefebene des Mars. (*Wir erinnern uns - Wissenschaftler der NASA hatten 2015 mitgeteilt, dass es ihrer Erkenntnis nach auf dem Mars saisonweise sogar flüssiges Wasser gibt: Wasser marsch auf dem Mars!)

Das Video beginnt an der Mündung des Kanals in der Ebene "Chryse Planitia" und führt in Richtung der Quellregion im Hochland "Arabia Terra Highlands". Auf dem 4 Milliarden alten Plateau gibt es viele entsprechende Krater, was auf dieses hohe Alter schließen lässt.

Hineingezoomt offenbaren sich lichte Stellen und dunklere Ablagerungen. Die hellen Schichtgesteine gehören zu den größten zugänglichen Gesteinsuntergründe auf dem Mars; sie bestehen aus Tonmineralien (Schichtsilikate). Ihre Existenz lässt auf flüssiges Wasser in der Vergangenheit schließen.

Die Vielfalt der wasserhaltigen Mineralien und die Möglichkeit, dass sie einen Beweis für eine sehr alte, bewohnbare Umgebung auf dem Mars beinhalten könnten brachte die Wissenschaftler dazu, "Mawrth Vallis" als Kandidaten für die Landung der Mission ExoMars 2020 vorzuschlagen.

Video: European Space Agency, ESA on YouTube / Credits: ESA/DLR/FU Berlin, CC BY-SA 3.0 IGO / Music: Ars Sonor (CC BY 4.0) Adrian Neesemann

Weitere Infos dazu (leider nur engl.):

Samstag, 10. Dezember 2016

Linktipp: Online-Portal "Kostenfalle Zahn"

Der Besuch beim Zahnarzt oder Kieferorthopäden kann heutzutage ganz schön teuer werden; längst werden nicht mehr alle Kosten von den Krankenkassen übernommen oder es gibt  z.T. nur noch Zuschüsse auf den tatsächlich zu zahlenden Rechnungsbetrag.

Die Verbraucherzentrale Bayern informiert daher in einem Online-Portal namens "Kostenfalle Zahn" rund um die Themen Zahnvorsorge, Zahnbehandlung, Zahnersatz und Kieferorthopädie - u.a. was unter welchen Umständen von den Krankenkassen übernommen werden muss, welche Zuschüsse es gibt, was Patienten komplett selber zahlen müssen und wo Kostenfallen lauern.

Dazu bietet das Portal die Möglichkeit, sich über kostenpflichtige Leistungen beim Zahnarzt zu beschweren, Erfahrungsberichte mitzuteilen und über das Thema Zähne zu diskutieren. Hier geht es zur Startseite: verbraucherzentrale-bayern.de/kostenfalle-zahn

Produktwarnung für Joomla!

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Im Joomla! Content Management System existiert eine Sicherheitslücke.

Betroffene Systeme:
  • Joomla! ab 3.4.4
  • Joomla! bis einschließlich 3.6.4
Empfehlung: Der Hersteller hat noch kein Sicherheitsupdate zur Behebung der Sicherheitslücke zur Verfügung gestellt und auch keinen Workaround veröffentlicht.

Dennoch sollten Sie Joomla! über die referenzierte Download-Seite wenigstens auf Version 3.6.4 aktualisieren, um sich zumindest gegen nicht angemeldete Angreifer zu schützen. Prüfen Sie in zudem alle existierenden Administratorkonten auf Gültigkeit, um die Auswirkungen eines möglicherweise bereits erfolgten Angriffs zu minimieren.

Freitag, 9. Dezember 2016

Verbraucherzentrale warnt vor offenbar unberechtigt ausgestellte Rechnungen für Telefonsex

Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein warnt aktuell vor offenbar unberechtigt ausgestellte Rechnungen; wobei die Empfänger der Zahlungsaufforderungen 90 € für angeblich in Anspruch genommenen Telefonsex mit einem beiliegenden Vordruck entweder nach Tschechien überweisen oder den Betrag in bar per Einschreiben verschicken sollen.

Die Verbraucherzentrale vermutet nach eigenen Angaben hinter den Schreiben eine Masche unseriöser Unternehmen. Mehr dazu hier: vz Schleswig-Holstein

Bürger-Cert: neuer Newsletter "Sicher • Informiert" erschienen

Der neue Newsletter "Sicher • Informiert" vom Bürger-Cert (ein Projekt vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) ist wieder erschienen.

Diesmal mit Infos u.a. über:
  • BaFin: Phishing-Mail hat Kontoinformationen im Visier
  • GoldenEye: Neue Ransomwarevariante verbreitet sich schnell
  • iCloud-Kalender: Einladungen entpuppen sich als Spam
  • Router-Sicherheit: Was Nutzer tun können
und weitere Warnungen, Tipps und Hinweise, die man als User von Computer, Handy/Smartphone und Co. lesen sollte: Bürger-Cert Newsletter "Sicher • Informiert"

Wochenreport 49/2016

Neueste Verbraucherwarnungen und Meldungen:

  • SodaStream: Rückruf PEN-Sprudlerflaschen. Details (PDF, 390 KB): hier
  • Rückruf bei TEDI: „Foam Modelliermasse“. Details: hier
  • Sicherheitshinweis/Austauschprogramm zum Rauchwarnmelder EIM-202 von Unitec. Details: hier
  • Rückruf: Bierschinken, Putenbrust geräuchert, Lammsalami von der Öko-Metzgerei Landfrau / Hofpfisterei . Details: hier
  • Rückruf: Sera Geröstetes Auberginenpüree, Közlenmis Patlican, 650g. Details: hier
  • Apple: iPhone 6s-Programm für Probleme mit unerwartetem Ausschalten. Details: hier

Neueste Öko-News und Tests:

Links zu weiteren Artikeln:  hier

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 49/2016 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier (leider nur engl.)

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) ermöglicht die Online-Auskunft über den eigenen Punktestand

Seit heute (08.12.2016) kann man beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) auch über das Internet eine Auskunftserteilung über die eigenen Eintragungen im Fahreignungsregister (umgangssprachlich Verkehrssünderkartei genannt) beantragen - einschließlich der Punkte für Verkehrsverstöße.

Um den kostenfreien Service des Kraftfahrt-Bundesamtes nutzen zu können, benötigen die Anfragenden den Personalausweis im Scheckkartenformat mit Online-Ausweisfunktion und einen internetfähigen Computer mit einem Kartenlesegerät sowie der AusweisApp. Mehr dazu hier: www.kba.de/online_Punkteauskunft_komplett.html

Laboranalyse von foodwatch: Schoko-Weihnachtsmänner und andere Weihnachtssüßwaren mit Mineralöl belastet

Die Lebensmittel- und Verbraucherschutzorganisation "foodwatch" hat eine Laboranalyse beauftragt, bei der insgesamt 20 Weihnachtssüßwaren - von Schokoladenprodukten bis hin zu Lebkuchen - getestet wurden. Das Ergebnis dieser Analyse: Zwei Schoko-Weihnachtsmänner enthalten demnach aromatische Mineralöle (MOAH), die als potenziell krebserregend und erbgutschädigend gelten.

In den beiden Schoko-Weihnachtsmännern wurden daneben auch gesättigte Mineralöle (MOSH) nachgewiesen; diese Stoffe reichern sich im Körper an und können die Organe schädigen. Erhöhte Werte wurden laut dieser foodwatch-Laboranalyse insgesamt in 15 Produkten gefunden.

Im Vergleich zu früheren Tests sind die Mineralölbelastungen allerdings löblicherweise zurückgegangen. Denn noch kurz vor Ostern wiesen Analysen aromatische Mineralöle (MOAH) in acht von 20 Schokohasen nach – für foodwatch ein Beleg dafür, dass sich Mineralölverunreinigungen vermeiden lassen, wenn die Hersteller dies nur wollen.

Quelle mit weiteren Infos und den Downloadlink für die kostenlosen, kompletten Testergebnisse gibt es hier: foodwatch

Festtage: schenken und schmücken

Die Verbraucherzentrale Bayern hat für die Weihnachtszeit allerlei nützliche Anregungen und Tipps zusammengestellt; zu Kinderspielzeug, Gutscheinen, Bäumen, Dekoration, Lichterketten, Umtausch und noch einigem mehr: vz Bayern

Warnung vor internetfähigem Spielzeug

Manches Spielzeug für Kinder scheitert gründlich, wenn es um die Sicherung der grundlegenden Verbraucherrechte, Sicherheit und Privatsphäre geht.

Finn Myrstad vom Norwegischen Verbraucherrat erklärt anhand „Meine Freundin Cayla“ und „i-Que“ die Unzulänglichkeit von internetfägigem Spielzeug. Dieses Video ist Teil der Kampagne des Norwegischen Verbraucherrats für bessere Verbraucherrechte im Zusammenhang mit dem "Internet der Dinge":

Video: Forbrukerrådet Norge auf YouTube

Stauprognose für das Wochenende 9. bis 11. Dezember

Wie der ADAC in seiner aktuellen Stauprognose vorhersagt, kommen Autofahrer an diesem Wochenende wieder entspannt über die Autobahnen.

Allerdings sieht es in den Großstädten anders aus: Am dritten Adventswochenende strömen noch mehr Besucher in die Innenstädte zu den Weihnachtsmärkten und zum Einkäufen als zuvor. Der Automobilclub empfiehlt daher, das Auto auf Park&Ride-Plätzen abzustellen und auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Informationen über Parkhäuser und deren aktuelle Belegung gibt es beim "Parkinfo-Service des ADAC".

Auf diesen Autobahnen kann es wegen Baustellen zeitweise zu Verzögerungen kommen:

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Sicherheitshinweis/Austauschprogramm zum Rauchwarnmelder EIM-202 von Unitec

Die Inter-Union Technohandel GmbH (Unitec) teilt mit, dass im Zuge einer Überprüfung des Rauchwarnmelders der Marke Unitec mit der Modell-Nummer EIM-202 festgestellt wurde, dass die Lautstärke des Warnsignals bei manchen der produzierten Melder die Normanforderungen der EN 14604 nicht erfüllt.

Betroffen sind demnach ausschließlich Rauchwarnmelder mit der Modellnummer EIM-202. Die Zuverlässigkeit der Signalauslösung im Brandfall sei laut dem Unternehmen dennoch jederzeit gegeben. Unitec bietet betroffenen Kunden einen Austausch an, sofern sie einen (oder mehrere) dieser Melder bei sich installiert haben. Quelle mit weiteren (Kontakt-)Infos (PDF, 4 MB): Klick

Portal über Ernährungsnotfallvorsorge

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat in Zusammenarbeit mit den für den Bereich der Ernährungsvorsorge zuständigen Ministerien der Bundesländer und der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) ein Portal mit Infos über die Ernährungsnotfallvorsorge in Deutschland erstellt.

Das Portal soll interessierten Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu Informationen zur Ernährungsvorsorge in Notfällen erleichtern sowie über Aufgaben, Zuständigkeiten und staatliche Tätigkeiten in diesem Bereich informieren: www.ernaehrungsvorsorge.de/

Lebensmittel-Haltbarkeit: Wie lange sind Kühlschrankleichen genießbar?

Grillsoße oder Mayonnaise landen nach dem ersten Öffnen oft im Kühlschrank, wo sie in Vergessenheit geraten. Die SWR-Verbrauchersendung MARKTCHECK prüft, wie lange man sie und andere Kühlschrankleichen noch essen kann:


Video: marktcheck auf YouTube

Mehr zu diesem Thema auch hier:

Rückruf: Bierschinken, Putenbrust geräuchert, Lammsalami von der Öko-Metzgerei Landfrau / Hofpfisterei

Die Öko-Metzgerei Landfrau (hauseigene Metzgerei der Hofpfisterei) ruft wegen möglicher Kontamination mit Listerien folgende Produkte zurück:
  • Bierschinken“ (Chargennummer 16444)
  • Putenbrust geräuchert“ (Chargennummer 16445) MHD: 15.11.2016 bis 5.12.2016
  • Lammsalami“ (Chargennummer 16373) MHD: 10.12.2016 bis 24.12.2016
Die betroffenen Produkte wurden in Filialen der Hofpfisterei und bei ausgewählten Händlern in Bayern und Baden-Württemberg verkauft. Kunden werden gebeten, die betroffenen Artikel gegen Erstattung des Kaufpreises oder im Tausch gegen Neuware auch ohne Vorlage des Kassenbons in den Filialen der Hofpfisterei oder bei Ihrem Händler zurückgeben. Quelle mit weiteren Infos: landfrau.de

Dienstag, 6. Dezember 2016

Polizei warnt: Bewerbungs-E-Mails greifen Rechner im gesamten Bundesgebiet an

Die  Ansbacher Kriminalpolizei warnt vor E-Mail Bewerbungen, die an Firmen im gesamten Bundesgebiet versandt wurden.

An die seriös wirkenden Bewerbungen sind zwei Dateien angehängt. Eine davon ist eine Excel-Datei, welche mit einer Schadsoftware versehen ist. Die Software bewirkt die Verschlüsselung der Dateien der entsprechenden Firma.

Das Ausmaß der betroffenen Firmen ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Ansbacher Kriminalpolizei warnt Firmen vor dem Öffnen entsprechender E-Mails, insbesondere sogenannter Eigenitiativ-Bewerbung per E-Mail mit oben beschriebenem Charakter. Quelle und Kontaktinfos: Polizeipräsidium Mittelfranken/Presseportal

+++Update+++ (07.12.2017) Nun warnt auch die Bundesagetur für Arbeit vor "verseuchte" Bewerbungs-E-Mails: arbeitsagentur.de

Rückruf: Sera Geröstetes Auberginenpüree, Közlenmis Patlican, 650g

Die Güven-Al GmbH ruft vorsorglich folgendes Produkt zurück:

Sera Geröstetes Auberginenpüree, Közlenmis Patlican, 650g (MHD: 25.05.2019, Los-Nummer: PN: 160301006)

Grund für den Rückruf: In mehreren Gläsern des Produkts mit dem genannten MHD wurden bei Laboruntersuchungen blaue Kunststofffragemente gefunden. Beim Verzehr könnte Verletzungsgefahr bestehen. Kunden werden gebeten, das betroffene Produkt nicht zu verzehren und es auch ohne Kassenbon gegen Erstattung des Kaufpreises in der Einkaufsstätte zurückzugeben. Quelle mit weiteren Infos: lebensmittelwarnung.de

Sicherheitsupdates für Android

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Google schließt für Smartphones und ähnliche Geräte mit Google Android insgesamt 74 Sicherheitslücken, von denen elf vom Hersteller als kritisch eingestuft werden.

Bisher wurden Informationen zu Sicherheitsupdates für Google Nexus-Geräte, Google Android One, Google Pixel, verschiedene Smartphones von LG Mobile sowie für Smartphones mit dem Betriebssystem 'BlackBerry powered by Android' veröffentlicht.

Die Informationen zu Sicherheitsupdates von Samsung Mobile stehen noch aus.

Betroffen sind folgende Systeme:

Neues Jahr, neue Gesetze: Was sich für Verbraucher 2017 ändert

Auch im kommenden Jahr 2017 gibt es für Verbraucher wieder so einige Änderungen.

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat daher zusammengefasst, was genau sich in den verschiedenen Lebensbereichen ( Energie, Wohnen und Verkehr / Geld und Kredit / Pflege und Gesundheit / Ernährung und Umwelt / Internet, Telefon und TV / Steuern und Recht / Einkommen und Abgaben) ändert: vz NRW

Messangebot der Bundesnetzagentur: Breitbandmessung

Verbraucherinnen und Verbraucher können unter www.breitbandmessung.de die Leistungsfähigkeit ihres Breitbandanschlusses messen. Seit September 2015 wurden insgesamt bereits über 900.000 Tests durchgeführt. Mehr dazu hier: bundesnetzagentur.de

Montag, 5. Dezember 2016

Apple: iPhone 6s-Programm für Probleme mit unerwartetem Ausschalten

Apple hat ein weltweites, kostenloses Batterie-Austauschprogramm für einige wenige iPhone 6s-Geräte gestartet, weil das Unternehmen festgestellt hat, dass sich die betroffenen Smartphones aus einem bestimmten Seriennummernbereich unerwartet ausschalten können.

Hier gibt es weitere Infos dazu und die Möglichkeit, die Seriennummer des iPhone 6s-Gerätes auf eventuelle Betroffenheit zu überpüfen: apple.com/de


Das ändert sich 2017 für Familien

Mehr Kindergeld, höherer Kinderzuschlag, steigender Kinderfreibetrag, mehr Unterhaltsvorschuss bis zur Volljährigkeit und verbesserter Mutterschutz: das Bundesminsiterium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erklärt auf dieser Seite, was sich ab 2017 für Familien ändert: familien-wegweiser.de

Lukrative Versicherungen: Wie Unternehmen ihre Kunden austricksen

Viele Lebensversicherungen in Deutschland sind noch hoch verzinst. Doch zu Zeiten niedriger Zinsen versuchen viele Versicherer, ihre teuren Kunden loszuwerden. Dies gilt nicht nur für Lebensversicherungen, sondern z.B. auch für Rentenversicherungen, Bausparverträge etc.

Die SWR-Verbrauchersendung MARKTCHECK zeigt in diesem Video, wie die Versicherungen versuchen, ihre Altkunden aus ihren lukrativen Verträgen zu drängen:

Video: marktcheck auf YouTube

Botnetze - was das ist und wie man sich davor schützen kann

Eine international agierende Tätergruppierung hat hunderttausendfach private und geschäftliche Computersysteme mit unterschiedlicher Schadsoftware infiziert. Dieses Netzwerk mit dem Namen "Avalanche" ist derzeit eine der weltweit größten bekannten Botnetz-Infrastrukturen.

In dieser konnten insgesamt 20 verschiedene Botnetze identifiziert werden, die die Infrastruktur zur Verbreitung von Spam- und Phishing-E-Mails sowie von Schadsoftware wie beispielsweise Ransomware (Erpressungstrojaner) oder Banking-Trojaner, nutzen.

In diesem Video vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wird erklärt, was Botnetze sind und wie man sich davor schützen kann: multimedia.gsb.bund.de/BSI/Video/Sicher_im_Internet/Botnetz.mp4

Sonntag, 4. Dezember 2016

Great Barrier Reef in Gefahr: Das große Korallensterben

Wissenschafts-Wochenende im v-mag: diesmal geht es um das Great Barrier Reef, das vor der Nordostküste Australiens liegt, zu den UNESCO Weltnaturerben zählt und im Korallenmeer das größte Korallenriff der Erde ist. (Siehe auch Wikipedia).

In diesem Video gibt es Infos und Daten über das Korallensterben im Great Barrier Reef, für das zum einen die Erderwärmung, zum anderen das immer wieder auftretende Wetterphänomen "El Niño" verantwortlich ist (und damit bei beiden Faktoren auch der Mensch bzw. sein unverantwortliches Handeln eine z.T. große Rolle spielt):


Video: spiegeltv auf YouTube

Samstag, 3. Dezember 2016

Schutz für Smartphone und Co.

Tipp vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Mit „Gooligan“ ist eine Schadsoftware im Umlauf, die Android-basierte Smartphones und Tablets bedroht. Sie gelangt über kompromittierte Apps aus alternativen Downloadplattformen auf Geräte, nutzt bekannte Sicherheitslücken aus und verschafft sich Zugriff auf Google-Dienste.

Das BSI empfiehlt, Apps möglichst nur aus den offiziellen Stores zu laden. Auf dieser Webseite gibt es weitere Tipps zur Sicherheit von Smartphones: bsi-fuer-buerger.de

Was tun, wenn das Konto teurer wird?

Geschäftsmodell Kontogebühren: welche  Möglichkeiten haben Bankkunden, wenn ihre Bank die Kontogebühren erhöht oder wenn für das bislang kostenlose Konto nun zukünftig doch Gebühren verlangt werden?

Die Verbraucherzentrale Bayern hat hier für Betroffene wichtige Infos und Tipps zusammengestellt: vz Bayern


Weihnachts-Shopping online - und wie das mit dem Zoll aussieht

Online einkaufen ist auch gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit bei vielen Verbrauchern sehr beliebt - so kann man bequem, ohne Gedrängel und mit vielen Vergleichsmöglichkeiten von daheim aus den einen oder anderen Weihnachtseinkauf erledigen.

Allerdings spielt es rechtlich auch eine Rolle, ob der Einkauf aus einem EU-Land oder von einem Land außerhalb der EU versandt wird - denn dann können Zollkosten/Steuern anfallen. Auch kommt es darauf an, welche Ware versandt wird - unbeschränkt, von der erlaubten Höchstmenge bis hin zum kompletten Verbot. Der Zoll hat daher Informationen zu den entsprechenden Vorschriften veröffentlicht:

Freitag, 2. Dezember 2016

Sonderausgabe des BSI-Newsletters "Sicher • Informiert" erschienen

Der neue Newsletter "Sicher • Informiert" vom Bürger-Cert (ein Projekt vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) ist diesmal aus aktuellem Anlass mit einer Sonderausgabe erschienen.

Es gibt darin wichtige Infos über die Schadsoftware "Avalanche": Bürger-Cert Newsletter "Sicher • Informiert"

Sicherheitsupdate für den Google Chrome Browser

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Google veröffentlicht die Version 55.0.2883.75 des Chrome Browsers für Linux, Windows sowie Mac OS X und macOS Sierra und schließt damit mehrere, teilweise schwerwiegende Sicherheitslücken.

Betroffen sind folgende Systeme:
  • Google Chrome vor 55.0.2883.75
  • Apple Mac OS X
  • macOS Sierra
  • GNU/Linux
  • Microsoft Windows
Empfehlung: Aktualisieren Sie den Chrome Browser mit Hilfe der von Google bereitgestellten Sicherheitsupdates möglichst zeitnah, um eine erfolgreiche Ausnutzung der Sicherheitslücken zu vermeiden. Die entsprechende Software-Download-Referenz finden Sie anbei.

Internetfähige Sicherheitskameras vor unbefugtem Zugriff schützen

Anhand der in Deutschland steigenden Einbruchszahlen rüsten immer mehr Menschen ihr Heim mit Sicherheitskameras aus.

Solche Kameras können z.Teil auch schon per WLAN mit dem heimischen Computer-Netzwerk verbunden werden - sie sind also durch das Internet verbunden. Und da liegt auch schon wieder der Knackpunkt: das WLAN kann durch Kriminelle gehackt und so die Kameraüberwachung manipuliert werden.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat daher in einem Artikel veröffentlicht, wie man das WLAN und die Sicherheitskameras einstellen kann, um das System möglichst angriffsfrei zu halten (und auch auf was man schon beim Kauf solcher Kameras achten sollte): bsi-fuer-buerger.de

BUND-Ökotipp: Weihnachtsbeleuchtung ohne Energieverschwendung

Millionen Menschen bringen in der Adventszeit ihre Wohnungen, Gärten und Balkone mit Lichterketten, Lämpchen oder blinkenden Weihnachtssternen zum Leuchten.

So schön solche winterlichen Lichterspiele auch sind, sie verschwenden oft jede Menge Strom: Dem Energieunternehmen Lichtblick zufolge wird mit Weihnachbeleuchtung deutschlandweit genauso viel Strom verbraucht wie in einer Großstadt mit 270.000 Haushalten im gesamten Jahr. Tendenz: steigend. Insbesondere Glühlämpchen lassen die Stromrechnung in die Höhe schnellen und tragen mit ihrem hohen Energieverbrauch auch zum Klimawandel bei.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) empfiehlt daher, auf Weihnachtsbeleuchtung mit Leuchtdioden (LED) umzustellen. LED-Modelle halten nicht nur wesentlich länger, sie verbrauchen auch bis zu 90 Prozent weniger Strom als herkömmliche Lichterketten.

Wochenreport 48/2016

Neueste Verbraucherwarnungen und Meldungen:

  • Wichtiger Sicherheitshinweis/Rückruf: Bestimmte Winkelschleifer von Bosch . Details: hier
  • Rückruf via PENNY: 3 „Mein Fest“ Saucen von der Firma Bempflinger. Details: hier
  • Rückruf bei TEDI: Ohrringe mit Glassteinen. Details: hier
  • Rückruf bei TEDI: USB-Ladestecker. Details: hier
  • Rückruf: Rügenwalder Teewurst, fein, geräuchert, 250 g. Details: hier

Neueste Öko-News und Tests:

Links zu weiteren Artikeln:  hier

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 48/2016 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier (leider nur engl.)

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Sicherheitsupdates für Mozilla Firefox, Thunderbird und den Tor Browser

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) - Dies bezieht sich auf unsere gestrige v-mag Veröffentlichung:

Mozilla informiert offiziell über die kritische Sicherheitslücke und stellt die Releases von Firefox 50.0.2, Firefox ESR 45.5.1 und Thunderbird 45.5.1 als Sicherheitsupdates zur Verfügung.

Eine Ausnutzung ist derzeit nur unter Windows bekannt, es gelten aber auch andere Betriebssyteme wie verschiedene Linux-Varianten und Apple Mac OS X als betroffen. Weiterhin steht der Tor Browser 6.0.7 als Sicherheitsupdate auf Basis des Firefox ESR 45.5.1 bereit, mit dem außerdem das Add-on 'NoScript' auf Version 2.9.5.2 aktualisiert wird.

Betroffen sind folgende Systeme:
  • Mozilla Firefox vor 50.0.2
  • Mozilla Firefox ESR vor 45.5.1
  • Mozilla Thunderbird vor 45.5.1
  • Tor Browser vor 6.0.7
  • Apple Mac OS X
  • Canonical Ubuntu Linux 12.04 LTS
  • Canonical Ubuntu Linux 14.04 LTS
  • Canonical Ubuntu Linux 16.04 LTS
  • Canonical Ubuntu Linux 16.10
  • GNU/Linux
  • Google Android Operating System
  • Microsoft Windos
Siehe:

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