Donnerstag, 31. März 2016

Bald Streiks im Öffentlichen Dienst?

Klaus Dauderstädt, Vorsitzender des Beamtenbundes hat in einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" über Warnstreiks noch vor dem 11. April 2016 geredet. Später, zum 28. April könnten sich die Warnstreiks noch verschärfen.

Die Beamten dürfen zwar selbst bekanntlich nicht streiken, aber da die Kommunen im Schnitt nur noch 15 Prozent Beamte haben, gibt es 85 Prozent Tarifbeschäftigte, die in den Arbeitskampf gehen könnten. Die Gewerkschaften ver.di und der Beamtenbund haben 6 Prozent mehr Lohn gefordert. Hier das gesamte Interview: Neue Osnabrücker Zeitung

Auch ver.di schloss Aktionen vor dem 11. April nicht aus; siehe Pressemitteilung

Österreich-Vignette: Mautpreller werden mit 120 Euro zur Kasse gebeten

Der ADAC weist Kfz-Fahrer darauf hin, dass das Fahren in Österreich ohne gültige Vignette beim Erwischtwerden teuer werden kann; im Regelfall müssen Betroffene zur Vermeidung eines Bußgeldverfahrens eine sogenannte Ersatzmaut bezahlen.

Deren Höhe beträgt bei Pkw bis 3,5 Tonnen 120 Euro. Wird dagegen eine bereits geklebte Vignette abgelöst und zum Beispiel an einem anderen Fahrzeug wieder verwendet, kann es teurer werden: Dann sind 240 Euro Ersatzmaut fällig.

Wer nicht zahlt, kann auch noch angezeigt werden. Dann droht eine Geldbuße von mindestens 300 bis maximal 3.000 Euro.

Motorradfahrern ohne „Pickerl“ droht eine Ersatzmaut von 65 Euro. Bei einer wiederverwendeten Vignette müssen Motorradfahrer 130 Euro bezahlen.

Wer bei der Fahrt nach Österreich unnötigen Ärger vermeiden möchte, sollte auch darauf achten, dass die Vignette ordnungsgemäß angebracht ist. Weitere Infos dazu: ADAC / Wo die Vignette richtig klebt

Kein Torf in den Blumentopf: Mit Blumenerde ohne Torf können Sie etwas fürs Klima tun

Wer jetzt im Frühjahr pflanzen möchte und dafür neue Erde auswählt, sollte genau hinschauen: Viele Blumenerden enthalten Torf aus Hochmooren.

Das Umweltbundesamt erklärt dazu: "Beim Abbau von Torf werden diese Feuchtgebiete, deren Entstehung Jahrhunderte bis Jahrtausende gedauert hat, entwässert. Dabei wird nicht nur der Lebensraum seltener Tiere und Pflanzen zerstört, es entweicht auch CO2. Moore sind wertvolle Speicher für das Treibhausgas. Moorschutz ist daher auch Klimaschutz.

Die umweltfreundliche Alternative für Garten und Balkon: Blumenerde mit Kompost. Kompost macht die Erde locker und leicht und ist reich an organischer Substanz – optimale Wachstumsbedingungen für Pflanzen. Im Garten lässt sich Kompost leicht ansetzen. Sie können ihn auch zukaufen oder mit Kompost angereicherte Blumenerde verwenden."

Weitere Infos zum Thema:

Stauprognose für das Wochenende 1. bis 3. April

Auf den Reiserouten aus den Ferienregionen wird es laut der ADAC-Stauprognose an diesem Wochenende zwar lebhaften Verkehr geben, aber kein Verkehrschaos. Viele Urlauber sind bereits ab Mitte der Woche auf der Rückreise. Deshalb entzerren sich die Verkehrsströme nun deutlicher als zum Start in die Osterreisesaison. Die Schüler in Schleswig-Holstein, Hessen und dem Saarland genießen noch eine zweite Ferienwoche. Die Zahl der Reisenden aus diesen Bundesländern hält sich aber in Grenzen.

Die verkehrsreichsten Fernstrecken laut dem Automobilclub:

Dreiste Diebe - Einbruch während der Beerdigung

Der Tod eines geliebten Menschen ist schlimm genug. Doch skrupellose Verbrecher missbrauchen die Stunde des Abschieds. Die Kriminellen nutzen die Daten aus Todesanzeigen, um ihre Opfer auszuwählen, die zum Zeitpunkt der Beerdigung nicht zuhause, sondern in der Kirche oder auf dem Friedhof sind.

Die SWR-Verbrauchersendung MARKTCHECK zeigt die miese Masche und wie man sich davor schützen kann:

Video: marktcheck auf YouTube

Rückruf: Lampen „Flux“ und „Stix“

Specialized (ein Hersteller von Fahrrädern und Fahrradzubehör) ruft in Kooperation mit der „United States Consumer Product Safety Commission (CPSC)“ vorsorglich die Lampen „Flux“ und „Stix“ wegen Überhitzungsgefahr zurück. Betroffen sind folgende Modelle:

Mittwoch, 30. März 2016

Sicherheitsupdate für den Google Chrome Browser

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Der Google Chrome Browser vor Version 49.0.2623.108 auf Windows, Mac und Linux Systemen enthält mehrere Sicherheitslücken, die von den verfügbaren Sicherheitsupdates behoben werden. Die Sicherheitslücken erlauben einem Angreifer aus dem Internet unter anderem die Ausführung beliebiger Programmbefehle auf Ihrem System, wodurch es massiv beschädigt werden kann.

Betroffen sind folgende Systeme:

Rückruf: Bio-Weichkäse "L`amour d´Antoine", Bio-Weichkäse "Gepfeffertes Ärschle/Toco", Bio-Weichkäse "Le Vacherin"

Folgende Käsesorten werden wegen Verdacht auf Listerien zurückgerufen:
  • Bio-Weichkäse "L`amour d´Antoine" MHD: 18.04. u. 22.04.2016
  • Bio-Weichkäse "Gepfeffertes Ärschle" MHD: 23.04. bis 26.04.2016
  • Bio-Weichkäse "Le Vacherin" MHD: 23.04. bis 26.04.2016
  • Bio-Weichkäse "Toco" MHD: 22.04.2016
die Käse kommen von der Käserei Zurwies GmbH, DE BW 327 EG und der Vertrieb lief über ÖMA Beer GmbH und diverse Naturkost-Groß- und Einzelhändler. Quelle und weitere Infos dazu: lebensmittelwarnung.de

++Update++ Denns Biomarkt fügt noch Folgendes hinzu:

Ergänzend zur Mittelung der Käserei möchten wir die Kunden der denn’s Biomärkte darauf hinweisen, dass sich der Rückruf nicht nur auf die frisch geschnittenen Käse an den Bedientheken bezieht.

Ebenfalls in den Selbstbedienungstheken wurde in vorgeschnittener und abgepackter Form der Bio-Weichkäse ÖMA „l’Amour rouge d’Antoine“ mit Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen 29.03. und 10.04.2016 angeboten. Auch dieser Käse sollte von den Kunden reklamiert werden. Dieser Hinweis ist zusätzlich als Plakat in den betroffenen Märkten ausgestellt. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: presse@denns-biomarkt.de, 09295-18-8596

Zahnpasta - der verflixte Rest in der Tube

Wer kennt das nicht von Zahnpasta in Tuben: am Ende wird gequetscht, bis kaum noch was herauskommt - und noch immer hat man das Gefühl, dass noch gut ein paar Portionen drin sind. Die Sparsamen schneiden an diesem Punkt die Tube auf und haben die Bestätigung: für ein paar mal Putzen reicht es noch.

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat daher mal die Restmengen in den Verpackungen von elf Zahncremes untersucht. Das Ergebnis: es bleiben bis zu 14 Prozent in der Verpackung hängen und landen potenziell ungenutzt im Müll. Das ist nicht nur umwelttechnisch bedenklich; es kostet den Verbrauchern zudem Geld für ein Produkt, dass zum Teil ungenutzt wieder entsorgt wird.

Zwar hängt der in der Tube verbleibende Rest auch von der Konsistenz der Zahnpasta ab, aber schon durch die Wahl der richtigen Verpackung lässt sich Geld sparen.

Die genauen Testergebnisse der Verbraucherzentrale Hamburg mit den Einzelheiten kann man hier kostenlos downloaden (PDF, 209 KB): Restmengen in Verpackungen von Zahncremes

Reisen: Im Ausland drohen drastische Bußgelder

Der ADAC weist darauf hin, dass die Bußgelder für Verkehrsverstöße im Ausland teilweise viel höher sind als hierzulande. In dieser Infografik hat der Automobilclub die Geldbußen für Verkehrsverstöße in 35 Ländern aufgelistet (Stand: März 2016) - zum Vergrößern bitte anklicken:



Und hier noch Tipps vom ADAC dazu: "Wer ein Bußgeld aus dem Ausland schnell bezahlt, kann viel Geld sparen. Italien und Spanien beispielsweise gewähren bei sofortiger Bezahlung hohe Rabatte. Innerhalb der EU werden verkehrssicherheitsrelevante Verstöße, etwa bei überhöhter Geschwindigkeit, inzwischen wirksamer verfolgt. Durch den verbesserten Halterdatenaustausch werden Bescheide schneller erstellt und mit Infos in der Landessprache des Kfz-Halters zugesandt. 

Nicht bezahlte Geldbußen können innerhalb der EU auch zwangsweise vollstreckt werden. Für Verkehrsverstöße im Ausland gibt es keine Punkte in Flensburg. Ein von einer ausländischen Behörde ausgesprochenes Fahrverbot hat in Deutschland keine Auswirkungen."

Private Krankenversicherung im Alter: teuer und oft nicht ausreichend

Die Privaten Krankenversicherungen haben am Anfang dieses Jahres Mitteilungen an ihre Kunden verschickt, in denen stand, dass die Beiträge erhöht werden müssen – in manchen Fällen um dreißig Prozent und mehr.

Die Verbraucherzentrale Hessen weist darauf hin,  dass Versicherte gemäß § 204 des Versicherungsvertragsgesetzes das Recht haben, jederzeit bei ihrer Krankenversicherung in einen anderen Tarif mit gleichartigem Versicherungsschutz und unter Anrechnung ihrer Altersrückstellungen zu wechseln.

Allerdings ist es für Versicherte oft nicht einfach, dieses Recht in Anspruch zu nehmen, da Versicherer in solchen Fällen oft nur Tarife mit einem höherem Selbstbehalt oder einer minimaler Ersparnis anbieten.

Dienstag, 29. März 2016

Was tun, wenn der Koffer aus dem Fernbus gestohlen wird?

Wir weisen hier im v-magazin öfters mal darauf hin, dass man an Bahnhöfen und mittlerweile auch in den Zügen selbst aufpassen sollte, dass Taschen und Gepäck nicht gestohlen werden (z.B. hier).

Mittlerweile ist anscheinend auch noch der Gepäckdiebstal aus Fernbussen beliebt; da ist es für Reisende besonders schwer, das Gepäck im Auge zu behalten oder an einer Gepäckablage z.B. per Fahrradschloss "anzuketten", weil es überwiegend im separaten Gepäckraum des Busses verstaut wird.

Die Verbraucherzentrale Sachsen hat sich diesem Thema gewidmet und erklärt hier, was Reisende bezüglich der Gepäcksicherheit auf Fernbusreisen wissen sollten: Verflixt, mein Gepäck ist weg!

Eine Alternative zum Töten männlicher Küken

Nach Informationen des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) landen 40-50 Millionen Eintagsküken in Deutschland jährlich auf dem Müll. Denn für die Eierproduktion braucht man nur weibliche Hühner - und so werden die männlichen Tiere vergast oder noch schlimmer: bei lebendigem Leibe geschreddert.

Wie das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mitteilt gibt es ein von ihr gefördertes Forschungsprojekt, um dieses Kükentöten im Vorfeld zu verhindern. Demnach stellt die Geschlechtsbestimmung am befruchteten Hühnerei nach derzeitigem Kenntnisstand die Option mit dem größten Potential dar, um künftig das Töten männlicher Küken zu vermeiden. Ein solches Verfahren wäre auch für den flächendeckenden Einsatz geeignet.

Das BMEL erläutert dazu:

Keyless: Leichte Beute für Autodiebe

Die Experten vom ADAC haben eine Untersuchung bei 20 Autos unterschiedlicher Hersteller durchgeführt, die man ohne Schlüssel automatisch öffnen kann. Bei solchen Keyless-Schließsystemen muss der Autobesitzer den Schlüssel nur bei sich tragen und wenn er sich dem dazugehörigen Auto nähert, öffnet sich die Tür per Funk - ohne dass es einen Tastendruck erfordert. Für die Untersuchung bastelten die Experten eine Funkverlängerung.

Das Ergebnis: Mit Keyless-Systemen ausgestattete Wagen sind deutlich anfälliger für Diebstähle als Fahrzeuge mit normalem Funkschlüssel. Alle Testwagen konnten mit der selbst gebauten Funkverlängerun geöffnet werden. Hier das Video zur Untersuchung:

Video: ADAC auf YouTube

Mehr dazu:

Montag, 28. März 2016

Reiserecht: Urlaub in Krisenzeiten

Anlässlich der derzeitigen Unruhen in manchen Ländern sollten Reisende folgendes wissen: Wenn das Auswärtige Amt ausdrücklich vor Reisen in die betreffenden Regionen warnt, darf man - sofern eine Reise in dieses Gebiet gebucht wurde und der Abflug kurz bevorsteht - diese Reise kostenlos stornieren.

Solche Warnungen des Auswärtigen Amtes sind ein Inidiz dafür, dass "höhere Gewalt" vorliegt. Und wenn "höhere Gewalt" vorliegt, können Reisende kostenlos ihre Reise stornieren. Der ADAC hat in diesem PDF (60 KB) einen Überblick über die bereits ergangene Rechtsprechung zu der Frage, wann höhere Gewalt vorliegt, zusammengestellt: Höhere Gewalt im Reiserecht

Sollte der Abflug nicht unmittelbar bevorstehen, sondern erst zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden, besteht derzeit noch kein Kündigungsrecht. Da heißt es: erst einmal abwarten, ob sich die Lage in der betroffenen Region entspannt bis kurz vor dem Abflug. 

Und hier kommt man auf die Seiten des Auswärtigen Amtes mit den aktuellen Reise- und Sicherheitshinweisen der betroffenen Länder und Regionen: Reise- und Sicherheitshinweise vom Auswärtigen Amt

Bundesbank-Vermögensbericht: Im Schnitt besitzt jeder Haushalt besitzt 240 200 €

Laut dem aktuellen Bundesbank-Vermögensbericht besaß im Jahr 2014 jeder Haushalt in Deutschland ein durchschnittliches Bruttovermögen von 240 200 €. Nach Abzug der Schulden ergibt sich ein durchschnittliches Nettovermögen von 214 500 €.

Falls Sie sich jetzt anhand ihrer persönlichen Vermögensverhältnisse wundern, wo denn ihr unverhoffter Reichtum hingeraten ist: den haben andere. Genauer gesagt nennen die vermögendsten Haushalte - das sind 10 % aller Haushalte - ca. 60 % des gesamten Nettovermögens ihr Eigen.

Es liegt also an der ungleichen Verteilung des Vermögens. In Deutschland gibt es ca. 40 Millionen Haushalte. Das bedeutet, dass 4 Millionen Haushalte 60 % des Nettovermögens besitzen. Weitere Infos dazu gibt es hier: Bundesbank / Vermögensungleichheit in Deutschland bleibt relativ ausgeprägt

Tipp für Pollenallergiker: Vorhersage über den aktuellen Pollenflug-Gefahrenindex

Frühling ist für viele Menschen eine herrliche Jahreszeit - für Pollenallergiker beginnt damit aber leider auch wieder das große Erwachen der lästigen und quälenden Symptome, die eine solche Allergie mit sich bringen kann.

Wer wissen möchte, wie es aktuell mit dem Pollenflug in den einzelnen Regionen Deutschlands aussieht, kann sich über eine Serviceseite des Deutschen Wetterdienstes (DWD) dazu erkundigen.

Und so geht´s: Auf der Seite vom Pollenflug-Gefahrenindex kann man beim ersten Auswahlkästchen links oben (unter "Zeit") mit Klick auf den Pfeil auswählen, welcher Zeitraum angezeigt werden soll. Daneben rechts gibt es noch ein Auswahlkästchen; dort kann man (unter "Typ") mit Klick auf den Pfeil die erwünschte Pollenart auswählen.

Neben der Information über die Internetseiten des DWD ist auch der Bezug des Pollenflug-Gefahrenindex über Newsletter sowie als App kostenfrei möglich.

Sonntag, 27. März 2016

Pflanzenblüte - das richtige Timing

Wissenschafts-Wochenende im v-magazin - diesmal passend zum Frühling.

Die Vögel zwitschern und suchen sich ihre Partner, die ersten Frühlingsblüten haben sich bereits ans Licht getraut und auch sonst macht sich die Pflanzenwelt fleißig daran, auch in diesem Jahr möglichst prächtig zu gedeihen. Nur: woher wissen die Pflanzen eigentlich, wann ihre Zeit zum Blühen gekommen ist?

Wir leben in einer Zeit, in der die Erdbevölkerung stetig steigt und in der Klimaveränderungen eine immer wichtigere Rolle spielen; denn Dürrezeiten, starker Regen, anhaltende Hitze oder andere extreme Wettererscheinungen können die Ernte von lebenswichtigen Nutzpflanzen minimieren oder gar ganz ausfallen lassen.

Samstag, 26. März 2016

Wir wünschen unseren Lesern frohe Ostern, viel Spaß beim Eiersuchen und schöne Feiertage! 

Linktipp für Kids zwischen 9 und 12 Jahren zum Thema Ernährung und Landwirtschaft.

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hat eine Internetseite speziell für für junge Menschen zwischen 9 und 12 Jahren online gestellt. Auf der Seite gibt es spannende und abwechslungsreiche Themen rund um Ernährung und Landwirtschaft.

 Mit dem Internetangebot informiert das BMELV über ausgewogene und vielseitige Ernährung, bietet Denkanstöße zur Wertschätzung von Lebensmitteln und gibt Tipps, wie Lebensmittelabfälle vermieden werden können. Ziel ist es, junge Menschen zum Nachdenken über Konsumgewohnheiten anzuregen und ihnen praktische Tipps an die Hand zu geben. Hier geht es zur Startseite: www.bmel-durchblicker.de

Digitaler Frühjahrsputz bei PC, Smartphone, Tablet und Co.

Wer jetzt im Frühling nicht nur "real" beim Frühjahrsputz den Putzlappen schwingt und alles in Ordnung bringt, sondern auch "virtuell" bei PC, Smartphone, Tablet und Co. ausmisten und aufräumen möchte, für den hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hier brauchbare Tipps und Tricks parat: Digitaler Frühjahrsputz

Einkaufshilfe: Label für mehr Tierwohl

Nutztiere werden unterschiedlich gehalten. Leider ist es beim Einkauf für Verbraucher nicht immer leicht, unterschiedliche Haltungskonzepte zu erkennen. Label können da eine wichtige Einkaufshilfe sein.

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Labels finden Interessierte auf den hier verlinkten Unterseiten von Bio-Siegel, Neuland, Tierschutzbund ("Für mehr Tierschutz") und Vier Pfoten ("Tierschutz kontrolliert").

Speziell zu dem Thema "Tierwohl in der Haltung" gibt es auch ein Magazin vom BMEL zum kostenlosen Download. Obendrein bietet das Magazin Infos für Verbraucher, was sie selber tun können, wenn sie beim Einkauf auf eine besonders artgerechte Tierhaltung und auf Tierschutz achten wollen. Mehr Infos: Eine Frage der Haltung – Ein Magazin des BMEL

Freitag, 25. März 2016

Achtung, neue Erpresser-Software via Dropbox (betrifft derzeit vor allem Unternehmen!)

Laut heise gibt es eine neue Erpresser-Software ("Ransomware") namens "Petya", die sich über eine Datei in dem Speicherdienst Dropbox versteckt. Die Mails sind demnach in korrektem Deutsch verfasst, die vermeintlich von einem Bewerber stammen, der sich für einen Job im Unternehmen bewirbt.

Und weil die angeblichen Bewerbungsunterlagen nicht in die E-Mail passt, sind sie bei Dropbox hinterlegt. heise hat einen Fall untersucht, bei dem die Ransomware in der Datei "Bewerbungsmappe-gepackt.exe" steckte. Mehr dazu: heise.de

Wochenreport 12/2016

Neueste Verbraucherwarnungen und Meldungen:

  • Aldi Süd: Rückruf Geräucherte Makrelenfilets von LASCHINGER SEAFOOD GmbH. Details: hier
  • Rückruf: Original Bayrisches Wacholderwammerl ca.300g von Sieber GmbH. Details: hier
  • Achtung, Allergiker (Haselnuss): Rückruf bei Lidl „Fruchtgenuss in feinster Zartbitterschokolade Sorte Kirschen, 100g“. Details: hier
  • Campari Deutschland ruft bestimmte Chargen des Produkts AVERNA AMARO SICILIANO 0,7 l und 1,0 l vorsorglich zurück. Details: hier
  • Schneekoppe ruft den Artikel Schneekoppe Leinöl 250ml Klassik zurück. Details: hier

Neueste Öko-News und Tests:

Links zu älteren Artikeln:  hier (ein wenig herunterscrollen)  

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 12/2016 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier (leider nur engl.)

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Für Desktop-Nutzer, die Java im Browser aktiviert haben: Sicherheitsupdate für Oracle Java SE

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) für Desktop-Nuzter, die Java in ihrem Browser aktiviert  haben (*bzw. wenn dort ein aktives Java-Plugin installiert ist - mehr dazu von uns am Ende der Warnmeldung):

Donnerstag, 24. März 2016

Sicherheitsupdate für Mozilla Firefox

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Mozilla schließt mehrere kritische Sicherheitslücken in Firefox, durch die ein Angreifer aus dem Internet das Programm zum Absturz bringen, Dateien manipulieren, falsche Informationen anzeigen, Sicherheitsvorkehrungen umgehen, Informationen ausspähen und beliebige Befehle auf Ihrem System ausführen kann. Insbesondere über die Befehlsausführung kann ein Angreifer auf Ihrem System Schaden anrichten, darum sollte Sie das Sicherheitsupdate zeitnah installieren.

Betroffen sind folgende Systeme:

Achtung, Allergiker (Haselnuss): Rückruf bei Lidl „Fruchtgenuss in feinster Zartbitterschokolade Sorte Kirschen, 100g“

Die Daflee Food GmbH ruft aktuell das bei Lidl verkaufte Produkt „Fruchtgenuss in feinster Zartbitterschokolade Sorte Kirschen, 100g“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 28.02.2017 und der Losnummer L1730798 zurück. Grund für den Rückruf: Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass in einzelnen Packungen des betroffenen Produktes schokolierte Haselnüsse enthalten sind.

Im Jahr 2014 fielen in der EU je Einwohner 475 kg Siedlungsabfälle an

Wie das Statistische Amt der Europäischen Union (kurz: Eurostat) mitteilt, fielen im Jahr 2014 in der EU je Einwohner 475 kg Siedlungsabfälle an. 44% dieser Abfälle wurden recycelt oder kompostiert. Dies entspricht im Vergleich zu dem 2002 erzielten Höchstwert von 527 kg pro Kopf einem Rückgang um 10%.

Deutschland ist mit 618 kg Abfall pro Kopf vertreten; wobei die gesamten 618 kg "behandelt" wurden (Recycling 47%, Kompostierung 17%, Verbrennung 35%, Deponierung 1%. Quelle mit weiteren Infos und die Vergleichszahlen der anderen EU-Länder (PDF, 68.2 KB ): Klick

Archiv mit den weltweit erschienenen Google-Doodles

Wer die "Doodles" von Google toll findet und traurig ist, dass sie meist nur einen Tag geschaltet sind, für den gibt es ein Archiv, in dem Google seine Doodles (die statischen, die bewegten sowie die interaktiven) verewigt hat; mit weiteren Infos über das jeweilige Doodle (leider nur engl).

Und nicht nur das: in anderen Ländern der Erde gibt es natürlich auch länderbezogene Feier- und Ehrentage, die von Google ebenfalls mit einem Doodle bedacht wurden - so bekommt man auch noch einen Einblick in andere Kulturen und sieht die Doodles, die hierzulande nie auf Google erschienen sind. Hier geht es zum Archiv: https://www.google.com/doodles#archive

Zoll veröffentlicht kostenlose App "Zoll und Post"

Der Zoll hat eine kostenlose App namens "Zoll und Post" veröffentlicht. Verbraucher, die Ware über das Internet bestellen, sollen dank dieser Software vor Überraschungen mit dem Zoll bewahrt werden. Denn die Einfuhr von Waren aus einem Nicht-EU-Land kann ganz schön teuer werden. Die App berechnet die voraussichtlichen Einfuhrabgaben und warnt außerdem vor Waren, die gefährlich oder gar verboten sind.

Die App gibt es im Apple App Store und im Google Play Store. Weitere Infos zu der App mit weiterführenden Links gibt es hier: Zoll

Stauprognose für den 24. bis 28. März

Wie der ADAC vorhersagt, rollt an diesem Wochenende die erste große Reisewelle dieses Jahres durch Deutschland. Denn in 14 Bundesländern sind Osterferien, und über die Feiertage werden viele Urlauber und Ausflügler unterwegs sein. Sie fahren in Richtung Süden, in die Skigebiete der Alpen und an die Nord- und Ostseeküste.

Mittwoch, 23. März 2016

Apple veröffentlicht ein Sicherheitsupdate auf iOS 9.3

Dies ist einenWarnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Apple veröffentlicht iOS 9.3, durch welches zahlreiche kritische Sicherheitslücken geschlossen werden. Die Schwachstellen in der Vorgängerversion ermöglichen einem Angreifer aus dem Internet das Ausspähen von sensiblen Daten auf Ihrem System, das Blockieren des Gerätes (Denial-of-Service), das Darstellen falscher Informationen, die Manipulation von Daten und das Ausführen beliebiger Programme.

Betroffen sind folgende Systeme:

Informationen zum Zika-Virus

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat auf ihrer Seite wichtige Infos für Reisende (vor allem auch für schwangere Frauen) zum Zika-Virus zusammengestellt. Mit weiteren Links u.a. zu aktuellen Landkarten, auf denen man die vom Virus betroffenen Gegenden sehen kann: Informationen zum Zika-Virus


Nicht nur zu Ostern: Wissenswertes rund um die Erzeugung und Vermarktung von Eiern

Eier gehören traditionell zum Osterfest – sie werden gekocht und eingefärbt verschenkt und symbolisieren neues Leben.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat vor dem Osterfest interessante Fakten rund ums Ei zusammengestellt: Wissenswertes rund um die Erzeugung und Vermarktung von Eiern

Gültigkeit ausländischer Fahrerlaubnisse (Führerscheine) in der Bundesrepublik Deutschland

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) informiert auf folgender Seite, ob und unter welchen Umständen ausländische Führerscheine zur Teilnahme am Straßenverkehr in der Bundesrepublik Deutschland berechtigen: Gültigkeit ausländischer Fahrerlaubnisse (Führerscheine) in der Bundesrepublik Deutschland

Autovermietung: Wenn der Kindersitz so viel kostet wie das ganze Auto

Die Verbraucherzentrale Berlin macht darauf aufmerksam, dass Verbraucher, die für ihren Urlaub einen Mietwagen im Internet buchen wollen,  häufig eine Überraschung erleben.

So kann es z.B. vorkommen, dass der Grundpreis für das Auto sehr niedrig angesetzt ist - aber wenn die Kunden dann zusätzliche Extras hinzubuchen, können sich die Kosten schnell mehr als verdoppeln. Und da sind die Vermieter erfinderisch: für Kindersitze, Navigationsgeräte, eine Vollkaskoversicherung oder Winterreifen kann es saftige Zuschläge geben.

Dienstag, 22. März 2016

Aktuelle Maßnahmen der Bundespolizei nach den Anschlägen in Brüssel

Wie die Bundespolizei mitteilt (Stand: 22.03.2016, 17:28 Uhr) hat sie aufgrund der bisherigen Erkenntnisse zu den Anschlägen in Brüssel ihre schutzpolizeilichen Maßnahmen im Grenzraum intensiviert, u.a. im Grenzraum zu den Benelux-Staaten und im Bereich der kritischen Infrastruktur wie an den Bahnhöfen und im Luftverkehr.

Die Kräfte der Bundespolizei wurden mit Blick auf die Eigensicherung sensibilisiert und es wurden lagegerechte Anpassungen bei der persönlichen Schutzausstattung der Beamten vorgenommen.

Hier erneut die Linktipps von der v-mag-Redaktion speziell auch für Reisende (führen zum Auswärtigen Amt):

Zum Weltwassertag: Infos über unser Wasser

Anlässlich des heute (22. März 2016) stattfindenen Weltwassertags verlinken wir hier zu Infos über das kostbare Naß; denn es ist Grundlage des Lebens auf der Erde und es sollte selbstverständlich sein, dieses Gut entsprechend zu schätzen und zu schützen. Hier geht es zu den jeweiligen Informationen:

Belgien: Reise- und Sicherheitshinweise vom Auswärtigen Amt

Dies ist eine wichtige Mitteilung vom Auswärtigen Amt (Stand: 22.03.2016, 10:51 Uhr):

"Am 22. März 2016 kam es am internationalen Flughafen Zaventem in Brüssel (BRU) zu einem terroristischen Anschlag. Der Flughafen ist geschlossen; Flugbetrieb und Zugangsverkehr zum Flughafen wurden eingestellt.

Mindestens eine weitere Explosion ereignete sich am selben Tag in der U-Bahnstation Maelbeek in der Innenstadt. Inzwischen sind sämtliche Metrostationen der Stadt vorsorglich geschlossen.  
Landesweit gilt erneut die höchste Terrorwarnstufe vier. Mit Sperrungen ist zu rechnen.

Reisende in Brüssel werden dringend gebeten, sich in der Stadt nur mit erhöhter Aufmerksamkeit und Wachsamkeit zu bewegen, größere Menschenansammlungen zu meiden und Weisungen der belgischen Sicherheitskräfte unbedingt zu befolgen.

Es wird empfohlen, sich über die Lageentwicklung laufend mittels dieser Reise- und Sicherheitshinweise sowie der Medienberichterstattung vor Ort informiert zu halten."


Campari Deutschland ruft bestimmte Chargen des Produkts AVERNA AMARO SICILIANO 0,7 l und 1,0 l vorsorglich zurück

Campari Deutschland ruft bestimmte Chargen des Produkts AVERNA AMARO SICILIANO 0,7 l und 1,0 l vorsorglich aufgrund eventuell beschädigter Ausgießer zurück.

Der Rückruf beschränkt sich auf die von November 2015 bis Mitte März 2016 ausgelieferten Chargen. Folgende Losnummern, welche auf dem Rückenetikett der Flaschen aufgedruckt sind, sind betroffen:

Linktipp: Infos rund um die Ernährung für junge Menschen zwischen 9 und 12

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat eine Infoseite speziell für junge Menschen zwischen 9 und 12 online gestellt, auf der es viele Infos über Ernährung und Landwirtschaft gibt. Die Informationen sind kindgerecht, spielerisch, unterhaltsam und häppchenweise aufbereitet.

Es gibt dort u.a. auch eine Spieleseite mit verschiedenen Games, mit denen die Kids ihr Geschick und ihre Schnelligkeit testen können (und nebenher auch noch etwas dazulernen). Hier geht es zur Startseite: bmel-durchblicker.de

Und hier gibt es auf der Seite den Infobereich für Eltern und Lehrkräfte mit Unterrichtsmaterial und Videos: bmel-durchblicker.de/infos-elternlehrer.html

Freiwillige Kompensation für CO2-Erzeugung

Wer möglichst klimaneutral leben möchte, der achtet auch bei Reisen auf seine persönliche Klimabilanz. Laut dem Umweltbundesamt entstehen beispielsweise beim Flug von Berlin nach Gran Canaria und zurück pro Passagier Schadstoffe, die rund anderthalb Tonnen Kohlendioxid (CO2) entsprechen. Das ist etwa so viel, wie ein Mensch in Indien im ganzen Jahr verursacht.

Schlüsseldienste: Wenn der Notfall teurer wird als gedacht

Ausgesperrt oder den Schlüssel verloren - dann wählen viele Beroffene den erstbesten Schlüsseldienst. Doch das kann teuer werden, denn in der Branche tummeln sich auch unseriöse Anbieter.

In diesem Video von der SWR-Verbrauchersendung MARKTCHECK kommt ein vereidigter Sachverständiger der Handwerkskammern zu Wort, der einen Fall kommentiert, bei dem eine alte Dame für das Öffnen ihrer Wohnungstür satte 713, 29 € in Rechnung gestellt wurde. Dazu werden weitere Tests mit anderen Schlüsseldiensten gemacht - mit unterschiedlichen Resultaten:

Video: marktcheck auf YouTube

Weiterführende Links zu diesem Thema:

Geplant: Änderungen der Straßenverkehrs-Ordnung

Wie das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) mitteilt, sind einige Änderungen der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) geplant. Der Entwurf befindet sich derzeit in der Verbände- und Länderanhörung. Geplant ist demnach u.a. Folgendes:
  • Künftig dürfen Rad fahrende Kinder auf dem Gehweg von einer Aufsichtsperson auf dem Rad begleitet werden
  • E-Bikes bis zu 25 km/h sollen künftig ausgewiesene Radwege nutzen
  • Neue Regelungen zu Tempo 30 vor Grundschulen und Kindergärten
  • Neue Regelungen zur Rettungsgasse
Quelle mit den Einzelheiten dazu: BMVI

Montag, 21. März 2016

Großbritannien: Zuckersteuer auf Softdrinks geplant

In Großbritannien soll ab April 2018 eine Abgabe auf Softdrinks erhoben werden, die entsprechend viel Zucker enthalten. Betroffen wären dann Limos, die mehr als 5 g Zucker pro 100 ml haben. Für Limos mit mehr als 8 g Zucker pro 100 ml soll es eine noch höhere Abgabe geben. Haupsächliches Ziel dieser Maßnahme: die Fettleibigkeit vor allem schon bei Kindern zu bekämpfen.

Reine Fruchtsäfte und Getränke auf Milchbasis sollen davon verschont bleiben.  Zwar wird der finanzielle Aufschlag als "Abgabe" definiert, welche die Unternehmen zahlen müssen; es ist aber zu erwarten, dass die Softdrinkhersteller diese Abgabe entsprechend in den Verkaufspreis einspeisen. Daher nennt man sie in den Medien schlicht: "sugar tax" - Zuckersteuer.

 Die Höhe der Zuckersteuer steht derzeit zwar noch nicht endgültig fest; aber nach einer Untersuchung des "Office for Budgetary Responsibility" sollte die Höhe wie folgt veranschlagt werden:

Stichprobe bei 50 großen Onlineshops: Kunden genießen kaum Freiheit bei der Wahl des Paketdienstes

Verbraucher haben viele Gründe, warum sie den einen oder anderen Paketdienst ablehnen: da werden Paketbenachrichtigungen ohne zu klingeln in den Briefkasten geworfen, Pakete sind zu lange unterwegs und/oder kommen teilweise verratzt an oder man hat eine Packstation mit 24-Stunden-Abholung in der Nähe, die man gerne auch benutzen würde - nur leider bietet dies der Verkäufer nicht als Lieferoption an.

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat eine Stichprobe bei 50 großen Onlineshops gemacht, um herauszufinden, wie es denn so insgesamt mit den Lieferoptionen für die Verbraucher aussieht. Das ernüchternde Fazit der Untersuchung: Ein insgesamt schwaches Servicebild. Hier die detaillierten Ergebnisse der Stichprobe: vz Nordrhein-Westfalen


Interessant für (professionelle) Software-Entwickler und Sicherheitsinformatiker: Google hat BinDiff freigegeben / und noch einen Sicherheitsipp für "Normaluser"

Google hat jetzt BinDiff kostenlos freigegeben. Mit dem Programm kann man Reverse Engineering betreiben - also in dem Fall bereits vorhandene Software analysieren (eignet sich für die Informationssicherheit und auch zur Analyse von Malware). Die aktuelle Version ist für Linux und Windows geeignet.

Allerdings eignet sich das Programm finanziell indirekt wohl dennoch nur für professionelle Software-Entwickler und Sicherheitsinformatiker bzw Firmen, die in solchen Bereichen tätig sind; denn um es nutzen zu können braucht man den Hex-Rays IDA Pro disassembler - und der kostet schon eine Ecke.

Das Programm BinDiff stammt von zynamics; dieses Unternehmen, das Analyse-Software entwickelt, gehört seit dem Jahr 2011 zu Google. Mehr Infos zu BinDiff und weiterführende Links auf diesem Blog von Google (engl.): security.googleblog.com

Peter vom User-Archiv empfiehlt "Normalusern" in diesem Zusammenhang, den Virus-Check von Virus-Total als Lesezeichen in die Lesezeichensymbolleiste des Browsers zu ziehen, damit man neue (und alte) Programme sowie email-Anhänge (!) schnell und einfach überprüfen kann: https://www.virustotal.com/en/ . Das wäre im Interesse aller, denn dann wird Malware weniger verbreitet.

(Wer es noch nicht kann: so zieht man ein Lesezeichen in die Lesesymbolleiste vom Firefox-Browser)

Sonntag, 20. März 2016

360-Grad-Video zum Üben

Wissenschafts-Wochenende im v-mag: diesmal mit einem 360-Grad-Video.

Bei solchen Videos, die mit speziellen Kameras gefilmt werden, kann der Betrachter den Blickwinkel selbst bestimmen. Das geht, indem man mit der Maus in das laufende Video hineinklickt, die Taste gedrückt hält und dann die Maus hin und her, hoch und runter, kreuz und quer zieht. Beim Smartphone bewegt man das Gerät entsprechend. Besonders spektakulär wirken die Videos, wenn man sie mit einer VR-Brille (VR = Virtuelle Realität) ansieht.

Und da die Video-Plattform YouTube seit März 2015 die Möglichkeit bietet, auch bei ihr solche Videos hochzuladen, binden wir hier doch glatt eines davon zum Üben ein.

Es handelt sich hierbei um ein Video von der Lufthansa-Tochter "Swiss International Air Lines". Gefilmt wurde die Location rund um das Skirennen am schweizerischen Lauberhorn. Der 2:22 minutenlange Clip wurde mit 360-Grad-Kameras gedreht, die an den Flugzeugen, auf Helmen, Skiern, Helikoptern und Drohnen befestigt waren.

Video: Swiss International Air Lines auf YouTube

Samstag, 19. März 2016

Erneute Warnung vor neuer Betrugsmasche durch falsche Kriminalbeamte

Wir berichteten bereits über die neue Betrugsmasche, bei der sich Kriminelle am Telefon als Kriminalbeamte ausgeben, um ihre Opfer auszurauben. (Artikel dazu: hier)

Nun warnt auch die Polizei in Mittelfranken anhand eines ähnlichen Falles vor dieser kriminellen Abzocke und weist auf Folgendes hin:
  • BKA-Beamte rufen nie persönlich bei Bürgern an. Dies geschieht nur über die zuständige Dienststelle und dann meist mit schriftlicher Ankündigung.
  • Niemals wird Sie ein Polizei- oder BKA-Beamter Geld oder Wertsachen von der Bank abheben lassen, um es dann zur "sicheren Aufbewahrung" abzuholen.
  • Lassen Sie sich immer Namen und Dienstelle nennen. Suchen sie selbst aus dem Telefonbuch oder über die Auskunft die Nummer der Dienststelle heraus, rufen sie dort an und fragen sie, ob dieser "Beamte" dort bekannt ist.
  • Bei persönlichem Kontakt wird Ihnen der echte Polizeibeamte immer einen Dienstausweis zeigen, den sie auch in Ruhe prüfen können. Auch hier im Zweifel erst bei der Dienststelle nachfragen.
  • Grundsätzlich werden solche Sachverhalte wie oben geschildert nicht am Telefon besprochen, sondern im persönlichen Gespräch bei ihnen zuhause oder auf der Dienststelle mit schriftlicher Ankündigung.
Quelle mit den Details zum aktuellen Fall: Presseportal/Polizeipräsidium Mittlefranken

Türkei: Reise- und Sicherheitshinweise vom Auswärtigen Amt

Dies ist ein aktueller Hinweis (Stand: 19.03.2016, 11:57 Uhr) vom Auswärtigen Amt zur Reise- und Sicherheitslage in der Türkei:

"Am Vormittag des 19. März 2016 ereignete sich in der Innenstadt von Istanbul ein Anschlag. Reisende in Istanbul werden aufgefordert, zunächst in ihren Hotels zu bleiben und sich über die Medien und die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts informiert zu halten. Anweisungen der türkischen Sicherheitskräfte ist unbedingt Folge zu leisten. "

943. Sitzung des Bundesrates: die Beschlüsse

Bei seiner letzten Sitzung am 18.03.2016 hat der Deutsche Bundesrat wieder über verbraucherrelevante Themen abgestimmt (Die Direktlinks führen zu den jeweiligen Infos dazu):
Und hier noch die evtl. weniger verbraucherrelevanten Beschlüsse:

Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"

Wie das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben mitteilt, ist das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ das erste bundesweite Beratungsangebot für Frauen, die von Gewalt betroffen sind. Das Angebot ist 365 Tage im Jahr und rund um die Uhr erreichbar.

Unter der Nummer 08000 116 016 und via Online-Beratung* können sich Betroffene, aber auch Angehörige, Freunde sowie Fachkräfte anonym und kostenfrei beraten lassen. Qualifizierte Beraterinnen stehen den Anrufenden vertraulich zur Seite und vermitteln sie auf Wunsch an Unterstützungsangebote vor Ort. Bei Bedarf werden Dolmetscherinnen in 15 Sprachen zum Gespräch hinzugeschaltet.

* Online-Beratung:

Sicherheitsupdate für Symantec Endpoint Security

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

In Symantec Endpoint Protection 12.1 und Symantec Endpoint Protection Manager 12.1 wurden mehrere Schwachstellen gefunden, die es einem Angreifer aus dem Internet erlauben, erhöhte Rechte zu erlangen und dadurch die Kontrolle über das System zu übernehmen. Des Weiteren kann dieser beliebigen Programmcode ausführen.

Betroffen sind folgende Systeme:

Welttuberkulosetag 2016: Neue Entwicklungen bei der Tuberkulose in Deutschland

Am 24. März 2016 ist Welttuberkolosetag. Wie das Robert Koch-Insitut aus diesem Anlass mitteilt, gibt es wieder mehr gemeldete Fälle von Tuber­kulose in Deutschland:

"Nachdem die Tuberkulose-Fallzahlen in Deutschland mehrere Jahre stag­nier­ten, wurden dem Robert Koch-Institut 2015 ins­ge­samt 5.865 Fälle über­mittelt, nach 4.533 im Jahr 2014 und 4.325 im Jahr 2013. Höher war diese Zahl zuletzt mit 6.030 Fällen im Jahr 2005. „Trotz des Anstiegs der Tuber­kulose-Fall­zahlen ist das Infek­tions­risiko inner­halb der All­ge­mein­be­völ­ke­rung un­ver­ändert sehr gering“ sagt Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts, anlässlich des Welt­tuber­ku­lo­se­tags am 24. März.

Nach wie vor ist ein großer Teil (knapp 30 Prozent) der Tuberkulosepatienten in Deutsch­land ge­boren. Der deut­li­che An­stieg der Er­kran­kungs­zahlen im Jahr 2015 gegen­über 2014 geht in erster Linie auf die aktive Fall­findung bei der gesetz­lich vor­ge­schrie­be­nen Unter­suchung von Asyl­su­chen­den zurück.(...)" Quelle und ganze Meldung: Pressemitteilung des Robert Koch-Instituts

Schneekoppe ruft den Artikel Schneekoppe Leinöl 250ml Klassik zurück

Schneekoppe GmbH ruft aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes den Artikel Leinöl Klassik 250 ml zurück. Betroffen sind die Produktionen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 12.05.16 und 06.08.16. Diese Angabe finden Sie auf dem Deckelrand.

Grund für den Rückruf: Aus aktuellem Anlass ist bei den genannten Produktchargen Grund zur Annahme, dass vereinzelt erhöhte PAK-Werte vorliegen. Die Kunden werden gebeten, das Produkt in die Verkaufsstellen zurückzubringen bzw. zu entsorgen. Der Kaufpreis wird erstattet. Schneekoppe bedauert den Vorfall und entschuldigt sich bei allen Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten. Quelle mit Kontaktdaten: Schneekoppe

Freitag, 18. März 2016

Urteil Bundesverwaltungsgericht: Rundfunkbeitrag für private Haushalte mit dem Grundgesetz vereinbar

Der Rundfunkbeitrag (früher auch "GEZ" genannt) wird seit dem 1. Januar 2013 für jede Wohnung erhoben und muss von den volljährigen Bewohnern bezahlt werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob in der Wohnung überhaupt ein Rundfunkempfangsgerät vorhanden ist, mit dem man die durch den Rundfunkbeitrag finanzierten Sender empfangen kann.

Es gibt allerdings auch Ausnahmen: aus sozialen Gründen können Betroffene sich teilweise oder ganz per Antrag von der Zahlpflicht befreien lassen. (Wer wissen möchte, welcher Personenkreis unter welchen Bedingungen ein Recht darauf hat erfährt dies hier: Voraussetzung für Befreiung/Ermäßigung)

Bürger-Cert: neuer Newsletter "Sicher • Informiert" erschienen

Der neue Newsletter "Sicher • Informiert" vom Bürger-Cert (ein Projekt vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) ist wieder erschienen.

Diesmal mit Infos u.a. über:
  • Amazon-, PayPal- und Ebay-Anwender aufgepasst: Phishing-Fallen
  • Ransomware erreicht Apple-Nutzer: Apple
  • Digitaler Frühjahrsputz für IT-Systeme: Checkliste
  • Apps von Drittanbietern meiden: Snapchat
und weitere Warnungen, Tipps und Hinweise, die man als User von Computer, Handy/Smartphone und Co. lesen sollte: Bürger-Cert Newsletter "Sicher • Informiert"

Wochenreport 11/2016

Neueste Verbraucherwarnungen und Meldungen:

  • Rückruf: „ Palacio de Oriente Kantabrische Sardellenringe mit Kapern in nativem Olivenöl extra“. Details: hier
  • IKEA Rückruf: "GOTHEM" Leuchtenfuß. Details: hier
  • Rückruf: franz. Schnittkäse "Navarré" und "Gabietou" Details: hier
  • Sram ruft ZIPP® Schnellspanner zurück. Details: hier
  • Sram ruft Zipp 88 Aluminium Vorderradnaben zurück. Details: hier
  • dm ruft Eiweißriegel „DAS gesunde PLUS Sportness Eiweißriegel 32% Cookies & Cream-Geschmack 45g“ zurück. Details: hier
  • Rückruf: "hauck Shopper Comfortfold". Details: hier
  • 2 Rückrufe von Tiger: "Twist and Lock Blocks" und "Twist and Lock Giraffe". Details: hier 
  • Nutella: Hinweis für Allergiker. Details: hier
  • Rückruf: Oxfam Fairtrade Nougatriegel können Metallfäden enthalten. Details: hier

Neueste Öko-News und Tests:

Links zu älteren Artikeln:  hier (ein wenig herunterscrollen)  

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 11/2016 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier (leider nur engl.)

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 17. März 2016

Vermehrt Diebstähle von Handys/Smartphones: dies sollten Sie beachten

Die Polizei Bremen macht darauf aufmerksam, dass sich in den letzten Tagen Vorfälle häuften, in denen wartenden Fahrgästen an Bus- und Straßenbahnhaltestellen das Handy gestohlen wurde. Die Unbekannten Täter warteten, bis die Fahrgäste ihr Telefon in die Hand nahmen. Dann entrissen sie das Smartphone und waren schon über alle Berge, bevor ihre Opfer überhaupt realisierten, was passiert war. Häufig waren Frauen von dem Handy-Klau betroffen.

Auch beliebt ist der Trick, die auserkorenen Opfer nach der Uhrzeit zu fragen. Wenn die Angesprochenen darauhin ihr Smartphone aus der Tasche holten, schnappten sich die Täter das Gerät und flüchteten damit. Damit Ihnen das nicht passiert rät die Polizei Handy/Smartphonebesitzern:
  • Auch mit dem Handy in der Hand aufmerksam die Umgebung im Blick behalten.
  • Sollte man Opfer einer Straftat geworden sein, sofort um Hilfe rufen, andere auf sich aufmerksam machen und sofort den Polizei-Notruf 110 wählen.
  • In jedem Fall eine Ortungssoftware installieren. 
  • Eine individuelle Tastatursperre einrichten. 
  • Die Gerätedaten wie Marke und Typ und insbesondere die IMEI-Nummer notieren. Durch die Eingabe *#06# zeigt das Smartphone die Geräte-Nummer an. Dadurch wird eine Gerätefahndung ermöglicht.
Quelle: Presseportal/Polizei Bremen

Rückgabe ohne Begründung - Bundesgerichtshof stärkt Verbraucherrechte

Wer ein Produkt per Fernabsatzvertrag (über Telefon, Internet, Katalog, Brief etc.) kauft, hat das Recht, den Kaufvertrag fristgerecht und gegen Erstattung des Kaufpreises zu widerrufen  - auch ohne Angabe von Gründen. Das hat aktuell ein Urteil vom Bundesgerichtshof (BGH) bestätigt.

Der Fall zu dem Urteil: Ein Kunde hatte über das Internet zwei Matratzen bestellt, die ausgeliefert und von ihm zunächst auch bezahlt wurden. Der Verkäufer hatte mit einer "Tiefpreisgarantie" geworben. Der Kunde fand dann allerdings einen anderen Verkäufer, der die Matrazen billiger verkaufte und verlangte, dass ihm sein Matrazenverkäufer den Differenzbetrag von 32,98 € erstattet.

Bausparvertrag gekündigt: Wenn der Kontoauszug kein Guthaben aufweist

Wenn die Bausparkasse einen Bausparvertrag kündigt (derzeit sind vor allem die alten, noch gut verzinsten Verträge betroffen) kann es sein, dass auf dem zugesandten Konotauszug von der Bausparkasse ein Guthaben von 0,00 € steht.

Die Verbraucherzentrale Bremen klärt darüber auf, dass dann das Geld nicht weg ist. Die Bausparkassen haben in solchen Fällen das angesparte Bausparguthaben auf einem unverzinslichen Konto gelagert und zahlen es auf Verlangen aus. Für die Bausparkasse ist damit der Vertrag gekündigt.

Wer die Kündigung nicht akzeptieren möchte, dem rät die Verbraucherzentrale, wie folgt vorgehen:

Kompetente Hilfe bei Essstörungen

Professionelle und spezialisierte Anlaufstellen für Menschen mit Essstörungen und für deren Angehörige hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in einer Adressdatenbank unter www.bzga-essstoerungen.de zusammengefasst.

Alle bundesweiten Beratungsstellen für Essstörungen, die niederschwellig Unterstützung anbieten und in Therapieangebote weitervermitteln sind dort gebündelt. Die Datenbank bietet Betroffenen und ihren Angehörigen eine Hilfestellung den Weg in ein professionelles Versorgungssystem zu finden.  Außerdem gibt es auf der Seite umfassende Infos über Magersucht, Bulimie, Binge-Eating-Störung und sonstigen Essstörungen.

Für Lehr- und Mittlerkräfte bietet die Seite geeignete Materialien für den Unterricht und Tipps, was bei einem konkreten Verdacht auf eine Essstörung hin zu tun ist.

Stauprognose für den 18. bis 20. März

Wie der ADAC voraussagt, beginnt an diesem Wochenede die Osterreisewelle. Denn in in sieben Bundesländern starten die Osterferien. Und das wird auf den wichtigen Reiserouten in Deutschland zu spüren sein. Allerdings erwartet der Automobilclub noch keine allzu langen Staus.

Mittwoch, 16. März 2016

Sicherheitsupdate für Mozilla Thunderbird

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Mozilla schließt mehrere kritische Sicherheitslücken in Thunderbird, durch die ein Angreifer aus dem Internet das Programm zum Absturz bringen, Dateien manipulieren und beliebigen Programmcode auf Ihrem System ausführen kann. Insbesondere über die Programmausführung kann ein Angreifer Ihr System schädigen.

Betroffen sind folgende Systeme:
  • Mozilla Thunderbird vor 38.7
  • Apple Mac OS X
  • GNU/Linux
  • Microsoft Windows
Empfehlung des BSI: Aktualisieren Sie die Mozilla-Anwendung Thunderbird auf die neueste Version 38.7. Die Software können Sie über die angegebenen Update-Seite herunterladen und entsprechend den dortigen Anweisungen installieren: Mozilla Thunderbird Update-Seite

Rückruf: "hauck Shopper Comfortfold"

Die Firma hauck GmbH + Co. KG. ruft den Shopper "hauck Shopper Comfortfold" zurück. Betroffen sind demnach nur die Produktionschargen mit dem Produktionsdatum 2015. Grund für den Rückruf: die zulässige Konzentration an Chlorparaffinen im Schiebegriff des Shoppers wurde überschritten. Quelle mit weiteren Infos: hauck

Test: wie überholt man einen Bus richtig?

Für Autofahrer, die einen Bus in der Nähe oder an einer Haltestelle überholen, gelten besondere Regeln. Wissen Sie, welche?

Mit diesem Online-Test vom ADAC können Sie herausfinden, ob Sie die Vorschriften kennen (funktioniert nur auf Laptop und PC. Zum Start den Kreis in der Mitte des Bildes mit "zum Quiz" anklicken): Fahren, Halten, Warten? Ein Wissenstest vom ADAC


Wahltermine in Deutschland und in der EU

Wer wissen möchte, wann und wo welche Wahlen in Deutschland und in der EU stattfinden, kann dies über die offizielle Terminseite des Deutschen Bundestags erfahren:


Ekel-Video aus dem Internet: Mann uriniert auf Kellogg's Laufband

Ein Video aus den USA, das derzeit im Internet kursiert, sorgt für Aufregung und Ekel: darauf ist ein bislang Unbekannter zu sehen, der auf ein Laufband mit Frühstücksflocken uriniert - und danach schwenkt die Kamera auf ein Kellogg's-Logo.

Kellogg hat mittlerweile die Echtheit des Videos bestätigt und erklärte, die Aufnahmen stammen aus einem Betrieb in Memphis (Tennessee). Die Produkte, die potentiell davon betroffen sein könnten sind Rice Krispies und Granola Cluster, die in einigen Produkten verwendet werden. Außerdem gepuffter Reis (allerdings werden die Produkte, die den betroffenen gepufften Reis enthalten könnten, nicht mehr hergestellt)

Das Video stammt allerdings aus dem Jahr 2014 und damit dürften die betroffenen Produkte wahrscheinlich schon verzehrt worden sein. Das Unternehmen hat sich entschuldigt und teilte außerdem mit, dass ein strafrechtliches Verfahren der Lebenmittelaufsicht FDA bereits eingeleitet worden sei. Hier ist die komplette Stellungnahme: An unthinkable act of contempt against our consumers, our employees and our brands

Dienstag, 15. März 2016

Weltverbrauchertag: kostenlose Vorträge zur Altersvorsorge in Zeiten niedriger Zinsen

Heute (15.03.2016) ist Weltverbrauchertag. Das haben die Verbraucherzentralen zum Anlass gemacht, das Thema "Altersvorsorge in Zeiten niedriger Zinsen" aufzugreifen. Dazu bieten einige Verbraucherzentralen kostenlose Vorträge rund um die private Altersvorsorge an.

Wer Interesse hat und nachschauen möchte, ob, wo und wann ein solcher Vortrag stattfindet, kann sich auf den Internetseiten der jeweiligen Verbraucherzentrale erkundigen. Hier gibt es die Links zu den Internetseiten: Verbraucherzentralen


Marktcheck: Woher kommt das Ei in den Nudeln?

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hat einen Marktcheck durchgeführt: sie prüfte im Dezember und Januar die Verpackungen von eihaltigen Lebensmitteln, um zu sehen, ob die Haltungsform der Hennen auf der Verpackung angegeben ist. Bei frischen Eiern ist die Angabe der Haltungsform Pflicht, bei verarbeiteten Produkten hingegen ist eine Kennzeichnung nicht vorgeschrieben. Mehr als ein Drittel aller verzehrten Eier verstecken sich übrigens in Fertigprodukten.

Das Ergebnis: Von den 359 überprüften Produkten enthielt nur knapp die Hälfte einen entsprechenden Hinweis. Schaut man nur bei den Eiernudeln genauer hin, sieht die Bilanz besser aus. Susanne Umbach, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale dazu: "Bei knapp zwei Drittel der 78 untersuchten Eiernudeln ist die Haltungsform angegeben. Die verwendeten Eier stammten dabei überwiegend aus Bodenhaltung". Bei den ganzjährig angebotenen gefärbten Eiern waren im Check sogar alle gekennzeichnet.

Tierhalterhaftung: Hoffentlich gut versichert

In diesem Video von der SWR-Verbrauchersendung MARKTCHECK erklärt der Rechtsexperte Karl-Dieter Möller, wann Hundebesitzer für ihre Vierbeiner gerade stehen müssen, welche Schäden eine Tierhalterversicherung übernimmt und was man beim Abschluss einer solchen Versicherung beachten sollte:


Video: marktcheck auf YouTube

Hier noch weitere Infos zum Thema:

Montag, 14. März 2016

Reise- und Sicherheitshinweise für die Türkei und Elfenbeinküste

Dies sind Reise- und Sicherheithinweise vom Auswärtigen Amt bezüglich der Anschläge in der Türkei und der Elfenbeinküste (Côte d'Ivoire) am gestrigen Tag (13.03.2014):

Schienenlärm: Strategie „Leise Schiene“ vorgestellt

Menschen, die in der Nähe von Gleisen leben, leiden mitunter am Lärm, den der Schienenverkehr so mit sich bringen kann. Eventuell wird sich da in Zukunft etwas bessern: das Bundesminsiterium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat die Strategie "Leise Schiene" vorgestellt.

Dank einer Investition von rund einer Milliarde Euro soll der Schienenlärm bis 2020 halbiert werden. Zudem sollen die Vorschriften verschärft werden - mit einem Gesetz zum Verbot von lauten Güterwagen ab 2020. Quelle mit weiteren Infos zu der Strategie "Leise Schiene": bmvi.de

Fünf Jahre nach Fukushima – Konsequenzen für Deutschland

Die Reaktorkatastrophe im Kernkraftwerk Fukushima infolge eines verheerenden Tsunamis hat sich am 11. März 2016 zum fünften Mal gejährt. Der nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl im April 1986 größte nukleare Unfall hatte und hat gravierende Folgen für Menschen und Umwelt in Japan. Und im erweiterten Sinne auch für die gesamte Menschheit und den Planeten Erde.

Nach der Katastrophe in Fukushima beschloss Deutschland den Ausstieg aus der Nutzung der Kernenergie: im Jahre 2022 soll hierzulande das letzte Kernkraftwerk abgeschaltet werden. Das dauert nach Plan also noch gut 6 Jahre - und auch danach bleiben uns die Risiken der Kernenergienutzung erhalten: anhand der Vielzahl von insbesondere alten Reaktoren in den Nachbarstaaten bleibt die Fortentwicklung des Notfallschutzes eine zentrale Herausforderung für die Zukunft.

Das Bundesamt für Strahlenschutz ((BfS) hat mit einem Computerprogramm Unfälle in deutschen Kernkraftwerken simuliert. Es erklärt hier, welche Indikatoren dabei berücksichtigt wurden und welche Erkenntnisse für den Notfallschutz aus den Untersuchungen abgeleitet werden können: Notfallschutz-Analyse nach Fukushima: Konsequenzen für Deutschland

Sonntag, 13. März 2016

Stammzellen - Heilung nach dem Herzinfarkt?

Wissenschafts-Wochenende im v-mag: diesmal mit dem Thema Stammzellenfoschung und wie die Forschung an Molche (Amphibien aus der Ordnung der Schwanzlurche) dazu beitragen könnte, dass sich das menschliche Herz nach einem Herzinfarkt von selbst regeneriert. Denn Molche können sogar ihr Herz teilweise regenerieren.

Dedifferenzierte Zellen sind der Schlüssel zu dieser erstaunlichen Fähigkeit. Mehr darüber in diesem Video von der Max-Planck-Gesellschaft:

Video: MaxPlanckSociety auf YouTube

Und hier noch ein weiteres Video über den Regenerationskünstler Molch, der Dank seiner dedifferenzierten Zellen beinahe alle Körperteile regenerieren kann:

Samstag, 12. März 2016

2 Rückrufe von Tiger: "Twist and Lock Blocks" und "Twist and Lock Giraffe"

Tiger ruft aktuell die Spielzeuge "Twist and Lock Blocks" und "Twist and Lock Giraffe" zurück. Grund dafür: bei einigen Modellen können sich Teile lösen und verschluckt oder eingeatmet werden.

Die betroffenen Produkte können auch ohne Kassenbon in einer Tiger- Filiale eigener Wahl zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet. Quelle mit weiteren Infos: tiger.de

Nutella: Hinweis für Allergiker

Achtung, Allergiker (Haselnüsse, Magermilchpulver, Soja): Ferrero Deutschland informiert darüber, dass auf den Etiketten der nutella 1000-Gramm-Gläser der Chargen L032 (Mindesthaltbarkeitsdatum: 31.01.2017) und L033 (Mindesthaltbarkeitsdatum: 01.02.2017) die Zutatenliste und damit der Hinweis auf die in nutella enthaltenen Allergene fehlen.

Für Menschen, die keine Probleme mit den genannten Allergenen haben ist das Produkt ungefährlich und kann bedenkenlos verzehrt werden. Allergiker, welche die betroffenen Gläser gekauft haben, können diese unfrei an den Ferrero Consumer-Service zurückschicken und bekommen Ersatz. Quelle mit Kontaktadressen: nutella-info.de

Rückruf: Oxfam Fairtrade Nougatriegel können Metallfäden enthalten

Wie das Online-Magazin "Clean Kids" mitteilt, ruft Oxfam den „Oxfam FairTrade Bio nougat“ zurück. Grund für den Rückruf: in einem Produkt wurde ein etwa 1,5 cm langer Metallfaden gefunden. Quelle mit weiteren Infos dazu: cleankids.de


Sicherheitsupdates für Adobe Flash Player und Adobe AIR

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Adobe schließt mit den aktuellen Sicherheitsupdates insgesamt 23 Sicherheitslücken, die es einem nicht angemeldeten Angreifer aus dem Internet ermöglichen, beliebige Befehle und Programme auszuführen und damit die Kontrolle über das betroffene System zu übernehmen.

Die Sicherheitsupdates von Microsoft beheben die Sicherheitslücken in Adobe Flash Player durch eine Aktualisierung der Adobe Flash Bibliotheken in Internet Explorer 10, Internet Explorer 11 und Microsoft Edge. Weitere Detailinformationen stehen über den Microsoft Knowledge Base Article 3144756 und das Microsoft Security Bulletin MS16-036 zur Verfügung. (Referenzen am Ende dieser Meldung)

Betroffen sind folgende Systeme:

Treuhandbetrug: gefälschte Internetseiten gaukeln Sicherheit vor

Wie der "Ratgeber Internetkriminalität" mitteilt, nutzen Cyberkriminelle alle Möglichkeiten aus, um ernsthafte Käufer oder Verkäufer von Waren (z.B. in Automobilbörsen) von der Ernsthaftigkeit des Handels zu überzeugen. Dazu verweisen die Kriminellen als Beweis dafür, dass sie einen angeblich seriösen Hintergrund haben, auf gefälschte Internetseiten. Dies gehört zu der typischen Masche, die auch als Treuhandbetrug bezeichnet wird.

Wie der Treuhandbetrug genau funktioniert, wird hier anhand eines typischen Autoverkauf beschrieben:

www.trau-dich.de informiert Kinder über sexuellen Missbrauch

Auf dem Online-Portal von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) www.trau-dich.de finden Kinder Beratungsstellen und Hilfsangebote zum Thema sexueller Missbrauch.

In der Rubrik „Deine Hilfe“ ergänzt eine Datenbank mit regionaler Suchfunktion das Informationsangebot der Seite mit Beratungsstellen in der Nähe.

Außerdem finden Kinder auf dem Onlineportal altersgerecht aufbereitete Informationen sowie die kostenfreie „Nummer gegen Kummer“. Die Rubriken „Deine Rechte“ und „Dein Wissen“ vermitteln wichtige Fakten zu Kinderrechten und erklären schwierige Begriffe wie Straftat, Macht und Scham. Das Kinderportal wird kontinuierlich um weitere Angebote und Informationen ergänzt.

Freitag, 11. März 2016

Apple veröffentlicht Sicherheitsupdate für Windows

Dies ist ein Sicherheitshinweis vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Apple hat ein Sicherheitsupdate für 'Apple Software Update' auf die Version 2.2 herausgegeben. Es wird eine Sicherheitslücke geschlossen, durch die ein nicht angemeldeter Angreifer falsche Informationen im Fenster des Programms 'Apple Software Update' anzeigen lassen kann. Dies ermöglicht dem Angreifer, Ihre Entscheidung bezüglich der Notwendigkeit der Installation eines Softwareupdates zu beeinflussen.

Betroffen sind folgende Systeme:

EZB senkt den Leitzins auf Null - kommt als nächstes dann das "helicopter money"?

Wie die Europäische Zentralbank (EZB) am gestrigen Donnerstag (10.03.2016) u.a. mitteilte (hier), hat sie den Leitzins um 5 Basispunkte auf 0,00 % gesenkt. Dies gilt erstmals für das am 16. März 2016 abzuwickelnde Geschäft. Geldinstitute des Euroraums können sich dann Geld bei der Notenbank leihen, ohne dafür zahlen zu müssen.

Überspitzt ausgedrückt bedeutet dies: die EZB hat den Wert der Geldgeschäfte und damit den Wert von Geld auf 0 € gesetzt. Zwar ist der Euro real trotzdem das wert, was auf den Münzen und Geldscheinen steht; allerdings wird dadurch, dass nun Fremdkapital ohne Gegenleistung verliehen werden kann, auf den Ausgleich von Risiken solcher Geldgeschäfte verzichtet.

Wochenreport 11/2016

Neueste Verbraucherwarnungen und Meldungen:

  • Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) warnt vor Stoßdämpfertyp TTX36 von Öhlins. Details: hier
  • VEDES: Rückruf der Holz-Bilderwürfel von Beeboo. Details: hier
  • Verbraucherzentrale warnt vor dubiosen Zahlungsaufforderungen. Details: hier
  • Ernsting´s family: Rückruf Dekorationsfiguren. Details: hier
  • Regionaler Rückruf bei Lidl: Alesto Superfruits Weinbeeren, Maulbeeren, Physalis, 50 g. Details: hier
  • EDEKA und Marktkauf: Rückruf „Milchbrötchen, 12 Stück“ der Marke "GUT&GÜNSTIG" (480 Gramm). Details: hier
  • Rückruf: Listerien in Camembert der Marke „Paysan Breton". Details: hier
  • Rückruf: „Bio Schlosskäse Exquisit“ von der Klosterkäserei Stift Schlierbach. Details: hier

Neueste Öko-News und Tests:

Links zu älteren Artikeln:  hier (ein wenig herunterscrollen)  

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 10/2016 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier (leider nur engl.)

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 10. März 2016

Sicherheitsupdate für Mozilla Firefox

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Mozilla schließt mit dem neuen Update mehrere kritische Sicherheitslücken in Firefox, durch die ein Angreifer aus dem Internet das Programm zum Absturz bringen, Dateien manipulieren, falsche Informationen anzeigen, Sicherheitsvorkehrungen umgehen, Informationen ausspähen und beliebige Befehle auf Ihrem System ausführen kann. Insbesondere über die Befehlsausführung kann ein Angreifer auf Ihrem System Schaden anrichten, darum sollte Sie das Sicherheitsupdate zeitnah installieren.

Betroffen sind folgende Systeme:

Linktipp: "Online Kaufen – mit Verstand!"

"Online Kaufen - mit Verstand" ist eine Kampagne der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes, des weltweiten Online-Marktplatzes eBay und des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels. Das Ziel der Partner: Internet-Nutzer über die wichtigsten Grundregeln zum sicheren Einkaufen im Internet zu informieren und sie zu motivieren, vorhandene Sicherheitsangebote aktiv für sich zu nutzen.

Auf der Webseite der Kampagne finden sich neben den „7 Goldenen Regeln“ und Rechtsinfos zum Onlinekauf auch Links zu weiteren Informationsangeboten in Sachen Online-Sicherheit sowie ein Glossar mit Erläuterungen der wichtigsten Begriffe rund um das Thema sicherer Internet-Kauf: kaufenmitverstand.de

Vorsicht! Karten-Tricks!

Die Polizeiliche Kriminalprävention hat ein kostenloses Informationsblatt zum Download veröffentlicht, in dem auf Gefahren hingewiesen wird, die das bargeldlose Bezahlen mit Kreditkarte, ec-Karte oder per Lastschrift sowie der elektronische Zahlungsverkehr und die Nutzung von Zahlungskarten im Internet mit sich bringen.

Es informiert, wie man sich vor dem Missbrauch der Zahlungskarte schützen kann und was zu tun ist, wenn eine Zahlungskarte verloren geht. Dazu werden die Telefonnummern der zentralen Sperrannahmedienste aufgeführt. Integriert ist auch ein "Notfall-Info-Pass" mit der Sperrnotrufnummer sowie der Möglichkeit, seine Kreditkarten- und Kontodaten einzutragen.

Hier kann man das Infoblatt kostenlos herunterladen (PDF, 1 MB ): Vorsicht Karten-Tricks!

Verbraucherzentralen nehmen Inkassokosten unter die Lupe

Zu hoch, zu uneinheitlich: Inkassogebühren auf dem Prüfstand der Verbraucherzentralen.

Wie mehrere Verbraucherzentralen mitteilen, stellen die Verbraucherschützer jetzt wieder gezielt die Gebührenpraxis der Inkassounternehmen auf den Prüfstand. Anlass für diese weitere Untersuchung sind die Ergebnisse einer Verbraucherbefragung zum Thema Inkasso im vergangenen Jahr.

Dabei fiel auf: Inkassounternehmen verlangen häufig nicht nachvollziehbare Gebühren. Für einfache oder standardisierte Zahlungsaufforderungen stellen sie Betroffenen oft zu hohe Beträge in Rechnung. Und die Gebühren für die Inkassotätigkeit wurden nicht einheitlich berechnet. Die Verbraucherschützer wollen deshalb wissen: Wie setzen sich die Kosten zusammen? Welche Gebühr legen die Inkassofirmen zugrunde und welche Gesamtkosten werden Verbrauchern in Rechnung gestellt?

Stauprognose für das Wochenende 11. bis 13. März

Wie der ADAC vorhersagt, geht es an diesem Wochenende auf den Fernstraßen in Deutschland meist staufrei vorwärts. Hamburg startet zwar in die zweite Woche der Frühlingsferien, aber der dichte Reiseverkehr in die Wintersportgebiete sollte vor Beginn der Osterferien vorübergehend abebben.

Lediglich auf den klassischen Skirouten müssen Autofahrer daher mit Behinderungen rechnen. Zum guten Verkehrsfluss trägt auch bei, dass es bislang nur wenige Baustellen auf den Autobahnen gibt.
Die verkehrsreichsten Fernstrecken:

Mittwoch, 9. März 2016

Risiken des Rauchens für Frauen größer als für Männer

Wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mitteilt, ist die Zahl der Frauen, die an Lungenkrebs versterben, in den letzten Jahren stark angestiegen: Waren es im Jahr 2000 noch 9.834, sind es im Jahr 2014 bereits 15.513 Fälle.

Diese Entwicklung ist auf das veränderte Rauchverhalten von Frauen seit den 1960er Jahren zurückzuführen. Die damals gestiegenen Raucherquoten bei Frauen führen heute dazu, dass deutlich mehr Frauen an Lungenkrebs versterben als früher.

Klimafieber: Neues Arbeitsheft (auch) für den Schulunterricht

Auf der diesjährigen Bildungsmesse Didacta in Köln stellte das Umweltbundesamt (UBA) sein neues Arbeitsheft "Klimafieber" für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 3 bis 7 vor. Im Mittelpunkt von Klimafieber stehen Wetter und Klima sowie die globale Klimaerwärmung und was jeder selbst dagegen tun kann.

Hier gibt es weitere Infos über das Arbeitsheft und dort kann es als kostenloses PDF heruntergeladen werden (mit Link zum Download des Lösungsheftes): UBA / Klimafieber

Sicherheitsupdates für Adobe Acrobat, Reader, Acrobat DC und Acrobat Reader DC

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Adobe schließt mehrere kritische Sicherheitslücken in den Produkten Acrobat, Reader, Acrobat DC und Acrobat Reader DC, die es einem nicht angemeldeten Angreifer aus dem Internet ermöglichen, beliebigen Programmcode auszuführen und damit möglicherweise Ihre System komplett unter seine Kontrolle zu bringen.

Betrofffen sind folgende Systeme:

Dienstag, 8. März 2016

VEDES: Rückruf der Holz-Bilderwürfel von Beeboo

Die VEDES Großhandels GmbH ruft Beeboo Holz-Bilderwürfel (15-teilig) zurück. Das Produkt wurde seit 1. Januar 2014 über den VEDES Großhandel vertrieben und an Spielwaren-Fachgeschäfte in Deutschland, Österreich und in der Schweiz sowie vereinzelt in Italien, Belgien, Holland und Luxemburg verkauft.

Grund für den Rückruf: bei den betroffenen Holz-Bilderwürfeln können sich die aufgeklebten Papierbilder leicht lösen und aufrollen. Der daraus entstehende Papierzylinder birgt als verschluckbares Einzelteil ein potenzielles Erstickungsrisiko für Kleinkinder. Quelle mit weiteren Infos: VEDES

Vorauszahlungsbetrug / betrügerische Angebote im Internet, überzahlte Schecks, 'Nigeria-Briefe'

Die Polizeiliche Kriminalprävention hat ein kostenloses Informationsblatt zum Download veröffentlicht, in dem sie über Kriminalitätsgefahren durch Vorauszahlungsbetrug bzw. so genannte "Nigeria-Briefe" aufklärt.

Hierbei werden in betrügerischer Absicht Briefe, Faxe oder E-Mails meist aus afrikanischen Staaten an willkürlich ausgewählte Adressen versandt und die Empfänger aufgefordert, beim Transfer von Millionenbeträgen behilflich zu sein. Das Informationsblatt beschreibt, wie solche Betrugsdelikte vonstatten gehen, und gibt Tipps zur Vorbeugung bzw. zum Verhalten im Schadensfall.

Hier kann man das Infoblatt kostenlos herunterladen (PDF, 103 KB): Nigeria-Briefe


Graffiti: Sprühende Fantasie kann teuer werden!

In einem kostenlosen Faltblatt gibt die Polizeiliche Kriminalprävention wertvolle Informationen für Eltern, wie sie Graffiti verhindern oder richtig darauf reagieren können.

Es beschreibt die Motivation von Sprayern, die möglichen zivilrechtlichen und strafrechtlichen Folgen des illegalen Sprayens sowie verschiedene Merkmale, an denen sich Sprayer oftmals erkennen lassen. Darüber hinaus enthält es Hinweise, wie Eltern  ihren Kindern gegenüber auftreten sollten, wenn sie ein solches strafbares Verhalten ihres Kindes bemerken oder befürchten.

Hier kann das Faltblatt kostenlos heruntergeladen werden (PDF, 273 KB): Illegale Graffiti

Montag, 7. März 2016

Verbraucherzentrale warnt vor dubiosen Zahlungsaufforderungen

Warnung vor dubiosen Zahlungsaufforderungen: laut der Verbraucherzentrale Hessen flattern in diesen Tagen vielen Verbrauchern wieder dubiose Rechnungen über angeblich in Anspruch genommene Telefonsexdienstleistungen ins Haus. Absender der Briefe ist eine Firma namens "Factor" mit einer Postanschrift in Petersberg.

Das fragwürdige Geschäftsmodell ist nicht neu. Die Verbraucherzentrale hat hier nur einen Rat: nicht zahlen, gegebenenfalls der Zahlungsaufforderung widersprechen und sich nicht von Mahnungen und Inkassoschreiben verunsichern lassen. Quelle mit weiteren Infos: vz Hessen

Bei Widerruf Provisions- und Honorarforderung

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg ist nach eigenen Angabe erfolgreich gegen diverse Klauseln eines Versicherungsmaklers vorgegangen, die Verbraucher unangemessen benachteiligen.

Der Fall dazu: Eine Verbraucherin hatte sich bei der Verbraucherzentrale beschwert, dass sie nach dem fristgerechten Widerruf einer von ihr nicht gewünschten Riester-Rentenversicherung eine saftige Rechnung des Maklers erhielt: Sie sollte rund 2.000 Euro entgangene Provision zuzüglich einer Honorarforderung über rund 1.300 Euro für 7,5 Stunden Beratung zahlen. Anlass für die Beratung war eine Empfehlung aus dem Freundeskreis und der Bedarf, Rat zur Eigenheimfinanzierung einzuholen.

Infoportal für Jugendliche: Musik aus dem Internet - was ist erlaubt und was nicht?

Jeder Jugendliche kennt das Problem: Musik ist wichtig, ohne geht’s nicht – aber woher nehmen? CDs sind teuer, das Taschengeld meistens knapp. Da ist es verlockend, sich die Titel mal eben aus dem Netz zu holen.

Doch nicht alles, was geht, ist auch erlaubt – und ein illegaler Download kann teuer werden. Nicht selten flattern den entsetzten Eltern Abmahnungen ins Haus, mit Forderungen in Höhe von mehreren Tausend Euro. Der Grund: Verletzung des Urheberrechts. Es soll das geistige Eigentum anderer schützen – und hat inzwischen eine regelrechte Abmahnindustrie auf den Plan gerufen.

Auf der Internetseite legal-box.de/musik können sich junge Menschen darüber informieren, was erlaubt ist und was nicht - und dazu gibt es weitere Tipps und Infos, damit der Musikgenuss nicht zur teuren Kostenfalle wird. Ziel ist es, die Medienkompetenz und das Rechtsbewusstsein von 14- bis 19-Jährigen bei der Nutzung fremder Inhalte zu stärken.

(Die Webseite ist ein Gemeinschaftsprojekt der Verbraucherzentrale Bremen mit der Bremischen Landesmedienanstalt, gefördert mit Mittel der Stiftung Verbraucherschutz in Berlin.)

Tatort Bahnhof: Mit welchen Tricks die Gauner arbeiten

Erschreckend: die Zahl der Taschendiebstähle in Zügen und auf Bahnsteigen ist sprunghaft angestiegen. Die SWR-Verbrauchersendung MARKTCHECK zeigt in diesem Video die Tricks der Gauner - und wie Sie sich schützen können:

Video: marktcheck auf YouTube

Ernsting´s family: Rückruf Dekorationsfiguren

Ernsting´s family ruft Dekorationsfiguren mit den Artikel-Nummern 416318 (Maus), 414554 (Engel) sowie 414556 (Santa)zurück, weil bei unsachgemäßem Gebrauch sich bei diesen Figuren vereinzelt Kleinteile lösen können (was gerade bei Kindern, die damit spielen, gefährlich sein kann).

Die Artikel können auch ohne Kassenbon in den Ernsting’s family Filialen zurückgegeben werden; der Kaufpreis wird erstattet. Quelle mit weiteren Infos:ernstings-family.de

Sonntag, 6. März 2016

Kopier- und abhörsichere Nachrichtenübertragung dank Quantenkommunikation

Zum Wissenschafts-Wochenende hier im v-mag widmen wir uns diesmal der Quantenkommunikation.

Und darum geht es: mit herkömmlicher Technik ist es noch möglich, Nachrichten abzuhören - und dies auch noch unbemerkt. Wissenschaftler wollen nun die Unschärferelation aus der Quantenphysik nutzen, um quasi kopier- und abhörsichere Übertragungssysteme aufzubauen. Wie das funktionieren soll wird in diesem Video von der Max-Planck-Gesellschaft erklärt:

Video: MaxPlanckSociety auf YouTube

Im Video wird die Quantenkommunikation mit Hilfe von Satelliten übertragen. Es sind aber bereits auch verschlüsselte Nachrichtenübertragungen über das Glasfasernetz erfolgreich demonstriert worden.

Das Problem bei der Übertragung via konventionellen Glasfasern ist, dass die Nachrichten derzeit nur über Distanzen von etwa 100 km weitergeleitet werden können - denn die Glasfasern absorbieren die Photonen. Abhilfe sollen so genannte "Quantenrepeater" schaffen. Mehr über die Forschung und Entwicklung dazu (wird vom Bundeministerium für Bildung und Forschung gefördert): qcom.uni-bonn.de

 

Samstag, 5. März 2016

Ostereier ohne Tierquälerei

Zum Ende der Fastenzeit kommen wieder allerlei Leckereien auf den Tisch, allen voran bunt gefärbte Ostereier. Wer keine Eier aus Käfighaltung oder mit krebserregenden Farbstoffen im Osternest will, sollte genau hinschauen. Denn der Stempel, dessen erste Ziffer normalerweise Auskunft über die Tierhaltung gibt, ist bei gekochten und gefärbten Ostereiern keine gesetzliche Pflicht. Hersteller müssen hier keine Angaben über die Art der Tierhaltung machen.

Zwar setzt der Handel auf Druck von Verbrauchern verstärkt auf Transparenz, so dass inzwischen auf vielen Ostereier-Packungen freiwillige Siegel über die Haltung der Legehennen informieren. Doch der Großteil bleibt nach wie vor ohne Kennzeichnung und stammt in der Regel von Hühnern aus Käfighaltung.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) empfiehlt daher:

Führerschein weg – was tun?

Wird der Führerschein gestohlen oder geht sonst irgendwie verloren, sollte man schnell handeln: denn Fahrzeugführer/innen haben die Pflicht, die Führerschein-Urkunde im Original mitzuführen. Bei einem Verstoß dieser Pflicht ist bundesweit ein Verwarnungsgeld mit einem Regelsatz von 10 € vorgesehen (Stand: 05.03.2016).

Was genau zu tun ist, wenn der Führerschein abhanden gekommen ist und wieviel das kostet erklärt der ADAC hier: Der ADAC erklärt die Spielregeln nach dem Verlust des „Scheins“ 

Regionaler Rückruf bei Lidl: Alesto Superfruits Weinbeeren, Maulbeeren, Physalis, 50 g

Dies betrifft Berlin und Brandenburg: In dem Produkt Alesto Superfruits Weinbeeren, Maulbeeren, Physalis, 50 g wurde im Rahmen von Untersuchungen wurde festgestellt, es den nicht deklarierten Konservierungsstoff Schwefeldioxid (Sulfit) enthält.

EDEKA und Marktkauf: Rückruf „Milchbrötchen, 12 Stück“ der Marke "GUT&GÜNSTIG" (480 Gramm)

Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes ruft die SAS Brioches Fonteneau aus La Copechagnière das Produkt „Milchbrötchen, 12 Stück“ (480 Gramm-Packung) mit der Bezeichnung „GUT&GÜNSTIG“ zurück. Betroffen ist ausschließlich die Ware mit den auf der Verpackung aufgedruckten Mindesthaltbarkeitsdaten 28.02.2016, 29.02.2016, 06.03.2016 und 07.03.2016.

Rückruf: Listerien in Camembert der Marke „Paysan Breton"

Der Hersteller „Laïta“ ruft den Käse „Paysan Breton Camembert Pays“ wegen Listerien (Listeria monocytogenes) mit den Haltbarkeitsdaten 19/02/2016 – 27/02/2016 – 05/03/2016 – 11/03/2016 – 19/03/2016 zurück. Der Käse war auch in Deutschland erhältlich, wurde inzwischen jedoch vom Markt genommen. Quelle mit weiteren Infos: cleankids.de

Rückruf: „Bio Schlosskäse Exquisit“ von der Klosterkäserei Stift Schlierbach

Die Klosterkäserei Stift Schlierbach GmbH & Co KG, Klosterstraße 1, 4553 Schlierbach ruft Ken Käse „Bio Schlosskäse Exquisit 125 g“mit dem MHD 16.03.2016 und der Chargennummer 04505 zurück.

Grund für den Rückruf: bei Analysen des Herstellers wurde ein Glassplitter in einem Stück Käse gefunden. Es besteht Gesundheitsgefährdung. Das Produkt kann in allen Filialen zurückgegeben werden; der Kaufpreis wird auch ohne Kassenbon erstattet. Quelle mit weiteren Infos (PDF 335 KB,): Klick

Freitag, 4. März 2016

Bürger-Cert: neuer Newsletter "Sicher • Informiert" erschienen

Der neue Newsletter "Sicher • Informiert" vom Bürger-Cert (ein Projekt vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) ist wieder erschienen.

Diesmal mit Infos u.a. über:
  • Locky: Gefälschte BKA-E-Mails im Umlauf
  • Ransomware: Verschlüsselungstrojaner weiter aktiv
  • Smart Home: Viele Sicherheitslücken entdeckt
  • Treuhandbetrug: Polizei warnt vor falschen Dienstleisterseiten
und weitere Warnungen, Tipps und Hinweise, die man als User von Computer, Handy/Smartphone und Co. lesen sollte: Bürger-Cert Newsletter "Sicher • Informiert"

Sicherheitsupdate für den Google Chrome Browser

Dies ist ein Sicherheitshinweis vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Der Google Chrome Browser vor Version 49.0.2623.75 enthält mehrere schwere Sicherheitslücken, die von den verfügbaren Sicherheitsupdates behoben werden. Die Sicherheitslücken erlauben einem Angreifer aus dem Internet verschiedene Angriffe auf Ihr System wie u.a. das Ausführen beliebigen Programmcodes und das Umgehen von Sicherheitsvorkehrungen. Dadurch kann ein Angreifer Ihr System massiv schädigen.

Betroffen sind folgende Systeme:

Wochenreport 10/2016

Neueste Verbraucherwarnungen und Meldungen:

  • Sony: kostenloses Austauschprogramm für VGP-BPS26 Akkus in VAIO PCs. Details: hier
  • Continental: freiwilliges Austauschprogramm von Pkw-Reifen. Details: hier
  • Fressnapf: vergiftete Futterproben per Post? Details: hier
  • Regionaler Rückruf im Raum Emmendingen (Baden-Württemberg): Käse "Mundele ohne Kräuter". Details: hier
  • Gira: Rückruf von Steckdosen mit erhöhtem Berührungsschutz („Kinderschutz“).Details: hier

Neueste Öko-News und Tests:

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