Montag, 23. April 2018

Apple: Batterieaustauschprogramm für 13"-MacBook Pro (ohne Touch Bar)

Apple hat festgestellt, dass es bei einer begrenzten Anzahl von MacBook Pro-Geräten mit 13" (ohne Touch Bar) aufgrund eines Komponentenfehlers zum Aufblähen der integrierten Batterie kommen kann.

Hierbei handelt es sich laut Apple nicht um ein Sicherheitsproblem; das Unternehmen wird qualifizierte Batterien kostenlos ersetzen.

Die betroffenen Geräte wurden zwischen Oktober 2016 und Oktober 2017 hergestellt, und deren Qualifikation wird anhand der Seriennummer des Produkts ermittelt. Mehr dazu hier:
Apple / Batterieaustauschprogramm für 13"-MacBook Pro (ohne Touch Bar)

Rückrufe und Sicherheitsinfos: diverse NEWMEN Rennrad-Laufrädern und -Felgen / Cube Rennrad-Modelle mit NEWMEN-Laufrädern

Die MG-Components GmbH & Co. KG veröffentlicht Rückrufe bzw. Sicherheitsinfos für diverse
  • NEWMEN Rennrad-Laufrädern und -Felgen
  • Cube Rennrad-Modelle mit NEWMEN-Laufrädern
hier: http://www.newmen-components.de/de/490/service/produktrueckruf/

Wie sicher sind Online-Spiele-Apps für Kinder wirklich?

Viele Kinder sind von Online-Spiele begeistert; die Online-Spiele-Apps dazu sind entsprechend erfolgreich.

Doch wie sicher sind diese Apps für die Kinder wirklich? Das neue Info-Portal www.app-geprüft.net nimmt die Sicherheit von Spiele-Apps wie AngryBirds, Minecraft und Super Mario Run genauer unter die Lupe. (Das Portal wird gefördert vom Bundeministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz.)

Für mehr Sicherheit sollten die jungen Spielerinnen und Spieler zudem auf die Gefahren im Netz vorbereitet werden. Einen Leitfaden finden Eltern auf der Webseite vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hier: IT-Sicherheit für Kinder

Das BSI rät außerdem, dass Eltern auf eine entsprechende IT-Sicherheit achten, damit keine unerlaubten Zugriffe auf die „Spielgeräte“ wie Smartphone, Tablet und Co. möglich sind.

Kostenlose Broschüre „Früherkennung und Vorsorge für Ihr Kind“

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat eine neue Broschüre für und mit (werdenden) Ersteltern entwickelt, um ihnen eine erste Orientierung über das Früherkennungsprogramm für Kinder im Vorschulalter zu geben und auf wichtige gesundheitliche Themen gerade in der frühen Elternphase aufmerksam zu machen.

Besonderes Anliegen der BZgA war es, ein verständliches Medium zu entwickeln, das viel und wenig lesende Eltern anspricht.

Die Broschüre „Früherkennung und Vorsorge für Ihr Kind“ (Bestellnummer 11120800) kann von der Infoseite für Kindergesundheit der BZgA aus kostenlos heruntergeladen oder ebenfalls kostenlos bestellt werden: www.kindergesundheit-info.de

Sonntag, 22. April 2018

Flug in das Zentrum des Lagunennebels

Wissenschafts-Wochenende im v-mag: diesmal wieder mit tollen Aufnahmen vom Hubble Space Telescope.

Dieses Video zoomt in den Kern einer Region namens "Lagunennebel", die dafür bekannt ist, dass in ihr viele Sterne "geboren" werden (siehe auch H-II-Gebiet = Sternentstehungsgebiet).

Der Lagunennebel liegt im Sternbild des Schützen; in dieser Richtung befindet sich das galaktische Zentrum unserer Milchstraße. Die Sequenz löst sich dann in eine Reihe von dreidimensionalen Flügen auf, die an den markanten Strukturen dieser Gaslandschaft vorbeiführen:

Video: Hubble Space Telescope auf Youtube | Credit: NASA, ESA, and G. Bacon, D. Player, J. DePasquale, F. Summers, and Z. Levay (STScI) | Music: J. DePasquale | Acknowledgement: A. Fujii, Digitized Sky Survey, ESO/VPHAS, and R. Crisp

Samstag, 21. April 2018

BUND-Ökotipp: Amphibien wandern – Vorsicht auf den Straßen

Nach den strengen Frosttagen lockt das anhaltende, warme Frühlingswetter Frösche, Kröten und Molche aus ihren Winterverstecken. Es ist Paarungszeit. Sie wandern mit Beginn der nassen, lauen Frühlingsnächte von ihren Überwinterungsorten in Wäldern, Parks und Gartengebieten oft über mehrere Kilometer zu den Laichgewässern. Besonders gute Laichgewässer ziehen mehrere hundert bis einige tausend Amphibien an.

Auf ihrer Wanderung müssen die Tiere jedoch oft Straßen überqueren – eine große Gefahr für sie. An manchen Orten sterben bis zu 70 Prozent der kleinen Wanderer bei der Überquerung einer einzigen Straße. Entweder werden sie überfahren oder es tötet sie der Luftdruck, der durch schnell fahrende Autos verursacht wird. Ganze Populationen könnenauf diese Weise umkommen.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ruft Autofahrer dazu auf, im Frühjahr Rücksicht darauf zu nehmen. Auf Strecken, die bei Amphibien beliebt sind, stehen oft Hinweisschilder mit Froschsymbol.

Vor allem in regnerischen Morgen-, Abend- und Nachtstunden bei milderen Temperaturen sollten Autofahrer besonders aufmerksam sein und Tempolimits einhalten. Es wird empfohlen, in den Gebieten nicht schneller als 30 km/h – möglichst sogar noch langsamer – zu fahren, da so der tödliche Luftstrom am Fahrzeug verhindert wird.

Freitag, 20. April 2018

Bundesgerichtshof: Angebot des Werbeblockers AdBlock Plus nicht unlauter

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 19.04.2018 entschieden, dass das Angebot des Werbeblockerprogramms AdBlock Plus nicht gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb verstößt.

Gegen dieses Programm hatte ein Verlag geklagt, weil er auch auf Internetseiten redaktionelle Inhalte anbietet - und sich die durch Werbung auf diesen Seiten finanzieren. Mit dem Computerprogramm AdBlock Plus lässt sich solche Werbung unterdrücken.

Quelle mit weiteren Details dazu: Pressemitteilung Bundesgerichtshof Nr. 78/2018

Google Chrome: Mehrere Schwachstellen

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Google Chrome ausnutzen, um beliebigen Programmcode mit den Rechten des Dienstes auszuführen, um Informationen offenzulegen, um Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen und um einen Denial of Service Zustand herbeizuführen.

Betroffen sind folgende Systeme:
  • Google Chrome < 66.0.3359.117
Empfehlung: Es wird empfohlen, die vom Hersteller bereitgestellten Sicherheitsupdates zeitnah zu installieren, um die Schwachstellen zu schließen.

Shigatoxin-bildende E. coli in Lebensmitteln durch Erhitzen abtöten

Escherichia coli (E. coli) ist ein natürlich vorkommender Keim im Darm von Säugetieren und Vögeln sowie der menschlichen Darmflora. Allerdings können bestimmte E. coli-Typen schwerwiegende Durchfallerkrankungen beim Menschen hervorrufen.

Zu diesen krankmachenden E. coli-Typen zählen laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) E. coli-Typen wie Shigatoxin-bildende E. coli (STEC) auch Verotoxin-bildende E. coli genannt. Nach Auswertungen des BfR werden STEC vor allem in Fleisch, Fleischprodukten, Rohmilch und Rohmilchprodukten von Wiederkäuern wie Rindern, Schafen und Ziegen gefunden. Auch Erzeugnisse von Wildwiederkäuern, Wildschweinprodukte und pflanzliche Lebensmittel können STEC enthalten.

Sie bilden im menschlichen Darm wirksame Toxine, die Shigatoxine (Stx). Im Jahr 2011 hat der bekanntester STEC-Vertreter, ein enterohämorrhagischer E. coli (EHEC) Stamm des Serotyps O104:H4 in Deutschland zu zahlreichen schweren Erkrankungen mit dem Hämolytisch-Urämischen Syndrom (HUS) und blutigen Durchfällen geführt, in deren Folge 53 Menschen starben.

Das BfR rät daher, zum Schutz vor Infektionen mit STEC über Lebensmittel Erhitzungsverfahren wie Kochen, Braten oder Pasteurisieren, wodurch die Krankheitserreger abgetötet werden, etwa in Fleisch und Rohmilch. Voraussetzung ist, dass für mindestens zwei Minuten eine Temperatur von 70 °C oder darüber im Kern des Lebensmittels erreicht wird. Fleisch sollte also gut durchgegart werden.

Pflanzliche Lebensmittel, wie frische Kräuter, Salate und Blattgemüse sollten vor allem vor dem Rohverzehr bei maximal 7 °C kühl gelagert, gründlich gewaschen und schnell verbraucht werden. Insbesondere Sprossen sollten zur Verringerung der Keimbelastung gründlich gewaschen und möglichst schnell verbraucht werden, am besten sind sie vor dem Verzehr intensiv und vollständig zu erhitzen. Immungeschwächte Personen sollten auf den Verzehr roher Sprossen verzichten.   |   Quelle: BfR

Wochenreport 16/2018

Neueste Verbraucherwarnungen und Meldungen:


  • Rückruf: Tima Waffelblätter 200 g von Hanex GmbH . Details: hier
  • Rückruf: Käse Explorateur 250g 75% F.i.T. von der Fromagère de la BRIE. Details: hier
  • Rückruf via NKD: Quetschbälle „Magic Squeeze Ball“. Details: hier
  • Rückruf: Mühlen Mett Schinken-Zwiebelmettwurst; Mühlen Mett Zwiebelmettwurst; Mühlen Mett Mettwurst Jäger Art. Details: hier
  • Rückruf: Fischsuppe 500 ml Pointe de Penmarch. Details: hier
  • Achtung, Allergiker (Gluten): Rückruf „Oat King Protein Bar“ Riegel 80 g in den Geschmacksrichtungen Peanut Butter & Double Chocolate. Details: hier

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 16/2018 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht (engl.): hier

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 19. April 2018

D-LINK Router DIR-615: Schwachstelle ermöglicht Cross-Site Scripting

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in D-LINK Router DIR-615 ausnutzen, um einen Cross-Site Scripting Angriff durchzuführen.

Betroffen ist folgendes System:
  • D-LINK Router DIR-615
Empfehlung: es wird die zeitnahe Installation der vom Hersteller bereitgestellten Sicherheitsupdates empfohlen, um die Schwachstellen zu schließen.

Oracle Java SE: Mehrere Schwachstellen

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Oracle Java SE, Oracle Java SE Embedded und Oracle JRockit ausnutzen, um die Verfügbarkeit, Vertraulichkeit und Integrität zu gefährden.

Betroffen sind folgende Systeme:
  • Oracle Java SE 10
  • Oracle Java SE 6u181
  • Oracle Java SE 7u161
  • Oracle Java SE 7u171
  • Oracle Java SE 8u152
  • Oracle Java SE 8u162
Empfehlung: Es wird eine die zeitnahe Installation der vom Hersteller bereitgestellten Sicherheitsupdates empfohlen, um die Schwachstellen zu schließen.

Experten für Aufwertung der Pflege

Meldung aus dem Deutschen Bundestag vom 18.04.2018 (hib 244/2018):

"Gesundheits- und Sozialexperten sind sich einig: In der Kranken- und Altenpflege werden mehr Fachkräfte gebraucht. Anlässlich einer Anhörung des Gesundheitsausschusses am Mittwoch im Bundestag machten Experten deutlich, dass in allen Pflegebereichen das Personal aufgestockt werden müsste. Zugleich wiesen Sachverständige auch in ihren schriftlichen Stellungnahmen darauf hin, dass eine verbesserte Pflegeversorgung mehr Geld kosten wird, zumal aufgrund der demografischen Entwicklung perspektivisch mit viel mehr Pflegefällen zu rechnen sei (...)"

"(...) Nach Ansicht der Deutschen Stiftung Patientenschutz ist die Pflegeversorgung "am Limit". Arbeitsverdichtung und chronischer Personalmangel bestimmten den Alltag der Pflegekräfte. In der Folge drohten vermehrt Behandlungs- und Pflegefehler. Verbindliche Personalschlüssel seien überfällig, wobei eine gute Pflege an den Bedürfnissen der Patienten zu orientieren sei und nicht an Mindestanforderungen. Um mehr Personal zu gewinnen, müsse der Pflegeberuf attraktiver werden, mit insgesamt besseren Arbeitsbedingungen, einem Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit und Weiterqualifizierung. (...)" Quelle und ganze Meldung: Deutscher Bundestag

Anmerkung v-mag: Dann macht mal endlich; im Sinne aller Beteiligten. Was da im pflegerischen Bereich abgeht, ist - mit Verlaub - zum Teil menschenunwürdig. Oder anders ausgedrückt: Die Humanität einer Gesellschaft lässt sich daran ablesen, wie sie mit ihren alten, kranken und hilflosen Mitgliedern umgeht. Und was die Pflegekräfte angeht: die "Aufwertung" kann man vor allem auch durch ein höheres Gehalt ausdrücken.

Rückruf: Mühlen Mett Schinken-Zwiebelmettwurst; Mühlen Mett Zwiebelmettwurst; Mühlen Mett Mettwurst Jäger Art

Wegen eventuell enthaltener Plastikteile ruft die Rügenwalder Mühle folgende Produkte zurück:
  • Mühlen Mett Schinken-Zwiebelmettwurst: 20.04.2018 22.04.2018 27.04.2018 04.05.2018 06.05.2018 11.05.2018
    Chargen-Nr., Los-Nr.: Mühlen Mett Schinken-Zwiebelmettwurst: GR8403 GE8403 BL8503 GR8503 GE8104 GR8104 BL8204 GR8204
  • Mühlen Mett Zwiebelmettwurst: 16.04.2018 20.04.2018 22.04.2018 23.04.2018 27.04.2018 30.04.2018 04.05.2018 06.05.2018 07.05.2018 11.05.2018
    Mühlen Mett Zwiebelmettwurst: WE8403 RO8403 GE8403 GR8403 BL8503 WE8503 RO8503 GR8503 WE8104 RO8104 GE8104 GR8104 BL8204 WE8204 GR8204 RO8204
  • Mühlen Mett Jäger Art: 16.04.2018 20.04.2018 27.04.2018 30.04.2018 04.05.2018 07.05.2018 11.05.2018
    Mühlen Mett Jäger Art: WE8403 RO8403 RO8503 WE8104 RO8104 WE8204 RO8204
Bitte beachten Sie: Mühlen Mett mit einem MHD ab 12.05.2018 sowie alle anderen Produkte der Rügenwalder Mühle sind nicht betroffen. Betroffene Verbraucher werden gebeten, die o.g. Produkte nicht zu verzehren und sich an das Service-Telefon der Rügenwalder Mühle (04403-66345) zu wenden. Quelle mit weiteren Infos (PDF,2.9 MB): PM Rückruf Mühlen Mett_final.doc

Rückruf: Fischsuppe 500 ml Pointe de Penmarch

Wegen Verdachts von Fremdkörpern (Glas) ruft Pointe de Penmarch SAS folgendes Produkt zurück:
  • Fischsuppe, 500 ml Glas
    Mindesthaltbarkeitsdatum: 05/2020
    Chargennummer / Los-Kennzeichnung: L17279
Verbraucher, die dieses Produkt gekauft haben, werden gebeten, es nicht zu verzehren und es zu vernichten. Quelle mit weiteren Infos (PDF, 26 KB): Verbraucherinformation.doc

Achtung, Allergiker (Gluten): Rückruf „Oat King Protein Bar“ Riegel 80 g in den Geschmacksrichtungen Peanut Butter & Double Chocolate

Wegen Überscheitung des Grenzwerts der Glutenfreiheit ruft die LSP® Sporternährung GmbH folgende Produkte zurück:
  • Peanut Butter der Charge
    LSP#006 haltbar bis 30/August/2018
  • und Double Chocolate der Charge
    LSP#006 haltbar bis 15/August/2018
Quelle mit weiteren Details (PDF, 144 KB): Aushang Protein Bar Peanut Butter und Double Chocolate.pdf 

Dienstag, 17. April 2018

Proteine: Was ist dran am Eiweißhype?

Ob Joghurt, Müsli, Brot oder Trinkmilch - zahlreiche Produkte werden inzwischen mit Protein angereichert.

Das Versprechen: Fit, schlank und gesund, dank Eiweiß. Wie viel Protein brauchen wir wirklich? Kann zu viel Eiweiß schaden? Die Antworten und mehr dazu in diesem Video vom Bayerischen Rundfunk:

Video: BR auf YouTube

Montag, 16. April 2018

Abzocke durch Gewinnreise

Wie die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt berichtet, wurde zahlreichen Verbrauchern nach Teilnahme an einer telefonischen Umfrage durch ein Unternehmen aus Bremen mitgeteilt, dass sie das „ganz große Glück“ gewonnen hätten. Nämlich eine Traumreise für 4 Personen. Und natürlich – Herzlichen Glückwunsch! – Alle zahlen für bis zu 4 Personen 0,00 Euro!

Zur Wahl standen vier Tage Paris, Südtiroler Bergwelten, Wien, Ostfriesland, italienische Blumenriviera und Prag. Doch auf der Rückseite des Schreibens dann die Ernüchterung: eine einmalige Bearbeitungsgebühr in Höhe von 49 Euro pro Reisegast sei zu zahlen. „Bitte haben Sie Verständnis, dass die gesamten Abwicklungsarbeiten ohne entsprechendes Büropersonal überhaupt nicht möglich sind!“

Das Verständnis war jedoch aufgebraucht, als im März dieses Jahres die sog. Fahrausweise für die gebuchten Reisen samt Allgemeiner Geschäftsbedingungen in den Briefkästen landeten.

Demnach sollten folgende Zahlungen hinzukommen:

Sonntag, 15. April 2018

Südafrika: Kampf gegen die Trockenheit

Wissenschafts-Wochenende im v-mag: diesmal mit der Dürre-Katastrophe in Südafrika und wie die Menschen dort versuchen, sie zu bekämpfen.

In der Kapregion Südafrikas herrscht seit Monaten extreme Dürre und Wasserknappheit. Eine Zeitlang sah es sogar danach aus, dass der Millionenmetropole Kapstadt das Wasser ausgeht. Zwar ist dies bislang noch nicht geschehen, aber allen Betroffenen ist klar, dass sich etwas ändern muss.

Denn in der Region wird mehr Wasser verbraucht, als nachkommen kann - was allerdings nicht nur an den Menschen und der Landwirtschaft liegt, sondern auch an invasive Pflanzenarten wie die Akazie, die aus Australien kommt.

Nun sollen invasive Strauch- und Baumarten zurückgedrängt werden, damit wieder mehr Wasser im Grundwasserspeicher (Atlantis Aquifer) verfügbar ist. Den Menschen vor Ort könnte das wieder eine sicherere Wasserversorgung und mehr Jobs bringen. Hier ein Video dazu:

Video: DW Deutsch auf YouTube

Samstag, 14. April 2018

Browser Addon von Mozilla "zähmt" Facebook-Cookies

Tipp vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Surfen, ohne dass Facebook zuschaut, ist zumindestens außerhalb der Plattform mit einem neuen Browser Addon von Mozilla möglich. Das Addon „Facebook Container“ legt die Cookies des Social-Media-Kanals in einem separaten Container ab.

Alle Links anderer Webangebote, die Sie nun in Facebook anklicken, werden danach außerhalb des Containers geladen, wie Golem.de berichtet: Mozilla sperrt Facebook in den Container

Die Facebook-Cookies können so nicht mehr nachverfolgen, auf welchen Seiten Sie sich umgesehen haben.

Warum Sie außerdem - auch als Arbeitnehmer oder Arbeitnehmerin - mit Ihren persönlichen und beruflichen Daten im Netz vorsichtig umgehen sollten, erklärt Ihnen BSI für Bürger hier: Soziale Netzwerke

Freitag, 13. April 2018

Bürger-Cert: neuer Newsletter "Sicher • Informiert" erschienen

Der neue Newsletter "Sicher • Informiert" vom Bürger-Cert (ein Projekt vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) ist wieder erschienen.

Diesmal mit Infos u.a. über:
  • Backdoor: Apple Schadsoftware stiehlt Daten
  • Hack: Malware in Online Shop-Plattformen geschleust
  • Social Media: Basisschutz im Umgang mit Facebook und Co.
  • Virenschutz: Android-Trojaner stiehlt Messenger-Daten
  • Internet der Dinge: Smarte Geräte sicher vernetzen
Und weiteren Warnungen, Tipps und Hinweise, die man als User von Computer, Handy/Smartphone und Co. lesen sollte: Bürger-Cert Newsletter "Sicher • Informiert"

E-Mail-Abzocke durch den eigenen "Chef"

Vorsicht, wenn Sie derzeit eine E-Mail von Ihrem "Chef" erhalten, in dem Sie aufgefordert werden, eine hohe Geldsumme zu überweisen. Das BürgerCert (ein Projekt vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) warnt vor diesen Mails, denn dahinter steckt eine neue Betrugsmasche.

Die Betrüger beginnen ihre "Arbeit" oft schon vor einer solchen Mail; sie recherchieren ausgiebig zu den jeweiligen Firmenstrukturen sowie den Mitarbeitern. Das macht die Mails glaubhafter als solche, bei denen man merkt, dass sie mehr oder weniger unpersönlich und wahllos (oft auch noch per Spam-Bot) durch die Weltgeschichte gesendet werden.

Seien Sie daher grundsätzlich auf der Hut; unter anderem auch vor gefälschten E-Mail- oder Kontakt-Anfragen in den sozialen Medien. Denn mit „Social Engineering“ schaffen es die Internet-Kriminellen, sehr authentische E-Mails herzustellen, die kaum noch als Fälschung zu entlarven sind.

Welche immensen Summen mit solchen Methoden ergattert werden können, finden Sie in einem Bericht von heise online zu der CEO-Fraud-Welle: CERT Bund warnt gegenwärtig vor der "Chef-Masche"

Um generell betrügerische E-Mails besser entlarven zu können, empfiehlt das BSI den 3-Sekunden-Sicherheits-Check: Drei Sekunden für mehr E-Mail-Sicherheit

Wochenreport 15/2018

Neueste Verbraucherwarnungen und Meldungen:


  • Rückruf: Kurkuma-Pulver "Turmeric Powder Haldi" (Marke: TRS). Details: hier
  • Rückruf: SUPERFOOD POWER "CLEANSING" NATÜRLICHE REINHEIT, 100g Dose. Details: hier
  • Rückruf/Sicherheitswarnung : Plüschfiguren "Glow Puppy" & "Glow Teddy" der Marke Miri Moo Loveables . Details (PDF, 113 KB): hier
  • Rückruf via Möbel ROLLER: Tritthocker. Details: hier
  • dm-drogerie markt ruft „dmBio Sojadrink Calcium“ zurück. Details: hier
  • Rückruf/Sicherheitswarnung: Spielzeug-Bus „City Tour Bus“ von New Classic Toys. Details: hier
  • Rückruf: KLEENGUARD* A80 Schutzanzüge & A50 Schutzhosen. Details: hier

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 15/2018 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht (engl.): hier

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 12. April 2018

Warnmeldungen und Sicherheitsupdates für Microsoft-Anwendungen

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor Sicherheitslücken in folgenden Microsoft-Anwendungen und rät zu deren Updates (mehr dazu nach dem Anklicken des jeweiligen Links):

Handytarife: 4 Wochen sind nicht gleich 1 Monat

Wenn Tarife - egal für was - geändert werden, ist dies oft mit einer Verteuerung für die betroffenen Kunden verbunden.

So geschieht dies derzeit auch bei einigen Mobilfunkanbietern, die Flatrates und Datenvolumen als Paket anbieten. Sie stellen die Laufzeit von 1 Monat auf 4 Wochen um.

"Na und", denkt sich da so manch ein Verbraucher; "ist doch das Gleiche - ob 1 Monat oder 4 Wochen!" Nun, auch hier ist das Gleiche nicht dasselbe; denn durch die Umstellung zahlt der Kunde 13 Pakete im Jahr statt 12.

Daher sollten Verbraucher, die einen neuen Handytarif suchen, u.a. darauf achten, ob dieser für 4 Wochen oder 1 Monat läuft. Mehr dazu von der Verbraucherzentrale Sachsen: Handytarife: Feiner Unterschied zwischen 4 Wochen und 1 Monat Laufzeit

Tipps gegen Fahrrad-Diebstahl

Da nun im Frühjahr die Saison für Radfahrer beginnt, werden auch Fahrraddiebe wieder vermehrt aktiv. Offiziell gibt es laut Polizei jährlich über 300.000 Fälle von Fahrrad-Diebstählen.

Deshalb sollte man es den Kriminellen im Vorfeld schon so schwer wie möglich machen, das Fahrrad zu klauen. Denn sie schauen natürlich nicht nur nach "lohnenswerte" Objekte, sondern auch darauf, sie sich möglichst schnell und unauffällig unter den Nagel zu reißen.

Außerdem sollten Fahrradbesitzer im Falle eines Diebstahls die individuellen Fahrrad-Daten kennen  (z.B. Rahmennummer). Dafür gibt es z.B.  den polizeilichen Fahrradpass, in den die relevanten Daten eingetragen werden.

Und es gibt die kostenlose Fahrradpass-App - ebenfalls von der Polizei - in der sämtliche für die Identifizierung wichtigen Fahrrad-Daten gespeichert und verwaltet werden können (eignet sich auch für mehrere Räder).

Details darüber gibt es von der Polizeilichen Kriminalpolizei hier: Fahrradfahrer aufgepasst!

Mittwoch, 11. April 2018

Adobe Digital Editions: Mehrere Schwachstellen ermöglichen Offenlegung von Informationen

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Adobe Digital Editions ausnutzen, um Informationen offenzulegen. Adobe Digital Editions ist ein e-Reader zur Anzeige von eBooks.

Betroffen ist folgendes System: 
  • Adobe Digital Editions < 4.5.8
Emfpehlung: Die vom Hersteller bereitgestellten Updates sollten zeitnah installiert werden, um die Schwachstellen zu schließen.  |  Quelle:

Verbraucherzentrale: Geräteversicherung lohnt sich in vielen Fällen nicht

Wer sich ein neues Gerät wie z.B. Smartphone, Tablet etc. zulegt, kann dafür eine Geräteversicherung abschließen: oftmals wird dem Käufer eine solche Versicherung bereits beim Händler nahegelegt (Provision lässt grüßen).

Mit einer Geräteversicherung soll im Schadensfall oder bei Verlust die kostenlose Reparatur bzw. der Ersatz des versicherten Gerätes gewährleistet werden. Aber was wären Versicherungen ohne Kleingedrucktes...

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg erklärt hier mehr dazu: Geräteversicherung für Smartphone & Tablet: teuer und oft überflüssig

Sicherheitsgefahr Cloud-Dienste

Daten in der "Cloud" (engl. "Wolke") zu speichern klingt praktisch und sicher: anstatt die Daten nur auf der Computer-Festplatte und/oder anderen Speichermedien (z.B. USB-Stick, CD/DVD, externe Festplatte) zu speichern, werden die Daten über das Internet auf einer anderen Plattform/Server außerhalb des eigenen Systems gespeichert.

Das klingt erst einmal praktisch und sicher: denn wenn der Computer, Stick, CD/DVD etc., auf dem die Daten gespeichert wurden, nicht mehr funktioniert oder sonstwie verloren geht, dann sind sie trotzdem noch da; abrufbar über das Internet.

Aber im Grunde sollte sich jeder, der eine Cloud verwendet, immer auch klar machen: die Daten können dann theoretisch auch von anderen eingesehen werden. Und da Daten eines der wichtigsten Güter der Zukunft sind, besteht die Gefahr, dass sie in Hände geraten, die nichts Gutes damit anstellen werden.

Sicherheitsforscher fanden nun auf frei zugänglichen Servern und bei Cloud-Diensten sensible Daten wie Gehaltsabrechnungen, Steuerbescheide, medizinische Bilddaten etc. (siehe ZDNet: Falsch konfigurierte Server und Cloud-Dienste geben 1,5 Milliarden vertrauliche Dateien preis ).

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat hier ein Dossier für Cloud-Nutzer veröffentlicht, damit die dort gespeicherten Daten wenigstens etwas sicherer sind: Cloud: Risiken und Sicherheitstipps

Dienstag, 10. April 2018

Google Android: Mehrere Schwachstellen

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Google Android ausnutzen, um beliebigen Programmcode mit erhöhten Rechten auf einem betroffenen Gerät auszuführen, um Daten auszulesen oder um das Gerät oder Apps zum Absturz zu bringen. In der Regel muss der Nutzer dazu eine vom Angreifer bereitgestellte Datei oder einen Link (z.B. aus einer Webseite oder einem E-Mail Anhang) öffnen.

Betroffen sind folgende Systeme:
  • Google Android 6.0
  • Google Android 6.0.1
  • Google Android 7.0
  • Google Android 7.1.1
  • Google Android 7.1.2
  • Google Android 8.0
  • Google Android 8.1
Empfehlung: Die vom Hersteller bereitgestellten Sicherheitsupdates sollten zeitnah installiert werden, um die Schwachstellen zu schließen.   |  Quelle:

Rückruf via Möbel ROLLER: Tritthocker

Wegen Unfallgefahr ruft die ROLLER GmbH & Co. KG folgende Artikel zurück:

  • Tritthocker 32 x 22 x 25 cm / Art.Nr. 10182682 
  • Tritthocker 39 x 40 x 31 cm / Art.Nr. 10182683
Die genannten Tritthocker dieser Bauart können bei unglücklichem Auftreten zusammenklappen oder seitlich ausbrechen. Dadurch kann es zu Verletzungen kommen. DieTritthocker wurden seit dem September 2016 in verschiedenen ROLLER-Filialen verkauft.

Das Unternehmen bittet seine Kunden, die genannten Artikel zurückzubringen; der Kaufpreis wird erstattet. Quelle mit weiteren Infos: ROLLER

Rückruf: "dmBio Soja Drink Calcium"

Die dm-drogerie markt GmbH + Co. KG ruft folgendes Produkt zurück:

  • dmBio Sojadrink Calcium 
    Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 18.01.2019
Grund dafür: In vereinzelten Packungen des genannten Produkts wurde eine sensorische Abweichung festgestellt, die auf eine mikrobielle Abweichung zurückzuführen ist. Hierdurch kann sich die Konsistenz des Produktes stark verändern, was sich z.B. durch eine Aus­flockung oder Phasen­trennung zeigt.

Kunden können das genannte Produkt ungeöffnet oder bereits angebrochen in die dm-Märkte gegen Erstattung des Kaufpreises zurückbringen. Quelle mit weiteren Infos: dm

Achtung: neue Betrugsmasche über ebay

Wer ein Auto oder ein Motorrad über ebay verkauft, könnte potenziell ebenfalls Opfer einer neuen Betrugsmasche werden:

Dabei erhalten die Verkäufer nach einiger Zeit einen Anruf vom angeblichen Käufer oder dessen Bruder (bislang mit ausländischem Akzent) der behauptet, dass das gekaufte Fahrzeug erhebliche Mängel hätte. Daher solle der Verkäufer den Kaufpreis sofort via Überweisung zurückzahlen.

Angebote der Verkäufer, eine Rückabwicklung des Geschäftes vorzunehmen, sofern tatsächlich Mängel vorhanden sein sollten, werden energisch abgelehnt. Im Falle einer Zahlungsverweigerung werden die Verkäufer sogar mit dem Tode bedroht oder etwa ein Anzünden des Hauses angekündigt.

Die Polizei rät, keine Zahlungen vorzunehmen, sondern zunächst Kontakt mit dem tatsächlichen Käufer aufzunehmen, um den Sachverhalt zu klären. Bisher hat sich dabei herausgestellt, dass der Verkauf ordnungsgemäß und ohne Beanstandungen abgelaufen ist.

Gut denkbar, dass diese Masche auch auf anderen Plattformen außer ebay versucht wird. Ebenso ist es möglich, dass die Täter nicht nur Verkäufer von Fahrzeugen anrufen, sondern auch von anderen Dingen, die entsprechend Geld bringen könnten (z.B. Uhren, Elektrowaren etc). Auf alle Fälle sollten Betroffene solche Betrugsversuche bei der Polizei melden.

UV-Index 3-Tages-Prognose vom Bundesamt für Strahlenschutz

Wer auf den richtigen Sonnenschutz achtet und Sonnenbrand vermeidet, verringert nicht nur die Gefahr, später an Hautkrebs zu erkranken; denn zu viel Sonnenstrahlung lässt die Haut auch vorzeitig altern. Und wer möchte später schon aussehen wie ein schrumpeliges Grillwürstchen?

Wann Sonnenschutz nötig ist, lässt sich am sogenannten UV-Index ablesen. Er gibt die Stärke der ultravioletten Strahlung der Sonne an. Je höher der UV-Index, desto stärker ist die UV-Strahlung und desto schneller entsteht ein Sonnenbrand.

  • Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat hier den UV-Index genauer erklärt und mit einer Tabelle anschaulich gemacht, wann welche Schutzmaßnahme nötig ist: Was ist der UV-Index?

  • Und hier veröffentlicht der DWD seine UV-Index 3-Tages-Prognose: UV-Prognose für 3 Tage

Jahrelanger Kampf um Schadensersatz: Behandlungsfehler häufen sich

Immer mehr Patienten klagen über Behandlungsfehler. Hinzu kommt: Die Versicherungen wehren sich häufig, Schmerzensgeld oder Schadensersatz zu zahlen.

In diesem Video von der SWR-Verbrauchersendung MARKTCHECK erzählt ein Betroffener, was es bedeutet, wenn ein Patient standhaft bleibt und für sein Recht kämpft:

Video: marktcheck auf YouTube

Weiterführende Links zu diesem Thema:

Montag, 9. April 2018

Finanzinstitute: bloß weg mit den Altkunden

Vielleicht ist es dem einen oder anderen Leser des v-mags auch schon vorgekommen: Das Finanzinstitut, dessen langjähriger Kunde man ist, teilt mit, dass es angeblich einen viel vorteilhafteren Vertrag für die Spareinlagen gibt. Dann werden die Nachteile des bisherigen Vertrages aufgezählt und die Vorteile einer Alternative hervorgehoben.

Weitere Versuche, den Kunden in einen anderen Vertrag zu bringen, ist das Appellieren an das Gewissen für das Bausparkollektiv - bis hin zur Drohung mit Kündigung, sollte der Kunde nicht "freiwillig" den Tarif wechseln.

Natürlich kommt einem kritischen Kunden so etwas spanisch vor. Wir berichteten bereits vor Jahren u.a. hier, dass den Finanzinstituten in Zeiten der Niedrigzinsen die gut verzinsten Altverträge eine Last sind und sie daher versuchen, Kunden mit solchen Verträgen irgendwie loszuwerden.

Auch die "Marktwächter" der Verbraucherzentralen haben nun durch eine aktuelle Untersuchung Bestätigung darüber erhalten, dass und wie die Finanzinstitute versuchen, ihre "Altlasten" loszuwerden. Bericht darüber hier: Wenn König Kunde zur Last wird

Auch QR-Codes können gefälscht sein!

Warnhinweis vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Auch QR-Codes können gefälscht sein! Nach dem Scannen des QR-Codes landen die Opfer dann auf einer falschen Webseite. Für Internetbetrüger eine alternative Phishing-Methode, im Gegensatz zu den bereits bekannten Betrugsmaschen über manipulierte E-Mails.

Das Ziel der Angreifer ist, möglichst viele Zugangsdaten einzusammeln, um diese für deren kriminellen Zwecke zu verwenden. Laut heise online ist aufgrund einer Schwachstelle, der QR-Code-Reader von iOS 11 für solche Fälschungen ausnutzbar: https://heise.de/-4003962.html

Der Angriff ist zwar schwer nachzubauen, aber Nutzerinnen und Nutzer sollten dennoch aufmerksam sein, wenn sie einen QR-Code einscannen. Sie können den Vorschau-Link in einem separaten Browserfenster auf seine Echtheit überprüfen.

Tipps vom BSI, woran kann man Phishing-Webseiten erkennen kann:
  • Oft fehlt in der Adresszeile des Browsers das Kürzel "https://", das eine gesicherte Verbindung signalisiert. Allerdings kann in manchen Fällen auch das gefälscht werden.
  • In der Adresszeile erscheinen Internetadressen, die den echten ähnlich sind, aber unübliche Zusätze enthalten (zum Beispiel Zahlen: www.135x-bank.com oder www.x-bank.servicestelle.de)
  • Auf der Login-Seite werden TAN-Codes abgefragt.
  • Das Sicherheitszertifikat, erkennbar durch das Schlosssymbol in der Stautsleiste, fehlt oder ist gefälscht.

Sonntag, 8. April 2018

Reismehlkäfer und Co: Insekten in der medizinischen Forschung

Wissenschafts-Wochenende im v-mag: diesmal geht es darum, weshalb Insekten heutzutage in der medizinischen Forschung eine wichtige Rolle spielen.

Es gibt viele faszinierende Insekten, die Vorbild in der Medizin sind. Dazu gehört der Reismehlkäfer im Kampf gegen Parkinson oder Asiatischer Marienkäfer mit ihrem extrem starken Immunsystem. Mehr dazu in diesem Video:


Video: ARD auf YouTube

Aber auch andere Tiere können mit ihren Eigenschaften einen wichtigen Beitrag in der medizinischen Forschung leisten; als Beispiel gibt es da den "Regenerationskünstler" Molch.

Der kann u.a. sogar sein Herz teilweise regenerieren - was vor allem für die Stammzellenforschung sehr interessant ist Wir berichteten darüber hier: Stammzellen - Heilung nach dem Herzinfarkt? 

Samstag, 7. April 2018

Förderprogramm Heizen mit erneuerbaren Energien

Das Bundeswirtschaftsministerium fördert u.a. den Einbau von Solarthermieanlagen, Biomasseheizungen oder Wärmepumpen für Privatpersonen, Freiberufler und Unternehmen.

Außerdem wird mit der Förderung auch der Neubau von größeren Heizwerken unterstützt, die erneuerbare Energien nutzen; von Tiefengeothermieanlagen oder von Nahwärmenetzen zur Verteilung erneuerbar erzeugter Wärme, zum Beispiel für Quartierslösungen von Kommunen.

Für die Förderung steht jährlich ein Volumen von über 300 Millionen Euro zur Verfügung. Das Programm wird laut dem laut dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gut von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen. Demnach stiegen zuletzt die Antragszahlen im ersten Quartal 2018 auf bereits knapp 25.000 Anträge.

Hier ein Direktlink zur Kampagne "Deutschland macht´s effizient" mit diesem und weiteren Förderprogrammen bezüglich Energieeffizienz vom BMWi: https://www.deutschland-machts-effizient.de

Freitag, 6. April 2018

Bürger-Cert: neuer Newsletter "Sicher • Informiert" erschienen

Der neue Newsletter "Sicher • Informiert" vom Bürger-Cert (ein Projekt vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) ist wieder erschienen.

Diesmal mit Infos u.a. über:
  • Datenleck bei Facebook: So schützen Sie Ihre Daten
  • Mining Trojaner: Malware über Github verbreitet
  • Bug bei Apple: Sprachassistent liest Mails vor
  • Betrügerische Werbung: Gefälschte Anzeigen verweisen auf falschen Support
  • Malware: Kaspersky entdeckt Schwachstelle in Routern
Und weiteren Warnungen, Tipps und Hinweise, die man als User von Computer, Handy/Smartphone und Co. lesen sollte: Bürger-Cert Newsletter "Sicher • Informiert"

Wochenreport 14/2018

Neueste Verbraucherwarnungen und Meldungen:


  • Rückruf: Säuglingsnahrung "nephea Infant" / "nepheaHD Infant" (bilanzierte Diät). Details: hier
  • Rückruf: Getrocknete Seetangstreifen mit MHD 30.09.2019 via Ding Dong Welt GmbH. Details: hier
  • Rückruf: Baby-T-Shirt Marke "Sfera" von Karstadt. Details: hier

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 14/2018 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht (engl.): hier

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 5. April 2018

Warnmeldungen vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat wieder diverse Warnmeldungen mit den dazugehörigen Infos über Sicherheitsupdates für folgende Computer-Anwendungen veröffentlicht (Details folgen nach dem jeweiligen Anklicken):


Stauprognose für das Wochenende 6. bis 8. April

Wie der ADAC in seiner akutellen Stauprognose vorhersagt, wird es an diesem Wochenende zwar zu lebhaftem Rückreiseverkehr kommen, da in zehn Bundesländern die Osterferien enden - lange Staus werden am Freitag und Samstag aber die Ausnahme bleiben, weil viele Urlauber die Rückreise bereits ab Mitte der Woche antreten.

Unter den Rückkehrern sind Autofahrer aus Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Thüringen und aus dem Saarland.

Auf diesen Fernstraßen ist lebhafter Verkehr zu erwarten:

Mittwoch, 4. April 2018

Die Rechte der Kunden bei ausverkauften Lockangeboten

Kunden beschweren sich bei der Verbraucherzentrale Bayern immer wieder darüber, dass in Prospekten mit Schnäppchen gelockt wird - doch noch am selben Tag ist das Produkt dann ausverkauft. Ärgerlich - aber hat der Kunde nicht doch ein Recht auf das ausgeschriebene Sonderangebot?

Tatjana Halm, Juristin der Verbraucherzentrale Bayern klärt auf: „Einen Anspruch darauf, die beworbene Ware kaufen zu können, haben Verbraucher leider nicht. Hieran ändert auch der Umstand nichts, dass die Werbung gegebenenfalls wettbewerbswidrig ist."

Wenn ein Produkt zu einem bestimmten Preis beworben wird, muss diese Ware allerdings angemessen lange vorrätig sein. Als angemessen gilt im Regelfall ein Vorrat für zwei Tage. Zwar darf ein Händler darauf hinweisen, dass ein Produkt bereits am ersten Angebotstag ausverkauft sein könnte - dann müssen Kunden aber zumindest die ersten sechs Stunden eine reelle Chance haben, den beworbenen Artikel trotz der Einschränkung zu kaufen.

„Es kann daher nicht sein, dass die Ware bereits bei Ladenöffnung nicht mehr erhältlich ist“, betont Tatjana Halm.

Weitere Infos zu diesem Thema von der Verbraucherzentrale Bayern in diesem Artikel: Lockvogelwerbung: Umsonst ins Geschäft gelockt

Dienstag, 3. April 2018

Kostenloser Ratgeber für Patientenrechte

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) hat einen kostenlosen Ratgeber für Patientenrechte veröffentlicht.

Wie und worüber muss Sie Ihre Ärztin oder Ihr Arzt aufklären? Wer entscheidet über die Therapie? Und was gehört in die Patientenakte? - diese und viele weitere Fragen werden im Ratgeber Patientenrechte einfach und verständlich beantwortet.

Der Ratgeber kann hier kostenlos heruntergeladen werden (PDF, 1.0 MB | Datei ist barrierefrei⁄barrierearm):

Verbraucher meiden Aluminium

Wenn Verbraucherinnen und Verbraucher gefragt werden, welche Stoffe von Lebensmittelverpackungen oder -behältnissen auf Lebensmittel übergehen, fällt ihnen gleich nach Plastik Aluminium ein ( BfR-Verbrauchermonitor 2017, Spezial Aluminium im Lebensmittelbereich | PDF-Datei 629.8 KB).

Viele Menschen vermeiden daher die Verwendung von Aluminium, wenn es eine passende Alternative gibt; dies gilt auch für aluminiumhaltige Deodorants.

Bereits über die Ernährung nehmen Menschen hierzulande hohe Mengen Aluminium auf, so dass in manchen Fällen die wöchentliche Höchstmenge erreicht sein dürfte. „Wer die zusätzliche Aufnahme von Aluminium verringern möchte, kann beim Grillen auf Schalen aus Edelstahl zurückgreifen und saure oder salzhaltige Lebensmittel nicht in Alufolie einwickeln“, sagt Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, Präsident des Bundesinstituts für Risikoforschung (BfR) .

Denn im Jahr 2017 hatte das BfR in einem Forschungsprojekt den Übergang von Aluminium aus unbeschichteten Menüschalen auf Lebensmittel untersucht. Das Ergebnis: Insbesondere bei der Warmhaltung von salz- und säurehaltigen Speisen können Aluminiumionen auf die Speisen übergehen.

Siehe auch:

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