Sonntag, 12. November 2017

Kenia stellt sich dem Klimawandel

Wissenschafts-Wochenende im v-mag: diesmal mit dem Kampf in Kenia gegen den Klimawandel, der in diesem ostafrikanischem Land schon längst stattfindet. Dazu gehört die umweltfreundliche Stromerzeugung und neue Bewässerungssysteme für die Landwirschaft.

Mit der thermischen Energie, die als Wärme im zugänglichen Teil der Erdkruste gespeicherte wird, lässt sich u.a. auch Strom erzeugen. Dies nennt man "Geothermie" (wobei dieser Begriff auch für die geowissenschaftliche Untersuchung der thermischen Situation in der Erde verwendet wird).

Und da die Sonne wohl noch ein paar Jährchen unermüdlich die Oberfläche des Planeten Erde erwärmen wird, zählt die thermische Energie zu den regenerativen Energien. In Kenia wird mit Hilfe der umweltfreundlichen Geothermie bereits jetzt fast 30 % des eigenen Energiebedarfs gedeckt.

Und auch in der Landwirtschaft Kenias wird der Klimawandel immer deutlicher spürbar. Ein Bewässerungsprojekt am Fuße des Mount Kenia - das zweithöchste Bergmassiv in Afrika -sorgt dafür, dass die am Projekt teilnehmenden Bauern ihre Felder produktiver nutzen können.

Diese Enwicklungen werden von Deutschland finanziell durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW) gefördert. Auf der Homepage der KFW gibt es weitere Infos über diese und weitere Förderprojekte vor Ort : Kenia - Eine treibende ökonomische Kraft in Ostafrika

Noch ein kurzes Video von der Deutschen Welle zur Geothermie und einem Bewässerungsprojekt in Kenia:

Video: Deutsche Welle auf YouTube

Beliebteste Artikel