Sonntag, 26. August 2018

Ozon – Schützende Schicht und giftiges Gas

Wissenschafts-Wochenende im v-mag: diesmal über das schützende und gleichzeitig giftige Gas Ozon.

Andauernde Hitze und wenig Niederschlag hat auch Deutschland in diesem Sommer ziemlich gebeutelt; zum einen wäre da die Dürre, welche Flora und Fauna - und damit u.a. der Landwirtschaft - Engpässe und Schäden verursacht, zum anderen leiden viele Menschen gesundheitlich bei so hohen Temperaturen.

Steigende Preise bei den landwirtschaftlichen Erzeugnissen müssen die Verbraucher in diesem Zusammenhang wohl oder übel ebenfalls in Kauf nehmen.

Laut dem Umweltbundesamt (UBA) ist aber nicht nur das Wetter im Sommer 2018 außergewöhnlich. Demnach zeigen auch die gemessenen Ozonwerte am Boden ein ungewohntes Bild: In vielen Gebieten Deutschlands liegen sie seit Mai fast durchgehend oberhalb der von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlenen Schwelle von 100 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) im 8-Stundenmittel.

Dabei ist das farblose und giftige Gas Ozon auch eines der wichtigsten Spurengase in der Atmosphäre. Die in einer Höhe von 20 bis 30 Kilometern in der Atmosphäre bestehende natürliche Ozonschicht schützt die Erde vor der schädlichen Ultraviolettstrahlung der Sonne.

Doch auf der Erde, am Boden, ist Ozon ein Problem. Denn hier belastet das Gas Mensch und Umwelt. Ein Erklärfilm vom UBA dazu:

Video: Umweltbundesamt auf YouTube

Weitere Infos zu diesem Thema:

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