Donnerstag, 24. Januar 2019

Elektronische Patientenakte: Wie gut sind sensible Krankendaten geschützt?

Die Elektronische Patientenakte ist umstritten; auf einer Datenbank sollen dafür Anamnese, Behandlungsdaten, Medikamente, Allergien und weitere Gesundheitsdaten der Krankenversicherten gespeichert werden.

Zunächst soll der Patient selbst die alleinige Verfügungsgewalt über seine Akte haben, damit - falls vom Patienten zugestimmt - beispielsweise Ärzte, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen sie bei Bedarf abrufen können.

Als Krönung sollen die Patienten später auch noch selbstständig den Zugang zu ihrer elektronischen Patientenakte nutzen können - z.B. via Smartphone oder Tablet. D.h. die sensiblen Daten sind dann nicht nur intern durch die o.g. Personen/Praxen/Einrichtungen abrufbar, sondern über das Internet
 - und damit obendrein via WLAN - zugänglich (!).

Wir veröffentlichten dazu bereits im August des vergangenen Jahres:
Elektronische Patientenakte wird stufenweise eingeführt

Hier noch ein Video vom ARD-Informationsmagazin "Report Mainz", in dem die schon jetzt existierenden Sicherheitsrisiken bezüglich Patientendaten thematisiert werden:

Video: ARD auf YouTube

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