Sonntag, 21. Juli 2019

Forschung: Wie Astronauten im Weltall fit und gesund bleiben

Wissenschafts-Wochenende im v-mag: diesmal geht es darum, wie Astronauten in der Schwere-losigkeit fit und gesund bleiben können.

Vor genau 50 Jahren (am 21. Juli 1969) landeten die ersten Menschen auf dem Mond. Mittlerweile strebt Homo sapiens noch ganz andere, viel weitere Ziele im Weltall an - z.B. den Mars. Aber ein Arbeitsinstrument dort hinzusenden (siehe Mars-Rover) oder einen Menschen aus Fleisch und Blut sind zwei unterschiedliche Vorhaben.

Einem Konstrukt aus Metall, Kunststoff und viel Elektronik macht die Schwerelosigkeit relativ wenig aus - wenn die Ingenieure bei Planung und Bau einige Dinge beachten.

Der Mensch hingegen ist nicht für einen längeren Aufenthalt in der Schwerelosigkeit "gebaut" - sein Organismus leidet ohne Erdanziehungskraft; dies fängt bei Problemen mit den Schwererezeptoren an, die Körperflüssigkeiten und die stützenden, das Gewicht tragenden Teile folgen, am Ende hat die Schwerelosigkeit negative Auswirkungen auf den gesamte Organismus - von den Knochen bis zum Gehirn.

Daher ist es wichtig, dass Astronauten für ihre Missionen im Weltall optimal vorbereitet werden und während ihres Einsatzes entsprechend trainieren / betreut werden. Am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt wird getestet, wie Astronauten in der Schwerelosigkeit fit und gesund bleiben können - u.a. mit mit strikter Bettruhe. Die Probanden mussten dafür sechzig Tage im Bett liegen. Hier ein Video darüber:

Video: Bayerischer Rundfunk auf YouTube

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