Mittwoch, 1. April 2026

Lernen: Mit Virtual-Reality-Brille Strahlenschutz interaktiv erleben

Da man Strahlung weder schmecken noch riechen kann, ist das Thema oft schwer zu vermitteln. Um trotzdem Neugierde zu wecken, setzt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) vermehrt auf neue technische Mittel: Mithilfe von Virtual-Reality-Brillen (VR-Brillen) können Schüler künftig beispielsweise erfahren, wie UV-Strahlung wirkt und welche Haushaltsgeräte strahlen. 

Das Virtual-Reality-Angebot besteht aus fünf eigenständigen virtuellen Räumen, die jeweils ein Kernthema des Strahlenschutzes abdecken:

  • Im Raum Röntgen geht es um die Grundlagen medizinischer Bildgebung sowie um deren Nutzen und Schutzaspekte.
  • Verhalten und Schutzmaßnahmen bei Notfällen mit Radioaktivität, aber auch die Entscheidungsfindung in Ausnahmesituationen sind Themen des Raums
  • Bei der elektromagnetischen Strahlung stehen Alltagsgeräte vom Handy bis zur Kaffeemaschine und die sachliche Risikobewertung dazu im Vordergrund.
  • Zur natürlich vorkommenden Strahlung gehört das Gas Radon, das insbesondere in Wohnungen eine Rolle spielt. Auch dafür gibt es einen eigenen Raum.
  • Im Raum UV-Strahlung geht es um die Wirkung der ultravioletten Strahlung, Gesundheitsrisiken und wirksamen Schutz davor im Alltag.


Die VR-Anwendung ist für Meta Quest verfügbar. Es gibt auch eine Tablet-Web-App; allerdings wird auch hier eine VR-Brille (neben dem Tablet) benötigt. Details und Links: 

                                         ➝  Virtual Reality – Strahlenschutz interaktiv erleben

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