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Donnerstag, 30. Juli 2026

Bezahlbares Wohnen: Förderung beim Kauf von Genossenschaftsanteilen

Die Deutsche Bundesregierung unterstützt gezielt den Erwerb von Anteilen an Wohnungs-baugenossenschaften durch Privatpersonen mit zinsgünstigen Krediten und Tilgungszuschüssen. Dieses Programm soll den Zugang für potenzielle Mitglieder zu dauerhaft bezahlbarem Wohnen erleichtern.

Seit dem Programmstart im Jahr 2022 bis 31. Juni 2026 sind laut Bundesregierung 1.514 Kredite mit einem Gesamtvolumen von über 109,3 Millionen Euro vergeben worden. 

Das Programm soll spürbare Anreize besonders zur Neugründung von Wohnungsgenossenschaften geben, bietet laut Bundesregierung aber auch Potenziale für Bestandserweiterungen (Neubau und Nachverdichtung) beziehungsweise zur Durchführung von Bau-, Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen.

Quelle: ➝ Deutscher Bundestag, hib 613/2026 vom 28.07.2026 

Zum Progamm mit den Details:  ➝ KFW / Förderung genossenschaftlichen Wohnens

Donnerstag, 16. Juli 2026

Neues Serviceangebot informiert zu Lebensentscheidungen zugunsten wirtschaftlicher Eigenständigkeit

Fast alle Frauen und Männer halten wirtschaftliche Eigenständigkeit für persönlich wichtig. Aber weniger als die Hälfte der Menschen in Deutschland erreicht dieses Ziel. Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) hat deshalb ein neues, innovatives Serviceportal veröffentlicht. Die „Lebenskarte – orientieren, informieren, auf eigenen Füßen stehen“ bietet verlässliche und unabhängige Informationen für jede Lebensphase von der Ausbildung bis zur Altersvorsorge. 

Die Lebenskarte zeigt anhand von acht Stationen wie dem Karrierestart, Familiengründung oder Heirat, welche finanziellen Fragen in der jeweiligen Lebensphase wichtig sind. Zu jedem Thema bietet sie passende staatlich geprüfte Informationen und praktische Angebote. 

Das digitale Tool macht die finanziellen Folgen von Lebensentscheidungen erstmals auch für Paare individuell berechenbar. Ob partnerschaftliche Erwerbsarbeit, Steuerklassenwahl, Jobwechsel oder die Anpassung der Arbeitszeit: Der „Lohn-O-Mat“ zeigt, wie sich diese Entscheidungen auf das Einkommen und die Rente auswirken.

Mittwoch, 15. Juli 2026

Künstlersozialversicherung: Abgabe steigt im Jahr 2027 leicht auf 5,0 Prozent

Über die Künstlersozialversicherung sind derzeit rund 185.000 selbstständige Künstler sowie Publizisten als Pflichtversicherte in den Schutz der gesetzlichen Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung einbezogen. 

In der Künstlersozialversicherung tragen Versicherte, wie abhängig Beschäftigte, die Hälfte ihrer Sozialversicherungsbeiträge. Die andere Beitragshälfte wird durch einen Bundeszuschuss (20 Prozent) und durch die Künstlersozialabgabe der Unternehmen finanziert, die künstlerische und publizistische Leistungen verwerten (30 Prozent). Der Abgabesatz wird jährlich für das jeweils folgende Kalenderjahr festgelegt und beträgt derzeit 4,9 Prozent.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat zur Künstlersozialabgabe-Verordnung 2027 (KSA-VO 2027) die Ressort- und Verbändebeteiligung eingeleitet. Nach der neuen Verordnung wird im Jahr 2027 der Abgabesatz zur Künstlersozialversicherung 5,0 Prozent betragen. Nach der leichten Absenkung auf 4,9 Prozent in 2026 liegt er damit wieder auf dem stabilen Niveau der Vorjahre 2023 bis 2025. 

Weitere Infos:

Mittwoch, 17. Juni 2026

Bundesregierung nennt Details zu Plänen einer Zuckersteuer

Die Deutschhe Bundesregierung plant wohl tatsächlich, ab dem Jahr 2028 eine Zuckersteuer einzuführen. Ziel sei laut Finanzkommission, Anreize für Produktrezepte mit geringerem Zuckergehalt zu setzen. Es geht hierbei erst einmal um zukcergesüßte Getränke.

Die  Finanzkommission rechnet demnach mit jährlichen Einnahmen im Umfang von circa 450 Millionen Euro, die der gesetzlichen Krankenversicherung in geeigneter Art und Weise entlastend zugutekommen könnten. 

Das Geld könnte zum Teil in den Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung fließen, damit auch auch weitere Bevölkerungsgruppen profitieren. Zugleich erwarte die Kommission mittel- bis langfristig Einsparungen für die Gesetzliche Krankenversicherung im Umfang von 20 bis 170 Millionen Euro pro Jahr.

Quelle mit weiteren Details: ➝ Deutscher Bundestag, hib 491/2026 vom 16.06.2026

Montag, 1. Juni 2026

Energy Sharing: Photovoltaik-Strom mit den Nachbarn teilen

Seit heute (01. Juni 2026) können Nachbarn ihren selbst erzeugten Solarstrom mit anderen Nachbarn teilen. Nun können sich Nachbarschaften, Hausgemeinschaften oder Freunde zu Stromgemeinschaften zusammenschließen – ohne Umweg über teure Stromanbieter. 

Eine Voraussetzung ist ein Energieliefervertrag: darin muss der Preis vereinbart werden (der Preis kann aber auch 0 Euro betragen). Eine weitere Voraussetzung: Haushalte, in denen der Strom genutzt oder von denen Strom abgegeben werden, müssen mit Smart Metern ausgestattet sein.

Der Bund der Verbraucherzentralen erklärt hier weitere Details: 

                ➝  Energy Sharing: Teilen Sie Solarstrom 2026 profitabel mit den Nachbarn

Dienstag, 26. Mai 2026

Verbrauchertipps vom Bundeskartellamt

 Das Bundeskartellamt hat auf seiner Webseite wissenswerte Tipps für Verbraucher zu folgenden Themen veröffentlicht (Direktlinks):

Montag, 4. Mai 2026

Schule vorbei? Kostenlose Online-Vorträge mit wichtigen Finanz-Infos für Schulabgänger

Nach der Schule stehen viele vor der großen Frage: Was kommt als Nächstes? Studium, Ausbildung, Auslandsaufenthalt oder Freiwilligendienst? Jede Option hat ihre eigenen Herausforderungen und Chancen. 

Damit finanziell alles klappt, informieren die Verbraucherzentralen in kostenlosen Online-Vorträgen während der "Fokuswoche Ziele" (18. bis zum 21. Mai 2026 ) über die wichtigsten Versicherungen, erläutern, was bei der ersten eigenen Wohnung zu beachten ist, und besprechen verschiedene Studienfinanzierungsmodelle. 

Die Themen der Online-Vorträge:

  • Die erste eigene Wohnung: Was beachten? 
  • Versicherungen: Welche sind wichtig? 
  • Studienfinanzierung: Welche Möglichkeiten gibt es?

 Alle Schulabgänger, interessierte junge Erwachsene, aber auch Eltern und Lehrkräfte, die ebenfalls informiert sein möchten, können hier die Details zu den Vorträgen erfahren und sich kostenlos dafür anmelden:  ➝ verbraucherzentrale.de/fokuswoche-ziele

Samstag, 2. Mai 2026

Billigfluggesellschaft Spirit Airlines stellt kompletten Flugbetrieb ein

Die US-amerikanische Billigfluggesellschaft Spirit Airlines hat heute, am 02.05.2026 beanntgegeben, dass sie mit sofortiger Wirkung die geordnete Einstellung des Flugbetriebs eingeleitet hat. 

An die Fluggäste gerichtet teilte das Unternehmen mit, dass alle Flüge gestrichen wurden, und dass ihnen auch der Kundenservice von Spirit Arilines nicht mehr zur Verfügung steht.

Vorausgegangen waren Verhandlungen zwischen der Fluggesellschaft, der US-Regierung sowie potenziellen Investoren, um das Unternehmen zu retten. Daraus wurde jedoch ganz offensichtlich nichts. Die Airline beschäftigte rund 17.000 Mitarbeiter. 

Für Freunde von Billigfliegern bedeutet dies wohl auch, dass die Preise der anderen Anbieter in diesem Sektor teurer werden (falls diese preisgünstige Form von Flugreisen überhaupt noch Zukunft hat anhand der steigenden Kerosinpreise)..

Quelle mit weiteren Infos (engl.): ➝ Spirit Airlines, 02.04.2026

Montag, 27. April 2026

Sammlermünzen aus Silber in Stempelglanzqualität:
Weniger drin, weniger dran

Die Bundesregierung hat beschlossen, den Silbergehalt deutscher Euro-Sammlermünzen in Stempelglanzqualität wie folgt anzupassen:
  • Die Legierung der 35-Euro-Sammlermünzen wird von 925 Tausendteilen Silber und 75 Tausendteilen Kupfer (Sterlingsilber; Ag 925) auf 500 Tausendteile Silber und 500 Tausendteile Kupfer (Ag 500) geändert. Die Masse der Münzen wird von 18 g auf 17 g reduziert.
  • Die Legierung der 50-Euro-Sammlermünzen wird von Feinsilber (Ag 999) auf 625 Tausendteile Silber und 375 Tausendteile Kupfer (Ag 625) geändert. Die Masse der Münzen wird von 22 g auf 21 g reduziert.

Die Anpassung gilt für alle Münzen, die ab diesem Jahr herausgegeben werden – auch für die zum Thema „Heilige Drei Könige“. 

Die Änderung erfolgt vor dem Hintergrund des stark schwankenden Silberpreises. Sie soll verhindern, dass die Münzen zum Gegenstand von Spekulationen auf die Edelmetallpreisentwicklung werden oder ihre Ausgabe aus haushaltsrechtlichen Gründen unzulässig würde. 

Die technischen Parameter der deutschen Euro-Silbermünzen in Spiegelglanzqualität bleiben unverändert.

Quelle: Pressemitteilung Bundesfinanzministerium, Nummer 05/2026

Mittwoch, 15. April 2026

Wieder möglich: Zuschuss für Barrierereduzierung

Seit dem 8. April 2026 nimmt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Zuschussförderung für Maßnahmen zur Barrierereduzierung in Wohnungen und Häusern wieder auf. Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen stellt hierfür Bundesmittel bereit.

Die Zuschüsse können sowohl Eigentümer als auch Mieter erhalten, die Barrieren an Haus und Wohnung reduzieren. Dazu zählen beispielsweise Maßnahmen zum Abbau von Barrieren in Wohn- und Sanitärräumen, zur Schaffung von Bewegungsflächen sowie zur Installation von Unterstützungs- oder Assistenzsystemen.

Kunden können die Zuschüsse direkt bei der KfW beantragen. Wichtig ist dabei, dass der Antrag vor Beginn der Maßnahme gestellt wird.

Der Zuschusssatz beträgt für Einzelmaßnahmen 10 Prozent der förderfähigen Investitionskosten von maximal 25.000 Euro pro Wohneinheit. Wird der "Standard Altersgerechtes Haus" erreicht, liegt der Zuschusssatz bei 12,5 Prozent der förderfähigen Investitionskosten von maximal 50.000 Euro pro Wohneinheit. Alle Programmdetails sind abrufbar unter:

                               ➝  Barrierereduzierung – Investitionszuschuss (455-B) | KfW

Die Zuschussförderung steht unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit von Bundesmitteln. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.

Des Weiteren bietet die KfW auch zinsgünstige Förderkredite für Barrierereduzierung an. Details dazu gibt es hier:➝ Altersgerecht Umbauen – Kredit (159) | KfW      

Montag, 13. April 2026

Rabatte auf Neuwagen: Nachfragen lohnt sich

Ein neues Auto kann schnell zu einem kostspieligen Unterfangen werden. Selbst ein Kleinwagen kostet mittlerweile im Schnitt mehr als 25.000 Euro. Dabei handelt es sich allerdings um die reinen Listenpreise. 

Der ADAC hat mit Testkäufern deutschlandweit untersucht, ob Autohändler Rabatt geben – und wenn ja, wieviel. Bei der verdeckten Studie wurden zunächst diese 14 Fahrzeugmodelle online vorkonfiguriert:

Verbrenner:
  • Dacia Duster Hybrid 140
  • Mercedes C 220d T-Modell
  • MG ZS Hybrid+
  • Peugeot 3008 Hybrid 145
  • Renault Clio TCe 115
  • Toyota Corolla Touring Sports 1.8 Hybrid
  • VW Golf Variant 2.0 TDI
Elektroautos:
  • BYD Atto 2²
  • Fiat Grande Panda Elektro
  • Hyundai Inster (42 kWh)
  • Leapmotor T03
  • Škoda Elroq 85
  • BMW iX1
  • Opel Corsa-e

Mit dem Angebot aus dem Konfigurator gingen die Testkäufer zu verschiedenen Autohändlern und versuchten hier Rabatt zu verhandeln. Für jedes Fahrzeugmodell wurden acht Verkaufsgespräche, verteilt auf unterschiedliche Regionen in Deutschland, geführt. 

(Die aktuelle Förderung für E-Autos wurde bewusst außen vorgelassen, um die Rabattbereitschaft der Hersteller und Händler besser überprüfen zu können.)

Die Testergebnisse zeigen, dass es sich für Autokäufer lohnt, die Verkäufer nach einem Rabatt zu fragen. In vielen Fällen lassen sich damit sogar mehrere tausend Euro im Vergleich zum Listenpreis sparen.

Zum Ergebnis der Testkäufe: ➝ ADAC /  Rabatte auf Neuwagen: So viel können Sie sparen!

Donnerstag, 9. April 2026

ADAC Untersuchung: 30 Gebrauchtwagen mit den niedrigsten Unterhaltskosten

Von den reinen Spritkosten bis hin zum Besuch in der Werkstatt, die Posten um ein Fahrzeug zu unterhalten sind vielfältig und in den vergangenen Jahren immer teurer geworden. Obwohl der Wertverlust in der Regel der größte Kostenblock für Fahrzeughalter ist, rücken gerade aufgrund der hohen Spritpreise die Unterhaltskosten in den Fokus. Der ADAC hat daher untersucht, welche Verbrenner-Gebrauchtwagen im monatlichen Unterhalt besonders kostengünstig sind. 

Die Berechnung basiert auf der Annahme, dass es sich um ein drei Jahre altes Fahrzeug handelt, das für weitere fünf Jahre genutzt wird. In dieser Zeit werden pro Jahr 15.000 Kilometer gefahren. In die Berechnung fließen alle relevanten Faktoren ein: die Betriebskosten (Kraftstoff, Öl, AdBlue, Pflege), Fixkosten (Steuer, Versicherung) und die Werkstattkosten (Inspektion, Verschleiß, Reifenersatz). Der Wertverlust wurde bewusst außen vorgelassen, er spielt erfahrungsgemäß für viele Gebrauchtwagen-Interessenten eher eine untergeordnete Rolle bei der Kaufentscheidung. 

Zur Auswertung  ➝ Günstig fahren: 30 Gebrauchtwagen mit den niedrigsten Unterhaltskosten

Donnerstag, 19. März 2026

ADAC Studie: Deutschlandticket oft günstiger als Monatstickets

Die ÖPNV-Nutzerzahlen sind in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Der ADAC hat daher die Tarife für Bus, Bahn und Tram in 25 Großstädten im gesamten Bundesgebiet untersucht; mit teils großen Unterschieden. Insbesondere das Monatsticket muss sich dabei mit dem Deutschlandticket messen und kann oftmals nicht mithalten. 

Hintergrund: In den vergangenen fünf Jahren stiegen die Preise über alle Ticketarten hinweg um durchschnittlich 27 Prozent und liegen damit leicht über der kumulierten Inflation von 22 Prozent. 

Einfluss auf die Preisstruktur vieler Verkehrsverbünde dürfte auch die Einführung des Deutschlandtickets (aktuell 63 Euro) vor rund drei Jahren gehabt haben, das derzeit mehr als 14 Millionen Menschen nutzen. 

Zur ADAC Studie mit den Details:

                           ➝  ÖPNV-Tickets 2026: ADAC Studie zeigt große Preisunterschiede

Montag, 9. März 2026

Tipp: Günstige Tankstellen finden

Der Krieg im Iran und in der Golfregion hat zu einem dramatischen Anstieg der Kraftstoffpreise geführt. Daher lohnt sich der Tankstellen-Vergleich derzeit besonders: denn die Preise an den Zapfsäulen unterscheiden sich bisweilen erheblich. 

Schnelle, kostenlose und praktische Hilfe bekommen Interessierte online mit der

                             ➝ Kraftstoffpreis-Suche des ADAC (auch für Nicht-Mitglieder!) 

Im der Suche kann man einen Standort in ganz Deutschland eingeben und die benötigte Kraftstoffart anklicken. Dann werden die aktuellen Preise von Super E10, Super, Diesel, HVO100 und Erdgas/CNG an den in Frage kommenden Tankstellen angezeigt. Die Kraftstoffpreis-Suche stellt die Preise von über 14.000 Tankstellen in Deutschland zur Verfügung.

Montag, 23. Februar 2026

ADAC Test: Die 50 besten Autos für die Stadt

In Städten mit viel Verkehr bleibt für alle Verkehrsteilnehmer naturgemäß wenig Platz. Und wenn man bei der oft aussichtslosen Suche nach einem Parkplatz endlich fündig wird, dann sollte das Auto natürlich auch in die Lücke passen. 

Fahrzeuge im Stadtverkehr sollten also ganz bestimmte Anforderungen erfüllen, weshalb sich der ADAC in einer aktuellen Auswertung bewusst die Stadttauglichkeit heutiger Autos angesehen hat. 

In die Bewertung fließen neben dem Wendekreis auch Länge, Breite, die Rundumsicht sowie der Verbrauch innerorts ein. 

Hier geht es zur ADAC-Liste mit den 50 besten Stadtautos aus dem Test (unten auf der Seite): 

                                     ➝ ADAC / Stadtautos: Das sind die besten Cityflitzer

Mittwoch, 18. Februar 2026

Finanzielle Absicherung: Kostenfreie Online-Vorträge der Verbraucherzentralen

Anhaltende Debatten über das Rentenniveau und womöglich steigende Altersgrenzen sorgen dafür, dass viele Menschen aktuell mit Sorge auf ihre finanzielle Zukunft blicken. Wer sich privat diesbezüglich absichern möchte, sollte in Betracht ziehen, dass: der Verkauf von Finanzprodukten in Deutschland noch immer hauptsächlich provisionsbasiert erfolgt . Umso wichtiger ist es, sich ein gewisses Maß an Vorwissen anzueignen, um die eigenen Finanzen wirklich bedarfsgerecht und rentabel aufzustellen

Genau hier setzt die bundesweite Fokuswoche Geld der Verbraucherzentralen an: Vom 2. bis 6. März 2026 vermitteln Experten in einer Reihe kostenfreier Online-Vorträge fundiertes, alltagsnahes Finanzwissen – zukunftssicher, unabhängig und verbraucherorientiert.

Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie sichere ich mich finanziell ab – heute und langfristig? Die Teilnehmer erfahren unter anderem:

  • welche Schritte für eine solide private Altersvorsorge notwendig sind,
  • welche Produkte sich für welchen Bedarf besonders eignen,
  • wie man Versicherungen bedarfsgerecht auswählt,
  • wann sich ein Immobilien-Teilverkauf lohnt – und wann nicht,
  • und wie sich durch kluge Entscheidungen Ausgaben senken lassen.
Ausführliche Informationen zu Programm und Anmeldung sind zu finden auf                                                                           ➝  www.verbraucherzentrale.de/fokuswoche-geld.

Mittwoch, 11. Februar 2026

Autos als Abo-Fallen?

Datenzugriff, Navigation, Infotainment: Viele Funktionen in Fahrzeugen sind heute nur noch gegen Bezahlung verfügbar. Der ADAC hat daher in Kooperation mit der Fachzeitschrift c’t eine Marktanalyse zu den verschiedenen Abo-Modellen durchgeführt und stellt fest: Verbraucher werden oft nicht ausreichend über die Kosten und die Laufzeiten aufgeklärt. 

Zudem verfolgt fast jeder Hersteller eine individuelle Strategie, was die Vergleichbarkeit erschwert. Der Marktvergleich zeigt, dass es ein großes Gefälle innerhalb der Herstellerlandschaft hinsichtlich der Abo-Gestaltung gibt. 

Verbraucher haben obendrein oft nur unter großem Aufwand die Möglichkeit, die tatsächlichen Kosten der digitalen Dienste über die Lebensdauer ihres Fahrzeuges realistisch einzuschätzen. 

Der ADAC empfiehlt besonders Käufern von jungen Gebrauchtwagen, dass sie sich vor dem Vertragsabschluss über den aktuellen Status der digitalen Dienste an Bord informieren. Viele Funktionen könnten nur noch für wenige Monate kostenlos sein oder sind vielleicht sogar schon abgelaufen. 

Zum Marktcheck mit weiteren Infos über das Thema:

                                          ➝   ADAC /  Konnektivität: Werden Autos zur teuren Abo-Falle?

Dienstag, 10. Februar 2026

Neues, kostenloses Online-Tool entlarvt dubiose Investment-Angebote

Nahezu täglich gibt es neue Fälle von Anlagebetrug. Die Angebote werden dabei zunehmend professioneller gestaltet und sind für Verbraucher oft schwer als unseriös zu erkennen. 

Mit dem neuen, kostenlosen Tool “Fake-Check Geldanlage“ der Verbraucherzentralen können Investmentangebote im Vorfeld auf ihre Seriosität geprüft werden. Damit soll die zunehmende Verbreitung von Anlagebetrug über soziale Netzwerke, Messenger-Dienste oder personalisierte E-Mails bekämpft werden. 

So funktioniert der „Fake-Check Geldanlage“ Das Tool führt Nutzer anhand gezielter Fragen, etwa zu Renditeversprechen, Regulierung, Auszahlungsbedingungen und Marketingtaktiken, durch ein konkretes Investmentangebot. Je mehr Warnzeichen auftreten, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um ein unseriöses oder gar betrügerisches Angebot handelt. 

 Achtung: Das Tool ersetzt keine individuelle Rechts- oder Finanzberatung, 

Zum Tool: ➝  www.verbraucherzentrale.de/fakecheck-geldanlage

Montag, 2. Februar 2026

Urteile: Verbraucherrechte gelten auch für Big-Tech-Unternehmen

Wie die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg mitteilt, hat sie mit ihren erstrittenen Urteilen gegen Microsoft und Starlink klare Grenzen für intransparente Vertrags- und Kündigungspraktiken gesetzt. 

Damit haben die Verbraucherschützer klargestellt: Auch große Player haben sich an geltendes Recht zu halten. 

Beim Urteil gegen Microsoft ging es darum, wie und unter welchen Voraussetzungen Kunden ihre laufende Microsoft-365-Abos kündigen können. 

Das Urteil gegen Starlink hatte damit zu tun, dass Kunden vor Vertragsabschluss klare Infos benötigen. 

Die Details zu beiden Urteilen hat die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hier veröffentlicht:                                              ➝  Verbraucherrechte gelten auch für Big-Tech-Unternehmen

Donnerstag, 15. Januar 2026

KI: Gut die Hälfte der Verbraucher sorgt sich um Beeinflussung

Zwar hat Künstliche Intelligenz (KI) das Potenzial, den Verbraucheralltag zu vereinfachen - allerdings besteht gleichzeitig das Risiko, dass Verbraucher manipuliert oder getäuscht werden. 

Eine aktuelle Befragung im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands zeigt: Gut die Hälfte der Verbraucher (52 Prozent) hat Sorge, dass sie künftig bei Kaufentscheidungen oder Vertragsabschlüssen von KI beeinflusst werden könnte. 

Ein deutlicher Anstieg: Im März 2024 waren es noch 44 Prozent, die Sorgen vor Beeinflussung hatten. 

Ein Statement dazu von Ramona Pop, Vorständin des Bundesverbands der Verbraucherzentralen: 

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