Samstag, 8. Mai 2021

"Smishing": schädliche Fake-SMS

Das Wort "Phishing" dürfte mittlerweile weitläufig bekannt sein; es bedeutet den Diebstahl von Zugangsdaten über gefälschte Nachrichten oder E-Mails. Das Cybercrime-Vokabular wird nun erweitert mit der Wortschöpfung "Smishing"  -  einer Verschmelzung aus "SMS" (Kurznachrichten) und "Phishing"

Beim Smishing werden Fake-SMS verschickt, die die Empfänger zum Aufrufen eines schädlichen Links bewegen sollen. Hiervon betroffen sind vor allem Nutzer von Android-Geräten - doch auch iPhone- und iPad-Nutzer sind betroffen, denn kein mobiles Betriebssystem kann vor solchen Angriffen schützen. 

Die Polizeiliche Kriminalprävention rät daher:

Tippen Sie auf keinen Fall auf den Link! Am einfachsten schützen Sie sich vor solchen Angriffen, indem Sie die SMS ignorieren und nicht darauf antworten – so kann die Nachricht auch keinen Schaden anrichten. Fragt Ihr Telefon, ob eine App installiert werden soll, bestätigen Sie auf keinen Fall. Richten Sie über Ihren Mobilfunk-Anbieter eine Drittanbietersperre ein. 

Das sollten Sie tun, wenn eine unerwünschte App bereits installiert wurde:

Freitag, 7. Mai 2021

Neu bewertet: Lebensmittelzusatzstoff Titandioxid (TiO2)

Titandioxid (TiO2) ist eine Metall-Sauerstoff-Verbindung, die schon seit Jahrzehnten als Lebens-mittelzusatzstoff E 171 zugelassen ist und unter anderem als weißer Farbstoff in Süßwaren und Überzügen - z. B. in Dragees und Kaugummi - enthalten sein kann. 

Auch in beispielsweise UV-Blockern, Sonnencremes, Make-up/Schminkprodukten und als Aufheller in Arzneimitteln (Tabletten) wird Titandioxid eingesetzt.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat nun mögliche gesundheitliche Risiken im Zusammenhang mit der Verwendung von Titandioxid als Lebensmittelzusatzstoff neu bewertet und das Ergebnis am 06. Mai 2021 veröffentlicht. Insgesamt wurden fast 12.000 Publikationen berücksichtigt:

Wochenreport 18/2021

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf via Zeeman: Kinder-/Teenagerkleidung mit Kordelzug:
    - Tennager-Rock, schwarz, PU
    - Teenager-Jogginghose, blau
    - Badeshorts, blau mit Print und einfarbig gelb
    Details: hier
  • Rückruf via Aldi Nord & Aldi Süd: Baby-Krabbelschuhe aus Filz
    Details: hier
  • Achtung, Allergiker (Gluten, Hühnereiweiß , Sellerie) Rückruf:
    Alete bewusst „Spinat Käse Risotto“ 250g Gläschen
    Details: hier
  • Rückruf via Villeroy & Boch:
    Bamboo Platzsets, Farben: Dunkelgrün und Braun
    Details: hier

Produktwarnungen und Rückrufe bezüglich Mund- und Nasenschutz: In der laufend aktualisierten Datenbank von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gibt es eine Auflistung von Schutzmasken, vor denen gewarnt wird oder/und die zurückgerufen werden (etwas weiter unten auf der Seite):

                        ➝ Gefährliche Produkte in Deutschland / Schutzmasken

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 18/2021 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 6. Mai 2021

ADAC Test: Sechs förderfähige Wallboxen

Nach Angaben des ADAC wurden im Jahr 2020 in Deutschland rund 200.000 reine Elektroautos neu zugelassen. Zählt man die Plug-in-Hybride dazu, waren es demnach rund 400.000 elektrisch angetriebene Fahrzeuge.

Damit steigt auch die Nachfrage an Wallboxen, um das Elektroauto zuhause aufladen zu können. Die Installation einer entsprechend förderfähigen Lademöglichkeit kann mit 900 Euro von der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) bezuschusst werden.

Der Automobilclub hat daher sechs förderfähige Wallboxen getestet, die sich auch in Verbindung mit einer Smartphone-App nutzen lassen:

                                            ➝   ADAC / KfW-Wallboxen im Test: Welche ist die beste?

Mittwoch, 5. Mai 2021

Welthändehygienetag: Gute Händehygiene weiterhin wichtig

Spätestens durch die aktuelle Corona-Pandemie hat sich das gründliche Händewaschen mit Seife etabliert. Zum heutigen (05.05.2021) Welthändehygienetag macht die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) erneut aufmerksam auf die Bedeutung des Händewaschens für die Gesundheit.

Denn regelmäßiges und gründliches Händewaschen entfernt wirksam Krankheitserreger von den Händen und trägt damit zum Schutz für sich und andere bei. Dies kann die Weiterverbreitung vieler Infektionskrankheiten unterbrechen.

Die BZgA rät zum Händewaschen in den folgenden Situationen:

  • nach dem Nachhausekommen,
  • nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen,
  • vor dem Aufsetzen und nach dem Abnehmen einer Maske,
  • vor der Zubereitung von Speisen und vor den Mahlzeiten,
  • nach dem Besuch der Toilette,
  • vor und nach dem Kontakt mit Erkrankten,
  • vor dem Kontakt mit Menschen, die gesundheitlich geschwächt sind,
  • nach Kontakt mit Abfällen
  • sowie nach dem Kontakt mit Tieren

Weiterführende Informationen der BZgA zum Thema:  ➝ www.infektionsschutz.de

Dienstag, 4. Mai 2021

Rückruf via Aldi Nord & Aldi Süd: Baby-Krabbelschuhe aus Filz

Weil ein erhöhter Wert an Chrom (VI) in der Außensohle und dem angebrachten Lederpatch nachgewiesen wurde, ruft der Aldi-Lieferant Grohmann Schuhimport GmbH zurück: 

Bild: Aldi Süd


  • Aldi Nord: „Walkx Baby Krabbelschuhe, Filz“
    Aktionsartikel von Aldi Nord am 11.02.2021
  • Aldi Süd: „Baby Krabbelschuhe, Filz“, Marke „Impidimpi“
    Aktionsartikel von Aldi Süd am 18.01.2021
Kunden werden gebeten, die o.g. Schuhe in die Aldi-Filialen zurückzugeben; der Kaufpreis wird erstattet. Quellen: Aldi Nord und Aldi Süd

Achtung Allergiker: Rückruf Alete bewusst „Spinat Käse Risotto“

Wegen eines Ettikettierfehlers sind in einer sehr geringen Anzahl an Gläschens in folgendem Produkt die Allergene Gluten, Hühnereiweiß und Sellerie enthalten: 

Bild: Alete bewusst

  • Alete bewusst „Spinat Käse Risotto“, 250g Gläschen
    Mindesthaltbarkeitsdatum 12/2022
    Chargennummer L0339 (siehe Aufdruck am Deckelrand)
Denn in den o.g. Gläschen kann anders als auf dem Ettikett angegeben das Produkt „Gemüse mit Spaghetti und Pute“ enthalten sein - und damit Gluten, Hühnereiweiß und Sellerie.

Für Nicht-Allergiker ist die Ware unbedenklich verzehrbar. Es kann gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Kassenbon in der Einkaufsstätte zurückgegeben werden. Quelle: lebensmittelwarnung.de

Ruheständler: freiwillig Versicherte können oft in die günstigere KVdR wechseln

Die Verbraucherzentrale Hamburg berichtet, dass sich immer wieder Rentner bei ihr melden, die eine gesetzliche Rente beziehen und freiwillig gesetzlich krankenversichert sind, obwohl sie eigentlich in die günstigere Krankenversicherung der Rentner (KVdR) gehören.

Die Verbraucherzentrale dazu: 

" [...] Wer zu 90 Prozent der zweiten Hälfte seines Erwerbslebens in einer gesetzlichen Krankenkasse oder familienversichert war, darf in die KVdR. Das gilt auch dann, wenn man im Berufsleben freiwillig gesetzlich krankenversichert war. 

Anders als freiwillig gesetzlich Versicherte im Ruhestand müssen Rentner mit einem KVdR-Status keinen von der Rentenhöhe unabhängigen Mindestbeitrag und keine Krankenkassenbeiträge auf Einnahmen durch Vermögen, Vermietung und Verpachtung zahlen. [...] " 

Falls die für die KVdR vorgeschriebene Versicherungszeit in der gesetzlichen Krankenkasse nicht ausreicht können gegebenenfalls auch Kinder* der Betroffenen angegeben werden, da Eltern pro Kind pauschal drei Jahre als Vorversicherungszeit erhalten, die auf die zweite Hälfte des Erwerbslebens zugerechnet werden. (*Gilt auch für Adoptivkinder, Pflegekinder und Stiefkinder.)

Quelle und kompletter Text mit weiteren Details: 

    ➝  Verbaucherzentrale Hamburg: Manche Ruheständler zahlen zu viel für Krankenversicherung

Direktlink mit weiteren Infos zur: Kranken- und Pflegeversicherung der Rentner

Montag, 3. Mai 2021

Bürger-Cert: neuer Newsletter "Sicher • Informiert" erschienen

Der neue, kostenlose Newsletter "Sicher • Informiert" vom Bürger-Cert (ein Projekt vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) ist wieder erschienen.

Diesmal in den Schlagzeilen:
  • Cyberangriff beeinträchtigt Zeitungsproduktion
  • Gefährliche Termineinladungen
  • Weiterhin erfolgreiche Angriffe per SMS
  • Facebook: Hacker-Tool findet Accounts zu E-Mail-Adressen
  • Neu: Kinder-Modus für Microsoft Edge

... und weiteren News, Infos und Warnungen im Zusammenhang mit Computer, Internet,
Handy / Smartphone & Co.: Bürger-Cert Newsletter "Sicher • Informiert"

Freitag, 30. April 2021

Wochenreport 17/2021

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Achtung, Gluten-Allergiker: Rückruf Biovegan Schoko Herzen, crispy-schokoladig, 35g
    Details: hier
  • Rückruf via Decathlon:
    Neoprenreiniger / Shampoo für Neoprenanzug 500 ml - Marke SURFSYSTEM:
    Details: hier
  • Rückruf via ZARA: Lichtschalter aus Keramik
    Details: hier
  • Rückruf via HECHT Pharma:
    - HUSK Psyllium FLOHSAMENSCHALEN Pulver 200 g
    - HUSK Psyllium FLOHSAMENSCHALEN 225 Kapseln
    Details: hier

Produktwarnungen und Rückrufe bezüglich Mund- und Nasenschutz: In der laufend aktualisierten Datenbank von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gibt es eine Auflistung von Schutzmasken, vor denen gewarnt wird oder/und die zurückgerufen werden (etwas weiter unten auf der Seite):

                        ➝ Gefährliche Produkte in Deutschland / Schutzmasken

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 17/2021 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 29. April 2021

Polizei-Tipps: Sichere Fahrradschlösser finden

2020 registrierte die Polizei 260.956 Fälle von Fahrrad-Diebstahl (einschließlich unbefugter Ingebrauchnahme). 

Tatorte sind in vielen Fällen große Abstellplätze; z.B. an Bahnhöfen oder Schulen. Allerdings macht auch hier die Gelegenheit Diebe: schlecht gesicherte oder gar komplett unverschlossen abgestellte Drahtesel können ebenfalls schnell aus Hauseinfahrten, Garagen, Kellern, Gärten etc. geschnappt werden.

Die Polizeiliche Kriminalprävention betont in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit von qualitativen, hochwertigen Fahrrad-Schlössern, mit denen Fahrräder an einen festen Gegenstand angeschlossen werden können. Hier gibt es Tipps von der Polizei zum Thema: 

                                                                             ➝  Sichere Fahrradschlösser finden

Mittwoch, 28. April 2021

Achtung, Phishing-Masche: falsche Termineinladungen per E-Mail

Die Verbraucherzentrale NRW warnt vor einer Phishing-Masche, bei der derzeit vermehrt potenzielle Opfer via E-Mail zu einem Termin eingeladen werden. Dazu werden verschiedene E-Mail-Programme verwendet; z.B. Microsoft Outlook aber auch Werkzeuge wie Thunderbird, iCal, Google-Kalender etc.

Das fiese dabei: die Mails können sogar von Accounts befreundeter Personen oder Arbeitskollegen kommen, die gehackt wurden.

Links in solchen E-Mails sollten auf gar keinen Fall geöffnet werden, da sie zu dubiosen Internetseiten führen können oder Anwendungen enthalten, die sensible Daten abgreifen – wie zum Beispiel Kreditkarteninformationen, Geburtsdaten und Anschriften. Mit dem Verkauf dieser Daten können die Cyber-Kriminellen, die hinter der Masche stecken, viel Geld verdienen.

Mehr dazu mit Screenshot einer solchen Mail: 

                                   ➝  Verbraucherzentrale / Gefahr durch falsche Termineinladungen per E-Mail

Dienstag, 27. April 2021

Kinderbetreuung in der Corona-Krise: Anspruch auf Kinderkrankentage oder Entschädigung

Das Bundesfamilienministerium macht darauf aufmerksam, dass berufstätige Eltern unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf Kinderkrankentage oder Entschädigung haben, wenn es zu coronabedingten Einschränkungen oder Schließungen in Kitas/Schulen kommt oder das Kind krank ist und daher die Kinderbetreuung zuhause nötig ist.

Das war zwar schon im vergangenen Jahr 2020 der Fall, allerdings wurden in diesem Jahr 2021 die Kinderkrankentage wie folgt erhöht (rückwirkend zum 5. Januar 2021):

"[...] Im Jahr 2021 stehen jedem Elternteil 30 statt wie bisher 10 Kinderkrankentage pro Kind zur Verfügung, für Alleinerziehende sind es 60 statt 20 Tage. Bei mehreren Kindern hat jeder Elternteil insgesamt einen Anspruch auf maximal 65 Arbeitstage. Für Alleinerziehende erhöht sich dieser Anspruch auf maximal 130 Arbeitstage. [...]"              Quelle: Bundesfamilienministerium

Die Höhe finanziellen Entschädigung bei Krankheit des Kindes / Arbeitsausfall wg. Kinderbetreuung (neu: auch bei gesunden Kindern) beträgt in der Regel 90 Prozent des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts (Attest vom Arzt nötig bzw. Bescheinigung von Kita/Schule). Anspruchsberechtigt sind auch Eltern im "Homeoffice".

Dann gibt es noch die Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz für berufstätige Eltern und Selbstständige - unabhängig von ihrer Versicherungsform; also auch privatversichert - wenn sie ihre Kinder zu Hause betreuen müssen. Unter bestimmten Voraussetzungen gibt es hierbei eine Entschädigung von 67 Prozent des entstandenen Verdienstausfalls (maximal 2016 Euro) für längstens zehn Wochen pro erwerbstätigen Elternteil beziehungsweise 20 Wochen für Alleinerziehende.

Das Bundesfamilienministerium hat her die genauen Infos zum Thema veröffentlicht:

                                                ➝  Kinderbetreuung bei Schul- und Kitaschließungen

Montag, 26. April 2021

Kampagne gegen Taschendiebe: Stop Pickpockets

Den englischen Begriff "pickpocket" kann man übersetzten mit "aus Taschen stehlen" oder kurz: "Taschendiebstahl". Und Taschendiebe kennen allerhand Tricks, um ihren Opfern buchstäblich in die Taschen zu greifen.

Da wäre beispielsweise der "Rempel-Trick" in öffentlichen Verkehrsmitteln oder an Haltestellen / Bahnhöfen, wobei oft mehrere Kriminelle zusammen "arbeiten": Ein oder mehrere Komplizen rempeln ein Opfer an. Während der Angerempelte auf diese Weise abgelenkt ist, greifen ihm die ausführende Diebe in die Taschen. 

Taschendiebe treten u.a. aber auch als Blumenschenker, falsche Touristen, Stauerzeuger, Scheibenklopfer oder Beschmutzer auf. 

Die Bundespolizei hat daher die Kampagne "Stop Pickpockets" ins Leben gerufen. In 6 kurzen Zeichentrickfilmen wird mit kleinen bunten Monstern dargestellt, wie die gängisten Methoden der Diebe funktionieren.  Die Videos gibt es auf der Seite von der Polizeilichen Kriminalpolizei hier: 

                                                            ➞ So trickreich sind Taschendiebe

Samstag, 24. April 2021

So wird das Fahrrad mit dem Auto sicher transportiert

Heck- und Dachträger sind die wohl am häufigsten benutzten Auto-Transportsysteme für Fahrräder, die man nicht auseinanderbauen kann oder möchte. Für einen Heckträger benötigt das Auto eine Anhängerkupplung oder eine vom Hersteller freigegebene stabile Heckklappe, an der der Träger montiert werden kann.

Für den Transport auf dem Dach braucht das Fahrzeug eine Dachreling oder ein vom Fahrzeug-hersteller zugelassenes Trägersystem (allerdings kommen für E-Bikes und Pedelecs ein Transport auf dem Dach wegen des hohen Gewichts oftmals ohnehin nicht in Frage).

Dazu gibt es aber noch einiges zu beachten; der ADAC hat daher hier Infos und Tipps zum Thema veröffentlicht: ➝  Fahrrad richtig transportieren

Freitag, 23. April 2021

Wochenreport 16/2021

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf via Rossmann: enerBiO Tomate Basilikum Streichcreme
    (Wichtig für Allergiker: kann Cashewnüsse enthalten)
    Details: hier
  • Rückruf: Bauernland Mediterranes Gemüse (Tiefkühlartikel im 2,5 kg-Beutel)
    (Wichtig für Allergiker: kann Sellerie enthalten)
    Details: hier
  • Rückruf: DAVERT Porridge-Cup Schokolade mit Kakao Nibs 65 g
    Details: hier
  • Rückruf: Brotaufstrich VITAM-R Hefeextrakt 250 g
    Details: hier

Produktwarnungen und Rückrufe bezüglich Mund- und Nasenschutz: In der laufend aktualisierten Datenbank von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gibt es eine Auflistung von Schutzmasken, vor denen gewarnt wird oder/und die zurückgerufen werden (etwas weiter unten auf der Seite):

                        ➝ Gefährliche Produkte in Deutschland / Schutzmasken

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 16/2021 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 22. April 2021

Rückruf: BioBio Basis Müsli 5-Korn Mix

Nachdem die DE-VAU-GE Gesundkostwerk Deutschland GmbH das Produkt "Schneekoppe Bio Basis-Müsli 5-Korn Mix" zurückgerufen hat, weil der Grenzwert von Ethylenoxid im darin enthaltenen Bio-Sesam überschritten wurde (hier), folgt nun auch dieses Produkt aus gleichem Grund:

Bild: netto.de

  • „BioBio Basis Müsli 5-Korn Mix“, 750 g
      MHD:25.08.2021 und 16.09.2021
Kunden, die das entsprechende Produkt gekauft haben, können dieses gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Vorlage des Kassenbons in ihren Einkaufsstätten zurückgeben. Quelle: Netto

Bienenwachstücher anstatt Alu- oder Plastikfolie?

Um Lebensmittel zu verpacken oder zu verdecken zählen Folien aus Aluminium oder Frischhalte-folien in den meisten Haushalten zur Grundausstattung. 

Seit einiger Zeit werden als Alternative vermehrt Bienenwachstücher im Handel angeboten. Was sich erst einmal positiv nach "Bio" und "natürlich" anhört, kann allerdings auch Nachteile haben; denn es können unbeabsichtigt Substanzen aus den Tüchern auf die mit ihnen verpackten Lebensmittel übergehen. 

Außerdem kann man bei Wiederverwendung solcher Tücher diese vorher nicht hygienisch mit hohen Temperaturen reinigen, da sonst das Beschichtungsmaterial schmilzt. 

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat hier mehr zum Thema veröffentlicht: 

                                                  ➝   Bienenwachstücher: Worauf sollten Sie achten?

Mittwoch, 21. April 2021

Rückruf via Rossmann: enerBiO Tomate Basilikum Streichcreme

Achtung, Allergiker (Cashewnüsse): Weil in den Gläsern mit Ettikett "enerBiO Tomate Basilikum Streichcreme" der folgenden MHD und Charge sich fälschlicherweise das Produkt "enerBiO Streichcreme mit Paprika und Cashewkernen" befinden könnte, ruft Rossmann zurück:

Bild: rossmann.de
 

  • enerBiO Tomate Basilikum Streichcreme
    MHD: 13.07.22 L09 ECPB,
                13.07.22 L10 ECPB und 13.07.22 L11 ECPB
    EAN: 4305615677521
Cashewnuss-Allergikern wird der Konsum des Produktes dringend abgeraten; für Nicht-Allergiker ist das Produkt unbedenklich. Es kann gegen Erstattung des Kaufpreises in den Rossmann-Filialen zurückgegeben werden. Quelle: rossmann.de

Rückruf: DAVERT Porridge-Cup Schokolade mit Kakao Nibs

Weil in einer Zutat des Produkts Salmonellen nachgewiesen wurden, ruft die Midsona Deutschland GmbH zurück:

Bild: Midsona Deutschland GmbH

 

  • DAVERT Porridge-Cup Schokolade mit Kakao Nibs 65 g
    MHD: 01.03.22  und  MHD: 26.04.22
Kunden können diese Produkte gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Kassenbon in der Einkaufsstätte zurückgeben.
Quelle: lebensmittelwarnung.de

Rückruf: Schneekoppe Bio Basis-Müsli 5-Korn Mix

Weil bei dem in dem Produkt enthaltene Bio-Sesam der gesetzliche Grenzwert von Ethylenoxid überschritten wurde, ruft die DE-VAU-GE Gesundkostwerk Deutschland GmbH zurück:

Bild: DE-VAU-GE

  • Schneekoppe Bio Basis-Müsli 5-Korn Mix
    MHD: 15.09.2021
Kunden können das Produkt gegen Erstattung des Kaufpreises in der Einkaufsstätte zurückgeben; auch ohne Kassenbon. Quelle: lebensmittelwarnung.de

Rückruf: Brotaufstrich VITAM-R Hefeextrakt, 250 g

Wegen möglicher Glassplitter im Produkt ruft Vitam zurück:

Bild: Vitam Hefe Produkt GmbH

 

  • Vitam-R Hefeextrakt Klassik - veganer Brotaufstrich
    im Glas 250 g   |   MHD: 05.04.2022, Charge: xoi
Verbraucher, die dieses Produkt gekauft haben, werden gebeten, es zu entsorgen oder an die Verkaufsstelle zurückzugeben; das Produkt wird ersetzt bzw. der Kaufpreis erstattet. Quelle: lebensmittelwarnung.de

Betrügerische Anrufversuche durch angebliche Mitarbeiter des BZSt

Das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) warnt vor Betrügern, die sich telefonisch als Mitarbeiter des BZSt ausgeben und behaupten, die betroffenen Unternehmen hätten Anspruch auf einen Erstattungsbetrag. 

Um diesen Betrag zu erhalten, müssten telefonisch Informationen über die Kontoverbindung des Unternehmers eingeholt werden. 

Das Bundeszentralamt für Steuern warnt ausdrücklich davor, diese persönlichen Daten an fremde Personen telefonisch bekanntzugeben, da diese Anrufe nicht vom BZSt stammen.

Hilfe für Opfer häuslicher Gewalt

Die Corona-Krise und die damit verbundenen Kontaktbeschränkungen können zu einer Zunahme von familiären Belastungen und Konflikten führen. Denn viele Menschen leiden in diesen Zeiten unter wirtschaftlichen Ängsten (finanzielle Probleme, drohender Arbeitsplatzverlust etc.). Dazu kommen die Kita- oder Schulschließungen in Hotspots, die den Familienalltag auch noch belasten.

Ablenkung und Ausweichmöglichkeiten wie vor der Pandemie gibt es kaum noch (gesellige Runden, Aktivitäten in Vereinen, Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche usw). 

Unter diesen Umständen kann es zu häuslicher Gewalt kommen; und wo diese schon länger ein Thema ist, kann sich die Situation derzeit noch zuspitzen. Auch kann ein vermehrter Konsum von Drogen (vor allem Alkohol) hierbei eine signifikante Rolle spielen.

Die Polizeiliche Kriminalprävention macht darauf aufmerksam, dass es für Betroffene aufgrund der Corona-Beschränkungen schwieriger ist als sonst, sich selbstständig aus einer Gefahrensituation zu befreien. Ein aufmerksamer Freundeskreis, eine hilfsbereite Nachbarschaft, aber auch Kollegen sind daher wichtige Ansprechpersonen, um Opfern möglichst schnell und unkompliziert Hilfestellungen anzubieten. Die Polizei rät daher, aufmerksam zu sein und Hilfe anzubieten. 

Folgendes kann man tun, wenn der Verdacht besteht, eine Person wird misshandelt:

  • Hören Sie zu.
  • Bedrängen Sie die betroffene Person nicht.
  • Achten Sie bei Kolleginnen oder Kollegen in Videomeetings oder bei Telefonaten im Home-Office auf mögliche Signale.
  • Wenn Sie Lehrkraft sind und bei einem Ihrer Schützlinge etwas mitbekommen, bieten Sie sich auch über die digitalen Kanäle als Ansprechperson an.
  • Gehen Sie auf die Bedürfnisse der betroffenen Person ein.
  • Bieten Sie konkrete Hilfe an: zum Beispiel Kinderbetreuung, ein Telefon oder einen Internetzugang außerhalb der Wohnung oder Fahrdienste.
  • Begeben Sie sich nicht selbst oder andere Personen in Gefahr. Rufen Sie in einer akuten Notsituation die Polizei unter der 110.


Weitere Infos von der Polizei:

  Initiative der Polizei: ➝  Aktion "tu was" 

Webseite von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit vielen Infos und Tipps bezüglich Alkoholkonsum: ➝ Alkohol? Kenn dein Limit

Dienstag, 20. April 2021

Neues Lebensmittel-Forum der Verbraucherzentralen

Viele Menschen wollen sich gesund und bewusst ernähren. Doch im Alltag ist es oft nicht leicht, in der Fülle des Lebensmittelangebotes die richtige Wahl zu treffen und die Tricks mancher Hersteller und Händler zu durchschauen. Hinzu kommen oft widersprüchliche Empfehlungen, was man essen soll und was angeblich schadet.

Die Verbraucherzentralen haben daher ein neues Forum online gestellt, in dem sie nicht nur interessante Infos zur Ernährung, Lebensmitteln, Kennzeichnung und Verpackungen veröffentlichen, sondern auch Fragen der Verbraucher zu diesen Themen kostenlos beantworten. 

Ausgewählte Antworten werden unter Einhaltung des Datenschutzes in den entsprechenden Themenkategorien veröffentlicht.

Hier geht es zur Startseite: ➝ www.lebensmittel-forum.de

Montag, 19. April 2021

Umweltschutz: Blumenerde ohne Torf

Wer jetzt im Frühjahr den Garten oder Balkon bepflanzen möchte, braucht Blumenerde. Das Umweltbundesamt (UBA) macht darauf aufmerksam, dass viele Blumenerden Torf aus Hochmooren enthalten. Der Torfabbau zerstört die Lebensräume vieler Pflanzen und Tiere. 

Auch fürs Klima ist der Abbau schlecht: Durch die Entwässerung der Feuchtgebiete entweicht CO2 -  außerdem entfällt ein wertvoller Speicher für das Treibhausgas.

Und Torf nimmt zwar viel Wasser auf, gibt aber wenig wieder ab; dies trocknet den Boden auf Dauer aus. Dazu kommt, dass der sehr hohe Säuregrad des Torfs nur für wenige Pflanzen förderlich ist. Um die Erde in einen pH-neutralen Bereich zu bringen, muss der Säuregrad mit Kalk ausgeglichen werden. Dies erspart man sich, wenn man gleich zu torffreier Blumenerde greift.

Wer dennoch einen höheren Säuregrad benötigt, kann die Erde mit speziellem Dünger ansäuern. Alternativ bietet sich Blumenerde aus naheliegenden Kompostierungsanlagen an oder der Kompost wird im eigenen Garten angesetzt, um die Blumenerde später damit anzureichern.

Hier gibt es weitere Infos und Tipps vom UBA zum Thema:

Samstag, 17. April 2021

Straßenverkehr: Höhere Bußgelder in diesem Jahr

Noch in diesem Jahr wird es eine Änderung der Bußgeldkatalogverordnung für den Straßenverkehr geben: Die Bußgelder werden zum Teil deutlich erhöht. 

Mit Inkrafttreten des neuen Bußgeldkatalogs werden die bisherigen Verwarnungsgelder für Überschreitungen bis 20 km/h verdoppelt. Hingegen bleiben die Fahrverbotsgrenzen bei Tempoverstößen unverändert.

Der ADAC hat hier weitere Infos dazu veröffentlicht:

                                                ➝   Bußgeldkatalog: Einigung bei Bußgeldern und Fahrverboten

Bürger-Cert: neuer Newsletter "Sicher • Informiert" erschienen

Der neue, kostenlose Newsletter "Sicher • Informiert" vom Bürger-Cert (ein Projekt vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) ist wieder erschienen.

Diesmal in den Schlagzeilen:
  • Ausgeplaudert: 1,3 Millionen Datensätze von Clubhouse-NutzerInnen im Netz
  • Datenleck bei Corona-Tests
  • Cyberkriminelle stehlen 500 Millionen LinkedIn-Datensätze
  • Fake-Shop täuscht Playstation-KundInnen
  • Daten von hunderten Millionen Facebook-NutzerInnen erneut veröffentlicht

... und weiteren News, Infos und Warnungen, die man als Nutzer von Computer, Handy/Smartphone und Co. lesen sollte: Bürger-Cert Newsletter "Sicher • Informiert"

Freitag, 16. April 2021

Wochenreport 15/2021

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf via GEV: 6kg Pulverlöscher Typ MFZL6TG-1
    Details: hier
  • Rückruf via jollyroom: JLY Hochstuhl & JLY Tablett für Hochstuhl
    Details: hier
  • Rückruf via Netto: BioBio Basis-Müsli 5-Korn Mix, 750g
    Details: hier
  • Rückruf: Diverse Sorten Gelee-Süßwaren in Minibechern:
    - Pipo Cup Jelly
    - Fruit Flavour Jelly Cup
    - Mix Jelly Pudding
    Details: hier
  • Rückruf: GUT&GÜNSTIG Rostbratwurst 540g, MHD: 22.04.2021
    Details: hier
  • Rückruf: The Vegetarian Butcher Hack-Selig Burger
    Verbrauchsdaten je nach Charge 16.04.2021 und 21.04.2021
    Details: hier

Produktwarnungen und Rückrufe bezüglich Mund- und Nasenschutz: In der laufend aktualisierten Datenbank von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gibt es eine Auflistung von Schutzmasken, vor denen gewarnt wird oder/und die zurückgerufen werden (etwas weiter unten auf der Seite):

                        ➝ Gefährliche Produkte in Deutschland / Schutzmasken

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 15/2021 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 15. April 2021

Schadsoftware durch falsche Paket-Benachrichtigungen via SMS

Wie die Verbraucherzentrale Thüringen berichtet, werden die Handys von Thüringer derzeit mit einer wahren Welle von SMS mit gefälschten Paket-Benachrichtigungen geflutet.

Mit Sätzen wie „Sie haben eine eingehende Sendung von DHL“ oder „Ihr Paket wird heute zum Absender zurückgesendet" werden Handynutzer angeblich über den aktuellen Lieferstatus einer vermeintlichen Bestellung informiert. Dazu sollen sie einen Link in der SMS anklicken. Manche Verbraucher erhalten bis zu zehn solcher Benachrichtigungen innerhalb kürzester Zeit.

Besonders perfide: Oftmals werden die Empfänger der SMS mit Namen angesprochen. Die Verbraucherzentrale Thüringen warnt: Verbraucher sollten keinesfalls auf den Link klicken. Bei den SMS handelt es sich um eine kriminelle Masche, bei der Schadsoftware auf das Handy geschleust werden soll.

Das können Verbraucher tun um sich zu schützen:
  • Prüfen Sie mit einem Virenschutzprogramm, ob Schadsoftware eingeschleust wurde.
  • Löschen Sie installierte Schadsoftware. Falls nötig, setzen Sie ihr Smartphone auf Werkseinstellung zurück. Wenn Sie vorher Ihre Daten sichern wollen, können Sie vorher in den Flugmodus gehen und diese mittels USB-Verbindung auf einen anderen Datenträger speichern.
  • Ändern Sie sicherheitshalber persönliche Daten wie PIN, Passwörter und Sicherheitsfragen für Online-Konten.:
  • Haben Sie bereits sensible Daten wie PIN, Passwort, Kontonummer oder Kreditkartennummer preisgegeben, sollten Sie umgehend Bank und Zahlungsdienstleister kontaktieren und wenn nötig Konten und Karten sperren lassen.
  • Melden Sie die Nummer, über die Sie unerwünschte SMS erhalten haben, an die ➝ Bundesnetzagentur.

Mittwoch, 14. April 2021

Frauengesundheitsportal informiert über Endometriose

Die Endometriose ist eine gutartige Wucherung der Gebärmutterschleimhaut. Diese gynäkologische Erkrankung ist eine der häufigsten. Schätzungen gehen von zwei Millionen Betroffenen aus und jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 40.000 Frauen neu daran.

Allerdings braucht es oft Jahre bis die Endometriose bei einer Frau diagnostiziert wird. Die Symptome sind vielfältig und reichen u.a. von Unterleibsschmerzen, starken Monatsblutungen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Blasen- und Darmproblemen bis hin zur ungewollten Kinderlosigkeit.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) informiert näher über Krankheitsbild, Therapieansätze und Hilfsangebote auf ihrem  ➝  Frauengesundheitsportal

Dienstag, 13. April 2021

Infos zu Verbesserungen und Erweiterung der Überbrückungshilfe III

 Das Bundesministerium der Finanzen informiert über die Neuerung durch die Überbrückungshilfe III:

Unternehmen, die im Rahmen der Corona-Pandemie besonders schwer und über eine sehr lange Zeit von Schließungen betroffen sind, erhalten einen neuen zusätzlichen Eigenkapitalzuschuss. 

Darüber hinaus werden die Bedingungen der Überbrückungshilfe auch insgesamt nochmals verbessert. 

Auch die Neustarthilfe für Selbstständige wird verbessert und der Zugang erweitert.

Mit diesen zusätzlichen Maßnahmen reagiert die Bundesregierung auf die weiterhin schwierige Situation vieler Unternehmen in der aktuellen Corona-Krise und setzt Ziffer 8 des MPK-Beschlusses vom 23. März 2021 um. 

Weitere Infos (auch zu den anderen Corona-Hilfen) gibt es hier:

                                ➝    Über­brückungs­hil­fe noch­mals er­wei­tert und ver­bes­sert

Montag, 12. April 2021

Online-Shopping: Mögliche Zusatzkosten bei Ware aus Großbritannien / UK

Wer sich via Internet Ware aus Großbritannien bestellt, muss noch mit Zoll- und Einfuhrabgaben rechnen.

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz berichtet von einem Verbraucher, der sich Kontaktlinsen in einem Online-Shop bestellte, von dem er annahm, dass dies ein deutsches Unternehmen sei.

Die Ware wurde an eine Postfiliale geliefert, wo der Verbraucher noch Zoll- und Einfuhrabgaben von rund 25 Euro und weitere 6 Euro Auslagenpauschale entrichten musste. Über diese zusätzlichen Kosten wurde er bei seiner Bestellung nicht informiert.

Zwar müssen Nicht-EU-Unternehmen, die in die EU verkaufen, über alle anfallenden Steuern und Gebühren vor Abgabe der Bestellung deutlich informieren - allerdings wird sich bei Nichteinhaltung dieser Regelung eine Auseinandersetzung mit dem Verkäufer schwierig gestalten.

Weitere Infos:

Webseite deutscher Zoll: Post- oder Kuriersendungen, Internetbestellungen 

Online-Einkäufe von Waren aus einem Land außerhalb der Europäischen Union

Freitag, 2. April 2021

Wochenreport 13/2021

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf via Penny & REWE: Snacktomaten mit Meersalz / Kräutern, alle MHD
    Details: hier
  • Rückruf: Mineralwasser "Berg Quelle Medium"
    Mehrweg Glasflasche 0,75l | MHD 09.03.2023. Details: hier
  • Rückruf via TK Maxx: Rote Damen-Lederhandschuhe, Marke Ashwood
    Details: hier
  • Rückruf via Kaufland: „Style´n Cook Handreibe 4in1“
    Details: hier
  • Rückruf via Netto:
    - Fitnessuhr / Smartwatch „SW-163“, Marke Denver
    - Mineralwasser "Berg Quelle Medium", Mehrweg Glasflasche 0,75l
      Details
  • Rückruf: Mineralwasser "EIFEL Quelle Classic" 0,75 Liter Glasflasche,
    MHD 09.02.2024 (13:00 –16:40 Uhr). Details: hier
  • Rückruf via TEDi: Opal Teller 25,5 cm
    Details: hier
  • Rückruf (Bayern): Westermair's kaltgepresstes Hanföl 250 ml, naturrein,
    MHD 01.06.2021. Details: hier
  • Produkt-Verbesserungsmaßnahme via PIEPS für Lawinenverschüttetensuchgeräte
    (LVS-Geräte) DSP PRO, DSP PRO ICE und DSP SPORT. Details: hier

Produktwarnungen und Rückrufe bezüglich Mund- und Nasenschutz: In der laufend aktualisierten Datenbank von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gibt es eine Auflistung von Schutzmasken, vor denen gewarnt wird oder/und die zurückgerufen werden (etwas weiter unten auf der Seite):

                        ➝ Gefährliche Produkte in Deutschland / Schutzmasken

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 13/2021 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 1. April 2021

Bayern: Schuhgeschäfte dürfen wieder öffnen

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof am 31. März 2021 entschieden, dass Schuhgeschäfte zu den für die tägliche Versorgung unverzichtbaren Ladengeschäften gehören und damit auch in Gebieten mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 100 öffnen dürfen. 

"Zur Begründung verwies der für das Infektionsschutzrecht zuständige 20. Senat darauf, dass Schuhgeschäfte für die Versorgung der Bevölkerung eine vergleichbar gewichtige Bedeutung hätten, wie z.B. Buchhandlungen, Geschäfte für Babybedarf, Bau- und Gartenmärkte, Blumenläden oder Versicherungsbüros, die nach der geltenden Regelung ausdrücklich geöffnet sein dürfen. 

Gegen den Beschluss des Senats gibt es keine Rechtsmittel. 

(BayVGH, Beschluss vom 31. März 2021, Az. 20 NE 21.540)

Quelle (PDF, 329 KB): Pressemitteilung Bayerischer Verwaltungsgerichtshof vom 01.04.2021


Anm. Red. v-mag: Bleibt natürlich abzuwarten, ob weitere Bundesländer diesbezüglich "nachziehen" - und ob die Liste der bislang auserkorenen Geschäfte für die vergleichbare, "gewichtige" Versorgung  - zu der u.a. Blumenläden zählen -  erweitert wird.

Denn nicht jeder hat die Möglichkeit, seinen täglichen Bedarf z.B. über das Internet zu beziehen. Und dass es u.a. Bekleidung, Küchengeräte / Geschirr bis hin zu Handys, größeren Haushaltsgeräten, Fahrrädern etc. (wenn auch in beschränkter Auswahl / als Aktionsware) z.B. in Supermärkten gibt (Zutritt ohne Test / Voranmeldung) ist nicht für alle Verbraucher leicht nachvollziehbar.

Infos & Tipps: Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen

Bei starkem Übergewicht im Kindes- und Jugendalter ist es Zeit zu handeln; denn Übergewicht und vor allem Adipositas schaden der Gesundheit (Adipositas = starkes oder krankhaftes Übergewicht). 

Ab wann es nicht mehr ausreicht, einen gesunden Lebensstil umzusetzen und mehr zu tun ist, erfahren Eltern auf der Webseite "www.uebergewicht-vorbeugen.de" von der Bundeszentrale für gesundheitliiche Aufklärung (BZgA). 

Die Seite bietet Tipps und Infos über Maßnahmen und Behandlungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche und zeigt Wege auf, das Versorgungsangebot effektiv zu nutzen. 

Direktlink, um das individuelle Gewicht zu beurteilen (funktioniert auch für Erwachsene):

                         ➝    Interaktiver BMI-Rechner der BZgA (Seite etwas herunterscrollen)

Mittwoch, 31. März 2021

Rückruf via Penny & REWE: Snacktomaten mit Meersalz / Kräutern

Weil sich in einzelnen Packungen kleine, spitze, transparente Glasfremdkörper befinden könnten, ruft die Firma K. Iraklidis & Söhne AG vorsorglich zurück:
  • REWE Beste Wahl Snacktomaten mit Meersalz, 150 g
  • REWE Beste Wahl Snacktomaten mit Kräutern, 150 g
  • ORTO MIO Snacktomaten mit Meersalz, 150 g

 

Betroffen sind jeweils alle Mindesthaltbarkeitsdaten. Kunden können die Produkte im jeweiligen Markt zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons. Quelle: lebensmittelwarnung.de (Bildquellen: Rückruf Firma K. Iraklidis & Söhne AG)

Marktcheck: Fische, Krebse und Muscheln aus Aquakulturen

In Aquakulturen können Fische, Muscheln und Krebse kontrolliert gezüchtet werden. Dies soll dabei helfen, den großen Bedarf an Meerestieren für den menschlichen Konsum zu decken und die Wildbestände in den Meeren zu schützen.

Doch wie nachhaltig sind die gezüchteten Tiere und kann man sich am Karfreitag guten Gewissens einen solchen Fisch auf den Teller legen?

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat stichprobenartig 23 im Handel erhältliche Aquakulturprodukte, insbesondere Lachs, Forellen, Garnelen und Muscheln, hinsichtlich ihrer Kennzeichnung, Transparenz und Nachhaltigkeit überprüft.

So gut das Konzept der Aquakulturen sich erst einmal anhört - die Ergebnisse des Marktchecks ergaben einiges zu bemängeln: lange Transportwege, kaum nachhaltiges Futter für die Zucht und der QR-Code auf den Packungen hat selten mehr Informationen geboten.

Die ausführlichen Ergebnisse des Marktchecks sind veröffentlicht auf der Internetseite der Verbraucherzentrale Hamburg unter:  ➝  www.vzhh.de/aquakultur

Dienstag, 30. März 2021

TV-Tipp: Aktenzeichen XY am 31. März um 20:15 Uhr

Die Polizeiliche Kriminalprävention macht auf auf ein Special der TV-Sendung "Aktenzeichen XY" aufmerksam, das morgen, am 31. März um 20:15 - 21:45 Uhr im ZDF ausgestrahlt wird. Die Sendung zeigt regelmäßig auf, wie gängige Betrugsmaschen funktionieren und wie sich Bürger dagegen schützen können. 

+++ Update 02.04.2021 ++ Die Sendung (Dauer: 91 min.) ist nun auch auf der ZDF-Mediathek bis zum 01.05.2021 verfügbar: Aktenzeichen XY-Spezial: Vorsicht, Betrug! vom 31. März 2021

Die Themen des morgigen Specials im ZDF "Aktenzeichen XY: Vorsicht, Betrug!":

  • Cybertrading
    Ein Mann möchte seinem kranken Bruder finanziell helfen. Mit dem Onlinehandel von Aktien erhofft er sich schnelle Gewinne. Doch am Ende verliert er seine kompletten Ersparnisse an Betrüger.
  • Sextortion
    Eine Frau findet im Internet ihre vermeintlich große Liebe. Nach einiger Zeit überredet er sie zu pikanten Fotos, mit denen der vermeintliche Lover schließlich Gelder erpresst.
  • Schadenersatz-Trick
    Ein Mann verkauft seinen Gebrauchtwagen. Doch neben dem regulären Verkauf hat das Opfer, ohne es zu ahnen, einen zweiten Kaufvertrag unterschrieben. Die Betrüger fordern Schadenersatz.
  • Lebensbedrohliche Stromschläge
    Über das Internet leitet ein angeblicher Mediziner Menschen an, sich selbst Stromschläge zu geben. Er bringt die Opfer in lebensbedrohliche Situationen.
Hier gibt es noch kurze Videos über Corona-Betrugsmaschen auf YouTube:

Montag, 29. März 2021

Bislang 6 Varianten des Coronavirus bekannt
(Stand: 29.03.2021)

Wer sich fragt, was es mittlerweile für bekannte Corona-Varianten gibt: 

Die Deutsche Bundesregierung hat heute in einer Antwort (**) auf eine kleine Anfrage der AfD-Fraktion (*) unter anderem veröffentlicht, dass bislang von dem Coronavirus sechs Varianten bekannt sind (Stand: 29.03.2021). 

Es handelt sich um:

  • B.1,
  • B.1.1.7 (UK)
  • B.1.351 (Südafrika)
  • P.1 (Brasilien)
  • B.1.429/CAL.20C (USA/Kalifornien)
  • Cluster V-Variante (Nerzfarmen)  

*    Kleine Anfrage (PDF, 196 KB)
** Antwort Bundesregierung (PDF, 297 KB)

Tipps von der Polizei: Elektroräder vor Diebstahl schützen

Auch Diebe haben mittlerweile ihr "Faible" für Fahrräder mit Elektroantrieb entdeckt. Leider sind die von Werk aus verbauten Schlösser sowie Akku-Schlösser, die viele Elektroräder haben, kein ausreichender Diebstahl-Schutz.

Besitzer sollten ihre E-Bikes daher mit zugekauften Schlössern aus hochwertigen Materialien sichern und auch beim Abstellen im Keller oder der Garage auf Diebstahlschutz achten. Die Polizeiliche Kriminalprävention hat hier mehr zum Thema veröffentlicht: 

                                                         ➝    Elektroräder vor Diebstahl schützen

Samstag, 27. März 2021

Automiete und Carsharing: eigene Smartphone-Daten vom Infotainment-System löschen

Wenn Kunden von Mietautos oder Carsharing während der Leihdauer ihr Smartphone mit dem Infotainment-System des Wagens verbinden, sollten sie danach dieses Infotainment-System auf „Werkseinstellungen“ zurücksetzen.

Denn es kann sein, dass ansonsten persönliche Daten des Nutzers (wie etwa das Adressbuch des Smartphones) auf dem Computer des Wagens gespeichert bleiben. Der ADAC hat hier mehr dazu veröffentlicht:

      ➝   Bei Automiete und Carsharing: Smartphone-Daten vom Infotainment-System löschen

Freitag, 26. März 2021

Betrugs-E-Mails im Namen des BZSt

Das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) warnt vor gefälschten E-Mails:

Seit einiger Zeit versuchen Betrüger über die E-Mail-Adresse "Zentral@bzst.bund.de" an Informationen von Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern zu gelangen.

Sie versenden E-Mails mit dem Titel "Elektronische Datenübermittlung!" über die o. g. E-Mail-Adresse und behaupten, die betroffenen Bürger könnten über einen Link weitere Informationen zu einer Steuererstattung erhalten.

Das BZSt warnt ausdrücklich davor, auf diese Betrugs-E-Mail zu reagieren bzw. den Link in der E-Mail zu öffnen.

Wochenreport 12/2021

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf: GUT&GÜNSTIG Tiefkühl-Beerenmischung mit Sauerkirschen, 750-g-Beutel
    Details: hier
  • Sicherheitshinweis: Fausthandschuhe mit Strickbund, Marke Naturfellparadies
    Details: hier
  • Rückruf via DECATHLON: Rettungsweste LJ150N Air, Schwarz, Marke TRIBORD
    Details: hier
  • Rückruf: THEMRA - Epimedyumlu Bitkisel Karisimli Macun-Paste
    (Paste auf Honig/Zucker-Basis mit Kräutern). Details: hier
  • Rückruf via SiMM Spielwaren: LENA® Body-Tattoo für Kinder
    Details: hier

Produktwarnungen und Rückrufe bezüglich Mund- und Nasenschutz: In der laufend aktualisierten Datenbank von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gibt es eine Auflistung von Schutzmasken, vor denen gewarnt wird oder/und die zurückgerufen werden (etwas weiter unten auf der Seite):

                        ➝ Gefährliche Produkte in Deutschland / Schutzmasken

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 12/2021 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 25. März 2021

Rückruf: GUT&GÜNSTIG Tiefkühl-Beerenmischung mit Sauerkirschen, 750-g-Beutel

Weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich in einzelnen Packungen spitze, metallische Fremdkörper befinden, ruft die EDEKA-Zentrale zurück:

Bildquelle: EDEKA

GUT&GÜNSTIG Tiefkühl-Beerenmischung mit Sauerkirschen, 750-g-Beutel
MHD 19.10.2022, 30.10.2022, 19.11.2022, 03.12.2022 und 07.01.2023.


Der Artikel wurde vorwiegend bei EDEKA und Marktkauf in Nordrhein-Westfalen sowie in angrenzenden Gebieten der benachbarten Bundesländer Rheinland-Pfalz und Niedersachsen angeboten. 

Kunden können den Artikel gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Kassenbon in den Einkaufsstätten zurückgeben. Quelle: EDEKA

Unseriöse Teppichreinigungen und andere schmutzige Geschäfte

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg registriert wieder vermehrt Beschwerden über unseriöse Firmen, die Teppichreinigungen, Polsterungen und ähnliches anbieten. Mit niedrigen Preisen versuchen solche "Dienstleister" z.B. via Flyer, Kunden zu gewinnen. Doch statt professionell gereinigter Teppiche gibt es am Ende oft minderwertige Arbeit zu gesalzenen Preisen.

Die Verbraucherzenrtrale berichtet beispielsweise von einem Verbraucher, der nach einer Reinigung 1.100 Euro für Arbeiten zahlen sollte, die höchstens 300 Euro wert waren. In einem weiteren Fall verlangte der Teppichreiniger 4.200 Euro und wollte bei der Übergabe noch nachverhandeln, bevor er die Teppiche rausrückte.

Um Abzocke zu vermeiden sollten Verbraucher vor dem Auftrag mehrere Angebote einholen und die Preise vergleichen. Außerdem geben seriöse Unternehmen in ihren Flyern Informationen wie den Inhaber, ihre Adresse und ihre Steuernummer an. Wenn bereits ein Unternehmen beauftragt wurde und Zweifel an der Seriosität aufkommen, sollten die Kunden auf eine ordentliche Rechnung bestehen und möglichst nicht per Vorkasse bezahlen.

Auch haben Verbraucher bei Geschäften, die außerhalb von Geschäftsräumen stattfinden, ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Die Frist beginnt erst zu laufen, wenn das Unternehmen seine Kunden korrekt darüber belehrt hat. Das ist gerade bei unseriösen Firmen häufig nicht der Fall.

Weitere Informationen rund um das Thema unseriöse Teppichreiniger und Polsterer hat die Verbraucherzentrale auf ihrer Homepage zusammengestellt: 

                                    ➝   https://www.verbraucherzentrale-bawue.de/teppichreinigung

Mittwoch, 24. März 2021

Polizei warnt vor Betrug mit Corona-Selbsttests aus dem Internet

Wer bei sich selbst privat einen Corona-Test durchführen möchte, kann solche Selbsttests mittlerweile als Aktionsware bei Discountern, in Drogeriemärkten und aus dem Internet kaufen.

Doch genau bei Angeboten aus dem Web sollten Verbraucher kritisch sein. Besonders wenn die Nachfrage das Angebot übersteigt - wie es aktuell noch ist - werden Betrüger im Internet aktiv und versuchen Gewinne mit Fake-Angeboten zu machen.

Die Polizei warnt daher: Vorsicht vor Betrug mit Corona-Selbsttests im Internet!

  • Erwerben Sie Selbsttests nur im Fachhandel oder bei Händlern, denen Sie zu 100% vertrauen.
  • Werden Sie misstrauisch, wenn der Shop als Zahlungsmittel ausschließlich Vorauskasse oder Zahlung per Kreditkarte anbietet.
  • Wenn bei diesem Anbieter Schnelltests nur halb so teuer sind wie bei allen anderen: Finger weg, das klingt nach Betrug.

Gehen Sie davon aus, dass Sie nach der Bezahlung keine Selbsttests erhalten. Reagieren Sie auch nicht auf E-Mails die besonders günstige Corona-Selbsttests anbieten oder Webbanner, die Ihnen günstige Preise und schnelle Lieferung versprechen. All das sind Anzeichen für möglichen Betrug.

Die Polizei hat eine extra Rubrik Corona-Straftaten angelegt, unter der Sie alle Informationen rund um das Thema Straftaten mit Corona Bezug finden.

Dienstag, 23. März 2021

Umweltbundesamt: "Weniger ist mehr – auch beim Frühjahrsputz"

Das Umweltbundesamt (UBA) macht darauf aufmerksam, dass auch für den jährlichen Frühjahrsputz keine besonderen Reinigungsmittel nötig sind. 

Die Klassiker wie Allzweckreiniger, Spülmittel, Badreiniger und Küchenreiniger, wozu auch die Scheuermilch zählt, reichen völlig aus, um den Schmutz von allen wisch- und scheuerbeständigen Flächen zu beseitigen. Als Putztücher eignen sich spezielle Textilien aus Mikrofaser; diese wirken wie eine feine Bürste und unterstützen den Reinigungsprozess. 

Das UBA hat hier eine Themenseite mit weiteren Infos zum Thema veröffentlicht: Frühjahrsputz 

Bezüglich der Hygiene im Zusammenhang mit dem Coronavirus verweist das UBA auf die Ratschläge des Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und auf die Informationen des Robert Koch-Instituts (RKI).

Generelle Informationen zur Hygiene im Biozid-Portal vom UBA: Hygiene im Privatbereich

Montag, 22. März 2021

Übungstipps für einen gesunden Rücken

Der Lockdown geht für viele Menschen mehr oder weniger mit Bewegungsmangel einher. Zugleich sorgt oft auch das Arbeiten im Homeoffice für mehr Belastung im Rückenbereich. 

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) weist daher ihr virtuelles tägliches Aktivprogramm hin: Mit gezielten Bewegungsübungen lassen sich Arme, Beine, Bauch und Rücken auf einfache Weise stärken. 

Viele Übungen gibt es auch in handlicher Kartenform: Die BZgA-„Bewegungspackung“ enthält 25 Übungskarten im Spielkartenformat und kann kostenlos bei der BZgA bestellt werden:

Freitag, 19. März 2021

Wochenreport 11/2021

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf via Edeka, Aldi Nord & Süd, Netto: Verschiedene Bio Kräutermischungen tiefgefroren
    Details: hier
  • Rückruf: Figur / Puppe "Lauren Deluxe - Little Sister"
    Details: hier
  • Rückruf via HATEX AS: Stieltopf 16 cm, Serie "Jasmin"
    Details: hier
  • Rückruf: CAMEMBERT GRAINDORGE, 250 g
    Details: hier
  • Rückruf: Petit Fleur Camembert, Pfefferbert, Kreitaberti, 250 g
    Details: hier

  • Rückruf via KVB Bayern: Maske "Titanium Silver Antibacterial Antiviral Mask"
    Details: hier

Produktwarnungen und Rückrufe bezüglich Mund- und Nasenschutz: In der laufend aktualisierten Datenbank von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gibt es eine Auflistung von Schutzmasken, vor denen gewarnt wird oder/und die zurückgerufen werden (etwas weiter unten auf der Seite):

                        ➝ Gefährliche Produkte in Deutschland / Schutzmasken

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 11/2021 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 18. März 2021

Zecken werden wieder aktiv: Infos zur FSME-Impfung

MIt dem Frühjahr werden auch wieder die Zecken aktiv. Ein Zeckenstich kann die sogenannte FSME übertragen. FSME ist die Abkürzung für „Frühsommer-Meningoenzephalitis“; eine Gehirn-, Hirnhaut- oder Rückenmarkentzündung, die durch Viren verursacht wird. 

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) rät Menschen, die in einem FSME-Risikogebiet wohnen oder sich dort aufhalten zur FSME-Impfung. 

Hier gibt es nähre Infos Thema von der BZgA (jeweils mit Karte der Risikogebiete in Deutschland):

Mittwoch, 17. März 2021

ADAC-Tipps: Wildunfall - Das müssen Autofahrer wissen

Im Frühjahr und im Herbst ist für Autofahrer die Unfallgefahr durch Wildwechsel besonders groß. 

Der ADAC erklärt hier, wie man einen Zusammenstoß mit einem Wildtier vermeiden kann, worauf man achten muss, wenn es doch zu einem solchen Unfall kommt und welche Versicherung für den Schaden aufkommt: 

                                         ➝   ADAC / Wildunfall - Das müssen Autofahrer wissen

Dienstag, 16. März 2021

Früh übt sich: Unabhängige Verbraucherbildung in der Schule

Als kritischer Verbraucher ist es u.a. wichtig, Verbraucherkampagnen als solche zu erkennen und Werbebotschaften zu hinterfragen. Denn hinter einem guten Rat kann Werbung versteckt sein, manchmal werden angeblich nachhaltige Produkte "grün gewaschen", "regionale Produkte" sind gelegentlich gar nicht aus der heimischen Gegend, hinter dem vermeintlich günstigen Smartphone steckt ein teurer Handyvertrag etc. 

Umso wichtiger ist es, dass junge Menschen auf solche "Tricks" vorbereitet sind und lernen, Entscheidungen überlegt zu treffen und Schulen, die dieses Wissen tatsächlich unabhängig vermitteln.

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) unterstützt mit dem Netzwerk Verbraucherschule Lehrende praktisch dabei, Verbraucherbildung umzusetzen – mit kostenlosen Online-Fortbildungen, Ideen für Aktivitäten und Erfahrungsaustausch, Unterrichsmaterialien und weiteren Infos zum Thema. 

Gefördert wird das Projekt durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit auf Beschluss des Deutschen Bundestages sowie durch die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz. Zur Startseite: 

                                                        ➝    https://www.verbraucherbildung.de

Montag, 15. März 2021

Tablet und LCD - Was Bildschirmmedien in Coronazeiten mit Kinderaugen machen

In Zeiten des Corona-Lockdowns verbringen viele Kinder und Jugendliche mehr Zeit am Computer. Da wäre nicht nur das Homescooling via Internet, sondern beispielsweise auch die private Kommunikation über soziale Netwerke, das "Zocken" mit digitalen Spielen etc. Und das alles kann wohl buchstäblich "ins Auge gehen". 

Es gibt diesbezüglich eine langjährige Studie, für die Grundschüler in der chinesischen Stadt Shandong seit 2015 jährlich auf Kurzsichtigkeit getestet werden. 

Dabei fanden die Forscher heraus, dass der Anteil der Kurzsichtigen pro Jahrgang bei den Sechsjährigen von 5,7 Prozent in 2019 auf 21,5 Prozent im Jahr 2020 stieg, bei den Achtjährigen erhöhte sich die Quote in diesem Intervall von 27,7 auf 37,2 Prozent. 

Vor allem jüngere Kinder, bei denen der Augapfel noch wächst, sind demnach besonders stark betroffen. Die Forscher vermuten, dass die steigende Zahl kurzsichtiger Kinder eine Folge von Homeschooling und zu viel Aktivität vor dem Bildschirm ist, beweisen können sie es derzeit aber noch nicht.

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) befürchtet, dass auch hierzulande während der Corona-Pandemie viele Kinder eine Kurzsichtigkeit entwickeln.

Samstag, 13. März 2021

Verbraucher in der Zwickmühle: Urlaubsplanung in Zeiten der Pandemie

In diesen Zeiten fühlen sich viele Verbraucher bezüglich ihrer Urlaubsplanung wie in einer Zwickmühle: Kann man eine Buchung "wagen" - oder lieber doch nicht? Denn da gibt es etliche Unsicherheiten über die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie und deren rechtliche Folgen für Urlauber.

Oliver Buttler, Experte für Reiserecht bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, erklärt: „Die rechtliche Situation der Verbraucher gegenüber Reiseunternehmen ist kompliziert und in vielen Punkten ungeklärt. So sind Urlauber beispielsweise bei einer Pauschalreise besser abgesichert als bei einzeln gebuchten Flügen oder Übernachtungen.

Ob Reisende in der Pandemie beispielsweise kostenfrei stornieren können, hängt von Details ab. Dabei spielen Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes eine Rolle, ebenso Tarifbedingungen von Fluggesellschaften oder der Unternehmenssitz des Vertragspartners. 

Grundsätzlich gilt: Bei der Planung und Buchung von Reisen in der Pandemie können sich Verbraucher gegen Verluste besser absichern, wenn sie Einzelheiten beachten.

Auf einer Themenseite haben die Verbraucherzentralen daher zusammengestellt, worauf man achten sollte, wenn man während der Pandemie eine Reise bucht: hier

Freitag, 12. März 2021

Wochenreport 10/2021

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf via Aldi Süd: „Fuet Extra - Original spanische Rohwurst“ mit Edelschimmel, luftgetrocknet. Details: hier
  • Rückruf: verschiedene Bio Mandeln und Mischungen,
    Marke Clasen und Edeka. Details: hier

Produktwarnungen und Rückrufe bezüglich Mund- und Nasenschutz: In der laufend aktualisierten Datenbank von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gibt es eine Auflistung von Schutzmasken, vor denen gewarnt wird oder/und die zurückgerufen werden (etwas weiter unten auf der Seite):

                        ➝ Gefährliche Produkte in Deutschland / Schutzmasken

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 10/2021 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 11. März 2021

Ab 15.03.2021: Online-Zahlungen in der EU nur noch mit Zwei-Faktor-Authentifizierung möglich

Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland macht darauf aufmerksam, dass ab dem 15.03.2021 bei Kreditkartenzahlungen im Internet innerhalb der EU die sogenannte "Zwei-Faktor-Authentifizierung" nötig ist. 

Geregelt ist das in der europäischen Zahlungsdiensterichtlinie-PSD2. Dabei steht PSD2 für „Payment Service Directive 2“. 

Dies bedeutet in der Praxis, dass künftig zwei von drei Faktoren nötig sind, um online bezahlen zu können. 

Die drei Faktoren sind:

  • Besitz (z. B. Kreditkarte)
  • Wissen (z. B. Passwort)
  • Inhärenz (z. B. Fingerabdruck, also etwas, das nur dem Nutzer persönlich oder körperlich zu eigen ist) 

Mehr dazu erklärt das EVZ Deutschland hier: 

PSD2-Richtlinie: Online-Zahlungen in der EU nur noch mit Zwei-Faktor-Authentifizierung möglich

Vor 10 Jahren: Der Unfall im Kernkraftwerk Fukushima und die bisherigen Folgen

Vor genau 10 Jahren - am 11. März 2011 - kam es in Fukushima in Japan zu einem starken Erdbeben und nachfolgendem Tsunami. Im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi entstanden große Schäden, die mit den vorhandenen Sicherheitssystemen nicht bewältigt werden konnten. 

Durch den Unfall wurden radioaktiven Substanzen freigesetzt und mit dem Wind lokal, regional und global verteilt und in der Folge auch auf der Erdoberfläche deponiert. Die gesundheitlichen Folgen können bis heute noch nicht abschließend geklärt werden.

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat eine Themenseite mit weiteren Infos rund um die Katastrophe veröffentlicht:

                                                    ➝    Nukleare Unfälle: Fukushima

Mittwoch, 10. März 2021

Vermeintliche Paketzustellung: Warnung vor Fake-SMS

Die Polizei warnt vor Betrügern, die sich in der Corona-Krise gestiegene hohe Nachfrage beim Onlinehandel zunutze machen. Dazu verschicken die Gauner eine SMS, in der steht, dass ein Paket verschickt wurde. Der Empfänger der SMS soll einen Link anklicken, wo dieser den Ablageort des Pakets erfahren soll. Oder der Empfänger soll den Paketversand über den Link einfach nur bestätigen.

Achtung: Durch den Klick auf den Link wird eine Schadsoftware auf das Handy der Opfer geladen, mit der das Smartphone ferngesteuert werden kann und eine SMS-Flutwelle ausgelöst wird. 

 Die Polizei warnt: Tippen Sie unter keinen Umständen auf den Link! 

Sollten Sie eine solche SMS bekommen:

  • Tippen Sie auf keinen Fall auf den Link!
  • Löschen Sie die Nachricht!
  • Fragt Ihr Telefon, ob eine App installiert werden soll, bestätigen Sie auf keinen Fall!
  • Richten Sie über Ihren Mobilfunk-Anbieter eine Drittanbieter-Sperre ein.

 Das sollten Sie tun, wenn die App bereits installiert wurde:

  • Schalten Sie Ihr Handy in den Flugmodus, damit es keine Befehle von außen empfangen und keine SMS versenden kann.
  • Rufen Sie Ihren Mobilfunk-Betreiber an und informieren ihn über das Problem. Fragen Sie dabei bereits ob schon Kosten verursacht wurden.
  • Lassen Sie sofort eine Drittanbietersperre einrichten.
  • Rufen Sie die Polizei unter 110 oder gehen Sie auf die nächstgelegene Polizeidienststelle.
  • Sichern Sie in einem Backup all Ihre Daten, Bilder, Videos und eventuell auch Einstellungen.
  • Anschließend sollten Sie Ihr Smartphone auf die Werkseinstellungen zurücksetzen. Dadurch werden alle Apps und Daten gelöscht, die beim Kauf des Handys nicht vorhanden waren.
  • Ändern Sie alle Passwörter, aktivieren Sie auch die Zwei-Faktor-Authentifizierung bei allen Konten, die das unterstützen.

Quelle: Polizeiliche Kriminalprävention

Achtung: Gefälschte E-Mails angeblich von der
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) warnt vor gefälschten E-Mails, die in ihrem Namen verschickt werden: 

"Aktuell sind E-Mails im Umlauf, die den Eindruck erwecken, sie seien von der BZgA versendet worden. Dabei werden größtenteils irreführende Domainnamen verwendet, die nicht der BZgA gehören, unter anderem @bzfga.de, @bzfga.org oder @bz-ga.de, aber auch die Absender-Adresse pressestelle@bzga.de wird missbräuchlich verwendet. 

In diesen Mails wird teilweise unter missbräuchlicher Verwendung des Namens von Mitarbeitenden der Pressestelle und dem Logo der BZgA auf Webseiten zu den Themen "Männergesundheit" bzw. „erektile Dysfunktion“ hingewiesen. Die Mails sind verbunden mit der Bitte, Verlinkungen zu den in der Mail erwähnten Webseiten vorzunehmen. Diese Webseiten können bei oberflächlicher Betrachtung so verstanden werden, als handele es sich um Seiten der BZgA.

Die BZgA weist ausdrücklich darauf hin, dass weder die Mails durch die BZgA versendet werden, noch dass es sich bei den Webseiten, die unter dem Deckmantel der neutralen Information ein Potenzmittel empfehlen/bewerben, um Webseiten der BZgA handelt. Hier wird die Reputation der BZgA missbraucht. Es wurden bereits zivil- und strafrechtliche Schritte und andere Maßnahmen eingeleitet, um diese missbräuchlichen Handlungen schnellstmöglich zu unterbinden. 

Sofern Sie solche Mails mit einem BZgA-Absender erhalten sollten, raten wir Ihnen, diese umgehend zu löschen und die genannten Webseiten nicht aufzurufen."

Coronavirus: Fragen und Antworten zu den Testmethoden
und Liste zugelassener Sebsttests

Das Bundesminiserium für Gesundheit hat hier Fragen und Antworten zu den Testmethoden (Antigen-Schnelltests und Selbsttests) zum Nachweis von SARS-CoV-2 veröffentlicht: 

                  ➝   Fragen und Antworten zu Schnelltests zum Nachweis von SARS-CoV-2 

Und hier auf der Seite vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gibt es eine Liste der Antigen-Schnelltests zum direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 mit offizieller Sonderzulassung nach §11 Absatz 1 Medizinproduktegesetz (MPG):

                     ➝   Tests zur Eigenanwendung durch Laien (wird laufend aktualisiert)

Dienstag, 9. März 2021

Rückruf via Aldi Süd: „Fuet Extra - Original spanische Rohwurst“ mit Edelschimmel, luftgetrocknet

Weil in einer Probe der Wurst Salmonellen gefunden worden sind, ruft die die Firma Könecke Fleischwarenfabrik GmbH & Co. KG zurück: 

Bildquelle: Fa. Könecke

  • „Fuet Extra - Original spanische Rohwurst“ mit Edelschimmel, luftgetrocknet (aus der Frischetheke)
    Alle Mindesthaltbarkeitsdaten bis einschließlich 04.04.2021

 Die betroffene Wurst wurde bei Aldi Süd in Teilen Bayerns (in den Regierungsbezirken Oberbayern und Schwaben) sowie in Teilen Nordrhein-Westfalens (in den Regierungsbezirken Düsseldorf und Köln) verkauft. 

Kunden können die Wurst in den Filialen zurückgeben; der Kaufpreis wird erstattet. Quelle: Aldi Süd

Sprayer haften für illegale Graffiti 30 Jahre lang

Sprayer, die sich das Recht herausnehmen, an Eigentum anderer Menschen oder öffentlichen Einrichtungen illegale Graffities anzubringen, begehen in der Regel nichts anderes als Sachbeschädigung. Und die kann teuer und langatmig werden; Sprayer haften 30 Jahre für den Schaden.

Die Polizei erklärt:  

Das Sprühen auf nicht genehmigten Flächen stellt eine Sachbeschädigung im Sinne der §§ 303 und 304 Strafgesetzbuch (StGB) dar. Dazu kommt oft auch noch ein verbotswidriges Betreten des Geländes, so dass zusätzlich ein Hausfriedensbruch im Sinne des § 123 StGB vorliegt. Die Texte der Rechtsnormen können unter www.gesetze-im-internet.de/stgb nachgelesen werden.

Aufgrund der Sachbeschädigung kann der Geschädigte zivilrechtlich auf Schadensersatz klagen. Und die zivilrechtlichen Ansprüche gegenüber dem Täter bzw. Verursacher gelten 30 Jahre lang: Wer mit 15 beim illegalen Sprayen erwischt wird, läuft Gefahr bis zu seinem 45. Lebensjahr zur Kasse gebeten zu werden.

Kurz gesagt:

  • Illegale Graffiti sind Sachbeschädigungen,
  • die Verursacher machen sich schadenersatzpflichtig
  • und werden strafrechtlich verfolgt.

Von der Polizeilichen Kriminalprävention gibt es hier noch ein Faltblatt zum Thema für Eltern und Erziehungverantwortliche zum Herunterladen: Sprühende Fantasie kann teuer werden!

Montag, 8. März 2021

Tipps für den Autokauf /-verkauf im Internet

Im Internet gibt es so einige Plattformen für den Kauf und Verkauf gebrauchter Autos. Betrüger versuchen natürlich auch in diesem Bereich, ahnungslose Käufer und Verkäufer mit Fake-Inseraten oder falschen Angaben auszutricksen. 

Auf der Webseite der Initiative „Sicherer Autokauf“ wird detailliert aufgezeigt, auf was man beim Autohandel im Internet achten sollten. (Die Seite wird von der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes unterstützt.): ➝ https://sicherer-autokauf.de/

Samstag, 6. März 2021

Rückruf: verschiedene Bio Mandeln und Mischungen,
Marke Clasen und Edeka

Weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich in den Packungen einzelne Bittermandeln befinden könnten, ruft die Clasen GmbH zurück:
  • Clasen Bio Mandelkerne 200g, Charge 70108662, MHD 15.12.2021

  • Edeka Bio Mandeln 200g, MHD 23.11.2021

  • Edeka Bio Studentenfutter, 200g, MHD 23.01.2022

  • Clasen Bio Nusskernmischung 200g, Charge 70110732, MHD 27.10.2021

  • Clasen Bio Premium Studentenfutter 125g, Charge 70109372, MHD 25.09.2021
Kunden können die o.g. Produkte gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Kassenbon in ihren Einkaufsstätten zurückgeben. Quelle mit weiteren Details: lebensmittelwarnung.de

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