Dienstag, 21. Januar 2020

Lebensmittel mit dem Hanf-Inhaltsstoff Cannabidiol (CBD): gesund und legal?

In letzter Zeit hat sich um den Hanf-Inhaltsstoff Cannabidiol (CBD) ein regelrechter Hype entwickelt.

Glaubt man den vollmundigen Werbeaussagen mancher Anbieter von Lebensmitteln mit CBD, sollen diese regelrechte Wundermittel sein und bei Menstruationsbeschwerden, Schlafstörungen, Depressionen etc. helfen.

Allerdings warnen Verbraucherschützer davor, dass in Lebensmitteln mit CBD gesundheitlich beeinträchtigende Mengen des psychoaktiven Stoffes Tetrahydrocannabinol (THC) enthalten sein können.

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hat hier Infos zum Thema veröffentlicht:

Infos über die Afrikanische Schweinepest

Bei der Afrikanischen Schweinepest (ASP) handelt es sich um eine schwere Virusinfektion, die ausschließlich Schweine (Haus- und Wildschweine) betrifft und für diese Tiere tödlich ist; für Menschen soll allerdings keine Gefahr bestehen.

Da die ASP mittlerweile auch die Europäische Union erreicht hat, beantwortet die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hier die wichtigsten Fragen zu der Tierseuche:

Montag, 20. Januar 2020

Umweltbundesamt-Bilanz 2019: "Erstmals mehr Strom aus erneuerbaren Energien als aus Kohle"

Eine vorläufige Auswertung der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat) beim Umweltbundesamt (UBA) hat ergeben, dass die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen im Jahr 2019 deutlich um acht Prozent angestiegen ist. 

Demnach wurden insgesamt im Jahr 2019 fast 243 Milliarden Kilowattstunden Strom aus erneuerbaren Energien gewonnen. Damit wird erstmals deutlich mehr Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt, als aus allen Stein- und Braunkohlekraftwerken zusammen.

UBA-Präsidentin Maria Krautzberger relativiert allerdings: „Diese positive Entwicklung wurde auch von einer Reihe windstarker Monate begünstigt. Das darf allerdings nicht über die aktuelle Krise beim Ausbau der Windenergie an Land hinwegtäuschen. Wir erleben gerade ein historisches Ausbautief. Das wird das künftige Wachstum der Windkraft stark hemmen.“

Quelle: Umweltbundesamt

Weitere Informationen zum Thema:

Sonntag, 19. Januar 2020

Das "Urban Modular Vehicle" (UMV) - ein Stadtauto von morgen?

Wissenschafts-Wochenende im v-mag: diesmal mit einem Elektroauto, das vielleicht zukünftig das Straßenbild in den Städten prägen wird.

Die Verkehrsforscher vom Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) haben mit dem Urban Modular Vehicle (UMV) ein intelligentes, modular aufgebautes Elektro-Stadtauto konzipiert, das Komfort mit hohen Sicherheitsstandards verbinden und gleichzeitig eine flexible und kosteneffiziente Fertigung ermöglichen soll.

Der ersten fahrfähige Prototyp wurde in der Variante „UMV People-Mover 2+2“ umgesetzt. Das Fahrzeug bietet Platz für 4 Personen und könnte in Zukunft als autonomes Shuttle in der Stadt zum Einsatz kommen, etwa im Kontext von On-demand-Mobilitätsangeboten. Hier ein Video dazu:

Video: DLR auf YouTube

Weitere Infos über das UMV gibt es hier:

Samstag, 18. Januar 2020

Polizei warnt vor betrügerischen Schlüsseldiensten

Es kann sehr schnell und jedem passieren: Die Haustür geht zu und der Schlüssel ist noch in der Wohnung.Wer sich ausgesperrt hat, ist froh über die schnelle Hilfe eines Schlüsseldienstes.

Die Polizei macht allerdings darauf aufmerksam, dass schon viele Verbraucher in ihrer Not auf überteuerte und betrügerische Handwerker hereingefallen sind.

Unseriöse "Dienstleister" rechnen Leistungen überteuert ab, bestehen auf Barzahlung und drohen wehrhaften Kunden gerne auch mit Inkasso oder Polizei. Dabei muss sich kein Kunde solches Vorgehen gefallen lassen.

Schon bei der Suche im Internet nach einem Schlüsseldienst ist Vorsicht geboten; denn viele unseriöse Anbieter landen mit gekauften Anzeigen weit oben in den Suchergebnissen, wobei sie gerne eine Ortsnähe vortäuschen.

Freitag, 17. Januar 2020

Zahl der Beschwerden zu unerlaubter Telefonwerbung im vergangen Jahr leicht gesunken

Wie die Bundesnetzagentur mitteilt, hat sie im vergangenen Jahr rund 57.600 Beschwerden zu unerlaubter Telefonwerbung erhalten. Damit sind die Beschwerden diesbezüglich im Vergleich zum Vorjahr 2018 um rund 4.600 Beschwerden leicht gesunken.

Unerlaubte Werbeanrufe zu Strom- und Gaslieferverträgen bildeten 2019 wie schon in den Vorjahren einen thematischen Schwerpunkt.

Daneben fiel ein deutliches Anwachsen der Beschwerden in den Sektoren Telekommunikation sowie Finanz- und Versicherungsprodukte auf. Auch über Telefonwerbung zu Gewinnspielen und Printabonnements beschwerten sich deutlich mehr Verbraucherinnen und Verbraucher als 2018.

Quelle: Bundesnetzagentur

Betroffene Verbraucher können hier Beschwerde einreichen:

Wochenreport 03/2020

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf via IKEA: TROLIGTVIS Reisebecher.
    Details: hier
  • Verzehrwarnung: Nomaden-Weichkäse nach türkischer Art "Erzincan Tulum Peyniri",
    45% Fett in Tr.  Details: hier
  • Apple: Austauschprogramm für das Smart Battery Case des iPhone XS, iPhone XS Max
    und iPhone XR. Details: hier
  • Sicherheitswarnung: LED-Nachtlicht, Marke "Best Deals".
    Details: hier

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 03/2020 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 16. Januar 2020

Organspende: Es bleibt bei der Entscheidungslösung

Der Deutsche Bundestag hat heute (16.01.20200) beschlossen, dass es bezüglich Organspenden im Kern so bleibt, wie es bisher war:  

Eine Organspende ist grundsätzlich nur dann möglich, wenn der mögliche Organspender zu Lebzeiten eingewilligt hat oder sein nächster Angehöriger zugestimmt hat.
( = sog. Entscheidungslösung)

Um die Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende zu stärken, wird es aber ein entsprechendes Gesetz geben, das voraussichtlich im ersten Quartal 2022 in Kraft treten wird.

Auf der Webseite vom Bundesministerium für Gesundheit gibt es schon mal einen Überblick darüber, was inhaltlich für das "Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende" vorgesehen ist:

Gesetzentwurf: Bekämpfung von Mietwucher

Der Bundesrat hat einen Gesetzentwurf zur besseren Bekämpfung von Mietwucher vorgelegt. Der Grund dafür ist u.a. die hohe Nachfrage nach Mietwohnungen (insbesondere in Ballungszentren) weswegen Vermieter teilweise unangemessen hohe Mieten verlangen.

Darüber hinaus sei der Bußgeldrahmen von maximal 50.000 Euro nicht mehr zeitgemäß und biete heutzutage keine hinreichende generalpräventive Wirkung. Das Bußgeld soll demzufolge auf 100.000 Euro erhöht werden. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass der § 5 WiStrG 1954 (*) entsprechend angepasst und verschärft wird, um einen erweiterten Anwendungsbereich zu schaffen.

Auszug aus dem Gesetzentwurf (Änderung des § 5 WiStrG 1954):

"(...) Auf das Erfordernis der Ausnutzung eines geringen Angebots an vergleichbaren Räumen soll verzichtet und stattdessen bei der Frage der Unangemessenheit auf ein objektives Kriterium, nämlich das Vorliegen eines geringen Angebots, abgestellt werden. Hierdurch werden die bestehenden Beweisprobleme erheblich entschärft. 

Darüber hinaus soll der Bußgeldrahmen auf 100 000 Euro erhöht werden.(...)"

Quellen: Pressemitteilung Deutscher Bundestag 13.01.2020 (hib 48/2020) , Gesetzenwurf 19/16397

(*) Hier kann man den derzeitigen § 5 WiStrG 1954 nachlesen:
 Gesetze im Internet / § 5 WiStrG 1954 (Stand: Januar 2020)

Mittwoch, 15. Januar 2020

Oracle Java SE: Mehrere Schwachstellen

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Oracle Java SE und Oracle Java SE Embedded ausnutzen, um die Verfügbarkeit, Vertraulichkeit und Integrität zu gefährden.en.

Betroffene Systeme: Oracle Java SE

 Empfehlung: Nutzer sollten die vom Hersteller bereitgestellten Sicherheitsupdates zeitnah installieren, um die Schwachstellen zu schließen.   |  Quelle:

Rückruf via IKEA: TROLIGTVIS Reisebecher

Weil bei dem Produkt die vorgeschriebenen Grenzwerte freigesetzter Chemikalien unter Umständen überschritten werden, ruft IKEA zurück:
  • TROLIGTVIS Reisebecher
    mit der Bezeichnung "Made in India"
    verkauft in den IKEA Einrichtungshäusern seit Oktober 2019
Kunden werden gebeten, den o.g. Becher gegen Erstattung des vollen Kaufpreises in ein IKEA Einrichtungshaus zurückzubringen. Ein Kaufnachweis (Kassenbon) ist nicht erforderlich.
Quelle mit weiteren Infos: IKEA / Presseportal

Marktwächter: "Stromtarife mit Bonus lohnen sich nur bedingt"

Der Marktwächter Energie (*) hat eine Untersuchung bezüglich Stromverträge mit Bonuszahlung durchgeführt und stellt fest: Verbraucher sparen bei solchen Tarifen nur im ersten Jahr. Ab dem zweiten Jahr waren die untersuchten Tarife fast immer teurer als verbraucherfreundliche Vergleichstarife, meist sogar im Vergleich zur Grundversorgung.

Außerdem erhält nicht jeder Kunde den Bonus, da dessen Auszahlung teilweise an bestimmte Bedingungen geknüpft wird. Und selbst die Berechnung der tatsächlichen Ersparnis ist laut Marktwächter nicht einfach; denn die Informationen über die Bonuszahlungen und deren Bedingungen sind auf den Vergleichsportalen an unterschiedlichen Stellen zu finden.

Marie Barz, Referentin beim Marktwächter Energie, erklärt: „Die jährliche Ersparnis im Vergleich zu verbraucherfreundlichen Tarifen betrug im Durchschnitt nur 44 Euro". Im zweiten Vertragsjahr rentierten sich die untersuchten Tarife nicht mehr.

Weitere Infos: Marktwächter / Bonustarife auf dem Energiemarkt

(*) Der Marktwächter Energie ist ein Projekt der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) in Zusammenarbeit mit Verbraucherzentralen aus 14 Bundesländern. Er wird vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gefördert.

Dienstag, 14. Januar 2020

Apple: Austauschprogramm für das Smart Battery Case des iPhone XS, iPhone XS Max und iPhone XR

Weil bei einigen Smart Battery Case-Modellen für das iPhone XS, iPhone XS Max und iPhone XR Ladeprobleme bestehen, hat Apple ein Austauschprogramm gestartet.

Ein betroffenes Smart Battery Case kann eines oder mehrere der folgenden Symptome aufweisen:
  • Das Smart Battery Case lädt sich bei Anschluss an eine Stromquelle nicht oder nur sporadisch auf.
  • Das Smart Battery Case lädt das iPhone nicht oder nur sporadisch auf.
Weitere Infos zum Austauschprogramm gibt es hier:

Mozilla Thunderbird: Mehrere Schwachstellen

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Mozilla Thunderbird ausnutzen, um Kontrolle über die Applikation zu übernehmen, vertrauliche Informationen auszuspähen, das Programm zum Absturz zu bringen oder Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen. Zur erfolgreichen Ausnutzung genügt es, eine bösartige Webseite bzw. einen Link dorthin (z.B. aus einer E-Mail) zu öffnen.

Betroffene Systeme: Mozilla Thunderbird < 68.4.1

 Empfehlung: Nutzer sollten die vom Hersteller bereitgestellten Sicherheitsupdates zeitnah installieren, um die Schwachstellen zu schließen.   |  Quelle:

Quiz zum Thema frühkindliches Schreien

Manche Babys schreien viel. Vor allem unerfahrene Eltern, ältere Geschwister oder beispielsweise Babysitter können da nervös werden und sich fragen: Hat das Baby noch Hunger / Durst? Hat es Schmerzen? Oder will das Baby "einfach nur andere ärgern"?

Ein Online-Quiz und ein Quiz-Kartenset des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) vermitteln spielerisch Informationen zum Thema frühkindliches Schreien für Eltern, Jugendliche und angehende Babysitter.

Das Angebot kann auch von Fachkräften in Geburtsvorbereitungskursen eingesetzt werden, um Eltern sicherer und gelassener im Umgang mit schreienden Säuglingen zu machen. Eltern, Familien und Fachkräfte können die Quizkarten kostenlos bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bestellen oder herunterladen:

Montag, 13. Januar 2020

Bonpflicht: Wie umweltschädlich ist die neue "Zettelwirtschaft"?

Mit dem Ziel, Steuerbetrug zu verhindern, muss seit dem 01.01.2020 jeder Kunde für jeden Einkauf einen Beleg erhalten (Belegausgabepflicht).

Mal davon abgesehen, dass der Bürokratieabbau angeblich bei der Bundesregierung insgesamt einen "hohen Stellenwert hat" (*) - nur um dann u.a. mit der Bonpflicht einen weiteren Verwaltungs-aufwand einzuführen, hat diese neue "Zettelwirtschaft" auch negative Auswirkungen auf die Umwelt. Da wären beispielsweise der höhere Papierverbrauch und bedenkliche Stoffe im Thermopapier.

Auch sogenannte "elektronische Kassenbons" verbrauchen Energie für Server, die Datensicherheit muss gewährleistet sein und entsprechende Hard- und Software angeschafft werden (für viele kleine Unternehmen eine wirtschaftliche Herausforderung).

Dazu kommt, dass dann von den Kunden erwartet wird, dass sie ihrerseits die technischen Voraussetzungen haben, um ihre Bons einzusehen, bei Bedarf speichern zu können und evtl. selbst auszudrucken.

Das Umwelbundesamt hat sich ebenfalls mit dieser Problematik beschäftigt und einige Infos dazu veröffentlicht:
(*) Siehe auch die Infoseite der Bundesregierung:

Sonntag, 12. Januar 2020

Die digitale Backstube: traditionelles Handwerk der Zukunft?

Wissenschafts-Wochenende im v-mag: Diesmal über eine Bäckerei, die traditionelles Bäcker-handwerk mit High-Tech verbindet.

Kann der Spagat zwischen Tradition im Handwerk und moderner Technik funktionieren? Manche Zeitgenossen glauben, dies sei unmöglich und vernichte früher oder später Ursprüngliches nebst Arbeitsplätze. Für Verbraucher würde demnach im Endeffekt zwar billigere, aber qualitativ minderwertige Massenware entstehen.

Eine traditionsreiche Bäckerei im fränkischen Münchberg hat den Sprung in eine mögliche Zukunft gewagt und erläutert die positiven Aspekte einer neuen digitalen Backstube. Sogar für Auszubildende könnte der Bäckerberuf wieder attraktiv werden.

Mehr darüber in diesem Video vom Bayerischen Rundfunk:

Video: Bayerischer Rundfunk auf YouTube

Samstag, 11. Januar 2020

Polizei rät: "Körperverletzung immer anzeigen"

Die Polizeiliche Kriminalprävention macht darauf aufmerksam, dass jegliche Art von Körperverletzung eine Straftat ist und die Opfer Anzeige erstatten sollten: "Weder auf offener Straße, noch im privaten Umfeld sollte Gewalt bagatellisiert werden. Holen Sie immer Hilfe und zeigen Sie den oder die Täter an. Rufen Sie die 110."

Obwohl viele Körperverletzungen aufgeklärt werden können, da sich Täter und Opfer kennen und bei der Tat direkt miteinander konfrontiert wurden, geht die Polizei trotzdem davon aus, dass viele Taten nicht angezeigt werden.

Die Polizei betont, dass Körperverletzung keine Privatangelegenheit ist - auch wenn sie in privaten Rahmen stattfindet. Insbesondere häusliche Gewalt wird häufig nicht zur Anzeige gebracht, aus Scham oder Angst vor weiteren Folgen.

Tipps von der Polizei, wenn man selbst Opfer wurde oder ein Oper unterstützen will:

  • Rufen Sie die Polizei unter 110! Die Polizei wird alles Mögliche unternehmen, um Sie zu schützen.

  • Erstatten Sie Anzeige, denn Körperverletzung ist eine Straftat. Egal ob Sie den oder die Täter kennen. Sie können auch eine Anzeige gegen unbekannt stellen. Eine Strafanzeige können Sie bei jeder Polizeidienstelle aufgeben. Lassen Sie sich dorthin von einer Person Ihres Vertrauens begleiten, wenn möglich auch von einem Rechtsbeistand.

  • Prägen Sie sich das Aussehen des Täters oder der Täterin ein. Was ist Ihnen aufgefallen: eine Brille, die Frisur, eine Tätowierung? Machen Sie sich am besten Notizen über die Tätermerkmale, bevor Sie zur Polizei gehen. Diese können bei der Polizeiarbeit sehr helfen.

  • Sind Sie verletzt worden? Dann lassen Sie diese Verletzungen von Ihrem Hausarzt, einem Facharzt oder im Krankenhaus dokumentieren und behandeln. Sie erhalten ein Attest, welches sowohl im Strafverfahren als auch für die Durchsetzung Ihrer Interessen (Schmerzensgeld, Verdienstausfall etc.) als Beweismittel von Bedeutung sein kann.

  • Eine Körperverletzung hinterlässt nicht nur sichtbare Spuren; auch psychische spielen eine Rolle. Eine schnelle therapeutische Hilfe kann dauerhafte Folgeschäden oft abwenden. Erkundigen Sie sich nach Opferhilfeeinrichtungen an Ihrem Wohnort.

Weitere Infos zum Thema von der Polizeiliche Kriminalprävention:

Freitag, 10. Januar 2020

Verzehrwarnung: Nomaden-Weichkäse nach türkischer Art "Erzincan Tulum Peyniri" 45% Fett in Tr.

Weil sich darin Glassplitter befinden könnten, warnt das offiziellen Portal "Lebensmittelwarnung" vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) vor folgendem Käse:
  • "Erzincan Tulum Peyniri"
    Nomaden-Weichkäse nach türkischer Art, 45% Fett in Tr.
    Verpackungseinheit: 500 g
    Hersteller / Inverkehrbringer: Sofra Dairy Products B.V.
    Haltbarkeit: 13.05.2020
    Los-Kennzeichnung: 462
Zu eventuellen Rückrufmodalitäten gibt es derzeit leider keine Infos; der Käse sollte aber nicht verzehrt werden. Evtl. könnte der Käse in die Einkaufsstätte zurückgebracht werden mit Verweis auf: Die Warnung auf Lebensmittelwarnung.de

Bürger-Cert: neuer Newsletter "Sicher • Informiert" erschienen

Der neue Newsletter "Sicher • Informiert" vom Bürger-Cert (ein Projekt vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) ist wieder erschienen.

Diesmal über ...
  • Facebook: 267 Millionen Nutzerprofile waren offen zugänglich
  • Kinderspiel für Hacker: Die elektronische Patientenakte
  • Menstruations-Apps: Facebook liest mit
  • Sicherheitslücken in Kraftwerken
  • WhatsApp stellt Support für Windows Phones und andere ältere Handys ein
... und weiteren Warnungen, Tipps und Hinweisen, die man als User von Computer, Handy/Smartphone und Co. lesen sollte: Bürger-Cert Newsletter "Sicher • Informiert"

Wochenreport 02/2020

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf: Lubs Fruchtriegel Mandel-Vanille & Lubs Fruchtriegel Banane-Mandel.
    Details : hier
  • Rückruf via Ökotopia: Kräuter Hanfblätter und -blüten.
    Details : hier
  • Rückruf: "Youkon Wildlachs Wild & Red" mit Verbrauchsdatum 08.03.2020.
    Details : hier
  • Rückruf: Digitales Philips Avent Video-Babyphone (SCD620).
    Details: hier
  • Rückruf via Decathlon: Fahrrad-Kindersitz "100 B’CLIP", Marke: B’TWIN.
    Details: hier
  • Rückruf: Free & Easy Spielzeugschleim im Glas.
    Details : hier
  • Sicherheitswarnung / Rückruf: Kidooz bzw. Kakkies Schnullerbänder.
    Details: hier / Google-Übersetzung: hier

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 02/2020 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 9. Januar 2020

Sicherheitslücken in: Mozilla Firefox, D-LINK Router

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat Warnhinweise für Mozilla Firefox und D-LINK Router veröffentlicht und weist auf die dazugehörigen Sicherheitsmaßnahmen hin.

Mehr dazu nach dem Anklicken des jeweiligen Links:

Neue Pflegeausbildung ist gestartet

Für Berufe in der Pflege wird Nachwuchs dringend gesucht.

Zum Jahreswechsel ist die neue, generalistische Ausbildung gestartet. In drei Jahren lernen angehende Pflegefachkräfte, Patientinnen und Patienten aller Altersstufen in allen Pflegesituationen zu betreuen - ob im Krankenhaus, im Pflegeheim oder ambulant zu Hause.

Für Interessierte gibt es auf dieser Seite vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend weitere Infos:

Mittwoch, 8. Januar 2020

Sicherheitslücken in: Google Chrome, Mozilla Firefox, phpMyAdmin

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat Warnhinweise für die hier genannten Anwendungssoftwares veröffentlicht und weist auf die dazugehörigen Sicherheitsmaßnahmen hin.

Mehr dazu nach dem Anklicken des jeweiligen Links:

Rückruf: Digitales Philips Avent Video-Babyphone (SCD620)

Philips ruft sls freiwillige Vorsichtsmaßnahme alle sieben digitale Video-Babyphone-Modelle der Serie SCD620 zurück, die im Zeitraum vom Januar 2016 bis März 2018 produziert wurden. Zu den möglicherweise betroffenen Produkten zählen:

SCD620/79
SCD620/78
SCD620/93
SCD620/52
SCD620/26
SCD620/05
SCD620/01

Philips wird für betroffene Produkte einen kostenlosen Ersatz zur Verfügung stellen.
Weitere Infos zur genaueren Identifikation der betroffenen Geräte:

Rückruf via Decathlon: Fahrrad-Kindersitz "100 B’CLIP"

Weil es bei dem Produkt in sehr seltenen Fällen zu einem Bruch des Befestigungspunkts des Verschlusses für die Sitzgurte kommen kann, ruft Decathlon zurück:
  • Fahrrad-Kindersitz 100 B’CLIP, Marke: B’TWIN
    Produktreferenz: 8486914
    Artikelnummer: 2538309
Dieser Produktrückruf betrifft Sitze, die zwischen dem 01.10.2018 und dem 20.11.2019 verkauft wurden. Kunden werden gebeten, die Sitze in einer nächstgelegenen DECATHLON Filiale zurückzugeben; dort gibt es je nach Verfügbarkeit ein identisches oder ähnliches Modell oder eine Erstattung. Quelle mit weiteren Infos (PDF, 130 KB): Rückruf Decathlon Fahrrad-Kindersitz

Bäume, Baustellen und Beläge: Wann die Gemeinde haftet

Haftet eine Gemeinde bei Schäden durch Schlaglöcher oder Äste? Wie oft muss die Gemeinde ihre Straßen kontrollieren? Rechtsexperte Karl-Dieter Möller von der SWR-Verbrauchersendung MARKTCHECK gibt Antworten:

Video: marktcheck auf YouTube

Hier gibt es die entsprechenden Urteile zum Nachlesen: marktcheck /wann die Gemeinde haftet

Dienstag, 7. Januar 2020

Das ändert sich 2020 für Verbraucher

Das neue Jahr ist noch sehr jung und viele Verbraucher sind daher noch nicht so ganz "auf der Höhe", was für Änderungen und Neuerungen auf sie zukommen.

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat auf dieser Seite die wichtigsten Änderungen sehr übersichtlich und informativ zusammengestellt:

Montag, 6. Januar 2020

Förderung beim Weiterbildungsstipendium erhöht

Die Förderung beim Weiterbildungsstipendium hat sich zum Jahresbeginn 2020 erhöht: Die maximale Förderhöhe steigt von 7.200 Euro auf 8.100 Euro. Das Programm wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Und noch etwas ist neu: Weiterbildungen im Ausland werden erleichtert. Intensivsprachkurse oder berufsbezogene Weiterbildungen können auch im Ausland absolviert werden. Damit soll gleichzeitig das Sammeln von Auslandserfahrung erleichtert werden.

Nähere Infos darüber gibt es hier:

Sonntag, 5. Januar 2020

Autismus-Therapie durch Künstliche Intelligenz (KI)

Wissenschafts-Wochenende im v-mag: Diesmal darüber, wie Künstliche Intelligenz in der Autismus-Therapie helfen kann.

So einigen Menschen ist Künstliche Intelligenz (KI, oder auf engl: Artificial Intelligence = AI) nicht ganz geheuer. Im Gegensatz dazu gibt es allerdings auch Menschen, denen der Umgang mit Maschinen / Computern und der Software dahinter leichter fällt als mit einem Gegenüber aus Fleisch und Blut.

Bei manchen Autisten kann dies beispielsweise der Fall sein. Daher werden Roboter bereits bei der Therapie für dafür in Frage kommende Autismus-Patienten eingesetzt. Hier ein Video darüber:

Video: Bayerischer Rundfunk auf YouTube

Samstag, 4. Januar 2020

Gesundheit: Mehr Bewegung in 2020!

Einer der Top-Vorsätze zum Jahreswechsel war sicherlich wieder: Im nächsten Jahr mehr bewegen und Sport treiben. Im Winter fällt das vielen Menschen schwerer, aber auch dann ist Bewegung wichtig, um gesund und fit zu bleiben.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) rät, zwei bis drei Mal pro Woche körperlich aktiv zu sein. Wer es langsamer angehen möchte, kann den eigenen Alltag bewegter gestalten.

Dafür bietet die BZgA viele einfache Übungen für drinnen und draußen, für Arbeitsplatz und Freizeit. Infos auf den BZgA-Portalen zur Männer- und Frauengesundheit sowie aelter-werden-in-balance.de:

Freitag, 3. Januar 2020

Gesetzliche Änderungen für Bürger in 2020

Das neue Jahr hat begonnen - und damit ändert sich wieder so einiges für Bürger. Das Bundesfinanzministerium hat hier eine Übersicht der wichtigsten Neuerungen zusammengestellt:

Wochenreport 01/2020

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf via Aldi Nord: Gourmet Medjoul Datteln, 300g.
    Details: hier
  • Rückruf via Lidl: „Meine Käserei Brie de Nangis, französischer Weichkäse mit Rohmilch hergestellt, ca. 100g“. Details (PDF, 550 KB): Klick
  • Rückruf via REWE-Märkte (gehört u.a. auch Edeka dazu): Ja! Mandeln gehackt, 100g.
    Details: hier

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 01/2020 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 2. Januar 2020

Bundesnetzagentur: Zahl der Beschwerden über Postdienstleistungen ist 2019 erneut angestiegen

Wie die Bundesnetzagentur mitteilt, stieg die Zahl der Post-Beschwerden im Jahr 2019 erneut an. Demnach gingen zum 15. Dezember 2019 satte 17.167 Beschwerden bei der Bundesnetzagentur ein.   Die Zahl der Schlichtungsanträge betrug 1.398.

(Zum Vergleich: Die Anzahl der Beschwerden im gesamten Vorjahr 2018 betrug 12.615 Beschwerden. Im Jahr 2017 waren es 6.100 Beschwerden. )

Mit knapp 55 Prozent entfiel mehr als die Hälfte der Beschwerdegründe auf den Briefbereich. Rund 34 Prozent der Beschwerdegründe betrafen Pakete. Häufigster Grund für die Beschwerden waren laut Bundesnetzagentur verspätete und falsch zugestellte Briefe, Zustellausfälle sowie die nicht versuchte sog. Haustürzustellung; d. h. die direkte Paketzustellung an der Empfängeradresse.

Wie die Bundesnetzagentur weiter mitteilt, sind die häufigsten Gründe für ein Schlichtungsbegehren der Verlust bzw. die Entwendung sowie die Beschädigung eines Pakets. Allerdings schließt die Mehrheit der großen Paketdienstleister ihre Teilnahme an einem Schlichtungsverfahren in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) aus. 

Dadurch wird den Kunden die einzige Möglichkeit genommen, eine gütliche Einigung zu erreichen. Der ordentliche Rechtsweg kommt oft wegen des geringen Streitwerts nicht in Betracht, wenn der Postdienstleister eine Haftung und eine Schadensersatzforderung ablehnt.

Kontaktdaten 
Quelle: Bundesnetzagentur

Radfahren im Winter: Über 60 Prozent verzichten

Eine Umfrage des ADAC unter 4000 Personen hat ergeben, dass  für 61 Prozent das Radeln in der kalten Jahreszeit kein Thema ist. Als Hauptgründe für den Verzicht nennen die Befragten Schnee, Matsch und niedrige Temperaturen. Diejenigen, die trotzdem in die Pedale treten, sind hauptsächlich von schlecht geräumten und gestreuten Radwegen genervt.

Demnach fürchtet jeder zweite dieser Abgehärteten einen Sturz wegen Glätte. Ein besserer Winter-dienst könnte helfen; denn bisher radeln nur acht Prozent der Bevölkerung an mindestens drei Tagen pro Woche. Von Kälte fühlt sich nur jeder Zehnte beeinträchtigt.

Auch noch auffällig ist, dass je nach Wohnumfeld die Ergebnisse der Befragung variieren: So fahren im Winter in Städten mehr Menschen regelmäßig mit dem Rad als am Stadtrand - und dort mehr als auf dem Land. Wer im Winter das Radfahren einstellt, benutzt als Städter ersatzweise öffentliche Verkehrsmittel. Landbewohner weichen in der kalten Jahreszeit eher auf das Auto aus.   

Quelle: ADAC

Tipps, worauf Radfahrer im Winter achten sollten, hat der Automobilclub hier zusammengestellt:

Beliebteste Artikel