Dienstag, 26. Mai 2020

Fake-Shops: Vorsicht beim Goldkauf im Internet

Wer Gold über das Internet kaufen möchte, sollte richtig aufpassen - denn Betrüger haben auch hier oft ihre Finger im Spiel. Sie stellen Fake-Shops online, die täuschend echt wirken, da beispielsweise gestohlene Daten echter Goldscheideanstalten verwendet werden.

Die SWR-Verbrauchersendung MARKTCHECK deckt auf, wie perfide entsprechende Onlineportale für den Goldkauf gefälscht werden:


Video: marktcheck auf YouTube

Montag, 25. Mai 2020

Cybermobbing: Die digitale Gewalt

Unter "Mobbing" versteht man persönliche Angriffe wie beispielsweise Drohungen, Beleidigungen, üble Nachrede, die Verbreitung von Gerüchten etc.

Heutzutage kann Mobbing auch über das Internet stattfinden - dies nennt man "Cybermobbing"; wobei hier häufig Kinder und Jugendliche betroffen sind. War früher die Schule und der Schulweg Ort der Diffamierung, ist heute durch das Internet jedes Opfer rund um die Uhr und auch im privatesten Schutzraum erreichbar - dem eigenen zu Hause. Durch soziale Medien und Messenger werden Mobbing-Inhalte wie Texte, Fotos und Videos schnell und unkontrolliert geteilt und vervielfältigt.

Besonders perfide daran ist, dass sich die Täter dabei "sicher" fühlen und davon ausgehen, dass ihr Handeln keine Konsequenzen haben wird. Sie sind online enthemmter, da ein direkter Kontakt zum Opfer und somit eine direkte Rückmeldung oft kaum stattfindet. Diese Verhaltensweise wird auch „Online-Enthemmungseffekt“ genannt.

Wichtig ist es, dass sich Mobbingopfer jemanden anvertrauen und über die Geschehnisse reden können; neben den Eltern können das auch Lehrer oder andere vertraute Personen sein. Außerdem sollten sich Betroffene bei der Polizei Hilfe holen. Die Polizeiliche Kriminalprävention hat auf ihrer Webseite daher Infos und Empfehlungen zum Thema Cybermobbing veröffentlicht:

Samstag, 23. Mai 2020

Kostenlose Angebote vom Deutschen Wetterdienst

Mit der stärker werdenden Sonneneinstrahlung steigt u.a. auch wieder die Gefahr der Hautschädigung durch UV-Strahlung.

Aber auch andere wetterbedingte Faktoren können das Wohlbefinden beeinträchtigen; z.B. bei Pollen-Allergikern der Pollenflug.

An dieser Stelle weisen wir daher wieder auf die kostenlosen Angebote vom Deutschen Wetterdienst (DWD) hin:

Freitag, 22. Mai 2020

Deutscher Bundestag: "Mehr Sterbefälle durch das Coronavirus"

Laut einer Meldung aus dem Deutschen Bundestag führt die Coronakrise offenbar zu einem statistisch relevanten Anstieg der Todesfälle in Deutschland.

Das Statistische Bundesamt habe nach einer Sonderauswertung erklärt, dass die Sterbefälle saisonalen Einflüssen wie etwa der Grippe unterlägen. Anders als in den Vorjahren sei aktuell kein Absinken der Sterbefälle zu beobachten, heißt es in der Antwort (19/19096) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/18785) der AfD-Fraktion.

Demnach lägen die tagesgenauen Zahlen seit der letzten Märzwoche tendenziell über dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019. Da die Grippewelle 2020 seit Mitte März als beendet gelte, sei es naheliegend, dass diese Entwicklung im Zusammenhang mit der Coronapandemie stehen könne.    

Quelle: Deutscher Bundestag, 20.05.2020 (hib 522/2020)

Wochenreport 21/2020

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf via Lidl: Dulano Delikatess Mini Salami-Snack sort. classic, 250g
    Details: hier
  • Achtung, Allergiker (Sellerie) - Rückruf: Frank Juice Grün, 330ml
    Details: hier
  • Rückruf: Alnatura Kichererbsen, getrocknet
    Details: hier
  • Aldi Nord warnt vor gefälschte Facebook Gewinnspiele
    Details: hier

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 21/2020 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Mittwoch, 20. Mai 2020

Mehrere Schwachstellen in Google Chrome

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

In Google Chrome bestehen mehrere Schwachstellen. Ein Angreifer kann diese ausnutzen, um Sicherheitsmechanismen zu umgehen und um Informationen offenzulegen, sowie weitere, von Google nicht näher beschriebene Auswirkungen zu erzielen. Zur erfolgreichen Ausnutzung genügt es, eine bösartige Webseite oder einen Link dorthin zu öffnen.

Betroffene Systeme:   Google Chrome < 83.0.4103.61

Empfehlung: Nutzer sollten die vom Hersteller bereitgestellten Sicherheitsupdates zeitnah installieren, um die Schwachstellen zu schließen.    |   Quelle:

Phishing mit Coronavirus: 3 Tipps gegen aktuelle Maschen

Die Polizeiliche Kriminalprävention warnt vor Betrügern, die das Informationsbedürfnis der Bevölkerung in der aktuellen Lage ausnutzen, um per E-Mails über Phishing an sensible Daten zu gelangen. Dabei tarnen sich die kriminellen Absender dieser E-Mails als offizielle Stellen.

Dafür werden beispielsweise die Namen der Gesundheitsämter, der Weltgesundheitsorganisation sowie anderen Behörden, Institutionen und Firmen verwendet. In diesen E-Mails werden potentiell schädliche Anhänge in den Formaten .docx oder .exe verschickt. Wenn diese geöffnet werden, installiert sich eine Spyware oder der Computer wird komplett verschlüsselt.

Laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), kursiert momentan zudem eine sogenannte „Corona-Karte“, die angeblich in Echtzeit angeben soll, wo Corona-Infektionen registriert worden sind. Diese „Corona-Karte“ wird von Kriminellen als Lockmittel genutzt. Wird die Karte geöffnet, lädt im Hintergrund eine Schadsoftware, die Passwörter und Zugangsdaten am PC ausliest.

Daher hier drei Tipps von der Polizei gegen die neuen Maschen beim Phishing:
  • Öffnen Sie keine Dateien, Anhänge oder Links von unbekannten Adressaten. Seien Sie auch misstrauisch, wenn es sich um Anhänge in E-Mail von scheinbar offiziellen Stellen handelt.

  • Folgen Sie Aufforderungen in E-Mails, Programme herunterzuladen, nur dann, wenn Sie die entsprechende Datei auch auf der Internet-Seite des Unternehmens finden (Starten Sie keinen Download über den direkten Link).

  • Gehen Sie nicht auf mögliche Geldforderungen ein, wenn Ihr PC gesperrt wird.
Wenn Sie Ihre Daten eingegeben haben: Die Checkliste zum Herunterladen von Polizei und BSI vermittelt wichtige Empfehlungen für den Erstfall  ➝ Zur Checkliste beim Phishing

Quelle: Polizeiliche Krininalprävention

Dienstag, 19. Mai 2020

Webseite für Kinder & Jugendliche über die eigenen Rechte

Obwohl Kinder und Jugendliche von klein auf durch die elterliche Erziehung unterschiedliche Regeln und Vorgaben kennenlernen, wissen nur die Wenigsten, welche konkrete Rechte ihnen gesetzlich zustehen und worin diese begründet liegen.

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) hat deshalb eine neue Webseite namens „Recht Relaxed“ gestartet.

Die Seite ist ein Informationsportal für Kinder und Jugendliche und soll eine Anlaufstelle sein, um sich in leicht verständlicher und jugendgerechter Sprache über die eigenen Rechte informieren zu können. Folgende Themenschwerpunkte stehen im Zentrum des Angebotes:
  • Zuhause & Co.: Infos über Taschengeld, dem Konsum von alkoholischen Getränken und Tabak oder auch Hilfe bei häuslicher Gewalt

  • Körper & Sex: Über Sex, Tattoos und Piercings & konkrete Informationen und Anlaufstellen für minderjährige Patienten

  • (Cyber-)Mobbing & Erpressung: Hilfestellung bei Konflikten und Unterstützung für Betroffene bei der Wahrnehmung ihrer Rechte

  • Handy & Shopping: Relevante Fakten rund um Online-Shopping, Datenschutz in Apps und Social Media.
Das BMJV erweitert damit sein Informationsangebot mit altersgerechten Inhalten, um Kinder und Jugendliche hinsichtlich ihrer Rechte zu sensibilisieren und ihnen eine verlässliche Anlaufstelle bei juristischen Unklarheiten zu bieten. Zur Webseite:

                                            ➜   https://www.recht-relaxed.de

Montag, 18. Mai 2020

Vereinbarkeit von Pflege und Beruf: Akuthilfe für pflegende Angehörige beschlossen

Wie das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) mitteilt, wurde eine Akuthilfe für pflegende Angehörige beschlossen.

Sie sieht vor, die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf bis Ende September zu vereinfachen. Angehörige, die Pflegebedürftige in der Corona-Krise zu Hause betreuen und zugleich erwerbstätig sind, sollen so besser unterstützt werden.

Die Details dazu:

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