Donnerstag, 25. November 2021

Immobilien: Kostenlose E-Books zu den Themen
"Bauen und Wohnen"

Von der Finanzierung bis hin zur Vorsorge gegen Extremwetter - für Bauherren, Immobilienkäufer /-verkäufer oder Mieter gibt es viele Stolperfallen  . 

Der Bundesband der Verbraucherzentralen (vzbv) stellt zum kostenlosen Herunterladen E-Books mit Tipps rund um die Themen "Bauen und Wohnen" zur Verfügung. Hier geht es zur Übersicht:  

                                                                       ➝  vzbv / Kostenlose E-Books zum Herunterladen

Mittwoch, 24. November 2021

Angebots- und Preismechanismen in Online-Shops durchschauen

Ende November rufen viele Händler zur großen Rabattschlacht. Anlässlich von „Black Friday“ und „Cyber Monday“ lockt vor allem der Online-Handel mit Preisnachlässen. Doch welche Waren und Dienstleistungen die Verbraucher zu welchen Preisen in Online-Shops sehen, kann von vielen Faktoren abhängen. 

Oftmals spielt dabei der Zeitpunkt des Kaufs eine Rolle sowie die Preise der Konkurrenz. Auch das persönliche Suchverhalten der Verbraucher kann ausschlaggebend sein; beispielsweise durch vorab durchgeführte Kaufrecherchen. 

Daher sollten Verbraucher bei der Online-Suche öfters ihre Cookies löschen und sparsam mit persönlichen Angaben sein (beispielsweise zur Suche nicht ins Kundenkonto einloggen, Speicherung des Browserverlaufs in den Einstellungen des Browsers deaktivieren). 

Weitere Tipps & Infos dazu gibt es unter www.verbraucherzentrale.de/wasistdeinpreis.

Außerdem: Ein fiktiver Online-Shop der Verbraucherzentralen zur "Trockenübung" mit dynamischen Angebots- und Preismechanismen ist erreichbar unter www.wasistdeinpreis.de.

Dienstag, 23. November 2021

Neue Tricks bei Fake-Inkasso

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg warnt vor neuen Tricks von falschen Inkasso-Unternehmen (= Fake-Inkassos). 

Hierbei gaukeln die Betrüger in Schreiben an die betroffenen Verbrauchern vor, Verträge mit Gewinnspielfirmen abgeschlossen zu haben. Um noch einfacher an ihre Beute zu kommen, fordern die Betrüger dazu auf, ein SEPA-Lastschriftmandat zu erteilen: 

"Zur schnellen Klärung bietet das Fake-Inkasso dann an, ein beiliegendes SEPA-Lastschriftmandat zu unterschreiben, damit sie das Geld selbst einziehen können. Dann folgt die obligatorische Drohung, dass bei Nichtzahlung Zwangsvollstreckungen, Pfändungen und Schufa-Einträge drohen.

Oliver Buttler, Abteilungsleiter Telekommunikation, Internet & Verbraucherrecht der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, warnt: 

Wer so ein falsches Inkassoschreiben erhält, sollte darauf nicht reagieren und auf keinen Fall die Einzugsermächtigung unterschreiben. Die ist nämlich eine Blankovollmacht für das eigene Konto! Besser: Anzeige bei der Polizei erstatten.“ 

Und auch, wenn tatsächlich ein Zahlungsverzug vorliegt, sollten Betroffene skeptisch sein, denn die Forderungen könnten überhöht sein. Bei Fragen kann dies weiterhelfen: Mit dem Inkasso-Check der Verbraucherzentralen können Betroffene Inkassoforderungen einfach und kostenlos online überprüfen. 

Oftmals hilft auch der kostenlose Musterbrief (PDF, 56 KB) der Verbraucherzentrale, um unberechtigte Forderungen von Inkassobüros abzuwehren.

Montag, 22. November 2021

ADAC Test: Reisen mit der Bahn

Um zu überprüfen, wie gut die Qualität von Bahnreisen auf Fernstrecken ist, hat der ADAC im vergangenen Sommer seine Tester 30-mal durch Deutschland fahren lassen. 

Die Testkategorien spiegeln wider, was Reisenden beim Bahnfahren besonders wichtig ist: Information und Pünktlichkeit sowie Zustand und Hygiene der sanitären Einrichtungen wurden dabei am stärksten gewichtet. Danach folgen Sitz- und Reisekomfort, Personal sowie Handynetz und WLAN. 

Das Ergebnis fällt gemischt aus: Vor allem das kompetente Personal konnte die Tester überzeugen, auch der Sitz- und Reisekomfort schnitt gut ab. Pünktlichkeit, Hygiene und WLAN lassen aber teilweise zu wünschen übrig. 

Die Details zum Test: ➝ ADAC / Reisen mit der Bahn: Der große Check

Samstag, 20. November 2021

Bürger-Cert: neuer Newsletter "Sicher • Informiert" erschienen

Der neue, kostenlose Newsletter "Sicher • Informiert" vom Bürger-Cert (ein Projekt vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) ist wieder erschienen.

Diesmal über:
  • Cyberangriff beeinträchtigt Zeitungsproduktion
  • Hacken in Mode
  • Ransomware-Angriff auf Mediamarkt und Saturn
  • Bösware (Spionage-Malware) in Androiden
  • Wie sicher sind eigentlich Messenger?
  • Was wichtig wird: Black Friday und Cyber Monday

... und weiteren News, Infos und Warnungen im Zusammenhang mit Computer, Internet,
Handy / Smartphone & Co.: Bürger-Cert Newsletter "Sicher • Informiert"

Freitag, 19. November 2021

Zum Männertag: Krebsfrüherkennung konsequent wahrnehmen

Krebserkrankungen sind die zweithäufigste Todesursache in Deutschland: Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes starben im vergangenen Jahr rund 231.270 Menschen an Krebs, Männer waren mit 54 Prozent häufiger betroffen als Frauen. Je früher eine Krebserkrankung erkannt wird, desto größer ist in der Regel die Chance, sie zu heilen, so die Deutsche Krebsgesellschaft. 

Doch nur rund 40 Prozent der Männer nehmen regelmäßig die gesetzlich geregelten Krebsfrüherkennungsuntersuchungen in Anspruch - obwohl die Kosten dafür die gesetzlichen und privaten Krankenkassen tragen.

Zum heute stattfindenden "Internationalen Männertag" am 19. November 2021 weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in ihrem www.maennergesundheitsportal.de auf die Bedeutung von Früherkennungsuntersuchungen für die Männergesundheit hin. 

Zudem empfiehlt sie, auch in Zeiten der Corona-Pandemie Früherkennungsuntersuchungen konsequent wahrzunehmen. Untersuchungen zur Früherkennung dienen dazu, mögliche Erkrankungen in einem frühen Stadium zu entdecken. 

(Natürlich gibt es auch für die Krebsfrüherkennung bei Frauen auf dem BZgA-Portal
www.frauengesundheitsportal.de entsprechende Informationen)

Wochenreport 46/2021

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf via Jollyroom: Kopfschutz OKBaby No Shock
    Details: hier
  • Rückruf via PETZL: Verbindungsmittel für Klettersteige SCORPIO EASHOOK
    (einzeln oder im Set KIT VIA FERRATA EASHOOK verkauft).   Details: hier
  • Rückruf: Modeschmuck-Armband "Deutschland", mit 3 runden Anhängern
    Marke CEPEWA.   Details: hier
  • Rückruf via VEDES: Holz-Einlegepuzzle (7- bzw. 10-teilig),
    Marke SpielMaus Holz.    Details: hier
  • Rückruf / Verzehrwarnung:
    - Halva mit extra Pistazien 400 g & 800 g
    - Tahini (Sesam) Pistazien-Soße
       Marke: البرج (Alburj).     Details: hier und da
  • Rückruf via Landfleischerei Max Olbrich: Hausmacher Schweinskopf-Sülze
    Details: hier
  • Rückruf via Action: Nylon Pfannenwender ‘SPATULA’ (33 cm),
    Marke redstone.     Details: hier

Produktwarnungen und Rückrufe bezüglich Mund- und Nasenschutz: In der laufend aktualisierten Datenbank von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gibt es eine Auflistung von Schutzmasken, vor denen gewarnt wird oder/und die zurückgerufen werden (etwas weiter unten auf der Seite):

                        ➝ Gefährliche Produkte in Deutschland / Schutzmasken

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 46/2021 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier 

(Links kann man unter "Notifying Country" ein jeweiliges Land auswählen und dann darunter auf das blaue Feld mit "Search" klicken; so erhält man nur die Berichte für das ausgewählte Land heraus-gefiltert und angezeigt.)

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 18. November 2021

Kostenlos & unkompliziert: Patientenverfügung online erstellen

Ein neuer, kostenloser neue Online-Service der Verbraucherzentralen ermöglicht es, schnell und bequem von zu Hause aus eine auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmte Patientenverfügung zu erstellen.

Grundlage dafür sind die Textbausteine für eine schriftliche Patientenverfügung, die das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz entwickelt hat und als PDF-Dokument zur Verfügung stellt.

Aus diesen Textbausteinen lassen sich mit Hilfe des neuen Online-Services der Verbraucherzentralen nun Schritt für Schritt die individuell passenden Kombinationen der Textbausteine zusammenstellen. Erklärtexte und Hinweise helfen dabei, die Tragweite der eigenen Entscheidung zu verstehen.

Wer ergänzende Beratung benötigt, kann die Erstellung seiner Online-Patientenverfügung jederzeit unterbrechen und innerhalb von drei Monaten fortsetzen. Nach Ablauf von drei Monaten werden die eingegebenen Daten automatisch gelöscht.

Am Ende erhalten die Nutzer eine auf sie abgestimmte, individualisierte Patientenverfügung. Damit die so erstellte Online-Patientenverfügung gültig ist, muss sie ausgedruckt und unterschrieben werden. 

Hier geht es zur Startseite:  

                              ➝ Selbstbestimmt - Die Online-Patientenverfügung der Verbraucherzentralen

Mittwoch, 17. November 2021

Zu geringe Internet-Geschwindigkeit: Verbraucher zahlen drauf

Zum 01.12.2021 tritt die TKG-Novelle in Kraft. Mit diesem Gesetz erhalten Verbraucher ein Minderungsrecht, wenn die Internet-Geschwindigkeit langsamer ist als vertraglich vereinbart. 

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) hat mit Daten der Bundesnetzagentur ausgerechnet, wie viel Verbraucher im Zeitraum 2019/2020 in gängigen Breitband-Tarifen monatlich zu viel zahlten. Untersucht wurden die größten Breitband-Internetanbieter Telekom, Vodafone, Telefónica und 1&1.

Dabei kam heraus: Verbraucher, die das Messtool der Bundesnetzagentur nutzten, zahlten anbieterübergreifend teilweise jeden Monat zweistellige Beträge zu viel, weil sie beispielsweise weniger als 50 Prozent der vereinbarten Download-Geschwindigkeit erhielten. 

Angesichts der üblichen Vertragslaufzeit von 24 Monaten haben die Verbraucher daher immer wieder hohe Kosten für ein zu langsames Internet. In dem Untersuchungsbericht haben die Experten des vzbv konkrete Beträge ausgerechnet, die Kunden der vier größten Tele-kommunikationsanbieter zu viel bezahlten. 

Dies könnte sich mit dem neuen Minderungsrecht im Rahmen der TKG-Novelle ändern.

Das Kurzpapier zum Untersuchungsbericht gibt es hier (PDF, 211 KB):

 ➝  Geringe Breitbandgeschwindigkeit - Verbraucher:i nnen zahlen zu viel für langsames Internet

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