Dienstag, 19. Februar 2019

Rückruf: Kinderschuhe "Sami" von RICOSTA

Wegen eines erhöhten Chrom(VI)-Wertes in der oberen äußeren Fersenverstärkung des Schuhs ruft die RICOSTA Schuhfabriken GmbH zurück:
  • Kinderschuhe Modell "Sami"
    Artikelnummer: 10_1223900_349
    Größe: 18 bis 23
    verkauft im Herbst 2017 und im Frühjahr/Sommer 2018
Das Unternehmen bittet, die betroffenen Kinderschuhe nicht weiter zu verwenden und sie kostenfrei gegen Erstattung des Kaufpreises zurückzusenden. Quelle mit Kontaktdaten (PDF 1,9 MB): Sami_Sicherheitshinweis.pdf

Infoseite über das mobile Bezahlen

An immer mehr Kassen im deutschen Einzelhandel können Kunden inzwischen kontaktlos mit funkfähigen Karten oder Smartphones bezahlen. Dafür müssen diese lediglich vor das Lesegerät gehalten werden.

Die Technik dahinter wird NFC (Near Field Communication) genannt und bedeutet im Deutschen "Nahfeldkommunikation". Dazu wird ein NFC-fähiges Smartphone oder eine Kredit- / Bankkarte mit NFC-Chip benötigt.

Doch trotz der technischen Möglichkeiten heutzutage bleibt das Bargeld bei vielen Verbrauchern die bevorzugte Bezahlmethode; ihnen geht es hierbei oft um den Datenschutz und die Sicherheit (z.B. bei Verlust oder Diebstahl der relevanten Bankdaten).

Um mehr Transparenz in Sachen mobiles Bezahlen zu bringen, hat die Verbraucherzentrale Bayern eine Infoseite online gestellt, die u.a. die verschiedenen technischen Möglichkeiten erklärt und auch auf die Themen Datenschutz und Sicherheit diesbezüglich eingeht:

Geschäft mit den individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL)

Patienten müssen beim Arzt für individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) selbst zahlen. Manche dieser Leistungen sind umstritten.Trotzdem lohnt sich das Geschäft mit den IGeL - zumindest für die Ärzte.

Mehr darüber in diesem Video von der SWR-Verbrauchersendung MARKTCHECK:

Video: marktcheck auf YouTube

Weiterführende Links zu diesem Thema:

Montag, 18. Februar 2019

Geplant: Umtausch von Führerscheinen aus Papier & Karte in EU-Plastikkarten

Der Deutsche Bundesrat setzt sich dafür ein, dass die rund 15 Millionen alten Papierführerscheine, die vor dem Jahr 1999 ausgestellt worden sind, spätestens bis 19. Januar 2025 in EU-Plastikkarten umgetauscht werden. Dies soll gestaffelt nach dem Alter der Führerscheininhaber geschehen:

Geplant ist, mit den Jahrgängen 1953 bis 1958 zu beginnen, für die eine Umtauschfrist bis 19. Januar 2022 gilt. Ältere Führerscheininhaber sind von der Pflicht zum vorgezogenen Umtausch befreit.

Für die ca. 28 Millionen ab dem Jahr 1999 ausgestellten Kartenführerscheine sieht der Bundesratsbeschluss von 2026 bis 2033 gestaffelte Umtauschfristen in EU-Plastikkarten nach dem jeweiligen Alter der Dokumente vor.

Quelle mit weiteren Details: Deutscher Bundesrat,15.02.2019

Kostenlose App: „Vergiftungsunfälle bei Kindern“

Vergiftungen sind für Kinder nach Stürzen die häufigste Unfallart. Die kostenlose App „Vergiftungsunfälle bei Kindern“ vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) bietet Vorsorge-Beratung und Notfall-Hilfe zugleich: Sie vermittelt Kenntnisse, um Babys und Kleinkinder vor Vergiftungen zu schützen.

Die preisgekrönte App liefert Informationen zu Chemikalien, Medikamenten und Pflanzen, die Vergiftungsunfälle bei Kindern verursachen können - und wie sich diese vermeiden lassen; zum Beispiel durch kindersichere Aufbewahrung von Medikamenten, Haushaltschemikalien und anderen Produkten.

Die App kann den Notruf 112 zwar nicht ersetzen (Vergiftungsunfälle müssen in jedem Fall fachgerecht versorgt werden), doch gibt sie Hinweise, die im Notfall Leben retten können. Auch ein Anruf bei einem der acht deutschen Giftinformationszentren ist direkt aus der App möglich..

Weitere Informationen und die Downloadlinks zur App für Android- und iOS-Betriebssysteme:

Quelle: BfR

Sonntag, 17. Februar 2019

Ernährungsgewohnheiten in Deutschland: zu viel Fett und Zucker

Wissenschafts-Wochenende im v-mag: diesmal über die Ernährungsgewohnheiten in Deutschland.

Aus dem neuen Ernährungsreport der Bundesregierung [1] geht hervor, dass die Deutschen zu süß und zu fett essen. Daran trägt auch die deutsche Lebensmittelindustrie einen Teil der Verantwortung - doch Steuern auf Fett, Salz und Zucker [2] wird es hierzulande vorerst nicht geben.

Stattdessen wird in Deutschland auf die Eigenverantwortung der Verbraucher und auf freiwillige Schritte der Lebensmittelindustrie gesetzt. Hier ein kurzes Video dazu:

Video: DW Deutsch auf YouTube

[1] Ernährungsreport 2019 der Bundesregierung

[2] Seit April 2018 gibt es im Vereinigten Königreich (UK) eine Zuckersteuer auf gesüßte Getränke:

Für alle Getränke mit Zuckerzusatz und einem Gesamtzuckergehalt von fünf Gramm oder mehr pro 100 Milliliter (entspricht ca. 5% Zuckergehalt oder mehr) wird von den Herstellern von Erfrischungsgetränken eine Gebühr von 18p pro Liter erhoben. Getränke, die acht Gramm oder mehr pro 100 Milliliter (ca. 8% Zuckergehalt) enthalten, zahlen eine höhere Gebühr von 24p pro Liter. (⁕)

Als „Zucker“ gilt der normale Haushaltszucker (Saccharose) und beispielsweise Fruktose (Fruchtzucker) und Milchzucker. Ausnahme: Getränke, die insgesamt als "gesundheitsförderlich" definiert werden - z.B. solche mit hohem Milchanteil sowie alkoholfreies Bier. Zucker-Ersatzstoffe wie Aspartam, Stevia etc. sind ausdrücklich nicht von der Steuer betroffen.

→ Anm. Red. v-mag: Wir berichteten im Vorfeld über die Planung der Zuckersteuer am 21.03.2016

(⁕) Quelle und mehr über die Zuckersteuer in anderen Ländern - denn auch anderswo gibt und gab es Versuche, so den Zuckerkonsum einzuschränken - (PDF, 227 KB):

Samstag, 16. Februar 2019

CEO-Fraud: Betrüger legen Unternehmensmitarbeiter herein

Die Polizeiliche Kriminalprävention macht auf den sogenannten CEO-Fraud aufmerksam. Bei dieser Betrugsmasche geben sich Internetbetrüger als Chefs von Unternehmen aus; sie fordern in gefälschten E-Mails von den Mitarbeitern des jeweiligen Unternehmens, Geld zu überweisen - z.B. für einen angeblich wichtigen Geschäftsabschluss im Ausland.

Doch woher kennen diese Betrüger solche Mitarbeiter, die sie dann als Schwachstelle ausnutzen? Soziale Netzwerke spielen da mittlerweile eine große Rolle; denn über Facebook, Twitter & Co. lassen sich viele Nutzer leicht ausspionieren.

Daher ist der wichtigste Tipp der Polizei für mehr Sicherheit in der digitalen (Arbeits-)Welt auch Datensparsamkeit:

"Gerade in den sozialen Netzwerken sollten Informationen über berufliche Positionen oder Verantwortungsbereiche nicht kommuniziert werden. Zudem sollte das jeweilige Profil beispielsweise bei Facebook auch nur Menschen zugänglich sein, die Nutzerinnen und Nutzer auch aus ihrem realen Leben kennen."

Weitere Veröffentlichungen von der Polizei zu diesem Thema:

Rückruf via Lidl: Kania Glas-Keramikmühlen mit Pfeffer schwarz | Pfeffer bunt | Meersalz

Weil wegen einer fehlerhaften Glascharge vereinzelt Glassplitter aus dem Mahlwerk der Glas-Keramikmühlen herausfallen könnten, ruft der Hersteller WEIAND GmbH zurück:
  • „Kania Glas-Keramikmühle Pfeffer schwarz, 50g“,
      Mindesthaltbarkeitsdatum 02/2024
  • „Kania Glas-Keramikmühle Pfeffer bunt, 40g“,
     Mindesthaltbarkeitsdatum 02/2023
  • „Kania Glas-Keramikmühle Meersalz, 110g“,
     Mindesthaltbarkeitsdatum 02/2024

    Verkauft bei Lidl Deutschland in Bayern, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen
Die o.g. Produkte können in allen Lidl-Filialen gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Kassenbon zurückgegeben werden. Quellen: Lidl  und lebensmittelwarnung.de

Freitag, 15. Februar 2019

Rückruf via Netto: „Salamini classic", 4x25g-Packung

Wegen eines Salmonellenfundes ruft die Mar-Ko Fleischwaren GmbH & Co. KG folgendes Produkt zurück:
  • „Salamini classic", 4x25g-Packung
    Mindesthaltbarkeitsdatum: 06.10.2019
    Vertrieben über die Fa. Netto Marken-Discount in Teilen von Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen
Das o.g. Produkt kann gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Kassenbon in der Einkaufsstätte zurückgeben werden. Quelle mit weiteren Details: Netto

Rückruf via Aldi Nord & Aldi Süd: “Schinken-Rotwurst“ 100g

Weil in einer Probe krankmachende Bakterien (Listeria monocytogenes) festgestellt wurden, ruft die Franz Wiltmann GmbH & Co. KG folgendes Produkt zurück:
  • Schinken-Rotwurst“ 100g
    MHD: 08.03.2019
    Verkauft in allen Filialen von Aldi Süd und in den drei Aldi Nord-Regionen Hann. Münden, Werl und Wittstock
Kunden werden gebeten, das betroffene Produkt nicht zu verzehren; es kann gegen Erstattung des Kaufpreises in die Filialen von Aldi Süd und Aldi Nord zurückgebracht werden. Quelle:
lebensmittelwarnung.de .

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