Mittwoch, 23. Mai 2018

Aktuelle Infor­ma­tionen zum Ebolafieber-Aus­bruch in der Demo­kra­tischen Republik Kongo

Nach Angaben des Robert Koch Instituts (RKI) ist seit dem 8.5.2018 ein erneuter Ebola­fieber-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo bekannt.

Demnach wurden seit Anfang April im Ausbruchsgebiet (im Westen Kongos) 28 laborbestätigte Fälle von Ebola­fieber verzeichnet, die World Health Organisation (WHO) spricht insgesamt von mehr als 50 möglichen Fällen. 27 Betroffene sind bislang verstorben (Stand: 21.5.2018).

Die Aus­reise einer infizierten Person nach Deutschland soll aktuell sehr unwahrscheinlich sein, vor allem, solange der Ausbruch auf die Provinz Équateur beschränkt bleibe.

Das Auswärtige Amt rät derzeit allerdings von Reisen in die betroffene Region dringend ab.

Quelle mit weiteren Infos: Robert Koch Institut / Infos zu Ebola im Kongo / Stand: 23.05.2018

Rückruf via Kaufland: "K-Classic Mandeln ganz 200g"

Die nutwork Handelsgesellschaft mbH ruf folgendes Produkt zurück:
  • K-Classic Mandeln ganz 200g
    EAN 4337185307874
    Mindesthaltbarkeitsdatum / Charge: 28.02.2019 / L 0230
    Lieferant: nutwork Handelsgesellschaft mbH
    Inverkehrbringer: Kaufland Deutschland
Grund dafür: In einer Routinekontrolle wurden in dieser Charge Salmonellen nachgewiesen. Verbraucher können das Produkt in jedem Kaufland gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben; auch ohne Kassenbon. Quelle mit weiteren Details: Kaufland

Spam im google-Kalender - wie seltsame Einträge zustandekommen



Das passiert ab und zu: Plötzlich taucht ein Event auf im google-Kalender, z.B. ein Flug nach Miami, den man aber nie gebucht und nie eingetragen hat.

Oft weiß man gar nicht mehr, dass man früher einen Kalender angelegt hat, und plötzlich kommt eine Benachrichtigungs-email von google (und diese email ist kein fake), die über dieses im Kalender eingetragene Event informiert.

Das "Event" stammt aber von Dritten, es ist Spam. Glücklicherweise harmlos, aber erschreckend. Erschreckend deshalb, weil man zuerst denkt, dass der google-account gehackt wurde.

Aber das ist nicht der Fall. Dritte können tatsächlich Events in ihrem Kalender hinzufügen, sozusagen als Einladung.

"Mogelpackungen": Weniger drin, gleicher Preis

Seit Jahren beobachtet die Verbraucherzentrale Hamburg eine bestimmte Masche im Handel und bei den Herstellern von Lebensmitteln und anderen Produkten. Dabei lautet das Grundprinzip: weniger drin, Preis gleich. Oder deutlicher: "versteckte" Preiserhöhung.

Der "Trick" dahinter: Kunden gewöhnen sich beim Einkauf eines Produkts an einen festen Preis dafür; z.B. 2,99 Euro. Wird der Preis für dieses Produkt erhöht, z.B. auf  3,49 Euro wird diese Erhöhung dadurch "versteckt", indem das Produkt zwar immer noch 2,99 Euro kostet - allerdings ist in der Packung dann entsprechend weniger Inhalt drin.

Die Verbraucherzentrale Hamburg veröffentlicht hier regelmäßig Beispiele mit solchen "versteckten" Preiserhöhungen: Weniger drin, gleicher Preis

Gelenkschmerzen scharf wie tausend Nadelstiche: Gicht erkennen und behandeln

Schmerzende Zehen, Knie- oder Fingergelenke: Oft werden Symptome einer Gicht fälschlicherweise Arthrose oder Rheuma zugeordnet und die Krankheit falsch behandelt.

Der Gesundheitsexperte Dr. med. Lothar Zimmermann war zu Gast in der SWR-Verbrauchersendung MARKTCHECK und erklärt mehr dazu:

Video: Marktcheck auf YouTube

Dienstag, 22. Mai 2018

Rückruf: Roquefort AOP CANTOREL von Les Fromageries Occitanes

Aufgrund bestehender Gesundheitsgefahr (Shigatoxin-produzierende Escherichia coli (EHEC)) ruft Les Fromageries Occitanes folgenden Käse zurück:
  • Roquefort AOP CANTOREL 1,4 kg
    Mindesthaltbarkeitsdatum: 30.06.2018
    Losnummer/Charge: HH1261
    Identitätskennzeichen: FR 12.203.022 CE
Der betroffene Käse wurde bundesweit im Offenverkauf (an der Käsetheke) verkauft. Verbraucher, die dieses Produkt gekauft haben, werden gebeten, es nicht zu verzehren und es an das Einkaufsgeschäft zurückzubringen. Quelle mit weiteren Infos: lebensmittelwarnung.de

Schwachstellen in: Mozilla Thunderbird | Intel Prozessor | VMware Workstation und Fusion

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat verschiedene Warnhinweise bezüglich folgender Anwendungen und Hardware veröffentlicht und weist auf deren Sicherheitsupdates hin (Details dazu nach dem Anklicken der einzelnen Links):

Unfreiwillige und abstrakte Kunstwerke: E-Mails aus dem Translator

In Texten von E-Mails waren abenteuerliche Wortwahl und kurios-verdrehte Ausdrucksweisen (oft noch garniert mit Rechtschreibfehlern) zumindest in der Vergangenheit Indizien dafür, dass es sich hierbei um Mails handelte, deren Verfasser nichts Gutes im Schilde führten.

Zustande kam so ein Wortsalat meist dadurch, dass ein verfasster Text einfach in einen automatischen Übersetzer/Translator einkopiert und so quasi 1:1 in die erwünschte Fremdsprache übersetzt wurde.

Solche seltsamen Mails gibt es zwar heutzutage immer noch; aber dank moderner Übersetzungsprogramme (oder menschlicher Übersetzer) stirbt das entlarvende Kauderwelsch im elektronischen Posteingang so langsam aber sicher aus.

Eigentlich fast schon schade; diese abstrakten Kunstwerke luden bei genügend Muße förmlich dazu ein, enträtselt zu werden ... 

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat daher eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit unternommen und hier ein paar unterhaltsame Beispiele aus ihrem "Phishing-Radar" veröffentlicht: Kuriose Phishing-Mails: Mit Klötzen gegen Kontoprobleme

ADAC-Test: Tourist-Infos immer einen Besuch wert

Der Gang zur Tourist-Info direkt am Urlaubsziel ist auch in Zeiten digitaler Informationen für viele Reisende selbstverständlich. Ein Test des ADAC von 14 Tourist-Infos in Deutschland hat gezeigt, dass dies ein Aufwand ist, der sich lohnen kann.

Acht der getesteten Tourist-Infos erhielten die Note „sehr gut“, fünf ein „Gut“ und nur eine war „ausreichend“. Hier das Infogramm des ADAC mit den Testergebnissen (kann durch Anklicken vergrößert werden):

        Quelle: ADAC e.V.

Montag, 21. Mai 2018

Tipps: Lebensmittelabfälle vermeiden

Laut Umweltbundesamt (UBA) wirft jeder Bundesbürger durchschnittlich 82 Kilogramm Lebensmittel pro Jahr in den Müll; in deutschen Haushalten wird demnach jedes achte Lebensmittel weggeworfen.

Weltweit geht jährlich etwa ein Drittel der Lebensmittel auf dem Weg vom Feld bis zum Teller verloren, während gleichzeitig etwa 800 Millionen Menschen unter Hunger leiden.

Dazu kommt die Belastung der Umwelt; nach Angaben des UBA entstehen durch Lebensmittelverschwendung mehr als 38 Millionen Tonnen Treibhausgase, gut 43.000 Quadratkilometer landwirtschaftlicher Fläche werden genutzt sowie 216 Millionen Kubikmeter Wasser verbraucht.

Für jedes Nahrungsmittel wird zudem Energie bei Herstellung und Transport verwendet und obendrein kommen noch Pflanzenschutzmittel, Mineral- und Wirtschaftsdünger, welche die Umwelt ebenfalls belasten.

Hier gibt es daher einige Webseiten-Vorschläge vom UBA mit praktischen Tipps, um Lebensmittelabfälle zu vermeiden:


Kostenlose Publikationen vom UBA zum Thema:


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