Dienstag, 21. Januar 2020

Lebensmittel mit dem Hanf-Inhaltsstoff Cannabidiol (CBD): gesund und legal?

In letzter Zeit hat sich um den Hanf-Inhaltsstoff Cannabidiol (CBD) ein regelrechter Hype entwickelt.

Glaubt man den vollmundigen Werbeaussagen mancher Anbieter von Lebensmitteln mit CBD, sollen diese regelrechte Wundermittel sein und bei Menstruationsbeschwerden, Schlafstörungen, Depressionen etc. helfen.

Allerdings warnen Verbraucherschützer davor, dass in Lebensmitteln mit CBD gesundheitlich beeinträchtigende Mengen des psychoaktiven Stoffes Tetrahydrocannabinol (THC) enthalten sein können.

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hat hier Infos zum Thema veröffentlicht:

Infos über die Afrikanische Schweinepest

Bei der Afrikanischen Schweinepest (ASP) handelt es sich um eine schwere Virusinfektion, die ausschließlich Schweine (Haus- und Wildschweine) betrifft und für diese Tiere tödlich ist; für Menschen soll allerdings keine Gefahr bestehen.

Da die ASP mittlerweile auch die Europäische Union erreicht hat, beantwortet die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hier die wichtigsten Fragen zu der Tierseuche:

Montag, 20. Januar 2020

Umweltbundesamt-Bilanz 2019: "Erstmals mehr Strom aus erneuerbaren Energien als aus Kohle"

Eine vorläufige Auswertung der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat) beim Umweltbundesamt (UBA) hat ergeben, dass die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen im Jahr 2019 deutlich um acht Prozent angestiegen ist. 

Demnach wurden insgesamt im Jahr 2019 fast 243 Milliarden Kilowattstunden Strom aus erneuerbaren Energien gewonnen. Damit wird erstmals deutlich mehr Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt, als aus allen Stein- und Braunkohlekraftwerken zusammen.

UBA-Präsidentin Maria Krautzberger relativiert allerdings: „Diese positive Entwicklung wurde auch von einer Reihe windstarker Monate begünstigt. Das darf allerdings nicht über die aktuelle Krise beim Ausbau der Windenergie an Land hinwegtäuschen. Wir erleben gerade ein historisches Ausbautief. Das wird das künftige Wachstum der Windkraft stark hemmen.“

Quelle: Umweltbundesamt

Weitere Informationen zum Thema:

Sonntag, 19. Januar 2020

Das "Urban Modular Vehicle" (UMV) - ein Stadtauto von morgen?

Wissenschafts-Wochenende im v-mag: diesmal mit einem Elektroauto, das vielleicht zukünftig das Straßenbild in den Städten prägen wird.

Die Verkehrsforscher vom Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) haben mit dem Urban Modular Vehicle (UMV) ein intelligentes, modular aufgebautes Elektro-Stadtauto konzipiert, das Komfort mit hohen Sicherheitsstandards verbinden und gleichzeitig eine flexible und kosteneffiziente Fertigung ermöglichen soll.

Der ersten fahrfähige Prototyp wurde in der Variante „UMV People-Mover 2+2“ umgesetzt. Das Fahrzeug bietet Platz für 4 Personen und könnte in Zukunft als autonomes Shuttle in der Stadt zum Einsatz kommen, etwa im Kontext von On-demand-Mobilitätsangeboten. Hier ein Video dazu:

Video: DLR auf YouTube

Weitere Infos über das UMV gibt es hier:

Samstag, 18. Januar 2020

Polizei warnt vor betrügerischen Schlüsseldiensten

Es kann sehr schnell und jedem passieren: Die Haustür geht zu und der Schlüssel ist noch in der Wohnung.Wer sich ausgesperrt hat, ist froh über die schnelle Hilfe eines Schlüsseldienstes.

Die Polizei macht allerdings darauf aufmerksam, dass schon viele Verbraucher in ihrer Not auf überteuerte und betrügerische Handwerker hereingefallen sind.

Unseriöse "Dienstleister" rechnen Leistungen überteuert ab, bestehen auf Barzahlung und drohen wehrhaften Kunden gerne auch mit Inkasso oder Polizei. Dabei muss sich kein Kunde solches Vorgehen gefallen lassen.

Schon bei der Suche im Internet nach einem Schlüsseldienst ist Vorsicht geboten; denn viele unseriöse Anbieter landen mit gekauften Anzeigen weit oben in den Suchergebnissen, wobei sie gerne eine Ortsnähe vortäuschen.

Freitag, 17. Januar 2020

Zahl der Beschwerden zu unerlaubter Telefonwerbung im vergangen Jahr leicht gesunken

Wie die Bundesnetzagentur mitteilt, hat sie im vergangenen Jahr rund 57.600 Beschwerden zu unerlaubter Telefonwerbung erhalten. Damit sind die Beschwerden diesbezüglich im Vergleich zum Vorjahr 2018 um rund 4.600 Beschwerden leicht gesunken.

Unerlaubte Werbeanrufe zu Strom- und Gaslieferverträgen bildeten 2019 wie schon in den Vorjahren einen thematischen Schwerpunkt.

Daneben fiel ein deutliches Anwachsen der Beschwerden in den Sektoren Telekommunikation sowie Finanz- und Versicherungsprodukte auf. Auch über Telefonwerbung zu Gewinnspielen und Printabonnements beschwerten sich deutlich mehr Verbraucherinnen und Verbraucher als 2018.

Quelle: Bundesnetzagentur

Betroffene Verbraucher können hier Beschwerde einreichen:

Wochenreport 03/2020

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf via IKEA: TROLIGTVIS Reisebecher.
    Details: hier
  • Verzehrwarnung: Nomaden-Weichkäse nach türkischer Art "Erzincan Tulum Peyniri",
    45% Fett in Tr.  Details: hier
  • Apple: Austauschprogramm für das Smart Battery Case des iPhone XS, iPhone XS Max
    und iPhone XR. Details: hier
  • Sicherheitswarnung: LED-Nachtlicht, Marke "Best Deals".
    Details: hier

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 03/2020 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 16. Januar 2020

Organspende: Es bleibt bei der Entscheidungslösung

Der Deutsche Bundestag hat heute (16.01.20200) beschlossen, dass es bezüglich Organspenden im Kern so bleibt, wie es bisher war:  

Eine Organspende ist grundsätzlich nur dann möglich, wenn der mögliche Organspender zu Lebzeiten eingewilligt hat oder sein nächster Angehöriger zugestimmt hat.
( = sog. Entscheidungslösung)

Um die Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende zu stärken, wird es aber ein entsprechendes Gesetz geben, das voraussichtlich im ersten Quartal 2022 in Kraft treten wird.

Auf der Webseite vom Bundesministerium für Gesundheit gibt es schon mal einen Überblick darüber, was inhaltlich für das "Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende" vorgesehen ist:

Gesetzentwurf: Bekämpfung von Mietwucher

Der Bundesrat hat einen Gesetzentwurf zur besseren Bekämpfung von Mietwucher vorgelegt. Der Grund dafür ist u.a. die hohe Nachfrage nach Mietwohnungen (insbesondere in Ballungszentren) weswegen Vermieter teilweise unangemessen hohe Mieten verlangen.

Darüber hinaus sei der Bußgeldrahmen von maximal 50.000 Euro nicht mehr zeitgemäß und biete heutzutage keine hinreichende generalpräventive Wirkung. Das Bußgeld soll demzufolge auf 100.000 Euro erhöht werden. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass der § 5 WiStrG 1954 (*) entsprechend angepasst und verschärft wird, um einen erweiterten Anwendungsbereich zu schaffen.

Auszug aus dem Gesetzentwurf (Änderung des § 5 WiStrG 1954):

"(...) Auf das Erfordernis der Ausnutzung eines geringen Angebots an vergleichbaren Räumen soll verzichtet und stattdessen bei der Frage der Unangemessenheit auf ein objektives Kriterium, nämlich das Vorliegen eines geringen Angebots, abgestellt werden. Hierdurch werden die bestehenden Beweisprobleme erheblich entschärft. 

Darüber hinaus soll der Bußgeldrahmen auf 100 000 Euro erhöht werden.(...)"

Quellen: Pressemitteilung Deutscher Bundestag 13.01.2020 (hib 48/2020) , Gesetzenwurf 19/16397

(*) Hier kann man den derzeitigen § 5 WiStrG 1954 nachlesen:
 Gesetze im Internet / § 5 WiStrG 1954 (Stand: Januar 2020)

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