Samstag, 16. Oktober 2021

Abzocke beim Börsen-Handel online: betrügerische
CFD-Trading-Plattformen

Das Inernet bietet in privaten als auch geschäftlichen Bereichen enorme Möglichkeiten; positiv gesehen kann es den Alltag für viele Menschen erleichtern und bereichern.

Allerdings haben auch Kriminelle längst herausgefunden, dass sie die digitale Welt für ihre Gaunereien nutzen können. Der Online-Handel an den Börsen zählt mittlerweile ebenfalls zu ihrem "Geschäfts"-Portfolio.

Der "Ratgeber Internetkriminalität" vom Landeskriminalamt Niedersachsen berichtet über eine Abzockmasche auf extra dafür angelegte Plattformen für Online-Trading bzw. CFD-Trading und erklärt, wie das System funktioniert. Mit Tipps, wie man sich vorab schützen kann oder im Falle einer Straftat reagieren sollte: ➝ Betrüger bringen Deutsche Anleger ums große Geld

Freitag, 15. Oktober 2021

Strompreis: EEG-Umlage wird ab Januar 2022 gesenkt

Die Umlage für die Erneuerbaren Energien wird ab Januar 2022 von derzeit 6,5 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) auf 3,723 Cent pro Kilowattstunde gesenkt. 

Mehr dazu in der Pressemitteilung vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie : 

                                                                 ➝  https://www.bmwi.de/EEG-umlage-2022-sinkt

Wochenreport 41/2021

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf via Aldi Süd: Trekking-Kindertrage der Marke "Adventuridge"
    Details: hier
  • Rückruf via Thule: Zubehör für Kinderwagen/Buggy "Thule Spring Bumper Bar"
    Details: hier
  • Rückruf / Fahrstopp: Riese & Müller Cargo-Bike-Modell Packster 70
    Details: hier
  • Verzehrwarnung: „CEUS Kartoffelsuppe“ in der 400 g-Rolle
    Details: hier

Produktwarnungen und Rückrufe bezüglich Mund- und Nasenschutz: In der laufend aktualisierten Datenbank von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gibt es eine Auflistung von Schutzmasken, vor denen gewarnt wird oder/und die zurückgerufen werden (etwas weiter unten auf der Seite):

                        ➝ Gefährliche Produkte in Deutschland / Schutzmasken

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 41/2021 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier 

(Links kann man unter "Notifying Country" ein jeweiliges Land auswählen und dann darunter auf das blaue Feld mit "Search" klicken; so erhält man nur die Berichte für das ausgewählte Land heraus-gefiltert und angezeigt.)

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 14. Oktober 2021

ADAC Preisvergleich: Autohöfe und Raststätten

Der wohl größte Unterschied zwischen Autohöfen und Raststätten ist, dass Autohöfe über reguläre Autobahnausfahrten erreichbar sind - während Raststätten direkt neben der Autobahn liegen. Autohöfe haben zudem eine Mindestanzahl an Zapfsäulen und Stellplätzen. 

Da die Autohöfe nicht ganz so flott erreichbar liegen, sind dort die Preise für Kraftstoffe normaler-weise etwas niedriger. Auch andere Produkte wie beispielsweise Getränke oder Snacks sind in den Autohöfen meist preisgünstiger erhältlich.

Der ADAC hat aktuell die Probe aufs Exempel gemacht und die Preise von 70 Raststätten und Autohöfen an deutschen Autobahnen verglichen. Das Ergebnis bestätigt: Von 14 untersuchten Produkten waren 13 im Durchschnitt an Raststätten teurer. 

Die 0,5-Liter-Wasserflasche lag beispielsweise 51 Prozent über dem Preis der Autohöfe. Das belegte Brötchen, ein süß gefülltes Croissant und eine Flasche Cola waren im Durchschnitt in der Raststätte ca. ein Drittel teurer. Das teuerste belegte Brötchen gab es in zwei Raststätten für 4,99 Euro, das günstigste für 1,69 Euro in einem Autohof.

Beim Schnitzel fanden die Tester Preisspannen von 5,20 Euro bis hin zu 14,90 Euro vor - allerdings stammte der höchste als auch niedrigste Preis von Autohöfen.

Zu den detaillierten Testergebnissen: ➝ ADAC / Raststätte oder Autohof: Der große Preisvergleich

Mittwoch, 13. Oktober 2021

"Skimming": Polizei warnt vor manipulierten Automaten

Das englische Wort "skimming" bedeutet "abschöpfen" oder "absahnen". Im Zusammenhang mit der Nutzung von Bankautomaten oder Terminals bedeutet "Skimming" das illegale Ausspähen von elektronische Daten von Kredit- oder Girokarten (Debitkarten), um die Kontoinhaber um deren Geld zu bringen.

Für diese Abzock-Methode wird das Kartenlesegerät des Automaten illegal um ein zusätzliches Lesegerät "erweitert"; d.h. bevor die Karte in den Automaten einfährt, passiert der Magnetstreifen der Karte zuerst das fremde Lesegerät - die Daten auf dem Streifen werden dadurch unbefugt ausspioniert und gespeichert. Parallel dazu wird die eingegebene PIN mit einer installierten Kamera aufgezeichnet. 

Mit diesen Informationen stellen die Betrüger Kartendubletten her, mit denen sie dann meist im Ausland Geld vom Konto ihres Opfers abheben. Die ausspionierten Opfer bemerken den Betrug oft erst, wenn sie ihre Kontoauszüge prüfen oder die Bank sie wegen eines überzogenen Kontos informiert. 

Die Polizei macht darauf aufmerksam, dass die Betrüger nicht nur Bankautomaten manipulieren - zunehmend sind auch Kontoauszugdrucker, Überweisungsterminals, Fahrkarten- oder Zapfsäulenautomaten an Tankstellen von der Skimming-Methode betroffen.

Tipps von der Polizei zum Schutz vor Skimming:

Dienstag, 12. Oktober 2021

Familien in der Pandemie: Aktionswoche Seelische Gesundheit

Kinder und Jugendliche haben in der Pandemie vermehrt psychische Auffälligkeiten entwickelt. Die aktuell stattfindende "Woche der Seelischen Gesundheit" (vom 08. bis 18. Oktober) trägt daher in diesem Jahr das Motto „Gemeinsam über den Berg – Seelische Gesundheit in der Familie“ als bundesweite Aktionswoche mit über 600 Veranstaltungen. 

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) möchte aus diesem Anlass auf ihre Informationsangebote für Eltern und Kinder hinweisen, wie auch in Zeiten der Pandemie das seelische Wohlbefinden gestärkt werden kann. 

Die Angebote finden online als auch live an manchen Orten statt und klären über vielfältige Präventions- und Hilfsangebote auf:

                            ➝   Aktionsbündnis seelische Gesundheit / Veranstaltungskalender

Rückruf via Thule: Zubehör für Kinderwagen / Buggy
"Thule Spring Bumper Bar"

Weil bei dieser Charge ein kleines, rundes Plastikabdeckungsstück eventuell nicht vorhanden ist (Quetschgefahr beim Schließen), ruft Thule zurück:

  • Thule Spring Bumper Bar – 11300403
    (Haltestange für das Kind im Kinderwagen / Buggy)
    Verkauft nach dem 1. April 2021

Quelle mit weiteren Details zum Rückruf (Seite lädt evtl. etwas langsam): Thule Rückruf

Montag, 11. Oktober 2021

Deutsche Post plant Portoerhöhung zum 01.01.2022

Die Deutsche Post DHL Group plant, ihre Portokosten ab dem 01.01.2022 zu erhöhen. Als Gründe dafür nennt das Unternehmen die Kostensteigerungen durch höhere Lohn- und Transportkosten sowie die in den vergangenen Monaten stark gestiegene Inflationsrate. 

Wenn die Bundesnetzagentur die geplanten Preissteigerungen genehmigt, werden die Portokosten nach Plan ab dem 1. Januar 2022 wie folgt erhöht:

Briefe / Postkarten:

Standardbrief    0,85 €   (bisher: 0,80 €)
Kompaktbrief    1,00 €   (bisher: 0,95 €)
Großbrief          1,60 €   (bisher: 1,55 €)
Maxibrief           2,75 €   (bisher: 2,70 €)
Postkarte          0,70    (bisher: 0,60 €)

Zusatzleistungen:

Prio                                    1,10 €   (bisher:1,00 €)
Einschreiben Standard2    2,65 €  (bisher: 2,50 €)
Einschreiben Einwurf2      2,35 €  (bisher: 2,20 €)

Bücher- und Warensendung: 

Bücher- und Warensendung 500     1,95 €  (bisher: 1,90 €)
Bücher- und Warensendung 1000   2,25 €  (bisher: 2,20 €)

Nachsendeservice für Privatkunden

6-monatiger Nachsendeservice (Online-Preis)      23,90 €   (bisher: 23,90 €)
6-monatiger Nachsendeservice (Filialpreis)          26,90 €   (bisher: / )
12-monatiger Nachsendeservice (Online-Preis)   30,90 €   (bisher: 26,90 €)
12-monatiger Nachsendeservice (Filialpreis)       entfällt    (bisher: 29,90 €)

Quelle: Deutsche Post DHL Group

Samstag, 9. Oktober 2021

Bürger-Cert: neuer Newsletter "Sicher • Informiert" erschienen

Der neue, kostenlose Newsletter "Sicher • Informiert" vom Bürger-Cert (ein Projekt vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) ist wieder erschienen.

Diesmal über:
  • BloodyStealer: Cybercrime-as-a-Service
  • Hausroboter Astro: Ein Sicherheitsrisiko auf Rädern
  • SRH Holding durch Cyberangriff "on hold"
  • Netgear-Router lassen sich über die Kindersicherung hacken
  • Sicherheitslücke in digitaler Geldbörse: Apple Steal statt Apple Pay?

... und weiteren News, Infos und Warnungen im Zusammenhang mit Computer, Internet,
Handy / Smartphone & Co.: Bürger-Cert Newsletter "Sicher • Informiert"

Beliebteste Artikel