Mittwoch, 12. Dezember 2018

Online-Shopping: Vorsicht vor Fake-Shops in der Vorweihnachtszeit

Weihnachtsgeschenke online zu kaufen wird immer beliebter. Die Polizeiliche Kriminalprävention macht in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass auch unseriöse Anbieter und Kriminelle die Möglichkeiten des Internets für ihre Machenschaften nutzen.

Betrüger bieten über so genannte Fake-Shops, also gefälschte Verkaufsplattformen, entweder minderwertige Ware zu einem überhöhten Preis an oder liefern nach einer Vorauszahlung das Produkt gar nicht. Oft täuschen sie Lieferschwierigkeiten vor, um Betroffene daran zu hindern, bereits getätigte Überweisungen rückgängig machen zu können.

Wenn Sie glauben, Opfer eines Fake-Shops geworden zu sein, beachten Sie die Tipps der Polizei:
  • Sollten Sie bereits Geld für Ihren Kauf überwiesen haben, informieren Sie sich umgehend bei Ihrer Bank, ob Sie die Zahlung rückgängig machen können. Dies ist innerhalb eines bestimmten Zeitraums in der Regel noch möglich. Bei anderen Zahlungsarten (bspw. Bargeldtransfer) kontaktieren Sie sofort den Dienstleister und lassen ihn die Transaktion stoppen.

  • Sichern Sie alle Beweise für Ihren Online-Kauf: Ob Kaufvertrag, Bestellbestätigung oder E-Mails, bewahren Sie alle Belege für Ihren Kauf auf. Drucken Sie diese aus.

  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei: Mit den gesicherten Unterlagen sollten Sie sich möglichst sofort an die Polizei wenden und Strafanzeige erstatten. Auch wenn die strafrechtliche Verfolgung von Tätern schwierig ist, weil diese aus dem Ausland agieren, sollten Sie sich nicht von einer Anzeige abbringen lassen. Nur dann können Löschungen von Fake-Shops konsequent vorangetrieben werden.
Quelle: Polizeiliche Kriminalprävention

Achtung: E-Mail Bewerbungen mit Schadsoftware beziehen sich auf tatsächliche Stellenausschreibungen

Dass Cyberkriminelle E-Mails mit Schadsoftware im Anhang als "Bewerbungen" versenden, ist nichts Neues. Wir berichteten im Dezember 2016 von dieser Masche:

Die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) des Landeskriminalamts Niedersachsen berichtet nun allerdings von E-Mails mit Schadsoftware im Anhang, die - ebenfalls als Bewerbungen getarnt - sich auf tatsächliche Stellenausschreibungen bei meinestadt.de oder der Arbeitsagentur beziehen. Hier der Artikel dazu:

Dienstag, 11. Dezember 2018

Rückruf via Henkel: Bref Power Bakterien & Schimmel | Pattex Schimmel weg!

Weil sich der Sprühkopf eventuell von der Flasche lösen und dadurch Reinigungsmittel herausspritzen kann (Verletzungsgefahr der Augen) ruft Henkel folgende 2 Produkte zurück:
  1. Bref Power Bakterien & Schimmel (Spray)
  2. Pattex Schimmel weg! (Spray)
Weitere Details zum Rückruf des jeweiligen Produkts: 1 bzw. 2

Rückruf via HEMA: Milch-Nuss-Schokoladenbuchstaben (Erweiterung)

Dies ist eine Erweiterung des Rückrufs bestimmter Milch-Nuss-Schokoladenbuchstaben von HEMA.

HEMA ruft nun aus Sicherheitsgründen alle Milch-Haselnuss-Schokoladenbuchstaben, 160 g zurück. Es besteht Verletzungsgefahr durch eventuell enthaltener Plastikstücke in den Buchstaben. Der Rückruf betrifft ausschließlich die Milch-Nuss-Schokoladenbuchstaben, 160 g.

Kunden werden gebeten, diese Milch-Nuss-Schokoladenbuchstaben nicht zu verzehren, sondern in einer HEMA-Filiale gegen Erstattung des Kaufpreises zurückzugeben. Quelle mit weiteren Details: HEMA

Gesetzentwurf: Fahrverbote sollen eingeschränkt werden

Wie der Deutsche Bundestag mitteilt, sollen Fahrverbote aufgrund der Überschreitung des EU-Grenzwertes für Stickstoffdioxid eingeschränkt werden.

Es gibt dazu auch schon einen Gesetztenwurf, der besagt, dass solche Fahrverbote künftig in der Regel nur dann in Erwägung gezogen werden können, wenn in den betroffenen Gebieten ein Jahresmittelwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft überschritten wird. (Der EU-Grenzwert liegt bei 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft.)

Obendrein soll es Ausnahmen von den Verkehrsverboten geben: Dies betrifft
Kraftfahrzeuge der Schadstoffklassen Euro 6 sowie Euro VI, bestimmte Euro 4 und 5 sowie unter bestimmten Bedingungen nachgerüstete Busse, schwere Kommunalfahrzeuge und Handwerker- und Lieferfahrzeuge (2,8 bis 7,8 Tonnen).

Die Bundesregierung hat den Entwurf als "besonders eilbedürftig" erklärt.

Quelle mit weiteren Details: Deutscher Bundestag, hib 972/2018

Smart Toys: auf die Sicherheit achten

Unter "Smart Toys" versteht man Spielzeug, das sich u.a. per WLAN ins Internet einwählen kann und meist auch gewisse Sprach-und Lernfunktionen vorweist (es gibt aber auch "Smart Toys", die offline betrieben werden können). Pädagogisch gesehen ist so etwas verlockend: Spielen und gleichzeitig etwas dazulernen.

Allerdings hat eine integrierte WLAN-Funktion auch Nachteile: zwar können sich diese Spielzeuge - nach ihrer jeweiligen Software - z.B. auf die Lerngeschwindigkeit und das jeweilige Kenntnisniveau der Spieler einstellten. Sie können aber auch dazu genutzt werden, die Daten der Nutzer zu sammeln. In Verbindung mit dem WLAN lauern dadurch eventuell "Hintertürchen" in Sachen Sicherheit.

Und da wohl auch in diesem Jahr vermehrt solche "Smart Toys" unter den Weihnachtsbäumen auf die jungen Nutzer warten (diese Spielzeuge werden immer beliebter), hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) einige Tipps für den Umgang damit veröffentlicht:

Montag, 10. Dezember 2018

Streik bei der Deutschen Bahn: Die Rechte der Bahnreisenden

Seit diesem Montag (10.12.2018) gibt es Warnstreiks bei der Deutschen Bahn. Für Verbraucher, die auf die Bahn angewiesen sind, ist das ziemlich ärgerlich; sie müssen mit Verspätungen bis hin zu erheblichen Zugausfällen rechnen.

Aber Bahnreisende haben auch Rechte bei diesen Streiks; welche das sind, hat die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hier veröffentlicht:

ALDI SÜD warnt vor gefälschten Gutscheinen und Gewinnspielen

ALDI SÜD warnt vor gefälschten Gutscheinen und Gewinnspielen, die aktuell vermehrt über Facebook und per E-Mail verbreitet werden.

Der Discounter bittet Verbraucher, die eine solche Benachrichtigung erhalten, nicht auf die Aufforderungen in diesen einzugehen, keine darin enthaltene Links anzuklicken und keine persönlichen Informationen einzutragen oder zu nennen.

ALDI SÜD stellt klar, dass das Unternehmen nichts mit diesen Gewinnspielen oder Gutscheinen zu tun hat. Kunden können sich bei Fragen an den Kundenservice wenden.

Der Zoll informiert: Weihnachtsgeschenke aus dem Onlinehandel

Der Onlinehandel ist besonders auch in der Vorweihnachtszeit beliebt. So kann man bequem von daheim aus via Internet Weihnachtsgeschenke einkaufen.

Was viele Besteller nicht wissen: wenn Ware von einem Drittland aus in die EU geliefert wird, können darauf noch zusätzlich die Einfuhrabgaben, Zölle und Verbrauchsteuern anfallen. Ein vermeintliches Schnäppchen kann so ziemlich teuer werden.

Der Zoll erklärt hier, wie hoch die zusätzlichen Kosten in solchen Fällen werden können und was Online-Besteller sonst noch wissen sollten: Weihnachtsgeschenke im Onlinehandel

Sonntag, 9. Dezember 2018

Hormon-Cocktail: Gefahr durch Weichmacher im Haushalt

Wissenschafts-Wochenende im v-mag: diesmal über den Weichmacher "Bisphenol A".

Bisphenol A steckt in vielen Dingen im Haushalt: z.B. Plastikflaschen, Spielzeug oder Lebensmittelverpackungen. Die Substanz steht im Verdacht, die Fruchtbarkeit einzuschränken - obendrein ist die hormonelle Wirkung von Bisphenol A erwiesen.

Hier ein Video von der BR-Wissenssendung "Unkraut" darüber:

Video: Bayerischer Rundfunk | Unkraut auf YouTube

Und außerdem zum Thema unser Artikel mit Video:

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