Samstag, 20. Oktober 2018

ADAC-Test: LED-Fahrradleuchten überwiegend gut

Wer bei Dämmerung oder in der Dunkelheit mit dem Fahrrad unterwegs ist, sollte stets auf eine gute und passende Beleuchtung achten.

In einem Test von LED-Fahrradbeleuchtungen hat der ADAC jetzt zwölf verschiedene Sets zum Nachrüsten auf ihre Handhabung, lichttechnischen Eigenschaften, Sicht und auch Haltbarkeit untersucht.

Mehr als die Hälfte der Sets erhielt im Praxistest die Note „gut“, bei drei konnte allerdings nur die Note „ausreichend“ vergeben werden.

Cyberbetrug: Rechnungen gehen an falschen Empfänger

Linktipp von der Polizeilichen Kriminalprävention an alle Unternehmen:

Beugen Sie Cyberbetrug (#CyberScams) vor, indem Sie Ihre Mitarbeiter über die verschiedenen Arten von Betrug aufklären. Sind Sie mit Rechnungsbetrug vertraut? 

 Cyberkriminelle könnten an ein Unternehmen herantreten und behaupten, einen Kunden zu repräsentieren, der seine Bankverbindung geändert hat. Sie bitten dann darum, dass Zahlungen für alle neuen Rechnungen an dieses neue Konto gehen. Dies ist Rechnungsbetrug. Europol und BKA zeigen, wie man nicht zum Opfer wird. ⇒ Zum BKA

Freitag, 19. Oktober 2018

Schnelles Internet: Bundesförderung nur noch für Glasfaser

Aus der Antwort der Bundesregierung (PDF, 403 KB 19/4694) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (PDF, 124 KB 19/4272) geht hervor, dass im Rahmen der Bundesförderung für Breitbandausbau Projekte, die auf die Nutzung von Kupferkabel setzen (Vectoring beziehungsweise Super-Vectoring) nicht mehr gefördert werden.

Seit dem sechsten Förderaufruf im - nun novellierten - Förderprogramm seien seit dem Start am 1. August 2018 nur noch Anträge auf Gigabitanschlüsse möglich.

Dabei müsse die Glasfaseranbindung "direkt bis zum Teilnehmer reichen", schreibt die Bundesregierung.  |  Quelle: Deutscher Bundestag

Sicherheitslücken in diversen Computer-Anwendungen

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat verschiedene Warnhinweise für die hier genannten Computer-Anwendungen veröffentlicht und weist auf die dazugehörigen Sicherheitsmaßnahmen hin.

Mehr dazu nach dem Anklicken des jeweiligen Links:

Wochenreport 42/2018

Neueste Verbraucherwarnungen und Meldungen:


  • Rückruf: Petite Fleur Kräuter (Keiems bloempje met kruiden) - belgischer Weichkäse aus Rohmilch. Details: hier
  • Rückruf: Hoflaibchen Schnittkäse aus 100 % Rohmilch. Details: hier
  • Rückruf: "Tunas" Sesampaste Antep Fistikli Tahin Helvasi (Sesampaste mit Pistazien). Details: hier
  • Rückruf: BLAUSCHIMMEL ROHMILCHKÄSE, Weichkäse mind. 50 % Fett in Tr. Details: hier
  • Rückruf via adidas: Kinder-Bademode mit aufgedruckten 3 Streifen. Details: hier
  • Rückruf via TEDI: "Kaffeebecher to go" (3 €). Details: hier
  • Rückruf via SLV: Lampen "ADEGAN MANILA". Details: hier
  • Rückruf via HEMA: Butter-Spekulatiusrolle. Details: hier
  • Rückruf via Möbel Roller: Puzzlematte 10teilig. Details: hier

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 42/2018 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht (engl.): hier

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Mittwoch, 17. Oktober 2018

Verbraucherfrust beim Online-Kauf von Eintrittskarten

Onlinekäufe von Tickets sind immer wieder Grund für Verbraucherbeschwerden. Insbesondere Plattformen, auf denen Eintrittskarten weiterverkauft werden, bereiten Probleme.

Es existieren auch Mischformen, die beispielsweise eine Übersicht von Eintrittskarten anzeigen und dann auf Ticketbörsen weiterleiten. Für Verbraucher ist daher nicht unbedingt erkennbar, auf welcher dieser Plattformen sie sich befinden. Daher wissen sie oft nicht, dass sie nur Zweitkäufer sind.

Im Auftrag der Verbraucherzentrale Bayern hat die Universität Bayreuth daher ein rechtsvergleichendes Gutachten erstellt. Es gibt Einblick in die juristischen Bestimmungen für den Ticketzweitmarkt in ausgewählten europäischen Ländern. Demnach sind Intransparenz, mangelhafter Kundenservice und kaum Intervention gegen missbräuchliche Nutzung die Kernprobleme in diesem Bereich.

Eine Zusammenfassung dieses Gutachtens veröffentlichte das Marktwächter-Team der Verbraucherzentrale Bayern gemeinsam mit seinem Marktüberblick. Im Gutachten wurden auch die unterschiedlichen regulatorischen Bedingungen dokumentiert.

Den kompletten Marktüberblick und die Zusammen- und Langfassung des Gutachtens gibt es hier zum kostenlosen Herunterladen:
Quelle: vz Bayern / Marktwächter

Spiele-Apps für Kinder: Marktwächter mahnen wegen In-App-Käufe ab

"Kostenlose" Handy-Spiele können ganz schnell richtig ins Geld gehen, wenn den Nutzern während des Spiels kostenpflichtiges Zubehör angeboten wird, um damit bestimmte Ziele im Spiel zu erreichen. Durch sogenannte In-App-Käufe können die Spieler dann die virtuellen Güter gegen reales Geld erwerben.

Umso fragwürdiger erscheint diese Verkaufsstrategie, wenn sie ausgerechnet in Spielen auftaucht, deren Zielgruppe der Aufmachung nach jung Kinder sind und Käufe im Bereich von rund 100 € mit einem Klick getätigt werden können.

Die Marktwächter-Experten der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hat zwei Anbieter von Spiele-Apps für Kinder abgemahnt. Mehr dazu hier: Marktwächter mahnen hohe In-App-Käufe in Spiele-Apps für Kinder ab

Dienstag, 16. Oktober 2018

Das Hilfetelefon „Schwangere in Not“

Durch das Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt vom 1. Mai 2014 finden schwangere Frauen in Not- und Konfliktlage die Unterstützung, die sie benötigen. Ein zentrales Instrument des Gesetzes ist das Hilfetelefon „Schwangere in Not“.

Unter der kostenfreien Rufnummer 0800 40 40 020 bietet es eine vertrauliche und anonyme Erstberatung zu allen Fragen rund um das Thema Schwangerschaft.

Das Hilfetelefon steht nicht nur Schwangeren selbst, sondern auch ihrem sozialen Umfeld und Fachkräften zur Verfügung. Es kann rund um die Uhr an allen Tagen im Jahr kontaktiert werden und vermittelt auf Wunsch an eine Schwangerschaftsberatungsstelle vor Ort weiter. Die Beratung wird barrierefrei sowie in 17 Fremdsprachen angeboten.

Das ergänzende Internetangebot https://www.geburt-vertraulich.de ermöglicht es, sich online zu informieren und bietet per Chat und E-Mail ebenfalls eine kostenfreie, vertrauliche und anonyme Beratung.

Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Forschung: Winzige Sensoren können Mängel an Brücken aufspüren

Der Einsturz einer Autobahnbrücke in Genua am 14. August 2018, bei dem mindestens 300 Menschen ums Leben kamen, löste auch hierzulande Entsetzen und Mitgefühl für Überlebende und Hinterbliebene aus. Die als "marode" beschriebene Brücke war während eines Unwetters eingestürzt. (Siehe z.B. Meldungen auf Tagesschau online hier und da)

Da kommt unwillkürlich auch Angst auf; denn dass es in Deutschland mancherorts mit dem Zustand der Straßen und Brücken auch nicht gerade zum Besten steht, muss man Verkehrsteilnehmern wohl kaum explizit erklären.

Wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mitteilt, haben Forscher vom Fraunhofer Institut nun ein Sensorsystem entwickelt, das den Zustand von Brücken dauerhaft überwachen kann. Per Funk können dann die von den Sensoren gemessenen Daten übertragen und ausgelesen werden.

Mehr darüber hier: BMBF / Winzige Sensoren spüren Mängel an Brücken auf

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