Samstag, 24. September 2022

Deutscher Lungentag 2022: Rauchfrei in den Herbst

Mehr als acht von zehn Lungenkrebsfällen sind auf das Rauchen zurückzuführen. Wer raucht, erkrankt zudem häufiger an Atemwegsinfektionen. Auch gibt es Hinweise darauf, dass Rauchen zu den Risikofaktoren für einen schweren Verlauf der COVID-19-Erkrankung zählt. 

Und weil Tabakkonsum für Lungenkrebs der Risikofaktor Nummer eins sowie heute (24.09.2022) "Deutscher Lungentag" ist, gibt es hier eine Auflistung zu den Webseiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA) mit ihren Unterstützungsangebote für den Rauchstopp:

  • Online-Ausstiegsprogramm: Infos und Tipps zum Thema Rauchen/Nichtrauchen mit Forum, Chat, unterstützender täglicher E-Mail und persönlichen rauchfrei-Lotsinnen und Lotsen unter: www.rauchfrei-info.de

  • Telefonische Beratung zur Rauchentwöhnung: Kostenlose Rufnummer 0 800 8 31 31 31 – erreichbar montags bis donnerstags von 10 bis 22 Uhr und freitags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr

  • Informationsbroschüren: „Ja, ich werde rauchfrei“ oder „Rauchfrei in der Schwangerschaft und nach der Geburt“: Die Broschüren können kostenfrei bestellt oder direkt heruntergeladen werden unter: https://shop.bzga.de

  • START-Paket zum Nichtrauchen: Broschüre „Ja, ich werde rauchfrei“, ein „Kalender für die ersten 100 Tage“, ein Stressball und andere hilfreiche kostenlosen Materialien. Bestellung per E-Mail: bestellung(at)bzga.de

Die BZgA beteiligt sich mit ihren Rauchstopp-Angeboten an der Bundesinitiative „Rauchfrei leben – Deine Chance“: www.nutzedeinechance.de

Freitag, 23. September 2022

Wochenreport 38/2022

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf via Primark: Kinder-Bambusteller "Winnie the Pooh"
    Details: hier
  • Rückruf / Achtung, Milch-/ Ei-Allergiker :
    Käse Giovanni Ferrari  Grana Padano Riserva
    Details: hier
  • Rückruf: The Organic Crave  Protein Chips Cheese
    Details: hier
  • Risiko des Erstickens: Kindsgut  Rasseln aus Holz, Rattles Maracas
    Details: hier
  • Rückruf / Achtung, Milch-Allergiker:
    Apostels veganer Zaziki, Becher à 150 g 
    Details: hier
  • Rückruf von Make-up Produkten:
    - M.Asam  Magic Finish SUPERCHARGE SERUM FOUNDATION 30 ml, 360 true beige
    - M.Asam  Magic Finish SUPERCHARGE SERUM FOUNDATION 30 ml, 120 soft ivory
    Details: hier
  • Rückruf: PRAN  Dry Bay Leaf (getrocknete Lorbeerblätter), 50 g
    Details: hier

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 38/2022 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier

(Links kann man unter "Notifying Country" ein jeweiliges Land auswählen und dann darunter auf das blaue Feld mit "Search" klicken; so erhält man nur die Berichte für das ausgewählte Land heraus-gefiltert und angezeigt.)

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 22. September 2022

Gasknappheit: Elektrische Heizungen wirklich die Lösung?

Aufgrund der drohenden Gasknappheit decken sich viele Verbraucher derzeit mit Heizlüftern und anderen elektrisch betriebenen Direktheizungen ein. 

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg weist allerdings darauf hin, dass solche Heizungen bestenfalls eine sehr teure Notlösung sind. 

Typischerweise hat ein Haushalt jährlich einen Stromverbrauch von 2.000 – 3.500 Kilowattstunden zuzüglich eines Wärmeverbrauchs von 10.000 – 35.000 Kilowattstunden. Würde der komplette Wärmeverbrauch über die Steckdose abgedeckt werden, steigt die Stromrechnung auf ein Fünf- bis Zehnfaches an. Wobei es gleich ist, ob Heizlüfter, Elektro-Radiatoren oder Infrarotheizungen genutzt werden, um die Räume zu erwärmen. 

Der Energieaufwand ist für alle direkten elektrischen Wärmeanwendungen grundsätzlich derselbe: Es bedarf einer Kilowattstunde Strom, um eine Kilowattstunde Wärme zu erhalten. Für Kunden mit Altverträgen, die einen Gaspreis von etwa 14 Cent pro Kilowattstunde und für Strom um die 41 Cent pro Kilowattstunde zahlen, ist es ökonomisch nicht sinnvoll, mit Strom zu heizen, so lange Gas verfügbar ist.  

Anders verhält es sich bei Wärmepumpen: Sie gewinnen die gleiche Menge an Wärme aus einem Viertel des Stroms und gelten daher ökonomisch wie ökologisch als empfehlenswerte Heiztechnik. Die Installation einer Wärmepumpe geht jedoch mit zeitlichem Vorlauf wie auch erheblichen Investitionskosten einher - daher ist ihre Anschaffung eine mittel- bis langfristige Lösung.

Mittwoch, 21. September 2022

Stichprobe: Vereinzelt noch Titandioxid in Lebensmitteln vorhanden

Da bei der Einnahme von Titandioxid eine erbgutschädigende und krebserregende Wirkung nicht ausgeschlossen werden kann, ist er als Zusatzstoff in Lebensmitteln seit dem 8. August 2022 EU-weit verboten. 

Einige Produkte mit Titandioxid (E171 ) sind lange haltbar und dürfen noch bis zum Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums verkauft werden. Titandioxid verleiht Produkten wie Glasuren oder Zuckerperlen einen weißen Glanz. Es wurde auch zum Einfärben von Lebensmitteln wie Marshmallows oder Mayonnaise verwendet. 

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hat in einer Stichprobe Mitte August in Supermärkten, Discountern und Drogeriemärkten die dort verkauften Lebensmittel näher unter die Lupe genommen und festgestellt, dass einzelne Produkte noch Titandioxid enthielten; das Mindesthaltbarkeitsdatum war bei ihnen noch nicht abgelaufen. 

Demnach war der Zusatzstoff in Nahrungsergänzungsmitteln am häufigsten zu finden - aber auch Kuchendekor, Kaugummis und Lutscher mit Titandioxid in der Zutatenliste lagen noch in den Regalen. In Produkten mit kurzem Mindesthaltbarkeitsdatum wie beispielsweise Mozzarella war der umstrittenen Zusatzstoff nicht mehr vorhanden. 

Tipp der Verbraucherzentrale: Wer ganz auf Titandioxid verzichten möchte, sollte einen Blick auf die Zutatenliste werfen. Produkte mit der Zutat „Titandioxid“ oder „E171“ sollten besser nicht mehr im Einkaufswagen landen.

Dienstag, 20. September 2022

Achtung, Phishing: Keine Verifizierung für Energiepauschale nötig!

Die Verbraucherzenrtrale Nordrhein-Westfalen warnt vor Kriminellen, welche die angekündigte Energiepauschale der Bundesregierung für Betrugsversuche nutzen. 
  • In E-Mails von angeblichen Banken behaupten sie, dass zur Auszahlung der Pauschale die persönlichen Daten der Empfängerf abgeglichen werden müssten. 
  • Als SMS kommen gefälschte Nachrichten des "Bundesministeriums der Finanzen". 

Die Verbraucherzentrale rät: Fallen Sie nicht auf diesen Trick herein! Keine Bank oder Sparkasse muss Daten zur Auszahlung der Energiepauschale prüfen. Die Auszahlung erfolgt über den Lohn oder das Gehalt. 

Auch das Bundesfinanzministerium warnt auf seiner Webseite: 

Phishing-SMS im Umlauf 

Derzeit geben sich Unbekannte per SMS als das Bundesfinanzministerium (BMF) aus. Sollten Sie derartige SMS erhalten, klicken Sie bitte nicht auf enthaltene Links und antworten Sie nicht.

Montag, 19. September 2022

Gasumlage, Preissprünge und Hilfsmöglichkeiten: FAQ zur Gaskrise

Derzeit schießt der Gaspreis fast buchstäblich "durch die Decke". Viele Verbraucher sind anhand entsprechender Post von ihren Gasversorgern sehr beunruhigt. Und als ob das nicht schon genug wäre, kommt Ende Oktober auch noch die Gasumlage hinzu. 

Da stellt sich u.a. die Frage: Sind solche Preissprünge überhaupt noch rechtens bzw. muss man die Erhöhungen einfach so hinnehmen? 

Das Netzwerk der Verbraucherzentralen hat daher auf seiner Webseite eine Orientierung zu wichtigen Fragen veröffentlicht:

                                    ➝   Gasumlage, Preissprünge und Hilfsmöglichkeiten: FAQ zur Gaskrise

Kostenlose ADAC Spritpreise-App jetzt auch für E-Autofahrer

Mit der ADAC Spritpreise App haben Autofahrer einen schnellen Überblick, wo im Umkreis oder auf der Route die günstigste Tankstelle zu finden ist. 

Seit Anfang September wird dieses Angebot erweitert und auch Fahrer von Elektroautos können schnell und einfach die nächste Ladestation finden sowie sich dorthin navigieren lassen. 

Unter den hinterlegten rund 82.000 Säulen mit 220.000 Ladepunkten können die Nutzer bequem nach kW-Leistung, Steckertypen, Bezahlarten und Betreibern filtern. Neben der genauen Position der Ladesäulen bietet die App darüber hinaus die Anzahl der jeweils zur Verfügung stehenden Ladepunkte. 

Für einen bessere Planung gerade längerer Fahrten können Ladestationen auch als Favoriten gemerkt und in die Routenplanung integriert werden. Außerdem neu in der App und gerade mit dem Auslaufen des Tankrabatts und den hohen Spritpreise von Vorteil: Die fünf günstigsten Tankstellen entlang einer eingegebenen Route lassen sich einfach anzeigen, als zusätzlicher Wegpunkt auswählen und nach Nähe zum Ziel oder zum Startpunkt filtern. 

Weitere Neuerung in der App sind zusätzliche Verkehrsmeldungen entlang der Route, ein neu gestaltetes Menü sowie die Filtermöglichkeit nach Tankstellenbetreibern. Zusätzlich lässt sich der Sprit nun direkt an der Zapfsäule mit dem Smartphone vom Auto aus bezahlen. 

Die ADAC Spritpreise-App ist kostenlos im App-Store und im Google Play-Store erhältlich. Weitere Informationen und die Links zum Download der App gibt es auf der Webseite vom ADAC hier: 

                                                                       ➝   ADAC Spritpreise App

Samstag, 17. September 2022

Bürger-Cert: Neuer Newsletter "Sicher • Informiert" erschienen

Der neue, kostenlose Newsletter "Sicher • Informiert" vom Bürger-Cert (ein Projekt vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) ist wieder erschienen.

Diesmal über:
  • Hohe Energiepreise: BSI warnt vor Phishing-Versuchen
  • Linux im Fadenkreuz
  • Digitale Identität ja, aber sicher!
  • Nicht alles bei Chrome glänzt
  • Schwachstelle in Microsoft Teams
  • BSI-Tipps zum sicheren Bezahlen
... und weiteren News, Infos und Warnungen im Zusammenhang mit Computer, Internet,
Handy / Smartphone & Co.: Bürger-Cert Newsletter "Sicher • Informiert"

Freitag, 16. September 2022

Bundesrat stimmt Covid-19 Schutzgesetz zu

Heute (16.09.2022) hat der Bundesrat dem dem "Gesetz zur Stärkung des Schutzes der Bevölkerung vor Covid-19" zugestimmt, das der Bundestag am 8. September 2022 verabschiedet hatte. 

"Nach Ausfertigung und Verkündung des COVID-19 -Schutzgesetzes kann es in Teilen bereits am 24. September 2022 in Kraft treten. Die darin enthaltenen Rechtsgrundlagen für Schutzmaßnahmen werden vom 1. Oktober 2022 bis 7. April 2023 gelten."   Quelle: Bundesrat

Das Gesetz soll folgende Punkte regeln können: 

  • Schutz vulnerabler Gruppen 
  • Regelungen zur Pflege 
  • Erfassung von Tests und Infektionen 
  • Masken-Regelungen und Kinderkrankentage 
  • Keine grundsätzliche Maskenpflicht in Flugzeugen 
  • Pflegende Angehörige und Kinderkrankentage

Die Details dazu gibt es hier: ➝ Gesetzbeschlüsse des Bundestages / Infektionsschutzgesetz

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