Sonntag, 23. Juli 2017

"Sommersprossen" auf dem "Gesicht" der Sonne: Sonnenflecken

Wissenschafts-Wochenende im v-mag: diesmal mit einem Video, das eine Gruppe Sonnenflecken zeigt.

Eine aktive Region auf der Sonne - ein Gebiet mit intensiven und komplexen Magnetfeldern - hat sich in diesem kurzen Video in das gefilmte Sichtfeld auf die Sonne geschoben und es scheint so, als ob sie ziemlich schnell wachsen würde. Die Aufnahmen stammen von der NASA-Mission "Solar Dynamics Observatory" und wurden im Zeitraum vom 5. bis 11. Juli 2017 gefilmt.

Solche Sonnenflecken sind eine normale Erscheinung auf der Sonne; wenngleich derzeit weniger häufig, da die Sonne in ihrem Sonnenfleckenzyklus auf ein Fleckenminimum zusteuert. So ein Zyklus tritt regelmäßig (allerdings nicht exakt gleichmäßig) auf und dauert durchschnittlich ca. 11 Jahre (Schwabezyklus genannt).

Die Sonnenflecken im folgenden Video sind die ersten, die auftauchten, nachdem die Sonne für 2 Tage "fleckenlos" war und gleichzeitig gehören sie zur derzeit einzigen Sonnenfleckengruppe.

Zwar erscheinen sie in diesen Aufnahmen ziemlich klein - wie Sommersprossen auf dem "Gesicht" der Sonne - aber die Größe ist relativ: der dunkle Kern dieser Gruppe ist größer als die Erde (der blaue Punkt im Video unterhalb der Sonnenflecken symolisiert die ungefähre Größe der Erde):


Credit: NASA’s Goddard Space Flight Center/SDO/Joy Ng, producer
Music credit: ‘The Answer’ by Laurent Levesque [SACEM] from Killer Tracks

Samstag, 22. Juli 2017

Bürger-Cert: neuer Newsletter "Sicher • Informiert" erschienen

Der neue Newsletter "Sicher • Informiert" vom Bürger-Cert (ein Projekt vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) ist wieder erschienen.

Diesmal mit Infos u.a. über:
  • Hacking: 500 Millionen Zugangsdaten im Web-Untergrund entdeckt
  • Support-Betrug: Angst vor Erpresser-Trojanern wird ausgenutzt
  • Mobile Ransomware: LeakerLocker droht mit Datenveröffentlichung
  • Internet-Sicherheit: Sicherheitsprobleme im öffentliche WLAN
Und weiteren Warnungen, Tipps und Hinweise, die man als User von Computer, Handy/Smartphone und Co. lesen sollte: Bürger-Cert Newsletter "Sicher • Informiert"

Rückruf via Lidl: „Alesto Gojibeeren getrocknet, 100 g“

Der italienische Hersteller V. Besana S.p.A. ruft aktuell das Produkt „Alesto Gojibeeren getrocknet, 100 g“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.10.2017 und den Losnummern L7057001 und L7057002 zurück. Grund dafür: Im Rahmen von Eigenuntersuchungen wurden Salmonellen nachgewiesen.

Das betroffene Produkt wurde bei Lidl Deutschland in den Bundesländern Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein verkauft. Es kann gegen Erstattung des Kaufpreises in jeder Lidl-Filiale auch ohne Kassenbon zurückgegeben werden. Quelle mit weiteren Infos: lebensmittelwarnung.de und Lidl.

Rückruf: Getränk "Das fränkische Energy Johannisbeere"

Die Wernecker Bierbrauerei GmbH & Co. KG ruft wegen Berstgefahr der Flaschen das Produkt ""Das fränkische Energy Johannisbeere" in der 0,33 ltr. Flasche mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 09.06.2018 zurück.

Die Brauerei empfiehlt die Flaschen nicht zu öffnen und nicht zu konsumieren, sondern diese in den Getränkemarkt zurückzubringen. Der Kaufpreis wird erstattet. Quelle mit weiteren Infos: lebensmittelwarnung.de

Angriffe von Kühen auf Wanderer: Eine Alm ist kein Streichelzoo

Da es immer mal wieder Angriffe von Kühen auf Wanderer gibt - manchmal sogar mit tödlichem Ausgang, hat die Landwirtschaftskammer Tirol ein Video veröffentlicht, in dem die richtigen Verhaltensregeln bei Begegnungen mit den Tieren erklärt werden:


Video: Landwirtschaftskammer Tirol auf YouTube

Freitag, 21. Juli 2017

Apple-Anwendungen: verschiedene Sicherheitsupdates veröffentlicht

Wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bekannt gab, hat Apple für einige Anwendungen Sicherheitsupdates veröffentlicht. Details dazu nach dem Anklicken des jeweiligen Links:

Wochenreport 29/2017

Neueste Verbraucherwarnungen und Meldungen:

  • Rückruf: Bauernsalami im Ring, 300 g von der Fleischerei Schmidt & Sohn GmbH - Salmonellen. Details (PDF, 86 KB): hier
  • Verzehrwarnung: "Minkenhus Spanischer Blütenpollen" - erhöhter PA-Wert (Pyrrolizidinalkaloide). Details: hier
  • Rückruf: „Landjunker Hackfleisch gemischt, 500g“ mit dem Verbrauchsdatum 17.07.17 (mögliche Fremdkörper aus blauem Plasitk). Details: hier
  • Rückruf via KiK: „LED Dekoleuchte“ (Brandgefahr). Details: hier

Neueste Öko-News und Tests:

Links zu weiteren Artikeln:  hier

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 29/2017 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht (engl.): hier

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 20. Juli 2017

Tipps und Hinweise vom Auswärtigen Amt: Endlich Urlaub - aber sicher!

Das Auswärtige Amt hat einen Artikel veröffentlicht, in dem Reisende Tipps und Hinweise für einen sicheren Urlaub im Ausland erfahren können: Auswärtiges Amt / Endlich Urlaub - aber sicher!

Ferner wurde heute (20.07.2017) ebenfalls vom Auswärtigen Amt veröffentlicht, dass die Reise- und Sicherheitshinweise für die Türkei verschärft wurden: Türkei: Reise- und Sicherheitshinweise

Hilfe bei unerlaubter Telefon­werbung (Cold Calls)

Unter "Cold Calls" versteht man Anrufe von Werbern, die den Angerufenen versuchen, Waren oder Dienstleistungen am Telefon anzudrehen (z.B. Zeitungsabos, neuer Stromanbieter etc.) - und dies ohne vorherige Erlaubnis der Angerufenen. Es handelt sich hierbei um unerlaubte Telefon­werbung, bei der die Bundesnetzagentur ein Bußgeld von bis zu 300.000 Euro verhängen kann.

Auch darf eine Rufnummernunterdrückung bei Werbeanrufen nicht erfolgen; sie kann mit Bußgeldern bis zu 100.000 Euro geahndet werden.

Die Werber versuchen natürlich, eine solche Strafe zu umgehen, in dem sie behaupten, der Verbraucher habe eine angebliche Einwilligung gegeben. Beliebt ist beispielsweise die Behauptung, dass der Angerufene an einem Online-Gewinnspiel teilgenommen und hierbei sein Einverständnis erklärt hat.

Die Bundesnetzagentur erklärt dazu: "Eine Werbeeinwilligung ist eine konkrete Erklärung einer Verbraucherin oder eines Verbrauchers, dass sie/er mit einem Werbeanruf einverstanden ist. Die Erklärung ist nur dann wirksam, wenn die Verbraucherin oder der Verbraucher bei deren Abgabe erkennen kann, welches Unternehmen, welche Dienstleistung oder Produktgruppe telefonisch bewerben möchte. 

Die Erklärung muss also transparent und verständlich sein. Eine Einwilligung zu Beginn des Telefonats einzuholen, ist nicht erlaubt. Vielmehr muss sie bereits vor dem Anruf vorliegen"

Verbraucher, die von "Cold Calls" betroffen sind, können dies bei der Bundesnetzagentur melden. Zur Webseite mit dem Meldeformularen: Be­schwer­de ein­rei­chen

Informationen darüber, wann die Bundesnetzagentur in Fällen von unerlaubter Telefonwerbung und Rufnummernmissbrauch eingreifen kann, gibt es in der Beschwerdeordnung.

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