Mittwoch, 31. Januar 2018

Sicherheitsupdate für Joomla!

Dies ist eine Warnmeldung om Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Joomla! schließt vier Sicherheitslücken im Joomla! Content Management System.

Betroffen sind folgende Systeme:
  • Joomla! vor 3.8.4
  • Apple macOS
  • GNU/Linux
  • Microsoft Windows
Empfehlung: Aufgrund der Verbreitung von Joomla! werden Sicherheitslücken üblicherweise kurz nach Bekanntwerden aktiv in betroffenen Programmversionen ausgenutzt, daher sollten Sie Joomla! zeitnah über die referenzierte Download-Seite auf die Version 3.8.4 aktualisieren.

Kostenlose Infos über Abrechnungsbetrug in der ambulanten Pflege

Auch wenn die meisten Pflegeanbieter vertraglich abgemachte Leistungen erbringen und korrekte Rechnungen dafür ausstellen, sollten Pflegebedürftige oder Angehörige Rechnungen, die sie dafür quittieren sollen, genau überprüfen.

Denn was viele Betroffene nicht wissen: unterschreiben sie für Leistungen, die nicht tatsächlich erbracht wurden, ist das für sie nicht nur ein finanzieller Nachteil; sie machen sich eventuell durch eine solche Unterschrift sogar selbst strafbar.

Die Verbraucherzentrale Bremen hat für Betroffene daher einen Info-Flyer zum kostenlosen Herunterladen zur Verfügung gestelle, in dem u.a. die verschiedenen Arten von Abrechnungsbetrug beschrieben werden und erklärt wird, was Pflegebedürftige oder Angehörige sonst noch diesbezüglich wissen sollten.

Direkter Downloadlink (PDF, 2.0 MB) : Flyer Abrechnungsbetrug

Schweden führt Handyverbot am Steuer ab 1. Februar 2018 ein

Schweden-Reisende, aufgepasst: in Schweden gilt ab dem 01.02.2018 das Handyverbot am Steuer.

Damit verbietet nun auch das letzte europäische Land das Benutzen eines Mobiltelefons während der Autofahrt. Wer jetzt als Fahrzeugführer beim Telefonieren oder Nachrichtenscheiben erwischt wird, muss eine Geldbuße von 160 Euro zahlen.

Wie teuer das Telefonieren im Auto in weiteren 29 europäischen Staaten ist, hat der ADAC in einer aktuellen Übersicht zusammengestellt (Infografik kann durch Anklicken vergrößert werden):

    Quelle: ADAC e.V.

Der Automobilclub macht zudem darauf aufmerksam, dass immer mehr Länder auch für Radfahrer ein direktes oder indirektes Handyverbot aussprechen. Demnach gilt dies bereits in Frankreich, Großbritannien, Österreich, Schweiz, Spanien und Ungarn. Dabei ist unterschiedlich geregelt, ob die Nutzung des Smartphones generell untersagt ist oder ob man – wie beispielsweise in Ungarn – das Mobiltelefon mit einem Bluetooth-Headset benutzen darf. In Spanien sind alle Arten von Kopf- und Ohrhörer verboten.

Falschgeld - und wie man es erkennt

Dies ist eine Mitteilung von der Polizeilichen Kriminalprävention:

"Echter Geldschein oder plumpe Fälschung? Immer wieder werden „Blüten“ von Geldscheinen in Umlauf gebracht, die den echten Banknoten auf den ersten Blick täuschend ähnlich sehen.

Falschgeld kann überall angeboten werden: Zum Beispiel an der Haustür, im Gedränge an der Kaufhauskasse oder am Fahrkartenschalter.

Der wichtigste Komplize vieler Geldbetrüger ist die Leichtgläubigkeit ihrer Opfer. Und Opfer werden kann tatsächlich jeder. Deshalb ist es buchstäblich bare Münze wert, rechtzeitig seinen Blick zu schärfen. Denken Sie daran: Manche "Blüten" können Sie richtig teuer zu stehen kommen. Denn wenn Sie Falschgeld entgegennehmen und dies zu spät bemerken, haben Sie gleich den doppelten Schaden: Sie bekommen keine Entschädigung und machen sich - wenn Sie das Falschgeld weitergeben – überdies sogar strafbar.

Viele Täter reagieren auf die Entwicklungen des Technikmarktes erstaunlich flexibel. Die meisten Farbkopierer sind inzwischen mit Codierungssystemen ausgerüstet, mit dem sich eine Farbkopie dem jeweiligen Kopierer genau zuordnen lässt. Deshalb weichen immer mehr Täter bei der Herstellung ihrer "Blüten" auf die Hilfe eines Computer-Scanners aus.

Würden Sie es erkennen, wenn Ihnen jemand falsche Banknoten „unterjubelt“?

Die Deutsche Bundesbank informiert auf ihrer Homepage über die Sicherheitsmerkmale von Euro-Banknoten."

Zu diesem Thema gibt es auch noch ein kostenloses Info-Blatt zum Downloaden: Wenn Kunden mit Falschgeld bezahlen




Dienstag, 30. Januar 2018

Sicherheitsupdate für Mozilla Firefox

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Mozilla veröffentlicht außerhalb der üblichen Release-Zyklen ein Sicherheitsupdate für den Firefox Browser, um damit eine Sicherheitslücke zu beheben.

Betroffen sind folgende Systeme:
  • Mozilla Firefox vor 58.0.1
  • Apple macOS
  • GNU/Linux
  • Microsoft Windows
Empfehlung: Da der Hersteller die Sicherheitslücke als kritisch einstuft, sollten Sie den Browser möglichst zügig auf die neueste Version aktualisieren. Die Software können Sie über die angegebene Update-Seite laden und entsprechend den Anweisungen installieren.

Warnung vor Windows-Verschlüsselungstrojaner "Rapid"

Bislang zwar (noch) nicht weit verbreitet - aber dennoch gefährlich: die Ransomware (Erpresser-Software) namens "Rapid", die stetig neue Dateien auf Windows-Computern verschlüsselt.

Sie setzt sich im Autostart fest und verschlüsselt selbst nach einem Neustart des Betriebssystems munter weiter neu hinzugekommene Dateien. Siehe dazu auch diesen Artikel von heise.de: Verschlüsselungstrojaner Rapid macht es sich dauerhaft auf Computern gemütlich

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät:

Zur Schadensbegrenzung sollten Betroffene Rapid entfernen, denn es existiert noch kein Entschlüsselungswerkzeug. In Windows 10 gelangen Sie über den Windows Task Manager in den Reiter "Autostart". Kniffelig daran: Der Dateiname von Rapid variiert. Es handelt sich auf jeden Fall um eine ausführbare Datei mit der Endung .exe, die gelöscht werden sollte. 

Allgemeine Informationen zu Ransomware hält das BSI hier bereit: Ransomware

Kostenloser Saisonkalender: Jahresplan für einheimische Obst- und Gemüsesorten

Es spricht viel dafür, sich für heimisches Obst und Gemüse zu entscheiden. Es enthält in der Regel weniger Rückstände von Pflanzenschutzmitteln als importierte Ware. Dazu kommt, dass die Preise für saisonale Früchte und Gemüsesorten in der Haupt-Erntezeit meist am niedrigsten sind. Das große Angebot drückt die Preise.

Außerdem können durch den Kauf lokaler Erzeugnisse die heimischen Bauern und mit der Landwirtschaft verbundene Arbeitsplätze unterstützt werden. Und durch die kurzen Transportwege werden Energie und Treibhausgase gespart.

Nur: wann wächst hier bei uns welches Obst und Gemüse? Dies beantwortet ein Saisonkalender, den die Verbraucherzentrale Hessen zum kostenlosen Herunterladen und Ausdrucken als Einkaufshilfe online gestellt hat.

Der Saisonkalender zeigt übersichtlich und auf einen Blick, wann Erdbeeren, Kopfsalat & Co. hierzulande im Freien reifen. Anhand von vier Symbolen wie einer Sonne oder einer Lagerkiste lässt sich schnell erkennen, in welchen Monaten das Obst und Gemüse draußen wächst oder eher aus dem Treibhaus, dem unbeheizten Folientunnel oder dem gekühlten Lager kommt:

Montag, 29. Januar 2018

Rückruf: iglo Rahm-Spinat, 800g-Packung

iglo ruft vorsorglich folgendes Produkt zurück:
  • "iglo Rahm-Spinat", 800g-Packung
      Mindesthaltbarkeitsdatum: 09.2019
      Code: L7257AJ005 / Uhrzeit: 23:00-3:00
Grund für den Rückruf: es kann sein, dass in dem o.g. Produkt kleine schwarze Plastikteile von ca. 8 mm Länge und ca. 4 mm Breite vorkommen. Diese könnten scharfe Kanten aufweisen, so dass beim Kauen oder Schlucken ein gewisses Verletzungsrisiko besteht.

Packungen aus der Charge sind ausschließlich in die Verkaufsstellen in die Bundesländer Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Baden Württemberg geliefert worden. Quelle mit weiteren Infos u.a. zur Erstattung des Kaufpreises (PDF, 482 KB): Rückruf Iglo Rahm-Spinat 800g

Kostenfreie Bildungsangebote für Ehrenamtliche & Vereine

Ein Hinweis vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI): 

Ehrenamtliche und Vereine aufgepasst! Das Projekt "Digitale Nachbarschaft" von Deutschland sicher im Netz e.V. führt seine kostenfreien Bildungsangebote auch 2018 weiter fort.

Die Themen reichen von rechtssicheren Webpräsenzen über datensichere Mitgliederverwaltung bis zum Passwortschutz und verschlüsselter Kommunikation. Eine Anmeldung zu den Webinaren und Selbstlernlektionen ist über die Webseite der Initiative möglich. https://www.digitale-nachbarschaft.de/

Klimagasemissionen stiegen im Jahr 2016 erneut an

Wie Berechnungen des Umweltbundesamts (UBA) ergeben, wurden im Jahr 2016 in Deutschland insgesamt 909,4 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente ausgestoßen. Das sind 2,6 Millionen Tonnen mehr als 2015 und die zweite Steigerung in Folge.

Demnach sind auch die Emissionen des Verkehrs erneut angestiegen und liegen mit 166,8 Millionen Tonnen wieder oberhalb der Emissionen des Jahres 1990.

Den größten Anteil daran habe laut UBA mit 96 Prozent der Straßenverkehr, dessen Emissionen um 3,7 Millionen Tonnen angestiegen sind. Der Grund dafür sei, dass immer mehr Güter auf der Straße transportiert werden. Auch bleibe der Trend zu immer größeren und schwereren Autos ungebrochen.

Sonntag, 28. Januar 2018

Flug in den Orionnebel

Wissenschafts-Wochenende im v-mag: diesmal mit einer Reise in den Orionnebel.

Im Sternbild des Orion liegt auch der Orionnebel. Er ist ein Emissionsnebel, der selbst Licht in verschiedensten Farben ausstrahlt (emittiert) und dessen Beschaffenheit die Bildung von Molekülen ermöglicht. Daher gehört er zu den Molekülwolken.

Erzeugt wird das Licht durch helle, massive Sterne, die das Gas des Orionnebels dermaßen erhitzen und damit zum Glühen bringen, so dass es von selbst leuchtet. Dadurch unterscheiden sich Nebel dieser Art von Reflexionsnebel, die lediglich von außen eingestrahltes Licht reflektieren.

Im folgenden Video wurde ein "Flug" durch den Orionnebel visualisiert; die dafür verwendete Bilddatei wurde vom Hubble-Teleskop aufgenommen.

Die Reise führt zunächst durch eine Gasschicht oberhalb des Nebels, die "Schleier" genannt wird. Dann geht es hinab auf die gashaltige Oberfläche, die einen Ausblick auf die Struktur der Region bietet. Dort haben Winde und Strahlung aus dem Zentrum heraus ein "Tal" erschaffen.

Nach und nach erkennt man dann auch runde, kaulquappenartige Strukturen. Solche Objekte entstehen, weil die Sonnenwinde, die durch die hellen, massiven Sterne erzeugt werden, das Gas und den Staub um neu gebildete Sterne zurück"pusten". Diese Objekte werden Protoplanetare Scheiben genannt; in ihnen können neue Planeten entstehen.

Mit etwas Phantasie könnte man den Orionnebel als eine Art "Brutkasten" für die ihn ihm enthaltenen Bestandteile sehen, durch die neue Planeten und Sterne entstehen können:


Video: Hubble Space Telescope auf YouTube | Credit: Frank Summers, Greg Bacon, Zolt Levay, Lisa Frattare, Massimo Robberto (STScI) | Acknowledgment: Robert Gendler | Music: "Blizzard (PON I)", Kai Engel, CC BY-NC

Samstag, 27. Januar 2018

Rückruf via ALDI Nord: "King`s Crown Spargelabschnitte, 314 ml Glas"

ALDI Nord teilt mit, dass der Lieferant MERKUR Aussenhandel folgenden Artikel zurückruft:
  • „King`s Crown Spargelabschnitte, 314 ml Glas“
     Mindesthaltbarkeitsdatum: 30.06.2020
     Charge: L01081201705153700 / 01090
    (steht auf dem Deckelrand)

Grund für den Rückruf: In einem Glas Spargelabschnitte wurden Glassplitter gefunden. Der o.g. Artikel sollte daher vorsorglich nicht mehr verzehrt werden.

Die betroffene Ware wurde ausschließlich in den ALDI Gesellschaften Bargteheide, Barleben, Berlin, Beucha, Greven, Lingen, Mittenwalde, Salzgitter, Weimar und Wilsdruff gehandelt. Der Artikel kann gegen Erstattung des Kaufpreises in den ALDI-Filialen zurückgegeben werde. Quelle mit weiteren Infos: Aldi Nord

Warnung: Hundefutter "Bosch Soft Mini Rehwild & Kartoffel"

Die Fachhandelskette für Tiernahrung und -zubehör Fressnapf verlinkt auf ihrer Webseite ein Schreiben von Bosch Tiernahrung, in dem das Unternehmen mitteilt, dass es einen Anfangsverdacht auf Verunreinigung durch Blei in folgendem Hundefutter gibt:
  • "Bosch Soft Mini Rehwild & Kartoffel" von Bosch Tiernahrung
      Partie 263 MHD 20.03.2019 und Partie 264 MHD 21.03.2019

Quelle mit weiteren Infos gibt es hier (rote Schrift beachten): www.fressnapf.de/p/bosch-soft-mini-rehwild-und-kartoffel

So prüfen Sie die tatsächliche Geschwindigkeit Ihres Internetanschlusses

Internetanschlüsse werden in der Regel nur mit der maximal erreichbaren Übertragungs-geschwindigkeit beworben. Dies kann man an Formulierungen wie "bis zu" (z.B. "bis zu 100 Mbit/s") erkennen.

Es kann also gut sein, dass die tatsächliche Übertragungsgeschwindigkeit geringer ist als die entsprechend angegebene Maximalgeschwindigkeit.

Verbraucher haben trotzdem den Anspruch, die tatsächliche Leistungsfähigkeit ihres Internetanschlusses zu erfahren. Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten, dies herauszufinden: entweder bietet der Anbieter selbst einen so genannten Speedtest an oder es können die Angebote der Bundesnetzagentur dafür genutzt werden.

Hier gibt es die anbieterunabhängige Möglichkeit der Bundesnetzagentur, um die Qualität des eigenen Internetzugangs selbst zu testen:


Freitag, 26. Januar 2018

LInktipp: Webseite mit Infos über ambulante Pflegeverträge

In Verträgen von ambulanten Pflegeunternehmen finden sich häufig rechtswidrige Bestimmungen, die Verbraucher benachteiligen.

Zum Beispiel beschränken sie die Haftung für den Verlust von Haustürschlüsseln oder behalten sich das Recht auf Preiserhöhungen vor, auch wenn die Kosten für den Pflegedienst nicht steigen.

Dazu kommen vorformulierte Klauseln, die für Laien nicht immer leicht zu verstehen sind.

Daher hat die Verbraucherzentrale Berlin (gefördert durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz) wichtige Infos über ambulante Pflegeverträge auf dieser Webseite veröffentlicht: pflegevertraege.de

Wochenreport 04/2018

Neueste Verbraucherwarnungen und Meldungen:


  • Rückruf: Kindergabeln aus Bambus von Søstrene Grene. Details: hier
  • Rückruf: Kinderlaufräder von Peacock Bikes (Austausch eines Bauteils). Details: hier
  • idee+spiel ruft Badeenten-Set zurück. Details: hier
  • Warnung vor diversen "Babydream" - Milchnahrungsprodukte via Rossmann. Details: hier
  • Rückruf via Lidl: „Landjunker Schweinehackfleisch, 500g“. Details: hier

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 03/2018 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht (engl.): hier

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 25. Januar 2018

Sicherheitsupdate für den Google Chrome Browser

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Google veröffentlicht für die Betriebssysteme Linux, Windows und macOS den Google Chrome Browser in der Version 64.0.3282.119. Mit dem Sicherheitsupdate behebt der Hersteller insgesamt 53 Sicherheitslücken, von denen 24 durch externe Sicherheitsforscher entdeckt wurden. Das Update wird als Download und über die Auto-Update-Funktion zur Verfügung gestellt.

Betroffen sind folgende Systeme:
  • Chromium vor 64.0.3282.119
  • Google Chrome vor 64.0.3282.119
  • Apple macOS
  • GNU/Linux
  • Microsoft Windows
Emfpehlung: Installieren Sie das Update auf die neue Version des Chrome Browsers zeitnah, damit Ihr System nicht über die jetzt veröffentlichten Sicherheitslücken angreifbar ist.

Zum jetzigen Zeitpunkt stellt der Hersteller noch keine detaillierten Informationen zu den Sicherheitslücken bereit, sondern wartet darauf, dass ein möglichst großer Teil der Benutzer das Sicherheitsupdate installiert hat, bevor er weitere Informationen bereitstellt. Sobald detaillierte Informationen frei verfügbar sind, steigt das Risiko einer Ausnutzung der Sicherheitslücken, weshalb Sie das Sicherheitsupdate vor der Veröffentlichung zusätzlicher Informationen einspielen sollten.

Rückruf: Kinderlaufräder von Peacock Bikes (Austausch eines Bauteils)

Peacock Bikes ruft bestimmte Laufräder für Kinder zurück, bei denen ein aus Kunststoff bestehendes Verbindungsbauteil zwischen Gabel und Lenker des Laufrades für eine Beanspruchung bei kalten bzw. tieferen Temperaturen nicht geeignet ist und brechen kann.

Weitere Infos + Fotos, mit denen Kunden feststellen können, ob ihr Laufrad betroffen ist, gibt es in diesem Schreiben (PDF, 597 KB): peacock-bikes_rueckuruf.pdf

Kryptowährungen: Undurchsichtige Geschäfte rund um Bitcoin & Co.

Wie die Marktwächter vom Bundesverband der Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände mitteilen, beschweren sich Verbraucher zunehmend über Anbieter, die mit Geschäften zu Bitcoins und anderen Kryptowährungen in dubiose Investitionen locken.

 Via Facebook, E-Mails und über Messenger-Dienste werden Verbraucher unaufgefordert kontaktiert, um sie dafür zu gewinnen, ihr Geld in neue, zukunftsweisende Kryptowährungen mit hohen Renditen zu investieren. So zumindest lauten die Werbeversprechen.

Die Marktwächter erklären die Gefahren hinter solchen Angeboten:

Fernsehkochshows: Küche, Keime, Köche?

TV-Kochsendungen sind auch hierzulande sehr beliebt. Ob nun Tim Mälzer, Horst Lichter, Johann Laver, Jamie Oliver etc. - wenn prominente Köche mit lockeren Sprüchen ihre Kochlöffel, Töpfe und Pfannen gekonnt schwingen, haben die Fans ihren Spaß. Und eventuell kann man als Zuschauer auch noch ein neues Rezept oder einen besonderen "Kniff" von den Profis dazulernen.

Allerdings bemängelt das Bundesinstitut für Risikobewertung  (BfR) die Hygiene in solchen Kochshows. Demnach könne man im Schnitt alle 50 Sekunden einen Hygienefehler beobachten.

Zu diesem Ergebnis kam das BfR, nachdem es 100 Folgen von Kochsendungen angeschaut und hinsichtlich der im Fernsehen sichtbaren Hygienepraxis analysiert hat. Die Auswahl der Shows war allerdings nicht repräsentativ; sie richtete sich auf zuschauerstarke Sendungen unterschiedlicher Formate und bildete dadurch nicht alle Kochsendungen im deutschen Fernsehen ab.

Laut BfR gehörten zu den häufigsten Hygienemängeln beispielsweise, dass die schmutzigen Hände am Geschirrtuch abgewischt werden oder das Schneidebrett ohne Zwischenreinigung weiterverwendet wird. So können sich Krankheitserreger verbreiten und Keime von einem auf ein anderes Lebensmittel übertragen werden. Bei Lebensmitteln, die vor dem Verzehr nicht mehr erhitzt werden, sei eine gründliche Zwischenreinigung aus gesundheitlicher Sicht zu empfehlen.

Weitere Tipps und Hinweise zur Küchenhygiene hat das BfR u.a. hier veröffentlicht: Fragen und Antworten zum Schutz vor Lebensmittelinfektionen im Privathaushalt

Übersicht weiterer Publikationen vom BfR zum Thema: Lebensmittelinfektion

Mittwoch, 24. Januar 2018

Western Union entschädigt Betrugsopfer

Eine Mitteilung von der Polizeilichen Kriminalprävention:

Der Finanzdienstleister "Western Union" entschädigt Kunden, die über seine angebotenen Dienstleistungen von Dritten betrogen wurden.

Dies gilt für alle Betrugsfälle, die zwischen dem 01.01.2004 und 19.01.2017 begangen wurden.

Geschädigte werden von der US-amerikanischen Anwaltskanzlei Gilardi & Co, LLC per Post angeschrieben. Ihnen wird ein Formular zugesendet, das die Geschädigten ausfüllen müssen, um ihre Ansprüche geltend zu machen. Es handelt sich dabei nicht um einen neuerlichen Betrugsversuch.

Geschädigte, die ihre Ansprüche bislang nicht geltend gemacht haben, können das bis zum 12.02.2018 online unter: www.westernunionremission.com tun.


Und hier gibt die Polizei noch Hinweise und Tipps, damit Verbraucher erst gar nicht Opfer eines Finanzbetrugs werden: http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/scamming/


Sicherheitsupdate für Mozilla Firefox

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Mozilla stellt den Browser Firefox in der Version 58 bereit. Mit dieser Version werden zahlreiche Sicherheitslücken behoben, die vom Hersteller als kritisch oder schwerwiegend eingestuft werden.

Betroffen sind folgende Systeme:
  • Mozilla Firefox vor 58
  • Mozilla Firefox ESR vor 52.6
  • Tor Browser vor 7.5
  • Apple Mac OS X
  • Apple macOS
  • GNU/Linux
  • Google Android Operating System
  • Microsoft Windows
Emfpehlung: Aktualisieren Sie Mozilla Firefox auf die neueste Version. Laden Sie die Software über die angegebene Update-Seite oder aus dem Google Play Store und installieren Sie diese entsprechend den Anweisungen des Herstellers.

Apple veröffentlicht mehrere Sicherheitsupdates

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat verschiedene Warnhinweise bezüglich folgender Apple-Anwendungen veröffentlicht und weist auf deren Sicherheitsupdates hin (Details dazu nach dem Anklicken der einzelnen Links):

Verpackung von Fleischersatzprodukten: Bis zu 70 Prozent mehr Hülle als Fülle

Fans von Veggie-Schnitzeln, Weizen-Frikadellen, vegetarischen Grill-Filets oder Pulled Pork aus Bio-Soja kaufen beim Griff nach verpackten Fleischersatzprodukten zum Anbraten und Aufwärmen viel heiße Luft gleich mit: Zwischen 30 und 70 Prozent an unbefülltem Raum – und zwar bezogen auf das Volumen der Verpackung.

Dies wurde bei einer Überprüfung von 28 vegetarischen und veganen Fleischersatzprodukten durch die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen festgestellt. Demnach waren im Schnitt die ausgewählten Produkte zur Hälfte mit Luft befüllt. Dadurch bezahlen Verbraucher bei den monierten Packungen zwischen 64 Cent und 2,05 Euro pro Produkt für reine Luft.

Spärlich bepackte Spitzenreiter waren eine Plastikschale mit veganen Filets aus Pilzprotein und eine Packung mit vegetarischen Frikadellen, die jeweils zu 70 Prozent Leerraum aufwiesen.

Aber nicht nur bei  Fleischersatzprodukten wird dermaßen "großzügig" verpackt; die Stiftung Warentest beispielsweise veröffentlicht hier monatlich "Mogelpackungen" mit Abbildungen: Mogel­packung und Müll­packung

Suchtmittel Nasenspray

Die abschwellende Wirkung von rezeptfreien Nasensprays oder Nasentropfen kann süchtig machen - und das bereits nach zwei Wochen.

Die unsachgemäße, dauerhafte Anwendung solcher Produkte führt im Prinzip dazu, dass mehr und mehr davon benötigt wird, um tatsächlich wieder frei durchatmen zu können, auch wenn die Erkältung schon längst vorüber ist. Mit fatalen Folgen; denn der Ausstieg vom Dauersprühen ist schwierig. Vielfach bleibt nur eine Operation.

Ein Video der SWR-Verbrauchersendung MARKTCHECK dazu:

Video: marktcheck auf YouTube

Öko-Tipp: Späne statt Streusalz - der Natur zuliebe

Das übliche Streusalz besteht meist hauptsächlich aus Natriumchlorid, also aus Kochsalz. Der Einsatz von Salz gegen Glatteis und Schnee hat jedoch viele Nachteile, weshalb er in vielen Kommunen verboten ist.

Denn das Salz kann nicht nur die Augen und Pfoten von Tieren verätzen, besonders groß sind die Schäden in der Natur: Mit dem Schmelzwasser versickert das Salz im Boden, belastet den Boden und schädigt die Wurzeln und Zellen von Bäumen sowie anderen am Straßenrand wachsenden Pflanzen.

Sie können nicht mehr ausreichend Wasser und Nährstoffe aufnehmen, der Blattaustrieb verzögert sich, Laub fällt früher ab als üblich und die Pflanze erleidet oft den schleichenden Tod. Häufig werden diese Streusalz-Schäden erst im nächsten Sommer sichtbar.

Dienstag, 23. Januar 2018

Warnung: infizierte Fake-Mail von der "Telekom"

Warnhinweis vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Eine Fake-Mail, die mit der Sperrung des Telekom-Anschlusses droht, ist zurzeit im Umlauf. "Polizei Prävention" warnt davor, den der Mail beigefügten ZIP-Anhang mit dem Namen des angeschriebenen Empfängers zu öffnen: https://www.polizei-praevention.de/aktuelles/mail-droht-mit-sperrung-ihres-telekom-anschlusses.html

Bei der E-Mail handelt es sich nicht um eine Mahnung der Telekom. Die ZIP-Datei enthält einen Trojaner, der beim Öffnen der Datei auf den Rechner gelangt. Wenn Sie eine solche Mail erhalten und die Datei geöffnet haben, sollten Sie Ihr System mit einem Antivirenprogramm scannen und gegebenenfalls neu aufsetzen. 

Wie Sie mit verseuchten Spam-E-Mails umgehen, erfahren Sie in den Tipps des BSI.

Kostenlose Broschüre: "Kopfläuse - was tun?"

Kopfläuse kann jeder bekommen; das ist keine Schande und auch kein Grund zur Panik. Diese blutsaugende Parasiten können zwar keine Krankheiten übertragen - sie sind aber unangenehm und lästig.

Vor allem in Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen oder Kindertagesstätten, wo Kinder täglich in engem Kontakt sind, verbreiten sie sich leicht weiter und sorgen oft für Aufregung.

In der kostenlosen Broschüre "Kopfläuse - was tun?" von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gibt es unter anderem Infos, was bei Kopflausbefall zu beachten ist und wie man die Läuse mit hoher Wahrscheinlichkeit schnell wieder loswird. Ein übersichtlicher Behandlungskalender hilft dabei.

Zur kostenlosen Broschüre (als Download oder zum Bestellen): Kopfläuse ... was tun?

Außerdem: Auf dem Portal für Kindergesundheit (ebenfalls von der BZgA) gibt es auch Infos und Tipps zum Thema Kopfläuse. Hier die Direktlinks:

Opfer von Straftaten haben Rechte!

Opfer von Straftaten leiden oft ein Leben lang darunter. Je nachdem, um welche Straftat es sich handelt, können dadurch körperliche als auch seelische Schäden verursacht werden. Bei Diebstahl und/oder Sachbeschädigung kommt dann noch der materielle und evtl. auch ideelle Verlust hinzu.

Aber unabhängig davon, um welche Straftat es sich handelt: es ist immer richtig und wichtig, sie bei der Polizei zu melden.

Wer darauf verzichtet, schützt die Täter - und gibt ihnen obendrein das verhängnisvolle Gefühl, unbehelligt so weitermachen zu können.

Opfer haben Rechte! Daher hat die Polizeiliche Kriminalprävention auf ihrem Info-Portal einiges zu diesem Thema veröffentlicht. Hier sind die Direktlinks:

Montag, 22. Januar 2018

Smartphones: Android-Spyware liest in WhatsApp mit

Wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mitteilt, kann die Android-Spyware Skygofree Nachrichten mitlesen, Fotos oder Videos aufnehmen und das Gerät mit dem WLAN verbinden - alles ohne Zutun und Kenntnis des Smartphone-Besitzers. (Siehe auch diesen Artikel auf zeit.de: Neuer Android-Trojaner liest in WhatsApp mit).

Die sehr komplexe Malware gelangt über gefälschte Webseiten auf die Geräte und tarnt sich als Update für Smartphones. Einmal auf dem Gerät installiert, hat der Trojaner nicht nur Zugriff auf verschiedenste Daten, sondern auch auf diverse Funktionen des Gerätes.

Das BSI rät daher: "Laden Sie keine Updates über Webseiten von Drittanbietern. Offiziell verfügbare Updates finden sich in der Regel in den Systemsteuerungen beziehungsweise Einstellungen der Geräte - egal ob für Android oder iOS."

Infos über Android-Malware: www.bsi-fuer-buerger.de/androidmalware.html

Rückruf: Kindergabeln aus Bambus von Søstrene Grene

Die dänische Einzelhandelskette "Søstrene Grene" ruft alle verkauften Versionen von Kindergabeln aus Bambus in verschiedenen Designs zurück.

Grund dafür: Es besteht die Gefahr, dass kleine Teile von den Gabelspitzen abbrechen. Kinder könnten diese kleinen Gabelteile im schlimmsten Fall verschlucken. Kunden, die diese Gabeln gekauft haben, können sie gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben.

Quellen: Webseite von Søstrene Grene und Søstrene Grene auf Facebook

Warnung vor diversen "Babydream" - Milchnahrungsprodukte via Rossmann

Wegen des Verdachts auf Verunreinigung durch Salmonellen-Erreger ruft der französische Molkerei-Konzern "Lactalis" derzeit weltweit verschiedene Baby-Milchnahrungen zurück.

Auch die Drogeriemarktkette Rossmann hatte bis November 2016 bezüglich der betroffenen Produkte (unter der Eigenmarke "Babydream") mit Lactalis eine Lieferantenbeziehung. Daher nun folgende Pressemitteilung von Rossmann:

Unzulässige Klausel in Prämiensparverträgen

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg berichtet, dass viele Sparkassen eine unzulässige Klausel in die Prämiensparverträge "S-flexibel" geschrieben haben. Demnach wollten sie die Zinsen laufender Verträge einfach per Aushang ändern.

Die Verbraucherzentrale hat nach eigenen Angaben daher zwei Sparkassen abgemahnt, die daraufhin eine Unterlassungserklärungen abgegeben haben. Insbesondere in den 1990er Jahren hätten Sparkassen ähnliche Zinsanpassungsklauseln vertrieben.

Die Verbraucherzentrale rät: "Wer einen solchen Vertrag hat, sollte nun aktiv werden. Teilweise geht es um einige Tausend Euro."

Quelle mit weiteren Infos und für Betroffene einen kostenlosen Musterbrief zum Herunterladen gibt es hier: Sparkassen-Klausel rechtswidrig: Betroffene Kunden können nachverhandeln

Sonntag, 21. Januar 2018

Forschung: mit der "Gen-Schere" Crispr/Cas9 gegen Erbkrankheiten

Wissenschafts-Wochenende im v-mag: diesmal über eine "Gen-Schere" namens Crispr/Cas9.

Mit der Crispr/Cas9-Methode kann DNA biochemisch zerschnitten und verändert werden (Genome Editing). Da die DNA der Träger des Erbguts ist, lässt die Forschung an dieser Methode auch Menschen hoffen, die an einer Erbkrankheit wie z.B. der Duchenne Muskeldystrophie leiden.

Diese Form der Muskeldystrophie, an der jedes Jahr etwa 4.000 Jungen im Kindesalter weltweit erkranken, ist bislang noch unheilbar.

Mädchen sind von der Duchenne Muskeldystrophie kaum betroffen, weil das dafür merkmalstragende Gen auf dem X-Chromosom in der DNA liegt - von dem Männer nur eines haben (XY), Frauen hingegen zwei (XX). Dies kann dazu führen, dass ein defektes X-Chromosom durch das zweite intakte "ausgeglichen" wird. Gleiches gilt beispielsweise auch für die Bluterkrankheit oder die Rot-Grün-Sehschwäche ("Farbenblindheit").

Zwar können auch Frauen das betroffene Gen erben ( X-chromosomalen Vererbung) ohne in ihrem Leben daran zu erkranken, dennoch können sie als Trägerinnen das Gen an ihre Kinder vererben.

Muskeldystrophien führen zu einer fortschreitenden Degeneration der Muskulatur und damit zu Muskelschwäche und Muskelschwund. Manche Formen von Muskeldystrophien verlaufen so langsam und wenig schwer, dass die Lebenserwartung nicht eingeschränkt sein muss.

Bei der Duchenne Muskeldystrophie allerdings ist der frühe Tod (meist schon im jungen Erwachsenenalter) bislang unausweichlich, sobald die Herz- und Atemmuskulatur abgebaut wird; denn durch den Fehler in der DNA kann das lebensnotwendige Muskelstrukturprotein Dystrophin nicht gebildet werden.

Durch den Einsatz der "Gen-Schere" kann der defekte Teil in der DNA "herausgeschnitten" werden; dies hat in Laborversuchen mit gespendetem Blut von Erkrankten bereits Erfolge erzielt. Bei Mäusen konnten Forscher die Duchenne-Erkrankung bereits aufhalten. Mehr dazu in diesem Video:

Video: ARD auf YouTube

Samstag, 20. Januar 2018

Rückruf via Lidl: „Landjunker Schweinehackfleisch, 500g“

Der Hersteller SB-Convenience GmbH ruft folgendes Produkt zurück:
  • „Landjunker Schweinehackfleisch, 500g“
    Verbrauchsdaten: 21.01.2018 | Charge 36451886
                                    22.01.2018 | Charge 36451570
    Identitätskennzeichen: DE NW 20028 EG
    Hersteller: SB-Convenience GmbH
Das betroffene Hackfleisch wurde bei Lidl Deutschland in den Bundesländern Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachen, Nordrhein- Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein verkauft.

Grund für den Rückruf: es könnten blaue Plastikfremdkörper im Produkt enthalten sein. Aufgrund der möglichen Verletzungsgefahr beim Verzehr sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und das Produkt keinesfalls konsumieren; es kann in allen Lidl-Filialen auch ohne Kassenbon gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgegeben werden. Quelle mit weiteren Infos (PDF, 759 KB): Lidl Kundeninformmation

Fake-Shops im Internet erkennen

Unter dem Begriff "Fake-Shops" versteht man Online-Shops, die zwar oft den Eindruck machen, dass sie seriös sind - in Wirklichkeit aber nur darauf abzielen, ihre "Kunden" abzuzocken.

Mit besonders günstigen Preisen oder längst vergriffenen Produkten locken solche Shops Verbraucher in die Falle: der Käufer zahlt per Vorkasse, die bestellte Ware wird nicht geliefert oder ist von schlechter Qualität.

Um Betrug vorzubeugen, haben die Verbraucherzentralen ein Online-Modul entwickelt. Es erklärt, wie Kunden Fake-Shops erkennen.

Ausrufezeichen weisen auf die entsprechenden Stellen in Online-Shops hin; per Klick darauf öffnet sich ein kurzer Text, der erklärt, worauf es ankommt. Beispiele sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Vertrauenssiegel und Widerrufsbelehrung, aber auch Kundenbewertungen und Kontaktmöglichkeiten.

Das Online-Modul, weitere Informationen sowie die Checkliste „Fake-Shops erkennen“ gibt es hier

Eiweiß-Produkte: Echt gesund oder teure Werbemasche?

Eiweißhaltige Lebensmittel gelten als gesund und die Industrie bewirbt sie dementsprechend. Doch so manche Werbung führt laut Verbraucherschützer in die Irre. Mehr dazu in diesem Video von der SWR-Verbrauchersendung MARKTCHECK:


Video: marktcheck auf YouTube

Freitag, 19. Januar 2018

Sturm: Ihre Rechte als Bahnkunde

Aufgrund des Orkans "Friederike" - dem schwersten Orkan in Deutschland seit "Kyrill" im Jahr 2007 - kam es zunächst am 18. Januar zu Störungen im Zugverkehr, bis die Deutsche Bahn im Verlauf des Tages entschied, den bundesweiten Fernverkehr aus Sicherheitsgründen vorübergehend ganz einzustellen.

Auch der Regionalverkehr war stark betroffen und wurde teilweise ebenfalls eingestellt; das brachte für die Reisenden natürlich einiges durcheinander.

Wie es rechtlich für betroffene Bahnkunden aussieht, wenn die Bahn gar nicht fährt oder ihr Zug zu spät ankommt, erklärt die Verbraucherzentrale Hamburg aus aktuellem Anlass hier.

Zwar fahren inzwischen (19.01.2018) der Nah- und Fernverkehr wieder - allerdings müssen Reisende auch heute noch mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Die DB empfiehlt daher den Reisenden, ihre Reiseverbindung vor Fahrtantritt auf bahn.de (den Reiter "Pünktlichkeit" anklicken) oder in der DB Navigator-App zu überprüfen.

Informationen zur aktuellen Verkehrslage im Fern- und Regionalverkehr gibt es hier: https://www.bahn.de/p/view/service/aktuell/index.shtml. Eine kostenlose Servicenummer ist unter 08000 996633 eingerichtet.

Dazu noch eine Mitteilung der Deutschen Bahn:

Kulanzregelung: Für die vom Sturm betroffenen Strecken behalten alle für Donnerstag, den 18.1.2018 und Freitag, den 19.1.2018 geltenden Fahrkarten für den Fernverkehr ihre Gültigkeit und können entweder kostenfrei storniert oder bis eine Woche nach Störungsende flexibel genutzt werden (gilt auch für zuggebundene Fahrkarten).

Sitzplatzreservierungen können umgetauscht werden (für auf bahn.de gekaufte Reservierungen auch online möglich).

Betroffene Reisende, die ihre bereits gebuchte Reise nicht antreten möchten, können ihre Fahrkarten kostenlos zurückgeben. Erstattungsformular für online gebuchte Fahrkarten: https://www.bahn.de/p/view/service/buchung/erstattung.shtml

Bürger-Cert: neuer Newsletter "Sicher • Informiert" erschienen

Der neue Newsletter "Sicher • Informiert" vom Bürger-Cert (ein Projekt vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) ist wieder erschienen.

Diesmal mit Infos u.a. über:
  • Adware: Android-Apps mit unerwünschten Nebenwirkungen
  • Spam: Vorsicht vor gefälschten Mails im Namen des BSI
  • Prozessor-Schwachstellen: Systeme kurzfristig vor Spectre und Meltdown schützen
  • Social-Media-Hack: Twitterkanal von Chefredakteur gekapert
  • Verschlüsselung: Neuerung im Skype Chat 

Und weiteren Warnungen, Tipps und Hinweise, die man als User von Computer, Handy/Smartphone und Co. lesen sollte: Aktueller Newsletter "Sicher • Informiert"

Wochenreport 03/2018

Neueste Verbraucherwarnungen und Meldungen:

  • Kaufland ruft "K-Purland Hackfleisch" zurück. Details: hier
  • Fleischwarenfabrik Stockmeyer GmbH ruft "Stockmeyer Delikatess Teewurst" 125 g zurück. Details: hier
  • Rückruf via Mountain Warehouse: Diverse Kindermützen. Details: hier
  • Rückruf: Blütenpollen von Honig Reinmuth. Details: hier
  • Rückruf / Reparaturangebot via Decathlon: Schlafsack "FORCLAZ 10° KINDER". Details: hier
  • Rossmann ruft "ISANA Lift Triple Augencreme" zurück. Details: hier
  • Glockenbrot Bäckerei ruft verschiedene Toastbrote zurück (Penny, REWE und Marke "Ja!"). Details: hier

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 03/2018 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht (engl.): hier

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 18. Januar 2018

Infotool und Serviceportal über Leistungen und Unterstützungsangebote für (werdende) Eltern und Familien

Mithilfe eines interaktiven, digitalen Informationstools vom Bundesfamilienministerium können (werdende) Eltern und Familien mit einigen Angaben herausfinden, welche Leistungen und Unterstützungsangebote für sie voraussichtlich in Frage kommen.

Auch auf die Frage, wo und unter welchen Voraussetzungen diese beantragt werden können, gibt das Tool Antwort; es unterstützt insbesondere diejenigen, die bis dahin noch keinen Überblick über das Angebot der familienpolitischen Leistungen hatten.

Folgende Leistungen bzw. Erleichterungen sind derzeit Teil dieses Tools:
  • Ehegattensplitting
  • Basiselterngeld
  • Elterngeld Plus
  • Elternzeit
  • Familienpflegezeit
  • Steuerliche Berücksichtigung der Kinderbetreuungskosten
  • Kindergeld / Kinderfreibetrag
  • Kinderzuschlag
  • Mutterschaftsgeld
  • Mutterschutz
  • Pflegeunterstützungsgeld
  • Pflegezeit
  • Steuerliche Berücksichtigung des Entlastungsbetrags für Alleinerziehende
  • Unterhaltsvorschuss

Hier geht es zur Startseite: www.infotool-familie.de

Außerdem gibt es zu diesem Thema vom Bundesfamilienministerium noch das Serviceportal "Familien-Wegweiser".

Dort gibt es ebenfalls interaktive Tools wie den Kinderzuschlags-Check, Elterngeldrechner und den Wiedereinstiegsrechner und weitere Infos über die wichtigsten Leistungen, rechtlichen Regelungen und Beratungsangebote, die Eltern nach der Geburt eines Kindes und darüber hinaus unterstützen. Zur Startseite: www.familien-wegweiser.de

Linkipp: Infos über Schadprogramme

Linktipp: Schadprogramme sind allgegenwärtig und damit ein ständiges Risiko. Meistens gelangen sie vom Nutzer unbemerkt auf Computer, Laptop, Handy und Co. und lösen dort schädliche Aktionen aus.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt in seinem Themenspezial die vier Kategorien von Malware vor und gibt Tipps, wie man sich gegen sie schützen kann: www.bsi-fuer-buerger.del/Schadprogramme

Stauprognose für 19. bis 21. Januar

Wie der ADAC in seiner aktuellen Stauprognose vorhersagt, nimmt das Verkehrsaufkommen durch Skifahrer und Winterurlauber an diesem Wochenende spürbar zu. Bei guten Schneeverhältnissen werden auch die Straßen in die Wintersportorte der deutschen Mittelgebirge voll. Abseits der Wintersportrouten läuft der Verkehr nahezu ungestört.

Die Staustrecken:

Mittwoch, 17. Januar 2018

Sicherheitslücke in "MyCloud" von Western Digital: Update einspielen

Warnhinweis vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Wer einen "MyCloud" Netzwerkspeicher von Western Digital besitzt, sollte für diesen umgehend das verfügbare Firmware-Update v2.30.172 einspielen, wie Heise Security informiert: My Cloud: Netzwerkspeicher von Western Digital via Backdoor angreifbar

Die IT-Sicherheit von Geräten ohne Firmware-Update ist gefährdet, weil eine gravierende Schwachstelle, eine sogenannte Backdoor seitens der Entwickler, ein Login aus der Ferne ermöglicht.

Das Einspielen von verfügbaren Updates ist stets ein wichtiger Beitrag für die IT-Sicherheit Ihrer Geräte. Auf der Webseite "BSI für Bürger" finden Sie hierzu einen Leitfaden für ein systematisches Patch Management: Update- und Patch-Management

Online-Dating: Fake-Profile auf 187 Portalen

Das Marktwächter-Team der Verbraucherzentrale Bayern hat Ende 2017 in einer Recherche 187 Online-Dating-Portale identifiziert, die laut ihren AGB auch Fake-Profile einsetzen. Bei solchen Profilen flirten die Verbraucher nicht mit anderen Privatpersonen, sondern mit Mitarbeitern des Dating-Portals – meist ohne dies zu wissen.

Bei der Untersuchung stellte das Marktwächter-Team fest, dass der Einsatz von Fake-Profilen meist nicht besonders deutlich gekennzeichnet wird. Trotz des Einsatzes dieser Profile vermitteln 171 der 187 Portale den Eindruck, Kontakte mit echten Personen herstellen zu können.

Nur 16 Portale vermitteln nicht den Eindruck, auf ihren Seiten reale Personen kontaktieren zu können. Bei 41 der 187 gesichteten Online-Dating-Portale befindet sich in den AGB, auf der Startseite, oder an beiden Stellen ein Hinweis, dass fiktive Profile im Chat gekennzeichnet werden.

„Dieser Hinweis ist allerdings nicht an prominenter Stelle platziert, so dass Verbraucher ihn nur schwer finden“, kritisiert Susanne Baumer, Teamleiterin beim Marktwächter Digitale Welt in der Verbraucherzentrale Bayern und ergänzt: "Chancen zum Kennenlernen eines potenziellen Partners gibt es bei solchen Fake-Profilen nicht, obwohl mit echten Kontakten geworben wird."

Polizei-Kampagne: "Missbrauch verhindern!"

Auf der Kampagnenwebsite www.missbrauch-verhindern.de informiert die Polizei in Kooperation mit der Opferschutzorganisation WEISSER RING e. V. über sexuelle Gewalt an Minderjährigen.

Denn Kinder und Jugendliche können sich oft nicht allein vor sexuellem Missbrauch schützen; sie brauchen die Hilfe von Erwachsenen. Gefragt sind daher nicht nur Eltern und Erziehungsverantwortliche, sondern auch Lehrer, Trainer, Nachbarn oder Freunde.

Die Kampagne der Polizelichen Kriminalprävention „Missbrauch verhindern!“ möchte Erwachsene bei dieser schwierigen Aufgabe unterstützen. Die Internetseite vermittelt wichtige Informationen über das tatsächliche Ausmaß des Missbrauchs, Täterstrategien oder über Anzeichen für Missbrauch.

Durch diese Hinweise sollen Erwachsene in die Lage versetzt werden, Missbrauch zu erkennen, zu unterbrechen und Betroffenen zur Seite zu stehen.

Ein wichtiger Teil des Opferschutzes ist auch eine Anzeige des Missbrauchs bei der Polizei. Deswegen enthält die Internetseite vielfältige Hinweise über die Arbeit der Polizei von der Anzeigenerstattung bis zur Gerichtsverhandlung. |  Quelle: Polizeiliche Kriminalprävention

Dienstag, 16. Januar 2018

Rückruf / Reparaturangebot via Decathlon: Schlafsack "FORCLAZ 10° KINDER"

Decathlon ruft den Schlafsack "FORCLAZ 10° KINDER" wegen Unfallgefahr zurück. Das Unternehmen hat festgestellt, dass sich die Kordel des Schlafsacks - in sehr wenigen Fällen - um den Hals des Kindes wickeln und so einen Unfall verursachen kann.

Kunden können den Schlafsack nach Video-Anleitung entweder a) selbst reparieren, b) reparieren lassen oder c) das Produkt gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben. Quelle mit weiteren Infos: Decathlon

Sicherheitsupdate für BlackBerry powered by Android

Dies ist ein Update der Meldung vom 03.01.2018:

BlackBerry veröffentlicht ein Sicherheitsupdate für BlackBerry powered by Android, mit dem 59 Sicherheitslücken geschlossen werden. Das Update ist analog zu Google Android durch die Bezeichnung 'Patch Level January 1, 2018' identifizierbar.

BlackBerry empfiehlt ein Update auf die neueste verfügbare Version des Betriebssystems. Die Verfügbarkeit des Updates kann von Zwischenhändlern und regionalen Netzbetreibern abhängen.

Frauengesundheitsportal der BZgA mit neuem Themenschwerpunkt "Gynäkologische Erkrankungen"

Was ist ein Myom? Wodurch können Unterleibsschmerzen verursacht werden? Qualitätsgesicherte Informationen zu diesen und weiteren Fragen bietet der neue Themenschwerpunkt „Gynäkologische Erkrankungen“ des Frauengesundheitsportals - ein Angebot der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Auf dem Portal gibt es außerdem einen Überblick zu vielen weiteren Gesundheitsfragen - von den Gefahren des Alkoholkonsums bis hin zum Thema Wechseljahre. Neben allgemeinen Informationen zum jeweiligen Thema finden sich dort aktuelle Meldungen, Daten und Fakten sowie Hinweise auf neue Studien und anstehende Veranstaltungen.

Hier geht es zur Startseite: http://www.frauengesundheitsportal.de

Analog zu dem Frauengesundheitsportal hat die BZgA auch ein Männergesundheitsportal entwickelt. Dieses ist auf die Informationsbedürfnisse und das Mediennutzungsverhalten von Männern zugeschnitten. Zur Startseite: http://www.maennergesundheitsportal.de

Umfrage: Verbraucher nutzen mehrheitlich Bargeld

Eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstitutes forsa im Auftrag des Marktwächterteams der Verbraucherzentrale Sachsen hat ergeben: Bargeld hat immer noch einen hohen Stellenwert bei Verbrauchern in Deutschland.

Demnach gaben rund 38 Prozent der befragten Girokontobesitzer, an mindestens einmal pro Woche Bargeld am Geldautomaten abzuheben. Weitere 27 Prozent der Befragten gaben an, alle zwei Wochen, und 23 Prozent mindestens einmal pro Monat Bargeld am Automaten zu beziehen.

 Die durchschnittliche Abhebesumme am Geldautomaten beträgt 248 Euro pro Verfügung. Wobei der Betrag mit dem Alter der Befragten variiert; bei den 18- bis 29-Jährigen liegt er mit knapp 127 Euro deutlich darunter und bei den über 70-jährigen Verbrauchern mit rund 339 Euro darüber.

Die Umfrage zeigte auch: Nur drei Prozent der Girokontobesitzer nutzen eine Bezahlfunktion ihres Smartphones wie beispielsweise mittels Near Field Communication (NFC) oder einer App, die einen Bezahl-Code generiert.

Andere Möglichkeiten des Bargeldbezuges, wie beispielsweise an Tankstellen oder an Supermarktkassen, stoßen bei Verbrauchern auf geringe Akzeptanz. Mit 78 Prozent bezieht die Mehrheit der Befragten nie und weitere zehn Prozent alle drei Monate oder seltener Bargeld an Supermarkt- oder Tankstellenkassen. | Quelle: Marktwächter

Montag, 15. Januar 2018

Schädliche Apps im Google Play Store

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) macht darauf aufmerksam, dass über den Google Play Store 22 mit schädlicher Adware ausgestattete Apps an bis zu 1,5 Millionen Nutzerinnen und Nutzer verteilt worden sind.

Die Adware LightsOut, die sich unter anderem in Taschenlampen-Apps verbirgt, blendet ZDNet.de zufolge Anzeigen bei der Ausführung anderer Smartphone-Funktionen ein; der Artikel dazu: zdnet.de

Die Pop-ups zwingen Betroffene zur Interaktion, etwa wenn diese während eines Anrufs erscheinen und nur durch Anklicken beendet werden können.

Das BSI rät daher: Ist ein Zusammenhang zwischen einer kürzlich installierten App und einem Fehlverhalten des Gerätes offensichtlich, sollte man die entsprechende App vom Gerät löschen. Siehe auch: Infektionsbeseitigung beim Betriebssystem Android

VMware aktualisiert Sicherheitshinweise

Dies ist ein Update der Meldung vom 11.01.2018.

Der Hersteller VMware aktualisiert die Meldungen VMSA-2018-0002 und VMSA-2018-0004 erneut und liefert mit dem VMware Knowledge Base Article 52345 (siehe Referenz) detaillierte Informationen zu den Prozessoren, die durch die Schwachstellen im Intel Microcode betroffen sind.

Ungewollt kinderlos - Beratungsangebote und finanzielle Fördermöglichkeiten

In Deutschland ist fast jedes zehnte Paar zwischen 25 und 59 Jahren ungewollt kinderlos. Die moderne Reproduktionsmedizin kann vielen ungewollt kinderlosen Paaren dennoch dabei helfen, sich den Wunsch nach einem eigenen Kind zu erfüllen. Allerdings kann dies viel Geld kosten.

Die Bundesinitiative "Hilfe und Unterstützung bei ungewollter Kinderlosigkeit" fördert in Kooperation mit bisher sechs teilnehmenden Bundesländern reproduktionsmedizinischer Behandlungen.

Das Bundesfamilienministerium hat daher auf dem "Informationsportal Kinderwunsch" den neuen Förder-Check eingerichtet. Dort kann durch die Beantwortung von acht einfachen Fragen herausgefunden werden, ob die Möglichkeit einer finanziellen Unterstützung im Wohnsitz-Bundesland besteht und sich ein Antrag lohnen kann.

Das Bundesfamilienministerium erklärt:

Erneuter Versuch: Gesetzentwurf gegen Abzocke bei Kaffeefahrten

Der Deutsche Bundesrat hat erneut einen neuen Gesetzentwurf (PDF, 1.0 MB: 19/399) vorgelegt, um gegen unseriöse Anbieter von Kaffeefahrten vorzugehen, die vor allem bei Senioren beliebt sind.

(Der Bundesrat hatte bereits 2015 einen Vorstoß gestartet. Allerdings hatte sich der Bundestag nicht damit befasst und der Gesetzentwurf wurde mit Ende der Wahlperiode hinfällig.)

Denn oft würden laut Gesetzentwurf Veranstalter mit Versprechen wie Geschenken, Gewinnen und weiteren Angeboten Teilnehmer anwerben; "In der Realität enden die langen, ermüdenden Busfahrten häufig in einem abgelegenen Landgasthof, wo die Verletzlichkeit der Teilnehmer mit aggressiven und irreführenden Verkaufsmethoden zu ihrem finanziellen Nachteil ausgenutzt wird."

Der Gesetzentwurf sieht vor, die Anzeigepflicht auszudehnen - und ebenfalls gelten, wenn ein Unternehmen mit Sitz im Ausland eine Fahrt in oder nach Deutschland anbietet, als auch umgekehrt. Zudem sollen einige Produkte nicht mehr verkauft werden dürfen: Nahrungsergänzungsmittel etwa oder Medizinprodukte, zu denen auch Heizdecken und Rotlichtlampen zählen.

Auch Finanzdienstleistungen fallen darunter; von ihnen gehen nach Ansicht des Bundesrats besondere Lockreize und erhebliche finanzielle Gefahren aus.

Bußgeld-Höchstbeträge sollen um den Faktor zehn angehoben werden; derzeit liegt die Obergrenze bei einer unterlassenen Anzeige bei 1.000 Euro. Dies sei zu niedrig und häufig bereits in den Preisen einkalkuliert, argumentiert der Bundesrat.   |  Quelle: Deutscher Bundestag

Sonntag, 14. Januar 2018

Eisgekühlte Alligatoren

Wissenschafts-Wochenende im v-mag: diesmal mit kuriosen Aufnahmen von buchstäblich coolen Alligatoren.

In vielen Teilen der USA herrscht derzeit eine Kältewelle; auch die Sümpfe von North Carolina sind nicht ungeschoren davongekommen. Doch was machen die darin lebenden Alligatoren? Die Antwort: sie lassen sich einfach mit einfrieren.

Bevor dies allerdings komplett geschieht, halten die Tiere ihre Schnauze aus dem umklammernden Eis, um so weiteratmen zu können. Da sie als Reptilien wechselwarm sind und ihren Stoffwechsel bei Kälte "herunterfahren" können, warten sie jetzt einfach ganz relaxt, bis das Eis wieder taut:

Video: spiegeltv auf YouTube

Samstag, 13. Januar 2018

Rossmann ruft "ISANA Lift Triple Augencreme" zurück

Rossmann ruft aufgrund dem darin eventuell enthaltenen Keim "Pseudomonas aeruginosa" folgendes Produkt zurück:
  • ISANA Lift Triple Augencreme (EAN 4305615551203)
    Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 07/2020
Bei Rückgabe wird der Kaufpreis erstattet. Quelle mit weiteren Infos: Rossmann

Glockenbrot Bäckerei ruft verschiedene Toastbrote zurück (Penny, REWE und Marke "Ja!")

Die Firma Glockenbrot Bäckerei GmbH & Co. OHG ruft folgende Produkte mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 25.01.2018 A011 und 25.01.2018 B011 zurück:
  • 3 Ähren Buttertoastbrot 500g (Penny)
  • 3 Ähren Vollkorntoastbrot 500g (Penny)
  • Ja! Dreikorntoastbrot 500g
  • REWE Beste Wahl Buttertoastbrot 250g und 500g
  • REWE Beste Wahl Vollkorntoastbrot 250g und 500g
  • REWE Beste Wahl Roggentoastbrot 250g und 500g
  • REWE Bio Weizenvollkorntoastbrot 250g und 500g
Ferner sind die folgenden Artikel mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 24.01.2018 A010, 24.01.2018 B010, 25.01.2018 A011 und 25.01.2018 B011 betroffen:
  • Ja! Buttertoastbrot 500g
  • REWE Beste Wahl Dreikorntoastbrot 500g
Grund für den Rückruf: Es könnten Plastikfremdkörper in die genannten Produkte gelangt sein. Kunden können diese im jeweiligen Markt gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben. Quelle mit weiteren Infos (PDF, 87 KB): Glockenbrote Pressetext

Vorsicht! Gefälschte BSI-für-Bürger E-Mail und Webseite im Umlauf

Falls Sie eine angebliche E-Mail mit dem Betreff "Kritische Sicherheitslücke - Wichtiges Update" oder ähnlich des Bundesamtes für Sicherheit und Informationstechnik (BSI) erreicht, warnt das BSI davor, diese zu öffnen oder den darin enthaltenen Link anzuklicken.

Es handelt sich bei dieser Mail um eine Spam-Welle, mit der versucht wird, durch das angebliche Update eine Schadsoftware auf den Rechnern oder Smartphones der Empfänger zu installieren. Daher: Mail einfach löschen.

 Mehr Informationen dazu mit Screenshots der gefälschten E-Mail und der nachgestellten Webseite gibt es in der aktuellen Pressemitteilung des BSI: "BSI warnt vor E-Mails mit gefälschtem BSI-Absender"

Fragen und Antworten zur Afrikanischen Schweinepest (ASP)

Heimisch ist die Afrikanische Schweinepest (ASP) eigentlich südlich der Sahara. Allerdings breiten sich die Infektionszahlen dieser Tierseuche in Osteuropa derzeit aus - manche Experten meinen, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die ASP-Viren auch hierzulande eingeschleppt werden.

Dies kann vor allem durch kontaminierte Schlachtabfälle oder kontaminierte Lebensmittel geschehen, die illegal verbracht werden – aber auch durch mangelnde Hygiene beim Umgang mit Lebensmitteln.

Zwar können sich Menschen nicht mit der ASP anstecken; ein Ausbruch dieser Seuche in Deutschland könnte aber für die Wirtschaft und damit verbunden auch für die Verbraucher negative Auswirkungen haben.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat die häufigsten Fragen und die Antworten darauf rund um die ASP veröffentlicht: www.bmel.de/FAQ_ASP.html

Krankenhauskeime: Wenn Patienten noch kränker werden

Geschätzt über eine Million Patienten stecken sich jährlich mit Krankenhauskeimen; mehr als 10.000 sterben sogar daran. 


In diesem Video der SWR-Verbrauchersendung MARKTCHECK kommt u.a. eine Frau zu Wort, die bei einer Routine-OP am Fuß mit den Keimen infiziert wurde und daraufhin zwei Jahre darunter zu leiden hatte:

Video: marktcheck auf YouTube

Weitere Infos zu diesem Thema:

Freitag, 12. Januar 2018

Vorsicht: falscher Polizist

Das sich die Fälle häufen, warnt die Polizei erneut* vor falschen Polizisten:

Trickbetrüger geben sich am Telefon als Polizisten aus, um vorwiegend ältere Menschen zur Herausgabe ihrer Wertsachen zu bringen. Das Telefon klingelt, auf dem Display die 110, am Apparat ein Polizeibeamter.

Der Polizist erkundigt sich, ob Wertsachen in der Wohnung seien, man müsse diese in Sicherheit bringen bzw. Spuren sichern. Gleich werde deshalb ein weiterer Beamter vor der Haustür stehen, um die Wertsachen in Empfang zu nehmen.

So oder ähnlich versuchen derzeit Trickbetrüger im gesamten Bundesgebiet vorwiegend ältere Menschen um ihre Ersparnisse zu bringen. Sogar vermeintliche Haftbefehle wurden schon verschickt, mit dem Hinweis, diese seien nur durch das Zahlen einer hohen Summe abzuwenden. | Quelle: Polizeiliche Kriminalprävention

*Siehe hier: Vorsicht: Falscher Polizist am Telefon

Zu diesem Thema hatten wir auch schon ein Video veröffentlicht, in dem die  Tricks und Strategien der Betrüger aufgedeckt werden: Falsche Polizisten: Wie Kriminelle unser Vertrauen schamlos ausnutzen

Wochenreport 02/2018

Neueste Verbraucherwarnungen und Meldungen:

  • Rückruf: diverse Snackartikel von der XOX Gebäck GmbH. Details: hier
  • Rückruf: Sonnenblumenbrot von der BB Rösner Backstube GmbH & Co.KG. Details: hier
  • Rückruf: ,,lgor Gorgonzola PICCANTE" via Netto. Details: hier

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 02/2018 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht (engl.): hier

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 11. Januar 2018

Sicherheitsupdates für VMware Workstation, Player und Fusion

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Zwei kritische Sicherheitslücken betreffen die VMware Produkte Workstation und Fusion. Betroffen sind folgende Systeme:

Achtung: Betrüger missbrauchen erneut den Namen Microsoft

Pressemittelung vom Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz | 11.01.2018:

Vor dreisten Telefonanrufen angeblicher Microsoft-Mitarbeiter warnen das Landeskriminalamt und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Vor allem von Verbraucherinnen und Verbrauchern, die rund um Mainz und Bad Kreuznach wohnen, kommen derzeit vermehrt Hinweise bei der Verbraucherzentrale an. Die Anrufer fordern Zugang zu privaten Computern. 

Die zumeist Englisch sprechenden, falschen Service-Kräfte versuchen ihre Opfer am Telefon zum sofortigen Hochfahren des Computers zu überreden. Angeblich sei der Rechner von einem Virus befallen. Um die Schadsoftware zu entfernen sei es notwendig, dass der Betroffene bestimmte Schritte am PC unter der Anleitung der Betrüger ausführt.

Microsoft Sicherheitsupdates

Microsoft hat wieder Sicherheitsupdates veröffentlicht - Details erfolgen jeweils nach dem Anklicken folgender Links:

Bundesnetzagentur hat 2017 rund 460.000 unsichere Elektrogeräte im Internethandel gesperrt

Die Bundesnetzagentur hat im Jahr 2017 rund 460.000 Produkte im Internethandel vom Markt genommen, die Funkstörungen bzw. elektromagnetische Unverträglichkeiten verursachen können. Viele dieser Produkte kommen aus Fernost.

Der Trend aus den vergangenen Jahren hält an, dass im Internet zahlreiche unsichere Produkte angeboten werden. 2016 wurden 537 Angebote beendet. Die Anzahl der betroffenen Produkte war damals höher, da unter anderem 744.000 FM Transmitter gesperrt wurden.

Unter den rund 460.000 Produkten aus dem Jahr 2017 befanden sich 388.000 Funkkopfhörer, die sicherheitsrelevante Polizeifunkfrequenzen nutzen und daher nicht in Deutschland betrieben werden dürfen.

Die Bundesnetzagentur führt zunehmend auch anonyme Testkäufe durch, um Produkte zu prüfen, die nicht freiwillig zur Verfügung gestellt werden. In diesem Rahmen wurden 52 Produkte überprüft. All diese Produkte wiesen Auffälligkeiten auf und der Vertrieb auf den jeweiligen Plattformen wurde daher ausgesetzt. Dies betraf insgesamt 14.700 Geräte wie z. B. Drohnen, Smart-Home- oder LED-Produkte.   Quelle: Bundesnetzagentur

Tipp: Verbraucher können sich selbst über konkrete Produkte auf dem Informations- und Kommunikationssystem der europäischen Marktüberwachung ohne Anmeldung informieren: https://webgate.ec.europa.eu/icsms.

Stauprognose für 12. bis 14. Januar

Wie der ADAC in seiner aktuellen Stauprognose vorhersagt, wird es an diesem Wochenende kaum Störungen im Straßenverkehr geben.

Auf den klassischen Wintersportrouten kann es am Samstag und am Sonntagvormittag sowie in den Abendstunden jedoch etwas voller werden.

Die Staustrecken:

Mittwoch, 10. Januar 2018

Sicherheitsupdates für VMware Workstation, Player, Fusion und ESXi

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

(Ein Update der Meldung vom 06.01.2018):

Der Hersteller VMware aktualisiert die Meldung VMSA-2018-0002, um über die Verfügbarkeit des Sicherheitsupdates ESXi550-201801401-BG für ESXi 5.5 zu informieren.

Weiterhin veröffentlicht VMware den Sicherheitshinweis VMSA-2018-0004, der über Sicherheitsupdates für die Hypervisor als assistierende Sicherheitsunterstützung für Gastsysteme bezüglich der Sicherheitslücke CVE-2017-5715 informiert.

Rückruf: diverse Snackartikel von der XOX Gebäck GmbH

Die Firma XOX Gebäck GmbH ruft folgende Snackartikel zurück:
  • XOX Pommes Snack Ketchup 125g (EAN: 4031446810218)
    MHD: 10.10.2018

  • XOX Pommes Snack Schranke 125g (EAN: 4031446811758)
    MHD: 11.10.2018
    MHD: 12.10.2018

  • Bravo Snack Mix 100g (EAN: 0000022686541)
    MHD: 16.08.2018
    MHD: 17.08.2018

  • Bravo Pommes Snack Ketchup 100g (EAN: 0000024119801)
    MHD: 17.08.2018
    MHD: 18.08.2018
Grund für den Rückruf: in einigen der genannten Snackartikel wurde Metallabrieb festgestellt. Betroffene Artikel mit den entsprechenden MHD können gegen Erstattung des Kaufpreises am Kaufort zurückgegeben werden. Quelle mit weiteren Infos: lebensmittelwarnung.de

Rückruf: Sonnenblumenbrot von der BB Rösner Backstube GmbH & Co.KG

Aufgrund eventuell mit eingebackener Metallteilchen ruft die BB Rösner Backstube GmbH & Co.KG folgendes Produkt zurück:
  • Sonnenblumenbrot 750 g
    verkauft am 08.01.2018
    in diversen Rösner- und 3 Hexenbeck-Filialen in Gebieten mit Postleitzahlen, die mit 90, 91 und 97 beginnen*.
Kunden können das betroffene Produkt auch ohne Kassenbon gegen Erstattung des Kaufpreises oder Umtausch in ihrer Einkaufsstätte zurückgeben. *Quelle mit weiteren Infos (PDF,  1.6 MB): Pressemitteilung Rösner Sonnenblumenbrot

Sicherheitsupdate für den Adobe Flash Player

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Im Adobe Flash Player bis einschließlich Version 28.0.0.126 existiert eine Sicherheitslücke, über die Informationen aus dem Speicher ausgespäht werden können.

Betroffen sind folgende Systeme:

Billig-Kleidung aus Asien: Marktwächter raten zur Vorsicht

In Internet-Shops lässt sich schon so manches Schnäppchen finden; darunter natürlich auch Klamotten. Viele dieser sehr preisgünstigen Angebote stammen aus Fernost. Manche Händler versenden direkt aus Asien, andere haben ihre Lager bereits in europäischen Ländern stationiert oder nutzen europäische Import-Export-Firmen für den Versand.

Das Marktwächterteam der Verbraucherzentrale Brandenburg hat daher mehrere solcher Shops getestet. Das erüchternde Fazit dieses Marktchecks: Wer billige Kleidung aus Asien bestellt, muss häufig mit einer Enttäuschung rechnen.

Laut den Marktwächtern war die bestellte Kleidung oft schlecht geschnitten, teils mangelhaft gekennzeichnet und die Rückabwicklung machte immer wieder Probleme.

Gute Vorsätze für ältere Menschen in 2018: Mehr Bewegung im Alltag!

Das AlltagsTrainingsProgramm (ATP) der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet Anregungen für mehr Aktivität im Alltag. Ob vor dem Fernseher oder beim Warten auf den Bus - die kostenlosen Übungsvorschläge des ATP können praktisch überall und ohne Einsatz von Fitnessgeräten durchgeführt werden.

Um den Start zu erleichtern, hat die BZgA neue, an Medikamentenschachteln erinnernde Bewegungspackungen mit 25 handlichen Übungskarten aus dem ATP aufgelegt.

Es gibt Übungen für Arme und Schultern, den Rumpf und die Beine. Die Vorderseite jeder Übungskarte zeigt eine Person in Aktion, auf der Rückseite wird die jeweilige Übung beschrieben.

Der Beipackzettel empfiehlt als „übliche Dosis“, drei bis viermal pro Woche eine Übungskarte aus jeder Kategorie zu ziehen und umzusetzen. Ort, Zeitpunkt und Intensität der Übungen können selbst gewählt werden.

( Mehr Informationen zu der neuen Bewegungspackung gibt es außerdem noch unter: www.aelter-werden-in-balance.de/bewegungspackung . Ein persönliches Exemplar der Bewegungspackung kann hier kostenlos bestellt werden.)

Hintergrund: Das AlltagsTrainingsProgramm wurde von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS), dem Deutschen Olympischen Sportbund e.V. (DOSB), dem Deutschen Turner-Bund e.V. (DTB) und dem Landessportbund Nordrhein-Westfalen e.V. (LSB NRW) entwickelt. Es ist Teil des BZgA-Programms „Älter werden in Balance“, das durch den Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) gefördert wird.

Seit Anfang 2017 werden bundesweit über 100 ATP-Kurse angeboten, an denen Interessierte ohne Vorkenntnisse und ohne Sportbekleidung teilnehmen können. Das Angebot an Kursen wird stetig ausgeweitet und soll 2018 bundesweit verfügbar sein. Die Teilnahme ist kostenlos.


Dienstag, 9. Januar 2018

Schon jetzt den Sommerurlaub in Familienferienstätten buchen

Ja - auch wenn das jetzt ein wenig vorzeitig erscheint: Der frühe Vogel fängt bekanntlich den Wurm. Wobei er da dann auch noch die größte Auswahl hat.

Familienferienstätten sollen Familien - unabhänging vom Einkommen - einen gemeinsamen Urlaub ermöglichen. Das ist die Idee hinter den fast 90 gemeinnützigen Familienferienstätten bundesweit. Seit über 50 Jahren fördert das Bundesfamilienministerium den Bau und die Einrichtung gemeinnütziger Familienferienstätten.

Diese Ferieneinrichtungen stehen allen Familien offen, richten sich aber besonders an kinderreiche Familien, Alleinerziehende, Familien mit behinderten oder zu pflegenden Angehörigen sowie an Familien mit geringem Einkommen.

Zu fairen Preisen bieten sie Erholung am Meer, an Seen oder in den Bergen. Familien mit geringem Einkommen können in manchen Bundesländern Zuschüsse beantragen.

Und wie das Bundesministerium für Familie, Senioren und Frauen (BMFSF) meldet, können schon jetzt Familien ihren Sommerurlaub in einer dieser Familienferienstätten buchen. Weitere Infos dazu und die Kontaktadressen gibt es hier: www.bmfsfj.de/jetzt-den-sommerurlaub-in-familienferienstaetten-buchen

Spritpreise 2017 deutlich gestiegen

Der ADAC hat sich die Spritpreise des letzten Jahres genauer angeschaut und kam zu folgendem Ergebnis: Im vergangenen Jahr ist Tanken für die Verbraucher wieder deutlich teurer geworden. Zuvor konnten sich die Autofahrer seit den historischen Höchstständen im Jahr 2012  vier Jahre lang über rückläufige Kraftstoffpreise freuen - bis 2017.

Wie die aktuelle Auswertung des Automobilclubs ergab, kostete ein Liter Super E10 im abgelaufenen Jahr im Mittel 1,347 Euro, das waren 6,6 Cent mehr als 2016. Noch deutlicher hat sich Diesel verteuert: Für einen Liter mussten die Autofahrer im Schnitt 1,161 Euro bezahlen und damit 8,3 Cent mehr.

Im Dezember 2017 bewegten sich die Kraftstoffpreise mit Monatsmittelwerten von 1,356 Euro für Super E10 und 1,200 Euro für Diesel über dem Jahresdurchschnitt. Damit ist der Dezember bei Diesel der teuerste Monat des Jahres.

Übers Jahr gesehen war der 1. Januar 2017 mit 1,226 Euro bei Diesel und mit 1,396 Euro bei E10 der teuerste Tag. Das niedrigste Preisniveau des abgelaufenen Jahres herrschte bei Super E10 am 11. Juli, als ein Liter im Schnitt 1,301 Euro kostete. Diesel markierte seinen Tiefststand am 29. Juni mit einem Mittelwert von 1,097 Euro.    Quelle: ADAC

Tipp: Hier können Interessierte online nach den günstigsten Tankstellen im eigenen Umfeld suchen: ADAC / Kraftstoffpreise

Montag, 8. Januar 2018

dm ruft „babylove Erdbeere & Himbeere in Apfel 190g, nach dem 4. Monat“ zurück

Der dm-Drogeriemarkt ruft folgendes Produkt zurück:
  • babylove Erdbeere & Himbeere in Apfel 190g, nach dem 4. Monat“
    Mindest­halt­bar­keits­datum (MHD): 05.07.19
    (steht am Deckelrand)

Grund für den Rückruf: Bei Eigen­kontrollen wurden in einem Gläschen Rückstände eines chlor­haltige Reinigungs­mittels gefunden. Dieser Rück­ruf erfolgt, da nicht aus­geschlossen werden kann, dass noch weitere Gläschen mit dem oben genannten MHD erhöhte Chlorat­werte auf­weisen könnten.

Das Unternehmen bittet seine Kunden, das betroffene Produkt mit oben genanntem MHD nicht zu konsumieren und ungeöffnet oder bereits angebrochen in die dm-Märkte zurück­zu­bringen bzw. zu ent­sorgen. Der Kauf­preis wird er­stattet. Quelle mit weiteren Infos: dm.de

Infos zu den Pflegezusatzversicherungen

Pflegezusatzversicherung ist nicht gleich Pflegezusatzversicherung.

Denn auch da gibt es unterschiedliche Varianten, die sich u.a. in den Beitragszahlungen und den Leistungen unterscheiden.  Im Wesentlichen gibt es diese drei Versicherungsarten: Die Pflegetagegeld-, die Pflegekosten- und die Pflegerentenversicherung. Als eventuelle Alternative kommt noch der staatlich geförderte „Pflege-Bahr“ hinzu.

Wie sich diese Formen der Pflegezusatzversicherung unterscheiden erklärt die Verbraucherzentrale Brandenburg hier: Pflegezusatzversicherung – nicht für jeden das Richtige

Ein Schmetterling als Vorbild: Effizienzsteigerung bei Solarzellen

Das Bundesforschungsministerium hat gefördert - das Team des Karlsruher Instituts für Technologie hat geliefert: ihm ist es gelungen, die Licht-Absorptionsrate von Solarzellen deutlich zu steigern; sie haben sich dabei an dem Schmetterling "Gewöhnliche Rose" (Pachliopta aristolochiae) orientiert.

Dieses Insekt ist dunkelschwarz und nimmt dadurch das Sonnenlicht besonders gut auf und optimiert es für seine Wärmegewinnung. Die Flügeloberfläche zeichnet sich durch Nanostrukturen aus. Kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen.

Denn es gibt beim Einfangen von Sonnenlicht in Europa vor allem auch folgendes Problem: häufig diffuses Licht, das nur selten senkrecht auf die Solarzellen trifft. Durch die Solarzellen-Optimierung vom Team des Karlsruher Instituts für Technologie wurde die  Licht-Absorptionsrate deutlich gesteigert: bei senkrechtem Lichteinfall um 97 Prozent und bei einem Einfallswinkel von 50 Grad sogar um 207 Prozent.

Sonntag, 7. Januar 2018

Das Tiefsee-Feuerwerk einer Qualle

Wissenschafts-Wochenende im v-mag: diesmal mit einem sehenswerten Video, in dem eine Tiefsee-Qualle der Art "Halitrephes maasi" ihren buchstäblich leuchtenden Auftritt hat.

Gefilmt wurde das Video von einem der ferngesteuerten, mobilen Tauchgeräten der "Exploration Vessel (E/V) Nautilus"; in 1225 m Tiefe vor den Revillagigedo-Inseln . Die E/V Nautilus ist ein 64-Meter langes Forschungsschiff, das sich mit der Erkundung des Ozeans beschäftigt (Biologie, Geologie, Archäologie und mehr).

Diese Quallenart leuchtet allerdings nicht von selbst* ; ihre strahlenförmigen Tentakel, welche die Nährstoffe aus dem Meer in Richtung Mitte (= Magen) transportieren, reflektieren farbenfroh die Lichter der Umgebung - hier die Scheinwerfer des ferngesteuerten Tauchgeräts:

Video: EVNautilus auf YouTube

* Es gibt durchaus auch Meeresbewohner, deren Oberflächen dank einer Symbiose mit biolumineszierenden Bakterien selbst leuchten. Siehe beispielsweise wie in diesen hier veröffentlichten Videos: Ein Pokémon am Meeresgrund?

Ein weiteres Beispiel für selbstleuchtende Tiere sind Leuchtkäfer oder auch Glühwürmchen genannt. Sie besitzen sogar ein eigenes Leuchtorgan - siehe Wiki-Artikel hier.

Wer sich für weitere, faszinierende Aufnahmen der E/V Nautilus interessiert - hier ist ihr Instagram-Account: https://www.instagram.com/nautiluslive/

Samstag, 6. Januar 2018

Sicherheitsupdate für Mozilla Firefox

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Mozilla stellt den Browser Firefox 57.0.4 bereit, um eine neue Klasse von Angriffen abzumildern, die beim Aufruf schädlicher Webseiten auftreten können.

Betroffen sind folgende Systeme:
  • Mozilla Firefox vor 57.0.4
  • Apple macOS
  • GNU/Linux
  • Microsoft Windows
Empfehlung: Installieren Sie Mozilla Firefox 57.0.4 sobald die Software für Ihr System verfügbar ist. Die Software können Sie über die angegebene Update-Seite laden und entsprechend den Anweisungen installieren.

Sicherheitsupdates für VMware Workstation, Player, Fusion und ESXi

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Zwei unter dem Namen 'Spectre' bekannte Sicherheitslücken in Mikroprozessoren betreffen auch die VMware Produkte Workstation, Fusion und ESXi.

Betroffen sind folgende Systeme:

Broschüren: "Mit dem Bus durch Europa" und "Mit der Bahn durch Europa"

Das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland hat zwei neue, kostenlose Broschüren zum Herunterladen über die Verbraucherrechte bei Reisen innerhalb Europas online gestellt:

Freitag, 5. Januar 2018

Außerplanmäßige Microsoft Sicherheitsupdates

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Microsoft veröffentlicht außer der Reihe Sicherheitsupdates für die derzeit unterstützten Versionen des Internet Explorers, den Browser Edge und SQL-Server sowie alle aktuell unterstützten Windows-Versionen.

Die Bereitstellung der Sicherheitsupdates steht mit einer Veröffentlichung von drei Hardware-Sicherheitslücken in vielen üblichen Mikroprozessoren im Zusammenhang, die neben Microsoft auch eine Vielzahl anderer Hersteller und Betriebssysteme betreffen.

 Die Sicherheitslücken, die unter den Namen 'Meltdown' und 'Spectre' diskutiert werden, können insbesondere zum Ausspähen von Informationen ausgenutzt werden.

Betroffen sind folgende Systeme:

Bürger-Cert: neuer Newsletter "Sicher • Informiert" erschienen

Der neue Newsletter "Sicher • Informiert" vom Bürger-Cert (ein Projekt vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) ist wieder erschienen.

Diesmal mit Infos u.a. über:
  • Sicherheitslücken in Prozessoren – BSI rät zu Updates
  • Phishing: Bankkunden sollten wachsam sein
  • Abofalle: Unseriöse Streamingdienste aufgedeckt
  • Krypto-Mining: Schutz für Internetnutzer
  • Update-Management: WhatsApp beendet Support für alte Versionen 
Und weitere Warnungen, Tipps und Hinweise, die man als User von Computer, Handy/Smartphone und Co. lesen sollte: Bürger-Cert Newsletter "Sicher • Informiert"

Wochenreport 01/2018

Neueste Verbraucherwarnungen und Meldungen:

  • Sicherheitsbedingte Rückrufaktion von Akkus für HP Notebooks und mobile Workstations mit Ersatzbestellungsprogramm. Details: hier
  • Offenburg: Stecknadeln in Produkten bei Kaufland. Details: hier
  • Rückruf: diverse verzehrfähige Hähnchenprodukte von Zur Mühlen Markenvertriebs GmbH & CO.KG. Details: hier
  • Rückruf: ,,lgor Gorgonzola PICCANTE" via Netto. Details: hier

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 01/2018 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht (engl.): hier

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 4. Januar 2018

Fehl- und Mehrfachbelastungen von Kreditkarten bei ALDI SÜD zwischen 02.01.2018 und 03.01.2018

Wer im Zeitraum zwischen Dienstag, dem 02.01.2018, 13:00 Uhr, und Mittwoch, dem 03.01.2018, 21:00 Uhr in einer ALDI SÜD-Filiale eingekauft und mit Kreditkarte gezahlt hat: es kann sein, dass die Kreditkarte mehrfach belastet wurde. Zahlungen per Girocard waren nicht betroffen.

Wie ALDI SÜD mitteilt, müssen die betroffenen Kunden deswegen selbst nicht aktiv werden; das Unternehmen bemüht sich nach eigenen Angaben um eine schnellstmögliche Rückabwicklung der fehlerhaften Zahlungen. Quelle mit weiteren Infos: Pressemitteilung ALDI SÜD

Post von einer angeblichen Anwaltskanzlei aus Berlin wegen Urheberrechtsverletzung

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg berichtet über eine angebliche Anwaltskanzlei aus Berlin, die wegen einer Urheberrechtsverletzung zweiseitige Schreiben per Post verschickt.

Demnach sollen die angeschriebenen Verbraucher 891,31 Euro dafür zahlen, dass sie eine illegale Streamingplattform genutzt haben. Nach Kenntnis der Verbraucherzentrale soll diese Kanzlei aber gar nicht exisitieren. Weitere Infos dazu: vz Baden-Württemberg

Ab 13. Januar 2018: Verbesserungen für Bankkunden

Wie das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) mitteilt, gelten ab dem 13. Januar 2018 europaweit einheitliche Regelungen für den Zahlungsverkehr. Demnach dürfen stationäre und Internet-Händler für Buchungen und Käufe dann keine gesonderten Gebühren mehr für gängige Kartenzahlungen, Überweisungen und Lastschriften verlangen.

Außerdem: Wenn die Bank- oder Kreditkarte entwendet oder missbraucht wird, haften die Inhaber nur noch bis maximal 50 Euro für entstandene Schäden.

Ebenfalls ab dem 13. Januar 2018 müssen Bankberater Kundengespräche besser dokumentieren. Insbesondere sind Gespräche über Wertpapiergeschäfte aufzuzeichnen, die per Telefon oder Internet geführt werden.

Kostenlose BfR-App: Vergiftungsunfälle bei Kindern

Das Bundesinstitut für Risikoforschung (BfR) hat eine App für Smartphones mit den Betriebssystemen Android und iOS entwickelt.

Die App "Vergiftungsunfälle bei Kindern" dient als Informations- und Nachschlagewerk für Vergiftungsunfälle bei Kindern und soll diese helfen zu vermeiden. Einmal installiert, kann die BfR-App auch ohne Internetanschluss ortsunabhängig genutzt werden.

Sie bietet u.a. Infos über Vergiftungsrisiken bei:
  • Chemischen Produkten
  • Spielzeugen
  • Medikamenten
  • Pflanzen und Pilze

Darüber hinaus ist es möglich, direkt aus der App heraus einen Anruf bei einem der neun zuständigen deutschen Giftinformationszentren (GIZ) zu tätigen. Weitere Infos und die Links zum Herunterladen der App gibt es hier: http://www.bfr.bund.de/de/apps_vergiftungsunfaelle.html

Stauprognose für 5. bis 7. Januar

Wie der ADAC in seiner aktuellen Stauprognose vorhersagt, wird an diesem Wochenende starker Urlauberrückreiseverkehr zu Staus und Behinderungen in Richtung Norden führen.

Denn in Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Thüringen und dem Saarland sowie in den Niederlanden enden in Kürze die Ferien.

Ab Freitagnachmittag müssen Urlauber und Pendler mit Verzögerungen rechnen. Der 6. Januar (Heilige Drei Könige) ist zwar in drei Bundesländern ein Feiertag, ein Lkw-Fahrverbot gibt es an diesem Tag jedoch nicht. In Österreich und Italien sind keine Lkw über 7,5 Tonnen unterwegs.
Die wichtigsten Staustrecken (in beiden Richtungen):

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