Donnerstag, 30. Juni 2022

Online-Forum informiert zu Diabetes am 02. Juli

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) macht auf eine Einladung vom nationalen Diabetesinformationsportal aufmerksam, bei der sich Interessierte für den Samstag, 02. Juli 2022 von 11.00 bis 12.45 Uhr zu einer kostenfreien Online-Veranstaltung anmelden können. 

Vortragende informieren über die Themen „Ernährung bei Diabetes",  „Schwanger mit Diabetes" und "Schwangerschaftsdiabetes".

Für die internetbasierte Veranstaltung wird das Programm "Zoom" genutzt. Ein vorheriger Download eines Programmes ist nicht notwendig.  Hier geht es ➝ zum Online-Forum anmelden

Das Diabetesinformationsportal bietet auch außerhalb dieser Veranstaltung Basisinformationen und Aktuelles aus Diabetes-Forschung und ‑prävention: ➝ www.diabinfo.de

(Die Inhalte stehen auch in den Sprachen Türkisch, Polnisch und Russisch zur Verfügung. Die Tipps und Downloads sind auch in ukrainischer Sprache verfügbar.)

Mittwoch, 29. Juni 2022

ADAC Test: Dachzelte für das Auto

Dachzelte erfreuen sich seit einigen Jahren zunehmender Beliebtheit, immer häufiger sind sie auf Autos zu finden. Daher hat der ADAC nun sieben Modelle ohne Hartschale getestet, die – einmal auf dem Autodach montiert – zum Übernachten einfach aufgeklappt werden und sich dann auf einer Leiter abstützen. 

Leider sind solche Zelte nicht ganz billig: Die getesteten Modelle kosteten zwischen rund 1850 und fast 3400 Euro, alle inklusive Matratze und Vorzelt. Dazu kommt noch die Anschaffung eines Dachträgers, der im Schnitt circa 150 Euro kostet.

Quelle: ADAC/Rasmus Kaessmann
 Wichtig beim Test waren die Kriterien Auf- und Abbau, Verarbeitung, Wetterfestigkeit, Schadstoffe und Campingtauglichkeit. 

Das erfreuliche Ergebnis des ersten Dachzelte-Tests: Kein Modell ist durchgefallen, sechs Zelte erhalten die Note „gut“ und ein Modell sogar „sehr gut“. Doch obwohl alle Klappzelte eine ähnliche Grundkonstruktion haben und die Ergebnisse nahe beieinander liegen, gibt es deutlich Unterschiede. 

Mehr dazu und die detaillierten Ergebnisse des Tests: ➝ Dachzelte fürs Auto im ADAC Test

Dienstag, 28. Juni 2022

Bayern: Infektionsschutzmaßnahmenverordnung um vier Wochen verlängert

Bayern hat seine 16. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung um vier Wochen verlängert (bis zum 30. Juli)  und zugleich eine Erleichterung bei der weiter bestehenden Corona-Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) beschlossen. 

Die Erleichterung bei der Maskenpflicht besteht darin, dass die Bürger im ÖPNV selbst entscheiden dürfen, ob sie eine FFP2-Maske oder eine OP-Maske tragen. 

Quelle mit weiteren Details: ➝ Bayerische Staatsregierung, Pressemitteilung vom 28.06.2022

Urlaubsreisen: Die Vorschriften für Genesenen- und Impfzertifikate

Zum Ferienbeginn informiert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) für die Vorbereitungen von Urlaubsreisen in Zeiten der Pandemie, und was es zu beachten gilt: 

Sind die Impfzertifikate zur Corona-Schutzimpfung noch gültig? Wie sind die aktuell geltenden Regelungen für Geimpfte und Genesene und welche Regelungen gelten am Reiseziel? Was ist für die Einreise nach Deutschland zu beachten? 

Hier die Antworten: 

Montag, 27. Juni 2022

Legalisierung von Cannabis in den USA & Kanada:
Mehr psychische Erkankungen?

Wie das United Nations Office on Drugs and Crime UNODC (Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung) mitteilt, scheint die Legalisierung von Cannabis in Nordamerika den täglichen Cannabiskonsum erhöht zu haben - insbesondere bei potenten Cannabisprodukten und insbesondere bei jungen Erwachsenen.

In diesem Zusammenhang wurde von einer Zunahme von Menschen mit psychiatrischen Störungen, Selbstmorden und Krankenhauseinweisungen berichtet. 

Die Legalisierung hat auf der anderen Seite aber auch die Steuereinnahmen erhöht und die Verhaftungsraten für Cannabisbesitz allgemein gesenkt. 

Quelle & Zusammenfassung des Berichts (engl.): UNODC World Drug Report 2022

Samstag, 25. Juni 2022

Bürger-Cert: Neuer Newsletter "Sicher • Informiert" erschienen

Der neue, kostenlose Newsletter "Sicher • Informiert" vom Bürger-Cert (ein Projekt vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) ist wieder erschienen.

Diesmal über:
  • Interpol schlägt Betrügerbanden
  • Sicherheitslücken in Gesundheits-Apps
  • Ransomware-Angriff auf Rhein-Main
  • SharePoint und OneDrive anfällig für Ransomware
  • Neue Android-Malware Malibot
... und weiteren News, Infos und Warnungen im Zusammenhang mit Computer, Internet,
Handy / Smartphone & Co.: Bürger-Cert Newsletter "Sicher • Informiert"

Freitag, 24. Juni 2022

Bundesnetzagentur: "Unternehmen und private Verbraucher müssen sich auf deutlich steigende Gaspreise einstellen."

Wie die Bundesnetzagentur in ihrem aktuellen Lagebericht zur Gasversorgung in Deutschland mitteilt, müssen sich Unternehmen und private Verbraucher auf deutlich steigende Gaspreise einstellen. 

Laut dem neuen Gasspeichergesetz müssten die Gasspeicher in Deutschland bis zum
01. November zu 90 % befüllt sein (in der Sommerzeit werden die Gasspeicher gefüllt).

Da die Gasflüsse aus der Nord Stream 1-Leitung auf etwa 40 % der Maximalleistung gedrosselt wurden und falls sie weiterhin auf diesem niedrigen Niveau verharren, ist ein Speicherstand von
90 % bis November kaum mehr ohne zusätzliche Maßnahmen erreichbar. 

Aktuell (Stand: 24.06.2022) ist die Gasversorgung zwar noch gewähleistet; allerdings betont die Bundesnetzagentur, dass die Lage angespannt ist und sie nicht ausschließen kann, dass eine Verschlechterung der Situation eintritt. 

Quelle: Bundesnetzagentur. Hier veröffentlicht die Bundesnetzagentur von Montag bis Freitag einen aktuellen Lagebericht: ➝  Lagebericht der Gasversorgung in Deutschland

Gestern (23.06.2022) hatte das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) nach Abstimmung innerhalb der Bundesregierung die zweite Stufe des "Notfallplans Gas", die sogenannte Alarmstufe, ausgerufen. Insgesamt gibt es 3 Stufen. 

Zur Erklärung, was in den einzelnen Stufen geschieht und die Auswirkungen für Unternehmen und Privathaushalte (Stand 23.06.2022):  ➝  FAQ Liste – Notfallplan Gas (PDF, 777 KB)

Wochenreport 25/2022

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf via Vichy: Vichy LiftActiv Peptide-C Ampullen
    Details: hier
  • Rückruf: LYOS  Netzteil YJ-086
    Details: hier
  • Rückruf via TK MAXX / Achtung, Milch-Allergiker:
    Keats London  Vegan Irish Cream Truffles, 140 g
    Details: hier
  • Rückruf via Lidl: Frischkäse aus Kuhmilch "GOYA Queso latino, 325 g"
    Details: hier
  • Rückruf via Drogerie Müller: Bade-Puppen "Bloopies Floaties"
    Details: hier
  • Rückruf: Alburji  Tahini Sesam 100%, 400 g
    Details: hier
  • Rückruf via Netto: „freibeik“-Sattelgelenk
    Details: hier
  • Rückruf: Mama Africa  shrimps smoked - geräucherte Shrimps
    Details: hier

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 25/2022 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier 

(Links kann man unter "Notifying Country" ein jeweiliges Land auswählen und dann darunter auf das blaue Feld mit "Search" klicken; so erhält man nur die Berichte für das ausgewählte Land heraus-gefiltert und angezeigt.)

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 23. Juni 2022

Bundesministerium hat zweite Stufe des "Notfallplans Gas" ausgerufen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat heute (23.06.2022) nach Abstimmung innerhalb der Bundesregierung die zweite Stufe des "Notfallplans Gas", die sogenannte Alarmstufe, ausgerufen. 

Aktuell sei die Versorgungssicherheit gewährleistet; die Lage demnach trotzdem angesapannt. Zwar seien die Gasspeicher mit 58 Prozent besser gefüllt als im Vorjahr. Doch sollten die russischen Gaslieferungen über die Nord Stream 1-Leitung weiterhin auf dem niedrigen Niveau von 40 Prozent verharren, sei ein Speicherstand von 90 Prozent bis Dezember kaum mehr ohne zusätzliche Maßnahmen leistbar. 

(In der Sommerzeit werden die Gasspeicher gefüllt. Dem Gesetz nach müssen die Gasspeicher zum 1. Oktober zu 80 Prozent und zum 1. November zu 90 Prozent befüllt sein. Zum 1. Februar des darauffolgenden Jahres gilt dann wieder eine Mindestfüllmenge von 40 Prozent.). 

Laut Bundesministerium liegt damit aktuell eine Störung der Gasversorgung vor, die zu einer erheblichen Verschlechterung der Gasversorgungslage führt - die Ausrufung der Alarmstufe sei daher notwendig. Die europäischen Partner wurden demzufolge über den Schritt informiert.   

Quelle: BMWK

Mittwoch, 22. Juni 2022

Ärger mit dem Flug - der kostenlose ADAC-Entschädigungsrechner überprüft Ansprüche

Ist der Flug verspätet, wird verschoben oder fällt komplett aus haben Passagiere Ansprüche gegen die Airline. 

Seit letztem Jahr können Fluggäste mit dem ADAC-Entschädigungsrechner ihre Rechte kostenlos mit  wenigen Klicks überprüfen und anschließend entscheiden, ob und wie sie tätig werden wollen.

Den Entschädigungsrechner für Fluggäste sowie weitere Informationen zum Thema Reiserecht gibt es unter ➝ adac.de/fluggastrechte

Dienstag, 21. Juni 2022

Bundesnetzagentur unterstützt ausdrücklich die Aufforderung, so viel Gas wie möglich einzusparen

Laut dem Statistischen Bundesamt lag in Deutschland im Jahr 2021 der Anteil von Erdgas an der Stromerzeugung bei 12,6 %. Im Gesamtjahr 2021 war die Stromeinspeisung aus Erdgas 5,8 % geringer als im Vorjahr. 

Der Rückgang sei hauptsächlich auf das 2. Halbjahr 2021 und hier vor allem auf das 3. Quartal 2021 zurückzuführen, als die Stromeinspeisung aus Erdgas im Vergleich zum Vorjahresquartal um 38,9 % zurückging. Hauptverantwortlich dafür waren die deutlich gestiegenen Preise für Erdgas.

Insgesamt stammten 57,6 % des eingespeisten Stroms in Deutschland im Jahr 2021 aus konventionellen und 42,4 % aus erneuerbaren Energieträgern. 

Der wichtigste Energieträger zur Stromerzeugung hierzulande waren die Kohlekraftwerke (die insgesamt eingespeisten Strommenge damit betrug 30,2 % - ein Plus von 24,9 % gegenüber dem Vorjahr). Die Kohle dazu stammt zu rund 60 % aus Braunkohle und zu rund 40 % aus Steinkohle.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Die Bundesnetzagentur hat heute (Stand 21.06.2022,12:00 Uhr) bekanntgegeben, dass die Lage der Gasversorgung "angespannt" ist. Denn die Gasflüsse aus der Nord Stream 1 wurden auf etwa 40 % der Maximalleistung gedrosselt. Von dieser Reduktion ist die Weitergabe von Gas in andere europäische Länder wie zum Beispiel Frankreich, Österreich und Tschechien betroffen.

Zwar sei die Gasversorgung in Deutschland "im Moment" stabil und die Versorgungssicherheit "derzeit weiter gewährleistet"; dennoch unterstützt die Behörde ausdrücklich die Aufforderung, so viel Gas wie möglich einzusparen.

(In der Sommerzeit werden die Gasspeicher gefüllt. Normalerweise sollen die Füllstände am 1. November ca. 90 Prozent erreichen. Dem Gesetz nach müssen die Gasspeicher zum 1. Oktober zu 80 Prozent und zum 1. November zu 90 Prozent befüllt sein. Zum 1. Februar des darauffolgenden Jahres gilt dann wieder eine Mindestfüllmenge von 40 Prozent.)  

Quelle: Bundesnetzagentur (und hier veröffentlicht die Bundesnetzagentur auch von Montag bis Freitag einen aktuellen Lagebericht): ➝  Lagebericht der Gasversorgung in Deutschland

Gewalt in der Pflege

Die Polizeliche Kriminalprävention macht auf das Thema "Gewalt in der Pflege" aufmerksam. Denn  viele ältere Menschen (aber beispielsweise auch jüngere behinderte) befinden sich in der häuslichen oder stationären Pflege - was wiederum aufgrund unterschiedlichster Umstände auch zu Vernachlässigung oder gar zu Misshandlungen führen kann. 

Da wäre einerseits das Alleinlassen der zu betreuenden Personen, die unter derVerweigerung ausreichender Nahrungs- und Flüssigkeitsversorgung sowie der umfassenden Hygiene leiden. Auf der anderen Seite kann psychischer Missbrauch eine Rolle spielen; z.B. Beschimpfen, Einschüchtern, Isolieren oder das Androhen einer Heimeinweisung. 

Aber auch körperliche Misshandlungen kommen vor; ein zu hartes Zufassen, Drängen, Ziehen an Ohren und Haaren, der Zwang zur Bettruhe, das Einschränken des freien Willens mit Beruhigungsmitteln oder das Fixieren von Armen und Beinen bis hin zu Schlägen. 

In solchen Fällen können bereits Straftatbestände erfüllt sein. 

Montag, 20. Juni 2022

Schutz vor schädlicher UV-Strahlung: die UV-Prognose gibt wichtige Hinweise

Wer auf den richtigen Sonnenschutz achtet und Sonnenbrand vermeidet, verringert nicht nur die Gefahr, später an Hautkrebs zu erkranken. Zu viel Sonnenstrahlung lässt die Haut auch vorzeitig altern. 

Wann Sonnenschutz nötig ist, lässt sich am sogenannten UV-Index ablesen. Er gibt die Stärke der ultravioletten Strahlung der Sonne an. Je höher der UV-Index, desto stärker ist die UV-Strahlung und desto schneller entsteht ein Sonnenbrand. 

 Wie hoch der UV-Index an einem Tag werden kann, zeigt die UV-Prognose, die das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) von April bis September immer montags, mittwochs und freitags hier veröffentlicht:  ➝ UV-Prognose

Weitere Infos: Die BZgA hat ihr Informationsportal www.klima-mensch-gesundheit.de in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und in Kooperation mit dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) um das Thema ➝ UV-Strahlung und UV-Schutz erweitert. 

(Auf der Seite gibt es auch einen Hauttypentest, um die persönlichen Gesundheitsgefahr bezüglich UV-Strahlung / Sonnenbrand besser einschätzen zu können.)

Freitag, 17. Juni 2022

Wochenreport 24/2022

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf: Öz Antep Sumak Sumach-Gewürzzubereitung, 400 g
    Details: hier
  • Verzehrwarnung (Erweiterung um eine Charge):
    Champagner  Moët & Chandon Ice Impérial  in 3-Liter Flasche
    Details: hier
  • Rückruf: Hautbleichmittel "Skin Light Cream" und "Clair Liss Lightening Body Lotion"
    Details: hier

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 24/2022 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier 

(Links kann man unter "Notifying Country" ein jeweiliges Land auswählen und dann darunter auf das blaue Feld mit "Search" klicken; so erhält man nur die Berichte für das ausgewählte Land heraus-gefiltert und angezeigt.)

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 16. Juni 2022

Lebensmittel im Kühlschrank korrekt kühlen

Der Inhalt im Kühlschrank lebt – aber nur in der Video-Serie zum Thema „Korrektes Kühlen“ vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). 

In den kurzen Clips geben Comic-Figuren Tipps, wie das richtige Kühlen von Lebensmitteln Infektionen im privaten Haushalt verhindern kann: Den Kühlschrank richtig einräumen? Frau Gurke, Herr Lauch und die Beeren-Bande wissen, wo es langgeht. 

Wie lange ist Hackfleisch haltbar? Frau Eisbergsalat und Herr Kresse erklären das Verbrauchsdatum und wann Hackfleisch noch am Einkaufstag in die Pfanne wandern muss. 

Die 4 kurzen Clips gibt es hier auf YouTube: 


Infos zu folgenden Themen auf der Seite vom BfR: ➝ Küchenhygiene und ➝ Lebensmittelsicherheit

Mittwoch, 15. Juni 2022

Hitzewelle droht: auf die Gesundheit achten!

Das Gesundheitsamt in Nürnberg weist darauf hin, dass voraussichtlich bereits in dieser Woche Temperaturen erreicht werden, welche die Gesundheit gefährden: 

"Schon bei 26 Grad Celsius reagiert der Körper mit vermehrtem Schwitzen und Kreislaufstörungen. Dies betrifft vor allem ältere Menschen, Kranke und Kinder. Bei Erreichen des Hitze-Warnwerts des Deutschen Wetterdienstes (mehrere Tage über 32 Grad) kann eine akute Lebensgefahr entstehen. Für Mitte dieser Woche ist das Erreichen von mehr als 30°Grad vorausgesagt.

Und wenn keine Hitze-Unwetter dazukommen, dürfte diese Warnung für weite Teile Deutschlands gelten. 

Das Nürnberger Gesundheitsamt weiter: 

"Durch angepasstes Verhalten kann das Gesundheitsrisiko vermindert werden. Man sollte möglichst (kühlen) Schatten aufsuchen, mehr als sonst trinken, sich körperlich nicht stark anstrengen und vorsorglich mit den Hausärzten und Hausärztinnen besprechen, wie bei diesen Temperaturen die Medikamente eingenommen werden sollen. 

Es sollte auch bedacht werden, was bei noch höheren Temperaturen erfolgen muss und wie auf einen plötzlichen Temperaturabfall reagiert werden sollte (das betrifft besonders Menschen mit krankem Herz).

Das Gesundheitsamt empfiehlt weiter, dass die Getränke möglichst auch Mineralstoffe enthalten sollten – verdünnte Säfte sind optimal oder auch Suppen – und nicht kühlschrankkalt sein sollten. Die Speisen sollten leicht verdaulich sein. Leichte Kleidung schützt gleichzeitig vor Sonnenbrand, eine Kopfbedeckung vor einem Hitzschlag.

Mehr Tipps und Infos gibt es auf einer Themen-Webseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unter ➝  www.klima-mensch-gesundheit.de

Dienstag, 14. Juni 2022

Sonnenschutz wird immer wichtiger

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) macht darauf aufmerksam, dass mit dem Klimawandel der Schutz vor der Sonne immer wichtiger wird. 

Denn die klimatischen Veränderungen führen dazu, dass vermehrt UV-Strahlung auf die Erdoberfläche und damit auch auf unsere Haut und Augen trifft. 

Die BZgA hat daher ihr Informationsportal www.klima-mensch-gesundheit.de in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und in Kooperation mit dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) um das Thema UV-Strahlung und UV-Schutz erweitert. 

Und hier geht es zur Seite des Bundesamt für Strahlenschutz mit Infos und Tipps zum Thema:

                                                                                                   ➝  UV-Strahlung

Montag, 13. Juni 2022

Abzocke via Telefon? Pflegeservice ruft Senioren an zur "Unterstützung in Pflegefragen"

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg warnt vor einer Schweizer Firma, die es demnach auf Senioren und damit besonders vulnerable Menschen abgesehen hat. 

Dem Bericht zufolge verlangt ein bestimmter Pflegeservice (dahinter die namentlich benannte Schweizer Firma) 129,00 Euro für die telefonische Beratung bezüglich einer Unterstützung in Pflegefragen. Die Senioren sollen dabei auch Unterstützung erhalten, um die ihnen zustehenden Leistungen der Pflegekasse zu beantragen oder zu erhalten.

Hierfür werden die Senioren von diesem Pflegeservice angerufen - wobei die Angerufenen nicht wissen, woher die Anrufer ihre Nummern haben, noch können sie sich daran erinnern, irgendeinen Vertrag abgeschlossen zu haben.

Hier der Bericht mit den Details und einem kostenlosen Musterbrief zum Vertrags-Widerruf für Betroffene, die dadurch in einen Vertrag gelockt wurden : 

                            ➝   Verbraucherzentrale warnt: Telefonabzocke mit Pflegeservice SMART

Samstag, 11. Juni 2022

Bürger-Cert: Neuer Newsletter "Sicher • Informiert" erschienen

Der neue, kostenlose Newsletter "Sicher • Informiert" vom Bürger-Cert (ein Projekt vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) ist wieder erschienen.

Diesmal über:
  • Europol schaltet Trojaner ab
  • Gute Taten für geklaute Daten
  • Ransomware-Gruppe Conti organisiert sich neu
  • Warnungen vor betrügerischen Anrufen und E-Mails
  • Vorsicht bei WhatsApp-Rufnummern mit **21*!
... und weiteren News, Infos und Warnungen im Zusammenhang mit Computer, Internet,
Handy / Smartphone & Co.: Bürger-Cert Newsletter "Sicher • Informiert"

Freitag, 10. Juni 2022

Wochenreport 23/2022

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf via IKEA: METALLISK  Espressokocher
    Details: hier
  • Rückruf via babywalz: verschiedene Baby-Schlafsäcke
    Details: hier
  • Rückruf: Alburj  Halva Aufstrich 300 g & 500 g
    Details: hier
  • Rückruf: KHARTA Yerba Mate
    Details: hier
  • Rückruf: Golden Diamond Bevroren Kousenband gefrorene Langbohnen
    Details: hier
  • Rückruf:
    Alburj Tahini Sesam Mus 400 g & 800 g
    Alburj Tahini Sesam Saft 400 g & 800 g
    Details: hier
  • Rückruf via Aldi Nord: Moreno Gold 100 % Arabica Löslicher Bohnenkaffee
    Details: hier
  • Rückruf: Alburj Tahini Sesam Mus, 800 g
    Details: hier
  • Rückruf: NIPPON (Puffreis mit Schokolade)
    Details: hier
  • Rückruf: Alburj Tahina, 400 g  Details: hier
  • Rückruf via Penny: Mühlenhof Rinderhackfleisch zum Braten, 500 g, im Schlauchbeutel
    Details: hier

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 23/2022 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier 

(Links kann man unter "Notifying Country" ein jeweiliges Land auswählen und dann darunter auf das blaue Feld mit "Search" klicken; so erhält man nur die Berichte für das ausgewählte Land heraus-gefiltert und angezeigt.)

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 9. Juni 2022

Geldbeutel gestohlen: sofort Zahlungskarte sperren lassen!

Wenn der Geldbeutel gestohlen wird (oder auf andere Weise verloren geht), ist oft nicht nur das Bargeld weg; sondern u.a. auch die Zahlungskarte. 

Das ist nicht nur ärgerlich sondern für den Karteninhaber auch finanziell gefährlich, da sich im Handel viele Einkäufe mittlerweile auch ohne PIN tätigen lassen - zu Lasten des Geschädigten. Deswegen sollte eine abhanden gekommenen Zahlungskarte sofort gesperrt werden. 

Die Polizeiliche Kriminalpolizei rät bei Diebstahl / Verlust einer solchen Karte:

  • Umgehend die Zahlungskarten sperren lassen. Das ist für alle girocards und die meisten Kreditkarten rund um die Uhr über den telefonischen Sperr-Notruf 116 116* möglich. Außerdem gibt es die Sperr-App 116 116, in der sämtliche Zahlungskarten-Daten sicher hinterlegt werden und girocards direkt über die App gesperrt werden können.

Wer Opfer eines Taschendiebstahls geworden ist, sollte sich auch an die Polizei wenden und Anzeige erstatten. Denn nach einer Anzeige können Betroffene zudem ihre Zahlungskarten über eine KUNO-Sperrung auch für das Lastschriftenverfahren sperren lassen. Dies ist eine gesonderte Leistung der Polizei bei teilnehmenden Kreditinstituten.

* Weitere Details: https://www.sperr-notruf.de/

Mittwoch, 8. Juni 2022

ADAC rät: Pollenfilter im Auto regelmäßig wechseln

Pollenallergiker können derzeit ein Lied davon singen: kribbelnde, triefende oder auch verstopfte Nase, Atembeschwerden, brennende/gerötete Augen, teilweise juckender Hautausschlag und weitere gesundheitliche Beeinträchtigungen. 

Auch wenn nicht alles zusammen auftreten muss, so haben diese saisonbedinten Allergie-Symptome eines gemeinsam: die umherfliegenden Pollen. Um wengstens im Auto einigermaßen davon verschont zu bleiben, kann vor allem für Allergiker ein geeigneter Innenraumfilter hilfreich sein. 

Manche Filtermodelle können sogar zusätzlich schädliche Bakterien und Viren in der Innenraum-Luft verringern.

Zwar gibt es für Innenraumfilter oft keine vorgeschriebene Frist für den Wechsel - jedoch empfiehlt sich ein Austausch nach 20.000 bis 30.000 Kilometern bzw. jährlich;  am besten vor der Pollenflugsaison. 

Und da man Pollenfilter für ein paar Euro im Fachhandel kaufen und selbst einlegen/wechseln kann, sollte man diesbezüglich einiges beachten. Der ADAC dazu:

Dienstag, 7. Juni 2022

EU will Mineralöl-Grenzwerte für Lebensmittel einführen

foodwatch (gemeinnütziger Idealverein, der sich für Verbraucherrechte und Lebensmittelqualität einsetzt) macht darauf aufmersam, dass die EU Grenzwerte für Mineralöl in Lebensmitteln einführen will.  

Diese Obergrenzen sollen ab sofort gelten für Lebensmittel, in denen sogenannte "aromatische Mineralöle" (MOAH) vorkommen, die unter Verdacht stehen, krebserregend und erbgutverändernd zu sein. 

Die Entscheidung für Mineralöl-Grenzwerte fiel in der Sitzung am 21. April 2022. Die Regelung gilt ab sofort, ist jedoch noch nicht rechtsverbindlich. Die Mitgliedstaaten können individuell entscheiden, ob sie die Anforderungen durchsetzen. Ende 2022 will die EU-Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA eine überarbeitete Risikobewertung zu Mineralölen veröffentlichen.

foodwatch dazu: "foodwatch bezeichnete die Entscheidung als wichtigen, wenn auch nicht ausreichenden Schritt für mehr Lebensmittelsicherheit in Europa. 

Die Verbraucherorganisation forderte Bundesernährungsminister Cem Özdemir auf, sich in Brüssel für eine konsequente Nulltoleranz gegenüber krebsverdächtigen Mineralölen in allen Lebensmittelkategorien einzusetzen und dies jetzt in Deutschland mit den Bundesländern voranzutreiben. 

foodwatch setzt sich seit Jahren für eine Null-Toleranz-Grenze von Mineralöl in Lebensmitteln ein. Zuletzt hatte die Verbraucherorganisation Ende 2021 Laboranalysen veröffentlicht, wonach sich der verantwortliche EU-Ausschuss mit der Belastung von MOAH in Lebensmitteln befasste."

Montag, 6. Juni 2022

Verbraucherzentrale informiert über Kranken-
zusatzversicherungen

Für wen sind Auslandskrankenversicherung, Zahnzusatzversicherungen, Einbettzimmer mit Chefarztbehandlung sowie Private-Pflegezusatzversicherung wirklich sinnvoll? 

Die Verbraucherzentrale Bayern hat hier Infos und Tipps dazu veröffentlicht: 

                                      ➝   Für wen sind Krankenzusatzversicherungen sinnvoll?

Freitag, 3. Juni 2022

Münchner Oktoberfest 2022: deutliche Preiserhöhung bei den Getränken

Zwar soll die 187. "Wiesn" wie geplant vom 17. September bis 3. Oktober 2022 stattfinden (die letzte fand aufgrund der Pandemie 2019 statt); allerdings müssen sich die Besucher in diesem Jahr auf eine deutliche Preiserhöhung bei den dort verkauften Getränken einstellen. 

Die gastronomischen Betriebe haben dem Referat für Arbeit und Wirtschaft die von ihnen kalkulierten Getränkepreise für die Wiesn 2022 mitgeteilt. Demnach werden die Durchschnittspreise der alkoholfreien Getränke pro Liter für Tafelwasser 9,67 Euro (2019: 8,87 Euro), Spezi 10,85 Euro (2019: 10,01 Euro) und für Limonade 10,35 Euro (2019: 9,56 Euro) betragen. 

Eine Mass Festbier wird zwischen 12,60 Euro und 13,80 Euro kosten, durchschnittlich 15,77 Prozent mehr als im Jahr 2019.

Eine detaillierte, offizielle Liste mit den Getränkepreisen findet sich unter:

                                                                                          ➝ https://t1p.de/bierpreise2022

Und hier die offizielle Webseite zur "Wiesn": ➝  oktoberfest.de

Wochenreport 22/2022

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf: verschiedene Erdnussbutterprodukte der Marke „JIF“
    Details: hier
  • Rückruf via ROFU Kinderland: Kostüm "Sensenmann"
    Details (PDF, 1.95 MB): Klick
  • Rückruf via myToys: Baby Geschenk-Set, Artikelnummer 4046302
    Details: hier
  • Rückruf via Käserei Wilhelm Mack:
    - Sauermilchkäse "Bliestaler-Art"
    - Wilma Edelharzer
    - Wilma Bauernhandkäse
    - "Der echte Bauernhandkäse"
    Details: hier
  • Rückruf:  Vichy  LIFTACTIV Peptide-C Anti-Aging-Ampullen
    Details: hier

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 22/2022 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier 

(Links kann man unter "Notifying Country" ein jeweiliges Land auswählen und dann darunter auf das blaue Feld mit "Search" klicken; so erhält man nur die Berichte für das ausgewählte Land heraus-gefiltert und angezeigt.)

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 2. Juni 2022

ADAC Kinderfahrräder-Test (20 Zoll): nur 3 von 12 sind "gut"

Der ADAC hat zwölf 20 Zoll Kinderfahrräder in den Kriterien Handhabung, Fahren, Eignung für das Kind, Sicherheit und Haltbarkeit sowie Schadstoffe getestet. 

Das Ergebnis ist ernüchternd: Fünf der zwölf Fahrräder fielen mit "mangelhaft" durch. Die durchgefallenen Modelle wurden wegen Sicherheitsproblemen so bewertet. Sie erreichten nicht die von der Norm geforderten Mindestverzögerungen auf dem Bremsenprüfstand bzw bei ihnen traten auch Risse an der Sattelklemme oder an der Tretkurbel auf. 

Bei sieben Fahrrädern wurden Schadstoffe im Sattel festgestellt. 

Die Anschaffungskosten lagen bei den Testprodukten zwischen 430 Euro und 575 Euro. Ein Modell wurde mit 270 Euro als Preisbrecher aufgenommen - es erhielt sogar "gut". 

Die detaillierten Testergebnisse hat der ADAC hier veröffentlicht: 

                             ➝  Kinderfahrrad-Test: Fünfmal "mangelhaft" und dreimal "gut"

Mittwoch, 1. Juni 2022

Ab heute, 01.06.2022: Krankschreibung per Telefon nicht mehr möglich

Wie der Gemeinsame Bundesausschuss für Ärzte, Kliniken und Krankenkassen (G-BA) mitteilt, wird ab heute (Mittwoch, 01.06.2022) eine Krankschreibung nicht mehr telefonisch möglich sein. 

Dafür müssen Patienten wieder in die Arztpraxis kommen oder die Videosprechstunde nutzen. 

Sollte die Corona-Pandemie in den kommenden Monaten jedoch wieder an Fahrt gewinnen, kann der G-BA seine Sonderregelungen in Bezug auf seine regulären Richtlinienbestimmungen für bestimmte Regionen oder bei Bedarf auch bundesweit wieder aktivieren. 

Unabhängig von den Corona-Sonderregelungen gilt, dass Versicherte aufgrund einer Videosprechstunde eine Krankschreibung erhalten können. Voraussetzung ist, dass die Erkrankung dies zulässt, also zur Abklärung der Arbeitsunfähigkeit keine unmittelbare körperliche Untersuchung notwendig ist.

Wird die Arbeitsunfähigkeit in einer Videosprechstunde festgestellt, gilt: Für Versicherte, die in der Arztpraxis bisher unbekannt sind, kann eine Krankschreibung für bis zu 3 Kalendertage erfolgen; für Versicherte, die in der Arztpraxis bekannt sind, für bis zu 7 Kalendertage. 

Eine Folgekrankschreibung per Videosprechstunde ist nur dann zulässig, wenn die vorherige Krankschreibung nach einer unmittelbaren persönlichen Untersuchung ausgestellt wurde.

Entlassmanagement nach Krankenhausaufenthalt:

Dienstag, 31. Mai 2022

Osteoporose: Infos und Tipps zur Prävention

Bei der Osteoporose (auch "Knochenschwund" genannt) handelt es sich um eine Erkankung, bei der die Knochendichte abnimmt. Frauen erkranken deutlich häufiger an Osteoporose als Männer, vor allem im höheren Alter. In der Altersgruppe ab 65 Jahren ist nahezu ein Viertel der Frauen davon betroffen. Bei Männern sind es knapp sechs Prozent.

Osteoporose verursacht zunächst keine Beschwerden. Ist die Skeletterkrankung jedoch weiter fortgeschritten, können anhaltende Schmerzen, vor allem im Rücken, auftreten. Die Gefahr, dass ein Knochen auch bei geringer Belastung bricht, zum Beispiel beim Heben von Lasten oder einem Sturz, wächst. 

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) weist in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung der Osteoporose-Prävention für die Knochengesundheit hin. 

Denn neben den Risikofaktoren für Osteoporose (Geschlecht und Alter, familiäre Veranlagung) gibt es auch Faktoren, die man selbst positiv beeinflussen kann: hier spielen u.a. die Ernährung und ausreichend Bewegung eine entscheidende Rolle. Daneben ist der Verzicht auf Zigaretten und Alkohol wichtig.

Qualitätsgeprüfte Informationen zu Risikofaktoren für Osteoporose, zu Therapien sowie viele Tipps zur Vorbeugung gibt es auf dem Frauengesundheitsportal der BZgA unter: 

                                   ➝   www.frauengesundheitsportal.de/themen/osteoporose

Montag, 30. Mai 2022

Inflationsrate im Mai 2022 voraussichtlich +7,9 %

Wie das Statistische Bundeamt (Destatis) mitteilt, beträgt die Inflationsrate für Mai 2022 im Vergleich zum Vorjahresmonat (Mai 2021) voraussichtlich +7,9 % . 

Im Vergleich zum Vormonat (April 2022) bedeutet dies eine Preissteigerung um 0,9 % (vorläufig). 

Die stärkste Verteuerung fand im Monats-Vergleich von April 2022 zu Mai 2022 bei den Energiepreisen statt: +3,0 %. Im selben Monats-Zeitraum gab es bei den Lebensmitteln eine Erhöhung um 2,5 %.

Diese beiden Posten (Energie und Lebensmittel) haben sich auch im Jahresvergleich erheblich verteuert: So stiegen die Energiepreise im Mai 2022 um 38,3 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Auch die Preise für Nahrungsmittel stiegen mit +11,1 % überdurchschnittlich.

Hier gibt es die komplette Pressemitteilung von Destatis mit weiteren Aufschlüsselungen:

                                   ➝  Destatis / Pressemitteilung Inflationsrate

Und hier hat das Statistische Bundesamt einen Online-Rechner veröffentlicht, mit dem man seine persönliche Inflationsrate ausrechnen kann:

                                   ➝  Destatis / persönlicher Inflationsrechner

Samstag, 28. Mai 2022

Bürger-Cert: Neuer Newsletter "Sicher • Informiert" erschienen

Der neue, kostenlose Newsletter "Sicher • Informiert" vom Bürger-Cert (ein Projekt vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) ist wieder erschienen.

Diesmal über:
  • Cyberkriminelle nutzen Chatbots beim Phishing
  • Tesla-Fahrzeuge lassen sich über Bluetooth knacken
  • Eurovision Song Contest: Angriff vereitelt
  • Gelangweilte Affen beim Phishing?
  • Schwachstellen in Playstation
... und weiteren News, Infos und Warnungen im Zusammenhang mit Computer, Internet,
Handy / Smartphone & Co.: Bürger-Cert Newsletter "Sicher • Informiert"

Freitag, 27. Mai 2022

Wochenreport 21/2022

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf:
    - Hosyaushka Schnitteiernudeln 500g
    - Hosyaushka Fadeneiernudeln 500g
    - Hosyaushka Bandeiernudeln 500g
    Details: hier
  • Rückruf via IKEA: SYLT JORDGUBB Erdbeerkonfitüre Bio 400g
    Details: hier
  • Rückruf: H!P OAT M!LK Chocolate der Sorte "Cookies No Cream"
    Details: hier
  • Rückruf via TEDi: Alpina Küchenspatel
    Details: hier
  • Rückruf via TEDi: Puppenset
    Details: hier

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 21/2022 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier 

(Links kann man unter "Notifying Country" ein jeweiliges Land auswählen und dann darunter auf das blaue Feld mit "Search" klicken; so erhält man nur die Berichte für das ausgewählte Land heraus-gefiltert und angezeigt.)

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Dienstag, 24. Mai 2022

Ciguatera: Lebensmittelvergiftung durch Fisch und Meeresfrüchte

Ciguatera ist eine Lebensmittelvergiftung, die durch Ciguatoxine verursacht wird. 

Diese Toxine kommen in bestimmten Regionen der Meere vor; dadurch können auch Speisefische sowie Meeresfrüchte damit belastet sein. Und zwar eventuell in so hoher Konzentration, dass ein Genuss der betroffenen Lebensmittel beim Menschen Ciguatera auslösen kann. 

Leider ist es so, dass Verbraucher nicht erkennen können, ob Fische / Meeresfrüchte entsprechend belastet sind; denn das Toxin ist farb- und geruchslos. Nur im Labor kann es nachgewiesen werden. 

Dazu kommt, dass weder das Erhitzen von Seefisch oder Meeresfrüchten (z. B. Kochen, Braten) noch das Einfrieren das Toxin verringern oder abtöten kann.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat daher hier Fragen mit Antworten zu diesem Thema veröffentlicht, in denen u.a. geklärt wird, welche Symptome Ciguatera hervorruft, was man bei Verdacht auf Vergiftung tun sollte und in welchen Fischen / Meeresfrüchten die Ciguatoxine häufiger vorkommen: 

     ➝  Ciguatera: Vergiftungen durch Ciguatoxine (Algentoxine) aus Seefisch und Meeresfrüchten

Montag, 23. Mai 2022

ADAC Kindersitztest : 4 von 30 Modellen durchgefallen,
nur 1 ist "sehr gut"

Im aktuellen ADAC Kindersitztest sind vier von 30 überprüften Modellen durchgefallen und laut dem Automobilclub nicht empfehlenswert. 19 der getesteten Sitze bekamen das ADAC Urteil „gut“, sechs Modelle wurden mit „befriedigend“ bewertet. 

Im Test wurden die Kindersitze in allen Größen auf die Kriterien Sicherheit, Bedienung, Ergonomie und Schadstoffgehalt geprüft und bewertet.

 Der ADAC hat hier die Testergebnisse im Detail veröffentlicht: 

                         ➝   ADAC Kindersitztest: Vier Modelle fallen durch, nur einer ist "sehr gut"

Samstag, 21. Mai 2022

Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" berät nun in 18 Sprachen
(neu: Ukrainisch)

An der Sprache darf Hilfe bei Gewalt in jeglicher Form nicht scheitern. Die Telefon-Beratung beim Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" kann daher nun mit Hilfe von Dolmetscherinnen auf 18 Fremdsprachen stattfinden – auch auf Ukrainisch. 

Das Sprachangebot auf Ukrainisch ist aufgrund der aktuellen Sitation erweitert worden. Die kostenfreie, anonyme und vertrauliche Beratung unter der Tel. 08000 116 016 ist damit jetzt in 18 Fremdsprachen in der Lage, Frauen in Not in ihrer Muttersprache zu helfen und ihnen Beratung zu bieten. 

Das Sprachangebot umfasst: Albanisch, Arabisch, Bulgarisch, Chinesisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Farsi/Dari, Kurdisch (Kurmandschi), Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Spanisch, Türkisch, Ukrainisch und Vietnamesisch. 

 Das Team ist per Online-Beratung, per Email, im Sofort-Chat, in Leichter Sprache und Gebärdensprache sowie per Kontaktformular 24 Stunden täglich erreichbar und berät auch Angehörige, Bekannte und Fachpersonal.

Freitag, 20. Mai 2022

Wochenreport 20/2022

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf:
    - MAGGI  5 Minuten Terrine Kartoffelbrei mit Steinpilzen
    - MAGGI  5 Minuten Terrine Kartoffelbrei mit Röstzwiebeln & Croûtons +25%
       Details: hier
  • Rückruf via Netto: "Nord Holländischer Schnittkäse mit Gartenkräutern 50% Fett i. Tr."
    Details: hier
  • Rückruf: Baby-Schnuller (Zahnungshilfe) in Form eines Pilzes "Mushroom Teether Toy"
    Details: hier
  • Rückruf: Villani  Salame Cacciatore italiano DOP, ca. 150 g
    Details: hier
  • Rückruf via Zeeman: Kochbesteck mit Holzgriff
    Details: hier
  • Rückruf: myChoco Vollmilchschokolade (Kakao: 31% mind.) mit Mandeln, Honig und Meersalz
    Details: hier
  • Rückruf: Blaumohn / Hashas der Marke "SULTAN"
    Details: hier

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 20/2022 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier 

(Links kann man unter "Notifying Country" ein jeweiliges Land auswählen und dann darunter auf das blaue Feld mit "Search" klicken; so erhält man nur die Berichte für das ausgewählte Land heraus-gefiltert und angezeigt.)

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 19. Mai 2022

Zensusbefragung 2022: Polizei warnt vor Betrügern

Am 15. Mai 2022 hat in Deutschland der bundesweite "Zensus" begonnen. Diese Bevölkerungs- und Wohnungszählung soll ca. 12 Wochen dauern. 

Um verlässliche Basiszahlen für Entscheidungen in Bund, Ländern und Gemeinden zu ermitteln, erhalten Teilnehmende der Haushalte und Wohnheime eine schriftliche Terminankündigung von einem Interviewer.

Alle Eigentümer von Wohneigentum werden für die Gebäude- und Wohnungszählung vom zuständigen Statistischen Landesamt postalisch kontaktiert. 

Die Befragten können wählen, ob sie den Fragebogen gemeinsam mit dem Interviewer online am Tablet oder schriftlich auf Papier ausfüllen. Das Interview dauert zwischen fünf und zehn Minuten.

Die Polizeiliche Kriminalprävention warnt in diesem Zusammenhang vor Trittbrettfahrern: 

"Möglicherweise sind auch Betrügerinnen und Betrüger unterwegs, die sich als Befrager ausgeben. Ihr Ziel ist, an sensible Daten zu kommen oder in Ihre Wohnung oder Ihr Haus zu gelangen, um dort nach Bargeld, Schmuck oder anderen Wertsachen zu suchen. 

Die tatsächlichen Zensusbefrager haben einen entsprechenden Ausweis, der nur zusammen mit einem amtlichen Lichtbildausweis gültig ist. Befragte müssen die Interviewerin bzw. den Interviewer nicht in ihre Wohnung lassen. 

Nicht gefragt wird beim Zensus unter anderem nach Angaben des Personalausweises oder des Einkommens. Auch werden keine E-Mail-Adressen, persönliche Passwörter oder Informationen zu Bank-/Kreditkarten, Konten etc. abgefragt. Darüber hinaus sind keine Unterschriften von den Befragten zu erbringen. 

Einen umfangreichen Faktencheck  finden Sie auf der Internetseite zum Zensus 2022 der statistischen Ämter des Bundes und der Länder."

Mittwoch, 18. Mai 2022

Bürger-Cert: Neuer Newsletter "Sicher • Informiert" erschienen

Der neue, kostenlose Newsletter "Sicher • Informiert" vom Bürger-Cert (ein Projekt vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) ist vor einigen Tagen wieder erschienen.

Diesmal über:
  • BKA meldet Rekorde bei Cybercrime-Delikten
  • Deepfakes werden immer beliebter
  • FIDO 2: Eine Welt ohne Passwörter ist möglich
  • Emotet ist zurück
  • Schwachstellen in Kommunikationssoftware Zoom entdeckt
... und weiteren News, Infos und Warnungen im Zusammenhang mit Computer, Internet,
Handy / Smartphone & Co.: Bürger-Cert Newsletter "Sicher • Informiert"

Dienstag, 17. Mai 2022

Fassaden-Photovoltaik: Infos über die Stromerzeugung von der Häuserwand

 Unter "Fassaden-Photovoltaik" versteht man, dass die Photovoltaikmodule - anders als bei denen auf dem Dach - senkrecht an der Häuserfassade angebracht werden. 

Die Module übernehmen neben der Stromerzeugung hierbei auch Funktionen in Bezug auf die Fassadegestaltung und den Witterungsschutz. 

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg erklärt hier u.a., welche Module sich dafür eignen, ob es Unterschiede beim Solarertrag zu Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach gibt und was diese Technik kostet: 

                                               ➝   Photovoltaik an der Fassade – lohnt sich das?

Donnerstag, 12. Mai 2022

Endlich wieder ausgehen – aber sicher!

Wegen der Corona-Maßnahmen war es lange nicht mehr möglich, private Feiern, Geburtstage, aber auch Festivals, Volksfeste und die Partyszene zumindest im gewohnten Ausmaß zu begehen. Das war vor allem auch für viele junge Menschen sehr bedrückend.

Die Polizeiliche Kriminalprävention macht im Hinblick auf die derzeit "wiedererlangte" Freiheit und der manchmal damit verbundenen Ausgelassenheit darauf aufmerksam, dass es bei solchen Veranstaltungen nach wie vor Gefahren durch Alkohol, Belästigung oder K.O.-Tropfen gibt.

Hier daher Tipps von der Polizei für sicheres Ausgehen:

Mittwoch, 11. Mai 2022

Infos: Solardachpflicht für Neubauten sowie Solarpflicht bei Dachsanierungen

Die Stromgewinnung aus erneuerbaren Energien soll laut Bundesregierung bis 2030 bei 80 Prozent liegen. 

Um dies zu erreichen, gilt bereits in Baden-Württemberg seit dem 1. Mai 2022 eine entsprechende Solardachpflicht für private Neubauten - weitere Bundesländer werden nachziehen. Ab Januar 2023 gilt eine Solarpflicht auch bei grundlegenden Dachsanierungen.

Was "Solardachpflicht" oder "Solarpflicht" genau bedeutet erklärt die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hier: 

                        ➝   Solardachpflicht für Neubauten – was heißt das konkret?

Dienstag, 10. Mai 2022

Auch E-Zigaretten können negative Folgen für die Gesundheit haben

E-Zigaretten werden vor allem als weniger gesundheitsschädigende Alternative zur Tabakzigarette vermarktet; beim "Rauchen" (oder vielmehr "Dampfen") dieser Geräte werden die Inhaltsstoffe folglich verdampft statt verbrannt. 

Nach derzeitigen Erkenntnissen des Bundesinstituts für Risikoforschung (BfR) ist das Gesundheits-risiko bei optimalen Geräteeinstellungen und Flüssigkeitsformulierungen tatsächlich geringer als bei Tabakzigaretten; allerdings kann das „Dampfen“ dennoch negative Folgen für die Gesundheit haben. 

BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel erläutert: 

Am BfR wurden geeignete Lungenmodelle entwickelt, um daran Aromastoffe in E-Liquids zu untersuchen. Vorläufige Ergebnisse zeigen, dass diese nicht so harmlos sind und manche sogar ein krankmachendes Potential aufzeigen. 

Erschwerend für die Bewertung von E-Zigaretten kommt die Vielfalt an Modellen und Liquids hinzu. Ob weniger schädlich oder mit Vorsicht zu genießen - den Chancen und Risiken der E-Zigarette wird weiter nachgegangen.“ 

Gesundheitliche Risiken können sich für „Dampfer“ aus dem Nikotin, den Verneblungs-, Wirk- und Zusatzstoffen sowie möglichen Verunreinigungen ergeben. Des Weiteren können aufgrund der Hitzeeinwirkung andere gesundheitsgefährdende Stoffe entstehen. Auch der Dampf von E-Zigaretten, der von umstehenden Personen eingeatmet wird, kann gesundheitlich bedenkliche Substanzen enthalten. 

Weitere Infos vom BfR zum Thema:  ➝ Elektronische Zigarette

Montag, 9. Mai 2022

Tipps gegen Lebensmittelverschwendung

Das Umweltbundesamt (UBA) macht darauf aufmerksam, dass die Produktion und der Konsum von Lebensmitteln in Deutschland für bis zu 30 Prozent aller Umweltauswirkungen verantwortlich sind.

Da könnte viel engespart werden; denn auf dem Weg vom Feld zum Teller wird ein Drittel aller Lebensmittel verschwendet. Gleichzeitig leiden weltweit viele Millionen Menschen unter Hunger. Durch die Verschwendung gehen nicht nur die Lebensmittel selbst verloren, sondern auch die zur Herstellung verwendeten Ressourcen. 

So werden landwirtschaftliche Flächen belegt, Ressourcen wie Wasser, Düngemittel und Technik eingesetzt sowie Emissionen freigesetzt. Schließlich trägt dies auch in nennenswerter Größenordnung zum ⁠Klimawandel⁠ bei. 

Daher hier Links zu Webseiten mit Infos und Tipps, wie Verbraucher in ihrem Alltag die Lebensmittelverschwendung minimieren können (um nebenbei auch noch Geld einzusparen): 

Samstag, 7. Mai 2022

Betrüger rufen im Namen der Verbraucherzentrale an

Wie die Verbraucherzenrale Bayern berichtet, gehen bei ihr derzeit vermehrt Beschwerden über falsche Verbraucherschützer ein. Betroffene berichten, dass sie im Namen der Verbraucherzentrale angerufen wurden. 

Die falschen Verbraucherschützer versuchen dann am Telefon kostenpflichtige Service-Leistungen zu verkaufen, z.B. zum Schutz vor ungewollten Anrufen.

Die Betrüger nutzen damit den guten Namen der Verbraucherzentrale aus um an Geld oder sensible Daten der Verbraucher zu kommen. Die Verbraucherzentrale betont, dass sie nie unaufgefordert anruft. Wer einen solchen Anruf erhält, sollte sich nicht auf ein Gespräch einlassen. Am besten ist es, sofort aufzulegen.

Die Beratung der tatsächlichen Verbraucherzentrale findet ausschließlich auf Nachfrage der Ratsuchenden statt. Die Verbraucherzentralen treten niemals von sich aus mit Verbrauchern in Kontakt.

Freitag, 6. Mai 2022

Wochenreport 18/2022

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf via A.I.&E: Spielzeug-Feuerwehrwagen ("Brandweerwagen")
    Details: hier
  • Rückruf via Ziegenhof Lenggries (Bayern): Käse "Kräuterziege Natur und Brennnessel"
    Details: hier
  • Rückruf via Nathe: Nathe  Pferde-Trensengebisse
    Details: hier
  • Rückruf via Action: Spielzeug "Wachsende Schildkröte in Ei" ("Growing Egg Turtle")
    Details: hier
  • Rückruf: Diverse "elite"- Schokoladen- und Süßwaren der Fa. Strauss
    Details: hier
  • Rückruf via Depesche Vertrieb: Spielzeug "Water Snake"
    Details: hier

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 18/2022 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier 

(Links kann man unter "Notifying Country" ein jeweiliges Land auswählen und dann darunter auf das blaue Feld mit "Search" klicken; so erhält man nur die Berichte für das ausgewählte Land heraus-gefiltert und angezeigt.)

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 5. Mai 2022

Coronaviren auf Trinkgläsern: Reichen normale Spülmittel zur Entfernung aus?

Zwar werden in der Regel die Coronaviren über Tröpfchen und Aerosole direkt von Mensch zu Mensch weitergegeben; allerdings fragen sich manche Verbraucher, ob eine mögliche Übertragung beispielsweise über Trinkgläser eine Gefahr darstellt. 

Denn Trinkgläser nehmen bei dieser Überlegung eine besondere Stellung ein, da sie in direkten Kontakt mit dem Mund und der Mundhöhle kommen. - und Schmierinfetkionen können nach heutigem Wissensstand nicht ausgeschlossen werden.

Das Bundesinstitut für Risikoforschung (BfR) ist daher dieser Überlegung im Rahmen eines Forschungsprojektes nachgegangen. 

BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel erläutert: 

Coronaviren sind auf Glas relativ stabil - das bestätigen unsere Untersuchungen. Eine ausreichende Reinigung von Trinkgläsern ist daher wichtig. Unsere Daten zeigen, dass handelsübliche Spülmittel und manuelle Gläserspülgeräte Coronaviren effektiv von Trinkgläsern entfernen können.“ 

Die Studie wurde am 6. April 2022 in dem wissenschaftlichen Fachjournal "Food Microbiology" veröffentlicht (engl.): ➝ https://doi.org/10.1016/j.fm.2022.104036 

( ...) Als behüllte Viren, deren Erbgut von einer Fettschicht umgeben ist, reagieren Coronaviren empfindlich auf fettlösende Substanzen wie Alkohole und Tenside, die als Fettlöser in Seifen und Geschirrspülmitteln enthalten sind. 

Mittwoch, 4. Mai 2022

Verbraucherzentrale: "Geldinstitute setzen Kunden mit Negativzinsen unter Druck "

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg macht darauf aufmerksam, dass immer mehr Banken und Sparkassen in Deutschland von ihren Kunden Verwahrentgelte für Guthaben auf Giro-, Tagesgeld- und Festgeldkonten verlangen. 

Wer eine entsprechende Vereinbarung nicht akzeptiert, dem droht eventuell sogar die Kündigung. Zugleich werden oft teure und riskantere Alternativen angeboten, damit kein Verwahrentgelt fällig wird. 

Niels Nauhauser, Finanzexperte der Verbraucherzentrale, erläutert: 

"Die angebotenen Produkte sind oft nicht bedarfsgerecht. Meist sind sie wegen hoher Kosten zu teuer, sodass sie im aktuellen Zinsumfeld kaum positive Renditen erwarten lassen. Zudem können höhere Risiken gerade für ältere Menschen, die auf Sicherheit und Verfügbarkeit angewiesen sind, zum Problem werden. Betroffenen komme die Anlageempfehlung mitunter teuer zu stehen.

Die Geldinstitute nutzen die Drohkulisse Verwahrentgelt und jüngst auch die hohe Inflationsrate, um den Ratsuchenden Anlageprodukte wie zum Beispiel Mischfonds, standardisierte Vermögensverwaltungen und private Rentenversicherungen zu verkaufen, für die sie hohe Provisionen erhalten“, weiß Nauhauser. „Wer Negativzinsen ausweichen möchte, landet so schnell in der Provisionsfalle der Banken und Sparkassen.“

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hat zwei aktuelle und typische Fälle aus ihrer Beratungspraxis veröffentlicht, die die derzeitige Praxis vieler Volksbanken und Sparkassen beschreiben, die jeweils hoch standardisierte Produkte aus dem Verbund vertreiben. 

Ob die Geldinstitute Verwahrentgelte überhaupt verlangen dürfen, ist gerichtlich noch umstritten. „Sagen Sie dem Verkäufer klipp und klar, dass Sie sich nicht unter Druck setzen lassen und dass Sie sich die Zeit nehmen werden, den Anlagevorschlag zu prüfen“, rät Finanzexperte Nauhauser.

Dienstag, 3. Mai 2022

Tipps: Lebensmittel-Notvorräte anlegen

Innenministerin Nancy Faeser (SPD) sagte am vergangene Sonntag in einem Interview mit dem "Handelsblatt", dass es Angesichts der aktuellen Krisen für Privathaushalte sinnvoll sei, Notvorräte anzulegen. 

Unabhängig davon rät das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) schon seit längerem dazu, Essen und Wasser für zehn Tage auf Vorrat zu halten. 

Dies beinhaltet pro Person und Tag 2 Liter Flüssigkeit (davon 0,5 l Wasser zur Zubereitung von Lebensmitteln). Pro Person und Tag sollte von einer Ernährung mit ca. 2.200 Kilokalorien ausgegangen werden. 

(Das sind natürlich Werte für einen durchschnittlichen Erwachsenen; aber falls es zu einem solchen Notfall kommt, kann ein eventuelles "Zuviel" an Vorrat nicht schaden. Und auch an Medikamente und Sanitätsmaterialien sollte gedacht werden.)

Das BKK hat daher einen Ratgeber für "Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen" veröffentlicht, in dem u.a. Vorschläge für den Lebensmittelvorrat stehen: 

                                                         ➝ Meine persönliche Checkliste 

Das Bundesministerium für Ernährung hat hier Vorratskalkulator veröffentlicht, mit dem man individuell den Bedarf für eine oder mehrere Personen ausrechnen kann; mit konkreten Vorschlägen für entsprechende Lebensmittel: ➝ Vorratskalkulator

(Man sollte allerdings bedenken, dass es im Falle eines Strom- / Gasausfalls schwierig bis unmöglich sein wird, Lebensmittel wie z.B. Kartoffeln oder Reis zuzubereiten. Unter dieser Vorraussetzung sollte der Schwerpunkt auf die Konserven gelegt und entsprechend mehr davon bevorratet werden. Und natürlich auf länger haltbare Backwaren wie Zwieback, Knäckebrot, Dosenbrot etc.  Auch Nüsse sind als gesunder Protein- und Energielieferant empfehlenswert.)

Montag, 2. Mai 2022

FSME: Zeckenbisse können zu schwerer Erkrankung führen

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) macht auch in diesem Jahr wieder auf die Frühsommer-Meningoenzephalitis – kurz FSME - aufmerksam. 

Dabei handelt es sich um eine durch Zeckenbisse übertragene Erkrankung, bei der es zur Entzündung von Hirnhaut, Gehirn oder Rückenmark kommen kann. 

 In Deutschland kommt FSME vor allem in Bayern, Baden-Württemberg, Südhessen, im südöstlichen Thüringen und in Sachsen vor. Neu sind sechs Risikogebiete hinzugekommen: erstmals Landkreise in Brandenburg (LK Oberspreewald-Lausitz, LK Oder-Spree und LK Spree-Neiße) sowie der Stadtkreis Solingen in NRW. 

Die BZgA rät daher Menschen, die sich in FSME-Risikogebieten im Grünen aufhalten, zum Impfschutz gegen FSME und informiert dazu auf ➝ impfen-info.de.

Samstag, 30. April 2022

Bürger-Cert: Neuer Newsletter "Sicher • Informiert" erschienen

Der neue, kostenlose Newsletter "Sicher • Informiert" vom Bürger-Cert (ein Projekt vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) ist wieder erschienen.

Diesmal über:
  • EU einigt sich über Gesetz für digitale Dienste
  • LinkedIn an der Spitze des Brand Phishing Report 2022
  • BSI: "Erhöhte Bedrohungslage" durch Ukraine-Krieg
  • US-Sicherheitsbehörden warnen vor Angriffen auf Energieversorger
  • Schadsoftware tarnt sich als Windows-Update
... und weiteren News, Infos und Warnungen im Zusammenhang mit Computer, Internet,
Handy / Smartphone & Co.: Bürger-Cert Newsletter "Sicher • Informiert"

Freitag, 29. April 2022

Oktoberfest 2022 in München soll stattfinden

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter hat auf einer Pressekonferenz im Neuen Rathaus die Entscheidung verkündet, dass die 187. "Wiesn" wie geplant vom 17. September bis 3. Oktober 2022 stattfinden soll. 

Reiter erklärte auch, dass es Corona-Auflagen – wie eine Zugangsbeschränkung zur Theresienwiese oder zu den einzelnen Bierzelten – nicht geben werde. 

Quelle mit weiteren Details: muenchen.de/oktoberfest 

Und hier die offizielle Webseite zur "Wiesn": oktoberfest.de

Wochenreport 17/2022

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf: Bactador  Katzen-Toiletten Geruchsentferner, 500 ml
    Details: hier
  • Rückruf: Annam Samba Rava  Weizengrieß, 1 kg
    Details: hier
  • Rückruf / Achtung, Soja-Allergiker: K - take it veggie  Bio Haferdrink, 1 l
    Details: hier
  • Rückruf via TEDi: Ohrschmuck Creolen (Kreuz)
    Details: hier
  • Rückruf: Sempio getrockneter Seetang (Konbu), 85 g
    Details: hier
  • Rückruf: Weleda  Calendula Pflegeöl Parfümfrei, 200 ml
    Details: hier

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 17/2022 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier 

(Links kann man unter "Notifying Country" ein jeweiliges Land auswählen und dann darunter auf das blaue Feld mit "Search" klicken; so erhält man nur die Berichte für das ausgewählte Land heraus-gefiltert und angezeigt.)

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 28. April 2022

Inflationsrate im April 2022: voraussichtlich +7,4 %

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, steigt die Inflationsrate in Deutschland im April 2022 voraussichtlich auf 7,4 % im Vergleich zum April 2021. Dies bedeutet eine Verteuerung von
0,8 % im Vergleich zum Vormonat März 2022 (vorläufiger Wert). 

Das Statistische Bundesamt erklärt: 

"Seit Beginn des Kriegs in der Ukraine sind insbesondere die Preise für Energie merklich angestiegen und beeinflussen die hohe Inflationsrate erheblich. Ähnlich hoch war die Inflationsrate in Deutschland zuletzt im Herbst 1981, als infolge des Ersten Golfkriegs zwischen dem Irak und Iran die Mineralölpreise ebenfalls stark gestiegen waren. 

Hinzu kommen Lieferengpässe durch unterbrochene Lieferketten aufgrund der Corona-Pandemie und die deutlichen Preisanstiege auf den vorgelagerten Wirtschaftsstufen.

Und wer seine ganz persönliche Inflationsrate ausrechnen möchte: 

"Mit dem persönlichen Inflationsrechner des Statistischen Bundesamtes können Verbraucherinnen und Verbraucher ihre monatlichen Konsumausgaben für einzelne Güterbereiche entsprechend des eigenen Verbrauchsverhaltens anpassen und eine persönliche Inflationsrate berechnen.

Quelle: Destatis

Zum Thema: Hier gibt es Tabellen und Grafiken über die Preissteigerungen ausgewählter Güter.

Energiepreise steigen - welche Möglichkeiten gibt es für Verbraucher?

Die Beschaffungskosten für Energien steigen und die Energieversorger passen daher ihre Preise auch für ihre privaten Endkunden entsprechend an. Da stellen sich wohl etliche Betroffene die Frage, welche Möglichkeiten ihnen in dieser Situation offen stehen.

Die Bundesnetzagentur hat zu diesem Thema Infos für Verbraucher veröffentlicht: 

                                                          ➝   Energie / Preis­er­hö­hun­gen  

Und hier geht es zur Webseite der Kampagne "Deutschland macht´s effizient" vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz; mit Infos und Tipps u.a. zu den Themen "Erneuerbare Energien", "Energiesparen", "Energiesicherheit" und "Förderungsprogramme": 

                                                           ➝   www.deutschland-machts-effizient.de

Mittwoch, 27. April 2022

Bärlauch-Saison: Vorsicht vor giftigen "Doppelgängern"

Mit dem wärmeren Wetter beginnt auch wieder die Bärlauch-Saison. Das Lauchgemüse (verwandt mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch) erfreut sich immer größerer Beliebtheit; z.B. zum Würzen von Speisen wie Suppen und Soßen sowie als Zutat in Salaten. Da Bärlauch auch hierzulande wild wächst, suchen und sammeln ihn viele Menschen selbst. 

Um Bärlauch von giftigen "Doppelgängern" zu unterscheiden, reicht es in der Regel, ein grünes Laubblatt zwischen den Fingern zu zerreiben. Tritt dann nicht der für Bärlauch typische knoblauchartige Geruch auf, sollte man das Kraut lieber stehen lassen und die Hände sofort gründlich reinigen.

Das Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) mahnt hierbei allerdings zur Vorsicht; denn die Geruchsprobe hat ihre Tücken. Verwechslungen mit  „Doppelgängern“ wie Maiglöckchen oder Herbstzeitlos führen in jeder Saison zu Vergiftungsfällen mit zum Teil tödlichen Ausgang.

Haftet nämlich der Lauchgeruch von einem vorangegangenen Test noch an den Händen, kann dies zu einem falschen Ergebnis verleiten. Das BfR rät Bärlauch-Sammlern, die Pflanze mit all ihren Merkmalen gut kennen, um sie sicher von den giftigen Gegenstücken zu unterscheiden. Im Zweifelsfall  sollte man besser auf den Verzehr selbst gesammelten Bärlauchs verzichten.

Als Alternative: Bei immer mehr Lebensmittelhändlern gibt es Bärlauch mittlerweile als saisonales Gemüse frisch zu kaufen. Es gibt ihn auch tiefgefroren oder getrocknet. Außerdem besteht die Möglichkeit, Pflanzen oder Samen im Fachhandel zu kaufen und selbst anzubauen.

Dienstag, 26. April 2022

Verbraucherzentrale warnt vor Abzocke über Kleinanzeigenportale

Wie die Verbraucherzentrale Brandenburg berichtet, melden sich bei ihr immer wieder Betroffene, die Opfer unseriöser Geschäftspraktiken über Kleinanzeigenportale geworden sind. So auch in folgendem Fall, bei dem ein Brandenburger im Internet eine Verkaufsanzeige für sein gebrauchtes Auto schaltete. 

Daraufhin meldete sich ein potenzieller Käufer und teilte ihm mit, dass er das Auto zwar nicht persönlich besichtigen könne, er den Kaufpreis vorab überweisen und das Auto von einer Spedition abholen lassen würde. 

Darauhin erhielt der Verbraucher eine E-Mail von einer angeblichen Bank im Ausland. In der Mail stand, dass die vereinbarte Kaufsumme und zusätzlich die Speditionskosten zur Auszahlung an ihn bereitstünden. Damit das Geld auch auf das Konto des Verbrauchers überwiesen werden könne, müsse er aber zuerst 1.400 Euro an die Spedition zahlen. 

Der Verbraucher überwies das Geld; doch anstatt einer Gutschrift auf sein Bankkonto erhielt er eine weitere Zahlungsaufforderung in Höhe von rund 2.000 Euro - diesmal für eine angeblich vorab zu begleichende Versicherung. 

Es folgte ein E-Mail-Wechsel mit der falschen Bank sowie ein WhatsApp-Chat mit dem vermeintlichen Käufer; beide bedrängten den Verbraucher, das Geld zu überweisen. Da dies dem Verbraucher verdächtigt erschien, beendete er den Kontakt. 

Michèle Scherer (Expertin für Digitale Welt bei der Verbraucherzentrale Brandenburg) rät: 

Betroffene sollten sich keinesfalls auf Geschäfte einlassen, in denen sie beim Verkauf einer Ware aufgefordert werden, für Posten wie Spedition, Zoll, Versicherungen und Ähnliches in Vorleistung zu gehen. Wer Opfer eines solchen Betrugs geworden ist, sollte schnellstmöglich Kontakt mit der eigener Bank aufnehmen sowie eine Anzeige bei der Polizei stellen.

Sonntag, 24. April 2022

Digitalisierte Arbeitswelt: kostenfreies Trainingsangebot für Auszubildende, Ausbilder & Lehrkräfte

Um Auszubildende, deren Ausbilder sowie Lehrkräfte fit für die digitalisierte Arbeitswelt zu machen, bietet der Handelsverband Deutschland (HDE) gemeinsam mit der Google Zukunftswerkstatt erneut kostenlose Online-Trainingsreihen an. 

Im Zeitraum vom 9. bis zum 13. Mai 2022 gehte umdem Themenschwerpunkt „Digitalisierte Arbeitswelt“. Diese Trainingsreihe wird erneut angeboten und ist an der neuen Standardberufsbild-position „Digitalisierte Arbeitswelt“ ausgerichtet. 

Sie umfasst neben dem Umgang mit digitalen Medien, Daten, Datensicherheit und Datenschutz auch kommunikative und soziale Kompetenzen sowie das Thema gesellschaftliche Vielfalt und den wertschätzenden Umgang miteinander. 

Im Fokus des darauf folgenden und neuen Trainingsprogramms vom 20. bis zum 24. Juni 2022 steht der E-Commerce; von digitalen Vertriebskanälen über Online-Marketing und Datenanalyse bis hin zur Online-Sicherheit. 

Diese Trainingsreihe eignet sich etwa als Unterstützung für die Ausbildung zu Kaufleuten im E-Commerce, die Ausbildung zu Kaufleuten im Einzelhandel (Wahlqualifikation Online-Handel) sowie für die Fortbildung Fachwirt im E-Commerce. Die Trainings sind kostenlos und werden als Live-Webinare von Trainern aus der beruflichen Praxis durchgeführt. 

Weitere Informationen unter:  ➝ https://events.withgoogle.com/google-zukunftswerkstatt-hde/

Samstag, 16. April 2022

Bürger-Cert: Neuer Newsletter "Sicher • Informiert" erschienen

Der neue, kostenlose Newsletter "Sicher • Informiert" vom Bürger-Cert (ein Projekt vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) ist wieder erschienen.

Diesmal über:
  • Europol schließt eines der größten Foren für Cyberkriminelle
  • Fahndungserfolg im Fall von betrügerischen Geschäftsmails
  • Sicherheitskameras mit Sicherheitslücken
  • Warnung vor falschem Gewinnspiel
  • Online-Ausweise bequem und sicher von zu Hause (re)aktivieren
... und weiteren News, Infos und Warnungen im Zusammenhang mit Computer, Internet,
Handy / Smartphone & Co.: Bürger-Cert Newsletter "Sicher • Informiert"

Donnerstag, 14. April 2022

Wochenreport 15/2022

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf: Käse  Selles sur Cher,  Thekenware, Hersteller: Fromagerie Jacquin
    Details: hier
  • Rückruf via dm Drogeriemarkt:
    2 Haarfärbemittel der Marke   réell'e EXPERT   Permanente Coloration
    Details: hier
  • Rückruf: WurzelKraft  pflanzliches Nahrungsergänzungsmittel, Granulat 600 g
    Details: hier

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 15/2022 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier 

(Links kann man unter "Notifying Country" ein jeweiliges Land auswählen und dann darunter auf das blaue Feld mit "Search" klicken; so erhält man nur die Berichte für das ausgewählte Land heraus-gefiltert und angezeigt.)

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Einstiegshilfen zur digitalen Teilhabe für die ältere Generation

Das Bundesamt für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat eine Studie veranlasst, bei der über 3.000 zufällig ausgewählten Personen ab 80 Jahren befragt wurden, um die digitale Teilhabe der Hochaltrigen in Deutschland analysieren zu können. Zentrale Ergebnisse der Studie sind:

  • 37 Prozent der Personen ab 80 Jahren in Deutschland nutzen das Internet (Gesamtbevölkerung: 88 Prozent).
  • Bei den hochaltrigen Männern nutzen 52 Prozent das Internet, bei den Frauen der gleichen Altersgruppe nur 29 Prozent.
  • Während die Mehrheit der hochgebildeten (59 Prozent) und einkommensstarken (67 Prozent) Hochaltrigen online ist, sind es bei den Niedriggebildeten (16 Prozent) und Einkommensschwachen (22 Prozent) signifikant weniger.
  • 57 Prozent der Hochaltrigen mit Internetzugang sind täglich online.
  • Pauschale Stereotype über die Einstellung alter Menschen zu moderner Technik wurden durch die Studie nicht bestätigt: Zwar ist etwa ein Drittel der Hochaltrigen negativ gegenüber moderner Technik eingestellt, etwa gleich viele sind jedoch aufgeschlossen, interessieren sich für moderne Technik und sehen Vorteile in ihr.
  • Für die Mehrheit (75 Prozent) der Hochaltrigen hat die Corona-Pandemie keine Veränderung ihrer Internetnutzung bewirkt.

Um den niedrigschwelligen Einstieg älterer Menschen in die digitale Teilhabe zu fördern, hat das BMFSFJ in Zusammenarbeit mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) seit Mai 2021 rund 100 "digitale Erfahrungsorte" ins Leben gerufen. 

Neben Kursen zum Umgang mit Laptop oder Smartphone werden auch Schritt-für-Schritt-Anleitungen in Papierform und persönliche oder telefonische Beratung angeboten. Die Angebote sind kostenfrei und richten sich explizit an Erstanwender. Die Erfahrungsorte verteilen sich auf alle Bundesländer; viele sind im ländlichen Raum angesiedelt. 

Hier geht es zur Webseite der Initiative: www.digitalpakt-alter.de  - und hier direkt zur Liste der Erfahrungsorte: www.digitalpakt-alter.de/erfahrungsorte

Mittwoch, 13. April 2022

Coronavirus: kann es über Lebensmittel und Gegenstände übertragen werden?

Zum eigenen Schutz vor einer Infektion mit dem Coronavirus setzen viele Menschen weiterhin freiwillig auf bestimmte Maßnahmen. Abstände einhalten, Maske beispielsweise beim Einkaufen tragen und nicht zuletzt häufigeres Händewaschen; oft noch unter Verwendung von Desinfektionsmitteln. 

Doch wie sieht es eigentlich mit der Übertragbarkeit des Virus im Zusammenhang mit der Oberfläche von Gegenständen oder über Lebensmittel aus?

Verunsicherte Verbraucher haben diesbezüglich dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) Fragen gestellt und das Institut hat hier die am häufigsten gestellten Fragen mit den Antworten darauf veröffentlicht: 

       ➝  Kann das neuartige Coronavirus über Lebensmittel und Gegenstände übertragen werden?

Dienstag, 12. April 2022

Im Falle einer Gasnotlage: der Gasverbrauch für Privathaushalte könnte beschränkt werden

Der Chef der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, hat sich Medien gegenüber darüber geäußert, dass im Falle einer Gasnotlage der Gasverbrauch einzelner Privatpersonen beschränkt werden könnte - bis hin zum Verbot von Saunen und Beschränkungen für große Singlewohnungen. 

Hier gibt es einen Bericht darüber in der "Presse Augsburg" mit weiteren Details: 

                        ➝   Bundesnetzagentur: Beschränkungen für private Gasnutzer möglich

Montag, 11. April 2022

Die erste eigene Wohnung - Tipps fürs Energiesparen

Die ersten eigenen vier Wände sind für viele junge Menschen ein großer Schritt in ihrem Leben. Leider steigen u.a.auch die Energiepreise derzeit enorm, so dass es da zu einem großem finanziellen Schock kommen kann. 

Was dann spätestens bei der jährlichen Nebenkostenabrechnung droht; denn hohe Nachzahlungen treiben schon heute etliche Verbraucher "ins Minus". 

Die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern hat daher hier einige Tipps für junge Verbraucher veröffentlicht: ➝ Energiesparen im Blick bei der ersten eigenen Wohnung

Samstag, 9. April 2022

Falsche "Münchner Anwaltskanzlei" verschickt erfundene Mahnungen im Zusammenhang mit Lottospielen

Laut Polizei verschickt derzeit eine vermeintliche Münchner Anwaltskanzlei bundesweit erfundene Mahnungen im Zusammenhang mit Lottospielen. Die Mahnschreiben werden im angeblichen Auftrag einer „Euro Lotto Zentrale Jackpot 6/49“ verschickt. 

Demnach fordern die Betrüger dreistellige Summen, verbunden mit der Drohung eines Gerichtsverfahrens. Der verlangte Betrag soll mit einem beiliegendem Lastschriftverfahren an eine "Euro Lotto Zentrale Euro Jackpot GmbH" bezahlt werden. 

Auch eine Kündigung wird angeboten; dafür müsste aber auch das Sepa-Mandat ausgefüllt werden - was wiederum bedeutet, dass so die Kontodaten abgegriffen werden könnten. 

Die Münchner Rechtsanwaltskammer warnt, dass die in den Schreiben als Absender auftretende Anwaltskanzlei „Kanzlei Schmidt und Kollegen“ bzw. „KS Anwaltssozietät“ nicht existiert. Demmnach scheint die genannte „Euro Lotto Zentrale Euro Jackpot GmbH“ auch nicht zu existieren. 

Siehe auch: ➝ Polizeipräsidium Niederbayern / Dubiose Mahnschreiben im Umlauf

Banken schaffen smsTAN (mTAN) ab - was Kunden nun wissen sollten

Beim smsTAN-Verfahren (auch mTAN genannt) sendet die Bank ihrem Kunden eine Transaktions-nummer (TAN) per SMS auf das Smartphone, wenn der Kunde beispielsweise eine Überweisung tätigen möchte. 

Nun ist es so, dass Banken mittlerweile vom smsTAN abrücken, weil Alternativen sicherer sind. 

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) beruhigt Betroffene: dies ist kein Grund zur Verunsicherung, denn es gibt weiterhin die Möglichkeit, eine TAN zu erstellen, die man für das Online-Banking benötigt. 

Hier erklärt das BSI die Details dazu:  ➝  Meine Bank schafft die smsTAN ab – Was nun?

Freitag, 8. April 2022

Wochenreport 14/2022

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf (Achtung, MIlcheiweiß-Allergiker):
    Develey   Spicy Burger Sauce
    Details: hier
  • Rückruf: natsu Wrap Tomate Mozzarella
    Details: hier
  • Rückruf via Ferrero: Diverse Schokoladenprodukte der Marke kinder
    Details: hier
  • Rückruf (Achtung, Sulfit-Allergiker):
     nlf   Soft Dried Mango / Xoài sấy dẻo / weiche getrocknete Mango, 75 g
    Details: hier
  • Produktwarnung:
    TK Gruppe LED Fingerlichter/
    Details: hier
  • Rückruf (Achtung, Allergiker):
    NADLER  Garnelen Salat mit Cocktail-Creme, 125 g
    Details: hier
  • Rückruf: marmara  Kuru Kayısı - Getrocknete Aprikosen, 350 g
    Details: hier

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 14/2022 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier 

(Links kann man unter "Notifying Country" ein jeweiliges Land auswählen und dann darunter auf das blaue Feld mit "Search" klicken; so erhält man nur die Berichte für das ausgewählte Land heraus-gefiltert und angezeigt.)

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Mittwoch, 6. April 2022

Tipps gegen Betrug über WhatsApp

Die Polizeiliche Kriminalprävention warnt erneut vor Cyberkriminellen, die sich als Angehörige oder Freunde ausgeben, um via WhatsApp Geld zu ergaunern. 

Zum Vorgehen:  

Die Kriminellen verschicken Nachrichten über unbekannte Nummern und geben sich als nahe Verwandte aus. Sie behaupten, eine neue Mobilnummer zu haben, da die SIM-Karte oder das Mobiltelefon kaputt gegangen seien. Sie fordern dabei auch manchmal direkt dazu auf, die alte Nummer zu löschen. 

Da wegen des Wegfalls der alten Nummer das Online-Banking gesperrt sei, täuschen die Betrüger eine Notlage vor und bitten darum, dass die Angeschriebenen eine dringende Rechnung, oft mit von mehreren Tausend Euro, auf ein Bankkonto für sie überweisen. 

Viele der angeschriebenen Personen hinterfragen diese Geschichten nicht und verlieren durch ihre vermeintlich hilfsbereite Banküberweisung viel Geld.

So schützen Sie sich und können die Identität möglicher Betrüger folgendermaßen verifizieren:

Wenn einer Ihrer Kontakte eine ungewöhnliche Anfrage schickt...

  1. Bitten Sie um eine Sprachnachricht.
  2. Oder rufen Sie die Person an, um ihre Identität zu überprüfen.

Nur so können Sie sicher sein, dass keine fremde Person Ihren Account missbräuchlich verwendet.

Weitere Infos: ➝ Aufklärungskampagne zu Betrug per WhatsApp

Dienstag, 5. April 2022

Linktipp: Günstigste Tankstelle finden

Viele Verbraucher sind derzeit geschockt über die steigenden Kosten allein schon zum Erhalt des täglichen Bedarfs. Die Überlegung, was man wo noch einsparen kann, ist allgegenwärtig. Und nicht wenige hoffen, dass am Ende des Geldes nicht mehr allzuviel vom Monat übrig ist. 

Autofahren ist mittlerweile schon zum Luxus geworden - umso schlimmer, wenn man dringend darauf angewiesen ist, weil beispielsweise die Mobilität durch ein eigenes Fahrzeug beruflich unverzichtbar ist. 

Daher möchten wir an dieser Stelle noch einmal auf einen Service des ADAC hinweisen (auch für Nicht-Mitglieder)

.. wer die aktuell  für seinen Aufenthaltsort laut ADAC günstigste Tankstelle ermitteln möchte:

                                                                                       ➝  ADAC / Kraftstoffpreise suchen

.. fürs Smartphone gibt es auch eine kostenlose App:   ➝   ADAC / Sprittpreise-App

Montag, 4. April 2022

Im Test: Schnelle E-Bikes ("S-Pedelecs")

Schnelle E-Bikes, auch S-Pedelecs (= Speed-Pedelecs) genannt, die mit Motorunterstützung Maximalgeschwindigkeiten zwischen 40 und 45 km/h erreichen, ermöglichen es Pendlern auch längere Strecken zu bewältigen.

Wie gut S-Pedelecs tatsächlich sind, hat der Schweizer Automobilclub TCS untersucht. Dazu wurden neun schnelle E-Bikes mit einer Unterstützung bis 45 km/h auf Fahreigenschaften, Handhabung, Antriebssystem, Bremsen und Beleuchtung sowie Qualität getestet. Das Gesamt-ergebnis fällt weitgehend positiv aus.

Der ADAC hat das Testergebnis mit den Details hier veröffentlicht:  

                                                  ➝  Flotte Flitzer - Neun schnelle Pedelecs im Test

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