Donnerstag, 13. Dezember 2018

Silvester 2018: Legal und sicher knallen

An Silvester werden voraussichtlich wieder Millionen von Feuerwerkskörpern zur Begrüßung des neuen Jahres gezündet. Doch immer wieder kommt es zu Verletzungen, weil Verbraucherinnen und Verbraucher unsachgemäß damit umgehen oder illegale Knallkörper verwenden.

Um dies zu verhindern, hat die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) auch in diesem Jahr wieder Infos zum sicheren Umgang mit Feuerwerk und der Prüfung von Pyrotechnik veröffentlicht (Details erfolgen nach dem Anklicken des jeweiligen Links):

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Sicherheitslücken in diversen Computer-Anwendungen

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat verschiedene Warnhinweise für die hier genannten Computer-Anwendungen veröffentlicht und weist auf die dazugehörigen Sicherheitsmaßnahmen hin.

Mehr dazu nach dem Anklicken des jeweiligen Links:

Online-Shopping: Vorsicht vor Fake-Shops in der Vorweihnachtszeit

Weihnachtsgeschenke online zu kaufen wird immer beliebter. Die Polizeiliche Kriminalprävention macht in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass auch unseriöse Anbieter und Kriminelle die Möglichkeiten des Internets für ihre Machenschaften nutzen.

Betrüger bieten über so genannte Fake-Shops, also gefälschte Verkaufsplattformen, entweder minderwertige Ware zu einem überhöhten Preis an oder liefern nach einer Vorauszahlung das Produkt gar nicht. Oft täuschen sie Lieferschwierigkeiten vor, um Betroffene daran zu hindern, bereits getätigte Überweisungen rückgängig machen zu können.

Wenn Sie glauben, Opfer eines Fake-Shops geworden zu sein, beachten Sie die Tipps der Polizei:
  • Sollten Sie bereits Geld für Ihren Kauf überwiesen haben, informieren Sie sich umgehend bei Ihrer Bank, ob Sie die Zahlung rückgängig machen können. Dies ist innerhalb eines bestimmten Zeitraums in der Regel noch möglich. Bei anderen Zahlungsarten (bspw. Bargeldtransfer) kontaktieren Sie sofort den Dienstleister und lassen ihn die Transaktion stoppen.

  • Sichern Sie alle Beweise für Ihren Online-Kauf: Ob Kaufvertrag, Bestellbestätigung oder E-Mails, bewahren Sie alle Belege für Ihren Kauf auf. Drucken Sie diese aus.

  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei: Mit den gesicherten Unterlagen sollten Sie sich möglichst sofort an die Polizei wenden und Strafanzeige erstatten. Auch wenn die strafrechtliche Verfolgung von Tätern schwierig ist, weil diese aus dem Ausland agieren, sollten Sie sich nicht von einer Anzeige abbringen lassen. Nur dann können Löschungen von Fake-Shops konsequent vorangetrieben werden.
Quelle: Polizeiliche Kriminalprävention

Achtung: E-Mail Bewerbungen mit Schadsoftware beziehen sich auf tatsächliche Stellenausschreibungen

Dass Cyberkriminelle E-Mails mit Schadsoftware im Anhang als "Bewerbungen" versenden, ist nichts Neues. Wir berichteten im Dezember 2016 von dieser Masche:

Die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) des Landeskriminalamts Niedersachsen berichtet nun allerdings von E-Mails mit Schadsoftware im Anhang, die - ebenfalls als Bewerbungen getarnt - sich auf tatsächliche Stellenausschreibungen bei meinestadt.de oder der Arbeitsagentur beziehen. Hier der Artikel dazu:

Dienstag, 11. Dezember 2018

Rückruf via Henkel: Bref Power Bakterien & Schimmel | Pattex Schimmel weg!

Weil sich der Sprühkopf eventuell von der Flasche lösen und dadurch Reinigungsmittel herausspritzen kann (Verletzungsgefahr der Augen) ruft Henkel folgende 2 Produkte zurück:
  1. Bref Power Bakterien & Schimmel (Spray)
  2. Pattex Schimmel weg! (Spray)
Weitere Details zum Rückruf des jeweiligen Produkts: 1 bzw. 2

Rückruf via HEMA: Milch-Nuss-Schokoladenbuchstaben (Erweiterung)

Dies ist eine Erweiterung des Rückrufs bestimmter Milch-Nuss-Schokoladenbuchstaben von HEMA.

HEMA ruft nun aus Sicherheitsgründen alle Milch-Haselnuss-Schokoladenbuchstaben, 160 g zurück. Es besteht Verletzungsgefahr durch eventuell enthaltener Plastikstücke in den Buchstaben. Der Rückruf betrifft ausschließlich die Milch-Nuss-Schokoladenbuchstaben, 160 g.

Kunden werden gebeten, diese Milch-Nuss-Schokoladenbuchstaben nicht zu verzehren, sondern in einer HEMA-Filiale gegen Erstattung des Kaufpreises zurückzugeben. Quelle mit weiteren Details: HEMA

Gesetzentwurf: Fahrverbote sollen eingeschränkt werden

Wie der Deutsche Bundestag mitteilt, sollen Fahrverbote aufgrund der Überschreitung des EU-Grenzwertes für Stickstoffdioxid eingeschränkt werden.

Es gibt dazu auch schon einen Gesetztenwurf, der besagt, dass solche Fahrverbote künftig in der Regel nur dann in Erwägung gezogen werden können, wenn in den betroffenen Gebieten ein Jahresmittelwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft überschritten wird. (Der EU-Grenzwert liegt bei 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft.)

Obendrein soll es Ausnahmen von den Verkehrsverboten geben: Dies betrifft
Kraftfahrzeuge der Schadstoffklassen Euro 6 sowie Euro VI, bestimmte Euro 4 und 5 sowie unter bestimmten Bedingungen nachgerüstete Busse, schwere Kommunalfahrzeuge und Handwerker- und Lieferfahrzeuge (2,8 bis 7,8 Tonnen).

Die Bundesregierung hat den Entwurf als "besonders eilbedürftig" erklärt.

Quelle mit weiteren Details: Deutscher Bundestag, hib 972/2018

Smart Toys: auf die Sicherheit achten

Unter "Smart Toys" versteht man Spielzeug, das sich u.a. per WLAN ins Internet einwählen kann und meist auch gewisse Sprach-und Lernfunktionen vorweist (es gibt aber auch "Smart Toys", die offline betrieben werden können). Pädagogisch gesehen ist so etwas verlockend: Spielen und gleichzeitig etwas dazulernen.

Allerdings hat eine integrierte WLAN-Funktion auch Nachteile: zwar können sich diese Spielzeuge - nach ihrer jeweiligen Software - z.B. auf die Lerngeschwindigkeit und das jeweilige Kenntnisniveau der Spieler einstellten. Sie können aber auch dazu genutzt werden, die Daten der Nutzer zu sammeln. In Verbindung mit dem WLAN lauern dadurch eventuell "Hintertürchen" in Sachen Sicherheit.

Und da wohl auch in diesem Jahr vermehrt solche "Smart Toys" unter den Weihnachtsbäumen auf die jungen Nutzer warten (diese Spielzeuge werden immer beliebter), hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) einige Tipps für den Umgang damit veröffentlicht:

Montag, 10. Dezember 2018

Streik bei der Deutschen Bahn: Die Rechte der Bahnreisenden

Seit diesem Montag (10.12.2018) gibt es Warnstreiks bei der Deutschen Bahn. Für Verbraucher, die auf die Bahn angewiesen sind, ist das ziemlich ärgerlich; sie müssen mit Verspätungen bis hin zu erheblichen Zugausfällen rechnen.

Aber Bahnreisende haben auch Rechte bei diesen Streiks; welche das sind, hat die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hier veröffentlicht:

ALDI SÜD warnt vor gefälschten Gutscheinen und Gewinnspielen

ALDI SÜD warnt vor gefälschten Gutscheinen und Gewinnspielen, die aktuell vermehrt über Facebook und per E-Mail verbreitet werden.

Der Discounter bittet Verbraucher, die eine solche Benachrichtigung erhalten, nicht auf die Aufforderungen in diesen einzugehen, keine darin enthaltene Links anzuklicken und keine persönlichen Informationen einzutragen oder zu nennen.

ALDI SÜD stellt klar, dass das Unternehmen nichts mit diesen Gewinnspielen oder Gutscheinen zu tun hat. Kunden können sich bei Fragen an den Kundenservice wenden.

Der Zoll informiert: Weihnachtsgeschenke aus dem Onlinehandel

Der Onlinehandel ist besonders auch in der Vorweihnachtszeit beliebt. So kann man bequem von daheim aus via Internet Weihnachtsgeschenke einkaufen.

Was viele Besteller nicht wissen: wenn Ware von einem Drittland aus in die EU geliefert wird, können darauf noch zusätzlich die Einfuhrabgaben, Zölle und Verbrauchsteuern anfallen. Ein vermeintliches Schnäppchen kann so ziemlich teuer werden.

Der Zoll erklärt hier, wie hoch die zusätzlichen Kosten in solchen Fällen werden können und was Online-Besteller sonst noch wissen sollten: Weihnachtsgeschenke im Onlinehandel

Sonntag, 9. Dezember 2018

Hormon-Cocktail: Gefahr durch Weichmacher im Haushalt

Wissenschafts-Wochenende im v-mag: diesmal über den Weichmacher "Bisphenol A".

Bisphenol A steckt in vielen Dingen im Haushalt: z.B. Plastikflaschen, Spielzeug oder Lebensmittelverpackungen. Die Substanz steht im Verdacht, die Fruchtbarkeit einzuschränken - obendrein ist die hormonelle Wirkung von Bisphenol A erwiesen.

Hier ein Video von der BR-Wissenssendung "Unkraut" darüber:

Video: Bayerischer Rundfunk | Unkraut auf YouTube

Und außerdem zum Thema unser Artikel mit Video:

Samstag, 8. Dezember 2018

Bürger-Cert: neuer Newsletter "Sicher • Informiert" erschienen

Der neue Newsletter "Sicher • Informiert" vom Bürger-Cert (ein Projekt vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) ist wieder erschienen.

Diesmal über ...
  • Emotet: Vorsicht vor gefälschten E-Mails im Namen von Bekannten
  • Datendiebstahl: Sensible Kundeninformationen von Marriott-Gästen entwendet
  • E-Mail-Drohung: Dubiose Inkasso-Mahnungen
  • Berechtigungen: Fragwürdige Apps sammeln Daten
  • Phishing: Wenn das Schloss-Symbol zur Falle wird
... und weiteren Warnungen, Tipps und Hinweisen, die man als User von Computer, Handy/Smartphone und Co. lesen sollte: Bürger-Cert Newsletter "Sicher • Informiert"

Warnstreiks ab Wochenbeginn bei der Deutschen Bahn

Nachdem die Gewerkschaft EVG die Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn abgebrochen hat, wird zu Warnsteiks aufgerufen. Demnach müssen Reisende schon zu Beginn der kommenden Woche mit erheblichen Zugausfällen rechnen. Quelle mit weiteren Infos: https://www.evg-online.org/

Und hier auf der Seite gibt es Infos zum aktuellen Bahnverkehr: Deutsche Bahn Services

Wochenreport 49/2018

Neueste Verbraucherwarnungen und Meldungen:


  • Aoste Kernschinken 80g. Details: hier
  • MÜLLERS Kardamom in der Schale gemahlen 10g Beutel. Details: hier
  • Alfamino Spezialnahrung für Kinder. Details: hier
  • Hühnereier aus Bodenhaltung. Details: hier
  • HACHEZ Fondantsterne, Inhalt 100g. Details: hier
  • San Fabio Amarenakirschen in dunkler Schokolade, 150g. Details: hier
  • Rückruf via TEDi: verschiedene "6 Ratten im Netz"". Details (PDF, 1.8 MB) : hier
  • Rückruf via TEDi: Ohrringe. Details (PDF, 1.6 MB) : hier
  • Pfizer ruft Antibabypille "Trigoa" zurück : hier

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 49/2018 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 6. Dezember 2018

Bilanz von "Inkasso-Check": Viele Inkassoforderungen unberechtigt oder zu hoch

Wenn eine Inkassoforderung zugestellt wird, sind die Empfänger nicht selten unter Druck; denn unseriöse Inkassounternehmen fordern häufig überhöhte, unverständliche oder gar völlig frei erfundene Geldbeträge. Außerdem wird in solchen Schreiben nicht selten mit Lohn- und Gehaltspfändung oder sonstiger Zwangsvollstreckung gedroht.

Daher haben die Verbraucherzentralen - mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) - ein Online-Tool entwickelt: Seit Februar 2018 können Betroffene ihre Inkassoforderung auf www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/inkasso-check kostenlos überprüfen.

Dabei erhalten sie eine rechtliche Ersteinschätzung, ob sie überhaupt bezahlen müssen und falls ja, ob die volle Höhe der Kosten fällig ist. Möchten Verbraucher dem Inkassounternehmen widersprechen, können sie mit dem Tool den passenden Brief erstellen.

Der Wert des Menschen

Kalkulationen, die den Geldwert von Menschen ermitteln sollen, werden zu Recht aus ethischen und politischen Gründen kontrovers diskutiert. 

Allerdings: wenn es um Organtransplantationen, Geschäfte mit Versicherungen (z.B. im Gesundheitssektor, privater Altersvorsorge), Arbeitskraft ("Humankapital") etc. geht, dann wird der Mensch schon längst durchleuchtet und sein ökonomischer Wert knallhart berechnet.

Hier ein kurzes Video darüber:


Video: DW Deutsch auf YouTube

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Linktipp: Artikelserie über Verbraucherrechte für junge Erwachsene

Manche Eltern werden nervös, wenn der Nachwuchs so richtig flügge wird und von zu Hause ausziehen möchte; denn u.a. kommen dann auch solche Sachen wie Verträge, Versicherungen und Behördengänge auf die jungen Erwachsenen zu.

Die Verbraucherzentrale Bremen hat daher über "Laura", die nun erwachsen wird und ins Berufsleben startet, die 9-teilige Artikelserie "Auf eigenen Füßen: Laura zieht aus" veröffentlicht. Die Serie begleitet "Laura" stellvertretend für alle Gleichaltrigen auf dem Weg zu den wichtigsten Verträgen und legt die Finger auch auf das Kleingedruckte.

Hier sind die Direktlinks zu den einzelnen Artikeln:
  1. Die erste Wohnung: die wichtigsten Tipps für Suche und Mietvertrag
  2. Beim Stromvertrag lohnen sich Preisvergleiche und ein Anbieterwechsel
  3. Spätestens zum Auszug von daheim braucht jeder ein Girokonto
  4. Die fünf wichtigsten Versicherungen, sobald man auf eigenen Füßen steht
  5. Viele Fitness-Studios binden auch Azubis und Studenten für 24 Monate
  6. Internet, Telefon und TV: die Anschlüsse für die erste eigene Wohnung
  7. Neue Wohnung: wo Adresse und Rundfunkgebühren gemeldet werden müssen
  8. Zwei bis drei Monatsgehälter gehören für Notfälle aufs Tagesgeldkonto
  9. Flatrates, Apps und Streaming: typische Kostenfallen beim Handyvertrag

Tipps: Glühwein zum Selbermachen

Den kritischen Verbrauchern unter den Glühweinfans ist dies sicherlich schon längst aufgefallen: auf Glühweinflaschen / -verpackungen aus dem Handel gibt es so gut wie kaum Inhaltsangaben. Ausnahmen - z.B. aus dem Bio-Handel - bestätigen die Regel.

Das ist rechtlich gestattet, denn bei Getränken mit einem Alkoholgehalt von mehr als 1,2 % Vol. ist die Kennzeichnung der Inhaltsstoffe und Nährwerte nicht verpflichtend. Wer also wissen will, was im jeweiligen Glühwein drin ist, steht beim Einkauf meist ratlos da.

Auch beim Ausschank - z.B. auf Weihnachtsmärkten - kann man zwar nachfragen, welche Zutaten in dem Getränk sind - aber ob und wie umfassend eine Antwort darauf erfolgt, ist nicht vorhersehbar.

Wer also ganz sicher gehen möchte, was genau in seinem Glühwein enthalten ist, kann ihn selber zusammenmischen. Hier ein paar Tipps dazu:

Dienstag, 4. Dezember 2018

5-Punkte-Plan für weniger Plastik und mehr Recycling

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) hat einen einen 5-Punkte-Plan mit Maßnahmen für weniger Plastik und mehr Recycling vorgelegt.

Diese sehen unter anderem eine Mischung aus gesetzlichen und freiwilligen Maßnahmen zur Vermeidung von überflüssigem Plastik vor. Auch Alternativen zur Plastiknutzung wie etwa das Trinken von Leitungswasser sollen gestärkt werden.

Der 5-Punkte-Plan mit den Details kann hier heruntergeladen werden (PDF, 126 KB):
Und hier gibt es:

Marktcheck: Fischstäbchen und Backfischstäbchen

Fischstäbchen oder Backfischstäbchen sind hierzulande Verkaufsschlager - gerade bei Kindern sind die Stäbchen sehr beliebt. Im Jahr 2017 wurden 2,15 Milliarden Stück in Deutschland verzehrt.

Daher hat die Verbraucherzentrale Bremen (Bremerhaven ist die Hauptstadt der Fischstäbchen; nirgendwo weltweit werden mehr produziert) verschiedene Fischstäbchen und Backfischstäbchen genauer unter die Lupe genommen. Darunter waren auch Vollkorn-, Glutenfreie- und Omega 3 Fischstäbchen vertreten.

Abgecheckt wurden insgesamt dreizehn Fischstäbchen und drei Backfischstäbchen aus acht Supermärkten in Bremen bezüglich Preis, Filetanteil, Nährwertangaben, Zertifizierung und Werbeaussagen.

Zum Herunterladen (PDF, 433 KB)

Montag, 3. Dezember 2018

Linktipp: "Erste-Hilfe-Kasten" von Handysektor

Im digitalen "Erste-Hilfe-Kasten" von Handysektor* finden Betroffene und Interessierte u.a. Hilfe, Unterstützung und Anleitung bezüglich:

*Die Seite www.handysektor.de ist ein gemeinschaftliches Projekt der Landesanstalt für Medien NRW und des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs) in Kooperation mit klicksafe.de, der EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz.

Ärgernis im Supermarkt: viel Verpackung, wenig drin

Trotz akuter Probleme mit Plastik in der Umwelt produzieren die Hersteller von Fertiglebensmitteln und Drogerieartikeln nach Einschätzung der Verbraucherzentrale Hamburg noch immer viel zu viel unnötigen Verpackungsmüll.

Die Hamburger Verbraucherschützer haben daher 14 verpackte Produkte, über die sich Verbraucher diesbezüglich beschwert hatten, unter die Lupe genommen und sie geröngt.

Das Fazit dieser Stichprobe: Bei den untersuchten Produkten wurde eine durchschnittliche Höhe von 59 Prozent für den Verpackungsanteil ohne Inhalt ermittelt. Die Höhe des tatsächlich gefüllten Teils der Verpackung lag daher im Mittel bei nur 41 Prozent.

Die Verbraucherzentrale dazu: Rein rechtlich sind Luftpackungen kaum zu belangen. Fehlende Vorgaben im Eich- und Verpackungsrecht geben Herstellern viel Freiraum bei der Gestaltung ihrer Produkte. Zwar tritt am 1. Januar 2019 in Deutschland ein neues Verpackungsgesetz in Kraft, doch es wird nicht helfen, den Verpackungsmüll deutlich zu reduzieren.  |  Quelle: vz Hamburg


Die genauen Details zur Untersuchung mit den Röntgenbildern gibt es hier:

Sonntag, 2. Dezember 2018

Landung der Mars-Sonde: Aufnahmen aus dem Kontrollzentrum von "InSight"

Wissenschafts-Wochenende im v-mag - diesmal mit einem Blick in das Kontrollzentrum der Mars-Mission InSight während der Landung auf dem Mars.

Der stationäre Lander der Mars-Mission InSight (Interior Exploration using Seismic Investigations, Geodesy and Heat Transport) von der NASA landete am 26. November 2018 erfolgreich auf dem Mars - nach einer knapp siebenmonatigen, 458 Millionen Kilometer langen Reise von der Erde aus.

Der InSight-Projektleiter Tom Hoffman vom Jet Propulsion Laboratory der NASA über die erfolgreiche Landung: 

"Wir erreichten die Atmosphäre des Mars mit einer Geschwindigkeit von 19.800 Stundenkilometern, und der komplette Ablauf bis zur Berührung der Oberfläche dauerte nur sechseinhalb Minuten.
In dieser kurzen Zeit musste InSight Dutzende Operationen autonom und fehlerfrei ausführen. Und genau das hat unsere Raumsonde nach bisherigen Erkentnissen
auch getan."

Hier das Video aus dem Kontrollzentrum der Mars-Mission, das während der Annäherung und Landung der Foschungssonde von InSight aufgenommen wurde; paralell dazu ergänzt mit Darstellungen des Geschehens:


Video: NASA Jet Propulsion Laboratory

Samstag, 1. Dezember 2018

Aktiv im Advent: Online-Adventskalender für eine fitte Vorweihnachtszeit

Der Online-Adventskalender des Programms „Älter werden in Balance“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bringt Schwung in die Adventszeit. Vom 01. bis 24. Dezember 2018 öffnet sich jeden Tag ein Türchen mit kurzen Übungsvideos.

Für die Trainingstipps sind keine Vorkenntnisse nötig, jede Einheit kann ohne Aufwand zu Hause oder draußen umgesetzt werden.

Die Übungen stammen aus dem AlltagsTrainingsProgramm (ATP) des BZgA-Präventionsprogramms „Älter werden in Balance“, das durch den Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) unterstützt wird. Ziel ist es, durch körperliche Aktivität und Bewegung die Gesundheit und Lebensqualität älterer Menschen zu fördern.  |  Quelle: BZgA

Hier geht es zum Online-Adventskalender:
Weitere Informationen zum Alltagstrainingsprogramm:

Zum Welt-AIDS-Tag: Zahl der Neu­in­fek­tionen leicht gesunken

Heute, am 01.12.2018, ist Welt-AIDS-Tag. Aus diesem Anlass hat das Robert Koch-Insti­tut (RKI) neue Zahlen zum HIV/AIDS-Ge­schehen in Deutsch­land ver­öffent­licht.

Demnach haben sich im Jahr 2017 etwa 2.700 Menschen in Deutsch­land mit HIV infiziert, die Zahl der Neu­in­fek­tionen ist damit gegen­über 2016 (2.900 Neu­in­fek­tio­nen) leicht ge­sunken.

Dabei ist bei Männern, die Sex mit Männern haben (MSM), die Zahl der ge­schätz­ten Neu­in­fek­tio­nen deut­lich zurück­ge­gangen; von 2.300 im Jahr 2013 auf 1.700 (von ins­ge­samt 2.700) im Jahr 2017 (Stand: Ende 2017).

Die de­taillier­ten Daten sind im Epi­de­mio­lo­gi­schen Bulletin 47/2018 (PDF 742 KB) ver­öffent­licht. Au­ßer­dem hat das RKI Eck­daten und Trends für die ein­zel­nen Bun­des­länder ver­öffent­licht, die auf der HIV/AIDS-Seite abrufbar sind.  |  Quelle: RKI

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