Freitag, 31. Dezember 2021

Änderungen im Verpackungsgesetz zum 1. Januar 2022

Ab dem 01.01.2022 gibt es folgende Änderungen im Verpackungsgesetz:
  • Die Pfandpflicht wird auf nahezu sämtliche Einweggetränkeflaschen aus Kunststoff und auf sämtliche Getränkedosen ausgeweitet. Die Ausnahmen für Frucht- und Gemüsesäfte oder -nektare, Sekt oder alkoholische Mischgetränke in Einweggetränkeflaschen aus Kunststoff oder Getränkedosen fallen damit weg.

    Für Milchmischgetränke und sonstige Milcherzeugnisse gibt es eine Übergangsfrist bis 01.01.2024.

  • Ab 01.01.2022 ist das Inverkehrbringen von Kunststofftragetaschen grundsätzlich verboten. Ausnahme: leichte Tüten wie sogenannte "Hemdchentüten" (z.B. bei der Selbstbedienung im Obst- und Gemüsebereich). Ausgenommen sind ebenfalls Kunststofftragetaschen mit einer Wandstärke von mehr als 50 Mikrometern.
Quelle & Details dazu: ➝ Umweltbundesamt / Änderungen im Verpackungsgesetz zum 01.01.2022

Wochenreport 52/2021

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Achtung, Weizen-Allergiker / Rückruf : "Biene Maja" Kartoffelsnack 100 g,
    Marke:  XOX Snack     Details: hier
  • Rückruf: Nedis Gourmet / Raclette Set
    Details (PDF, 177 KB): Klick
  • Rückruf: Schmidt vogtländische Rindsknacker, 250 g
    Details: hier
  • Rückruf via Rabenhorst - BIO-Säfte mit der Zutat „Curryblattextrakt:

    - Rabenhorst Wohlfühlen mit Eisen BIO
    - Rabenhorst Roter Rabenhorster BIO
    - Rotbäckchen Klassik/ Das Original BIO
    - Rotbäckchen Lernstark BIO

    Details (PDF, 295 KB): Klick
  • Rückruf: Indomie Instant Noodles mit Spezial Huhn Geschmack
    Details: hier
  • Rückruf via jollyroom: roba Sit Up III Hochstuhl
    Details: hier
  • Rückruf via jollyroom: Alice & Fox Sprossenbogen
    Details: hier
  • Achtung, Erdnuss-Allergiker / Rückruf : K-Classic Schoko Rosinen in
    Vollmilchschokolade, 200 g.      Details: hier
  • Austauschprogramm via Mr Maria: Kinder-Led-Lampe "Miffy First Light"
    Details: hier

Produktwarnungen und Rückrufe bezüglich Mund- und Nasenschutz: In der laufend aktualisierten Datenbank von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gibt es eine Auflistung von Schutzmasken, vor denen gewarnt wird oder/und die zurückgerufen werden (etwas weiter unten auf der Seite):

                        ➝ Gefährliche Produkte in Deutschland / Schutzmasken

Donnerstag, 30. Dezember 2021

Damit Fondue-Fleisch nicht krank macht

Beim Fleisch-Fondue oder Raclette-Essen werden oft gleichzeitig rohes Fleisch, frisches Gemüse und verschiedenen Saucen zubereitet. Dabei können die im rohen Fleisch vorhandene Krankheits-erreger (z.B. Campylobacter*) auf verzehrfertige Lebensmittel übergehen, wenn sie auf demselben Teller liegen oder mit demselben Besteck in Kontakt kommen. 

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) rät daher, am Essenstisch und bei der Zubereitung in der Küche beim Umgang mit rohen Lebensmitteln vom Tier auf eine gute Küchenhygiene zu achten. 

Dazu hat das BfR in einem Merkblatt zum Schutz vor lebensmittelbedingten Infektionen mit Campylobacter und anderen Lebensmittelkeimen Verbrauchertipps veröffentlicht (PDF, 311 KB):

                     ➝  Schutz vor lebensmittelbedingten Infektionen mit Campylobacter

Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, Präsident des BfR, erklärt: „

"Durch konsequentes Trennen von rohem Fleisch, vor allem von Geflügel, und Lebensmitteln, die ohne weiteres Erhitzen verzehrt werden, lassen sich Campylobacter-Infektionen vermeiden. Zur guten Küchenhygiene gehört außerdem konsequentes Reinigen von Händen, Küchenutensilien und Zubereitungsflächen nach Kontakt mit rohen Lebensmitteln vom Tier und vor der Zubereitung weiterer Bestandteile einer Mahlzeit.

* Eine Infektion mit Campylobacter-Keimen ist die häufigste gemeldete lebensmittelbedingte bakterielle Erkrankung in Deutschland und in der EU. In Deutschland wurden im Jahr 2020 insgesamt 46.519 Fälle registriert. Besonders häufig infizieren sich kleine Kinder und junge Erwachsene. Die Folge sind Durchfallerkrankungen, in Einzelfällen aber auch schwerwiegende Nervenerkrankungen oder Gelenkentzündungen.    |    Quelle: BfR

Das BfR hat außerdem 2 Videoclips zum Thema veröffentlicht: „Was tun mit dem Huhn?“ und
Dem Keim auf der Spur“.

Mittwoch, 29. Dezember 2021

BaFin warnt erneut vor gefälschten Zahlungsaufforderungen

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnt erneut vor gefälschten Zahlungsaufforderungen im Namen der BaFin. 

Demnach haben Bürger vermeintliche Zahlungsaufforderungen der BaFin erhalten, in denen sie zu Überweisungen aufgefordert wurden, um verlorenes Geld von nicht-lizenzierten Online-Handelsplattformen zurückzuerhalten. Die BaFin erläutert:

 "In einem Fall verwendeten unbekannte Personen die vermeintliche E-Mail-Adresse poststellebafin@gmail.com und gaben sich als BaFin-Beschäftigte mit den Namen „Hanna Peier“ und „Christian Fink“ aus. 

Die BaFin verwendet die genannte E-Mail-Adresse nicht, und es sind bei ihr auch keine Personen mit den genannten Namen beschäftigt. In dem beschriebenen Fall wurde der Angerufene aggressiv zu einer Transaktion aufgefordert, um beschlagnahmtes Geld im Zusammenhang mit einer Handelsaktivität mit der vermeintlichen Firma „Everfix“ zurückerstattet zu bekommen.

Die Aufsicht empfiehlt allen Verbraucherinnen und Verbrauchern, die ein derartiges Hilfsangebot erhalten, sich keinesfalls darauf einzulassen und Anzeige bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft zu erstatten. Wer Zweifel hat, kann sich auch an die BaFin selbst wenden. Das Verbrauchertelefon ist kostenfrei unter der Telefonnummer 0800 2 100 500 zu erreichen.

Die BaFin beauftragt im Zusammenhang mit betrügerischen Online-Plattformen generell keine Dritten. Sie wendet sich auch nicht von sich aus an einzelne Personen. Verbraucher sollten generell äußerst wachsam sein, wenn Dritte unter dem Namen der BaFin agieren."   |   Quelle: BaFin

Montag, 27. Dezember 2021

Reisegutscheine: einlösen oder auszahlen lassen?

Zahlreiche Reiseveranstalter haben nach der Stornierung von Pauschalreisen, die vor der Corona-Pandemie gebucht wurden, ihren Kunden anstelle der sofortigen Erstattung einen Gutschein übergeben. Diese Gutscheine wurden staatlich abgesichert, damit im Falle einer Insolvenz des Reiseunternehmens der Kunde am Ende nicht mit leeren Händen dasteht. 

Weil ein solcher Gutschein zum Jahresende ausläuft, bieten einige Reiseunternehmen eine Verlängerung des Gutscheins über 2021 hinaus an.

Der ADAC mahnt hierbei zur Vorsicht: 

"Reisende sollten sich in solchen Fällen genau überlegen, ob sie eine Verlängerung des Gutscheins annehmen wollen oder eher auf eine Rückzahlung bestehen, die eigentlich innerhalb von 14 Tagen nach Ablauf vorgeschrieben ist. 

Reisekunden, die aktuell keine Verwendung für ihren Gutschein haben, sollten laut ADAC aktiv auf eine zügige Rückzahlung der Kosten bestehen. Bei einer Verlängerung des Gutscheins entfällt die staatliche Absicherung gegen eine Insolvenz des Veranstalters."

Weitere Infos vom ADAC zum Reiserecht im Zusammenhang mit Corona gibt es ➝  hier

Freitag, 24. Dezember 2021

Wochenreport 51/2021

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf via real und Metro: Geräucherte Gourmet Gänsebrust - Spitzenqualität
    Marke Klaas + Pitsch       Details: hier
  • Rückruf: Vigantolvit Vitamin D3, K2 und Calcium (Aktiv-Osteo)
    Details: hier
  • Rückruf via Gewürze Markranstädt: diverse Zimt- und Gewürzmischungen
    Details: hier
  • Rückruf via AEG: kabelloser Staubsauger der Serie AEG FX9
    Details: hier
  • Rückruf via Primark: „Wooden Xylophone“ für Kinder ab 10 Monaten
    Details: hier
  • Rückruf via Tchibo: Beißring "Häschen" (Verkauf: ab 19.08.2020)
    Details: hier
  • Rückruf via Aldi Nord: „Deutscher Winzer Glühwein Weiss, 0,75 L“
    von der Markgräfler Winzer eG      Details: hier
  • Rückruf via Sandra Afro Shop: Hautbleichmittel „Clinic Clear, Whitening Body Lotion“
    Marke dodo cosmetics      Details: hier

Produktwarnungen und Rückrufe bezüglich Mund- und Nasenschutz: In der laufend aktualisierten Datenbank von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gibt es eine Auflistung von Schutzmasken, vor denen gewarnt wird oder/und die zurückgerufen werden (etwas weiter unten auf der Seite):

                        ➝ Gefährliche Produkte in Deutschland / Schutzmasken

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 51/2021 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier 

(Links kann man unter "Notifying Country" ein jeweiliges Land auswählen und dann darunter auf das blaue Feld mit "Search" klicken; so erhält man nur die Berichte für das ausgewählte Land heraus-gefiltert und angezeigt.)

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 23. Dezember 2021

5 Sicherheitstipps von der Polizei für die Feiertage

Die Polizeiliche Krimalprävention ruft dazu auf, auch über die Festtage auf Sicherheit zu achten. Um dabei zu helfen hat sie 5 Tipps für diese Zeit zusammengestellt - von Informationen zum Schutz gegen Einbrecher über smarte Weihnachtsgeschenke bis hin zu Hilfe bei häuslicher Gewalt: 

  • Achten Sie aufeinander! Nicht in allen Familien herrscht zu Weihnachten ein friedliches Miteinander. Rufen Sie bei Häuslicher Gewalt immer sofort die 110. Holen Sie sich oder Betroffenen Personen Hilfe!

  • Wenn Sie über Weihnachten bei Ihrer Familie sind, beachten Sie unsere K-Einbruch Sicherheitstipps.

  • Smarte Geschenke - Informieren Sie sich bei uns darüber, wie Sie smarte Geräte sicher Nutzen.

  • Keinen Alkohol trinken und danach noch als Fahrer oder Fahrerin ins Auto steigen - Wenn Sie Alkohol getrunken haben, steigen Sie nicht mehr als Fahrer oder Fahrerin in ein Fahrzeug. Nutzen Sie den öffentlichen Nahverkehr oder nehmen Sie ein Taxi.

  • Bitte halten Sie sich dieses Jahr zusätzlich an bestehenden Corona-Regeln Ihrer zuständigen Landesregierung und der Bundesregierung.

Mittwoch, 22. Dezember 2021

Schutz vor Covid: Tipps für die Feiertage

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) macht darauf aufmerksam, dass die anstehenden Feiertage erneut das Risiko von Corona-Infektionen steigern können. Dies gilt vor allem auch derzeit, da eine hohe Infektionsgefahr besteht und oft das Zusammentreffen mit besonders gefährdeten Menschen ansteht.

Die BZgA gibt daher in einem neuen Merkblatt Tipps, wie das Beisammensein mit den Nächsten über die Festtage bestmöglich geschützt verbracht werden kann.

Das Merkblatt „Schützen Sie sich und Ihre Lieben vor COVID-19 – Tipps für die Feiertage“ kann hier kostenlos heruntergeladen werden (dort gibt es auch weiteres Infomaterial zum Thema "Corona"):

                        ➝    www.infektionsschutz.de/coronavirus/materialien_medien

Dienstag, 21. Dezember 2021

Weihnachten und Neujahr beim Alkohol im Limit bleiben

Auch in diesem Jahr rät die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zu Weihnachten und Neujahr mit dem Alkoholkomsum im Limit zu bleiben.

Denn Alkohol ist eine psychoaktive Substanz, eine Droge, die abhängig machen kann. Zudem ist Alkohol ein Zellgift, das alle Organe schädigen kann. Hoher Alkoholkonsum steht mit zahlreichen Erkrankungen in Verbindung, darunter Leber- und Herzkreislauferkrankungen, und das Risiko steigt, an Krebs zu erkranken. Außerdem wird durch den Konsum von Alkohol das Immunsystem geschwächt, sodass es leichter zu Infekten kommen kann.

Diese Empfehlungen für einen risikoarmen Umgang mit Alkohol gelten für gesunde Erwachsene:

  • Bei Frauen maximal ein kleines Glas eines alkoholischen Getränks pro Tag, also nicht mehr als 0,3 Liter Bier oder 125 Milliliter Wein.
  • Bei Männern maximal zwei kleine Gläser pro Tag, also nicht mehr als 0,6 Liter Bier oder 250 Milliliter Wein.

Die BZgA-Kampagne „Alkohol? Kenn dein Limit.“ unterstützt mit Tipps, um beim Alkohol im Limit zu bleiben:

Weitere Alkoholpräventionskampagnen der BZgA im Überblick:

Montag, 20. Dezember 2021

foodwatch Labortest: gefährliches Mineralöl in Lebensmitteln

foodwatch hat in einem europaweiten Labortest festgestellt, dass viele Lebensmittel immer noch mit gefährlichen Mineralölrückständen belastet sind. Dafür hat foodwatch insgesamt 152 Lebensmittel aus verschiedenen europäischen Ländern untersuchen lassen; vom Brühwürfel zur Schokocreme bis hin zur Margarine.

Der Verein für Lebensmittel- und Verbraucherschutz kam auf das Ergebnis, dass jedes achte Produkt mit sogenannten aromatischen Mineralölen (MOAH) belastet ist, die unter Verdacht stehen, krebserregend und erbgutverändernd zu sein.

Für den aktuellen Test hat foodwatch die 152 Produkte aus Deutschland, Österreich, Belgien, Frankreich und den Niederlanden in zwei verschiedenen Laboren nach neuesten Analysemethoden untersuchen lassen. 

In 19 Produkten (12,5 Prozent) wurden Mineralölrückstände nachgewiesen. Als Nachweisgrenze gilt dabei in den allermeisten Produkten ein Wert von 0,5 mg pro Kilogramm. 

Die Kontaminationswerte reichen von 0,63 mg/kg (in Bio-Nuss-Nougat-Aufstrich aus Belgien) bis zu enormen 82 mg/kg (in einer Bratensaft-Basis aus Deutschland).  

Bouillonwürfel (von einem der größten, weltweiten Lebensmittelunternehmen) wurden in mehreren Chargen in den fünf Ländern als stark mit MOAH kontaminiert identifiziert. Bei einer weltbekannten Nuss-Nougat-Creme war eine Charge aus Deutschland mit 2,3 mg/kg MOAH verunreinigt, in den anderen Chargen war MOAH nicht nachweisbar. 

Die Details des Tests von foodwatch (PDF 7,6 MB):  ➝ Report mit allen Testergebnissen

Sonntag, 19. Dezember 2021

Wochenreport 50/2021

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf: BBQ Gewürzmischung 100 g Dose; Marke Curry Gewürz-Manufaktur
    Details: hier
  • Rückruf via Bittermedizin Arzneimittel-Vertrieb: Calciumrenal Tabletten
    Details: hier
  • Rückruf: VANILLAS rundes Hefegebäck; Marke Pagen
    Details: hier
  • Rückruf via Yalcinkaya Gewürzhandel: Curry Indisch
    Details: hier
  • Rückruf via Schöffel: Diverse Outdoor-Bekleidung
    Details: hier
  • Rückruf: Fuet Salami 170 g; Marke K-Favourites
    Details: hier
  • Rückruf via Yalcinkaya Gewürzhandel: Zimt gemahlen
    Details: hier
  • Rückruf : Kunstlederkorsage; Marke Grey Velvet
    Details: hier
  • Rückruf via Mina Gewürze: Zimt gemahlen
    Details: hier
  • Rückruf : Teewurst 100 g; Marke Ökoland
    Details: hier
  • Rückruf via Centershop Korn: Strohhalm mit Ente 26,5 cm
    Details: hier

Produktwarnungen und Rückrufe bezüglich Mund- und Nasenschutz: In der laufend aktualisierten Datenbank von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gibt es eine Auflistung von Schutzmasken, vor denen gewarnt wird oder/und die zurückgerufen werden (etwas weiter unten auf der Seite):

                        ➝ Gefährliche Produkte in Deutschland / Schutzmasken

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 50/2021 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier 

(Links kann man unter "Notifying Country" ein jeweiliges Land auswählen und dann darunter auf das blaue Feld mit "Search" klicken; so erhält man nur die Berichte für das ausgewählte Land heraus-gefiltert und angezeigt.)

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 16. Dezember 2021

"Betreutes Shopping"? Online-Shopping via Spachassistenten

Nicht zuletzt wegen der Corona-Maßnahmen blüht der Online-Handel. Bei den meisten Verbrauchern geschieht das Shoppen via Internet noch "klassisch" per Tastatur am Computer oder Smartphone. 

Doch das kann sich in Zukunft ändern; denn Spachassisenten wie z.B. Amazons Alexa, Apples Siri oder Google Assistant ermöglichen schon heute, via Sprachbefehl Bestellungen in Online-Shops in Auftrag zu geben.

Laut dem Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) wächst damit die Torwächterfunktion einzelner Anbieter und Unternehmen, die ihre marktstarke Stellung im Online-Handel ausbauen können. Denn bislang beherrschen wenige marktstarke Unternehmen den Markt für digitale Sprachassistenten. 

Gewinnt der Voice Commerce (= Sprachassistenten-Marketing) an Bedeutung, können deren Sprachassistenten, (speziell Amazons Alexa), eine Torwächterfunktion bekommen und den Zugang der Kunden kontrollieren. 

Denn diese Spachassistenten können Produktempfehlungen (Werbung) via Empfehlungs-algorithmen geben, was wiederum die Verbraucherentscheidungen manipulieren kann. So werden Produkte in den Hintergrund gestellt, die nicht vom Spachassistenten hervorgehoben / an erster Stelle genannt werden. "Betreutes Shopping", sozusagen.

Mittwoch, 15. Dezember 2021

Glühwein, Eierpunsch & Co: Bei Alkohol im Limit bleiben

In der Weihnachtszeit gehören für viele Menschen traditionelle, alkoholische Getränke wie Glühwein, Eierpunsch, Feuerzangenbowle, Grog, Glögg und Co. einfach "dazu". 

Auch gemischte Drinks und Liköre mit z.B. Spekulatius- oder Lebkuchenaroma erfreuen sich vor allem bei jüngeren Menschen steigender Beliebtheit. Solche Getränke sind meist sehr süß und können daher von einem hohen Alkoholgehalt leicht "ablenken" und unterschätzt werden.

Bei aller Genussfreude: hoher Alkoholkonsum kann die Leber schwer schädigen; denn in der Leber muss der aufgenommene Alkohol abgebaut werden. Das belastet das Organ, das gleichzeitig für viele lebenswichtige Stoffwechselfunktionen zuständig ist.

Hoher Alkoholkonsum kann gravierende Veränderungen der Leberfunktion hervorrufen. Mögliche Folgen sind zunächst eine Fettleber sowie Entzündungen, die in schweren Fällen zu einer Leberzirrhose führen können.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) möchte daher auf ihre Info-Angebote zum Thema "Alkoholkonsum" aufmerksam machen. Hier finden sich Tipps zur Reduzierung des Alkoholkonsums, die positiven Effekte des Alkoholfastens werden erläutert und es wird verdeutlicht, warum es sich lohnt, durchzuhalten:

Die BZgA-Portale zum Thema "Alkoholkonsum":

Dienstag, 14. Dezember 2021

Pflege zu Hause in Zeiten von Corona

Wie das Bundesministerium für Familie, Senioren Frauen und Jugend (BFSFJ) mitteilt, werden in Deutschland 2,33 Millionen Pflegebedürftige zu Hause und überwiegend von Angehörigen versorgt. Und gerade in der Corona-Zeit ist das eine enorme Leistung für die Pflegenden und deren Familien.

In diesem Zusammenhang möchte das BFSFJ auf das 10-jährige Bestehen des bundesweiten Pflegetelefons 030 / 20 17 91 31* aufmerksam machen. Es hilft seit 2011 bei Fragen rund um das Thema Pflege und ermöglicht einen schnellen und unkomplizierten Zugang zu relevanten Informationen.  

*Montag bis Donnerstag von 9.00 und 18.00 Uhr / und per E-Mail: info(at)wege-zur-pflege.de

Das Pflegetelefon wird ergänzt durch Informationen des Portals ➝ wege-zur-pflege.de.

Das BFSFJ erklärt:

Montag, 13. Dezember 2021

ADAC Test: Winterreifen für Fahrräder

Immer mehr Fahrradfahrer nutzen ihr Rad auch im Winter. Bei Eis und Schnee auf den Straßen und Fahrradwegen besteht mit normaler Bereifung jedoch Rutschgefahr. 

Zwar gibt es - anders als bei Autos - bei Fahrrädern keine „situative Winterreifenpflicht“; allerdings ist eine entsprechende, wetterabhängige Bereifung unbedingt ratsam. 

Der ADAC und der Touring Club Schweiz (TCS) haben daher acht spezielle Winterreifen für Fahrräder untersucht, teilweise auch mit Spikes. Das Ergebnis: in jedem Fall ein besserer Grip.

Die Details zum Test gibt es hier:  ➝ ADAC / Test: Winterreifen für Fahrräder

Samstag, 11. Dezember 2021

Infos und Hilfe für Schwangere und Eltern mit kleinen Kindern

Bislang hat das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) im Internet über seine Webseite ratsuchenden Eltern mit Kindern bis drei Jahre sowie Schwangeren Infos und kostenlose Hilfe angeboten:

 ➝ www.elternsein.info

Dieses Angebot wurde nun erweitert; nun spricht die NZFH auch Mütter und Väter über einen eigenen Instagram-Kanal an:

www.instagram.com/elternsein_info

Die Posts und Stories greifen Fragen aus dem Alltag von Eltern auf: ab der Schwangerschaft, rund um die Geburt bis zu den ersten Lebensjahren von Kindern. 

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Wichtig zum Thema: Eltern in schwierigen Lebenslagen können Hilfe durch die Frühe Hilfen erhalten. Es handelt sich hierbei um Angebote für Familien ab der Schwangerschaft bis zum 3. Geburtstag des Kindes. Die Angebote sind freiwillig und kosten kein Geld.

Quelle mit weiteren Infos: ➝ familienportal.de/was-sind-fruehe-hilfen

Außerdem: Der Verein "Nummer gegen Kummer"* bietet ein kostenloses, anonymes Beratungsangebot via Telefon an, an das sich Eltern wenden können, wenn ihnen der souveräne und sichere Umgang mit einem Baby / Kind schwer fällt:

                                    ➝  www.nummergegenkummer.de/elterntelefon

*Gefördert u.a. duch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und dem Familienministerium.

Freitag, 10. Dezember 2021

Wochenreport 49/2021

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf via H & M: Haarteil mit LED-Lichtern
    Details: hier
  • Rückruf: Getrocknete Kardamom Thao Qua aus Vietnam
    Details: hier
  • Rückruf: Weihnachtskäse 60% Fett i. Tr.; Marke Gut von Holstein
    Details: hier
  • Rückruf: Zimt gemahlen, Curry indisch, Curry Thai; Marke Gewürzkontor
    Details: hier
  • Rückruf: Däumling Mädchen-Riemensandale, Modell "Virginia"
    Details: hier
  • Rückruf: Zimt gemahlen und Curry Madras, Marke Gewürzmühle Friedberg
    Details: hier
  • Rückruf / Achtung, Sulfit-Allergiker: Shiitake Pilze, Marke Arche
    Details: hier
  • Rückruf / Achtung, Haselnuss-Allergiker: Temizkan, Himbeeraugen, 250 g
    Details: hier
  • Rückruf via Die Frischebox: Feigenbrot mit Pflaumen, Mandeln und Walnüssen, 200 g
    Details: hier
  • Rückruf via Lidl: verschiedene Matjesfilets, Marke Nautica
    Details: hier

Produktwarnungen und Rückrufe bezüglich Mund- und Nasenschutz: In der laufend aktualisierten Datenbank von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gibt es eine Auflistung von Schutzmasken, vor denen gewarnt wird oder/und die zurückgerufen werden (etwas weiter unten auf der Seite):

                        ➝ Gefährliche Produkte in Deutschland / Schutzmasken

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 49/2021 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier 

(Links kann man unter "Notifying Country" ein jeweiliges Land auswählen und dann darunter auf das blaue Feld mit "Search" klicken; so erhält man nur die Berichte für das ausgewählte Land heraus-gefiltert und angezeigt.)

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 9. Dezember 2021

WhatsApp-Account besser schützen

Jeder Vierte in Deutschland wurde laut Digitalbarometer 2021* schon einmal Opfer von Kriminalität im Internet. Darunter waren auch Betrugsfälle über Messenger-Dienste.   

U.a. übernehmen Kriminelle die Messenger-Accounts von deren Nutzern. Damit versuchen sie bei den Angehörigen der Betroffenen Geld oder andere finanzielle Leistungen zu fordern. 

Deswegen ist es entscheidend, auch den WhatsApp-Account so gut wie möglich zu schützen - mit einer PIN zum Beispiel. 

In diesem Video einer gemeinsamen Kampagne von Polizei und WhatsApp wird gezeigt, wie einfach jeder seinen Messenger-Account schützen kann. Wer die Tipps aus den Clips umsetzt, tut einen entscheidenden Schritt gegen Betrug auf WhatsApp:


Video: Polizeiliche Kriminalprävention auf YouTube

* Zum Download: PDF, 542 KB

Mittwoch, 8. Dezember 2021

Urteil: Weg vom Bett ins Homeoffice gesetzlich unfallversichert

Der 2. Senat des Bundessozialgerichts hat heute entschieden, dass ein Beschäftigter, der auf dem morgendlichen erstmaligen Weg vom Bett ins Homeoffice stürzt, durch die gesetzliche Unfall-versicherung geschützt ist. 

Quelle mit weiteren Details: ➝  Pressemitteilung Bundessozialgericht, Nr. 37 vom 08.12.2021

Afrikanische Schweinepest: keine Gefahr für Menschen

Laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) stellt die Afrikanische Schweinepest (ASP) für Menschen keine Gefahr dar. Demnach geht weder vom direkten Kontakt mit kranken Tieren noch vom Verzehr von Lebensmitteln, die von infizierten Haus- oder Wildschweinen stammen, ein Risiko für die menschliche Gesundheit aus.

Das BfR rät dennoch, Haus- und Wildschweinfleisch wie jedes andere rohes Fleisch stets hygienisch zuzubereiten, da es auch andere Erreger enthalten kann.

Das Fleisch sollte gekühlt aufbewahrt und vor dem Garen getrennt von anderen Lebensmitteln zubereitet werden (Kreuzkontamination* verhindern). Beim Erhitzen sollte an allen Stellen des Fleischstücks eine Temperatur von 70 Grad oder höher für mindestens zwei Minuten erreicht werden.

*Unter Kreuzkontamination versteht man, dass Keime von einem Lebensmittel auf andere Lebensmittel übertragen werden. Dies kann durch direkten Kontakt (z.B. rohes Fleisch berührt andere Lebensmittel, die nicht mehr erhitzt werden) oder indirekten Kontakt passieren wie die Übertragung durch Hände, Arbeitsflächen, Messer oder andere Küchenutensilien.

Dienstag, 7. Dezember 2021

Rückruf via Lidl: verschiedene Matjesfilets, Marke Nautica

Weil in den betroffenen Matjesfilets Listeria monocytogenes nachgewiesen wurden, ruft die Hanseatic Delifood GmbH zurück:

  • Nautica Edle Matjesfilets Nordische Art, 256 g
  • Nautica Edle Matjesfilets nach nordischer Art mit Zwiebeln, 236 g
  • Nautica Edle Matjesfilets nach nordischer Art mit Gartenkräutern, 225 g

Jeweils mit Mindesthaltbarkeitsdatum 07.12.21, der Losnummer L212451 und dem Identitätskennzeichen PL 10061801 WE. 

Verkauft bei Lidl in den Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein- Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Sachsen.

Foto: Hanseatic Delifood GmbH / Kundeninformation

Die Matjesfilets können in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden; der Kaufpreis wird auch ohne Kassenbon erstattet. Quelle. lebensmittelwarnung.de

Kfz-Versicherung oft nach dem 30. November kündbar

Für Autofahrer, die ihre Kfz-Versicherung wechseln möchten, ist der 30. November normalerweise der Stichtag. 

Der ADAC macht darauf aufmerksam, dass auch danach oft noch ein Wechsel des Versicherers möglich ist. Nämlich dann, wenn das Sonderkündigungsrecht eintritt. 

Dies geschieht u.a. dann, wenn der Versicherer die Prämie erhöht, ohne dass der Leistungsumfang steigt. Für die Kündigung gilt eine Frist von einem Monat. Sie sollte schriftlich per Einschreiben und Rückschein erfolgen. Dabei sollte laut ADAC der Grund – also etwa die Beitragserhöhung – klar angegeben werden.

Ein Sonderkündiugungsrecht kann auch dann eintreten, wenn ein Schadenfall passiert oder beim Kauf eines neuen Autos.

Weitere Details zum Thema:  ➝ ADAC /  Sonderkündigungsrecht in der Kfz-Versicherung

Montag, 6. Dezember 2021

Roher Plätzchenteig kann krank machen

Naschkatzen, aufgepasst: beim Plätzchenbacken am rohen Teig zu naschen kann unangenehme Folgen haben. Darauf weist die Verbraucherzentrale Bremen hin. Denn in die meisten Teige kommen als Zutat  rohe Eier - und diese wiederum gehören zu den Hauptquellen für Salmonellen. 

Liegt der Teig vor oder während der Weiterverarbeitung längere Zeit in der warmen Küche, vermehren sich Salmonellen schnell. Wenn die fleißigen Bäcker dem Naschen dann nicht widerstehen können, sind Bauchschmerzen und Durchfall oft die Folge. 

Rohen Plätzchenteig sollten vor allem Kinder und immungeschwächte Menschen deshalb nicht essen. 

Aber nicht nur Eier können Keime enthalten. Auch Getreide kann durch Düngung oder Wildtiere verunreinigt sein. Beim Mahlen bleiben die Keime erhalten. Normalerweise werden diese Keime durch die Hitze beim Backen abgetötet - im rohen Plätzchenteig sind sie allerdings noch aktiv und können nach dem Verzehr krank machen. 

Tipp: Wer auf rohen Plätzchenteig steht, kann extra für diesen Zweck hergestellten, fertigen „Cookie Dough“ zum Löffeln kaufen. Dessen Zutaten sind hitzebehandelt und enthalten keine krankmachenden Keime.

Samstag, 4. Dezember 2021

Bürger-Cert: neuer Newsletter "Sicher • Informiert" erschienen

Der neue, kostenlose Newsletter "Sicher • Informiert" vom Bürger-Cert (ein Projekt vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) ist wieder erschienen.

Diesmal über:
  • Hackås bei Ikea
  • Angriff auf WordPress-Kunden
  • Ransomware reist mit
  • Sicherheitslücke in Android-Smartphones
  • Achten Sie beim Weihnachtseinkauf auf sichere Bezahlmethoden!

... und weiteren News, Infos und Warnungen im Zusammenhang mit Computer, Internet,
Handy / Smartphone & Co.: Bürger-Cert Newsletter "Sicher • Informiert"

Freitag, 3. Dezember 2021

Wochenreport 48/2021

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf: HEMA Baby-Feuchttücher
    Details: hier
  • Rückruf: "Freche Freunde" Kichererbse Brezeln, 75 g
    Details: hier
  • Rückruf via BUDNI Drogeriemarkt: Joolea Wasserspray aqua 150 ml
    Details: hier

Produktwarnungen und Rückrufe bezüglich Mund- und Nasenschutz: In der laufend aktualisierten Datenbank von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gibt es eine Auflistung von Schutzmasken, vor denen gewarnt wird oder/und die zurückgerufen werden (etwas weiter unten auf der Seite):

                        ➝ Gefährliche Produkte in Deutschland / Schutzmasken

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 48/2021 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier 

(Links kann man unter "Notifying Country" ein jeweiliges Land auswählen und dann darunter auf das blaue Feld mit "Search" klicken; so erhält man nur die Berichte für das ausgewählte Land heraus-gefiltert und angezeigt.)

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 2. Dezember 2021

Tipps: Strom sparen beim Streamen

Serien, Filme und Musik: mit Streaming-Diensten wie Netflix, Amazon Prime & Co. lässt sich die Advents- und Weihnachtszeit unterhaltsam gestalten. 

Doch das Streamen kostet auch Strom. Denn riesige Serverfarmen sind nötig, um Audio- und Videoinhalte zu speichern und zur Verfügung zu stellen - wobei das Video-Streamen besonders energieintensiv ist .

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg gibt Tipps, wie man beim Streamen Energie sparen kann:

  • Streamen Sie Musik nicht jedes Mal neu, sondern laden Sie diese einmalig herunter und speichern Sie sie lokal. Schalten Sie die Autoplay-Funktion aus. Dann werden nur die Videos heruntergeladen, die Sie auch wirklich sehen wollen.

  • Das Herunterladen von Audiodateien verbraucht nur einen Bruchteil des Datenvolumens welches Videos verbrauchen. Nutzen Sie zum Musikhören daher besser Musikstreaming-Dienste.

  • Nutzen Sie zur Datenübertragung ihren Internetzugang zu Hause. Wer darüber auf die jeweilige Streaming-Plattform zugreift, verursacht weniger CO2 als mit einer Internetverbindung über den Mobilfunk.

  • Achten Sie beim Video-Streamen auf die Bild-Qualität: Wer die Auflösung etwas senkt, zum Beispiel auf 720p oder 480p, statt in voller HD-Auflösung zu schauen, verbraucht weniger Energie. Eine Anleitung zum Ändern der Auflösung finden Sie auf der Website Ihres Streaming-Anbieters.

  • Nutzen Sie Ihre Geräte so lange wie möglich. Bevorzugen Sie beim notwendigen Neukauf von Unterhaltungselektronik energieeffiziente Geräte. Das EU-Energielabel, der Blaue Engel oder „TCO Certified“ bieten hier Orientierung.

Grundsätzlich gilt: Endgeräte mit großen Bildschirmen verbrauchen mehr Strom als kleine und generell sollten Tabs und Fenster im Web Browser geschlossen werden, wenn sie gerade nicht gebraucht werden.

Mittwoch, 1. Dezember 2021

Informationen zu Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) macht darauf aufmerksam, dass unter den Corona-Bedingungen der Lebensstil und die Lebensqualität vieler Familien schlechter geworden ist.

Da wären unter anderem eine gesundheitsschädliche Kombination von Bewegungsmangel und ungesundem Essverhalten, was das Gewicht negativ beeinflussen kann. 

Daher hat die BZgA zwei neue Broschüren in fünf Sprachen veröffentlicht, die Eltern und Angehörige zu den Themen gesunder Lebensstil, ausgewogene Ernährung und geregeltem Medienkonsum informieren. 

Die Publikationen sind in  Deutsch, Arabisch, Englisch, Russisch und Türkisch erhältlich und beraten Eltern auch zu geeigneten ärztlichen Maßnahmen für Kinder und Jugendliche mit Übergewicht. 

Sie sind kostenfrei bestellbar oder herunterladbar: hier

Weiterführende Informationen über Prävention und Behandlung von Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen gibt es auf der Webseite  ➝  uebergewicht-vorbeugen.de

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