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Dienstag, 1. September 2026

„mikroco-wissen.de“ informiert über Vitamine, Mineralstoffe und Co.

Vitamin E, Folsäure oder Eisen – diese und weitere Vitamine und Mineralstoffe sind lebenswichtig für den Körper und müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. 

Aber in welchen Lebensmitteln stecken diese Stoffe überhaupt? Welche Folgen hat ein Mangel und welche gesundheitlichen Risiken bringt eine Überversorgung mit sich? Brauche ich vielleicht Nahrungsergänzungsmittel, um mich ausreichend mit allen Mikronährstoffen zu versorgen? Bergen diese Mittel vielleicht auch Risiken? 

Das Informationsangebot ➝ mikroco-wissen.de des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) möchte bei Fragen wie diesen weiterhelfen. Das Portal liefert kurz und bündig grundlegende Informationen über die einzelnen Vitamine und Mineralstoffe und ihre Wirkungen im Körper.

Montag, 24. August 2026

Ernährungsarmut: Gesund und nachhaltig essen mit kleinem Budget

Ernährungsarmut ist die quantitativ oder qualitativ unzureichende Ernährung, die verschiedene Ursachen haben kann. Dazu zählen unter anderem ein ungenügender Zugang - oft aus finanziellen Gründen -  zu gesunder und nachhaltiger Ernährung oder mangelnde Ernährungskompetenzen. 

In Deutschland ist Ernährungsarmut oft nicht auf den ersten Blick erkennbar, da Betroffene meist unter einer mangelnden Nährstoffversorgung leiden, gleichzeitig aber mit Kalorien überversorgt sind. Neben gesundheitlichen Auswirkungen kann die Ernährungsarmut auch fehlende soziale Teilhabe zur Folge haben. 

Gesund und nachhaltig essen mit kleinem Budget - gemeinsam Ernährungsarmut begegnen“ ist ein IN FORM Verbundprojekt der Verbraucherzentralen der Bundesländer mit der Europa-Universität Flensburg. Es wird im Rahmen von IN FORM vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) gefördert und hat eine Laufzeit von Mai 2024 bis Mai 2027.

Infos,Tipps, Rezepte und mehr für Betroffene oder einfach nur Interessierte: ➝ www.in-form.de

Montag, 17. August 2026

Stichporbe: Zu viel Zucker in Erfrischungsgetränken

Fast alle Menschen lieben Süßes. Wir sind seit Jahrtausenden darauf gepolt: Was süß ist, liefert Energie, ist meist nicht giftig und nicht verdorben. Aber heute haben wir ein Überangebot an Zucker. Besonders hoch ist der Zuckeranteil in Erfrischungsgetränken, wie schon eine Erhebung der Verbraucherzentrale NRW im Jahr 2022 zeigte. 

Nun diskutiert die Bundesregierung über eine Zuckerabgabe für besonders süße Getränke, ähnlich wie sie schon in Großbritannien umgesetzt wird. 

Vor diesem Hintergrund hat die Verbraucherzentrale NRW erneut speziell verschiedene nicht wieder verschließbare Erfrischungsgetränke unter die Lupe genommen, da diese meist sofort komplett ausgetrunken werden und den Zuckerkonsum schnell in die Höhe treiben können. 

 Die aktuelle Stichprobe umfasst 23 zuckergesüßte Getränke in nicht wiederverschließbaren Verpackungen, die im Juni und Juli 2026 in Supermärkten, Getränkemärkten, Discountern und Bioläden gekauft wurden. Fazit: Die Rezepturen enthalten überwiegend weiterhin zu viel Zucker.

Zur Stichprobe mit den Details: ➝  Zu viel Zucker in Erfrischungsgetränken

Mittwoch, 12. August 2026

Gemüse restlos essen mit Stumpf und Stiel - immer gesund?

Gemüse restlos zu verzehren oder komplett im Smoothie-Maker zu verarbeiten (also mitsamt Blättern, Stumpf und Stiel und manchmal auch den Wurzeln) hört sich für manche Menschen erst einmal gut an: man vermeidet Lebensmittelabfälle und eventuell stecken gerade in den Teilen, die andere sonst wegwerfen, besonders viel gesunde Nährstoffe.

Die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern macht allerdings darauf aufmerksam, dass es bei manchen Gemüsearten nicht so ratsam ist, alle Teile zu verspeisen. 

Hier mehr darüber: ➝ Gemüse essen mit Stumpf und Stiel?

Montag, 10. August 2026

Sonnenfinsternis 2026: So bleiben die Augen gut geschützt

Am 12. August 2026 wird ein besonderes Naturphänomen am Himmel über Europa erwartet: Der Mond schiebt sich am Abend vor die Sonne und verdeckt sie fast vollständig. Die Sonne wird - von Deutschland aus gesehen - bei dieser partiellen Sonnenfinsternis bis zu 90 Prozent bedeckt sein. 

Wer das Ereignis am Himmel beobachten möchte, sollte seine Augen gut schützen. Denn auch wenn diese Sonnenfinsternis erst zwischen 19.11 Uhr und 21.03 Uhr stattfindet und die Bedeckung durch den Mond groß ist, kann selbst um diese Zeit die Sonne das Auge schädigen. Insbesondere die Netzhaut trägt in kürzester Zeit irreparable Schäden davon. 

Daher empfehlen die Fachleute des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) folgende Tipps zu berücksichtigen ➝ Partielle Sonnenfinsternis am 12.08.2026 – Tipps für Sonnengucker

Mittwoch, 22. Juli 2026

Insekten- und Zeckenschutzmittel: welche gesundheitliche Risiken gibt es?

Sprays, Lotionen, Öle, Gele oder Stifte: Schutzmittel gegen Insekten und Zecken sind in vielfältiger Form und von verschiedenen Herstellern erhältlich. Auch die Wirkstoffe dieser Mittel (= "Repellentien") können sehr unterschiedlich sein - je nachdem, welche der Plagegeister damit abgewehrt werden sollen. 

Insekten- und Zeckenschutzmittel, deren Wirkstoffe auf Chemie basieren, schrecken viele gesundheitsbewusste Verbraucher ab - anstatt Insekten und Zecken. Sie greifen bevorzugt zu Mittel, die aus Pflanzen hergestellt werden (oder/und setzen eigene biologische Hausmittel ein).

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat daher häufig gestellte Fragen und Antworten zu Repellentien und deren gesundheitlichen Risiken zusammengestellt: ➝ Abwehr von Mücken, Zecken und Fliegen: Gibt es gesundheitliche Risiken bei der Verwendung von Repellentien?

Donnerstag, 25. Juni 2026

Motten, Käfer & Co. in der Küche: Vorräte vor Schädlingen schützen

Gerade im Sommer gibt es sie immer häufiger: Vorratsschädlinge. Ob im Mehl oder in den Nüssen, Motten und Käfer fühlen sich besonders in trockenen Lebensmitteln wohl. Die Folge: befallene Lebensmittel müssen entsorgt werden. 

Oft werden solche Schädlinge bereits mit eingekauften Lebensmitteln eingeschleppt. Typische Anzeichen sind kleine Gespinste in Verpackungen, krümelige Rückstände oder kleine Käfer und Larven im Vorratsschrank. 

Die meisten Schädlinge sind dabei nicht auf ein einzelnes Lebensmittel spezialisiert: Sie befallen unter anderem Mehl, Nüsse, Schokolade, Nudeln oder sogar Gewürze. Das warme und teilweise feuchte Klima in der Küche bietet ihnen günstige Lebensbedingungen. 

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg erklärt hier, wie man Schädlingsbefall vorbeugt und was man tun sollte, wenn es bereits dazu gekommen ist: 

                                       ➝  Vorratsschädlinge – Tipps zur Vorbeugung und Bekämpfung

Mittwoch, 24. Juni 2026

Zeckenschutz für Katzen: Mittel mit Permethrin nicht geeignet!

Zecken können bei einem Stich gefährliche Krankheitserreger auf Mensch und Tier übertragen. Wer sein Haustier vor Zecken, Flöhen und anderen Ektoparasiten schützen möchte, sollte auf die Wahl des richtigen Tierarzneimittels achten. 

Während der Wirkstoff Permethrin von Hunden in der Regel gut vertragen wird, kann er bei Katzen zu schweren Vergiftungserscheinungen bis hin zum Tod führen. 

Katzen fehlt in der Leber das Enzym Glucuronyltransferase, um den Wirkstoff Permethrin im Körper abbauen zu können“, erklärt Prof. Dr. Gaby-Fleur Böl, Präsidentin des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). 

Auch ein unbeabsichtigter Kontakt mit dem Wirkstoff sollte deshalb vermieden werden. Das Risiko besteht insbesondere, wenn Hunde und Katzen im selben Haushalt leben.“ 

Wachsamkeit sei ebenso bei der Anwendung permethrinhaltiger Insektenschutzmittel zur Imprägnierung von Kleidung oder anderen Textilien geboten. Das BVL rät deshalb dazu, vor der Anwendung eines Antiparasitikums stets die Gebrauchsinformation und die Warnhinweise zu lesen. Es stehen für Katzen zahlreiche sichere Tierarzneimittel für einen wirksamen Zeckenschutz zur Verfügung. Im Zweifelsfall sollte stets ein Tierarzt zu Rate gezogen werden.

Montag, 22. Juni 2026

Deutsche Badegewässer erneut mit Bestnoten

Gute Nachrichten für große und kleine Leute, die gerne für Spiel, Spaß und Abkühlung die heimischen Badegewässer aufsuchen: Die hygienische Wasserqualität der Badegewässer in Deutschland ist weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. 

Das zeigt die Qualitätseinstufung aufgrund der gemeldeten Daten für das Jahr 2025*. Von den 2.291 offiziellen deutschen Badegewässer an Seen, Flüssen und Küsten erfüllten für den Beurteilungszeitraum insgesamt knapp 98 Prozent die EU-Mindestanforderungen, 97 Prozent wurden sogar als „ausgezeichnet“ oder „gut“ eingestuft. Im europaweiten Vergleich belegt Deutschland damit Platz 7. 

* Die aktuellen Messdaten der laufenden Saison 2026 können für jedes Badegewässer online auf den Internetseiten der Bundesländer eingesehen werden. 

Die Bewertung der Badegewässerqualität erfolgt auf der Grundlage von mikrobiologischen Untersuchungen. Vorgeschrieben sind regelmäßige Untersuchungen auf Bakterien, die Indikatoren für Verschmutzungen sind. Von den zahlreichen deutschen Badegewässern wurden nur drei Badegewässer mit „mangelhaft“ bewertet. 

Einen bundesweiten Überblick über die erfolgte Einstufung der Badegewässer bietet eine interaktive  ➝ Kartenanwendung der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG). Auch die Daten der vergangenen Berichtsjahre sind hier verfügbar. 

Darüber hinaus kann auf der Seite der ➝ Europäischen Umweltagentur (EEA) die Badegewässerqualität der einzelnen europäischen Länder eingesehen werden.

Mittwoch, 17. Juni 2026

Bundesregierung nennt Details zu Plänen einer Zuckersteuer

Die Deutschhe Bundesregierung plant wohl tatsächlich, ab dem Jahr 2028 eine Zuckersteuer einzuführen. Ziel sei laut Finanzkommission, Anreize für Produktrezepte mit geringerem Zuckergehalt zu setzen. Es geht hierbei erst einmal um zukcergesüßte Getränke.

Die  Finanzkommission rechnet demnach mit jährlichen Einnahmen im Umfang von circa 450 Millionen Euro, die der gesetzlichen Krankenversicherung in geeigneter Art und Weise entlastend zugutekommen könnten. 

Das Geld könnte zum Teil in den Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung fließen, damit auch auch weitere Bevölkerungsgruppen profitieren. Zugleich erwarte die Kommission mittel- bis langfristig Einsparungen für die Gesetzliche Krankenversicherung im Umfang von 20 bis 170 Millionen Euro pro Jahr.

Quelle mit weiteren Details: ➝ Deutscher Bundestag, hib 491/2026 vom 16.06.2026

Montag, 15. Juni 2026

Probleme mit der elektronischen Patientenakte: Krankenkassen müssen helfen

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung zur elektronischen Patientenakte (ePA )ausgewertet. Demnach wissen viele Versicherte offenbar weder, dass für sie bereits eine ePA angelegt wurde, noch dass die Krankenkassen verpflichtet sind, ePA-Ombudsstellen einzurichten und Versicherte bei der Nutzung der elektronischen Patientenakte zu unterstützen. 

Gesetzlich Versicherte, die Fragen oder Probleme mit ihrer elektronischen Patientenakte (ePA) haben – etwa bei der Einrichtung der ePA-App, beim Verwalten von Zugriffsrechten oder dem Löschen von Dokumenten –, sollten sich daher an die ePA-Ombudsstelle ihrer Krankenkasse wenden.

Die Verbraucherzentrale Hamburg erklärt hier mehr dazu:

                                                ➝  Probleme mit der ePA? Ombudsstelle fragen!

Dienstag, 19. Mai 2026

Faktencheck: Soja und Isoflavone - gesund oder schädlich?

Sojaprodukte wie Tofu, Sojadrink und Co. sind für viele Menschen selbstverständlich geworden. Soja gilt wie alle Hülsenfrüchte als sehr gesund für Mensch und Umwelt. 

Doch die in Sojabohnen enthaltenen Isoflavone sorgen immer wieder für Diskussionen. Diese sekundären Pflanzenstoffe ähneln in ihrer Struktur dem Hormon Östrogen – und genau das verunsichert viele Menschen. 

Um Soja und Produkte daraus – etwa Tofu – ranken sich daher zahlreiche Befürchtungen und Hoffnungen: So schade der Konsum von Soja angeblich der Schilddrüse, sei bei Brustkrebs nicht zu empfehlen, führe bei Männern zu einer „Verweiblichung“ oder lindere Wechseljahresbeschwerden. 

Doch was was davon stimmt tatsächlich? Die Verbraucherzentralen haben einen Faktencheck veröffentlichtt  ➝ Soja und Isoflavone im Faktencheck

Mittwoch, 6. Mai 2026

8 Ballaststoff-Limos im Check

Erfrischungsgetränke mit Aussagen wie „präbiotisch“, „darmfreundlich“ oder „High Fiber“ sollen die Verdauung unterstützen, die Darmgesundheit fördern und das Mikrobiom positiv beeinflussen. Doch erfüllen ballaststoffangereicherte Limonaden diese Versprechungen? 

 Eine Stichprobe der Verbraucherzentrale Bayern mit acht Produkten zeigt: Der gesundheitliche Nutzen der sogenannten High-Fiber-Drinks ist meist begrenzt. 

Zwar enthalten die Getränke zugesetzte Ballaststoffe wie Inulin, Dextrine oder Akazienfasern. Ob sie in einem Getränk aber genauso wirken wie Ballaststoffe in festen Lebensmitteln, ist wissenschaftlich noch nicht geklärt. 

Zum Check mit dem Ergebnis und weiteren Infos:

                                    ➝  Ballaststoffe in Limos: sinnvoll oder cleveres Marketing?

Donnerstag, 23. April 2026

Schwangere und Stillende sollten bestimmte Fischarten meiden

In Fisch und Meeresfrüchten stecken zahlreiche wichtige Vitamine, Spurenelemente und Nährstoffe, etwa Vitamin D, Jod oder Omega-3-Fettsäuren. Diese Lebensmittel sind deshalb ein wertvoller Bestandteil einer gesunden und abwechslungsreichen Ernährung. 

Allerdings reichert sich in Fischen und auch in Muscheln, Krabben oder Tintenfischen die Quecksilberverbindung Methylquecksilber (MeHg) an. Die Aufnahme von Methylquecksilber lässt sich verringern, indem man z.B. auf Fischarten mit besonders hohen Gehalten verzichtet - dies gilt vor allem für Schwangere und Stillende. 

Denn Methylquecksilber kann bei Ungeborenen und Säuglingen zu neuronalen Entwicklungsschäden führen, da es die Bluthirnschranke und die Plazenta passiert. Deshalb gelten Schwangere und Stillende bzw. Ungeborene und Neugeborene als besonders empfindliche Risikogruppe, wenn regelmäßig bestimmte Fische oder größere Mengen bestimmter Fische von den Müttern verzehrt werden. 

Aus diesem Grund raten das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) bereits seit mehreren Jahren Schwangeren und Stillenden auf den Verzehr von Fischen zu verzichten, die potenziell höher mit Methylquecksilber belastet sein können; dazu gehören Heilbutt, Thunfisch, Hai und Schwertfisch,

Das BfR hat hier weitere Infos veröffentlicht: ➝ Fragen und Antworten zu Methylquecksilber

Dienstag, 31. März 2026

Marktcheck: Wurstwaren in Kinderoptik

Mit Comicfiguren, Tierbildern und auffälliger Verpackung locken Hersteller die kleinen Verbraucher. Besonders die eher mäkeligen Esser können von ihren Eltern so zum Probieren überredet werden. „Häufig entsteht dann eine Vorliebe für bestimmte Marken und die Kleinen fordern bald regelmäßig ihre Lieblinge ein“ sagt Simone Goetz von der Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern. 

Produkte in Kinderoptik enthalten allerdings oft reichlich Zucker, Fett und Salz, wie in Marktchecks der Verbraucherzentralen immer wieder festgestellt wurde. Der Preis, den Hersteller selbstverständlich mit einer besonderen Qualität und Eignung für Kinder begründen, ist meist höher als bei Produkten ohne eine kindgerechte Verpackung. 

Produkte, die aufgrund ihrer Aufmachung an Kinder gerichtet sind, sollten eine entsprechende Zusammensetzung aufweisen. Deshalb wurde im ➝ Marktcheck der Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern zu Wurstwaren in Kinderoptik besonders auf den Salzgehalt geschaut. 

Es wurden 22 Produkte aus dem Einzelhandel unter die Lupe genommen, davon 20 Wurstwaren und zwei vegane Ersatzprodukte.

Montag, 23. März 2026

Haustiere ausschließlich aus vertrauenswürdigen Quellen beziehen

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) rät davon ab, Haustiere auf Onlineplattformen, von nicht zertifizierten Anbietern oder in sozialen Netzwerken zu bestellen oder im Straßenverkauf zu erwerben. 

Stattdessen sollten Haustiere nur aus vertrauenswürdigen Quellen wie lokalen Tierheimen, eingetragenen Tierschutzvereinen oder seriösen Züchtern mit entsprechender Erlaubnis bezogen werden. Ein Kaufvertrag, der Informationen wie Ort, Datum, Verkäufer- und Käuferdaten, Rasse, Wurfdatum, Chip-Nr., Impfungen sowie den Kaufpreis enthält, verringert das Risiko des illegalen Welpenhandels. 

Illegal gehandelte Welpen sind oft mit Krankheitserregern wie caninen Parvoviren infiziert und zeigen häufig darüber hinaus soziale Auffälligkeiten. Leidtragende des illegalen Handels sind neben den Tieren auch die Käufer. Ihnen entstehen nicht selten hohe Tierarztkosten, da die Welpen bei der Übernahme oftmals weder geimpft noch entwurmt sind und ggf. erb- oder haltungsbedingte Erkrankungen aufweisen. 

Durch die oft zu frühe Wegnahme vom Muttertier fehlt den Welpen zudem die Prägungsphase, die oft zu lebenslangen Verhaltensproblemen führen kann, mit denen sich die Besitzer auseinandersetzen müssen.

Mittwoch, 18. März 2026

Infos über Schimmelpilze in Lebensmitteln

Schimmelpilze in Lebensmitteln – was sind die möglichen gesundheitlichen Risiken und wie lassen sich diese vermeiden?

Das Bundesinstitu für Risikobewertung (BfR) gibt hier Antworten zu den häufigsten Fragen: 

  ➝  Schimmelpilze in Lebensmitteln – Gesundheitliche Risiken und wie sie sich vermeiden lassen

Montag, 16. März 2026

Bärlauch selbst sammeln: Vorsicht vor giftigen "Doppelgängern"

Jetzt im Frühjahr zieht es immer mehr Menschen in den Wald, um Bärlauch selbst zu sammeln. Denn die frischen Blätter des würzigen "Waldknoblauchs" eignen sich als Zutat für Kräuterquark, Suppen, Saucen oder Salate. 

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt allerdings davor, dass Bärlauch von Sammlern immer wieder mit giftigen Doppelgängern wie Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen verwechselt wird; dies kann zu Vergiftungsfällen führen, die teilweise tödlich enden. 

Das BfR rät Sammlern daher, im Zweifelsfall auf den Verzehr zu verzichten. Um Bärlauch von giftigen Doppelgängern zu unterscheiden, genügt es in der Regel, ein Blattstück zwischen den Fingern zu zerreiben. Zeigt sich dabei nicht der für Bärlauch typische Knoblauchgeruch, sollte man das Kraut lieber liegen lassen und sich sofort gründlich die Hände waschen. 

Dienstag, 10. März 2026

Pollenflug-Gefahrenindex vom Deutschen Wetterdienst

Weil die Pollen nun wieder so langsam loslegen und manche Allergiker wissen möchten, wann sie selbst betroffen sind, wird an dieser Stelle erneut auf den kostenlosen Pollenflug-Gefahrenindex vom Deutschen Wetterdienst (DWD) hingewiesen.

Dessen interaktive Karte gibt an, wann und wo welche Pollen unterwegs sind und wie stark die Pollenbelastung in den jeweiligen Regionen aktuell ausfällt oder in den nächsten 2 Tagen voraussichtlich ausfallen wird:

                                                           ➝  Pollenflug-Gefahrenindex

Donnerstag, 5. März 2026

Schimmelpilze und Schimmelpilzgifte: Unsichtbare Gefahren in Lebensmitteln

Schimmelpilze sind in der Umwelt allgegenwärtig und finden sich regelmäßig auch an und in Lebensmitteln. Manchmal sogar mit Absicht; beispielsweise bei den Käsesorten Camembert (weiße Edelschimmel-Rinde) oder Gorgonzola (mit grünem Edelschimmel durchzogen). 

Schimmel an oder in Lebensmitteln wird dann gefährlich, wenn er Giftstoffe bildet; die sogenannten Mykotoxine, die teilweise schwere Gesundheitsprobleme verursachen können - von relativ leichten Reaktionen wie Magen-Darm-Beschwerden bis hin zu Mutationen in den menschlichen Zellen, was im Endeffekt Krebs auslösen kann. 

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) informiert daher in einer neuen Folge seiner Podcast-Reihe "Risiko" über Schimmelpilze und Schimmelpilzgifte. Diese Folge (31:12 min.) kann - wie alle Podcasts aus dieser Reihe - kostenlos und jederzeit hier angehört werden: 

         ➝  podcast.bfr.bund.de/mykotoxine-uber-schimmelpilze-und-schimmelpilzgifte 

Im Archiv dieser Podcast-Reihe auf der Webseite vom BfR finden sich die bisher erschienenen Folgen mit weiteren, gesundheitsrelevanten Themen: ➝ https://podcast.bfr.bund.de  (auf der Seite unten gibt es auch die Links für diese Reihe zu anderen Podcast-Plattformen und Podcast-Apps) .

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