Donnerstag, 23. April 2026

Schwangere und Stillende sollten bestimmte Fischarten meiden

In Fisch und Meeresfrüchten stecken zahlreiche wichtige Vitamine, Spurenelemente und Nährstoffe, etwa Vitamin D, Jod oder Omega-3-Fettsäuren. Diese Lebensmittel sind deshalb ein wertvoller Bestandteil einer gesunden und abwechslungsreichen Ernährung. 

Allerdings reichert sich in Fischen und auch in Muscheln, Krabben oder Tintenfischen die Quecksilberverbindung Methylquecksilber (MeHg) an. Die Aufnahme von Methylquecksilber lässt sich verringern, indem man z.B. auf Fischarten mit besonders hohen Gehalten verzichtet - dies gilt vor allem für Schwangere und Stillende. 

Denn Methylquecksilber kann bei Ungeborenen und Säuglingen zu neuronalen Entwicklungsschäden führen, da es die Bluthirnschranke und die Plazenta passiert. Deshalb gelten Schwangere und Stillende bzw. Ungeborene und Neugeborene als besonders empfindliche Risikogruppe, wenn regelmäßig bestimmte Fische oder größere Mengen bestimmter Fische von den Müttern verzehrt werden. 

Aus diesem Grund raten das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) bereits seit mehreren Jahren Schwangeren und Stillenden auf den Verzehr von Fischen zu verzichten, die potenziell höher mit Methylquecksilber belastet sein können; dazu gehören Heilbutt, Thunfisch, Hai und Schwertfisch,

Das BfR hat hier weitere Infos veröffentlicht: ➝ Fragen und Antworten zu Methylquecksilber

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