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Montag, 23. März 2026

Haustiere ausschließlich aus vertrauenswürdigen Quellen beziehen

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) rät davon ab, Haustiere auf Onlineplattformen, von nicht zertifizierten Anbietern oder in sozialen Netzwerken zu bestellen oder im Straßenverkauf zu erwerben. 

Stattdessen sollten Haustiere nur aus vertrauenswürdigen Quellen wie lokalen Tierheimen, eingetragenen Tierschutzvereinen oder seriösen Züchtern mit entsprechender Erlaubnis bezogen werden. Ein Kaufvertrag, der Informationen wie Ort, Datum, Verkäufer- und Käuferdaten, Rasse, Wurfdatum, Chip-Nr., Impfungen sowie den Kaufpreis enthält, verringert das Risiko des illegalen Welpenhandels. 

Illegal gehandelte Welpen sind oft mit Krankheitserregern wie caninen Parvoviren infiziert und zeigen häufig darüber hinaus soziale Auffälligkeiten. Leidtragende des illegalen Handels sind neben den Tieren auch die Käufer. Ihnen entstehen nicht selten hohe Tierarztkosten, da die Welpen bei der Übernahme oftmals weder geimpft noch entwurmt sind und ggf. erb- oder haltungsbedingte Erkrankungen aufweisen. 

Durch die oft zu frühe Wegnahme vom Muttertier fehlt den Welpen zudem die Prägungsphase, die oft zu lebenslangen Verhaltensproblemen führen kann, mit denen sich die Besitzer auseinandersetzen müssen.

Montag, 22. Dezember 2025

Nachhaltiges Weihnachten: „Guter Fisch“ auf den Tisch

Für viele Menschen hat Fisch an Weihnachten Tradition. Leider ist „Guter Fisch“ selten zu haben, denn Überfischung, Zerstörung von Lebensräumen und hohe Beifangmengen sorgen dafür, dass die Wahl beim nachhaltigen Einkauf schwerfällt. 

Die Liste „Guter Fisch“ kann beim Einkauf  weiterhelfen. Diese Liste wird von der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH), dem GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (GEOMAR), dem Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU), dem World Wide Fund For Nature (WWF) und den Verbraucherzentralen erstellt. 

Die Liste sowie die zugrundeliegenden Kriterien gibt es hier:

                                               ➝ verbraucherzentrale-berlin.de/guter-fisch

Samstag, 13. Juli 2024

Tierschutz: Bald Videoüberwachung in Schlachthöfen?

Wie der Deutsche Bundestag in einer Pressemeldung (*) mitteilt, will die Bundesregierung mittels einer Änderung des Tierschutzgesetzes und des Tiererzeugnisse-Handels-Verbotsgesetzes in Zukunft die Videoüberwachung in Schlachthöfen einführen. 

Außerdem soll der Handel mit Tieren, die keine Nutztiere sind, nicht mehr auf öffentlich zugänglichen Straßen, Wegen oder Plätzen erlaubt werden. 

( *) Quelle mit weiteren Details: ➝  Deutscher Bundestag, hib 508/2024

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