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Donnerstag, 25. Juni 2026

Motten, Käfer & Co. in der Küche: Vorräte vor Schädlingen schützen

Gerade im Sommer gibt es sie immer häufiger: Vorratsschädlinge. Ob im Mehl oder in den Nüssen, Motten und Käfer fühlen sich besonders in trockenen Lebensmitteln wohl. Die Folge: befallene Lebensmittel müssen entsorgt werden. 

Oft werden solche Schädlinge bereits mit eingekauften Lebensmitteln eingeschleppt. Typische Anzeichen sind kleine Gespinste in Verpackungen, krümelige Rückstände oder kleine Käfer und Larven im Vorratsschrank. 

Die meisten Schädlinge sind dabei nicht auf ein einzelnes Lebensmittel spezialisiert: Sie befallen unter anderem Mehl, Nüsse, Schokolade, Nudeln oder sogar Gewürze. Das warme und teilweise feuchte Klima in der Küche bietet ihnen günstige Lebensbedingungen. 

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg erklärt hier, wie man Schädlingsbefall vorbeugt und was man tun sollte, wenn es bereits dazu gekommen ist: 

                                       ➝  Vorratsschädlinge – Tipps zur Vorbeugung und Bekämpfung

Donnerstag, 22. April 2021

Bienenwachstücher anstatt Alu- oder Plastikfolie?

Um Lebensmittel zu verpacken oder zu verdecken zählen Folien aus Aluminium oder Frischhalte-folien in den meisten Haushalten zur Grundausstattung. 

Seit einiger Zeit werden als Alternative vermehrt Bienenwachstücher im Handel angeboten. Was sich erst einmal positiv nach "Bio" und "natürlich" anhört, kann allerdings auch Nachteile haben; denn es können unbeabsichtigt Substanzen aus den Tüchern auf die mit ihnen verpackten Lebensmittel übergehen. 

Außerdem kann man bei Wiederverwendung solcher Tücher diese vorher nicht hygienisch mit hohen Temperaturen reinigen, da sonst das Beschichtungsmaterial schmilzt. 

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat hier mehr zum Thema veröffentlicht: 

                                                  ➝   Bienenwachstücher: Worauf sollten Sie achten?

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Verbraucherzentrale bemängelt Zimtkennzeichnung

Es naht die Vorweihnachtsszeit - und damit auch die Hauptsaison  für hierzulande eher exotische Gewürze, die dann meist im Weihnachtsgebäck landen. Zimt, Nelke, Ingwer, Kardamom - um nur einige bekannte zu nennen. Und gerade beim Zimtkauf sollte man einiges beachten. Denn das Gewürz enthält den Aromastoff Cumarin, der in hohen Dosierungen Leberschäden verursachen kann. Zimt ist aber nicht gleich Zimt; das unbedenkliches Ceylon-Zimt-Pulver war bei einer Stichprobe im Raum Niedersachsen nur in jedem 3. Laden erhältlich, so die Verbraucherzentrale Niedersachsen. Sie machte Stichproben und kam zu einem interessanten Ergebnis - und kritisiert die fehlende, klare Deklaration für Zimt . Lesen Sie hier die ganze Mitteilung: Verbraucherzentrale Niedersachsen

Dienstag, 15. Mai 2012

Grundpreisangaben bei "glasiertem" Fisch häufig falsch

Bei tiefgefrorenem Fisch taucht immer häufiger die Angabe "glasiert" auf der Verpackung auf und viele Verbraucher fragen nach der Bedeutung und dem Sinn. Zur Erklärung: Fisch oder Meeresfrüchte werden mit einer sogenannten Wassereisglasur versehen, indem sie vorgefroren in kaltes Wasser getaucht werden. Die entstandene dünne (oder auch dickere) Schicht bietet Schutz vor dem Austrocknen oder der Beschädigung der Haut. Diese Produkte müssen als "glasiert", "mit Wassereisglasur" oder mit vergleichbaren Begriffen gekennzeichnet werden.

Das Verfahren allein ist nicht problematisch, aber Verbraucher haben ein Recht zu wissen, wie viel Fisch und wie viel Wasser letztlich bezahlt wird. Laut Fertigpackungs-Verordnung ist die Wassereisglasur als Aufgussflüssigkeit anzusehen, vergleichbar der Flüssigkeit bei Obst- oder Gemüsekonserven. Deshalb muss

Montag, 26. März 2012

Nachgemachte Lebensmittel: Von Analogkäse, Garnelenimitaten, Schinkenfälschungen und Pflanzenfetten im Milcheis

Wissen Sie eigentlich genau, was denn nun wirklich in Ihren Lebensmitteln steckt? Die leckeren Bilder auf den Verpackungen und die Produtbezeichnungen trügen oft. Die Lebensmittelindustrie scheint da sehr einfallsreich zu sein. Da bleibt dem Verbraucher nichts anderes übrig, als die Inhaltsangaben auf den Umverpackungen genau zu studieren. (Da diese meist - natürlich zufällig - recht klein auf den Etiketten aufgedruckt sind, empfiehlt es sich bei Fehlsichtigkeit vorsichtshalber die Brille für den Einkauf nicht zu vergessen). Bei den ohne Umverpackung verkauften Lebensmitteln (z.B. an Fleisch-/Fisch-/Käsetheken im Supermarkt, beim Imbiss oder im Restaurant etc) muss man sich leider meist selbst erkundigen und auf die Antwort vertrauen.

Dieser Artikel auf den Seiten der Verbraucherzentrale Schleswig Holstein verrät Ihnen einige "Tricks" der Lebensmittelindustrie: www.evz.de

Donnerstag, 15. März 2012

Lebensmittel: Sichere Lagerung und Zubereitung

Ein Hygiene-Skandal in der Lebensmittelbranche jagt den nächsten. Die Dioxin-Eier, das Müller-Brot, die Wiesenhof-Hähnchen.... Das sind leider Dinge, die der Endverbraucher (bestenfalls) erst durch die Medien erfährt. Allerdings sollte man selbst bei einwandfreien Lebensmitteln bei der Weiterverwendung oder Lagerung daheim einiges beachten. Hier einige interessante Tipps der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein:

Mahlzeiten im Haushalt – sicher zubereiten und genießen 

Erkrankungen durch Lebensmittel werden vor allem durch Bakterien und Viren verursacht. Diese finden sich überall dort, wo die Lebensbedingungen günstig sind, z.B. auf den Lebensmitteln selbst, an den Händen, den Arbeitsflächen sogar im Kühlschrank oder an Spülgerätschaften und Handtüchern. Mit Krankheitserregern verunreinigte Speisen können Durchfall, Erbrechen und ernste Lebensmittelvergiftungen verursachen.

Damit Sie Ihre Mahlzeiten zu Hause dennoch sicher genießen können, sind Kenntnisse im Umgang mit Lebensmitteln, über deren Lagerung und Zubereitung notwendig.

Donnerstag, 2. Februar 2012

Fix Food - preiswerte und schnelle Küche

Neuer Ratgeber der Verbraucherzentralen


Zu fett, zu süß, zu kalorienreich sind Burger, Bratwurst, Brownies und Co. Dass schnelle Küche auch gesund, schmackhaft und abwechslungsreich sein kann, zeigt der neue Ratgeber der Verbraucherzentralen.


„Fix Food. Preiswerte und schnelle Küche“ bietet über 250 Rezepte, die auch Kochmuffel unter Zeitdruck ausgewogen zubereiten können. Für die appetitlichen Gerichte brauchen Hobbyköche keine langen Einkaufslisten, aufwendige Utensilien und besondere Kochkünste.


Vorwiegend kommen frische Zutaten zum Einsatz. Der Clou:

Donnerstag, 26. Januar 2012

Trügerische Landidylle bei Lebensmitteln

Teekanne & Co: Immer mehr Hersteller vermarkten Standard-Industrieware als "vom Land" und "ursprünglich" - Staatliche Kommission erlaubt irreführende Werbung für aromatisierten Billigtee


Land-Bockwurst, Land-Gurken und Landlust-Tee: Immer mehr Produkte werden als „Land“-Lebensmittel beworben. Tatsächlich steckt dahinter in der Regel nur Standard-Industrieware aus billigen Zutaten und Aromastoffen. „Mit Bildern von ländlicher Idylle drehen die Hersteller den Verbrauchern schnöde Industrieprodukte als ursprüngliche, naturbelassene Lebensmittel an“;, so Oliver Huizinga von der Verbraucherorganisation foodwatch.


Den Früchtetee „Landlust Mirabelle & Birne“ von Teekanne kritisiert foodwatch als besonders dreisten Fall von Etikettenschwindel. Teekanne bewirbt den Früchtetee mit dem Versprechen: „Entdecken Sie den ursprünglichen Genuss vertrauter Früchte, die noch in Ruhe heranreifen können.“ Die Mirabellen können tatsächlich ganz in Ruhe heranreifen, denn in dem Tee stecken sie offenbar nicht. Hauptzutaten sind, wie bei den meisten Früchtetees, Äpfel, Hibiskus und Hagebutte – billige Standardzutaten. Die namensgebende Birne rangiert mit acht Prozent erst an vierter Stelle der Zutatenliste, Mirabelle sucht man darin vergebens. Für den Geschmack sorgen Aromastoffe. „Teekanne jubelt den Verbrauchern

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