Rund jeder dritte Deutsche gibt an, innerhalb der letzten drei Jahre Ärger mit einem Internet-, Festnetz- oder Mobilfunkvertrag gehabt zu haben - so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage.
Rund 40 Prozent davon
erhielten die gebuchte Leistung nicht wie vereinbart, rund 30 Prozent
hatten Probleme bei der Kündigung ihres Vertrages. Hinzu kommen weitere
Schwierigkeiten wie ungewollte Abo-Kosten oder eine nicht
nachvollziehbare, beziehungsweise zu hohe Telefonrechnung.
Daher bieten die Verbraucherzentralen nun einen kostenlosen Online-Service an, mit dem Betroffene ihre Rechte von Unternehmen einfordern können. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) fördert das innovative Projekt.
Hier geht es zur Startseite des Services mit weiteren Infos:
Montag, 4. November 2019
Samstag, 2. November 2019
ADAC: "Elektroautos mit schwerem Klima-Rucksack unterwegs"
Elektro-Autos gelten als umwelt- und klimaschonender als herkömmliche Antriebsarten wie etwa Benziner oder Diesel-Fahrzeuge. Allerdings können laut ADAC die E-Autos bei Nutzung des deutschen Strommix ihre Klimavorteile gegenüber herkömmlichen Antrieben erst nach mehreren Betriebsjahren und hohen Fahrleistungen ausspielen.
Das ist das Ergebnis der aktuellen Lebenszyklus-Analyse der Forschungsgesellschaft Joanneum Research, aus der der ADAC bereits im August eine Vorabauswertung veröffentlicht hat. Die Untersuchung erfolgte auf Basis eines generischen Fahrzeugmodells, der so genannten „Golfklasse“. Als jährliche Fahrleistung wurden 15.000 Kilometer, als Lebensdauer 15 Jahre angenommen.
Als Grund für das Abschneiden der Elektro-Fahrzeuge sind der immer noch relativ schmutzige Strom in Deutschland mit einem hohen Kohleanteil sowie die Antriebsbatterie; die Produktion dieser ist aufwändig und treibhausgas-intensiv - was sich wie ein schwerer „Klima-Rucksack“ in der Bilanz niederschlägt.
Der ADAC zieht ein Fazit: Erst mit einem immer höheren Anteil an regenerativem Strom können die E-Autos ihre Klimabilanz gegenüber herkömmlichen Antrieben deutlich verbessern.
Hier geht es zur Klima-Bilanz des ADAC mit weiteren Details:
Das ist das Ergebnis der aktuellen Lebenszyklus-Analyse der Forschungsgesellschaft Joanneum Research, aus der der ADAC bereits im August eine Vorabauswertung veröffentlicht hat. Die Untersuchung erfolgte auf Basis eines generischen Fahrzeugmodells, der so genannten „Golfklasse“. Als jährliche Fahrleistung wurden 15.000 Kilometer, als Lebensdauer 15 Jahre angenommen.
Als Grund für das Abschneiden der Elektro-Fahrzeuge sind der immer noch relativ schmutzige Strom in Deutschland mit einem hohen Kohleanteil sowie die Antriebsbatterie; die Produktion dieser ist aufwändig und treibhausgas-intensiv - was sich wie ein schwerer „Klima-Rucksack“ in der Bilanz niederschlägt.
Der ADAC zieht ein Fazit: Erst mit einem immer höheren Anteil an regenerativem Strom können die E-Autos ihre Klimabilanz gegenüber herkömmlichen Antrieben deutlich verbessern.
Hier geht es zur Klima-Bilanz des ADAC mit weiteren Details:
Bürger-Cert: neuer Newsletter "Sicher • Informiert" erschienen
Der neue Newsletter "Sicher • Informiert" vom Bürger-Cert (ein Projekt vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) ist wieder erschienen.
Diesmal über ...
Diesmal über ...
- Wenn der Chef plötzlich Geld braucht
- Emotet legt Berliner Kammergericht lahm
- Intelligente Spione in den eigenen vier Wänden
- Wenn Ihr Office verschnupft ist
- Samsung Galaxy: Folie statt Fingerabdruck
Freitag, 1. November 2019
Betrüger versenden E-Mails im Namen des Bundeszentralamts für Steuern
Das Bundeszentralamt für Steuern warnt vor Betrügern, die seit einiger Zeit versuchen, per E-Mail an Informationen von Steuerzahlern zu gelangen:
Diese Betrüger geben sich per E-Mail als "Bundeszentralamt für Steuern" aus und behaupten, die angeschriebenen Bürger hätten Anspruch auf eine Steuerrückerstattung. Um diese zu erhalten, müsse eine in der E-Mail angehängte Datei ausgefüllt werden und an die Mailadresse "antwortensienicht@bzst-informieren.icu" versendet werden.
Das Bundeszentralamt für Steuern warnt davor, die der Mail angehängte, vermutlich mit einem Schadprogramm infizierte Datei zu öffnen und auf solche oder ähnliche E-Mails zu reagieren. Steuererstattungen müssen nicht per E-Mail beantragt werden.
Diese Betrüger geben sich per E-Mail als "Bundeszentralamt für Steuern" aus und behaupten, die angeschriebenen Bürger hätten Anspruch auf eine Steuerrückerstattung. Um diese zu erhalten, müsse eine in der E-Mail angehängte Datei ausgefüllt werden und an die Mailadresse "antwortensienicht@bzst-informieren.icu" versendet werden.
Das Bundeszentralamt für Steuern warnt davor, die der Mail angehängte, vermutlich mit einem Schadprogramm infizierte Datei zu öffnen und auf solche oder ähnliche E-Mails zu reagieren. Steuererstattungen müssen nicht per E-Mail beantragt werden.
Wochenreport 44/2019
Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:
- Regionale Verzehrwarnung (Schleswig-Holstein): Hähnchenfleischerzeugnis "Kykling Kyllinge Panetter", 250g. Details: hier
- Rückruf: Käse "Cheddar medium" von Belton Farm. Details: hier
- Rückruf via REWE und Toom Baumarkt: Hundefutter „proCani Pferd pur 400g – Pure Horse“. Details: hier
- Rückruf: Diesdorfer Apfelsaft klar in der 1,0 Liter Flasche. Details: hier
- Achtung, Allergiker (Ei): Rückruf "LITALY Waffelröllchen" via TK Maxx. Details: hier
- Rückruf via Flying Tiger: Krokodil Kerzenständer. Details: hier
- Rückruf via Norma: „ARDILLA Walnüsse in der Schale 1.000g“. Details: hier
- Regionaler Rückruf (Franken): Franken Bräu Biere / Getränke. Details: hier
- Rückruf: Eier mit der Stempelnummer 2-DE-0680392 . Details: hier
- Rückruf: Lüttje Kochmettwurst, geräuchert 10 a 50g. Details: hier
Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 44/2019 erschienen
Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt,
hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier
Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia
Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia
Donnerstag, 31. Oktober 2019
Apple iTunes für Windows: Mehrere Schwachstellen
Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):
Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Apple iTunes ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen oder einen Cross-Site-Scripting-Angriff durchzuführen.
Betroffene Systeme: Apple iTunes für Windows < 12.10.2
Empfehlung: Nutzer sollten die vom Hersteller bereitgestellten Sicherheitsupdates zeitnah installieren, um die Schwachstellen zu schließen. | Quelle:
Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Apple iTunes ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen oder einen Cross-Site-Scripting-Angriff durchzuführen.
Betroffene Systeme: Apple iTunes für Windows < 12.10.2
Empfehlung: Nutzer sollten die vom Hersteller bereitgestellten Sicherheitsupdates zeitnah installieren, um die Schwachstellen zu schließen. | Quelle:
Polizei warnt vor unangemessenen Streichen zu Halloween
In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November ist es wieder soweit: Kinder und Jugendliche ziehen gruselig verkleidet von Haus zu Haus und fordern "Süßes oder Saures!" (engl.: "trick or treat").
Die Drohung mit dem "Sauren" bedeutet, dass dann ein (fieser) Streich gespielt wird als "Strafe" dafür, dass keine Süßigkeiten an die verkleideten Gestalten ausgeteilt wurden. Und die Betroffenen staunen am nächsten Morgen oft nicht schlecht.
Die Polizeiliche Kriminalprävention warnt aus diesem Anlass vor oft ungewollter Sachbeschädigung:
Die Drohung mit dem "Sauren" bedeutet, dass dann ein (fieser) Streich gespielt wird als "Strafe" dafür, dass keine Süßigkeiten an die verkleideten Gestalten ausgeteilt wurden. Und die Betroffenen staunen am nächsten Morgen oft nicht schlecht.
Die Polizeiliche Kriminalprävention warnt aus diesem Anlass vor oft ungewollter Sachbeschädigung:
Rückruf: Käse "Cheddar medium" von Belton Farm
Weil zwei Glas-Splitter in der
Verpackung eines Käses gefunden wurden, wird zurückgerufen:
- Cheddar medium
Hersteller: Belton Farm UK
Inverkehrbringer: Gerald Bartke GmbH
Verkauft ab dem 20.September 2019 über Bedientheke oder Selbstbedienung
Rückruf via REWE und Toom: Hundefutter „proCani Pferd pur 400g – Pure Horse“
Weil in einer Probe des Produkts Salmonellen nachgewiesen wurden, ruft der Hersteller B.A.F. Group GmbH folgendes Hundefutter zurück:
- proCani Pferd pur 400g – Pure Horse
Mindesthaltbarkeitsdatum: 13.11.2020
Batch Nummer: BAF1300130819
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