Donnerstag, 27. August 2026

ADAC Auswertung: Kaum Neufahrzeuge unter 20.000 Euro

Die Zahl der Neufahrzeuge, die zu einem Listenpreis von unter 20.000 Euro verfügbar sind, sinkt deutlich: Auf dem deutschen Markt sind aktuell nur noch 16 Neuwagen gängiger Marken unterhalb der Preisschwelle erhältlich.

Eine ADAC Auswertung ergab zusätzlich: Vor fünf Jahren lag die Zahl dieser Autos noch deutlich höher: 2021 waren 35 Modelle für unter 20.000 Euro verfügbar. 

Auffällig auch: Unter den 16 Modellen befindet sich kein Modell eines deutschen Herstellers und übrigens auch kein japanisches. Vor fünf Jahren waren dagegen immerhin noch fünf Fahrzeuge deutscher Hersteller unterhalb von 20.000 Euro verfügbar. 

E-Auto- Interessenten finden dafür in diesem Jahr erstmals gleich drei vollelektrische Modelle unterhalb dieser Preisschwelle. Zu diesem Preis gab es vor fünf Jahren noch keinen reinen E-Pkw. 

Details zur Auswertung mit Liste der Autos unter 20.000 €: 

                               ➝ Neuwagen unter 20.000 Euro: Welche Modelle es noch gibt

Dienstag, 25. August 2026

Der Chatbot „Kabea“ vom Kraftfahrt-Bundesamt

Der neue Chatbot „Kabea“ vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) möchte mit Nutzern einen weiteren Weg bieten, schnell und effizient an die gewünschten Informationen des KBA zu gelangen. 

Mit „Kabea“ können Interessierte rund um die Uhr Fragen stellen und erhalten innerhalb weniger Sekunden Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Themen wie Fahrzeugzulassung, Führerschein, Fahrzeugtechnik und vielem mehr. 

Die Antworten basieren auf dem aktuellen Datenbestand des KBA. Das KBA wird „Kabea“ kontinuierlich weiterentwickeln und verbessern, um den Bedürfnissen der Nutzer gerecht zu werden. 

Wer den Chatbot nutzen möchte: Zuerst auf die Startseite des KBA gehen. Unten rechts auf der Seite befindet sich eine kleine, runde Comic-Figur mit Aufschrift "Kabea". Diese Anklicken und loslegen. Zur Startseite des KBA: ➝ www.kba.de/DE/Home/home_node

Montag, 24. August 2026

Ernährungsarmut: Gesund und nachhaltig essen mit kleinem Budget

Ernährungsarmut ist die quantitativ oder qualitativ unzureichende Ernährung, die verschiedene Ursachen haben kann. Dazu zählen unter anderem ein ungenügender Zugang - oft aus finanziellen Gründen -  zu gesunder und nachhaltiger Ernährung oder mangelnde Ernährungskompetenzen. 

In Deutschland ist Ernährungsarmut oft nicht auf den ersten Blick erkennbar, da Betroffene meist unter einer mangelnden Nährstoffversorgung leiden, gleichzeitig aber mit Kalorien überversorgt sind. Neben gesundheitlichen Auswirkungen kann die Ernährungsarmut auch fehlende soziale Teilhabe zur Folge haben. 

Gesund und nachhaltig essen mit kleinem Budget - gemeinsam Ernährungsarmut begegnen“ ist ein IN FORM Verbundprojekt der Verbraucherzentralen der Bundesländer mit der Europa-Universität Flensburg. Es wird im Rahmen von IN FORM vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) gefördert und hat eine Laufzeit von Mai 2024 bis Mai 2027.

Infos,Tipps, Rezepte und mehr für Betroffene oder einfach nur Interessierte: ➝ www.in-form.de

Freitag, 21. August 2026

Wochenreport 34/2026

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf via Feinkost Reich:
    Caviarcreme aus Heringsrogen mit Räucherlachs, 70 g Tube
    Details: hier
  • Rückruf via Lidl: Milbona High Protein Pudding Schoko, 200 g
    Details: hier
  • Rückruf via Decathlon: LICO Kinder-Winterstiefel, Modell: Lappland
    Details: hier 

Donnerstag, 20. August 2026

ADAC Untersuchung: Systeme zur Erkennung von Kindern im Auto

Jedes Jahr werden in Deutschland Kinder im Auto vergessen. Steht das Fahrzeug in der Sonne, kann die Situation schnell lebensbedrohlich werden. 

Der ADAC hat daher in einer Studie vier Fahrzeuge mit Systemen untersucht, die erkennen sollen, ob sich nach dem Abstellen noch Kinder oder Tiere im Fahrzeug befinden. Solche Systeme nennen sich Child-Presence-Detection-Systeme (CPD). Im Idealfall sollen die Fahrzeuge eine mehrstufige Warnkaskade auslösen, die den Fahrer oder auch Passanten auf die Situation aufmerksam macht.

In der Studie wurden mehrere Szenarien untersucht: Eine Babyschale mit Isofix und eine angegurtete Babyschale, jeweils mit einem Neugeborenen, sowie ein einjähriges Kind im Isofix-Kindersitz. Zudem wurde auch getestet, ob die Technik in der Lage ist, einen Hund auf der Rückbank zu erkennen.

Zur Untersuchung mit den Ergebnissen: ➝  ADAC Studie: CPD-Systeme im Vergleich

Dienstag, 18. August 2026

Pro-Kopf-Verschuldung im Jahr 2025 auf 31 887 € gestiegen

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach endgültigen Ergebnissen mitteilt, liegt die Pro-Kopf-Verschuldung im nicht-öffentlichen Bereich in Deutschland bei 31 887 Euro. Das waren 1 821 Euro oder 6,1 % mehr als Ende 2024. 

Alle Köpfe zusammengezählt liegt die nicht-öffentliche Verschuldung im Jahr 2025 bei 2 662,2 Milliarden Euro

(Zum nicht-öffentlichen Bereich gehören Kreditinstitute und der sonstige inländische und ausländische Bereich, zum Beispiel private Unternehmen im In- und Ausland.)

Die öffentliche Verschuldung insgesamt stieg zum Jahresende 2025 um 6,0 % (151,4 Milliarden Euro) gegenüber dem Vorjahr. 

Quelle mit weiteren Details: ➝ Pressemitteilung Statistisches Bundesamt

Montag, 17. August 2026

Stichporbe: Zu viel Zucker in Erfrischungsgetränken

Fast alle Menschen lieben Süßes. Wir sind seit Jahrtausenden darauf gepolt: Was süß ist, liefert Energie, ist meist nicht giftig und nicht verdorben. Aber heute haben wir ein Überangebot an Zucker. Besonders hoch ist der Zuckeranteil in Erfrischungsgetränken, wie schon eine Erhebung der Verbraucherzentrale NRW im Jahr 2022 zeigte. 

Nun diskutiert die Bundesregierung über eine Zuckerabgabe für besonders süße Getränke, ähnlich wie sie schon in Großbritannien umgesetzt wird. 

Vor diesem Hintergrund hat die Verbraucherzentrale NRW erneut speziell verschiedene nicht wieder verschließbare Erfrischungsgetränke unter die Lupe genommen, da diese meist sofort komplett ausgetrunken werden und den Zuckerkonsum schnell in die Höhe treiben können. 

 Die aktuelle Stichprobe umfasst 23 zuckergesüßte Getränke in nicht wiederverschließbaren Verpackungen, die im Juni und Juli 2026 in Supermärkten, Getränkemärkten, Discountern und Bioläden gekauft wurden. Fazit: Die Rezepturen enthalten überwiegend weiterhin zu viel Zucker.

Zur Stichprobe mit den Details: ➝  Zu viel Zucker in Erfrischungsgetränken

Freitag, 14. August 2026

Wochenreport 33/2026

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf via go asia: Shinode Original Premium Sushi Rice, 1 kg
    Details: hier
  • Rückruf via Kaufland: K-Classic- Erntefrische Erdbeeren tiefgefroren, 300 g
    Details: hier
  • Rückruf via KF Design (REMEMBER®) : Magnetspiel ZAPP (Art. ZP1)
    Details: hier
  • Rückruf via Rossmann und Globus: Try Moin - Bio Matcha Tee-Pulver, 30 g
    Details: hier
  • Rückruf: AL-OSRAH  Zaatar Thymiangewürzmischung, 400 g
    Details: hier

Donnerstag, 13. August 2026

Günstige Tankstellen finden

Wer eine günstige Tankstelle in seiner Nähe oder in ganz Deutschland finden möchte, kann auf dem kostenlosen Online-Service des ADAC fündig werden (gilt auch für Nicht-Mitglieder). 

Dort lassen sich rund um die Uhr die aktuellen Preise an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland vergleichen. In Echtzeit werden die aktuellen Preise von Super E10, Super, Diesel, HVO100 und Erdgas/CNG abgebildet. 

                                                     ➝  Zur ADAC Tankstellen-Suche 

Wer diese Suche als App auf seinem mobilen Gerät möchte, kann diese als "ADAC Drive App" herunterladen. Die App bietet außerdem Infos über Ladesäulen mit Stecker und Geschwindigkeit, Routenplaner mit Navigation und mehr.

Weitere Infos zur App und den Downloadlink gibt es unter ➝ ADAC Drive App

Mittwoch, 12. August 2026

Gemüse restlos essen mit Stumpf und Stiel - immer gesund?

Gemüse restlos zu verzehren oder komplett im Smoothie-Maker zu verarbeiten (also mitsamt Blättern, Stumpf und Stiel und manchmal auch den Wurzeln) hört sich für manche Menschen erst einmal gut an: man vermeidet Lebensmittelabfälle und eventuell stecken gerade in den Teilen, die andere sonst wegwerfen, besonders viel gesunde Nährstoffe.

Die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern macht allerdings darauf aufmerksam, dass es bei manchen Gemüsearten nicht so ratsam ist, alle Teile zu verspeisen. 

Hier mehr darüber: ➝ Gemüse essen mit Stumpf und Stiel?

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