Dienstag, 3. Februar 2026

Immer mehr Fahrzeuge von Rückrufen betroffen

Früher waren Rückrufaktionen der Autohersteller eine absolute Ausnahme. Inzwischen vergeht kaum ein Tag ohne die Meldung, dass ein Anbieter eines oder mehrere Fahrzeugmodelle in die Werkstatt zurückbeordert. 

Der ADAC hat sich in einer Marktuntersuchung der Frage gewidmet, wie oft diese Rückrufe tatsächlich vorkommen und warum sich die Zahlen im Vergleich zu früher vervielfacht haben. Im Jahr 2025 zählte die ADAC Rückrufdatenbank, die auf Daten des Kraftfahrtbundesamts (KBA) basiert, 532 Rückrufaktionen der Hersteller. Im Vergleich zum Jahr 2010 (185) kommt dies beinahe einer Verdreifachung gleich. 

Die Zahl ist besonders bis zum Jahr 2018 recht konstant gestiegen, seither stagniert sie auf einem sehr hohen Niveau. Zeitgleich sind immer mehr Fahrzeuge von den Aktionen betroffen: So wurden 2024 insgesamt 2,84 Millionen Autos von den Herstellern in die Werkstatt gebeten – ein Anstieg von 48 Prozent im Vergleich zum Vorjahr 2023. 

Was Fahrzeug-Kunden im Falle eines Rückrufes ihres Fahrzeugs tun müssen und welche Rechte sie haben, hat der ADAC hier veröffentlicht: ➝ Ihre Rechte bei Rückruf und Produkthaftung

Montag, 2. Februar 2026

Urteile: Verbraucherrechte gelten auch für Big-Tech-Unternehmen

Wie die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg mitteilt, hat sie mit ihren erstrittenen Urteilen gegen Microsoft und Starlink klare Grenzen für intransparente Vertrags- und Kündigungspraktiken gesetzt. 

Damit haben die Verbraucherschützer klargestellt: Auch große Player haben sich an geltendes Recht zu halten. 

Beim Urteil gegen Microsoft ging es darum, wie und unter welchen Voraussetzungen Kunden ihre laufende Microsoft-365-Abos kündigen können. 

Das Urteil gegen Starlink hatte damit zu tun, dass Kunden vor Vertragsabschluss klare Infos benötigen. 

Die Details zu beiden Urteilen hat die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hier veröffentlicht:                                              ➝  Verbraucherrechte gelten auch für Big-Tech-Unternehmen

Freitag, 30. Januar 2026

Wochenreport 05/2026

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Vorsicht, fehlerhaftes Minderhaltbarkeitsdatum bei:
    Cucina Nobile Gorgonzola dolce, 200 g (via Aldi Nord)
    Details: hier
  • Rückruf: Koor Handytasche Smartphone Dry Bag
    Details: hier
  • Rückruf: Acer E-Scooter Acer/Predator ES Series 5 (AES025/PES025)
    Details: hier
  • Rückruf: Next Lebkuchen-Servierbrett
    Details: hier
  • Rückruf: Next Lebkuchen-Snackschale
    Details: hier
  • Rückruf: Kharta Khadra Yerba Mate Tee, gruen und weiß, 250 g
    Details: hier
  • Rückruf / Achtung, Allergiker: Sugar Free Coffee Syrup Collection,
    Kartonverpackung mit 4 Flaschen zu je 100 ml
    Details: hier

Donnerstag, 29. Januar 2026

Kostenloses BfR-Kinderbuch zum Thema Lebensmittelsicherheit

In Deutschland erkranken jährlich etwa 100.000 Menschen durch den Verzehr kontaminierter Lebensmittel – die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen. Das ist besonders gefährlich für Kinder, da ihr Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt ist. 

Daher hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ein kostenloses Kinderbuch zum Thema Lebensmittelsicherheit veröffentlicht: „Luis‘ und Mayas Abenteuer im Schrumpflabor: Auf Spurensuche in der Küche“ richtet sich an Kinder ab der 1. Klassenstufe. 

Mit großen Illustrationen und ergänzendem Text tauchen Kinder in die Welt der Bakterien und Viren ein. Wieso ist regelmäßiges Händewaschen wichtig? Wie verbreiten sich Bakterien in der Küche? Und wie wird der Kühlschrank richtig eingeräumt?

Nachdem die deutsche Version bereits großen Anklang gefunden hat, können jetzt auch englischsprachige Kinder auf Entdeckungsreise gehen. Die Versionen gibt es kostenfrei über die BfR-Webseite:

                                    Deutsch  ➝ Luis‘ und Mayas Abenteuer im Schrumpflabor

                                    English   ➝ Luis and Maya’s adventure in the shrinking lab

Mittwoch, 28. Januar 2026

Wissen statt Tabu: drugcom.de informiert zu Drogen und Sucht

Was tun, wenn man merkt, dass jemand im Freundeskreis Kokain konsumiert? Macht Lachgas abhängig? Und was kann man bei einer Opiat-Überdosis tun? Wissen schützt – denn wer informiert ist, kann Risiken deutlich senken. 

Das Online-Portal ➝ www.drugcom.de * bietet Ratsuchenden eine unkomplizierte Möglichkeit, sich selbst zu informieren und - falls erwünscht - auch professionelle Beratung zu erhalten. Anonym, vertraulich und ohne erhobenen moralischen Zeigefinger.

Geschulte Beraterinnen und Berater sind über Telefon, E-Mail und Chat erreichbar und stehen für Fragen zur Verfügung. Natürlich können auch Angehörige, die sich um eine betroffene Person sorgen, auf das Beratungsangebot zurückgreifen.

* Das Portal ist ein kostenfreies Angebot vom Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG).  

Dienstag, 27. Januar 2026

Kostenloser Ratgeber "Vorsorgen für Krisen und Katastrophen"

 Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat eine neue, überarbeitete Version seines kostenlosen Ratgebers Vorsorgen für Krisen und Katastrophen veröffentlicht. 

Die neue Fassung wurde inhaltlich und gestalterisch grundlegend überarbeitet, um stärker auf aktuelle Risiken, Lese- und Sehgewohnheiten sowie neue Lebensrealitäten einzugehen. U.a. wird in der neuen Version auch das Thema Krieg mit einbezogen. 

Der Ratgeber kann von der Seite des BBK aus kostenlos heruntergeladen oder als Printversion bestellt werden ➝  Ratgeber: Vorsorgen für Krisen und Katastrophen

Montag, 26. Januar 2026

Winter-Reichweitentest familientauglicher E-Autos

Elektromobilität kommt auf der Langstrecke voran, doch die kalte Jahreszeit bleibt eine Herausforderung. Nachdem sich im letzten Winter die jeweils reichweitenstärksten Modelle der Hersteller beweisen mussten, waren im aktuellen ADAC Test 14 familienfreundliche Elektroautos an der Reihe. 

Diese zeigten, dass viele Modelle auch längere Autobahnfahrten bei Kälte inzwischen gut meistern, allerdings mit teils deutlichen Unterschieden bei Reichweite, Verbrauch und Ladegeschwindigkeit.

Zum Testergebnis: ➝ Winter-Stresstest: Wie reisetauglich sind E-Autos für Familien?

Freitag, 23. Januar 2026

Wochenreport 04/2026

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf via Norma: Dog Schweineohren/-Stücke für Hunde, 400 g
    Details: hier
  • Rückruf via Norma: Dog Rinderkaustange für Hunde, 400 g
    Details: hier
  • Rückruf via Kaufland:
    K-Carinura Naturals Hundesnack Schweineohren ohne Muschel, 2 Stk.
    Details: hier
  • Regionaler Rückruf (Bayern): Diverse Brote der Firma K.O. Back-Kollektiv GmbH
    Details: hier
  • Rückruf via Flying Tiger: Spielzeug Tee-Set aus Metall
    Details: hier
  • Rückruf: Verschiedene BEBA- und ALFAMINO-Produkte
    Details: hier
  • Rückruf: REWE Beste Wahl  Vegane Dino Nuggets, tiefgefroren, 250 g
    Details: hier
  • Rückruf: göral schwarze Sonnenblumenkerne mit Schale,
    geröstet und ungesalzen sowie gesalzen (250 g, 350 g sowie 500 g)
    Details: hier

Donnerstag, 22. Januar 2026

Vorsicht vor Pellet-Fakeshops

Der Winter zeigt sich kälter als gedacht – viele Menschen müssen kurzfristig Brennstoffe nachkaufen. Auch Holzpellets sind gefragt: Die Nachfrage ist im Januar sprunghaft angestiegen – ebenso wie die Preise. 

Doch wer jetzt im Internet nach günstigen Angeboten sucht, sollte vorsichtig sein: Betrügerische Fakeshops bieten Pellets zu extrem niedrigen Preisen gegen Vorkasse an – liefern aber nie.

Wer sich nicht sicher ist, sollte vor der Bestellung den kostenlosen Fakeshop-Finder der Verbraucherzentralen nutzen. Ssonst bleibt es nicht nur kalt, sondern wird auch teuer.. 

Zum Fakeshop-Finder: ➝ www.verbraucherzentrale.de/fakeshopfinder

Bahn und Flug im Winterchaos – das gilt für EU-Reisende

Schnee und Eis führten vielerorts zu Verspätungen und Ausfällen. Auf der Website vom Europäischen Verbraucherzentrum Deutschland (EVZ) * finden Bahn- und Fluggäste Informationen, Online-Tools und Musterbriefe, mit welchen sie ihre Rechte bei europaweiten Reisen durchsetzen können:

                                   ➝  Bahn und Flug im Winterchaos – das gilt für EU-Reisende

Auch ➝ Schlichtungsstellen für die Bereiche Flug-, Bahn- und Pauschalreisen können kostenfrei genutzt werden, falls man selbst nicht mehr weiterkommt. 

*Das EVZ Deutschland wird von der Europäischen Kommission und dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gefördert.

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