Donnerstag, 3. August 2017

Neu: Männer­ge­sund­heits­portal in­for­miert über Herz-Kreis­lauf­ge­sund­heit

Linktipp von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA):

Herz-Kreis­lauf­erkran­kungen sind in Deutsch­land noch immer die häu­figste Todes­ur­sache. Män­ner sind von ko­ro­na­ren Herz­krank­heit­en deutl­ich häu­figer be­trof­fen als Frau­en. Mit einer ge­sund­heits­be­wus­sten Le­bens­wei­se kön­nen Sie Ihr Ri­si­ko für Herz-Kreis­lauf­er­kran­kungen ak­tiv ver­ring­ern.

 Das Män­ner­ge­sund­heits­por­tal der BZgA bietet qua­li­täts­ge­sich­er­te und ver­läss­liche In­for­ma­ti­on­en, wie Herz- Kreis­lauf­er­kran­kungen ent­ste­hen und wie Sie die­sen akt­iv vor­beu­gen kön­nen.

Tipps zur Kontaktpflege via Facebook und Co.

Soziale Netzwerke sind praktisch, um mit Freundinnen und Freunden in Kontakt zu bleiben, vor allem wenn sie weit entfernt sind.

Für die Pflege Ihrer Kontakte in sozialen Netzwerken wie Facebook und Co. helfen Ihnen zehn Tipps vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) dabei, sich sicher am sozialen Leben im Netz zu beteiligen: Tipps zum sicheren Umgang mit sozialen Netzwerken

Robert Koch Institut: Das Risiko für Magenkrebs sinkt – nicht nur in Deutschland

Wie das Robert Koch Institut (RKI) mitteilt, erkrankten 2013 in Deutsch­land 15.631 Menschen an Magen­krebs, etwa halb so viele wie 40 Jahre zuvor. Die Zahl der Sterbe­fälle ist in diesem Zeit­raum sogar auf etwa ein Drittel zurück­ge­gangen – und das, ob­wohl das Erkrankungs­risiko mit dem Alter an­steigt und die An­zahl älterer Menschen in der Be­völke­rung deutlich zu­ge­nommen hat.

Laut dem RKI gibt es dafür zwei Gründe: Erstens gibt es einen Rückgang von Infektionen mit Heli­co­bacter pylori. Zweitens werden Lebens­mittel zu­nehmend durch Kühl­ung halt­bar ge­macht, so dass auf schäd­liche Kon­servierungs­methoden wie Räuchern oder Pökeln ver­zichtet wer­den kann.

Allerdings erkranken immer noch welt­weit jedes Jahr etwa eine Million Menschen an Magen­krebs, der nach Lungen- und Leber­krebs die meisten krebs­be­dingten Todes­fälle ver­ursacht. Vor allem haben die hohen Erkrankungs­raten in Ost­asien daran ihren Anteil.

Weitere Infos zum Thema Krebs:

Stauprognose für das Wochenende 4. bis 6. August

Wie der ADAC in seiner aktuellen Stauprognose vorhersagt, erreicht der Reiseverkehr auf Deutschlands Autobahnen an diesem Wochenende seinen vorläufigen Höhepunkt.

In einigen Bundesländern führt der Ferienbeginn bzw. das Ferienende dazu, dass dieses Wochenende eins der stauträchtigsten in der Sommersaison wird. Der Automobilclub rät: Wer flexibel ist, sollte Hin- oder Rückreise auf einen Dienstag oder Mittwoch legen.

Die wesentlichen Staustrecken in Deutschland:

Mittwoch, 2. August 2017

Verband der Automobilindustrie: Autohersteller im Verband sagen einer Nachrüstung von über 5 Mio. Diesel-Pkw zu

Laut dem Verband der Automobilindustrie (VDA) haben die Automobilhersteller im VDA einer umfassenden und zügigen Nachrüstung von über 5 Mio. Diesel-Pkw in Deutschland zugesagt. Darüber hinaus sollen sich diese Hersteller am geplanten Fonds „Nachhaltige Mobilität für die Stadt“ beteiligen.

Zur Nachrüstung: Demnach haben die deutschen Pkw-Hersteller angeboten, freiwillig einen Großteil ihrer Euro-5- und teilweise Euro-6-Diesel-Pkw über Software-Updates nachzurüsten. Ziel dieser Initiative sei die durchschnittliche Stickoxidreduzierung von 25–30 Prozent der nachgerüsteten Fahrzeuge.

Quelle mit weiteren Infos: Pressemitteilung VDA vom 02.08.2017

Rückruf: MorgenLand "Süße Aprikosenkerne"

EgeSun ruft aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes wegen überhöhtem Blausäuregehalt den Artikel „MorgenLand Süße Aprikosenkerne, Bio, 250g“ mit den folgenden Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) und Chargen aus dem Fach- und Einzelhandel zurück und bittet, die Ware zu vernichten oder in die jeweilige Verkaufsstelle zurückzubringen:

MHD: 13.09.2017 (L161948), 18.09.2017 (L162030), 08.12.2017 (L162785), 08.01.2018 (L162786), 08.04.2018 (L170875), 07.07.2018 (L171781)

Chargen: L161948, L162030, L162785, L162786, L170875, L171781

 Der Kaufpreis wird erstattet. Die Angaben zu Charge und Mindesthaltbarkeitsdatum finden Sie auf der Rückseite der Verpackung. Quelle mit weiteren Details: lebensmittelwarnung.de

Was der Kartell-Verdacht für Käufer von Diesel-Autos bedeutet

Sollte sich der Kartell-Verdacht - wie in den Medien gemeldet (z.B. hier: n-tv) - gegen die deutschen Autobauer bestätigen, könnten den betroffenen Verbrauchern daraus laut der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg Schadenersatzansprüche erwachsen.

Mehr dazu hier: vz Baden-Württemberg

Erste Jahresvignetten lohnen nicht mehr

Wie die ADAC Touring GmbH informiert, lohnen sich Jahres-„Pickerl“ für Österreich ab August nicht mehr. In Tschechien und Slowenien sollten Kraftfahrer ab September genau nachrechnen - denn oft sind dann Kurzzeitvignetten die günstigere Alternative.

Wer in Ländern mit Vignetten-Pflicht ohne gültige Vignette unterwegs ist, für den kann es teuer werden: Im Jahr 2016 wurden allein in Österreich 191.881 Fahrer ohne gültige Vignette erwischt, rund 81.000 davon deutsche Reisende – sie mussten als sogenannte „Ersatzmaut“ bis zu 240 Euro zahlen. Wer die Zahlung verweigerte, bekam zusätzlich bis zu 3.000 Euro Verwaltungsstrafe aufgebrummt.

Für viele Autofahrer, die bis Ende des Jahres regelmäßig in Länder mit Vignettenpflicht reisen, lohnt sich nun der Kauf einer Jahresvignette nicht mehr. Die verschiedenen Kurzzeitvignetten in Österreich, Tschechien und Slowenien stellen günstigere Alternativen dar.

Die ADAC Touring GmbH hat hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt:
  • Österreich: Die Jahresvignette 2017 für Pkw kostet 86,40 Euro. Sie gilt noch bis Januar 2018. Der Preis für eine Zwei-Monats-Vignette beträgt 25,90 Euro. Vielfahrer können ab August die Zeit bis Ende November mit zwei Zwei-Monats-Vignetten überbrücken. Geldersparnis gegenüber der Jahresvignette: 34,60 Euro. Bereits ab 1. Dezember ist die Jahresvignette 2018 erhältlich und gültig.
     
  • Tschechien: Ab September sollten Autofahrer genau prüfen, ob sie die 58,50 Euro teure Jahresvignette tatsächlich noch ausreichend nutzen. Die Monatsvignetten kosten 17,50 Euro und können je nach Reiseverhalten eine Alternative sein. Die neue Jahresvignette 2018 ist ab 1. Dezember erhältlich und gültig.
     
  • Slowenien: Bei den slowenischen Jahresvignetten ist ein Kauf ab 1. September nicht mehr zu empfehlen. Die Jahresvignette kostet 110 Euro, eine Monatsvignette 30 Euro. Wer bis November drei Monatsvignetten nutzt, spart 20 Euro. In Slowenien gilt die Jahresvignette 2018 ab 1. Dezember.

Umfrage im Internet: Kreditwürdigkeitsprüfung durch Banken unter der Lupe

Wenn eine größere Anschaffung ansteht, können mittlerweile viele Verbraucher diese nur dann tätigen, wenn sie einen Kredit aufnehmen.

Seit März 2016 reicht eine realistische Selbsteinschätzung der Verbraucher allerdings nicht mehr aus, um ihre Kreditwürdigkeit unter Beweis zu stellen - seit diesem Datum hat der Gesetzgeber auch die Kreditgeber in eine stärkere Mitverantwortung genommen, die Kreditwürdigkeit ihrer Kunden zu checken. Soll heißen: Kredite dürfen nur vergeben werden, wenn Verbraucher diese voraussichtlich auch zurückzahlen können.

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen will nun mittels eine Umfrage im Internet herausfinden, wie Banken und Sparkassen ihrer "Prüfpflicht" nachkommen.

Unter www.verbraucherzentrale.nrw/umfrage-kreditwuerdigkeitspruefung können Darlehnsnehmer anonym schildern, wie die Kreditwürdigkeitsprüfung durch das Geldinstitut vorgenommen wurde.

Hintergrund: Versäumt die Bank die "Kreditwürdigkeitsprüfung" oder patzt sie dabei, kann der Kreditnehmer unter Umständen Ermäßigungen beim Zinssatz oder sogar Schadenersatz verlangen. Rat und Hilfestellungen hierzu gibt es in den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen (bitte die jeweiligen Preise für die Beratung beachten).

Dienstag, 1. August 2017

Insektizid "Fipronil" in Eiern aus Belgien und den Niederlande

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat nach eigenen Angaben auf Basis einer Mitteilung im Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel (RASFF), derzufolge in Belgien erhöhte Gehalte an Fipronil in Eiern und Hühnerfleisch festgestellt wurden, eine Risikobewertung* erstellt. Laut BfR ist eine Gesundheitsgefahr für Kinder durch den Verzehr solch belasteter Eier nicht auszuschließen

Fipronil ist ein Breitspektrum-Insektizid. Es wird u.a. gegen Flöhe, Läuse, Zecken, Schaben und Milben eingesetzt. Eine Anwendung an lebensmittelliefernden Tieren (Nutztieren) ist nicht zulässig.

Es sollen über eine Million belasteter Eier in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen in Umlauf sein.

Weitere Infos:

*Sie kann hier kostenlos heruntergeladen werden (PDF, 87 KB): http://www.bfr.bund.de/cm/343/gesundheitliche-bewertung-der-in-belgien-nachgewiesenen-einzeldaten-von-fipronilgehalten-in-lebensmitteln-tierischen-ursprungs.pdf

++Update++ Auch von den Verbraucherzentralen NRW und Niedersachsen gibt es nun Veröffentlichungen zu diesem "Eier-GAU": vz Nordrhein-Westfalen und vz Niedersachsen

++Update#2++: auch lebensmittelwarnung.de (das offizielle Portal der Bundesländer und des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit "BVL") hat nun (02.08.2017) zwei Infoartikel zu den "Fipronil-Eiern" veröffentlicht: 1. Konsumeier | 2. Konsumeier (Vertrieb nicht in NRW)

++Update#3++ Medienberichten zufolge wurde das Insektizid Fipronil auch in deutschen Eier-Betrieben genutzt. Z.B.: Zeit Online

++Update#4++: Weitere Stempelnummern von Legehennen-Betrieben veröffentlicht. Details: lebensmittelwarnung.de

Und weil der Link dort direkt zu den niederländischen Listen mit den betroffenen Stempelnummern nicht funktioniert, hier geht er: https://www.nvwa.nl/onderwerpen/biociden/fipronil-in-eieren/lijst-met-eicodes-waarvan-de-nvwa-adviseert-ze-niet-te-eten

++Update#5++ Ein Update von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg mit einer aktuellen Liste der betroffenen Eier: vz Baden-Württemberg (Stand: 07.08.2017)

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