Samstag, 30. September 2017

Marktcheck: Nahrungsergänzungsmittel für Schwangere

Eine gesunde Ernährung ist gerade auch in der Schwangerschaft sehr wichtig. Da greifen schon so einige werdende Mütter zu Nahrungsergänzungsmitteln, um dem heranwachsenden Nachwuchs möglichst gut und ausreichend mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen.

Eine Empfehlung von Fachgesellschaften wie der ‚Deutschen Gesellschaft für Ernährung‘ für Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch lautet: Täglich 400 Mikrogramm Folsäure und 100 bis 150 Mikrogramm Jod über Nahrungsergänzungsmittel

Doch ein Marktcheck der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg zeigt: Viele Hersteller von solchen Nahrungsergänzungsmitteln arbeiten trotzdem nach dem Gießkannenprinzip.

„Allen Nahrungsergänzungsmitteln wurde mindestens ein weiteres Vitamin oder ein Mineralstoff zugesetzt“, sagt Christiane Manthey von der Verbraucherzentrale. Lediglich ein Produkt wies keine anderen Zusätze auf, dafür war der Jodgehalt höher als empfohlen.

„Nur acht Produkte erfüllten – unabhängig von sonstigen Zusätzen – sowohl die Empfehlungen für Folsäure als auch für Jod“, so Manthey, „Bei den übrigen Mitteln wurde vor allem die empfohlenen Zufuhrmengen für Folsäure deutlich überschritten.“

Die Vielfalt an Zusätzen spiegelt sich auch in der Werbung und im Preis der Produkte wider; denn oft ist der Preis für Produkte mit mehr Inhaltsstoffen höher. Bei der enormen Preisspanne pro Tagesdosis – diese schwankt zwischen 3 Cent und 1,47 Euro – lohnt sich der genaue Vergleich anhand des Marktchecks der Verbraucherzentrale, für den insgesamt 25 Produkte näher unter die Lupe genommen wurden. Er kann hier kostenlos heruntergeladen werden (PDF, 5.24 MB): Marktcheck Nahrungsergänzungsmittel für Schwangere

Freitag, 29. September 2017

Wochenreport 39/2017

Neueste Verbraucherwarnungen und Meldungen:
  • Warnung vor vergifteten Lebensmitteln - Erpresser fordert Geld von Lebensmittelhändlern und Drogeriemärkten. Polizei bittet um Mithilfe bei Suche nach dem Täter / den Tätern. Details mit Bildern/Video des mutmaßlichen Giftausbringers: hier
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Update vom 30.09.2017, 15:00 Uhr: : Mutmaßlicher Erpresser gefasst

Update vom 30.09.2017, 08:48: Ein dringend Tatverdächtiger wurde vorläufig festgenommen
Update 30.09.2017; Mutmaßlicher Erpresser gefasst: nehr dazu hier




  • Chiemgaukorn ruft Bio-Roggen-Vollkornmehl zurück. Details: hier
  • Rückruf: "Thymian gerebelt, Esas Kekik" der Marke Gewürzmühle/paradies. Details: hier
  • Rückruf: Katzen- und Hundespielzeug von Global Partner. Details: hier
  • Rückruf bei POCO: Wasserkocher der Marke AFK. Details: hier
  • Rossmann ruft Bein- und Rückentrainer zurück. Details: hier
  • TEDi ruft "Backförmchen Blume 60er" zurück. Details: hier
  • Rückruf bei Jung Pumpen: Alarmschaltungen mit Kugeltauchschalter. Details: hier
  • Graupner ruft einige Sender "HOTT mc-26" zurück. Details: hier
  • Rückruf: Freilandeier von "Farm Parey". Details: hier
  • Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 39/2017 erschienen

    Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht (engl.): hier

    Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

    Donnerstag, 28. September 2017

    Warnung vor vergifteten Lebensmitteln


    Update vom 30.09.2017, 15:00 Uhr: : Mutmaßlicher Erpresser gefasst

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    Update vom 30.09.2017, 08:48: Ein dringend Tatverdächtiger wurde vorläufig festgenommen
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    Stand: 28.09.2017, 13:45 Uhr:  Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, die Staatsanwaltschaft Ravensburg und das Polizeipräsidium Konstanz warnen vor vergifteten Lebensmitteln

    Ein bislang unbekannter Täter hat in einem Erpresserschreiben an unterschiedliche Adressaten einschließlich der Polizei angedroht, bei Nichterfüllung seiner Geldforderung in Lebensmittel- und Drogeriemärkten im In- und Ausland nicht näher benannte Produkte zu deponieren, die mit einer unter Umständen tödlich wirkenden giftigen Substanz in flüssiger oder fester Form kontaminiert sind.

    Verbraucher werden daher aufgefordert, besonders auf Beschädigungen der Produktverpackungen oder das Fehlen des Unterdrucks (besonders bei Glasverpackungen mit Schraubverschluss) zu achten. 

    Deckel von ordnungsgemäß verschlossenen Gläsern weisen üblicherweise eine Wölbung nach innen auf, beim Öffnen ist ein Knackgeräusch zu hören. 

    Werden beim Einkauf verdächtige Produkte festgestellt, werden die Verbraucher gebeten, sofort das Verkaufspersonal zu informieren. Stellen Verbraucher zu Hause eine Manipulation von Verpackungen fest, können diese beim Ladengeschäft oder bei jeder Polizeidienststelle abgegeben werden. 

    Die Lage ist ernst, denn Polizeiangaben zufolge sollen bereits letzte Woche in verschiedenen Friedrichshafener Einkaufsmärkten mehrere vergiftete Lebensmittelprodukte in Gläschen in Verkaufsregalen aufgefunden worden sein

    Die Polizei bittet außerdem um Mithilfe bei der Suche nach dem Täter / den Tätern. 

    Quelle mit weiteren Infos (inklusive Fotos des mutmaßlichen (Mit-)Täters und Kontaktadresse für Meldungen):  Presseportal / Polizeipräsidium Konstanz


    ++Update++    28.09.2017, 17:45 Uhr

    Im Zusammenhang mit der Personenfahndung wurde ergänzend zu den bereits veröffentlichten Bildern eine Videosequenz, die den mutmaßlichen Giftausbringer zeigt, auf der Fahndungsseite der Polizei des Landes Baden-Württemberg eingestellt.: https://fahndung.polizei-bw.de/fahndung/pp-konstanz-friedrichshafen-vergiftete-lebensmittel/

    Der Glücksspielsucht vorbeugen - kostenlose Angebote

    Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) weist darauf hin, dass laut einer aktuellen Repräsentativbefragung unter 16- bis 70-Jährigen in Deutschland etwa 456.000 Menschen ein problematisches oder pathologisches Glücksspielverhalten aufweisen.

    Wer einmal in die Glücksspielsucht geraten ist, hat oft mit vielen Problemen zu kämpfen; zum Beispiel Auseinandersetzungen im Familien- oder Freundeskreis oder mit finanziellen Schwierigkeiten.

    Betroffene und Angehörige können kostenlose Hilfe erhalten - persönlich in den Suchtberatungsstellen vor Ort oder auf Wunsch auch anonym über die Beratungsangebote der BZgA.

    Die BZgA bietet auf ihrem Internetportal www.check-dein-spiel.de vielfältige Informationen und professionelle Beratung zu Glücksspiel und Glücksspielsucht an - unter anderem einen Online-Selbsttest, mit dem das eigene Glücksspielverhalten überprüft werden kann.

    Wer sein Verhalten ändern möchte, hat die Möglichkeit, an einem Onlineprogramm teilzunehmen. Wohnortnahe Hilfsangebote lassen sich mithilfe einer Suchfunktion finden, für persönliche Fragen stehen Fachleute im Chat zur Verfügung.

    Angebote der BZgA zur Glücksspielsuchtprävention im Überblick:

    • Internetportal mit Online-Selbsttest unter: www.check-dein-spiel.de

    • Bundesweite telefonische Beratung unter der kostenlosen Rufnummer 0800-137 27 00

    • Türkischsprachiges Beratungstelefon zum Thema Glücksspielsucht in Kooperation mit der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern und der Landeskoordinierungsstelle Glücksspielsucht NRW unter der kostenlosen Rufnummer 0800-326 47 62

    • Broschüren und Flyer zum Thema Glücksspielsucht der Kampagne "Spiel nicht bis zur Glücksspielsucht" für Betroffene, Angehörige und Jugendliche. In Englisch, Französisch, Russisch, Arabisch und Türkisch stehen diese Broschüren zurzeit als kostenloser Download zur Verfügung unter: http://www.bzga.de/infomaterialien/gluecksspielsucht/

    Die Broschüren und Flyer können auch kostenfrei unter folgender Adresse bestellt werden:
    Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 50819 Köln
    Fax: 0221-8992257, E-Mail: order@bzga.de

    BZgA-Studiendaten zum Thema:
    BZgA-Repräsentativbefragung „Glücksspielverhalten und Glücksspielsucht in Deutschland 2015“ zum Download unter: www.bzga.de/forschung/studien-untersuchungen/studien/gluecksspiel/

     

    Stauprognose für das Wochenende 29. September bis 3. Oktober

    Wie der ADAC in seiner aktuellen Stauprognose vorhersagt, nimmt an diesem Wochenende der Reiseverkehr wieder spürbar an Fahrt auf, da in Bremen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Saarland die Herbstferien beginnen.

    Wegen des Feiertags am Dienstag, 3. Oktober, verlängern viele Menschen das Wochenende und starten zu einem Kurzurlaub. Staus drohen laut dem Automobilclub vor allem am Freitag: Im Vorjahr war der Freitag vor dem langen Wochenende am 3. Oktober der mit Abstand staureichste Tag des Jahres.

    Für Dienstagnachmittag rechnet der ADAC mit sehr starkem Rückreiseverkehr. Vergleichsweise ruhig wird es hingegen am Sonntag und am Montag.

    Die Staustrecken:

    Mittwoch, 27. September 2017

    ADAC Winterreifentest 2017

    Dass Premiummarken nicht automatisch Top-Bewertungen bekommen, belegt der ADAC regelmäßig mit seinen Reifentests. Dass aber preisgünstige Zweitmarken die teureren Hauptmarken aus demselben Herstellerkonzern überholen, ist neu: Der von Goodyear entwickelte ESA+ TECAR Super Grip in der Dimension 195/65 R15 (Golfklasse) erreicht unter 16 vom ADAC getesteten Reifenmodellen mit einem soliden „gut“ den zweiten Platz.

    Das Markenprodukt Goodyear UltraGrip 9 hingegen landet mit einem „befriedigend“ drei Plätze dahinter. Noch krasser fällt die Paarung Kleber – Michelin aus: Das Zweitprodukt (Kleber Krisalp HP3) erzielt mit einem „gut“ den dritten Platz in der Wertung, der Premiumreifen (Michelin Alpin 5) vom selben Hersteller dagegen nur Platz zwölf („befriedigend“).

    Tipp: Verbraucher sollten beim Reifenkauf auch auf Verschleiß/Verbrauch und auf die Spritmessungen achten.

    Für die Verschleißnote wird im ADAC Test jeder Reifentyp mehrere Tausend Kilometer auf der Straße oder auf dem Prüfstand gefahren und die Laufleistung auf das gesetzliche Mindestprofil von 1,6 Millimetern heruntergerechnet.

    Die Spritmessungen finden bei 100-km/h-Konstantfahrten mit einer ADAC Verbrauchsmessanlage auf einer zwei Kilometer langen Oval-Strecke mit Steilkurven statt. Und nicht zuletzt sollten Reifenkäufer die Preise für den gewählten Reifen bei mehreren Händlern vergleichen; denn auch da kann Geld gespart werden.

    Und hier sind die Ergebnisse des ADAC Winterreifentests (Infogramme lassen sich jeweils durch Anklicken vergößern):

              Quelle: ADAC e.V.

               Quelle: ADAC e.V.

    Zwölf Maßnahmen zur Absicherung gegen Angriffe aus dem Internet

    Linktipp vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

    Die Suche nach Prominenten im Netz kann gefährlich sein. Nach einer Auswertung von McAfee ist bei einer Suchanfrage nach der kanadischen Sängerin Avril Lavigne derzeit die Wahrscheinlichkeit besonders hoch, auf bösartigen Webseiten zu landen. Die Künstlerin sei somit derzeit die gefährlichste Prominente im Netz.

    Nach Angaben des Entwicklers von Anti-Viren-Software führe speziell die Suche nach kostenlosen Musikdateien zu infizierten Seiten. Egal, nach wem oder was Sie online suchen: Haben Sie stets im Hinterkopf, dass auch über Webseiten Schadsoftware auf Ihre Geräte gelangen kann. Diese zwölf Tipps des BSI helfen, sie abzusichern: Zwölf Maßnahmen zur Absicherung gegen Angriffe aus dem Internet

    Dienstag, 26. September 2017

    Apple veröffentlicht Sicherheitsupdates

    Apple hat Warnmeldungen sowie die dazugehörigen Sicherheitsupdates für folgende Anwendungen veröffentlicht (Details dazu nach dem jeweiligen Anklicken):

    Chemikalien in Erzeugnissen: EU-Life-Projekt AskREACH gestartet

    Manche Stoffe sind schädlich für Mensch und Umwelt. Das Projekt AskREACH möchte europaweit Bevölkerung, Handel und Industrie für sogenannte „besonders besorgniserregende Stoffe“ in Erzeugnissen sensibilisieren.

    Über eine Smartphone-App können sich Verbraucher über solche Stoffe informieren oder Lieferanten dazu anfragen. Die europäische Chemikalienverordnung REACH setzt dazu den gesetzlichen Rahmen.

    Weiterführender Link mit weiteren Infos (die Download-Links für die App - Android & iOS - stehen dort etwas weiter unten auf der rechten Seite unter "Links"):

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