Dienstag, 26. Mai 2026

Verbrauchertipps vom Bundeskartellamt

 Das Bundeskartellamt hat auf seiner Webseite wissenswerte Tipps für Verbraucher zu folgenden Themen veröffentlicht (Direktlinks):

Tipps: Sonnenschutz bei Hitze im Auto

Mit den steigenden sommerlichen Temperaturen steigt auch gleichzeitig die Hitzegefahr in Autos.

Denn im Wageninneren entwickeln hohe Außentemperaturen und direkte Sonnenstrahlen eine oft viel stärkere Wirkung. In einer Versuchsreihe haben Experten des ADAC ein Fahrzeug in der prallen Sonne abgestellt und die Temperaturen im Innenraum dokumentiert. Die Außentemperatur lag dauerhaft unter 30 Grad. 

Ganz andere Werte ergeben sich laut Messungen des Mobilitätsclubs im Innenraum: Bereits nach einer halben Stunde stieg die Temperatur auf über 50 Grad – nach eineinhalb Stunden wurde ein Höchstwert von 59,1 Grad festgestellt. Für Kleinkinder oder Tiere herrscht bei diesen Bedingungen absolute Lebensgefahr. 

Entdeckt man ein Kind oder Tier in einem Auto, das in der Sonne abgestellt ist, sollte man handeln: Zunächst kann man zum Beispiel durch Klopfen an die Scheibe prüfen, ob es den Insassen gut geht. Gibt es merkliche Anzeichen für Überhitzung – etwa Apathie oder starkes Schwitzen respektive Hecheln bei einem Hund – sollten Polizei oder Feuerwehr verständigt werden. 

Das Einschlagen der Scheibe ist nur in einer akuten Notsituation beziehungsweise bei Gefahr für Leib und Leben gerechtfertigt. Für diesen Fall sollte man sich dringend Zeugen suchen und nach Möglichkeit nochmals die Rettungskräfte über das Vorgehen informieren.

Mehr dazu hat der ADAC hier veröffentlicht: 

Freitag, 22. Mai 2026

Wochenreport 21/2026

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf via Rossmann: enerBio Dinkel Waffeln, 115 g
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  • Rückruf: Mönchshof   Natur Radler Blutorange, 0,5 l
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  • Rückruf: bio verde Pesto Bärlauch, 165 g im Glas
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  • Rückruf via Rossmann:
    enerBio Mais Waffeln Salted Caramel limitierte Edition, 50 g
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  • Rückruf via Lidl / Achtung, Milch-und Laktose-Allergiker:
    KAMAR Geflügelbratwurst, 500 g
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  • Rückruf via Norma: REEVA Instant Nudelgericht „Huhn Geschmack“,
    5er Pack (4+1 Gratis), 5 x 60 g
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  • Rückruf: Leis Sauerampfer grob geschnitten, gesalzen. 250 g im Glas
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  • Rückruf: Mönchshof   Natur Radler Blutorange, 0,5 l
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  • Rückruf: GHORBAN  Brat Olivenöl aus Kreta, 750 ml
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Mittwoch, 20. Mai 2026

Warnung: Ge­fälsch­te Brie­fe der "Bundesnetzagentur" in Um­lauf

Die Bundesnetzagentur warnt vor gefälschten Briefen, die in ihrem Namen im Unlauf sind. Es geht um vermeintliche "Sanktionen" wegen fehlender Registrierung einer Photovoltaikanlage. 

Woran man erkennt, dass es sich um Fälschungen handelt, und wie man sich am besten schützt: 

                                               ➝ bundesnetzagentur.de/1106022

Dienstag, 19. Mai 2026

Faktencheck: Soja und Isoflavone - gesund oder schädlich?

Sojaprodukte wie Tofu, Sojadrink und Co. sind für viele Menschen selbstverständlich geworden. Soja gilt wie alle Hülsenfrüchte als sehr gesund für Mensch und Umwelt. 

Doch die in Sojabohnen enthaltenen Isoflavone sorgen immer wieder für Diskussionen. Diese sekundären Pflanzenstoffe ähneln in ihrer Struktur dem Hormon Östrogen – und genau das verunsichert viele Menschen. 

Um Soja und Produkte daraus – etwa Tofu – ranken sich daher zahlreiche Befürchtungen und Hoffnungen: So schade der Konsum von Soja angeblich der Schilddrüse, sei bei Brustkrebs nicht zu empfehlen, führe bei Männern zu einer „Verweiblichung“ oder lindere Wechseljahresbeschwerden. 

Doch was was davon stimmt tatsächlich? Die Verbraucherzentralen haben einen Faktencheck veröffentlichtt  ➝ Soja und Isoflavone im Faktencheck

Montag, 18. Mai 2026

Cybergrooming: Infos und Hilfsangebote für Kinder und Jugendliche

Der Begriff "Cybergooming" bezeichnet die gezielte Kontaktaufnahme von meist erwachenen Tätern ("Groomer") zu Kindern und Jugendlichen via Internet. Dies geschieht auf sozialen Netzwerken, Online-Spielen oder Chat-Plattformen.

Die Groomer beginnen in der Regel mit harmloser Konversation, um das Vertauen des Kindes/Jugendlichen zu gewinnen; wobei sie sich meist selbst als gleichaltrig ausgeben, um "auf gleicher Augenhöhe" zu erscheinen (entsprechende Wortwahl, Verwendung von gestohlenen oder künstlich generierten Fotos/Selfies/Videos etc.). Dabei werden die Opfer mit viel Zuneigung, Komplimenten und Lob überschüttet ("Lovebombing"), um sie emotional zu manipulieren.

Gleichzeitig checken die Täter, wie zugänglich für bestimmte Themen (oft sexueller Natur) die anvisierte Person ist. Schlimmstenfalls kommt es so zu einer Verabredung im realen Leben, Stalking oder auch zur Erpressung. Letzteres kann dadurch erreicht werden, das Opfer zu expliziten Handlungen vor der Kamera zu nötigen, um diese Aufnahmen zu speichern und damit zu drohen, sie überall zu verbreiten.

Damit es erst gar nicht so weit kommt, sollten sich Kinder und Jugendliche dieser Gefahren bewusst sein, um die typischen Vorgehensweisen der Groomer schon bei Kontaktaufnahme zu entlarven. Daher hat die Polizeiliche Kriminalprävention für Kinder und Jugenliche auf ➝  www.soundswrong.de alle wichtigen Infos über Cybergrooming sowie Hilfsangebote für Betroffene veröffentlicht.

Freitag, 15. Mai 2026

Wochenreport 20/2026

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf  der "Hunde-Leckerlis": VEGDOG Jerkeys, 80 g
    Details: hier
  • Rückruf via go asia: Geenbox Limited Enoki Pilze (Cendawan Enoki), 100 g
    Details: hier
  • Rückruf via Netto: Vom Land Heidelbeerkonfitüre Extra, 450 g
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  • Rückruf via Lidl: Belbake Schokoladenstreusel, 400 g
    Details: hier
  • Rückruf: Reeva Instant-Nudelgericht „Huhn Geschmack“, 60 g
    Details: hier
  • Rückruf: Rohmilchkäse
    Camembert de Normandie AOP, Moulin de Carel“, 250 g
    Details: hier

Donnerstag, 14. Mai 2026

Durch manipulierte KI-Programme sind Betrügereien möglich

Laut Cybersicherheitsmonitor vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) fühlt sich zwar Ffast die Hälfte der Internetnutzer in Deutschland in der Lage, KI-generierte Inhalte zu erkennen.

Tatsächlich schaut jedoch kaum jemand genauer hin: Nur eine Minderheit hat schon einmal etwa nach Unstimmigkeiten im Bild gesucht oder die Quelle überprüft. 

Auch das Wissen rund um mögliche Betrugsszenarien ist gering. Cyberkriminelle können zum Beispiel ein KI-Programm manipulieren, damit dieses sensible Daten weitergibt. Auch dass Kriminelle unsichtbare Anweisungen für KI-Systeme in Dokumente einfügen, ist möglich. 

Verbraucher finden daher beim BSI eine Checkliste mit ➝ Erkennungszeichen KI-generierter Bilder. Informationen rund um ➝ Online-Anlagebetrug stellt das Projekt Polizeiliche Kriminalprävention   (ProPK) bereit. Die Kooperationspartner bieten auch eine gemeinsame ➝  Checkliste für den Ernstfall: Betrug beim Onlinebanking.

Dienstag, 12. Mai 2026

Wichtig für alle Auslandsaufenthalte: Die Krisenvorsorgeliste ELEFAND

Die Kriesenvorsorgeliste ELEFAND ( „Elektronische Erfassung von Deutschen im Ausland“)  ist die zentrale Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts. Alle deutschen Staatsangehörigen, die ins Ausland reisen oder dort leben, können sich kostenlos und freiwillig in diese Liste eintragen - unabhängig vom Land, das sie besuchen, und von der Dauer des Auslandsaufenthalts.

Kommt es in den entsprechenden Regionen zu Not-oder Katastropenfälle (politische Unruhen, Naturkatastrophen, Pandemien) können die zuständigen Auslandsvertreter den in ELEFAND registrierten Personen Verhaltenshinweise für die jeweilige Situation senden. 

Für die Registrierung werden u.a. die psrsönlichen Kontaktmöglichkeiten, geplante Reiseziele, Aufenthaltsorte und die Reisedauer benötigt. Es ist auch möglich, mehrere Reiseetappen einzugeben, z.B. im Zusammenhang mit Kreuzfahrten oder Rundreisen. 

Die Anwendung wurde für mobile Endgeräte optimiert; d.h. es gibt sie mittlerweile auch als kostenlose App für Smartphone oder Laptop. 

Weitere Infos über ELEFAND, die Links zur Registrierung sowie für die App gibt es hier:

                                        ➝  auswaertis-amt.de/de/krisenvorsorgeliste

Montag, 11. Mai 2026

Anleitung für ein Computer-/Handy-Backup (Sicherheitskopie)

Laut dem ➝ Cybersicherheitsmonitor 2025 vom Bundesamt für Sicherheit in der Informations
-technik (BSI) legt nur ein Fünftel der Internetnutzer regelmäßig ein Backup an. Dabei ist eine Datensicherung keine komplizierte Maßnahme; die meisten Betriebssysteme führen die Anwender durch den Prozess. 

Marie Menke, Expertin für Verbraucherschutz beim BSI, erklärt: "„Ob Familienfotos, Kontakte oder Dokumente – auf unseren Computern, Smartphones und Tablets sind unzählige wichtige Daten gespeichert. Erleidet das Gerät einen technischen Defekt, gehen diese jedoch verloren. Dasselbe kann im Falle eines Cyberangriffs oder durch menschliche Fehler der Nutzenden geschehen. Daher lohnt es sich, die Daten mithilfe eines Backups zu sichern.“ 

Ein Backup kann auf einem physischen Speichermedium - z.B. externe Festplatte - als auch extern (auf einer "Cloud") erfolgen. Um den Cloud-Anbieter auf Seriosität zu überprüfen, reicht meist schon eine einfache Recherche per Suchmaschine. 

Wer sich für ein eigenes, physischen Speichermedium entscheidet, sollte dieses an einem anderen Ort aufbewahren als z.B. dem Computer, dessen Daten man sichern möchte. So ist für Ernstfälle wie Einbruch oder Brand vorgesorgt. 

Das BSI erklärt, wie man ein Backup für verschiedene Geräte und Betriebssysteme durchführt::

                                               ➝ Schritt für Schritt zur Datensicherung

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