Donnerstag, 18. April 2013

Flexstrom stellt Insolvenzantrag

Flexstrom ist pleite. Wie das Unternehmen mit mehr als 500.000 Kunden mitteilte, habe es nicht nur für Flexstrom selbst, sondern auch für die Tochtergesellschaften Optimal-Grün und Löwenzahn Energie Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen gab vor allem der "schlechten Zahlungsmoral zahlreicher Stromkunden" und damit den Verbrauchern die Schuld an der Insolvenz. Flexstrom-Kunden müssen nach den Insolvenzanträgen keinen Versorgungsstopp befürchten, sie erhalten weiterhin Strom. Entweder weiterhin von Flexstrom oder vom jeweiligen Ersatzversorger, der gesetzlich verpflichtet ist die Weiterversorgung sicher zu stellen - allerdings zu deutlich höheren Preisen. Quelle und weitere Infos: vz Schleswig-Holstein: Flexstrom

Kinder sind im Auto oft nicht richtig angeschnallt

Der ADAC weist anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der gesetzlichen Kindersicherungspflicht im Auto darauf hin, dass jährlich in Deutschland rund 10 400 Kinder als Mitfahrer im Auto verunglücken.

Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer, Schirmherr des Programms „Sicher im Auto“, betont: „Kinder im Straßenverkehr benötigen unseren besonderen Schutz. Immer noch werden viele Kinder im Auto gar nicht oder falsch gesichert. Das bringt die kleinen Mitfahrer nicht selten in Lebensgefahr. Ich rufe alle auf: Sichern Sie die Kinder im Auto richtig und benutzen Sie auf allen Fahrten immer den vorgeschriebenen Kindersitz!“ Der ADAC bietet daher ein kostenloses Sicherheitsprogramm für Eltern an. Ausführliche Informationen zum Programm und zu den Veranstaltungsorten gibt es unter www.sicher-im-auto.com.  

Wieder zurück!

Nach einem kleinen Redaktionsurlaub sind wir jetzt wieder in alter Frische zurück! Ihr v-magazin-Team.

Freitag, 5. April 2013

Rückruf: "Schnitzer Bio edles Sesambrot"

Betrifft: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen.

Die Firma Schnitzer GmbH & Co. KG Marlener Straße 9 77656 Offenburg ruft vorsorlich das Sesambrot "Schnitzer Bio edles Sesambrot, 250 g," mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 16.09.2013 zurück. Grund: In einer Packung Schnitzer glutenfreies Schnittbrot der Sorte „Bio edles Sesambrot, 250 g“ wurde ein Kunststoffteilchen gefunden. Daher bittet Schnitzer vorsorglich, das genannte Brot zurückzubringen. Sie erhalten Ersatz. Andere Sorten der Schnitzer Schnittbrote bzw. Mindesthalbarkeitsdaten seien nicht betroffen. Lesen Sie hier die weiteren Details: Vorsorglicher Rückruf "Schnitzer Bio edles Sesambrot"

Schlaglöcher auf deutschen Straßen

Im Känguruh-Stil über deutsche Straßen: durch den strengen Winter mit vielen Frost- und Tauperioden wurde dem bereits vorgeschädigten Straßennetz massiv geschadet. Der ADAC meint, dass die deutschen Städte und Gemeinden zusätzlich 3 Milliarden Euro investieren müssten, um die nun zu Tage tretenden Schlaglöcher zu beseitigen. Langfristig müsse für das Auftreten solcher Substanzverluste acht Milliarden Euro pro Jahr bereitgestellt werden. Allerdings wird nur mit fünf Milliarden Euro investiert. Auch die Kommunen seien in der Pflicht, den Verfall ihrer Verkehrswege zu stoppen; es genüge daher nicht, die maroden Straßen einfach nur mittels Warnschilder oder Geschwindigkeitsbeschränkungen zu sichern, so der ADAC. In der Praxis ist es wegen der knappen Kassen oft nur möglich, oberflächliche Maßnahmen ohne erkennbare Strategie durchzuführen. (Infografik über die Entstehung von Schlaglöchern - zum Vergrößern bitte anklicken):

Der ADAC geht davon aus, dass mindestens jede zweite Straße des 430 000 Kilometer langen kommunalen Streckennetzes kaputt ist. Seit Jahren fahren die Städte und Gemeinden ihre Investitionen zurück. Als Folge verschwindet mit dem Verfall der Verkehrswege auch ein beträchtliches volkswirtschaftliches Eigentum (rund 50 % des kommunalen Vermögens stecken in der Straße). Quelle: ADAC Schlaglöcher

Wochenreport 13/2013

Neueste Verbraucherwarnungen und Meldungen:

  • Rückruf: "Beste Ernte Feine junge Wachsbrechbohnen", Inverkehrbringer Netto Marken-Discount (wegen Glassplitter)
 Details:  hier

    Neueste Öko-News und Tests:
  • Europaweite Steuer auf Fleisch - Politische Diskussion in Schweden
  • Surftipp - Ab zur grünen Mode
  • Feinstaub-Problem in Städten - Stickstoffdioxid und Feinstaub beeinträchtigen Luftqualität 
Details und weitere Artikel:  hier

Donnerstag, 4. April 2013

Bei Behördenfehler des Finanzamts: keine Steuerhinterziehung

  1. Wer eine fehlerfreie Steuererklärung abgegeben hat, begeht keine Steuerhinterziehung, wenn er in einem Folgejahr einen vom FA zu Unrecht bestandskräftig festgestellten Verlustvortrag geltend macht. 
  2. Hat das FA die erforderlichen Informationen durch die Steuererklärung erhalten, scheidet die Annahme einer Steuerhinterziehung durch Unterlassen aus, weil der Steuerpflichtige nicht verpflichtet ist, Fehler des FA richtig zu stellen.  
  3. Ein Veranlagungsfehler des FA ist kein Anlass für die Abgabe einer strafbefreienden Erklärung im Sinne des StraBEG vom 23. Dezember 2003 (BGBl I 2003, 2928). (...) 
 - Klingt gut für den Steuerzahler; sie müssen nicht auf Behördenfehler hinweisen (das FA kann aber noch bis zu 4 Jahren den Fehler korrigieren).  Das Urteil wurde aber jetzt einem niedergelassenen Internisten zum Verhängnis. Quelle und ganzes Urteil:  Bundesfinanzhof - Keine Anwendung des StraBEG auf Veranlagungsfehler des FA nach fehlerfreier Steuererklärung

Energie sparen durch Einschränkungen beim Warmwasser

Nach der Heizung ist Warmwasser meistens der größte Energieverbrauchsposten in Privathaushalten (bis zu 30 %). Die Verbraucherzentrale Sachsen rät daher, mit dem Warmwasser sparsam umzugehen. Durch die Absenkung der der Warmwassertemperatur könne ohne Komfortverlust Energie eingespart werden. Das Wasser solle daher nur auf die Temperatur erwärmt werden, die tatsächlich benötigt wird. Am besten gelänge dies mit elektronisch gesteuerten Durchlauferhitzern. "(...) Zum Duschen reicht in der Regel eine Temperatur von 38 bis 39 Grad Celsius. Wird die Wassererwärmung über die Zentralheizung und einen Warmwasserspeicher vorgenommen, ist allerdings zu berücksichtigen, dass eine niedrige Warmwassertemperatur die Gefahr der Legionellenbildung erhöht. Um Keime abzutöten, sollte das Wasser daher auf 60 Grad erhitzt werden.(...)" Quelle und weitere Tipps: vz Sachsen Warmwasser sparen

Kraftstoffpreise steigen rasant in Deutschland

Die Kraftsoffpreise in Deutschland sind rasant gestiegen. Wie der ADAC berichtet, bekommen dies besonders die Fahrer von Benziner-PKW zu spüren. So kletterte der Preis für einen Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt binnen Wochenfrist um 3,6 Cent auf 1,610 Euro. Nicht ganz so schlimm, aber dennoch deutlich hat es den Dieselpreis erwischt: ein Liter kostet derzeit Durchschnittlich 1,444 Euro. Gegenüber der Vorwoche ist dies ein Anstieg um 2,4 Cent. (Infogramm zum Vergrößern bitte anklicken):

Der ADAC rät, sich als Autofahrer preisbewusst zu verhalten, sich vorher über die Preise der Tankstellen zu informieren und die günstigste auswählen. Quelle und ganze Mitteilung: ADAC Kraftstoffpreise

Kennzeichnungspflicht für Busse: gut sichtbare und deutlich lesbare Angaben zum Beförderungsunternehmen erforderlich

Das Oberlandesgerichts Hamm hat am 25.02.2013 entschieden, dass Busse an ihren Außenseiten gut sichtbare und deutlich lesbare Angaben zu dem zu dem Namen und dem Sitz des für die Beförderung durchführenden Unternehmens aufweisen. Es reiche nicht, eine nur wenige Zentimeter große Beschriftung unter den Außenspiegeln des Fahrzeugs anzubringen. Quelle und ganze Mitteilung: NRW Justiz
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