Freitag, 11. Dezember 2020

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 50/2020 erschienen

 Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 10. Dezember 2020

Rückruf via Fressnapf: Hundesnack "MultiFit native Schweineziemer", 200g

 Da ein Verdacht auf Salmonellenbefall besteht, ruft der Heimtiermarkt Fressnapf zurück: 

  • Hundesnack "MultiFit native Schweineziemer", 200g
    MHD: 11.2022 // Charge: 0-309-20S

Kunden werden gebeten, den o.g. Hundesnack zurückzubringen; der Kaufpreis wird erstattet. 
Quellen: fressnapf.de und (PDF) Rückruf MultiFit native Schweineziemer

Auto-Test: 24 aktuelle Modelle im Öko-Check

Green NCAP (New Car Assessment Programme), eine Initiative von Euro NCAP*, hat nach dem Vorbild des ADAC Ecotest die ersten 24 Fahrzeuge auf Umwelteigenschaften wie Schadstoff-Emissionen, Kraftstoff- und Energieverbrauch sowie Treibhausgasemissionen untersucht. 

Getestet wurden: acht Benziner, zwei Benzin-Hybride, zehn Diesel, zwei Erdgasmodelle (CNG) und zwei reine Elektromodelle. Die Testergebnisse hat der ADAC hier veröffentlicht: adac.de/ecotest/green-ncap

(*)Auszug aus Wikipedia: "Euro NCAP (englisch European New Car Assessment Programme ‚Europäisches Neuwagen-Bewertungs-Programm‘) ist eine Gesellschaft europäischer Verkehrsministerien, Automobilclubs und Versicherungsverbände mit Sitz in Brüssel. (...)"

Mittwoch, 9. Dezember 2020

Potenzielle Gesundheitsrisiken: Food-Trend „Dragon Breath“

Das Bundesinstitut für Riskobewertung (BfR) weist auf die Gefahren von Lebensmitteln hin, die vor der Abgabe an die Verbraucher mit flüssigem Stickstoff übergossen werden. Angeboten werden diese Lebensmittel beispielsweise lose in Pappbechern, mit Holzstäbchen als Essbesteck (u.a. Snacks wie Maisflips; „Smoke Pops“ genannt) . 

 Durch den Flüssigstickstoff werden die Lebensmittel stark heruntergekühlt (flüssiger Stickstoff ist bis zu -196 °C kalt). Das hat beim Verzehr dann den Effekt, als ob heißer Rauch aus dem Mund / der Nase entweicht = "Dragon Breath" ("Drachen-Atem"). 

Aufgrund der extremen Kälte sind gesundheitliche Risiken beim Verzehr von solchen “Dragon Breath“-Produkten möglich. Neben Verletzungen der Zunge bzw. der Mundschleimhaut - auch als Gefrierbrand oder Kälteverbrennung bekannt - sind u. a. Schädigungen der Zähne denkbar. 

Quelle: BfR

Montag, 7. Dezember 2020

Polizei rät: Beim Online-Kauf misstrauisch sein

In diesem Jahr werden viele Menschen pandemiebedingt ihre Weihnachtsgeschenke im Internet kaufen. Um nicht Opfer eines Betrugs zu werden, sollten Verbraucher jedoch einige Sicherheitsmaßnahmen beachten. 

Gefahren beim Shoppen via Internet sind beispielsweise "Fake Shops". Das sind gefälschte Online-Shops, mit Abbildungen von Produkten, dazugehörigen Informationen, allgemeinen Geschäftsbedingungen und einem gefälschten Impressum. Bezahlen ist nur per Vorkasse möglich. Geliefert wird nichts; aber das gezahlte Geld ist dann natürlich weg. 

Eine andere Variante des Betrugs mit Online-Shops ist das Anbieten minderwertiger Ware zu einem überhöhten Preis. 

Die Polizeiliche Kriminalprävention rät daher:

  • Tätigen Sie keine Spontankäufe. Vergleichen Sie den Preis des Produkts Ihrer Wahl mit den Angeboten anderer Anbieter – auch im stationären Handel.

  • Informieren Sie sich über die Verkaufsplattform: Geben Sie deren Namen in eine Suchmaschine ein. So erhalten Sie Informationen anderer Kunden über den Shop.
  • Auch bei den Verbraucherzentralen können Sie sich über Online-Händler informieren.

  • Nutzen Sie sichere Zahlungswege: Bevorzugen Sie den Kauf auf Rechnung. Nutzen Sie auf keinen Fall Zahlungsdienste wie Western Union oder paysafecard.

  • Achten Sie grundsätzlich auf eine sichere Internetverbindung (https), wenn Sie persönliche Daten an den Online-Shop übermitteln.
  • Wenden Sie sich an die Polizei, wenn Sie vermuten, dass Sie Opfer eines Betrugs geworden sind.

Weitere Infos und Tipps von der Polizei zum Thema: 

Sonntag, 6. Dezember 2020

Rückruf via Lidl: „Nautica Regenbogen Forellenfilets, 125g“, Sorten: Natur und Pfeffer

Weil darin Listeria monocytogenes nachgewiesen wurde, ruft Lidl Deutschland zurück:
  • „Nautica Regenbogen Forellenfilets, 125g“
    Sorten: Natur und Pfeffer
    Hersteller: Agustson a/s
    Identitätskennzeichen: DK 4566 EG
    unabhängig vom Verbrauchsdatum
    verkauft in: Baden-Württemberg, Bayern, Hessen,
    Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland
Das Produkt kann in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden; der Kaufpreis wird auch ohne  Kassenbon erstattet. Quelle mit weiteren Details: lebensmittelwarnung.de

Samstag, 5. Dezember 2020

Tipps und Infos bei Überschuldung

Ob nun Miete, Energie (Strom und Gas) oder die Anschaffung von Auto, Möbel, Fernseher, Handy etc. auf "Pump" - viele Verbraucher haben heutzutage Schwierigkeiten, ihren finanziellen Verpflichtungen regelmäßig nachzugehen. 

Dazu kommt derzeit, dass wegen der Corona-Pandemie manchmal weniger Einkommen erwirtschaftet wird (u.a. wegen Kurzarbeit) oder gar Jobverlust droht (oder bereits eingetreten ist). Das kann früher oder später dazu führen, dass Betroffene ihre Schulden nicht mehr bezahlen können. Die Folge: Überschuldung. 

Auf der Webseite der Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung e.V. (BAG-SB) - wird gefördert vom Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz (BMJV) - gibt es für überschuldete Verbraucher Infos und Tipps, wie sie den Weg in eine Beratungsstelle finden und wie sie sich für den Beratungsprozess vorbereiten können: ➝   https://www.meine-schulden.de

Auf der Seite gibt auch ein Quiz, mit dem man feststellen kann, ob man "nur" Schulden hat oder bereits überschuldet ist: ➝  Testen Sie sich: Sind Sie überschuldet?

Donnerstag, 3. Dezember 2020

Gesundheit & Ernährung: Änderungen ab 2021

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat zusammengestellt, was sich 2021 rund um die Themen Gesundheit & Ernährung ändert. Ein kurzer Überblick:
  • Der Wechsel in der gesetzlichen Krankenversicherung soll künftig schneller und mit weniger Papierkram funktionieren
  • Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für die Krankenkasse kann ab Januar direkt vom Arzt elektronisch übermittelt werden
  • Mit dem eRezept kann ab 1. Juli 2021 die digitale Verordnung alternativ zum Papierrezept ausgestellt werden
  • Heilbehandlungen wie Krankengymnastik oder Logopädie und andere Therapien werden künftig erst in einem Zeitfenster von 28 Tagen nach Verordnungsdatum starten müssen,
  • Die Trans-Fettsäuren in Chips, Margarine & Co. werden ab 2. April gedeckelt
  • Mit der Herkunftspyramide auf Weinetiketten soll die Suche nach der „Wahrheit“ in Sachen Weinqualität künftig leichter werden
Die Details dazu gibt es hier:  ➝  www.verbraucherzentrale.nrw/2021-gesundheit

Mittwoch, 2. Dezember 2020

Eigene Ladestation für Elektroautos: 900 Euro Zuschuss vom Bund

Seit dem 24. November 2020 kann man vom Bund einen Zuschuss für den Erwerb und die Errichtung einer fabrikneuen, nicht öffentlich zugänglichen Ladestation inklusive des elektrischen Anschlusses (Netzanschluss) sowie damit verbundene notwendige Nebenarbeiten beantragen.

 Der Antrag wird gestellt, bevor der Antragsteller seine Lade­station (z. B. Wallbox) bestellt.

Der Zuschuss beträgt pauschal 900 Euro pro Ladepunkt (die Gesamtkosten müssen mindestens 900 Euro pro Ladepunkt betragen, sonst gibt es keinen Zuschuss). 

Weitere Bedingungen: die Ladestation muss u.a. über eine Normalladeleistung von 11 kW verfügen, der Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien kommen und die Ladestation muss intelligent und steuerbar sein (mit Blick auf die Netzdienlichkeit).

Mit dem Zuschuss "Ladestationen für Elektroautos – Wohngebäude (440)" werden gefördert:

  • Private Eigentümer
  • Wohnungs­eigentümer­gemeinschaften
  • Mieter (als Mieter kann man mit Zustimmung des Vermieters auf eigene Kosten eine Ladestation istallieren.)
  • Vermieter (Privat­personen, Unter­nehmen, Wohnungs­genossen­schaften)

Anträge können seit dem 24. November 2020 bei der KfW eingereicht werden. Ausführliche Informationen zur Förderung und zum Antragsverfahren gibt es unter www.kfw.de/440

Und hier noch die Pressemitteilung vom Bundesamt für Verkehr und digitale Infrastruktur dazu:

Startschuss für Wallbox-Förderung / Masterplan - Ladeinfrastruktur wird konsequent umgesetzt

Dienstag, 1. Dezember 2020

Tipps: Sicher online shoppen und bezahlen

Der Online-Handel wächst und gedeiht seit Jahren; zudem ist er für viele Verbraucher in Zeiten der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen eine willkommene Alternative zum stationären Einzelhandel. Daher wird der Kauf von Weihnachtsgeschenken via Internet in diesem Jahr wohl so richtig boomen.

Allerdings können Cyber-Kriminelle den Spaß am Online-Shopping gehörig verderben: mitels Fake-Shops (gefälschten Onlineshops), ergaunerten Bankdaten, gestohlenen Kundenidentitäten etc. bereichern sie sich auf Kosten ihrer Opfer. 

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gibt daher Tipps für mehr Sicherheit bei Online-Einkäufen: 

                              ➝   Online shoppen und bezahlen – entspannt für‘s Fest einkaufen

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