Mittwoch, 6. September 2017

Erfreulicher Trend: Immer mehr strahlungsarme Handys auf dem Markt

Wie das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) mitteilt, gibt es immer mehr strahlungsarme Handys und Smartphones auf dem Markt.

Das BfS hat auch eine Übersicht über die Strahlungswerte von Handys und Smartphones veröffentlicht, die mittlerweile knapp 3.000 Geräte von über 70 Herstellern umfasst (darunter auch ältere Modelle, die inzwischen nicht mehr hergestellt werden; allerdings kann man solche Geräte teilweise immer noch kaufen.).

Die Liste mit den SAR-Werten* der geprüften Handys/Smartphones ist hier (man kann dort auch via Suchfeld konkret nach einem bestimmten Modell suchen) : http://www.bfs.de/SiteGlobals/Forms/Suche/BfS/DE/SARsuche_Formular.html

*SAR steht für "Spezifische Absorptionsrate" und ist ein Maß für die vom Körpergewebe aufgenommene Hochfrequenzenergie bei der Nutzung von Mobiltelefonen. Sie wird in Watt pro Kilogramm angegeben.

Um gesundheitliche Wirkungen hochfrequenter Felder auszuschließen, soll dieser Wert nicht mehr als 2 Watt pro Kilogramm betragen. Gängige Geräte erzeugen beim Telefonieren deutlich niedrigere Werte. Diejenigen, die beim Betrieb am Kopf unter 0,6 Watt pro Kilogramm bleiben, erfüllen ein wichtiges Kriterium für das Umweltzeichen "Blauer Engel".

Hilfetelefon bei Gewalt gegen Frauen

Eine Infomitteilung von der Polizeilichen Kriminalprävention:

Rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr bietet das Hilfetelefon Frauen, die von Gewalt betroffen sind, Beratung in 15 Sprachen an - anonym, kompetent, sicher und barrierefrei.

Qualifizierte Beraterinnen stehen den Hilfesuchenden vertraulich zur Seite und vermitteln sie bei Bedarf an Unterstützungsangebote vor Ort, etwa an eine Frauenberatungsstelle oder ein Frauenhaus in der Nähe.

Barrierefreiheit und Mehrsprachigkeit sichern den Zugang für Frauen mit Behinderung und geringen Deutschkenntnissen. Auch Angehörigen, Freundinnen und Freunden sowie Fachkräften steht das Hilfetelefon für Fragen und Informationen zur Verfügung.

Tipp: Mit aktueller Software internetfähige Geräte schützen

Tipp vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Bei jedem mit dem Internet verbundenen Gerät besteht das Risiko, dass Kriminelle Schwachstellen in der darauf installierten Software ausnutzen. Wichtiger Baustein für einen umfassenden Schutz ist daher das Einspielen der Sicherheitsupdates der jeweiligen Software-Hersteller. Für bestmöglichen Schutz empfiehlt das BSI, möglichst den automatischen Update-Service der Hersteller zu nutzen.

Tipps, was Sie darüber hinaus noch beim Thema Sicherheitsupdates beachten können, hat Ihnen das BSI zusammengestellt: www.bsi-fuer-buerger.de

Dienstag, 5. September 2017

Wolfsburg: 90 Euro für Telefonerotik

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen warnt aktuell vor Schreiben aus Tschechien (da kommen öfters solche Schreiben her); ein Verbraucher aus Wolfsburg soll angeblich einen Erotikdienst in Anspruch genommen haben und nun 90 Euro auf ein tschechisches Konto einzahlen.

Dieses Mal wird die Forderung laut Verbraucherzentrale von Empower eingetrieben. Die Verbraucherzentrale rät: Zahlen Sie nicht.

Umweltbundesamt: "Technische Nachrüstung senkt NOx-Ausstoß von Diesel-Pkw wirksam"

Wie das Umweltbundesamt (UBA) mitteilt, soll die Nachrüstung mit SCR-Katalysatoren eine wirksame Maßnahme sein, um den NOx-Ausstoß von Diesel-Pkw effektiv zu senken und so die NO2-Immissionsgrenzwerte mittelfristig in allen Städten einzuhalten.

 Die Nachrüstung von Euro 5-Diesel-PKW – ausreichend Bauraum vorausgesetzt – sei demnach grundsätzlich technisch möglich.

Das UBA weiter: "Wenn die Hersteller den Einbau einer NOx-Minderungstechnologie unterstützen, dann wäre nun auch der Einbau von SCR-Systemen möglich. Ein Prototyp einer SCR-Nachrüstung hat nun gezeigt, dass eine NOx-Minderung bei einem Euro-5-Diesel-Pkw von bis zu 95 % erreicht werden kann."

Und: "Die entscheidende Frage ist, wie viele Diesel-Pkw Euro 5 wirklich technisch mit SCR-Anlagen nachrüstbar sind (z. B. aufgrund des Bauraums) und welche NOx-Minderungen im realen Betrieb dauerhaft erbracht werden können. Dies soll die im Nachgang zum Nationalen Forum Diesel errichtete Expertengruppe I aufzeigen."  

Publikation mit weiteren Infos:

Neues Online-Portal informiert über HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen (STI)

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat ein neues Online-Portal namens www.liebesleben.de vorgestellt. Das Portal bietet umfangreichen Informationsmöglichkeiten zu HIV/AIDS und anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI).

Mit seinen über 300 Seiten und seiner innovativen Gestaltung richtet sich das Angebot insbesondere an junge Erwachsene - aber auch in einem eigenen Bereich an Fachkräfte.

Es gibt dort u.a. auch einen Beratungsstellenfinder - bislang laut BZgA einer der umfangreichsten, den es in diesem Bereich gibt - eine gezielte, bundesweite Suche nach Beratungsangeboten zu unterschiedlichen Themenfeldern: zu HIV und STI ebenso wie zu sexueller und geschlechtlicher Identität. Auf diese Weise sollen Nutzerinnen und Nutzer die für sie passenden Hilfs- und Beratungsangebote finden.

Kostenloses Magazin: "Einblicke Adoption" - Erfahrungen und Hintergründe

Adoptivfamilien sind eine Familienform von vielen in Deutschland – mit ganz besonderen Herausforderungen.

Das kostenlose Magazin „Einblicke Adoption“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) beschäftigt sich mit vielen Fragen aus dem Leben und Alltag von Adoptiveltern und –kindern.

Zugleich enthält es einen Überblick über aktuelle Zahlen, Fakten und Trends zum Thema Adoption und es räumt mit Mythen und Vorurteilen auf, die sich noch immer um dieses Thema ranken.

Das Magazin kann von hier aus kostenlos heruntergeladen oder bestellt werden: www.bmfsfj.de

Montag, 4. September 2017

Von Videostreaming bis Online-Shopping: welche Folgen Identitätsdiebstahl haben kann

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hat in einem Artikel zusammengefasst, welche Folgen der Identitätsklau durch Kriminelle bezüglich kostenpflichtiger Online-Angebote haben kann - und wie man sich davor schützt: vz Baden-Württemberg

Achtung: Phishing-Mails an Amazon-Kunden

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Amazon-Kundinnen und -Kunden sollen derzeit durch Phishing-Mails getäuscht werden, wie im Phishing-Radar der Verbraucherzentrale NRW​ zu lesen ist: http://www.verbraucherzentrale.nrw/phishing

In der gefälschten Mail ist zu lesen, dass das Nutzerkonto wegen eines vermuteten Zugriffs von Unberechtigten aus Sicherheitsgründen gesperrt wurde. Um sein Konto als rechtmäßiger Inhaber zu verifizieren, folgt die Aufforderung, auf den in der Mail eingebetteten Button zu klicken.

Achtung: Der Link führt auf eine Phishing-Seite in Amazon-Optik! Lassen Sie sich nicht von E-Mails im Look bekannter Online-Dienste täuschen. Wie Sie Phishing-Versuche besser erkennen, finden Sie in den Tipps des BSI

Sonntag, 3. September 2017

Wochenreport 35/2017

Diesmal mit etwas Verspätung (wird normalerweise immer Freitags veröffentlicht) unseren hauseigenen Wochenreport mit Verbraucherwarnungen und Rückrufen:
  • Lyoner, in Streifen geschnitten, 300 g und 1 kg. Details: hier
  • Dillspitzen, getrocknet, Inhalt 50 g. Details: hier
  • Decatlon ruft verschiedene Größen des Mountainbikes Rockrider 540S von BTWIN zurück. Details: hier
  • AOC ruft erste Charge der Monitore PDS241 und PDS271 in Europa zurück. Details: hier
  • Dr. Martens ruft 1460 Vegan Boot (Produkt Code: Cherry Red 14585 GVQ GVR GVS) zurück. Details: hier
  • Arc'teryx Equipment ruft verschiedene Modelle der Procline Boots zurück. Details: hier
  • Intertoys warnt vor Holzpuzzles (ebenfalls Rückruf). Details: hier

Und hier noch mit der gleichen Verspätung: der Wochenreport vom europäische Schnellwarnsystem "RAPEX" (engl.): Klick

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