Samstag, 6. Februar 2021

Rückruf: REWE Beste Wahl Kartoffelrösti

Weil darin Plastikkleinteile (transparente Hartplastik, ca. 10 mm) vorkommen könnten, ruf die LVG Lebensmittelvertriebs-GmbH zurück:

Bildquelle: LVG

 

  • REWE Beste Wahl Kartoffelrösti, 600g
    EAN Nummer 4388860610741
    MHD: 16.12.2022 / 17.12.2022 / 18.12.2022

Kunden können das Produkt in der Einkaufsstätte gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben, auch ohne Kassenbon.
Quelle: LVG auf Presseportal

Rückruf: Altmühltaler Kürbiskerne Hanföl

Weil in einer Probe psychoaktiv wirkende Substanzen festgestellt wurden, ruft Altmühltaler Kürbiskerne zurück:
  • Altmühltaler Kürbiskerne Hanföl
    100 ml, 250 ml und 500 ml
    MHD 15.02.2022 sowie bis MHD 16.06.2022
Kunden können o.g. Hanföl gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Kassenbon in ihren Einkaufsstätten zurückgeben. Quellen: lebensmittelwarnung.de / Altmühltaler Kürbiskerne

Verzehrwarnung: ardo Rote und gelbe Paprika Parilla, gegrillt - Scheiben

Weil darin ein erhöhter Gehalt an Chlorpyrifos festgestellt wurde, gibt es eine Verzehrwarnung für:

Bildquelle: ardo N. V.

 

  • Rote und gelbe Paprika Parilla, gegrillt in Scheiben, Marke ardo
    1000g Beutel
    MHD: 31.3.2023
    Losnummer: 710271

Quelle: lebensmittelwarnung.de
 

(Anm. v-mag: Leider haben wir keine weiteren Infos, ob es sich hierbei auch um einen Rückruf handelt und falls ja, welche Rückrufmodalitäten gelten.)

++Update: Der Hersteller empfiehlt, das Produkt nicht zu konsumieren und es zu zerstören oder es in der Einkaufsstätte zurückzugeben. Quelle (PDF 263 KB)

Bürger-Cert: neuer Newsletter "Sicher • Informiert" erschienen

Der neue, kostenlose Newsletter "Sicher • Informiert" vom Bürger-Cert (ein Projekt vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) ist wieder erschienen.

Diesmal mit folgenden News :
  • Internationales Ermittlerteam zerschlägt Emotet-Infrastruktur
  • Nicht sicher: Clubhouse bietet Angriffsmöglichkeiten
  • Cyber-Angriff auf Behörde: Vertrauliche E-Mails gestohlen
  • Digitale Identitäten schützen mit dem neuen Leak-Checker der Uni Bonn
... und weiteren Infos, Tipps und Warnungen, die man als User von Computer, Handy/Smartphone und Co. lesen sollte: Bürger-Cert Newsletter "Sicher • Informiert"

Freitag, 5. Februar 2021

Wochenreport 05/2021

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf via Kaufland: Sportgerät „Newcential® Cross-Expander“
    Details: hier
  • Rückruf via Media Markt Schweiz: UV-C Sterilisator "Cellular Line Hi-Gens"
    Details: hier
  • Rückruf via TK Maxx: braune Damen-Lederhandschuhe der Marke "McCalifornia"
    Details: hier

Produktwarnungen und Rückrufe bezüglich Mund- und Nasenschutz: In der laufend aktualisierten Datenbank von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gibt es eine Auflistung von Schutzmasken, vor denen gewarnt wird oder/und die zurückgerufen werden (etwas weiter unten auf der Seite):

                        ➝ Gefährliche Produkte in Deutschland / Schutzmasken

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 05/2021 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 4. Februar 2021

Diabetesinformationsportal: am 06.02.2021 kostenlose Online-Veranstaltung

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) macht auf eine kostenlose Online-Veranstaltung des nationalen Diabetesinformationsportals diabinfo.de aufmerksam. 

Das Portal lädt am Samstag, den 6. Februar 2021 zum Online-Forum "diabinfo im Dialog – digitales Patientenforum Diabetes" ein. Themen sind u.a. Subtypen des Diabetes und die Frage was zu tun ist, wenn Angehörige an Diabetes erkranken. 

Außerdem informiert diabinfo.de wöchentlich über Aktuelles aus Diabetes-Forschung und -Prävention. Auf seiner Informationsseite Coronavirus SARS-CoV-2 gibt es Antworten auf die wichtigsten Fragen sowie hilfreiche Links zu Diabetes und COVID-19. 

                                          ➝  Zur Online-Veranstaltung und Anmeldung

Mittwoch, 3. Februar 2021

Falsche Käufer: Abzocke auf eBay und Co.

In Zeiten der Pandemie verbringen viele Menschen mehr Zeit daheim. Diese Zeit kann u.a. dazu genutzt werden, endlich mal wieder das Zuhause "auszumisten": Klamotten, Spielzeug, Elektronik, Bücher, Einrichtungsgegenstände etc. - nach dem Motto "Altes weicht und macht Platz für Neues". 

Und warum sollte Brauchbares auf den Müll, wenn man damit noch ein paar Euro verdienen kann? "eBay" ist da beispielsweise sehr beliebt; auf dem Online-Marktplatz mit Flohmarkt-Charakter können auch private Verkäufer ihre Gebrauchtware via Kleinanzeige anbieten und Schnäppchen-jäger einen guten Deal ergattern. 

Einen guten Deal schnuppern da auch Kriminelle, die sich auf eBay oder ähnlichen Plattformen als Käufer ausgeben. Eine ihrer Maschen ist relativ neu und nennt sich "Dreiecksbetrug"

Die Polizei erklärt, wie diese Masche funtkioniert:

Dienstag, 2. Februar 2021

Schluss mit der Schlüsseldienst-Abzocke?

Die Abzocke durch unseriöse Schlüsselnotdienste, die für eine einfache Türöffnung mehrere hundert oder tausend Euro abkassieren, ist seit Jahren ein Dauerärgernis. Bei dieser Masche sollen Kunden solcher Unternehmen um ein Vielfaches überhöhte Rechnungen sofort in bar oder per EC-Karte begleichen. Dabei verleihen die Monteure vor Ort oft durch massives Auftreten ihrer Forderung Nachdruck. 

Doch strafrechtliche Verurteilungen der Täter wegen Wuchers waren bislang rechtlich umstritten; zum Ärger von Betroffenen und Verbraucherschützern. 

Wie die Verbraucherzentrale Bayern berichtet, dürfte ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) Signalwirkung haben und zumindest das Vorgehen Geschädigter gegen kriminelle Schlüsseldienste vereinfachen. Denn in dem Urteil, das Mitte Januar gefällt wurde, bestätigte der BGH:
Schlüsselnotdienste, die die Notsituation von Verbrauchern für Forderungen nach weit überzogenen Rechnungsbeträgen ausnutzen, betreiben Wucher. 

Das komplette Urteil gibt es hier (PDF, 258 KB): Urteil BGH vom 16. Januar 2020, 1 StR 113/19  

Das sind natürlich gute Nachrichten für Betroffene, die sich gegen die Abzocke rechtlich wehren möchten. Leider kosten solche Verfahren erst einmal Geld, Zeit und Nerven. Daher ist es wohl besser, wenn Verbraucher erst gar nicht in die Lage kommen, einem kriminellen Schlüsseldienst gegenüberzustehen. 

Zur Prävention oder für einen schnellen Blick auf die eigenen Rechte in der Notlage hat die Verbraucherzentrale Bayern die wichtigsten Tipps zusammengefasst unter: 

                                              ➝  www.verbraucherzentrale-bayern.de/handwerker

Montag, 1. Februar 2021

Info-Portal: Plastik sparen – beim Einkauf und unterwegs

Die wenigsten Menschen können heutzutage Plastik komplett vermeiden. Aber mit einem bewussten Konsumverhalten kann jeder Verbraucher seinen persönlichen Plastikverbrauch zumindest verringern. 

Die Verbraucherzentrale Hessen hat daher ein neues Info-Portal eingerichtet, auf dem Verbraucher gebündelt erfahren, worauf sie beim Lebensmittel- oder Getränkekauf achten sollten, wie sich Mikro- und Flüssigplastik in Kosmetik und Waschmitteln erkennen lassen und welche Vorteile Plastikalternativen haben. 

Hier geht es zur Startseite: www.verbraucherzentrale-hessen.de/plastiksparen

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