Mittwoch, 19. März 2025

Internetkriminalität: Kostenloser Notfall-Check der Verbraucherzentralen

Von Fakeshops, unseriösen Online-Shops über Abzocke auf Zweitmarkt-Plattformen bis hin zu Drohung, um Geld zu erpressen – der neue Notfall-Check der Verbraucherzentralen deckt zahlreiche Formen der Internetkriminalität ab und beantwortet die zentrale Frage, die sich Betroffene im Ernstfall stellen: ‚Was soll ich jetzt machen?‘ 

Damit Betroffene möglichst schnell wieder die Kontrolle zurückerhalten, bieten die Verbraucherzentralen verschiedene Online-Tools an. Verbraucher können dort eingeben, was passiert ist und erhalten am Ende eine Checkliste mit konkreten Handlungsmöglichkeiten. 

Der kostenfreie Notfall-Check Internetkriminalität und weitere Infos zum Schutz vor Online-Betrug auf: ➝  www.verbraucherzentrale.de/internetkriminalitaet-notfallcheck.

Montag, 17. März 2025

Falsche Handwerker: Senioren besonders im Fokus

Die Polizeiliche Kriminalprävention warnt vor Betrügern, die sich Handwerker, Dienstleister oder sogar Amtspersonen ausgeben, um Zugang zu Wohnungen und Häusern zu erhalten. Diese Gauner fokussieren sich gerne auf Senioren, um deren Vertrauen auszunutzen und sie um ihr Geld zu bringen oder Wertsachen zu stehlen. 

Bei Mehrfamilienhäusern,Wohnungen und sogar in betreuten Einrichtungen behaupten sie, dass sie angeblich die Hausverwaltung schickt. Manchmal machen die Betrüger sich zuerst beispielsweise an den in unverschlossenen Räumen untergebrachten Heizungsanlagen, Leitungen oder Wasserrohren etc. zu schaffen, um den Eindruck zu erwecken, sie seien echte Handwerker. 

Sobald diese Gauner in die Wohnung/das Haus gelassen wereden, lenken sie ihre Opfer ab und suchen nach Beute: Bargeld, Schmuck und andere Wertgegenstände.

Die Polizeiliche Kriminalprävention rät:  

Lassen Sie deshalb niemals Fremde in Ihre Wohnung! Öffnen Sie Unbekannten nur bei vorgelegtem Sperrriegel. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.  Wehren Sie sich energisch gegen zudringliche Besucher, sprechen Sie sie laut an oder rufen Sie um Hilfe und zögern Sie nicht, wenn Sie verdächtige Fremde im Gebäude beobachten, die Polizei zu verständigen. 

 Lassen Sie nur Mitarbeitende von Handwerksbetrieben oder der Hausverwaltung in Ihre Wohnung, die Sie selbst bestellt haben oder die von Ihrer Hausverwaltung vorab angekündigt worden sind. Das gleiche gilt für vermeintliches Personal der Stadtwerke oder Ableser von Gas-/Stromzählerständen.

Freitag, 14. März 2025

Wochenreport 11/2025

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf: Body Attack  Power Protein 90 Vanilla Flavour, 2 kg
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  • Rückruf: Erbaa Weinblätter, 400 g
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  • Warnung (elektrische Gefährdung, Stromschlag):
    XUNATA COB LED Streifen, 230 V, 288 leds/m
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  • Rückruf via Zalando: KSUBI  Hoodie, schwarz
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  • Rückruf via lampenundleuchten.de: LUEDD dimmbare LED-Leuchten
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  • Rückruf via REWE, Penny, Norma: Kulturheidelbeeren, 200 g & 500 g
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  • Rückruf: Black Diamond  Klettergurt "Vision"
    Details: hier

Donnerstag, 13. März 2025

Das Amtliche Lohnsteuer-Handbuch 2025 online

Das Bundesministerium der Finanzen BMF) gibt jährlich eine digitale Version des Amtlichen Lohnsteuer-Handbuchs heraus. 

Die darin enthaltenen Hinweise machen die höchstrichterliche Rechtsprechung, BMF-Schreiben und weitere relevante Rechtsquellen zugänglich, sodass man alle Informationen rund um die Lohnsteuer gebündelt erhält.

 Kostenlos abrufbar mit einer übersichtliche Darstellung der Gesetze, Richtlinien und Hinweise zur Lohnsteuer für das Jahr 2025 unter: www.bmf-lsth.de

Mittwoch, 12. März 2025

Zoll warnt vor vor Betrugsversuchen und erklärt, wie man sie erkennt

Der Zoll warnt vor Zahlungsaufforderungen und Phishing-Mails, die angeblich von Zollbehörden stammen sollen. Auf der offiziellen Webseite des (echten!) Zolls gibt es Infos über diese Betrugsmaschen und wie man sie erkennen kann: 

Achtung vor Phishing-Mails und gefälschten Steuerbescheiden der Zollverwaltung 

Kfz-Steuer: Warnung vor gefälschten Zahlungsaufforderungen und Erstattungen

Dienstag, 11. März 2025

EU-Verordnung geändert: Bio-Wein jetzt auch alkoholfrei

Die Entalkoholisierung von Bio-Wein ist ab sofort unionsrechtlich zugelassen. Damit können nun auch Bio--Winzer von der wachsenden Nachfrage nach alkoholfreiem Wein profitieren - und die Verbraucher können sich künftig sicher sein, dass auch im alkoholfreien Bio-Wein echtes Bio drinsteckt.

Möglich wird das durch eine Änderung der EU-Öko-Verordnung, die nun die Vakuumdestillation erlaubt. Bislang war - anders als bei Weinen aus konventionellem Anbau - die Entalkoholisierung nicht Teil der für Bio-Wein zugelassenen önologischen Verfahren. Entalkoholisierte Bio-Weine verloren daher ihren Bio-Status.

Montag, 10. März 2025

Mitmachmonat „Rauchfrei im Mai“

Mit mehr als 127.000 tabakbedingten Todesfällen pro Jahr und rund 90 Prozent der Lungenkrebs-fälle, die auf das Rauchen zurückgehen, stellt der Tabakkonsum das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko dar. Ein Rauchstopp verbessert zudem die Lungenfunktion und senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. 

Daher rufen das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), der Bundesdrogenbeauftragte und die Deutsche Krebshilfe auch in diesem Jahr wieder dazu auf, den entscheidenden Schritt in ein rauchfreies Leben zu machen. 

Die bundesweite Mitmachaktion „Rauchfrei im Mai“ vom 1. bis zum 31. Mai 2025 hilft Aufhörwilligen dabei, gemeinsam mit anderen rauchfrei zu werden und mit etwas Glück einen Preis zu gewinnen (Hauptpreis: 1000 €). Die Teilnehmer dürfen neben den Zigaretten dann auch keine Zigarren, Pfeife, Wasserpfeife, Tabakerhitzer oder E-Zigaretten nutzen.

 Die Anmeldung  zu der Aktion ist bis zum 30.April möglich (Teilnahme ab 18 Jahren). Wer sich vor dem 30. April anmeldet, bekommt als "Countdown" Tipps zur Vorbereitung auf den Start in die Rauchfreiheit.

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit: ➝   www.rauchfrei-im-mai.de

Direktlink zu den Teilnahmebedingungen: ➝   www.rauchfrei-im-mai.de/teilnahmebedingungen

Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) möchte auch unabhängig von dieser Aktion beim Weg in ein rauchfreies Leben unterstützen und bietet ein Online-Ausstiegsprogramm an:

                                                      ➝  rauchfrei-info.de/ausstiegsprogramm

Freitag, 7. März 2025

Wochenreport 10/2025

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf via IKEA:
    bestimmte LED-Lichterketten und -Lampen für den Außenbereich
    Details: hier
  • Rückruf: ERBAA Weinblätter, 400 g
    Details: hier
  • Rückruf: Afrin rotes Pfefferpulver, 400 g in Kunstoffdose mit Deckel
    Details: hier
  • Rückruf via BAUHAUS (Filialen sowie online):
    Arbeitshandschuhe Mechanix Wear Durahide FastFit, Größe L (Größe 9)
    Details: hier
  • Rückruf / Achtung, Allergiker (Seasam, Erdnuss): SUNTAT Mohnpaste, 300 g
    Details: hier
  • Rückruf: diverse Lapierre Rennradmodelle
    Details: hier
  • Rückruf via Aldi Nord: Sweet Valley Mandarin-Orangen im Glas, 1000 g
    Details: hier

Mittwoch, 5. März 2025

Bei Verlust von oder Diebstahl von Zahlungskarten / Ausweis / Smartphone (SIM-Karte): Sofort sperren lassen

Bei einem Taschendiebstahl oder dem Verlust einer Tasche geht mehr als nur eventuell vorhandenes Bargeld verloren; mit der Geldbörse oder dem Smartphone können die Räuber auch an sensible Daten gelangen, wie z.B. Kreditkarteninformationen, Personalausweis etc. 

Die Polizeiliche Kriminalprävention rät daher in einem solchen Fall, sofort zu handeln:

  • Ist Ihnen Ihre Zahlungskarte, der Personalausweis oder das Handy (SIM-Karte) abhandengekommen, lassen Sie diese sofort über den Sperr-Notruf 116 116 sperren.

  • Lassen Sie Ihre Debitkarte auch für das elektronische Lastschriftverfahren (SEPA Lastschrift, „Bezahlen mit Unterschrift“) sperren. Die sogenannte KUNO-Meldung können Sie bei der nächstgelegenen Polizeidienstelle veranlassen.

  • Wird das Telefon als Zugang zu passwortgeschützten Diensten (z.B. Online-Banking, E-Mail-Account, etc.) oder zu sozialen Netzwerken verwendet, ändern Sie die Passwörter.

Die Webseiten der Sperr-Dienste mit weiteren Infos (KUNO geht nur durch Meldung bei der Polizei):

www.sperr-notruf.de (116 116)

www.kuno-sperrdienst.de

Montag, 3. März 2025

UV-Schutz ist schon im Frühjahr wichtig

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) macht darauf aufmerksam, dass es mit dem Frühlingsstart an der Zeit ist, wieder vermehrt an den UV-Schutz zu denken. UV-Strahlung kann sowohl die Haut als auch die Augen schädigen; sie ist die Hauptursache für Hautkrebs.

Eine gute Orientierungshilfe, ab wann es zu viel Sonne werden kann, bietet der UV-Index. Schon ab März können in Deutschland UV-Index-Werte von 3 erreicht werden, in Bayern und Baden-Württemberg auch von 4.  Bereits bei einem Wert von 3 sollte man Haut und Augen schützen.

Über die aktuelle UV-Situation in Deutschland informiert das BfS unter:
                                                      ➝ www.bfs.de/uv-aktuelle-tagesverlaeufe

Dort sind UV-Indexwerte für mehr als 40 Orte abrufbar. Sie werden von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang ermittelt. Die Daten werden als Tagesverlauf des UV-Index dargestellt.

Infos und Tipps zum UV-Schutz: ➝ www.bfs.de/uv-schutz

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