Samstag, 29. November 2014

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 47 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht (hier). Für Deutschland gibt es folgende Sicherheitswarnungen oder Rückrufe (Details folgen nach dem Anklicken):

Freitag, 28. November 2014

Versicherungen sollen den Banken Geld leihen

Vorwort: Mit der "Solvency II"-Richtlinie sollen bei der Beaufsichtigung von Versicherungsunternehmen wesentliche Änderungen eintreten. (Derzeit läuft noch "Solvency I" - die Vorbereitungsphase). "Solvency II" soll ab dem 01.01.2016 in Kraft treten.

Diese Änderungen umfassen u.a. die Kapitalanforderungen der Versicherungen. So will man sicherstellen, dass die Unternehmen jederzeit über ausreichend Eigenkapital verfügen. Die Bewertungen müssen marktkonsistent erfolgen.  Marktkonsitent bedeutet eine marktwertnahe Bewertung (aller Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten). Für die Versicherungskunden ist dies eine positive Änderung, weil dadurch ihre Forderungen und deren Abdeckung im Vordergrund stehen.

Erklärung der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) zum Aufbau und Inhalt von Solvency II:

"Solvency II ist das derzeit wichtigste Projekt im Bereich der Versicherungsaufsicht auf EU-Ebene. Die Solvency-II-Richtlinie hat die Hauptziele, den Versichertenschutz zu stärken, einheitliche Wettbewerbsstandards im Versicherungssektor des europäischen Binnenmarktes zu schaffen und damit eine weitgehend einheitliche Aufsichtspraxis in Europa zu gewährleisten. (Richtlinie 2009/138/EG, Erwägungsgrund 3 und Artikel 27)."

Quelle und weitere Details zu "Solvency II": BaFin

Kommen wir nun zum Hauptteil dieser Meldung: nun gibt es einen Gesetzentwurf, durch den es den Versicherungen möglich gemacht werden soll, (entgegen derzeit geltendes, deutsches Recht) dass sie ihr hartes, gebundenes Kernkapital an Banken als Darlehen zur Verfügung stellen können. Dieses harte, gebundene Kernkapital ist u.a.eine (zumindest teilweise im Insolvenzfall) Deckung

Niedrigzinsen: Druck auf Bausparer

Wer etwa in den 90er-Jahren einen Bausparvertrag geschlossen hat, der sitzt im aktuellen Dauerzinstief eventuell auf einem kleinen Schatz. Denn durch entsprechende Sparanreize zusätzlich zum Sparzins haben diese Verträge über die Jahre einen Zins deutlich über dem aktuellen Niveau erreicht.

Jetzt ergibt sich dadurch ein Problem für die Bausparkassen: bei anhaltend niedrigen Zinsen bekommen die Institute am Finanzmarkt selbst nur sehr niedrige Zinsen für das Kapital ihrer Bausparer und daher lohnen sich die lukrativen Verträge für die Kunden aus der wirtschaftlichen Sicht der Bausparkassen nicht mehr.

Wie die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg berichtet, gibt es bereits zahlreiche Fälle, bei denen die Bausparkassen den unliebsamen Altkunden einfach die Kündigung ausgesprochen haben. Muss man das als Kunde hinnehmen oder nicht? Hier gibt es wichtige Infos darüber und zusätzliche Tipps  für Bausparer:  vz Baden-Württemberg / Druck auf Bausparer

Wochenreport 49/2014

Neueste Verbraucherwarnungen und Meldungen:

  • Verkauft bei LIDL: Thijs N.V. ruft zwei Sorten Zuckerwaffeln zurück. Details: hier
  • Yamaha ruft Motorroller Xenter zurück. Details: hier
  • Toshiba: Austauschprogramm für Netzkabel bei bestimmten Notebooks. Details: hier
  • Alnatura und dm rufen "Alnatura 4-Korn-Getreidebrei" zurück. Details: dm und Alnatura
  • Achtung, Allergiker: eine Batch von Rein-Lecithin von Boma-Lecithin enthält Sojalecithin. Details: hier
  • Bike Parts - ergotec: Aufruf zur Überprüfung. Details: hier
  • Schellenberg ruft Garagentorantrieb DRIVE 550A zurück. Details: hier
  • Rückruf Skistöcke: Whippet (111536) und Carbon Whippet Ski Poles (111535) von Black Diamond Equipment Ltd. Details: hier
  • Bezug von Geuther "Rocco" Wippen. Details: hier
Neueste Öko-News und Tests:
Links zu weiteren Artikeln:  hier (ein wenig herunterscrollen) 

Donnerstag, 27. November 2014

Weihnachtszeit: Vorsicht, Taschendiebe!

Taschendiebe nutzen wieder das Gedränge in der Vorweihnachtszeit und vermehrt auch auf den Weihnachtsmärkten, um den Besuchern Geld und Wertsachen zu stehlen.

Laut Polizeilicher Kriminalstatistik wurden im Jahr 2013 in Deutschland insgesamt rund 136.000 Taschendiebstähle angezeigt, 2012 waren es noch rund 117.300 Fälle. Mit diesem Anstieg von über 15 Prozent haben die Zahlen ein sehr hohes Niveau erreicht. Dabei verursachten die Diebe einen Schaden von 39,4 Millionen Euro.

Um den Dieben möglichst keine Gelegenheit zu bieten, beachten Sie bitte folgende Tipps der Kriminalpolizei:
  • Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie tatsächlich benötigen.
  • Tragen Sie Geld und Zahlungskarten sowie Papiere immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.
  • Tragen Sie Ihre Hand- oder Umhängetasche immer mit der Verschlussseite zum Körper.
  • Halten Sie Ihre mitgeführte Tasche stets geschlossen.
  • Lassen Sie Ihre Handtasche oder Jacke niemals unbeaufsichtigt.
  • Achten Sie bei einem Menschengedränge verstärkt auf Ihre Wertsachen.
Weitere Informationen gibt es auf der Klappkarte "Schlauer gegen Klauer" mit Piktogrammen und einem Notfallpass zum Heraustrennen mit allen wichtigen Telefon- und Sperrnummern von Debit- und Kreditkarten. Dazu gehört auch eine Checkliste mit Sofortmaßnahmen für Opfer und Zeugen, damit diese nach einem Diebstahl richtig reagieren können. Die Klappkarte ist kostenlos bei jeder (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstelle erhältlich oder kann hier heruntergeladen werden (PDF, 880 KB): Schlauer gegen Klauer   

Hier verrät Ihnen die Polizei außerdem verschiedene Tricks von Taschendieben (nicht nur für die Weihnachtszeit): Augen auf und Tasche zu  Quelle: Polizeiliche Kriminalprävention

Stauprognose für den 28. bis 30. November 2014

Wie der ADAC voraussagt, wird das Verkehrsaufkommen rund um die Ballungszentren am ersten Adventswochenende wieder zunehmen. Die Weihnachtszeit und die Weihnachtsmärkte locken viele Besucher in die Städte.

Da dies erfahrungsgemäß auch eine Knappheit an Parkplätzen verursacht, sollte man sein Fahrzeug am Stadtrand stehen lassen und auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen.  Dafür treffen Autofahrer auf weitgehend freie Autobahnen; auch soll es wenig Reiseverkehr geben.

Allerdings gibt es auf dem Fernstraßennetz bundesweit noch rund 300 Baustellen; hier wird es davon die meisten laut dem ADAC  geben:

Mittwoch, 26. November 2014

Coca-Cola hat einen neuen Geschäftszweig: Milch

Seit Jahren ist der Absatz von süßer Limonade in den USA rückgängig. Dies ist sicherlich auch ein Verdienst der Gesundheitskampagnen, in denen immer wieder der Zusammenhang zwischen zu viel Zucker, Übergewicht und den damit oft verbundenen Krankheiten wie z.B. Diabetes erklärt wird.

Der rückgängige Absatz von gesüßten Getränken ist freilich auch ein wirtschaftliches Problem für Brausehersteller wie z.B. Coca-Cola. Der Konzern hat dies frühzeitig erkannt und sich bereits einen neuen Geschäftszeig zugelegt: und zwar Fruchsäfte und Fruchtsaftzubereitungen.

Unter dem Namen "Simply" vertreibt das Unternehmen in den USA inzwischen sehr erfolgreich u.a. Orangensaft, (Simply Orange) der nicht aus Konzentrat hergestellt wird, niemals gefroren wurde, 100 % Orangensaft beinhaltet (ohne Zuckerzusatz) und schonend pasteurisiert ist. Derzeit gibt es 8 Varianten des Orangensaftes.

Damit nicht genug; ab Dezember gibt es auch gesunde Milch und Milchzubereitungen von Coca-Cola in den USA. Fairlife heißt diese neue Sparte, in der optimierte Milch mit dem Label "fairlife purely nutritious milk" vertrieben wird, die der "normalen" Kuhmilch in Sachen Gesundheit weit voraus sein soll.

Sie enthält durch eine spezielle Filtertechnik (also nicht durch Zusätze) ca. 50% mehr Protein und ca. 30 % mehr Calcium bei gleichzeitig halb so viel Zucker wie in herkömmlicher Milch und ist zudem laktosefrei. Daneben gibt es noch den Protein-Shake "Core-Power", ebenfalls laktosefrei.

So viel Gesundheit hat allerdings auch einen Preis: die Coca-Cola Milch soll laut einem Bericht im "Business Insider" doppelt so viel kosten als herkömmliche Milch.

Malware durch USB-Aufladung von E-Zigarretten?

Viele E-Zigaretten können stromtechnisch per USB-Anschluss aufgeladen werden. Dies geschieht entweder über ein spezielles USB-Ladekabel oder auch durch den direkten  Anschluss der Zigarette in den USB-Port eines Computers. Das Magazin "The Guardian" berichtet in einem Artikel darüber, dass das Anschliessen einer solchen E-Zigarette an den Computer auch Malware übertragen kann.

Beim Kauf einer E-Zigarette sollte man auf Händler mit gutem Ruf Wert legen (im Artikel genannt: Aspire, KangerTech und Innokin) und dass sich die Ware in unbeschädigter Original-Verpackung befindet. (Hinweis der Redaktion: oder man bevorzugt gleich eine E-Zigarette, die sich über eine normale Steckdose aufladen lässt; ohne Zugang zum Computer)

Dave Goss vom Fachhandel der Vaporisatoren London, wird in dem Artikel zitiert: “Any electrical device that uses a USB charger could be targeted in this way, and just about every one of these electrical devices will come from China”. Deutsch: Jedes elektrische Gerät, das ein USB-Ladegerät benutzt könnte entsprechend ausgerichtet werden und so ziemlich jedes dieser elektrischen Geräte wird aus China kommen.

Vollständiger Artikel im Guardian (englisch): Now e-cigarettes can give you malware

Ab 13. Dezember 2014: Änderungen bei der Kennzeichnung von Lebensmitteln

Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein macht auf europaweite Änderungen bei der Kennzeichnung von Lebensmitteln ab dem 13. Dezember 2014 aufmerksam. Durch die Lebensmittelinformationsverordnung soll mehr Klarheit bei der Herkunft von Lebensmitteln, Nährwerten, Allergenen und Imitaten geschaffen werden. Allerdings, so die Verbraucherzentrale, besteht nach wie vor ein Verbesserungsbedarf.

Hier gibt es die wichtigsten Änderungen im Überblick: vz Schleswig-Holstein / Kennzeichnung von Lebensmitteln: Das ändert sich!

Rückruf: Alnatura 4-Korn-Getreidebrei

Alnatura ruft den "Alnatura 4-Korn-Getreidebrei", 250 g, mit Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 30.11.2015 zurück. Das MHD befindet sich auf dem Packungsboden. Auch der "dm-drogerie markt" ruft diesen Brei zurück.

Grund: In einer Probe dieses Breies wurden Spuren des Pflanzeninhaltsstoffes Tropanalkaloide (TA) nachgewiesen.

Quelle und weitere Details: dm und Alnatura

Dienstag, 25. November 2014

Wordpress-Blogger aufgepasst!

Hier ist eine Meldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) speziell für Wordpress-Blogger:  

Ältere Versionen der Blog-Software "Wordpress" sind von einer Sicherheitslücke betroffen, die es Angreifern ermöglicht, die auf Wordpress basierende Website zu übernehmen. Ein Sicherheitsupdate (Wordpress 4.0.1) ist verfügbar und sollte schnellstmöglich installiert werden. WordPress 4.0.1 Sicherheitsupdate

Finger weg von illegalen Feuerwerkskörpern!

Mit kleinen Krachern, lauten Böllern und bunten Silvesterraketen wird auch hierzulande traditionell das neue Jahr begrüßt. Allerdings sollten Silvesterfans einiges beachten, um den Jahreswechsel unbeschwert und sorgenfrei zu genießen. Der Zoll macht auf folgende gesetzliche Bestimmungen aufmerksam:

In Deutschland müssen alle im Handel erhältlichen Feuerwerkskörper offiziell zugelassen und mit einer entsprechenden Kennzeichnung (CE-Zeichen oder BAM-Zulassungszeichen) versehen sein. Fehlt diese Kennzeichnung oder ist sie gefälscht, ist die Einfuhr der Feuerwerkskörper verboten und strafbar!

Für die legale Einfuhr von Feuerwerkskörper gilt:

Achtung, Allergiker: eine Batch von Rein-Lecithin von Boma-Lecithin enthält Sojalecithin

Die Boma-Lecithin GmbH zieht eine Batchnummer von Rein-Lecithin zurück. Der Rückzug gilt für:

Rein-Lecithin / 200 Gramm
Batch 143501B
Mindestens haltbar bis Ende: 09/2015
EAN-Code: 5705380166197
Produktionsdatum: 03.2014

Grund: das betroffene Produkt enthält fehlerhaft Sojalecithin. Sojalecithin wird von den Behörden als Allergen angesehen und ist dementsprechend kennzeichnungspflichtig. Quelle und weitere Details: hier

Warum man Orangen nicht ganz so gründlich schälen sollte

Liebhaber von Orangen sind mit dem Schälen der beliebten Citrusfrucht oft sehr gründlich: erst wird die äußere dicke, orangene Schale entfernt, dann folgt in mühevoller Kleinstarbeit die "Abfisselei" der weißen, netzartigen Fäden darunter. Schließlich gehört das ja auch zur Schale, und die muss komplett weg - oder?

Nein - und die Verbraucherzentrale Bayern erklärt auch, warum es gar nicht so gut ist, bei diesen Fäden allzu gründlich vorzugehen: In der weißen Haut unter der Schale von Zitrusfrüchten befinden sich besonders viele Flavonoide. Und diese Stoffe zählen zu den sogenannten sekundären Pflanzenstoffen, die von der Pflanze zum Schutz vor Schädlingen und Krankheiten gebildet werden.

Montag, 24. November 2014

Bundesnetzagentur warnt vor Mahnungen der Europa Inkasso GmbH

Meldung von der Bundesnetzagentur:

Die Bundesnetzagentur bittet Verbraucher um Vorsicht bei derzeit versandten Mahnungen der Firma Europa Inkasso GmbH mit Sitz in Berlin.

Die Mahnungen beziehen sich auf Forderungen der Firmen Telecom Billing Ltd. und International Billing Services Ltd. für angebliche Mitgliedschaften in einem "Premium SMS Club" oder einem telefonischen Chat-Portal. Betroffenen Verbrauchern empfiehlt die Bundesnetzagentur derartige Mahnschreiben zu ignorieren.

Geschäfte mit Hobbyautoren

Wenn Hobbyautoren ein Buch schreiben, scheitert die Veröffentlichung des Manuskriptes überwiegend daran, dass die angeschriebenen Verlage das Werk ablehnen.

Neulinge haben es schwer in dieser Branche. Denn der Verlag muss finanziell erst in Vorleistung treten: die Veröffentlichungsrechte vom Autor abkaufen, Honorar für den Lektoren, Druck des Buches an sich, Vertreterkosten und eventuell auch noch anfallende Präsentationskosten. Das ist gerade bei Autoren, die noch keinen Bekanntheitsgrad erreicht haben, ein wirtschaftliches Risiko.

Allerdings gibt es Verlage, die nehmen auch Manuskripte von unbekannten Autoren an - wenn diese bereit sind, die anfallenden Kosten und damit auch das wirtschaftliche Risiko der Veröffentlichung zu übernehmen. Die Verbrauchersendung "Marktcheck" hat eine Hobbyautorin besucht, die ihre ganzen Ersparnisse an einen solchen Verlag geopfert hat - und bis heute ist das Buch noch nicht veröffentlicht:

Video: marktcheck auf YouTube

Linktipps für Autoren:

Wohnung richtig lüften gegen Schimmel – im Winter besonders wichtig

Richtiges Heizen und Lüften ist das beste Mittel gegen Schimmelbildung. Das Umweltbundesamt rät, auch im Winter die Wohnung morgens und abends für 10 Minuten quer zu lüften. Dazu alle Fenster öffnen, die Heizung runter drehen und auf Durchzug achten.

Quelle und weitere Tipps zum Thema: Umweltbundesamt / Schimmel

Bike Parts - ergotec: Aufruf zur Überprüfung

ergotec tauscht vorsorglich Ahead-Vorbauten der Modellreihe Crab/High Crab aus.

Grund: An den Ahead Vorbauten der Modellreihe Crab/High Crab könnte ein Mangel vorhanden sein, der zu einem Bruch im Bereich der Ausladung führen kann –so heißt es bei HUMPERT. Quelle und weitere Details: www.humpert.com

Samstag, 22. November 2014

Rückrufe: Skistöcke, Garagentorantrieb, Bezug von Wippen

  • Schellenberg ruft Garagentorantrieb DRIVE 550A wegen Verletzungsgefahr zurück. Details: hier
  • Skistöcke: Whippet (111536) und Carbon Whippet Ski Poles (111535) von Black Diamond Equipment Ltd. Details: hier 
  • Bezug von Geuther "Rocco" Wippen. Details: hier
Zudem ist auch wieder der neue Wochenreport von Rapex (Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz) erschienen. Dort finden Sie weitere Rückrufe / Warnungen: Report 46

Freitag, 21. November 2014

Phishing-Welle hält an

Hinweis vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI):

Nicht neu, aber dafür immer öfter: Phishing-Wellen mit gefälschten Rechnungen oder Mahnungen. Neben der Deutschen Telekom und der Firma Fiducia sind aktuell auch Phishing-Mails mit dem (gefälschten) Absender 1&1 unterwegs. http://blog.1und1.de

Wochenreport 48/2014

Neueste Verbraucherwarnungen und Meldungen:

  • Rückruf: Viva Vital Haferflocken kernig 500g (MHD: 23.09.2015). Details: hier
  • Aldi Süd: Rückruf Stremel-Lach. Details: hier
  • Rückruf: CERTA Rauchwarnmelder FMR 4030 als Einzelgerät sowie FMR 3057 als Vierer-Set. Details: hier
Neueste Öko-News und Tests:
Links zu weiteren Artikeln:  hier (ein wenig herunterscrollen) 

Donnerstag, 20. November 2014

Warum schmeckt gelblich gemaserter Knollensellerie besser?

In Handel von Obst und Gemüse wird bei den Lebensmittelketten vor allem auch auf das Aussehen gesetzt: möglichst perfekt und gleichmäßig gewachsen, ohne Flecken und Dellen. Dass durch solche "perfekten" Züchtungen leider oft auch der Geschmack und der Nährstoffgehalt der Nahrungsmittel darunter leiden, wird immer mehr Verbrauchern bewusst. Auf vielen Bio- oder Bauernmärkten finden gesundheitsbewusste Menschen auch Anbieter von "Ursorten" - dabei handelt es sich um Obst oder Gemüse, dass aufgrund der Optik und der Verwertbarkeit in Konserven immer weiter in den Hintergrund gezüchtet wurde.

Ein Beispiel: der Knollensellerie. In Supermärkten überwiegend schön gleichmäßig rund; mit weißem und makellosem Fruchtfleisch angeboten. Die Verbraucherzentrale Bayern erinnert daran, dass der ursprüngliche Knollensellerie bitter, in sich gelblich gemasert und höchst aromatisch ist. Durch die Züchtung erreichte man bitterfreie und "schneeweiße" Sorten. Die Züchtungen, die dem wilden Knollensellerie ähneln, sind kleiner und im Innern gelblich gemasert.

Gerade in dieser Farbe und Marmorierung sind gesunde, sehr schmackhafte ätherische Öle eingelagert. Alte Sorten von Knollensellerie werden besonders in dieser Jahreszeit auf Bauernmärkten und im Biohandel angeboten. Das Gemüse lässt sich auch gut lagern und einfrieren. Quelle: vz Bayern

Stauprognose für den 21. bis 23. November 2014

Wie der ADAC vorhersagt, wird der Verkehr am kommenden Wochenende auf den Autobahnen weitgehend ungehindert rollen. Laut dem Automobliclub ist der Reiseverkehr überschaubar - nur das Wetter könnte den Reisenden einen Strich durch die Rechnung machen. Denn Nebel, überfrierende Nässe und in höheren Lagen auch Schnee gehören ab jetzt zur Tagesordnung. Dazu kommen noch viele Baustellen an den Fernstraßen, die zu kleineren Behinderungen führen können.

Der ADAC listet die Strecken, wo man die meisten Baustellen finden kann:

Mittwoch, 19. November 2014

Private Altersvorsorge: Was lohnt sich für wen?

Lohnt sich eine private Rentenversicherung noch und wenn, dann für wen?  Was ist für die Generation "50 Plus" lukrativ? In diesem Video von der SWR-Sendung MARKTCHECK gibt einen Finanzexpertin über das Thema Auskunft:

Video: marktcheck auf YouTube

Hier auf der Homepage der Sendung ist dieses Thema mit weiteren Infos noch einmal zum Nachlesen veröffentlicht: marktcheck / private Altersvorsorge

Hilft ein heißes Hühnersüppchen bei Erkältung?

Für eine klassische Hühnersuppe nehme man Zwiebeln, Karotten, Sellerie, Lauch und Petersilie und natürlich kleine Stücke Huhn und Wasser. Dazu kommt nach Geschmack Salz und Pfeffer. Lecker und angeblich soll das Süppchen auch bei Erkältung helfen - doch hat dieses Hausmittel wirklich heilende Eigenschaften?

Die Verbraucherzentrale Bayern erklärt: Wenn das Huhn in der Suppe sanft gart, gibt das Fleisch den Eiweißstoff Cystein ab. Dieser Stoff ist als entzündungshemmend und schleimlösend bekannt. Das Salz in der Suppe wirkt als Elektrolyt und begünstigt die Flüssigkeitszufuhr, während der Pfeffer die Speichelproduktion anregt und dabe hilft, den Schleim zu verdünnen. Dazu kommt noch ein positiver psychologischer Effekt: das vorsorgliche Zubereiten und Servieren ist für viele Menschen Balsam für die Seele und kann den Heilungsprozess vorantreiben. Quelle: vz Bayern


Dienstag, 18. November 2014

Porto: Änderungen zum 01.01.2015

Die Deutsche Post wird nach eigenen Angaben einzelne Preise zum Jahreswechsel moderat anpassen.

So wird beispielsweise das Entgelt für den Standardbrief bis 20 Gramm im nationalen Versand von derzeit 0,60 € auf zukünftig 0,62 € erhöht, gleichzeitig das Entgelt für den Kompaktbrief bis 50 Gramm im nationalen Versand von derzeit 0,90 € auf zukünftig 0,85 € abgesenkt. Quelle und weitere Details: Deutsche Post / Porto Briefe und Postkarten

„Reifen A - Z“: Was sollte bei der Bereifung beachtet werden

Linktipp: was Autofahrer alles bei der Bereifung beachten sollten, hat der ADAC hier von A bis Z zusammengefasst: ADAC / Reifen A-Z

Steuern: a bisserl was geht allerweil!

Wir zahlen alle viel zu wenig Steuern. Sollte man meinen; denn in der Regierung denkt man sich fleißig neue Verordnungen aus. Der extra-3-Steuerexperte Heinz Strunk rechnet vor, was auf uns zukommt:

Video: extra 3 auf YouTube

Montag, 17. November 2014

Werbung auf Facebook: das soziale Netzwerk will mehr Informationen von deutschen Nutzern auswerten

Meldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI):

Neue Datenschutzregeln bei Facebook: Das soziale Netzwerk will mehr Informationen von deutschen Nutzern auswerten, um ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen. Dafür sollen Sie, die Nutzer, mehr Kontrolle über die Inhalte der Anzeigen bekommen. 

Linktipp mit weiteren Infos dazu: golem / Facebook will mehr Nutzerdaten für Werbung auswerten

Internet: kostenlose Anwendungen werden oft mit den Daten des Users bezahlt

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät: Der beste Datenschutz ist, seine Daten nicht überall zu hinterlassen und sich bewusst zu sein, dass man viele kostenlose Dienstleistungen heute mit seinen Daten bezahlt.

Auf der Internetseite von "Watch your Web" ist als Beispiel ein Diagramm veröffentlicht, in dem dargestellt wird, wie durch die Nutzung des Internets mit verschiedenen Anwendungen ein regelrechtes Persönlichkeitsprofil erstellt wird - und die gesammtelten  Daten dann an Unternehmen und andere Interessierte weitergeleitet werden. Jeder sollten sich daher bewusst sein: auch vermeintlich kostenlose Dienstleistungen im Web müssen irgendwie finanziert werden. In vielen Fällen eben mit den persönlichen Daten wie in dem Diagramm dargestellt: Dein Tag in Daten

Und hier geht es zur Startseite von "Watch your Web"; dort gibt es weitere interessante Informationen rund um die Sicherheit im Internet: http://www.watchyourweb.de/

Warum eine Obstschale besser ohne Bananen drapieren?

Ansprechend arrangierte Obstschalen mit Früchten wie z.B. Äpfel, Birnen, Bananen und Orangen machen regelrecht Appetit auf Gesundheit. Die Verbraucherzentrale Bayern erklärt dazu, dass solche Arrangements auch einen Nachteil haben: das Reifegas Ethylen. Dieses Gas geben einige Obstsorten beim Lagern in die Nachbarschaft ab. Liegen empfindliche Obstarten daneben, bewirkt das Gas einen schnelleren Reifungsprozess.

 Ethylen verströmt beispielsweise aus gereiftem Obst wie Äpfel, Birnen, Mangos und Kiwis. Besonders viel von dem Gas geben reife Bananen ab. Daher sollten sie möglichst getrennt gelagert werden. Auch eine wohlig-warme Zimmertemperatur und die Nähe zu Grünpflanzen  tragen dazu bei, dass Obst vorzeitig welkt, fault oder austrocknet.

Wer hingegen das Ethylen dazu nutzen will, um unreifes Obst wie Kiwis oder Mangos nachreifen zu lassen, kann in solchen Fällen beispielsweise die Früchte zusammen mit reifen Bananen lagern.
Quelle: vz Bayern

Samstag, 15. November 2014

Aldi Süd: Rückruf Stremel-Lachs

Aldi Süd ruft seine Kunden auf, das Produkt
  • Stremel-Lachs naturbelassen 
  • Stremel-Lachs Pfeffer 
der Marke ICEWIND des Herstellers „ICEWIND Produktions- und Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG“ in die Aldi Süd  Filialen zurückzurückzubringen. In einer Routineuntersuchung wurden Listerien nachgewiesen. Die betroffenen Produkte wurden ausschließlich in bestimmten Regionen verkauft. Mehr dazu hier: Aldi Süd / Rückruf Stremel-Lachs

Rückruf: CERTA Rauchwarnmelder FMR 4030 als Einzelgerät sowie FMR 3057 als Vierer-Set

Die Gutkes GmbH ruft freiwillig deutschlandweit bestimmte CERTA Rauchwarnmelder zurück, die mit der Produktbezeichnung FMR 4030 als Einzelgerät und FMR 3057 als Vierer-Packung erhältlich waren. Betroffen ist die Chargen-Nummer 1304A, die auf der Geräterückseite unter dem DataMatrix-Code vermerkt ist. Quelle mit weiteren Details: Gutkes / Rückruf

Freitag, 14. November 2014

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 45 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht (hier). Für Deutschland gibt es folgende Sicherheitswarnungen oder Rückrufe (Details folgen nach dem Anklicken):

Android-Trojaner erpresst mit Kinderpornografie

Warnung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI):

Bitte nicht installieren...

Erneut befindet sich ein Android-Trojaner im Umlauf, der Android-Nutzer mit kinderpornografischem Material zu erpressen versucht.

Bericht auf heise: Erpressung mit Kinderpornos: Exploit-Kit Angler verteilt Android-Trojaner

Wochenreport 47/2014

Neueste Verbraucherwarnungen und Meldungen:

  • Achtung, TaucherInnen: Aqua Lung ruft alle Gummigriffe der SureLockTM II Bleitaschen zurück. Details: hier
  • Betrifft nur USA und Kanada: McDonalds ruft “Hello Kitty®" Spielzeugpfeifen zurück. Details: hier

Neueste Öko-News und Tests:
Links zu weiteren Artikeln:  hier (ein wenig herunterscrollen) 
 

Donnerstag, 13. November 2014

Erstattung von rechtswidrig erhobene Bearbeitungsgebühren: Bank kündigt Geschäftsbeziehung

Aufgrund eines Urteils des BGH können Bankkunden unrechtmäßig erhobene Bearbeitungsentgelte bei Verbraucherdarlehen zurückverlangen. Wie die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg berichtet, reagieren die Banken unterschiedlich auf das Erstattungsverlangen der Kunden.

 Niels Nauhauser, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg äußerte verärgert: „Die dreisteste aller Reaktionen ist bislang die Kündigung der Geschäftsbeziehung, schließlich fordern die Kunden lediglich zu Unrecht verlangte Gelder zurück!“

Weitere Informationen dazu in dieser Meldung: Reaktionen auf Erstattungsverlangen


Wie sicher ist Ihr Messenger?

Meldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI):

Die amerikanische Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) hat sich 39 Messenger-Apps angeschaut. Auf der "secure messaging scorecard" können Sie auf einen Blick unter anderem erkennen, welche Apps Nachrichten verschlüsseln, ob die Anbieter Zugriff auf Nachrichten haben oder ob man die Identität seiner Kontakte verifizieren kann. Secure Messaging Scorecard

Stauprognose für den 14. bis 16. November 2014

Auf den Autobahnen wird an diesem Wochenende Ruhe eintreten; der Reiseverkehr wird sich laut ADAC stark in Grenzen halten. Allerdings könnten  auftretender Nebel, überfrierende Nässe und in höheren Lagen auch Schnee die Fahrt erschweren. Auch an Baustellen erwartet der Automobilclub keine größeren Behinderungen. Demnach wird derzeit noch an rund 300 Abschnitten der Fernstraßen gebaut. Der ADAC listet auf, auf welchen Strecken man die meisten Baustellen findet:

Mittwoch, 12. November 2014

BGH-Urteil zum "Schnäppchenpreis" bei einer eBay-Auktion

Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte bereits in der letzten Woche in einem Urteil entschieden, dass ein Schadensersatzanspruch für eine unberechtigt abgebrochene eBay-Auktion zugunsten des gewillten Käufers möglich ist (wir berichteten über den konkreten Fall hier)

Nun hat der BGH erneut in einer verfrüht abgebrochenen eBay-Aution entschieden, dass der gewillte Käufer bei einem unberechtigten Abbruch einer eBay-Auktion Anspruch auf Schadensersatz hat. Es ging in dem aktuellen Fall darum, dass eventuell ein grobes Missverhältnis zwischen dem Kaufpreis und dem Wert der Kaufsache besteht.

Geld auf dem Konto bald weniger sicher

Wundern Sie sich nicht, wenn Sie in der nächsten Zeit eventuell einen Brief von Ihrer Bank bekommen mit der Information, dass die Einlagensicherung des Instituts ab dem 01.01.2015 von 30% auf  20 % gesenkt wird.

Diese Änderung betrifft nicht die gesetzliche Einlagensicherung der Banken (die gesetzliche Einlagensicherung schützt Einlagen pro Institut bis zu einem Betrag von 100.000 € *) sondern den Einlagensicherungsfonds der deutschen Banken. Zahlreiche private Banken sind freiwilliges Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken (BdB), der einen höheren Schutzumfang bietet - und um den geht es hier in diesem Artikel.

*Gültig für deutsche Banken / Kreditinstitute mit Ausnahme der institutsichernden Einrichtungen; siehe auch wiki: EAEG / institutssichernde Einrichtungen

Um was es da jetzt genau geht: Einlagensicherungen sind dazu da, dass im Falle einer Insolvenz des Geldinsituts die Kunden mit ihrem Guthaben "abgesichert" sind; also dass sie ihr Geld auf dem Konto trotz Insolvenz bis zu einer bestimmten Höhe von der Bank ausbezahlt bekommen. Die Höhe der Sicherungsgrenze in Prozenten errechnet sich anhand der Höhe des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank. Die konkrete Höhe der Einlagensicherung in € kann also von Bank zu Bank unterschiedlich ausfallen

Beispiel: Liegt die freiwillige Sicherungsgrenze einer Bank bei 5 Mio. € sind alle Einlagen, die jeder einzelne Kunde bei dieser Bank hat, bis zu dieser Höhe geschützt. Mit anderen Worten: Auch wenn mehrere Kunden Einlagen in Höhe von jeweils 5 Mio. € bei derselben Bank haben, sind sie vollständig abgesichert. Die Sicherungsgrenze bildet die Höchstgrenze der Absicherung für die Einlagen jedes einzelnen Kunden einer Bank.

Da sagen sich jetzt sicherlich viele Leser: "5 Mio. € -  so viel habe ich sowieso nicht und werde wohl auch nie in diesem Leben auf ein so hohes Guthaben kommen".

Geplant sind allerdings weitere Senkungen:

Hohe Nitratbelastung im Trinkwasser

Kann man normales Leitungswasser wirklich immer noch bedenkenlos trinken? Denn unser Wasser enthält immer mehr Nitrat - und das kann in hoher Konzentration sogar Krebs auslösen. Die Hauptursache dafür ist eine starke Überdüngung der Böden durch die Landwirtschaft. Die SWR-Verbrauchersendung MARKTCHECH klärt in diesem Video auf:

Video: MARKTCHECK auf YouTube

Hier auf der Homepage der Sendung können Sie die Informationen aus dem Video noch einmal nachlesen (mit Links zu weiteren Informationsquellen): Marktcheck / Nitratbelastung Trinkwasser

Dienstag, 11. November 2014

ADAC zieht sich aus umkämpftem Fernbusmarkt zurück

Der ADAC zieht sich nach eigenen Angaben im November 2014 aus dem umkämpften Fernbusmarkt zurück. Im Zuge der „Reform für Vertrauen“ will sich der Automobilclub künftig vor allem auf seine Kernleistungen Hilfe, Rat und Schutz zum Wohle der Mitglieder konzentrieren. Der bisherige Partner Deutsche Post AG übernimmt die ADAC-Anteile an der gemeinsamen Betreibergesellschaft des ADAC Postbus, der DP Mobility GmbH.

Der ADAC erklärt dazu:

Nach Einschätzung des ADAC hat sich der liberalisierte Fernbusmarkt in den vergangenen Monaten zwar dynamisch, jedoch auch in zunehmendem Maße wettbewerbs- und preisintensiv entwickelt. Der Anspruch des ADAC Postbus, sich in diesem Segment dauerhaft als Qualitätsführer zu positionieren, wäre für den ADAC ohne unternehmerisches Risiko nicht erreichbar gewesen. Vor diesem Hintergrund haben sich die Gremien des Vereins nach erfolgreich realisierter Markterprobungsphase nun zum strategischen Ausstieg aus dem gemeinsamen Projekt entschieden.

Tickets für den ADAC Postbus können aber auch weiterhin online unter www.adac-postbus.de, in ADAC Geschäftsstellen sowie Filialen der Deutschen Post erworben werden. Quelle: ADAC

Mogelpackungen: Etiketten lügen wie gedruckt

Für die Verbraucherzentrale Hamburg ist ein Weichspüler-„Superkonzentrat" die Mogelpackung des Monats November. Denn die Angabe auf dem Etikett „+30 % mehr Wäschen“ bezieht sich laut Verbraucherzentrale tatsächlich nicht auf die Flasche, wie bei gesunden Menschenverstand zu erwarten wäre, sondern auf einen Liter, was viel kleiner auf dem Etikett steht und beim flüchtigen Lesen überhaupt nicht wahrgenommen wird.

Weitere Details dazu mit interessanten Infos zum Thema "Mogelpackungen": vz Hamburg / die Mogelpackungsliste

2,4 Milliarden Euro mehr für die Pflege

Wie das Bundesministerium Gesundheit berichtet, hat der Bundesrat am 7. November das Pflegestärkungsgesetz gebilligt. Das Gesetz tritt am 1. Januar 2015 in Kraft und soll die Leistungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen verbessern.

Das Bundesministerium für Gesundheit informiert:

Pflegebedürftige und pflegende Angehörige können sich kostenfrei bei der Pflegeberatung ihrer Pflegekasse bzw. Pflegeversicherung oder eines Pflegestützpunkts informieren, wie die Verbesserungen entsprechend der individuellen Situation optimal genutzt werden können.

Montag, 10. November 2014

Was hat es mit der Kerze in WhatsApp auf sich?

Wie Mimikama (ein Verein zur Aufklärung über Internetmissbrauch) auf seiner Internetseite berichtet, macht derzeit auf WhatsApp ein Kettenbrief die Runde. Die Empfänger werden darin aufgefordert, ihr Profilbild mit dem Foto einer "Kerze der Hoffnung" für 24 Stunden auszutauschen. Dadurch soll man seine Solidarität mit an Krebs erkrankten Menschen signalisieren.

Nachdem dieser Kettenbrief versendet wurde, wird nun auch eine Meldung (Abmahnung) versendet. Was es damit auf sich hat und was Mimikama den Betroffenen rät: Mimikama / Kerzenbild im WhatsApp-Profil

Der SCHUFA-Eintrag als Drohung

Was soll man als Kunde tun, wenn man einer Rechnung nachweislich widersprochen hat und das Unternehmen daraufhin mit einem SHUFA-Eintrag droht, falls nicht gezahlt wird? Ist man daher aus Angst vor einem SCHUFA-Eintrag quasi gezwungen, trotz Widerspruch zu zahlen?

Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein kennt solche Fälle und erklärt die Rechtslage dazu aus ihrer Sicht hier:  Der SCHUFA-Eintrag als Drohung

Entsorgung von Arzneimitteln

Das Umweltbundesamt empfiehlt, unverbrauchte Arzneimittel über Apotheken und Schadstoffsammelstellen zu entsorgen. Also bitte NICHT in den Ausguss oder in die Toilette damit!

Das Umweltbundesamt erklärt, warum eine Ensorgung über die empfohlenen Stellen wichtig ist:

Unsachgemäß über den Ausguss oder die Toilette entsorgte Medikamente gelangen unnötigerweise in die Umwelt, da Kläranlagen nicht alle im Abwasser enthaltenen Substanzen zurückhalten können. Das gereinigte Wasser kann noch Medikamentenreste enthalten, die mit dem Kläranlagenablauf in die Gewässer gelangen. Ein Beleg dafür sind die etwa 150 meist in niedriegen Konzentrationen nachweisbaren Wirkstoffe in deutschen Oberflächengewässern und rund 40 Wirkstoffe im Grundwasser.

Freitag, 7. November 2014

Schadensersatz für unberechtigt abgebrochene eBay-Auktion

Der 28. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm hat am 30.10.2014 entschieden, dass wenn ein Verkäufer seine eBay-Auktion grundlos abbricht, er demjenigen Schadensersatz schuldet, der mit seinem Höchstgebot nicht zum Zuge kommt.

Der konkrete Fall: Eine Gewerbetreibende stellte im September 2011 einen gebrauchten Gabelstapler mit einem Startpreis von 1 Euro in der Internetauktion des Anbieters eBay zum Verkauf ein. An der Autktion beteiligte sich ein Mann mit einem Maximalbetrag von 345 Euro. Die Frau veräußerte noch während der laufenden eBay-Auktion den Gabelstapler für 5.355 Euro anderweitig und brach die Auktion ab. Zu diesem Zeitpunkt war der Kläger mit einem Betrag von 301 Euro Höchstbietender. Der Mann verlangte dann wegen der Nichterfüllung des Kaufvertrages von der Frau Schadensersatz.

Das Schadensersatzbegehren war erfolgreich; der 28. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm hat dem Kläger 5.054 Euro zugesprochen. Urteil vom 30.10.2014 (28 U 199/13). Quelle mit weiteren Details: Pressestelle Oberlandesgericht Hamm / Schadensersatz für unberechtigt abgebrochene eBay-Auktion

Verbraucherzentrale: Gaspreisklausel von Vattenfall unwirksam

Die Verbraucherzentrale Hamburg meldet, dass die von Vattenfall in Gaslieferverträgen verwendete Preisänderungsklausel unwirksam ist. Dies habe das Landgericht Hamburg auf Klage der Verbraucherzentrale Hamburg festgestellt (Urteil vom 4. November 2014, Az.: 312 O 17/14). Die Verbraucherzentrale dazu: Gaskunden von Vattenfall, die einen Vertrag mit entsprechender Klausel haben, sind nicht verpflichtet, Preiserhöhungen zu zahlen.

Quelle mit weiteren, wichtigen Details: vz Hamburg / Vattenfall Gaspreisklausel unwirksam

Wochenreport 46/2014

Neueste Verbraucherwarnungen und Meldungen:

  • Geflügelpest: 31.000 Tiere werden getötet. Details: NDR 
  • Rückruf: ÖHLINS Lenkungsdämpferhalter. Details: hier
  • ZDF-Sendung WISO: Krebserregende Stoffe in Bio-Babytee. Details: hier
  • Warnung: Abzock-Anrufe. Details: hier
  • AustriAlpin: Erweiterung des aktuellen Rückrufs “Delta Karabiner”. Details: hier
  • Sicherheitsmassnahme: Schulthess Wäschetrockner Spirit TC 4160 eco. Details: hier
Neueste Öko-News und Tests:
Links zu weiteren Artikeln:  hier (ein wenig herunterscrollen) 

Donnerstag, 6. November 2014

Überfall am Geldautomat: Neue Tricks der Täter

Eine Bankkundin geht am Sonntag mit ihrer Karte zu einem Geldautomaten. Sie steckt die Karte hinein, gibt die PIN-Nummer ein - und plötzlich wird sie von Trickbetrügern am Automaten  angerempelt und angeschrien. Sie schafft es gerade noch, auf "Abbruch" zu drücken und mit der Karte zu entkommen.

Zu spät: während des Gerangels war sie bereits per PIN eingeloggt und einer der Täter drückte dabei blitzschnell auf dem Monitor auf Auszahlung "1000 €". Dazu kommt dann noch der rechtliche Ärger: keiner fühlt sich hinterher zuständig - weder die Versicherung noch die Bank. Hier ist das Video von der SWR-Verbrauchersendung MARKTCHECK über diesen neuen Trick:

Video: MARKTCHECK auf YouTube

Hier auf der Homepage von MARKTCHECK finden Sie mehr über miese Tricks und Maschen am Geldautomaten (mit Sicherheitshinweisen): Überfall am Geldautomat- Neue Tricks der Täter


DNS manipuliert? Online-Check zeigt Ihnen Ihre DNS-Server

Für diejenigen, die sich jetzt wundern: mit dieser DNS ist hier nicht das biologische Erbgut von Lebewesen (Desoxyribonukleinsäure = DNS) gemeint. Hier ist die Rede von den DNS-Einstellungen von Ihrem Internetanschluss. Die können von Cyberkriminellen nämlich  geändert werden, ohne dass Sie es mitbekommen.

Was solche Veränderungen für den ahnungslosen User bedeuten können und wie Sie durch einen Test herausfinden können, ob bei Ihnen entsprechende Manipulationen bereit erfolgt sind erfahren Sie hier bei "botfrei": DNS manipuliert? Online-Check zeigt Ihnen Ihre DNS-Server

Stauprognose für den 7. bis 9. November 2014

Der ADAC erwartet für das kommende Wochenende weitgehend ruhiges Verkehrsaufkommen auf den Fernstraßen. Zwar sei der Reiseverkehr noch nicht ganz abgeflaut (in Bremen und Niedersachsen enden jetzt erst die Herbstferien) aber größere Störungen sind nicht zu erwarten. Die Anzahl der Baustellen nimmt auch stetig ab; die meiseten davon findet man laut dem Automobilclub auf folgenden Strecken:

Mittwoch, 5. November 2014

Steuerrecht: Änderung bei Selbstanzeigen

Die Bundesregierung plant, die Regelungen zur strafbefreienden Selbstanzeige im Steuerrecht  erheblich enger zu fassen als bisher. Demnach soll die Grenze, bis zu der eine Steuerhinterziehung ohne Zahlung eines zusätzlichen Geldbetrages bei Selbstanzeige straffrei bleibt, von 50.000 auf 25.000 Euro gesenkt werden. Der zu zahlende Geldbetrag soll abhängig vom Hinterziehungsvolumen gestaffelt werden.

Im Entwurf (PDF, 299 KB: 18/3018) heißt es außerdem: Hervorzuheben ist auch die vorgesehene generelle Ausdehnung des Berichtigungszeitraums auf zehn Jahre für eine wirksame Selbstanzeige. Bisher besteht diese Verpflichtung nur in Fällen einer besonders schweren Steuerhinterziehung.

Dieses Gesetz tritt laut Entwurf am 01. Januar 2015 in Kraft.

Quelle: Deutscher Bundestag und der dazugehörige Gesetzentwurf (PDF, 299 KB: 18/3018)

Wohnungseinbrüche: KfW fördert den Einbau einbruchhemmender Produkte

Leider steigt in Deutschland bekanntlich die Zahl der Wohnungseinbrücke. Hier gibt es zur Anschauung den Vergleich vom Zeitraum 2012 zu 2013 und weiter Infos darüber (zum Vergrößern die Infografik bitte anklicken)

                                                   Quelle: Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes.

Die Polizeiliche Kriminalprävention meldet dazu, dass 2013  die Polizeiliche Kriminalstatistik einen vergleichsweise hohen Anstieg der Zahlen beim Wohnungseinbruchsdiebstahl verzeichnet. Waren es im Jahr 2012 noch 144.117 Fälle, wurden 2013 insgesamt 149.500 Fälle einschließlich der Einbruchsversuche erfasst.

Dienstag, 4. November 2014

ZDF-Sendung WISO: Krebserregende Stoffe in Bio-Babytee

Wie das Wirtschafts- und Verbrauchermagazin "WISO" (ZDF) berichtet, konnten bei einem Test in vier von insgesamt 19 Kräuter-Babytees sogenannte Pyrrolizidinalkaloide (PAs)* nachgewiesen werden – teilweise in sehr hohen Mengen. Quelle und weitere Details zum Test: WISO

*Wie das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) mitteilt, können Pyrrolizidinalkaloide den Organismus schädigen und bei langer und hoher Dosierung Lebertumore verursachen. Mehr dazu hier: BfR / Fragen und Antworten zu Pyrrolizidinalkaloiden in Lebensmitteln

Internet: Goldene Regeln für Kinder von 11 bis 13 Jahren

Die Initiative "SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht" ist ein Elternratgeber zur Mediennutzung, der Erziehende dabei unterstützt, ihre Kinder im Umgang mit Medien zu stärken. Partner der Iniative sind u.a. das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF.

Tipp für Eltern und Erzieher: die Initiative hat 10 goldene Regeln für den kindgerechten Umgang mit sozialen Netzwerken für Kinder im Alter von 11 bis 13 Jahren  veröffentlicht: Die zehn Goldene Regeln

Zusätzlich in diesem Zusammenhang empfohlen: auf der Webseite http://www.mimikama.at/ können sich Interessierte darüber informieren, was gerade aktuell an Internetbetrügereien (vor allem auch auf Facebook) kursiert.

Ehescheidungskosten nach wie vor steuerlich absetzbar

Wie das Finanzgericht Rheinland-Pfalz in einer Pressemitteilung am 31.10.2014 bekannt gab, hat es mit dem Urteil vom 16. Oktober 2014 (4 K 1976/14) als erstes Finanzgericht über die Frage entschieden, ob Scheidungskosten nach der ab 2013 geltenden Neuregelung des § 33 Abs. 2 Satz 4 EStG (Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetz) als außergewöhnliche Belastung steuermindernd berücksichtigt werden können.

Quelle und ganze Pressemitteilung mit den Details: Ehescheidungskosten nach wie vor steuerlich absetzbar

Montag, 3. November 2014

Warnung: Abzock-Anrufe

Warnung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI):

Aktuell kommt es wieder vermehrt zu Anrufen von angeblichen Microsofttechnikern. Die Anrufer sprechen fast nur englisch und rufen unter einer gefälschte Nummer, beginnend mit 001... (Ländervorwahl USA) an.

Die Anrufer erwecken durch die Nennung technischer Daten den Eindruck, dass Sie als Nutzer "Probleme" mit Ihrem Windows-Rechner haben. Sie bieten Ihnen Hilfe an und erbitten durch den Einsatz einer Software Fernzugriff auf Ihren Computer.

Bitte gehen Sie darauf auf keinen Fall ein!

Durch den Zugriff können Ihnen beispielsweise Daten geklaut oder Ihre Festplatte gegen Ihren Willen verschlüsselt werden. Zudem werden Ihnen nutzlose und teure pseudo-Dienstleistungen verkauft.

Die Anrufer können sehr beharrlich sein und rufen oft mehrfach an. Legen Sie am besten direkt auf.

Störfaktor im Herbst: Laub saugen und verbrennen

Laubsauger und -bläser gehen nicht nur lärmempfindlichen Menschen gehörig auf die Nerven denn die Geräte können zwischen 80 und 100 Dezibel erreichen. Laut Umweltbundesamt sind sie damit ungefähr so laut wie eine Kreissäge oder ein Presslufthammer. Dies kann durchaus auch krank machen; daher dürfen Laubbläser in Wohngebieten wochentags nur zwischen 9 und 13 Uhr und zwischen 15 und 17 Uhr, an Wochenenden jedoch gar nicht benutzt werden.

Zudem können Geräte mit Häckselfunktion kleine Gartentiere oder Insekten schädigen. Gefährdet sind u.a. Frösche, Igel, Spinnen, Käfer oder Regenwürmer. Als Alternative gibt es  Besen, Laubrechen oder Harke. Sie verbrauchen kein Benzin und tragen zur Gesundheit bei. Nicht nur weil sie weniger Geräusche verursachen, sondern auch weil sie für mehr Bewegung sorgen, so das Umweltbundesamt.

Ein Wettbewerb für rauchfreie Klassen

„Be Smart - Don’t Start“ ist ein Programm zur Prävention des Rauchens in der Schule. Das Programm wird von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), der Deutschen Krebshilfe e.V., der AOK, der Deutschen Herzstiftung e.V., der Deutschen Lungenstiftung sowie von weiteren öffentlichen und privaten Institutionen gefördert.

Durchgeführt wird der Wettbewerb vom Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel. Ansprechpartner in den einzelnen Bundesländern betreuen den Wettbewerb vor Ort und stehen den beteiligten Klassen zur Seite.

Sonntag, 2. November 2014

Katastrophen-Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat einen kostenlosen Katastrophen-Ratgeber zum Donwload zur Verfügung gestellt.

Im "Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen" wird erklärt, wie Sie sich auf Notfälle vorbereiten können und wie Sie sich in einer Notsituation richtig verhalten. Es geht u.a. um die Themen Hochwasser, Feuer, Stomausfall, Gefahrstofffreisetzung. Hier können Sie sich die Broschüre herunterladen (PDF 4,8 MB): Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen

AustriAlpin: Erweiterung des aktuellen Rückrufs “Delta Karabiner”

Das Unternehmen AustriAlpin erweitert den Rückruf bezüglich der DELTA Karabiner und fordert Nutzer dazu auf, den Gebrauch aller Delta Karabiner umgehend einzustellen. Quelle und weitere Details: AustriAlpin

Sicherheitsmassnahme: Schulthess Wäschetrockner Spirit TC 4160 eco

Das Unternehmen Schulthess Maschinen AG bittet die Besitzer von Wäschetrocknern Spirit TC 4160 eco darum, den folgenden Sicherheitshinweis zu befolgen (es besteht laut Unternehmen eine sehr seltene, dennoch potenzielle Brandgefahr): Wäschetrockner Sicherheitsmassnahme

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