Freitag, 7. September 2018

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 36/2018 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht (engl.): hier

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 6. September 2018

Google Chrome und Google Android: mehrere Schwachstellen

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat Warnmeldungen und Sicherheitslösungen für folgende Google-Anwendungen veröffentlicht (Details folgen nach dem jeweiligen Anklicken):

Lenovo Computer: Schwachstelle ermöglicht Offenlegung von Informationen

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Es existiert eine Schwachstelle in Lenovo Computern mit Intel Prozessoren und Intel Optane Speichermodulen bezüglich der Festplattenverschlüsselung. Wenn die Optane Speichermodule konfiguriert werden, bevor die Festplattenverschlüsselung aktiviert wird, bleiben Teile des Speichers unverschlüsselt. Ein Angreifer mit physikalischem Zugriff auf das betroffene Speichermedium kann so Informationen offenlegen.

Potenziell betroffen sind Systeme mit Intel® Optane ™ -Speichermodul und aktiviertem Microsoft * BitLocker, basierend auf:

•       7th Gen Intel® Core™ Desktop Processors
•       8th Gen Intel® Core™ Desktop Processors
•       8th Gen Intel® Core™ Mobile Processors
•       Intel® Core™ X-Series Processors
•       Intel® Xeon® E Processors

Betroffene Konfigurationen: Intel® Optane™ Memory + Whole Disk Encryption

Empfehlung: Nutzer sollten gemäß der von den Herstellern bereitgestellten Informationen vorgehen, um die Schwachstelle zu schließen.  |  Quellen:

Ausweiskopien zum Identitätsnachweis im Internet sind zulässig

Die Verbraucherzentrale Bayern macht darauf aufmerksam, dass Ausweiskopien zum Identitätsnachweis im Internet zulässig sind.

Denn immer häufiger werden Internetnutzer aufgefordert, ihre Ausweisdaten zu Identifikationszwecken anzugeben, etwa auf Immobilienportalen oder bei der Eröffnung eines Kontos. Dies geschieht meist als Kopie oder per Videoübertragung.

Seit einer Gesetzesänderung im Sommer 2017 ist diese Form des Identitätsnachweises bei Online-Anbietern grundsätzlich erlaubt. Der Verbraucher muss dem Speichern seiner Ausweis- oder Passdaten allerdings zustimmen.

Die Verbraucherzentrale Bayern empfiehlt: Ausweisdaten, die nicht zur Identifizierung benötigt werden, sollten Verbraucher auf der Kopie schwärzen. Das Bild und der Name des Ausweisinhabers, das Gültigkeitsdatum des Ausweises und die ausstellende Behörde sollten ausreichen.

Ebenfalls wichtig für Verbraucher: Die Portale dürfen die Ausweisdaten nicht an Dritte weitergeben, selbst dann nicht, wenn der Ausweisinhaber zustimmt. Die Portale sind darüber hinaus an die Bestimmungen der Datenschutzgrundverordnung und des Bundesdatenschutzgesetzes gebunden.

Kopien des Ausweises zur Feststellung ihrer Identität sollten Verbraucher nur äußerst sparsam einsetzen und nur seriösen Portalen anvertrauen. Es mehren sich Berichte über kriminelle Machenschaften im Internet mit gestohlenen Ausweisdaten (siehe unter anderem hier).  
Quelle: vz Bayern

Stauprognose für 7. bis 9. September

Wie der ADAC in seiner aktuellen Stauprognose vorhersagt, herrscht an diesem Wochenende vor allem auf den süddeutschen Autobahnen in Fahrtrichtung Norden Hochbetrieb.

In den letzten beiden Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern enden die Sommerferien; ansonsten sind lange Staus nicht zu erwarten.

Der Automobilclub rät: Wer bei schönem Wetter in die Berge will, muss Verzögerungen einkalkulieren. Rund um die Ballungszentren und an Baustellen kann es am Freitagnachmittag mitunter ebenfalls etwas dauern.

Das sind demnach die besonders belasteten Strecken:

Dienstag, 4. September 2018

Geringere Kosten für private Krankenversicherung durch Zusatztarif?

Die Patientenberatung der Verbraucherzentrale Hamburg rät vom Abschluss eines gesonderten Tarifbausteins zur Beitragsentlastung im Alter ab, denn die Beiträge bleiben trotz Zusatzvereinbarung oft sehr hoch und das angesparte Geld kann zudem verloren gehen.

Hintergrund: Mit einem Beitragsentlastungstarif können privat versicherte Verbraucher für hohe Krankenversicherungsbeiträge im Alter vorsorgen. Durch Zusatzzahlungen in den Jahren mit besserem Einkommen sollen die Beitragserhöhungen im Alter weniger hoch ausfallen.

Charlotte Henkel von der Verbraucherzentrale Hamburg meint dazu:

Montag, 3. September 2018

Safer-Sex-Check der BZgA informiert über den Schutz vor HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen

Anlässlich des Welttages der sexuellen Gesundheit am 04. September 2018 bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit dem Safer-Sex-Check auf ihrem Kampagnenportal www.liebesleben.de eine neue, individuelle Informationsmöglichkeit zum Schutz vor HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI) an

(Direktlink: https://www.liebesleben.de/fuer-alle/safer-sex-und-schutz/safer-sex-check - Der Safer-Sex-Check respektiert laut BZgA die Anonymität der Nutzer und erfüllt alle Anforderungen des Datenschutzes.)

Denn neben Kondomen, die nach wie vor zuverlässig vor HIV schützen und das Risiko einer Ansteckung mit anderen STI stark senken, gibt es weitere Maßnahmen in Sachen Safer Sex, die je nach Alter und Lebenssituation wichtig für den Erhalt der sexuellen Gesundheit sind.

Gefahr der erfassten Schadprogramme (Malware) hat zugenommen

Linktipps vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Für Smartphones, Laptops und Co. sind Schadprogramme wie unerwünschte Parasiten. Meist infizieren sie die Geräte, ohne dass der Besitzer oder die Besitzerin es bemerkt. Die Entwickler hinter diesen schädlichen Programmen verfolgen damit kriminelle Ziele und möchten vor allem Daten oder Geld stehlen.

Wie stark die Gefahr der erfassten Schadprogramm zugenommen hat, zeigt auch die Statistik des AV-TEST Instituts zu registrierter Malware: https://www.av-test.org/de/statistiken/malware/.

Da die Programme natürlich nicht entdeckt werden möchten, ist die Dunkelziffer jedoch unklar. 

Dabei hat die Geschichte des ersten Cyber-Wurms 1988 einen ganz anderen Hintergrund: BSI für Bürger: Schadprogramme - eine allgegenwärtige Gefahr

Samstag, 1. September 2018

Fahrradpass als kostenlose App für unterwegs

Tipp von der Polizelichen Kriminalprävention:

Wer im Besitz eines Android-Smartphones oder iPhones ist, kann sich die kostenlose FAHRRADPASS-App der Polizei auf sein Mobiltelefon laden. Sämtliche für die Identifizierung wichtigen Fahrrad-Daten können mit der App problemlos gespeichert werden und das für mehrere Fahrräder.

Wird das Fahrrad gestohlen, können die Daten für Polizei und Versicherung ausgedruckt oder bequem per Mail verschickt werden.

Die kostenlose FAHRRADPASS-App kann im Google Play Store bzw. im App Store heruntergeladen werden. Weitere Informationen: Fahrradpass-App

Und hier gibt es noch ein Faltblatt mit weiteren Tipps, wie Fahrradbesitzer ihren Drahtesel vor Dieben schützen können, sowie einen polizeilichen Fahrradpass zum Ausdrucken: „Guter Rat ist nicht teuer. Und der Verlust Ihres Rades?

Neues Vergütungssystem für ärztliche Leistungen in der ambulanten Versorgung

Am 22.08.2018 trat im Bundesgesundheitsministerium zum ersten Mal die Wissenschaftliche Kommission für ein modernes Vergütungssystem (KOMV) zusammen, die Vorschläge für ein neues Vergütungssystem für Ärzte erarbeiten soll.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erklärte dazu, dass sowohl die ambulante Honorarordnung in der gesetzlichen Krankenversicherung als auch die Gebührenordnung der privaten Krankenversicherung (GOÄ) reformiert werden müssen.

Dabei gelte: Die Vergütung ärztlicher Leistungen in der ambulanten Versorgung muss sich am Stand des medizinischen Fortschritts und am Versorgungsbedarf der Bevölkerung orientieren. 13 unabhängige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollen Ende 2019 einen Bericht dazu vorlegen.  |  Quelle: Bundesministerium der Gesundheit

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