Donnerstag, 9. September 2021

Stromverbrauch richtig einschätzen

Heutzutage entfällt ca. 28 Prozent des Stromverbrauches der Privathaushalte auf den Bereich Informationstechnik inklusive TV und Audio, 14 Prozent auf den Bereich Waschen und Trocknen,
11 Prozent auf Kühlen und Gefrieren. 

Da dies Durchschnittswerte sind, stellt sich die Frage, wieviel man eigentlich persönlich an Strom verbraucht und wie man evtl. - nicht zuletzt auch wegen der steigenden Kosten - etwas einsparen kann.

Natürlich spielen beim Stromverbrauch auch die Wohnverhältnisse eine Rolle; ob man in einem Einfamilienhaus oder in einer Wohnung eines größeren Mehrfamilienhauses lebt, als Single oder mit weiteren Personen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist u.a. die Frage, ob das Brauchwasser (bspw. zur Körperhygiene) elektrisch oder zusammen mit der Zentralheizung erwärmt wird.

Die Verbraucherzentrale Saarland hat daher einen Stromspiegel für das Jahr 2021 mit Tabelle online gestellt, die Auskunft darüber gibt, unter welchen Wohnverhältnissen ein konkreter Stromverbrauch als hoch oder als gering eingeschätzt werden kann: (PDF, 481 KB): Stromspiegel 2021 

Und auf der Seite ➝ www.stromspiegel.de (gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit) gibt es weitere Infos & Stromspar-Tipps sowie einen Rechner, in dem man zum Vergleich seine eigenen Verbrauchsdaten eingeben kann.

Mittwoch, 8. September 2021

Rückhaltesysteme Gurt & Airbag: ADAC testet mit Dummys auch außerhalb Norm

Nach Angaben des ADAC kamen im Jahr 2019 in Deutschland bei Verkehrsunfällen mehr als 3.000 Menschen ums Leben, 1984 waren es noch 12.000. Einen wesentlichen Anteil an dieser positiven Entwicklung haben Rückhaltesysteme wie Gurt und Airbag.

Dennoch stehen die Entwicklungsziele dieser Systeme häufig in der Kritik, weil der Standard-Dummy lediglich einen 77 kg schweren Mann repräsentiert. Unklar war bislang, wie gut die Rückhaltesysteme auf Menschen außerhalb von durchschnittlichen Normen wirken.

Der ADAC wollte herausfinden, ob solche Syteme bei allen Menschen gleich gut funktionieren können und hat hierfür erstmals vergleichbare Crashtests mit Dummys unterschiedlicher Größe und Gewicht durchgeführt.

Auch ein Dummy mit Eigenschaften einer 70-jährigen Person ist dabei, weil diese Personengruppe durch z.B. weniger Knochendichte beim Crash ein erhöhtes Verletzungsrisiko haben. Dies kam beim Test heraus:  ➝  ADAC / Schützen Gurte und Airbags wirklich alle Insassen?

Dienstag, 7. September 2021

Tipps und Infos: Möglichst sicher im Internet unterwegs

Nicht nur bedingt durch die Corona-Pandemie sind Aktivitäten im Internet zu einem festen Bestandteil vieler Menschen im privaten als auch geschäftlichen Alltag geworden.

Home-Shopping, Home-Office, Gaming, sowie die Teilnahme und Kommunikation auf Social-Media Plattformen boomen mittlerweile. Da sollte vor allem auch die Sicherheit bei der Nutzung solcher Angebote nicht außer acht gelassen werden.

Viele Abzock-Maschen und teure Fallen können umgangen werden, wenn man als User weiß, wie solche Tricks funktionieren und was man dagegen tun kann.

Deshalb hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) seinen Fokus auf einer Kampagnen-Webseite mit Sicherheits-Tipps und -Infos zum Thema veröffentlicht:              

                                                                ➝  www.einfachaBSIchern.de

Montag, 6. September 2021

Musterbriefe gegen Abo-Fallen, untergeschobene Verträge, angeblich illegaler Downloads etc.

Im Internet einkaufen, streamen, chatten und Apps ausprobieren - solche Aktivitäten im Internet gehören für die meisten Menschen inzwischen zum täglichen Leben. 

Allerdings kann man dabei auch auf unseriöse Machenschaften stoßen; dazu gehören Abo-Fallen und andere untergeschobene Verträge, Abmahnungen wegen angeblich illegaler Downloads, Identitätsdiebstahl etc.

Daher hat der Bundesverband der Verbraucherzentralen auf seiner Homepage verschiedene Musterbriefe zur Gegenwehr veröffentlicht: ➝  Musterbriefe zum Thema Digitale Welt

Samstag, 4. September 2021

Körpereigenes Vitamin D - wieviel Sonne ist nötig?

Beim Menschen wird durch UV-Strahlung die körpereigene Vitamin-D-Bildung angeregt. Doch wie lange und wie oft muss man sich "sonnen", um ausreichend Vitamin-D selbst zu bilden?

Laut dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) reicht es für einen gesunden Menschen aus, wenn er Gesicht, Hände und Arme unbedeckt und ohne Sonnenschutz zwei- bis dreimal pro Woche "kurz" der Sonne aussetzt. Mit "kurz" ist die Hälfte der Zeit gemeint, in der man ohne Schutz einen Sonnenbrand bekommen würde. 

Diese Zeit variiert je nach Hauttyp. Demnach bedeutet dies für einen Menschen mit heller Haut, die fast immer einen schmerzhaften Sonnenbrand bekommen und kaum bräunen (Hauttyp II) bei einem UV-Index  von 7 rein theoretisch circa 12 Minuten. Diese Zeitangabe beruht nur auf Durchschnittswerten und kann daher für jeden Einzelnen etwas länger oder kürzer sein. 

Das BfS weist zudem darauf hin, dass laut den Kinderärzten Säuglinge und Kleinkinder bis zum zweiten erlebten Frühsommer Vitamin-D-Präparate erhalten sollten. Das sei deswegen wichtig, weil insbesondere Säuglinge grundsätzlich nicht der direkten Sonne ausgesetzt werden sollen.

Weitere Infos zum Thema ➝  BfS / Konsentierte Empfehlung zu UV-Strahlung und Vitamin D

Freitag, 3. September 2021

Wochenreport 35/2021

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückrufe:
    - SCHANI  Ginger Powder - Ingwer, gemahlen
    - MDH  Peacock Kasoori Methi Bockshornkleeblätter.
    Details: hier
  • Achtung, Gluten-Allergiker / Rückruf: Made with luve Schokoladeneis
    Details: hier
  • Rückrufe via Decathlon: Atemregler-Set, Tauchkonsole sowie Tauchmanometer;
    alle von der Marke SUBEA
    Details: hier
  • Rückruf via Fressnapf: Hunde-Leinen, Marke "MORE for by Hunter"
    Details: hier
  • Serviceprogramm für das iPhone 12 und iPhone 12 Pro bei Kein-Ton-Problemen
    Details: hier
  • Rückruf: getrocknete Feigen "CILOGLU ASURELIK INCIR"
    Details: hier
  • Rückruf: Tölzer Kasladen "Torta di Noce", MHD: 11.09.2021
    Details: hier
  • Rückruf via Decathlon: 5 Nahrungsergänzungsmittel der Marke APTONIA
    Details: hier
  • Rückruf via Rossmann: WellMix Balance Shake "Berry Star"
    Details: hier
  • Verzehrwarnung: Forellenfilets ohne Haut, wacholdergeräuchert, aufgetaut, Marke "ja!"
    Details: hier
  • Rückruf via Woolworth: Armbanduhr (Kaufpreis 5,99 €)
    Details: hier

Produktwarnungen und Rückrufe bezüglich Mund- und Nasenschutz: In der laufend aktualisierten Datenbank von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gibt es eine Auflistung von Schutzmasken, vor denen gewarnt wird oder/und die zurückgerufen werden (etwas weiter unten auf der Seite):

                        ➝ Gefährliche Produkte in Deutschland / Schutzmasken

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 35/2021 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier 

(Links kann man unter "Notifying Country" ein jeweiliges Land auswählen und dann darunter auf das blaue Feld mit "Search" klicken; so erhält man nur die Berichte für das ausgewählte Land heraus-gefiltert und angezeigt.)

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 2. September 2021

Achtung, Gluten-Allergiker / Rückruf: Made with luve Schokoladeneis

Wegen Nachweis von Spuren des Allergens Gluten im Produkt ruft die Prolupin GmbH zurück:

Foto: Prolupin GmbH

 

  • Made with luve Schokoladeneis
    Charge L28101 (auf dem Deckel), MHD: 12/2022
Menschen ohne Gluten-Allergie / Unverträglichkeit können das Produkt ohne Bedenken verzehren. Allergiker oder Personen mit einer Unverträglichkeit gegenüber Gluten sollten das o.g. Schokoladeneis in der Einkaufsstätte zurückgeben; der Kaufpreis wird auch ohne Kassenbon erstattet. Quelle: Prolupin GmbH

Straßenverkehr: Rasen in Österreich wird teurer

Der ADAC macht darauf aufmerksam, dass zum 1. September 2021 in Österreich ein Maßnahmenpaket gegen Raser in Kraft getreten ist. Österreichischen Autofahrern kann damit schneller und deutlich länger der Führerschein entzogen werden und die Bußgelder werden teurer. 

Auch deutsche Raser können von den deutlichen angestiegenen Strafen bei starken Geschwindig-keitsüberschreitungen betroffen sein. Denn österreichische Bußgelder können ab 25 € auch in Deutschland vollstreckt werden.

 Der ADAC erklärt: 

"Wer mit als 30 km/h (sowohl innerorts als auch außerorts) unterwegs ist, muss künftig mit 150 bis 5.000 Euro Bußgeld rechnen (anstatt wie bisher 70 bis 2.180 Euro). Noch teurer wird es bei mehr als 40 km/h innerorts und mehr als 50 km/h außerorts, dann beträgt der Strafrahmen ab September 300 bis 5.000 Euro (anstatt wie bisher 150 bis 2.180 Euro). 

Anders als in Deutschland liegt die Höhe der Geldstrafe grundsätzlich im Ermessen der Behörde, da es in Österreich keinen einheitlichen Bußgeldkatalog gibt. Nicht bezahlte Bußgelder können nicht nur in Österreich, sondern auch in Deutschland vollstreckt werden. Mit Österreich gibt es ein gesondertes Abkommen, wonach Bußgelder ab einem Betrag von 25 Euro vollstreckt werden."

Mittwoch, 1. September 2021

Kostenloses BZgA-Kartenspiel „Bewegungsspaß für zwischendurch“

Da Bewegung bekanntlich gesund ist und das Wohlbefinden fördert, hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ein kostenloses, intergeneratives Kartenspiel zum Bestellen veröffentlicht. 

Es kann überall hin mitgenommen und gespielt werden – beim Spaziergang im Park, auf dem Spielplatz oder dem heimischen Balkon.

Das Kartenspiel enthält 32 Bewegungskarten mit je vier Übungen aus den Kategorien Bewegungsspiele – Entspannung und Achtsamkeit – Rücken und Bauch – Kopf und Nacken – Beine und Füße – Arme und Schultern – Koordination und Balance – Dehnung. 

Eine ausführliche Anleitung ermöglicht es allen Altersgruppen zwischen 6 und 99 Jahren mitzuspielen. Das Kartenspiel kann von 2 - 4 Personen als Quartett, Memory oder durch Ziehen von Karten gespielt werden.

Hier geht es zur kostenlosen Bestellung:

             ➝  Bewegungsspaß für Zwischendurch. Kartenspiel mit 32 Übungen für jedes Alter 

Mehr von der BZgA zum Thema:

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