Freitag, 27. Februar 2026

Wochenreport 09/2026

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf via Lidl: Vemondo Soja Classic, ohne Zuckerzusatz, 500 g
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  • Rückruf: Néonail UV-LED-Lampe 12W mit externem Netzteil
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  • Rückruf: JIADUN Baby-Trage / Baby Carrier
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  • Rückruf via Otto.de: ETA elektrischer Haarschneider TED
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  • Rückruf: Acer E-Scooter, Modell AES015
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  • Rückruf via the cotton cloud: Trinklern-Becher aus Silikon
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  • Rückruf via go asia-Filialen: Essstäbchen, diverse Figuren
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  • Rückruf: Verschiedene Ökoland Brühen in Gläsern mit Schraubverschluss
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  • Rückruf verschiedene Gorgonzola:
    - K-Favourites Gorgonzola pikant und mild, 200 g
    - Mondo Italiano Gorgonzola Piccante und Dolce, 200 g
    - Cucina Gorgonzola Piccante und Dolce, 200 g
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Donnerstag, 26. Februar 2026

Bundesnetzagentur: Beschwerden über Rufnummern­missbrauch wei­ter auf ho­hem Ni­veau

Im Jahr 2025 erreichten die Bundesnetzagentur insgesamt 85.158 Beschwerden zu Rufnummernmissbrauch. Auch aufgrund solcher Beschwerden hat die Bundesnetzagentur im vergangenen Jahr rund 6.200 Rufnummern abgeschaltet. Eine weitere technische Nutzung dieser Rufnummern für missbräuchliche Zwecke ist damit nicht mehr möglich. 

Die meisten Verbraucher beschwerten sich auch 2025 über SMS- und Messenger-Spam sowie belästigendes Anrufverhalten. Die Bundesnetzagentur hat durch das Abschalten mehrerer tausend Rufnummern in den letzten Jahren zum Rückgang der Beschwerden beim sogenannten Enkeltrick beigetragen. Zu den weiteren Beschwerdethemen zählen automatische Bandansagen, teure Warteschleifen, Router-Hacking, „Fake-Hotlines“ oder Rufnummernmanipulation. 

Um schnell und flexibel auf Rufnummernmissbrauch reagieren zu können, ist die Bundesnetzagentur auf die Hinweise von Verbrauchern angewiesen. Diese können so Ärger mit Rufnummern melden. 

Für die Verfolgung ist es entscheidend, dass die Bundesnetzagentur beim ersten Kontakt die richtigen Informationen zum Fall erhält. Deshalb bietet die Bundesnetzagentur auf ihrer Internetseite für verschiedene Missbrauchskonstellationen spezielle Online-Formulare an. 

Die Bundesnetzagentur veröffentlicht die Online-Formulare und weitere Informationen zum Thema Rufnummernmissbrauch unter ➝ www.bundesnetzagentur.de/aergermitrufnummern

Mittwoch, 25. Februar 2026

Wissen statt Tabu: drugcom.de informiert zu Drogen und Sucht

Was tun, wenn man merkt, dass jemand im Freundeskreis Kokain konsumiert? Macht Lachgas abhängig? Und was kann ich bei einer Opiat-Überdosis tun? Wissen schützt – denn wer informiert ist, kann Risiken deutlich senken. 

Deshalb bietet das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) mit ➝ www.drugcom.de ein kostenfreies Online-Angebot, das seit 24 Jahren über legale und illegale Drogen aufklärt. 

Im vergangenen Jahr verzeichnete die Website fast sechs Millionen Besucher – pro Tag knapp 16.000. Die meisten Nutzer suchten nach Informationen zu Amphetaminen und Kokain. 

Das Online-Portal bietet Ratsuchenden eine unkomplizierte Möglichkeit, professionelle Beratung zu erhalten – anonym, vertraulich und ohne erhobenen moralischen Zeigefinger. Geschulte Berater sind über Telefon, E-Mail und Chat erreichbar und stehen für Fragen zur Verfügung. Das Angebot richtet sich auch an Angehörige, Freunde und Bekannte, die sich um eine betroffene Person sorgen

Montag, 23. Februar 2026

ADAC Test: Die 50 besten Autos für die Stadt

In Städten mit viel Verkehr bleibt für alle Verkehrsteilnehmer naturgemäß wenig Platz. Und wenn man bei der oft aussichtslosen Suche nach einem Parkplatz endlich fündig wird, dann sollte das Auto natürlich auch in die Lücke passen. 

Fahrzeuge im Stadtverkehr sollten also ganz bestimmte Anforderungen erfüllen, weshalb sich der ADAC in einer aktuellen Auswertung bewusst die Stadttauglichkeit heutiger Autos angesehen hat. 

In die Bewertung fließen neben dem Wendekreis auch Länge, Breite, die Rundumsicht sowie der Verbrauch innerorts ein. 

Hier geht es zur ADAC-Liste mit den 50 besten Stadtautos aus dem Test (unten auf der Seite): 

                                     ➝ ADAC / Stadtautos: Das sind die besten Cityflitzer

Freitag, 20. Februar 2026

Wochenreport 08/2026

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf / Achtung, Senf-Allergiker:
    ja!  Frühlingsrollen mit feinem Gemüse, 400 g, tiefgefroren
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  • Rückruf: Einhell Akku-Heckenscheren
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  • Rückruf via Action: Dehnbare Spielzeug-Figuren
    "Stretch Squad" Figur ein Stück, "Stretch Squad" Figuren vier Stück
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  • Rückruf via Aldi Süd: Dehnbare Spielzeug-Figuren
    "Stretcherz" vierer Pack "Electro Squad" und "Skull Squad"
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  • Rückruf via Woolworth: Dehnbare Spielzeug-Figuren „Stretcherz Slammerz“
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  • Rückruf / Achtung, Veganer und Milcheiweiss-Allergiker:
    Belvas Easter Eggs Mix Pralines, 100 g
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  • Rückruf / Achtung, Weizen-Allergiker: BOY BAWANG Mais-Snack
    (CORNICK LECHON MANOK FLAVOR)
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  • Rückruf via Noor Sportswear: Kinder-Kapuzenjacke, Marke The Indian Maharadja
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Donnerstag, 19. Februar 2026

40. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl

Am 26. April 2026 jährt sich der Reaktorunfall von Tschornobyl (russ.: Tschernobyl) zum 40. Mal. 

Der Unfall ist bis heute das schwerste Unglück in der zivilen Nutzung der Kernenergie. Er markiert eine Zäsur für den nuklearen Notfallschutz, den Strahlenschutz und die Umweltpolitik insgesamt. 

Auf einer Themenseite vom Bundesamt für Srahlenschutz (BfS) finden Interessierte weiterführende Informationen zum Unfallhergang und den Folgen des Unglücks für die ehemalige Sowjetunion und Europa: ➝ 40 Jahre Reaktorkatastrophe von Tschornobyl

Mittwoch, 18. Februar 2026

Finanzielle Absicherung: Kostenfreie Online-Vorträge der Verbraucherzentralen

Anhaltende Debatten über das Rentenniveau und womöglich steigende Altersgrenzen sorgen dafür, dass viele Menschen aktuell mit Sorge auf ihre finanzielle Zukunft blicken. Wer sich privat diesbezüglich absichern möchte, sollte in Betracht ziehen, dass: der Verkauf von Finanzprodukten in Deutschland noch immer hauptsächlich provisionsbasiert erfolgt . Umso wichtiger ist es, sich ein gewisses Maß an Vorwissen anzueignen, um die eigenen Finanzen wirklich bedarfsgerecht und rentabel aufzustellen

Genau hier setzt die bundesweite Fokuswoche Geld der Verbraucherzentralen an: Vom 2. bis 6. März 2026 vermitteln Experten in einer Reihe kostenfreier Online-Vorträge fundiertes, alltagsnahes Finanzwissen – zukunftssicher, unabhängig und verbraucherorientiert.

Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie sichere ich mich finanziell ab – heute und langfristig? Die Teilnehmer erfahren unter anderem:

  • welche Schritte für eine solide private Altersvorsorge notwendig sind,
  • welche Produkte sich für welchen Bedarf besonders eignen,
  • wie man Versicherungen bedarfsgerecht auswählt,
  • wann sich ein Immobilien-Teilverkauf lohnt – und wann nicht,
  • und wie sich durch kluge Entscheidungen Ausgaben senken lassen.
Ausführliche Informationen zu Programm und Anmeldung sind zu finden auf                                                                           ➝  www.verbraucherzentrale.de/fokuswoche-geld.

Dienstag, 17. Februar 2026

Marktcheck: Reparaturen für Alltagsschäden an Autos immer teurer

Ein kleiner Parkrempler ist schnell passiert. Mit einem modernen Auto können bei diesen alltäglichen Unfällen aber schnell tausende Euro an Reparaturkosten fällig werden. 

Der ADAC hat daher in einer Markterhebung mit 21 Fahrzeugmodellen die Reparaturkosten für drei fiktive Szenarien erhoben: ein Parkrempler vorne links und hinten rechts sowie ein Tausch der Windschutzscheibe, etwa nach einem Steinschlag. 

Ein unabhängiger Sachverständiger erstellte mit einer Kalkulationssoftware die Kostenvoranschläge für die Reparaturen, die auch eine Fachwerkstatt des Herstellers aufrufen würde. Dabei zeigen sich erhebliche Unterschiede bei den verschiedenen Marken und Modellen. 

Hier geht es zum Ergebnis des Marktchecks mit allen erhobenen Kosten für die Reparaturen sowie die Gründe für diese Kosten:  ➝  ADAC / Warum Reparaturkosten am Auto immer höher werden

Montag, 16. Februar 2026

Verbraucherbildung an Schulen: Lehrmaterialien der Verbraucherzentralen

Verbraucherbildung kennt kein Mindestalter. Schon Kinder und Jugendliche müssen lernen, souverän mit den Herausforderungen des Alltags umzugehen, der digitaler und komplexer wird. 

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) hat daher einen Materialkompass online zur Verfügung gestellt, der Lehrkräften doppelt hilft: Er ist einerseits ein Rechercheinstrument, das Zugang zu einer großen Anzahl thematisch passender Unterrichtsmaterialien bietet, und dient andererseits als Bewertungsportal, mit dem auf empfehlenswerte, aber auch auf weniger gute oder interessengeleitete Materialien aufmerksam gemacht wird.

Zur Datenbank für Unterrichtsmaterialien - geprüft von unabhängigen Experten: 

                                                  ➝ www.verbraucherbildung.de/materialkompass

Freitag, 13. Februar 2026

Wochenreport 07/2026

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Sicherheitshinweis: Y.Y. Plüschtier-Wasserschwein mit grünem Rucksack
    Details: hier
  • Rückruf via Zeemann: Babyjacken
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  • Rückruf: Windgoo elektrisches Faltrad
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  • Rückruf: Chewies&More Schnullerketten
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  • Sicherheitshinweis via JayKay: eletrische Finne
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  • Rückruf via Tk Maxx: Squad 5000 MAH Portable Power Banks
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  • Rückruf: KOREAN STREET Topokki, süß und scharf, 163 g
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  • Achtung, Schwefeldioxid-Allergiker: Rosine - Raisins, 200 g
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  • Rückruf: Namli Domates Salcasi (Tomatenmark), 4100 g
    Details: hier
  • Rückruf / Achtung, Sesam-Allergiker: S0046 Momotaro Shoyu Ramen, 465 g
    Details: hier

Donnerstag, 12. Februar 2026

Kostenloses Online-Game „Nexusville“: Spielen, lernen, sicher surfen

„Nexusville“ ist ein kostenloses Online-Game, dessen Ziel es ist, Themen wie In-App-Käufe, Fake-Shops und Abofallen interaktiv und unterhaltsam zu vermitteln. 

Denn Kinder, Jugendliche (und natürlich auch Erwachsene) sollen beim Spielen nicht nur Spaß haben, sondern auch lernen, wie sie sich vor Betrug und Kostenfallen schützen können. „Nexusville“ ist ab sofort kostenlos unter ➝ www.verbraucherschutz2go.de verfügbar. Direktlink zum Spiel: ➝ nexusville.de

Das Game ging als Sieger aus dem bundesweiten Wettbewerb „Landgemacht! – Deine Ideen für Verbraucherschutz“ hervor. Eingereicht wurde das Konzept vom Verein youthprotect e.V., der das Spiel in den vergangenen neun Monaten gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Bayern realisierte.

Mittwoch, 11. Februar 2026

Autos als Abo-Fallen?

Datenzugriff, Navigation, Infotainment: Viele Funktionen in Fahrzeugen sind heute nur noch gegen Bezahlung verfügbar. Der ADAC hat daher in Kooperation mit der Fachzeitschrift c’t eine Marktanalyse zu den verschiedenen Abo-Modellen durchgeführt und stellt fest: Verbraucher werden oft nicht ausreichend über die Kosten und die Laufzeiten aufgeklärt. 

Zudem verfolgt fast jeder Hersteller eine individuelle Strategie, was die Vergleichbarkeit erschwert. Der Marktvergleich zeigt, dass es ein großes Gefälle innerhalb der Herstellerlandschaft hinsichtlich der Abo-Gestaltung gibt. 

Verbraucher haben obendrein oft nur unter großem Aufwand die Möglichkeit, die tatsächlichen Kosten der digitalen Dienste über die Lebensdauer ihres Fahrzeuges realistisch einzuschätzen. 

Der ADAC empfiehlt besonders Käufern von jungen Gebrauchtwagen, dass sie sich vor dem Vertragsabschluss über den aktuellen Status der digitalen Dienste an Bord informieren. Viele Funktionen könnten nur noch für wenige Monate kostenlos sein oder sind vielleicht sogar schon abgelaufen. 

Zum Marktcheck mit weiteren Infos über das Thema:

                                          ➝   ADAC /  Konnektivität: Werden Autos zur teuren Abo-Falle?

Dienstag, 10. Februar 2026

Neues, kostenloses Online-Tool entlarvt dubiose Investment-Angebote

Nahezu täglich gibt es neue Fälle von Anlagebetrug. Die Angebote werden dabei zunehmend professioneller gestaltet und sind für Verbraucher oft schwer als unseriös zu erkennen. 

Mit dem neuen, kostenlosen Tool “Fake-Check Geldanlage“ der Verbraucherzentralen können Investmentangebote im Vorfeld auf ihre Seriosität geprüft werden. Damit soll die zunehmende Verbreitung von Anlagebetrug über soziale Netzwerke, Messenger-Dienste oder personalisierte E-Mails bekämpft werden. 

So funktioniert der „Fake-Check Geldanlage“ Das Tool führt Nutzer anhand gezielter Fragen, etwa zu Renditeversprechen, Regulierung, Auszahlungsbedingungen und Marketingtaktiken, durch ein konkretes Investmentangebot. Je mehr Warnzeichen auftreten, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um ein unseriöses oder gar betrügerisches Angebot handelt. 

 Achtung: Das Tool ersetzt keine individuelle Rechts- oder Finanzberatung, 

Zum Tool: ➝  www.verbraucherzentrale.de/fakecheck-geldanlage

Montag, 9. Februar 2026

Neuer Newsletter "Einfach • Cybersicher" erschienen

Der neue, kostenlose Newsletter "Einfach • Cybersicher" vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist wieder erschienen. *

Im Fokus diesmal:
  • KI-Produkte: Worst of Show
  • Safer ist besser: Mehr Internetsicherheit für Kinder und Jugendliche
  • Romantisch ist anders: Passwort mit den Liebsten teilen - keine gute Idee
  • CrashFix: Fake-Browserabsturz verleitet zur Schadsoftware-Installation
  • Unberechtigter Zugriff auf Kalender und Smart Home durch Schwachstelle in Google Gemini
  • Vorsicht vor Phishing im Namen von ELSTER
,.. und weiteren News, Infos und Warnungen im Zusammenhang mit Computer, Internet,
Handy / Smartphone & Co. Ohne Abo lesen: ➝ BSI Newsletter "Einfach • Cybersicher"

* Der Newsletter erscheint einmal im Monat und richtet sich an alle, die über die wichtigsten Ereignisse rund um die Sicherheit ihres digitalen Alltags mit praktischem Wissen auf dem Laufenden gehalten werden wollen. "Einfach • Cybersicher" kann sowohl online gelesen sowie kostenlos als ➝ Newsletter abonniert werden

Freitag, 6. Februar 2026

Wochenreport 06/2026

Neueste Verbraucherwarnungen und Rückrufe:

  • Rückruf: Namli Domates Salcasi (Tomatenmark im Glas), 4100 g
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  • Rückruf: KOREAN STREET Topokki, süß und scharf, 163 g
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  • Rückruf: Verschiedene BEBA- und ALFAMINO-Produkte
    Details: hier
  • Rückruf: göral Dolunay Ay Cekirdegi / schwarze Sonnenblumenkerne mit Schale,
    geröstet und gesalzen, 150 g
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  • Rückruf: Verschiedene Aptamil-und Milomil-Produkte
    Details: hier
  • Rückruf / Achtung, Cashew-Allergiker:
    dmBio Getrocknete Tomate & Feta Genuss-Aufstrich
    Details: hier

Donnerstag, 5. Februar 2026

Infos und Angebote gegen Einsamkeit

Die neue Kampagne „Mach dich fit gegen Einsamkeit!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist gestartet. Im Netz und im Stadtbild macht sie darauf aufmerksam, wie verbreitet Einsamkeit ist – und wie wichtig es ist, dagegen aktiv zu werden. 

Die Kampagne sensibilisiert zum Thema und soll dazu beitragen, Gemeinschaft zu stärken – beginnend mit kleinen Gesten im Alltag. Die Kampagne greift deshalb drei lebensnahe Alltagssituationen auf, in denen Verbindung entstehen kann:

  • Begegnungen im Treppenhaus - ein kurzer Austausch, ein freundliches „Wie geht’s?“, oft ist es genau diese spontane Nähe, die das Gefühl von Zuhause und Verbundenheit vermittelt. 
  • Zeit miteinander verbringen - ohne Ablenkung zum Beispiel durch das Handy, mit echtem Interesse und Zuhören, so entsteht Verständnis. Aus Verständnis wächst Beziehung.
  • Menschen kennenlernen - wer offen auf andere zugeht, schafft Raum für neue Freundschaften, manchmal da, wo man sie am wenigsten erwartet.
Die Website zur Kampagne, inkl. Materialien und weiteren Informationen gibt es unter ➝ allianz-gegen-einsamkeit.de.  Die Landkarte mit Angeboten gegen Einsamkeit ist unter ➝ kompetenznetz-einsamkeit.de/angebotslandkarte abrufbar.

Mittwoch, 4. Februar 2026

Infos über „Ewigkeitschemikalien“ (PFAS)

Vielen Menschen sind PFAS (Per- und polyfluorierte Chemikalien = „Ewigkeitschemikalien“) nicht bekannt. Es handelt sich hierbei um langlebige, industriell hergestellte Verbindungen, die sich in Umwelt und Organismus anreichern können. 

Um die Bevölkerung über das Thema zu informieren, setzt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) neben bewährten Textformaten, Stellungnahmen und FAQs nun auch auf Bild und Ton: 

Ein ➝ Interview mit der BfR-Expertin Dr. Janine Kowalczyk ein Videobericht von der ➝ PFAS-Konferenz am BfR sowie ➝ Aufzeichnungen der Vorträge, ein Podcast zu „PFAS in der Bratpfanne“ mit der BfR-Biologin Dr. Claudia Lorenz und eine ➝ Infografik zu PFAS und wie sie in den Körper und die Umwelt gelangen erweitern den Blickwinkel auf die Chemikalien.

Dienstag, 3. Februar 2026

Immer mehr Fahrzeuge von Rückrufen betroffen

Früher waren Rückrufaktionen der Autohersteller eine absolute Ausnahme. Inzwischen vergeht kaum ein Tag ohne die Meldung, dass ein Anbieter eines oder mehrere Fahrzeugmodelle in die Werkstatt zurückbeordert. 

Der ADAC hat sich in einer Marktuntersuchung der Frage gewidmet, wie oft diese Rückrufe tatsächlich vorkommen und warum sich die Zahlen im Vergleich zu früher vervielfacht haben. Im Jahr 2025 zählte die ADAC Rückrufdatenbank, die auf Daten des Kraftfahrtbundesamts (KBA) basiert, 532 Rückrufaktionen der Hersteller. Im Vergleich zum Jahr 2010 (185) kommt dies beinahe einer Verdreifachung gleich. 

Die Zahl ist besonders bis zum Jahr 2018 recht konstant gestiegen, seither stagniert sie auf einem sehr hohen Niveau. Zeitgleich sind immer mehr Fahrzeuge von den Aktionen betroffen: So wurden 2024 insgesamt 2,84 Millionen Autos von den Herstellern in die Werkstatt gebeten – ein Anstieg von 48 Prozent im Vergleich zum Vorjahr 2023. 

Was Fahrzeug-Kunden im Falle eines Rückrufes ihres Fahrzeugs tun müssen und welche Rechte sie haben, hat der ADAC hier veröffentlicht: ➝ Ihre Rechte bei Rückruf und Produkthaftung

Montag, 2. Februar 2026

Urteile: Verbraucherrechte gelten auch für Big-Tech-Unternehmen

Wie die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg mitteilt, hat sie mit ihren erstrittenen Urteilen gegen Microsoft und Starlink klare Grenzen für intransparente Vertrags- und Kündigungspraktiken gesetzt. 

Damit haben die Verbraucherschützer klargestellt: Auch große Player haben sich an geltendes Recht zu halten. 

Beim Urteil gegen Microsoft ging es darum, wie und unter welchen Voraussetzungen Kunden ihre laufende Microsoft-365-Abos kündigen können. 

Das Urteil gegen Starlink hatte damit zu tun, dass Kunden vor Vertragsabschluss klare Infos benötigen. 

Die Details zu beiden Urteilen hat die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hier veröffentlicht:                                              ➝  Verbraucherrechte gelten auch für Big-Tech-Unternehmen

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