Samstag, 8. Dezember 2018

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 49/2018 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht: hier

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 6. Dezember 2018

Bilanz von "Inkasso-Check": Viele Inkassoforderungen unberechtigt oder zu hoch

Wenn eine Inkassoforderung zugestellt wird, sind die Empfänger nicht selten unter Druck; denn unseriöse Inkassounternehmen fordern häufig überhöhte, unverständliche oder gar völlig frei erfundene Geldbeträge. Außerdem wird in solchen Schreiben nicht selten mit Lohn- und Gehaltspfändung oder sonstiger Zwangsvollstreckung gedroht.

Daher haben die Verbraucherzentralen - mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) - ein Online-Tool entwickelt: Seit Februar 2018 können Betroffene ihre Inkassoforderung auf www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/inkasso-check kostenlos überprüfen.

Dabei erhalten sie eine rechtliche Ersteinschätzung, ob sie überhaupt bezahlen müssen und falls ja, ob die volle Höhe der Kosten fällig ist. Möchten Verbraucher dem Inkassounternehmen widersprechen, können sie mit dem Tool den passenden Brief erstellen.

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Linktipp: Artikelserie über Verbraucherrechte für junge Erwachsene

Manche Eltern werden nervös, wenn der Nachwuchs so richtig flügge wird und von zu Hause ausziehen möchte; denn u.a. kommen dann auch solche Sachen wie Verträge, Versicherungen und Behördengänge auf die jungen Erwachsenen zu.

Die Verbraucherzentrale Bremen hat daher über "Laura", die nun erwachsen wird und ins Berufsleben startet, die 9-teilige Artikelserie "Auf eigenen Füßen: Laura zieht aus" veröffentlicht. Die Serie begleitet "Laura" stellvertretend für alle Gleichaltrigen auf dem Weg zu den wichtigsten Verträgen und legt die Finger auch auf das Kleingedruckte.

Hier sind die Direktlinks zu den einzelnen Artikeln:
  1. Die erste Wohnung: die wichtigsten Tipps für Suche und Mietvertrag
  2. Beim Stromvertrag lohnen sich Preisvergleiche und ein Anbieterwechsel
  3. Spätestens zum Auszug von daheim braucht jeder ein Girokonto
  4. Die fünf wichtigsten Versicherungen, sobald man auf eigenen Füßen steht
  5. Viele Fitness-Studios binden auch Azubis und Studenten für 24 Monate
  6. Internet, Telefon und TV: die Anschlüsse für die erste eigene Wohnung
  7. Neue Wohnung: wo Adresse und Rundfunkgebühren gemeldet werden müssen
  8. Zwei bis drei Monatsgehälter gehören für Notfälle aufs Tagesgeldkonto
  9. Flatrates, Apps und Streaming: typische Kostenfallen beim Handyvertrag

Tipps: Glühwein zum Selbermachen

Den kritischen Verbrauchern unter den Glühweinfans ist dies sicherlich schon längst aufgefallen: auf Glühweinflaschen / -verpackungen aus dem Handel gibt es so gut wie kaum Inhaltsangaben. Ausnahmen - z.B. aus dem Bio-Handel - bestätigen die Regel.

Das ist rechtlich gestattet, denn bei Getränken mit einem Alkoholgehalt von mehr als 1,2 % Vol. ist die Kennzeichnung der Inhaltsstoffe und Nährwerte nicht verpflichtend. Wer also wissen will, was im jeweiligen Glühwein drin ist, steht beim Einkauf meist ratlos da.

Auch beim Ausschank - z.B. auf Weihnachtsmärkten - kann man zwar nachfragen, welche Zutaten in dem Getränk sind - aber ob und wie umfassend eine Antwort darauf erfolgt, ist nicht vorhersehbar.

Wer also ganz sicher gehen möchte, was genau in seinem Glühwein enthalten ist, kann ihn selber zusammenmischen. Hier ein paar Tipps dazu:

Dienstag, 4. Dezember 2018

5-Punkte-Plan für weniger Plastik und mehr Recycling

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) hat einen einen 5-Punkte-Plan mit Maßnahmen für weniger Plastik und mehr Recycling vorgelegt.

Diese sehen unter anderem eine Mischung aus gesetzlichen und freiwilligen Maßnahmen zur Vermeidung von überflüssigem Plastik vor. Auch Alternativen zur Plastiknutzung wie etwa das Trinken von Leitungswasser sollen gestärkt werden.

Der 5-Punkte-Plan mit den Details kann hier heruntergeladen werden (PDF, 126 KB):
Und hier gibt es:

Marktcheck: Fischstäbchen und Backfischstäbchen

Fischstäbchen oder Backfischstäbchen sind hierzulande Verkaufsschlager - gerade bei Kindern sind die Stäbchen sehr beliebt. Im Jahr 2017 wurden 2,15 Milliarden Stück in Deutschland verzehrt.

Daher hat die Verbraucherzentrale Bremen (Bremerhaven ist die Hauptstadt der Fischstäbchen; nirgendwo weltweit werden mehr produziert) verschiedene Fischstäbchen und Backfischstäbchen genauer unter die Lupe genommen. Darunter waren auch Vollkorn-, Glutenfreie- und Omega 3 Fischstäbchen vertreten.

Abgecheckt wurden insgesamt dreizehn Fischstäbchen und drei Backfischstäbchen aus acht Supermärkten in Bremen bezüglich Preis, Filetanteil, Nährwertangaben, Zertifizierung und Werbeaussagen.

Zum Herunterladen (PDF, 433 KB)

Montag, 3. Dezember 2018

Linktipp: "Erste-Hilfe-Kasten" von Handysektor

Im digitalen "Erste-Hilfe-Kasten" von Handysektor* finden Betroffene und Interessierte u.a. Hilfe, Unterstützung und Anleitung bezüglich:

*Die Seite www.handysektor.de ist ein gemeinschaftliches Projekt der Landesanstalt für Medien NRW und des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs) in Kooperation mit klicksafe.de, der EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz.

Ärgernis im Supermarkt: viel Verpackung, wenig drin

Trotz akuter Probleme mit Plastik in der Umwelt produzieren die Hersteller von Fertiglebensmitteln und Drogerieartikeln nach Einschätzung der Verbraucherzentrale Hamburg noch immer viel zu viel unnötigen Verpackungsmüll.

Die Hamburger Verbraucherschützer haben daher 14 verpackte Produkte, über die sich Verbraucher diesbezüglich beschwert hatten, unter die Lupe genommen und sie geröngt.

Das Fazit dieser Stichprobe: Bei den untersuchten Produkten wurde eine durchschnittliche Höhe von 59 Prozent für den Verpackungsanteil ohne Inhalt ermittelt. Die Höhe des tatsächlich gefüllten Teils der Verpackung lag daher im Mittel bei nur 41 Prozent.

Die Verbraucherzentrale dazu: Rein rechtlich sind Luftpackungen kaum zu belangen. Fehlende Vorgaben im Eich- und Verpackungsrecht geben Herstellern viel Freiraum bei der Gestaltung ihrer Produkte. Zwar tritt am 1. Januar 2019 in Deutschland ein neues Verpackungsgesetz in Kraft, doch es wird nicht helfen, den Verpackungsmüll deutlich zu reduzieren.  |  Quelle: vz Hamburg


Die genauen Details zur Untersuchung mit den Röntgenbildern gibt es hier:

Samstag, 1. Dezember 2018

Aktiv im Advent: Online-Adventskalender für eine fitte Vorweihnachtszeit

Der Online-Adventskalender des Programms „Älter werden in Balance“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bringt Schwung in die Adventszeit. Vom 01. bis 24. Dezember 2018 öffnet sich jeden Tag ein Türchen mit kurzen Übungsvideos.

Für die Trainingstipps sind keine Vorkenntnisse nötig, jede Einheit kann ohne Aufwand zu Hause oder draußen umgesetzt werden.

Die Übungen stammen aus dem AlltagsTrainingsProgramm (ATP) des BZgA-Präventionsprogramms „Älter werden in Balance“, das durch den Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) unterstützt wird. Ziel ist es, durch körperliche Aktivität und Bewegung die Gesundheit und Lebensqualität älterer Menschen zu fördern.  |  Quelle: BZgA

Hier geht es zum Online-Adventskalender:
Weitere Informationen zum Alltagstrainingsprogramm:

Zum Welt-AIDS-Tag: Zahl der Neu­in­fek­tionen leicht gesunken

Heute, am 01.12.2018, ist Welt-AIDS-Tag. Aus diesem Anlass hat das Robert Koch-Insti­tut (RKI) neue Zahlen zum HIV/AIDS-Ge­schehen in Deutsch­land ver­öffent­licht.

Demnach haben sich im Jahr 2017 etwa 2.700 Menschen in Deutsch­land mit HIV infiziert, die Zahl der Neu­in­fek­tionen ist damit gegen­über 2016 (2.900 Neu­in­fek­tio­nen) leicht ge­sunken.

Dabei ist bei Männern, die Sex mit Männern haben (MSM), die Zahl der ge­schätz­ten Neu­in­fek­tio­nen deut­lich zurück­ge­gangen; von 2.300 im Jahr 2013 auf 1.700 (von ins­ge­samt 2.700) im Jahr 2017 (Stand: Ende 2017).

Die de­taillier­ten Daten sind im Epi­de­mio­lo­gi­schen Bulletin 47/2018 (PDF 742 KB) ver­öffent­licht. Au­ßer­dem hat das RKI Eck­daten und Trends für die ein­zel­nen Bun­des­länder ver­öffent­licht, die auf der HIV/AIDS-Seite abrufbar sind.  |  Quelle: RKI

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