Die Polizeiliche Kriminalprävention warnt dringend vor der Schadsoftware Emotet, die in Anhängen von E-Mails oder in darin angegebenen Links lauert.
Momentan verbreitet sich Emotet massiv über gefälschte E-Mails, die scheinbar von Behörden kommen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bezeichnet Emotet sogar als die gefährlichste Schadsoftware der Welt.
Demnach befällt sie nicht nur Privatnutzer, sondern macht auch vor Behörden und anderen öffentlichen Einrichtungen nicht halt: die Schadsoftware habe E-Mail-Adressen und E-Mail-Verläufe von Behörden ausgelesen und versuche nun unter dieser Tarnung weitere Computer zu infizieren.
Auch Unternehmen sind von Emotet betroffen, weil sie an der Schwachstelle "Mensch" ansetzt. Getarnt als offizielle Mail einer Behörde erregt sie im Postkorb zunächst keinen Verdacht. Sie wirkt seriös und täuschend echt, was dazu verleitet, den mitgesandten Anhang zu öffnen oder dem angegeben Link zu folgen. So werden immer mehr Computer infiziert.
Ein entscheidender Punkt, um sich vor dieser Schadsoftware zu schützen, ist Misstrauen. Wer E-Mails von Behörden erhält, soll laut BSI genau prüfen, wer der Absender ist.
Mehr über Emotet vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):
Beliebteste Artikel
-
Bei größeren Reisen bzw. insbesondere beim Transport von Skiausrüstung bieten Dachboxen auf dem Fahrzeug einen praktischen Stauraum. Allerdi...
-
Von den reinen Spritkosten bis hin zum Besuch in der Werkstatt, die Posten um ein Fahrzeug zu unterhalten sind vielfältig und in den vergang...
-
Zur tagesaktuellen Abschätzung und Prognose der Gefahren durch den Eichenprozessionsspinner (EPS, Thaumetopoea processionea L.) sowohl für d...
-
Die Antriebsbatterien von Plug-In-Hybriden (PHEVs) büßen im Laufe ihrer Nutzungsdauer an Leistungsfähigkeit ein. Wie ausgeprägt dieser Effek...
-
Bei einem Taschendiebstahl oder dem Verlust einer Tasche geht mehr als nur eventuell vorhandenes Bargeld verloren; mit der Geldbörse oder d...
-
Ein neues Fahrrad kostet nicht selten einen vierstelligen Betrag. Aber: Kunden haben einen Teil der Preisgestaltung selbst in der Hand und s...