Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg macht darauf aufmerksam, dass bei Sparverträgen die Zinsen häufig fehlerhaft sind.
Dies betrifft demnach bestimmte langfristige Sparverträge (Prämiensparverträge und Riester-Banksparpläne) von Sparkassen und anderen Banken, die rechtswidrige Klauseln zur Zinsanpassung enthalten. Mit so einer Klausel ist eine einfache Änderung der Grundverzinsung zu Gunsten der Bank möglich, weil sie nicht klar regelt, wovon die Zinsentwicklung ganz genau abhängt.
Der Bundesgerichtshof hat in der Vergangenheit mehrfach derartig intransparente Zinsänderungsklauseln für rechtswidrig erklärt. Kunden mit solchen Verträgen können laut Verbraucherzentrale eine Nachberechnung und ggf. Nachzahlung von ihrer Bank fordern.
Mehr darüber in diesem Artikel von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg (mit kostenlosem Musterbrief, der dabei helfen soll, die Interessen von betroffenen Bankkunden durchzusetzen):
Beliebteste Artikel
-
Nach Angaben des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) sind bereits 74 Prozent der Grundschulen Ga...
-
Bei einem Taschendiebstahl oder dem Verlust einer Tasche geht mehr als nur eventuell vorhandenes Bargeld verloren; mit der Geldbörse oder d...
-
Die Antriebsbatterien von Plug-In-Hybriden (PHEVs) büßen im Laufe ihrer Nutzungsdauer an Leistungsfähigkeit ein. Wie ausgeprägt dieser Effek...
-
Zur tagesaktuellen Abschätzung und Prognose der Gefahren durch den Eichenprozessionsspinner (EPS, Thaumetopoea processionea L.) sowohl für d...
-
Ein neues Fahrrad kostet nicht selten einen vierstelligen Betrag. Aber: Kunden haben einen Teil der Preisgestaltung selbst in der Hand und s...
-
Die Regierung hat die Rahmenbedingungen für das Altersvorsorgereformgesetz festgelegt. Riester-Verträge sollen künftig durch neue Altersvo...