Freitag, 17. November 2017

Rückruf: verschiedene Feinkostsalate von Popp Feinkost

Die Firma Popp Feinkost GmbH ruft folgende Feinkostsalate zurück

Feinkostsalate aus der Bedienungstheke:
  • Popp Teufelssalat 1kg (MHD 29.11.2017 und 06.12.2017)- Ab Kaufdatum: 16.10.2017
  • Popp Hirtensalat 1kg (MHD 18.11.2017 und 25.11.2017), - Ab Kaufdatum: 25.10.2017
  • Bruckmann Nudelsalat 2kg (MHD 28.11.2017, 06.12.2017 und 13.12.2017)- Ab Kaufdatum: 19.10.2017
  • Popp Broccolisalat 1kg ( MHD 27.11.2017, 04.12.2017 und 08.12.2017)- Ab Kaufdatum: 16.10.2017
    Verkaufsstellen: Citti, Dohle (Hitmärkte), Edeka, Famila, Globus, Rewe, Kaes (V Märkte), Selgros, Sky Märkte,. Des Weiteren wurde die Ware an diverse Großhändler geliefert, deren Kunden uns derzeit nicht bekannt sind.

Feinkostsalate fertig verpackt:
  • Budapester Salat mit der Bezeichnung „GUT&GÜNSTIG“ 200g MHD: 20.11.2017, 25.11.2017, 27.11.2017
  • Budapester Salat mit der Bezeichnung „EDEKA“ 200g MHD: 19.11.2017, 21.11.2017, 26.11.2017, 27.11.2017, 28.11.2017, 02.12.2017
  • Budapester Salat mit der Bezeichnung „Gutfleisch“ 200g MHD: 18.11.2017, 25.11.2017, 02.12.2017
  • Delikatess Thunfisch Salat mit der Bezeichnung „GUT&GÜNSTIG“ 200g MHD: 20.11.2017, 27.11.2017
  • Küstengold Paprika-Fleischsalat 200g MHD: 18.11.2017, 23.11.2017, 25.11.2017, 29.11.2017
  • Popp Hirtensalat 300g MHD: 18.11.2017, 25.11.2017
Grund die Rückrufaktion: Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich vereinzelt Kunststofffremdkörper in den oben genannten Produkten befinden. Es besteht der Verdacht, dass der Eintrag der Fremdkörper über die Rohware Paprika erfolgt ist.

Verbraucher, die die oben genannten Artikel gekauft haben, erhalten auch ohne Vorlage des Kassenbons eine Erstattung des Kaufpreises in ihren Einkaufsstätten. Quelle (PDF, 27 KB): Verbraucherinformation Popp Feinkost

Sicherheitsupdates für VMware Workstation, Fusion und Horizon View Client

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

In VMware Workstation Pro und Player, Fusion Pro, Fusion sowie Horizon View Client existieren mehrere Sicherheitslücken, die einem Angreifer im benachbarten Netzwerk das Ausführen schädlichen Programmcodes und einen Angriff auf die Systemverfügbarkeit ermöglichen.

Betroffen sind folgende Systeme:

Rückruf: vier Sorten Bio-Käse von "The Little Milk Company"

Die irische Firma "The Little Milk Company" ruft vier Sorten Bio-Käse zurück; betroffen sind alle Mindeshaltbarkeitsdaten (MHD) folgender Produkte mit dem Genusstauglichkeitskennzeichen IE 1987 EC:
  • Irischer Bio Cheddar Mild
  • Irischer Bio Cheddar Mild red
  • Irischer Bio Cheddar Vintage
  • Irischer Bio Brewers Gold
Grund für den Rückruf: Gemäß interner Qualitätskontrollen des Herstellers besteht ein Verdacht auf Listerien. Kunden, die den entsprechenden Artikel gekauft haben, können diesen gegen Erstattung des Kaufpreises in ihren Einkaufsstätten zurückgeben. Quelle: lebensmittelwarnung.de

Gefährliche Duftstoffe: Wenn Wohlgerüche krank machen

Ob Waschmittel, Kosmetika, Klopapier oder Strumpfhosen: Produkte mit Duftstoffen sind alles andere als unbedenklich und können schwere Allergien auslösen.

Mehr dazu in diesem Video von der SWR-Verbrauchersendung MARKTCHECK:


Video: marktcheck auf YouTube

Passend zum Thema:


Wochenreport 46/2017

Neueste Verbraucherwarnungen und Meldungen:

  • Rückruf bei Aldi Nord: Rückruf: Trader Joe's Soft Früchte 250g, Sorte Feigen. Details: hier
  • Queridoo Kinderwagen informiert: Sicherheitsupgrade für Kidgoo 2017 Deichselhalterung. Details: hier
  • XXXLutz ruft Spielzeugauto „LKW Sam“ zurück. Details: hier
  • Rückruf bei Globus Baumarkt und hela Baumarkt (hela Profi Zentrum ): Unterstellblöcke 2 Tonnen. Details (PDF, 675 KB): Klick
  • Rückruf bei Kaufland: "K-Classic Delikatess Rotkohl". Details: hier
  • Rückruf: Sonnenblumenöl 'Salatoff' 1,0l nicht raffiniert. Details: hier
  • Rückruf: „Mina Gewürze Pfeffer gemahlen, 500g“ und „Mina Gewürze Pfeffer schwarz, 80g“. Details: hier
  • Rückruf: "BIO GRENO Himbeeren 300g". Details: hier

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 46/2017 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht (engl.): hier

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 16. November 2017

Vorsicht bei gefälschten E-Mails mit Lieferbenachrichtigung

Der "Ratgeber Internetkriminalität" warnt vor Lieferbenachrichtigungen per E-Mail von (angeblich) DHL und UPS, bei denen die Empfänger zum Teil sogar mit Namen angeschrieben werden.

In diesen vermeintlichen Zustellbenachrichtigungen gibt es einen Link, den der Empfänger für weitere Informationen anklicken soll.

VORSICHT: solche Links können auf eine Webseite leiten, auf denen dann automatisch eine Word-Datei auf den Computer heruntergeladen wird. Mit dem Öffnen dieser Word-Datei können durch Macro-Viren Schadprogramme nachgeladen werden.

Quelle:

Siemens: weltweiter Abbau von rund 6.900 Arbeitsstellen geplant; etwa die Hälfte davon in Deutschland

Anhand des rasant zunehmenden Strukturwandels im Bereich der fossilen Stromerzeugung und im Rohstoffsektor hat Siemens einen Konsolidierungsplan für die Divisionen Power and Gas (PG), Power Generation Services (PS) und Process Industries and Drives (PD) aufgestellt.

Dadurch sollen die Auslastung der Werke gesteigert, die Effizienz vorangetrieben und Kompetenzen durch die Bündelung von Ressourcen ausgebaut werden.

Nach Angaben des Unternehmens sei ein weltweiter Abbau von rund 6.900 Arbeitsstellen geplant; etwa die Hälfte davon in Deutschland.

Quelle mit weiteren Details: Pressemitteilung von Siemens vom 16.11.2017; zu finden bei den Pressemitteilungen des Unternehmens: https://www.siemens.com/press/de/pressemitteilungen/index.php

Sicherheitsupdate für Mozilla Firefox

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Mozilla schließt eine Vielzahl teils sehr schwerwiegend eingestufter Sicherheitslücken in Firefox, durch die ein Angreifer aus dem Internet das Programm zum Absturz bringen, Sicherheitsvorkehrungen umgehen, Informationen ausspähen, falsche Informationen darstellen und beliebige Befehle auf Ihrem System ausführen kann.

Insbesondere über die Befehlsausführung kann ein Angreifer auf Ihrem System Schaden anrichten, weswegen das Sicherheitsupdate zeitnah installiert werden sollte.

Mit dem Update auf Version 57 ändert sich Firefox grundlegend. Das kann dazu führen, dass Sie nicht wie bisher gewohnt mit der Software arbeiten können, insbesondere wenn Sie ältere Browser-Erweiterungen verwenden.

[Anm. d. Red. v-mag: Bei dieser neuesten Firefox-Updateversion handelt es sich um den neuen Browser "Firefox Quantum". 

Wie auch schon in der Warnmeldung des BSI hingewiesen wird, kann es sein, dass Programme, die bisherige Firefox Versionen erweitern oder sonstwie damit interagieren, mit dem neuen Firefox Quantum nicht mehr wie bisher funktionieren (schlimmstenfalls gar nicht mehr funktionieren). 

Ob und wann die betroffenen Programme an den neuen Browser angepasst werden, liegt an den zuständigen Entwicklern. / d. Red. v-mag 16.11.2017]

Betroffen sind folgende Systeme:
  • Mozilla Firefox vor 57
  • Mozilla Firefox ESR vor 52.5
  • macOS
  • GNU/Linux
  • Microsoft Windows
Emfpehlung des BSI: Mozilla stellt den Browser Firefox in der Version 57 bereit, welcher Korrekturen für mehrere, teilweise schwerwiegende Sicherheitslücken beinhaltet und deswegen zeitnah installiert werden sollte. Die neue Version von Firefox kann dazu führen, dass bereits installierte Erweiterungen nicht mehr funktionieren.

Sicherheitsupdates für diverse Adobe-Anwendungen

Es gibt Warnungen vor Sicherheitslücken und dazugehörige Sicherheitsupdates für folgende Adobe-Anwendungen (Details erfolgen nach dem Anklicken des jeweligen Links):

Microsoft Sicherheitsupdates im November 2017

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Microsoft veröffentlicht mit dem Patchtag im November 2017 Sicherheitsupdates für mehrere Produkte.

Sicherheitsupdates stehen unter anderem für den Browser Edge und dessen Bestandteil Chakra Core, für die derzeit unterstützten Versionen des Internet Explorers, für Microsoft Office, Excel und Word (auch für macOS), Microsoft Office Services, Web Apps, den Sharepoint-Server, die Entwicklungsplattformen .NET und ASP.NET sowie alle aktuell unterstützten Windows-Versionen zur Verfügung.

Betroffen sind folgende Systeme:

Kampagne "Mein falscher Freund" - Warnung vor Crystal Meth

Crystal Meth ist eine synthetisch hergestellte Substanz, die heutzutage vor allem durch ihre Funktion als Rauschdroge für Partygänger bekannt ist. Die Verabreichung erfolgt bevorzugt durch schnupfen, rauchen und in Wasser gelöst intravenös via Spritze.

Allerdings verbreitet sich diese Droge mittlerweile auch außerhalb der Clubszene; in einer Zeit, in der das unermüdliche Streben nach "Höher, Schneller, Weiter" als Grundvoraussetzung für Erfolg gilt, wird sie z.B. auch als leistungssteigerndes Hilfsmittel konsumiert, um in Schule, Uni oder Beruf vorne mit dabei zu sein - oder zumindest, um "mithalten" zu können.

Der Wirkstoff von Crystal Meth, Methamphetamin, ist aber keinesfalls eine "neue" Droge.

Im zweiten Weltkrieg beispielsweise wurde die Substanz wegen ihrer aufputschenden, angsthemmenden und Hunger unterdrückenden Wirkung unter dem Markennamen Pervitin an die Soldaten verteilt. Daher erhielt diese "Medizin" auch Spitznamen wie Panzerschokolade, Stuka-Tabletten, Hermann-Göring-Pille und Fliegermarzipan.

In dieser Zeit war auch das Naschen von „Hausfrauenschokolade“ (mit Methamphetamin versetzte Pralinen) gesellschaftsfähig; es sollte Damen gegen schlechte Stimmung helfen.

Heutzutage ist die Herstellung, der Besitz oder das Inverkehrbringen von Methamphetamin ohne Erlaubnis in Deutschland und den meisten europäischen Ländern strafbar. In den USA fällt diese Substanz unter das Drogenkontrollgesetz.

Neben dem rechtlichen Aspekt ist auch die Gefahr für die Gesundheit - psychisch und physisch - durch den Konsum von Chrystal Meth als sehr hoch einzuschätzen: die Droge kann z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenschäden, Psychosen, Paranoia, Zahnausfall (sog. „Meth-Mund“) und noch so einiges mehr auslösen.

Das Bayerische Landeskriminalamt informiert daher in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege mit der Präventionskampagne „Mein falscher Freund“ über Crystal Meth.

Zu dieser Kampagne gibt es natürlich auch eine Webseite mit den Infos. Dort finden direkt oder indirekt Betroffene auch Kontaktadressen für:
  • telefonische Beratung
  • Beratung online (Chat)
  • wohnortnahe Beratungs- und Hilfsmöglichkeiten.
Hier geht es zur Startseite: www.mein-falscher-freund.de

Stauprognose für das Wochenende 17. bis 19. November

Wie der ADAC in seiner aktuellen Stauprognose vorhersagt, stehen an diesem Wochenende die Chancen gut auf eine überwiegend störungsfreie Fahrt auf den deutschen Autobahnen.

Der Reiseverkehr ist derzeit gering, auch die Baustellensituation hat sich etwas entspannt. Nur das Wetter könnte den Autofahrern einen Strich durch die Rechnung machen: Plötzlich auftretende Nebelfelder, überfrierende Nässe oder Schnee können die Fahrt erheblich erschweren und verlängern. Autofahrer sollten deshalb jetzt nicht mehr ohne Winterreifen unterwegs sein.

Die Baustellenstrecken:

Mittwoch, 15. November 2017

Sicherheitsupdate für den Adobe Flash Player

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Im Adobe Flash Player bis einschließlich Version 27.0.0.183 existieren fünf kritische Sicherheitslücken, die zur vollständigen Übernahme des betroffenen Systems durch einen Angreifer aus dem Internet führen können.

Betroffen sind folgende Systeme:

Sicherheitsupdates für Adobe Acrobat, Reader, Acrobat DC und Acrobat Reader DC

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Adobe schließt mehrere kritische Sicherheitslücken in den Produkten Acrobat XI, Reader XI, Acrobat 2017, Acrobat Reader 2017, Acrobat DC und Acrobat Reader DC, die es einem nicht angemeldeten Angreifer aus dem Internet ermöglichen, beliebigen Programmcode auszuführen und damit möglicherweise Ihr System komplett unter seine Kontrolle zu bringen.

Der Angreifer kann auch private Informationen ausspähen und diese für weitere Angriffe nutzen.

Betroffen sind folgende Systeme:

Kinder- und Jugendtelefon: Anonym und kostenlos

Bei Problemen wie etwa Stress mit den Eltern, Freunden oder Mitschülern, Mobbing oder Abzocke im Internet oder Klassenzimmer, Missbrauch, Essstörungen, Depression, Sucht etc. erhalten Kinder und Jugendliche montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr bei der „Nummer gegen Kummer“ unter 116 111 kostenlose und anonyme telefonische Beratung.

Die Anrufe dort werden vertraulich behandelt; das bedeutet auch, dass die Gespräche nicht auf der Telefonrechnung erscheinen. 

Probleme können aber nicht nur am Telefon besprochen werden; das Hilfsangebot gibt es ebenfalls kostenlos und anonym online per E-Mail-Beratung.

Hier geht es zur Startseite des Hilfsangebots mit weiteren Infos: https://www.nummergegenkummer.de/kinder-und-jugendtelefon.html

Das Kinder- und Jugendtelefon der „Nummer gegen Kummer“ besteht seit 1980 und ist damit eines der ältesten telefonischen Beratungsangebote der Welt. Derzeit gibt es 83 Standorte in Deutschland, d.h. an Werktagen 83 offene Leitungen, die von rund 3.000 ehrenamtlich tätigen, ausgebildeten Beraterinnen und Beratern besetzt sind.

Die "Nummer gegen Kummer" wird u.a. getragen/gefördert durch: Deutsche Kinderschutzbund, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), DeutscheTelekom, Europäische Union, Stiftung Deutsche Kinder-, Jugend- und Elterntelefone.

Winterreifenmuffel werden zur Kasse gebeten

Der ADAC macht Autofahrer darauf aufmerksam, dass sie 60 bis 80 Euro Bußgeld und einen Punkt in Flensburg riskieren, wenn sie jetzt trotz winterlicher Straßenverhältnisse mit Sommerreifen unterwegs sind.

Das Verbot betrifft übrigens auch die Fahrzeughalter: Ihnen droht laut dem Automobliclub eine Geldbuße von 75 Euro, wenn sie eine solche Fahrt anordnen oder zulassen.

Wer mit Sommerreifen auf Schnee einen Unfall hat, dem kann die Kaskoversicherung wegen grober Fahrlässigkeit die Leistung erheblich kürzen. Auch auf die Haftpflichtversicherung kann dies Auswirkungen haben.

Teils deutlich höher sind die Strafen im europäischen Ausland: In Tschechien etwa werden bis zu 92 Euro, in Frankreich 135 Euro und in Italien bis zu 338 Euro fällig.

In Österreich müssen Autofahrer von Anfang November bis 15 April bei winterlichen Straßenverhältnissen Winterreifen montiert haben. Ansonsten drohen im Regelfall 35 Euro Bußgeld - in besonders schweren Einzelfällen allerdings auch bis zu 5.000 Euro.

Dienstag, 14. November 2017

Minecraft.de: Passwort so bald wie möglich ändern

Dies ist ein Warnhinweis vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Gaming-Begeisterte, die das Spieleforum Minecraft.de nutzen, sollten ihr Passwort so bald wie möglich ändern. Eigenen Angaben des Forums zufolge verschafften sich Angreifer Zugriff auf die Datenbank: https://minecraft.de/showthread.php?132181-Minecraft.de-wurde-gehackt

Zwar wurde die Sicherheitslücke inzwischen geschlossen, es ist aber möglich, dass bei dem Angriff Zugangsinformationen gestohlen wurden.

Allgemeine Tipps um Smartphone, PC oder Konsole beim Online-Gaming zu schützen, gibt es zum Nachlesen auf der BSI für Bürger-Webseite: Sicher gespielt ist halb gewonnen

Rückruf bei Kaufland: "K-Classic Delikatess Rotkohl"

 Kaufland ruft folgendes Produkt zurück:
  • "K-Classic Delikatess Rotkohl"
    Füllmenge: 680 g, Abtropfgewicht: 650 g
    EAN 4300175162333
    Und dem Mindesthaltbarkeitsdatum: 31.12.2020 | Charge: ML3 L6287 alle Uhrzeiten (Aufdruck am Deckelrand)
Grund für den Rückruf: Es kann nicht völlig ausgeschlossen werden, dass sich in einzelnen Gläsern des genannten Produktes Drahtstücke befinden, die beim Verzehr zu Verletzungen führen können.

K-Classic Delikatess Rotkohl mit anderen Mindesthaltbarkeitsdaten und Chargen ist nicht betroffen. Verbraucher können das Produkt in jedem Kaufland auch ohne Kassenbon gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben. Quelle: lebensmittelwarnung.de

COPD: Rauchen ist Risikofaktor Nummer eins

Weltweit sterben aktuell mehr als drei Millionen Menschen pro Jahr an den Folgen einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD, engl. chronic obstructive pulmonary disease). Auch in Deutschland zählt die COPD zu den häufigsten Todesursachen.

Das Gefährliche an dieser Erkrankung ist, dass sie sich schleichend entwickelt und schlimmstenfalls tödlich endet.

Frühe Symptome einer COPD sind Atemnot (vor allem bei Belastung), Husten und Auswurf - die AHA-Trias. Die Atemnot nimmt im Verlauf der Erkrankung zu und kann zur vollständigen Bewegungseinschränkung (Immobilität) der Betroffenen führen. Letztendlich kann COPD auch tödlich enden.

Risikofaktor Nummer eins für die Entstehung dieser Erkrankung ist das Rauchen: Etwa neun von zehn COPD-Erkrankungen sind darauf zurückzuführen. 

Mit der Kampagne "rauchfrei" möchte die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) den Einstieg in das Rauchen verhindern, vor Passivrauch zu schützen und Raucherinnen und Raucher beim Aufhören zu unterstützen.

Die Internetseite dieser Kampagne der BZgA bietet ein breites Informations­spektrum rund um das Thema "Rauchen/Nichtrauchen". Neben dem frei zugänglichen Informations­angebot ist auf der Seite ein Programm zum Ausstieg aus dem Rauchen eingerichtet, das Ausstiegswillige ebenfalls kostenlos online beim Rauchverzicht unterstützt. Hier geht es zur Startseite: www.rauch­frei-info.de .

Kaffeefahrt: Miese Geschäfte mit neuer Masche

Immer wieder werden ältere Menschen bei Kaffeefahrten abgezockt. Zusammen mit einem Kamerateam der SWR-Verbrauchersendung MARKTCHECK bieten Senioren den dubiosen Veranstaltern Paroli:

Video: marktcheck auf YouTube

Zu diesem Thema haben auch die Verbraucherzentralen diesen Artikel veröffentlicht: Kaffeefahrten: Viele falsche Versprechungen

Montag, 13. November 2017

Im Marktcheck der Verbraucherzentralen: vegetarische/vegane Lebensmittel

Längst gehören vegetarische oder auch vegane Ersatzprodukte zum Sortiment vieler Supermärkte.

Getreidebratling, Lupinen-Bratwurst, Soja-Eis etc. scheinen angesichts des Tierwohls und des Klimas eine gute Sache - daher stehen solche Lebensmittel mittlerweile sogar bei manchem "Allesesser" regelmäßig mit auf dem Speiseplan.

Ebenfalls nicht zu venachlässigen ist der vermeintlich gesundheitliche Vorteil dieser Ernährungsweise: Die Werbung für vegane/vegetarische Lebensmittel vermittelt oft den Eindruck, dass sich solche Nahrungsmittel direkt auch positiv auf den menschlichen Körper auswirken.

Und so ist es nur allzu verständlich, dass sich immer mehr Konsumenten über die Inhaltsstoffe dieser Lebensmittel informieren möchten.

Unter diesen Gesichtspunkten haben die Verbraucherzentralen bundesweit einen Lebensmittelcheck durchgeführt: Insgesamt wurden 50 Fleisch- und 51 Wurstersatzprodukte sowie 26 Alternativen für Milchprodukte unter die Lupe genommen.

Einige Ergebnisse dieses Marktchecks knapp zusammengefasst:
  • Fast 80 Prozent der Fleisch- und Wurstersatzprodukte enthalten zu viel Salz
  • Ein Hinweis auf die Ersatzzutat für Protein – etwa Soja, Weizen, Gemüse oder Eier – wird nur bei einem Drittel der Produkte vorne auf der Verpackung gegeben.
  • Bei 93 Prozent der getesteten Produkte fehlt die Angabe, ob Spuren tierischer Lebensmittel enthalten sind. Weil die Produktnamen nicht gesetzlich definiert sind, weiß der Verbraucher in solchen Fällen nicht sicher, was drin ist.
  • Im Marktcheck weisen unter den Produkten, die mit nährwert- oder gesundheitsbezogenen Angaben werben, sogar 90 Prozent eine ernährungsphysiologisch ungünstige Zusammensetzung auf.

Den kompletten Marktcheck mit den genauen Details gibt es hier zum kostenlosen Download (PDF, 1.3 MB): Marktcheck vegetarische und vegane Ersatzprodukte

Sichern Sie Ihr Smartphone

Ein Smartphone ist mehr als nur ein Telefon - es ist ein kleiner PC. Viele Nutzer wissen jedoch nicht, dass sie ihr Gerät auch genauso wie den heimischen Rechner schützen sollten, beispielsweise vor Schadsoftware.

Die Polizeiliche Kriminalprävention erklärt hier, wie Nutzer ihr Smartphone sichern können: Smartphone-Sicherheit

Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat (etwas auführlichere) Tipps dazu veröffentlicht: Schutz für Smartphone und Co.

Ergänzender Hinweis von der v-mag-Redaktion: Da in diesen Tipps erwähnt wird, dass man aus Sicherheitsgründen Apps aus den offiziellen App-Stores bevorzugen soll bzw. auch die Bewertungen der Apps beachten sollte : dies ist leider kein Garant dafür, dass in den Apps keine "Hintertürchen" vorhanden sind. Siehe hier: Wie sicher sind Apps aus offiziellen App Stores?.

Sonntag, 12. November 2017

Kenia stellt sich dem Klimawandel

Wissenschafts-Wochenende im v-mag: diesmal mit dem Kampf in Kenia gegen den Klimawandel, der in diesem ostafrikanischem Land schon längst stattfindet. Dazu gehört die umweltfreundliche Stromerzeugung und neue Bewässerungssysteme für die Landwirschaft.

Mit der thermischen Energie, die als Wärme im zugänglichen Teil der Erdkruste gespeicherte wird, lässt sich u.a. auch Strom erzeugen. Dies nennt man "Geothermie" (wobei dieser Begriff auch für die geowissenschaftliche Untersuchung der thermischen Situation in der Erde verwendet wird).

Und da die Sonne wohl noch ein paar Jährchen unermüdlich die Oberfläche des Planeten Erde erwärmen wird, zählt die thermische Energie zu den regenerativen Energien. In Kenia wird mit Hilfe der umweltfreundlichen Geothermie bereits jetzt fast 30 % des eigenen Energiebedarfs gedeckt.

Und auch in der Landwirtschaft Kenias wird der Klimawandel immer deutlicher spürbar. Ein Bewässerungsprojekt am Fuße des Mount Kenia - das zweithöchste Bergmassiv in Afrika -sorgt dafür, dass die am Projekt teilnehmenden Bauern ihre Felder produktiver nutzen können.

Diese Enwicklungen werden von Deutschland finanziell durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW) gefördert. Auf der Homepage der KFW gibt es weitere Infos über diese und weitere Förderprojekte vor Ort : Kenia - Eine treibende ökonomische Kraft in Ostafrika

Noch ein kurzes Video von der Deutschen Welle zur Geothermie und einem Bewässerungsprojekt in Kenia:

Video: Deutsche Welle auf YouTube

Samstag, 11. November 2017

Rückruf: Sonnenblumenöl 'Salatoff' 1,0l nicht raffiniert

Die Monolith Unternehmensgruppe ruft folgendes Produkt zurück:
  • Sonnenblumenöl 'Salatoff' 1,0l nicht raffiniert
    Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 14.03.2018
    Chargennummer / Los-Kennzeichnung: 2017.03.15
                                                        Foto: Monolith Unternehmensgruppe

Grund für den Rückruf: Bei der betroffenen Charge sind die gesetzlich festgelegten Höchstmengen an polyzyklischen, aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAKs) überschritten. Vor dem Verzehr des betroffenen Produkts wird abgeraten.

Verbraucher werden aufgefordert, die Ware gegen Rückerstattung des Kaufpreises, an die Einzelhändler zurückzugeben. Quelle: Presseportal / Monolith Unternehmensgruppe und lebensmittelwarnung.de

Rückruf: „Mina Gewürze Pfeffer gemahlen, 500g“ und „Mina Gewürze Pfeffer schwarz, 80g“

Mina Gewürze ruft folgende Gewürze zurück, die in einzelnen türkischen Lebensmittelfachgeschäften ausschließlich in den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg verkauft wurden:
  • Mina Gewürze Pfeffer gemahlen, 500g“ (Gastrobox)
    Mindesthaltbarkeitsdatum: 31.12.2020
    Losnummer/Batch: 754
    Hersteller: Manufcturas Salomon, S.L. aus Spanien
  • Mina Gewürze Pfeffer schwarz, 80g“ (Glas)
    Mindesthaltbarkeitsdatum 31.12.2020
    Losnummer/Batch: 754
    Hersteller: Manufcturas Salomon, S.L. aus Spanien
Grund für den Rückruf: Im Rahmen einer amtlichen Probenahme wurden Salmonellen nachgewiesen. Die betroffenen Gewürze können in den jeweiligen Geschäften auch ohne Kassenbon gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgegeben werden. Quelle: lebensmittelwarnung.de

Wechsel der Kfz-Versicherung: Tipps der Verbraucherzentrale

Bei der Kfz-Versicherung ist es mittlerweile schwer, als Kunde tatsächlich "durchzublicken": Der Tarifdschungel wird immer undurchsichtiger.

Zahlreiche Vergleichsportale versprechen da eine Orientierung. Michael Wortberg, Versicherungsreferent der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz rät dazu: „Man sollte jedoch nicht einfach dem Ergebnis des nächstbesten Portals vertrauen, sondern zumindest mehrere Berechnungen auf verschiedenen Seiten durchführen“

Denn die Portale arbeiten nicht immer mit den gleichen Daten. Auch sind nicht immer alle gängigen Versicherer auf den Portalen vertreten.

Das Bundeskartellamt hat übrigens mitgeteilt, Vergleichsportale mittels einer Sektoruntersuchung „Vergleichsportale“ genauer unter die Lupe zu nehmen. (Meldung vom Bundeskartellamt selbst dazu hier: Bundeskartellamt startet Untersuchung von Vergleichsportalen)

In sechs wichtigen Tipps hat die Verbraucherzentrale zusammengestellt, was bei einem Wechsel der Kfz-Versicherung wichtig ist:

Fotos auf WhatsApp, Facebook, Instagram und Co.: Auch Kinder haben Persönlichkeitsrechte!

Viele Erwachsene denken sich nicht viel dabei, wenn sie Bilder z.B. vom eigenen Kind in den Sozialen Netzwerken online stellen. Sieht doch auch zu teilenswert aus, wie die Kids im Urlaub am Strand fantasievolle Sandburgen bauen oder bei einer Geburtstagsparty ausgelassen im Garten herumtollen.

Dabei haben auch Kinder ein Persönlichkeitsrecht im digitalen Raum. Eine in der letzten Woche vom Deutschen Kinderhilfswerk veröffentlichte repräsentative Umfrage kommt zu dem Ergebnis, dass viele Erwachsene ein fehlendes Problembewusstsein in Bezug auf die Persönlichkeitsrechte von Kindern haben, wenn es um die Veröffentlichung von Informationen oder Bildern über Soziale Medien wie WhatsApp, Facebook, Instagram und Co. geht.

34 Prozent derjenigen, die Bilder und Informationen von Kindern posten, gaben bei der Untersuchung an, Kinder gar nicht mit einzubeziehen, 30 Prozent informieren die Kinder lediglich. Eine explizite Erlaubnis der Kinder holt nur eine Minderheit von 31 Prozent der Befragten ein.

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat daher eine Facebook-Kampagne gestartet, deren Bildmotive über einen Zeitraum von ca. drei Wochen auf Facebook geschaltet sind und die auf eine entsprechende Landing-Page (www.dkhw.de/kinderfotos-im-netz) führen. Dort gibt es Infos rund rund um den verantwortungsbewussten Umgang mit Kinderfotos in Sozialen Medien.

Freitag, 10. November 2017

Polizei warnt vor den Drogen "Bonzai" und "Spice"

Die Berliner Polizei warnt aktuell vor den Drogen "Bonzai" und "Spice". Diese Substanzen seien momentan am "Alex" (Berliner Alexanderplatz) oder an der Warschauer Str. für oft nicht mehr als 5 Euro erhältlich.

Die Drogen werden z.B. durch Rauchen oder Essen eingenommen und können nahezu sofort zu einer Verringerung des Herzschlags und der Atmung führen.

Konsumenten fallen regelmäßig nach wenigen Zügen vom Joint in Ohnmacht. Dazu können folgende Symptome auftreten: Schaumbildung vor dem Mund, Blaufärbung der Lippen, langhaltende Krämpfe, stundenlanges Erbrechen.

Dies nutzen derzeit anscheinend auch Kriminelle, um ihre Opfer ohnmächtig zu machen und dann auszurauben (siehe z.B. Berliner Zeitung: Die K.o.-Joint-Masche | So hinterhältig nehmen Diebe ihre Opfer aus).

Den Drogenfahndern beim LKA liegen nach Angaben der Polizei auch schon die ersten Analysen der Inhaltsstoffe von Spice oder auch Bonzai vor. Es handele sich dabei um „5 – F – MDMB – PINACA, AB 001, JWH 250“ und Mischformen dieser hochgiftigen(!) Substanzen, die per Hand oder Betonmischer zusammengepanscht werden.

Die Polizei rät: Wer andere Menschen mit den beschriebenen Symptomen findet, sollte schnellstmöglich via Notruf (112 oder 110) Hilfe rufen. Da mit sehr heftigen Reaktionen der Betroffenen zu rechnen ist, sollten Helfer unbedingt nur im äußersten Notfall an die Person herantreten.
.

Rückruf: "BIO GRENO Himbeeren 300g"

Die JÜTRO Tiefkühlkost GmbH & Co. KG ruft folgendes Produkt zurück:
  • "BIO GRENO Himbeeren 300g"
    Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 11.04.2019
    Aufdruck: L110417B3...
                                                  Fotos: JÜTRO Tiefkühlkost GmbH & Co. KG

Grund für den Rückruf: Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich im Einzelfall Noroviren im Produkt befinden. Quelle mit weiteren Details: lebensmittelwarnung.de

Bürger-Cert: neuer Newsletter "Sicher • Informiert" erschienen

Der neue Newsletter "Sicher • Informiert" vom Bürger-Cert (ein Projekt vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) ist wieder erschienen.

Diesmal mit Infos u.a. über:
  • Phishing: ING-DiBa-Kunden im Fokus von Betrügern
  • Unverschlüsselte Datenübertragung: Vorsicht bei der App-Nutzung
  • OpenOffice: Sicherheitsupdate für Bürosoftware
  • BSI: Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2017 veröffentlicht
  • Spam, Phishing und Co.: Schnäppchenfallen im Internet
Und weitere Warnungen, Tipps und Hinweise, die man als User von Computer, Handy/Smartphone und Co. lesen sollte: Bürger-Cert Newsletter "Sicher • Informiert"

Wochenreport 45/2017

Neueste Verbraucherwarnungen und Meldungen:

  • Produktwarnung: Anthon Berg Marcipanbrod Whisky 40g | Anthon Berg Marcipanbrod Cognac 40g | Anthon Berg Sweet Moments Marzipan Bar Mini 165g | Anthon Berg Sweet Moments Marzipan Collection 400g . Details: hier

  • Norco ruft 20- und 24-Zoll Kinderfahrräder zurück (Sturzgefahr). Details: hier

  • Drogerie Rossmann ruft "Altapharma Immun-Kur" zurück . Details: hier

  • Sicherheitsmaßnahme für Benzin-Motorsensen und Benzin-Trimmer von Makita / Dolmar. Details: hier

  • Rückruf via Decathlon: Wanderstock "Forclaz 500 All Season rot" der Marke QUECHUA. Details: hier

  • Drogerie dm ruft „DAS gesunde PLUS Immun Wochenkur Trinkampullen, 7 St.“ zurück. Details: hier

  • Semperit kündigt freiwilliges Reifen-Austauschprogramm an. Details: hier

  • Rückruf: diverse „Scheibenkäse-Produkte“. Details: hier

  • Regionaler Rückruf: „Knusper Dinos“ der Marke „GUT&GÜNSTIG“. Details: hier

  • Rückruf 2 Glühweine (beide verkauft im Einzelhandel): "Münchner Christkindlmarkt vorm Alten Rathaus Glühwein" und "Rauschgoldengel Glühwein vom Nürnberger Christkindlmarkt". Details: hier

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 45/2017 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht (engl.): hier

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 9. November 2017

Sicherheitsupdate für "Joomla!"

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Joomla! schließt mit dem aktuellen Sicherheitsupdate drei Sicherheitslücken im Joomla! Content Management System. Betroffen sind folgende Systeme:
  • Joomla! vor 3.8.2
  • Apple Mac OS
  • GNU/Linux
  • Microsoft Windows
Empfehlung: Aufgrund der Verbreitung von Joomla! werden Sicherheitslücken üblicherweise kurz nach Bekanntwerden aktiv in betroffenen Programmversionen ausgenutzt, daher sollten Sie Joomla! zeitnah über die referenzierte Download-Seite auf die Version 3.8.2 aktualisieren.

Neue Rezeptur bei Nutella

Die vor allem als Brotaufstrich beliebte Nuss-Nougat-Creme "Nutella" ist heller geworden: Es gab Änderungen in der Rezeptur.

Einige Zutaten wurden reduziert, andere erhöht. Was alles neu ist, hat die Verbraucherzentrale Hamburg hier veröffentlicht: Nutella: Weniger Kakao - mehr Milchpulver

Kostenlose Broschüre der Verbraucherzentrale: Betreutes Wohnen in Rheinland-Pfalz

Eine Alternative zum Altersheim ist das Betreute Wohnen: ältere Menschen können eine Wohnung mieten oder kaufen und zudem verschiedene Serviceleistungen wie zum Beispiel einen Hausnotruf oder Hausmeisterservice in Anspruch nehmen. Vermittelt werden auch weitere Dienste wie eine Pflegeleistung.

„Wer überlegt, in eine Einrichtung des Betreuten Wohnens einzuziehen, sollte sich im Vorfeld gründlich informieren“, so Sabine Strüder, Referentin für Gesundheit und Pflege der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. „Wichtig zu klären ist beispielsweise, welche Leistungen im Detail angeboten werden, welche rechtlichen Regeln gelten, wie hoch die Kosten sind oder welche Qualitätsstandards es gibt.“

Eine neue Broschüre der Verbraucherzentrale listet alle wichtigen Aspekte als Checkliste auf und erklärt darüber hinaus detailliert alle Rahmenbedingungen, die in Rheinland-Pfalz wichtig sind. Sie kann hier kostenlos heruntergeladen werden (PDF, 2 MB ): Betreutes Wohnen in Rheinland-Pfalz

Die Broschüre gibt es auch kostenlos zum Abholen in den Filialen der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Der Postversand erfolgt gegen Einsendung von 1,45 Euro in Briefmarken an die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V., Versand, Stichwort Betreutes Wohnen, Seppel-Glückert-Passage 10, 55116 Mainz. (Stand: 09.11.2017)

Stauprognose für das Wochenende 10. bis 12. November

Wie der ADAC in seiner aktuellen Stauprognose vorhersagt, wird der Verkehrsfluss auf Deutschlands Autobahnen an diesem Wochenende weder durch Reiseverkehr noch Baustellen behindert. Lediglich plötzlich auftretende Nebelfelder, überfrierende Nässe oder Schnee können die Fahrt erschweren.

Der Automobilclub warnt in diesem Zusammenhang: Wer bei winterlichen Straßenverhältnissen ohne Winter- oder Ganzjahresreifen fährt, riskiert ein Bußgeld von 60 Euro und einen Punkt in Flensburg beziehungsweise 80 Euro und einen Punkt bei konkreter Gefährdung des Verkehrs.

Die Baustellenstrecken in Deutschland:

Mittwoch, 8. November 2017

Sicherheitsmaßnahme für Benzin-Motorsensen und Benzin-Trimmer von Makita / Dolmar

Es gibt eine freiwillige Sicherheitsmaßnahme für folgende Benzin-Motorsensen und Benzin-Trimmer:
  • Makita (Vertrieb über Deutschland): Modell EM2600U
  • Makita (Vertrieb Europäisches Ausland) Modelle: EM2500L, EM2500LG, EM2500U, EM2500UG, ER2600L, ER2600LG, EM2600L
  • Dolmar Modelle MS-27C, MS-27U, MS-24U, LT-27

                                                      Produktbild: Makita Werkzeug GmbH

Grund für die Sicherheitsmaßnahme: Aufgrund einer fehlerhaften Gummitülle kann im Einzelfall Kraftstoff austreten. Das Gerät darf nicht mehr verwendet oder weitergegeben werden. Falls ein betroffenes Gerät weitergegeben wurde, sollte der Nachbesitzer informiert werden.

Quelle mit weiteren Infos und den Seriennummern der betroffenen Modelle (PDF, 184 KB): Makita Werkzeug GmbH

19,7 % der Bevölkerung Deutschlands waren 2016 von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren im Jahr 2016 in Deutschland 19,7 % der Bevölkerung von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht.

Rein auf die Armutsgefährdung bezogen waren 16,5 % der Bevölkerung betroffen (jede sechste Person = rund 13,4 Millionen Menschen).

3,7 % der Bevölkerung in Deutschland waren im Jahr 2016 von erheblicher materieller Entbehrung betroffen.

Der Schwellenwert der Armutsgefährdung lag 2016 in Deutschland bei folgenden Einkommen:

  • für eine alleinlebende Person in Deutschland bei 1 064 Euro im Monat,
  • für zwei Erwachsene mit zwei Kindern unter 14 Jahren bei 2 234 Euro im Monat

Der Anteil der von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedrohten Bevölkerung in der Europäischen Union (EU) lag im Jahr 2016 durchschnittlich bei 23,5 %. Rein auf die Armutsgefährdung bezogen waren im EU-Durchschnitt 17,3 % der Bevölkerung betroffen.

7,5 % der EU-Bürger waren von erheblicher materieller Entbehrung betroffen.

Quelle mit weiteren Details und Zahlen dazu: Pressemitteilung Statistisches Bundesamt 08.11.2017

Tipps zur Bedienung von Nachtspeicheröfen

Viele Nutzer von Nachtspeicherheizungen kennen das Problem: Morgens zu warm, abends zu kalt. Denn Nachtspeicheröfen sind etwas komplizierter zu bedienen als Heizkörper einer Zentralheizung - sie haben mehr als einen einzigen Schalter zur Temperaturregulierung. Und schon wegen der hohen Heizstromkosten ist eine effiziente und sparsame Nutzung besonders wichtig.

Dies bedeutet u.a., dass das nächtliche Aufladen der Öfen mit Strom und die Temperatureinstellung in den einzelnen Räumen gut aufeinander abgestimmt werden müssen. Viele Verbraucher stehen mit dem Ventilator auf Kriegsfuß, der bei Bedarf automatisch warme Luft aus den Öfen in die Räume bläst.

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hat daher ein kostenloses Infoblatt mit Tipps zur Bedienung von Nachtspeicheröfen erstellt. Es kann hier heruntergeladen werden (PDF, 810 KB): Nachtspeicheröfen – Tipps zur Bedienung

Wie sicher sind Apps aus offiziellen App Stores?

Linktipp vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Sind gute App-Bewertungen für Apps in offiziellen App Stores ein Garant für ihre Sicherheit? ZEIT ONLINE stellt eine Untersuchung vor, die sich mit dieser Frage auseinandersetzt: http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2017-10/iphone-ios-apps-hacker-verschluesselung

Die Ergebnisse zeigen, dass anscheinend viele Entwickler die Nutzerdaten nicht über verschlüsselte Verbindungen absichern.

Bei Shopping-Apps wird so etwa das Abfangen von Log-in-Daten möglich. Da Nutzerinnen und Nutzer selbst nicht erkennen können, ob ihre Daten verschlüsselt gesendet werden, empfiehlt es sich, unterwegs und in öffentlichen WLAN ein Virtual Private Network (VPN) zu nutzen. Mehr dazu finden Sie in den BSI-Tipps: Öffentliche WLANs

Dienstag, 7. November 2017

Sicherheitsupdates für Android, Google Chrome OS und Google Chrome Browser

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor Sicherheitslücken in folgenden Google-Anwendungen und informiert über deren Sicherheitsupdates (Details erfolgen nach dem Anklicken des jeweiligen Links):

Sicherheitsupdate für Symantec Endpoint Protection

Dies ist eine Warnmeldung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Es wurden mehrere Sicherheitslücken in verschiedenen Versionen von Symantec Endpoint Protection veröffentlicht.

Betroffen sind folgende Systeme:
  • Symantec Endpoint Protection vor 12.1 RU6 MP9
  • Symantec Endpoint Protection vor 14 RU1
  • Microsoft Windows
Empfehlung: Der Hersteller empfiehlt Nutzern von Symantec Endpoint Protection vor Version 12.1 RU6 MP9 und 14 RU1 ein Update auf die neueste verfügbare Version der Software. Die Software wird als Download zur Verfügung gestellt und ist beispielsweise mit Hilfe der Seriennummer über Symantec FileConnect verfügbar.

Unterhaltssätze für Kinder werden ab 01.01.2018 angehoben

Die "Düsseldorfer Tabelle" wir zum 1. Januar 2018 geändert. Diese Tabelle enthält die Leitlinien für den Unterhaltsbedarf von Unterhaltsberechtigten. Der Mindestunterhalt beträgt ab dem 1. Januar 2018:
  • für Kinder der ersten Altersstufe (bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres) 348 Euro statt bisher 342 Euro,

  • für Kinder der zweiten Altersstufe (bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres) 399 Euro statt bisher 393 Euro

  • für Kinder der dritten Altersstufe (vom 13. Lebensjahr bis zur Volljährigkeit) 467 Euro statt bisher 460 Euro

Zum Januar 2018 wird auch das Kindergeld angehoben. Die Erhöhungen des Kindergeldes ab 01.01.2018:
  • für ein erstes und zweites Kind 194 Euro,

  • für ein drittes Kind 200 Euro

  • ür das vierte und jedes weitere Kind 225 Euro

Allerdings: Das Kindergeld ist bei minderjährigen Kindern in der Regel zur Hälfte und bei volljährigen Kindern in vollem Umfang auf den Unterhaltsbedarf anzurechnen.

Auch die Einkommensgruppen werden (erstmals seit 2008) angehoben. Die Tabelle beginnt daher ab dem 1. Januar 2018 mit einem bereinigten Nettoeinkommen von:

Nachhaltige Weihnachten

Vor Weihnachten setzen viele Paketzusteller zusätzliche Lieferfahrzeuge ein - zulasten der Umwelt: je mehr Fahrzeuge für Paketlieferungen benötigt werden, desto mehr Schadstoff- und Treibhausgasemissionen werden ausgestossen. Auch die Lärmbelästigung erhöht sich durch den zusätzlichen Verkehr.

Kurier- und Paketdienste kommen zu Weihnachten mit weniger Fahrzeugen aus, wenn sie mehr Pakete in Zeiträumen mit geringer Auslastung transportieren. Kurz: Anfang November ist noch Platz im Transporter, im Dezember jedoch müssen weitere angemietet werden.

Wer umweltfreundlich handeln möchte, sollte auch auf die Nachhaltigkeit der Geschenke achten. Lang haltbare Produkte, die auch repariert werden können, helfen dabei, den Müll zu reduzieren und bereiten außerdem länger Freude.

Anstatt Spielzeuge zu verschenken, die Batterien benötigen sind solche mit Netzstecker eine bessere Alternative. Das spart nicht nur Geld, sondern schont auch die Umwelt.

Bei der Verpackung gibt es ebenfalls umweltfreundliche Ideen:

Montag, 6. November 2017

Rückruf via Decathlon: Wanderstock "Forclaz 500 All Season rot" der Marke QUECHUA

Decathlon ruft den Wanderstock "Forclaz 500 All Season rot" der Marke QUECHUA zurück. Das Produkt, um das es hier geht, wurde zwischen dem 1. Juli 2017 und dem 30. September 2017 verkauft.

Grund für den Rückruf: Die Teams der Marke QUECHUA haben festgestellt, dass das (rote) Kunststoffteil des externen Verriegelungssystems brüchig ist. Das Verriegelungssystem kann zerbrechen, was ein Verstellen unmöglich macht und bei Nutzung sogar dazu führen kann, dass der Stock nachgibt. Das wiederum könnte einen gefährlichen Sturz verursachen.

Quelle mit weiteren Details zum Umtausch (PDF, 71 KB): https://www.decathlon.de/ecde/static/files/produktrueckruf-wanderstock_forclaz_500_all_season_rot_quechua.pdf.

Bündnis gegen Schütteltrauma - anonyme, kostenlose Beratungsangebote für Eltern

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) hat eine Aufklärungs- und Infokampagne im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) über die Gefahr des Schüttelns von Säuglingen und Kleinkindern gestartet.

Im „Bündnis gegen Schütteltrauma“  engagieren sich neben dem NZFH  zahlreiche Verbände, Vereine und Einrichtungen aus dem Gesundheitswesen, dem Kinderschutz sowie der Kinder- und Jugendhilfe.

Denn nichtakzidentelle Kopfverletzungen, zu denen das Schütteltrauma zählt, sind laut NZFH bei Säuglingen und Kleinkindern die häufigste nicht natürliche Todesursache.

Jährlich werden schätzungsweise zwischen 100 und 200 Säuglinge und Kleinkinder mit Schütteltrauma in deutsche Kliniken gebracht. Zwischen 10 und 30 Prozent der geschüttelten Kinder sterben.

Zwei Drittel der Säuglinge und Kleinkinder mit Diagnose Schütteltrauma leidet lebenslang unter den Folgen des Schüttelns. Sie umfassen Krampfanfälle sowie geistige und körperliche Behinderungen.

Grund für das Schütteln ist oft ein Kontrollverlust der Eltern für wenige Sekunden - z.B. weil das Baby schreit und sich nicht beruhigen lässt.
 
Wenn der souveräne und sichere Umgang mit einem Baby schwer fällt, können die Beratungsangebote für Eltern weiterhelfen. Die Beratung dort ist vertraulich, anonym und kostenlos (nicht nur bezüglich Schütteltrauma):

Auf Wunsch der Eltern wird auch bedarfsorientiert in die Angebote der Frühen Hilfen vor Ort zur individuellen Unterstützung - zum Beispiel an eine Familienhebamme oder in eine Fachstelle - vermittelt.

Für alte Holzöfen endet 2017 die Schonfrist

Bis Ende des Jahres müssen die ersten alten Kamine und Kachelöfen stillgelegt oder ausgetauscht werden. Jochen Schneider, Experte der Energieberatung der Verbraucherzentrale, beantwortet die wichtigsten Fragen:

Warum müssen die Heizöfen ausgetauscht werden?

Alte Kamin- und Kachelöfen stoßen viele Schadstoffe aus und belasten dadurch die Umwelt. Daher sieht die Bundesimmissionsschutzverordnung vor, dass alte Kaminöfen, Heizkamine und Kachelöfen nach und nach aus dem Verkehr gezogen werden. Für Verbraucher macht der Austausch auch ökonomisch Sinn, da moderne Feuerstätten einen höheren Wirkungsgrad haben und dadurch weniger Holz benötigen.

Welche Heizöfen sind betroffen?

Sonntag, 5. November 2017

Sunfire - Die Suche nach neuen Kraftstoffen

Wissenschafts-Wochenende im v-mag: diesmal geht es um einen Ersatz für fossiles Erdöl.

Das Dresdner Unternehmen "Sunfire" hat ein Verfahren entwickelt, mit dem aus CO2 (aus der Umgebungsluft), Ökostrom und Wasser ein Erdölersatz namens "Blue Crude" hergestellt werden kann.

Und damit kann u.a.* ein Ersatzdiesel ("E-Diesel" = Elektrolyse Diesel) produziert werden - der umweltfreundlicher als der bisherige Kraftstoff sein soll.

*Denn auch für die Herstellung von z.B. Kunststoffen wird Rohöl benötigt. 

Mehr zum "Blue Crude" und dem "E-Diesel" in diesem Video von der Deutschen Welle:

Video: DW Deutsch auf YouTube

Samstag, 4. November 2017

dm ruft „DAS gesunde PLUS Immun Wochenkur Trinkampullen, 7 St.“ zurück

Der dm-drogerie markt ruft den Artikel „DAS gesunde PLUS Immun Wochenkur Trinkampullen, 7 St.“ zurück. Betroffen ist die Ware mit den Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) 12/2018 und 02/2019 (steht auf dem Boden der Verpackung).


Grund für den Rückruf: Es ist nicht auszuschließen, dass es nach dem Verzehr zu allergischen Reaktionen wie zum Beispiel Hautrötungen, Schwellungen oder Brennen kommen kann.

dm bittet Kunden dringend, das Produkt mit oben genannten MHD nicht zu konsumieren und ungeöffnet oder bereits angebrochen in die dm-Märkte gegen Erstattung des Kaufpreises zurückzubringen. Quelle und Produktbild: dm

Rückruf: diverse „Scheibenkäse-Produkte“

Aus Gründen des vorsorgenden Verbraucherschutzes ruft die DMK Deutsche Milchkontor GmbH, kurz DMK GROUP, diverse Scheibenkäse-Produkte zurück, die durch verschiedene Einzelhändler (u.a. Aldi Süd, EDEKA, Netto, REWE, Penny) vertrieben werden.

Grund dafür: eventuell enthaltene Kunststoffteilchen. Aufgrund von Art und Form dieser Teilchen kann eine Gesundheitsgefährdung nicht mit abschließender Sicherheit ausgeschlossen werden.

Betroffen ist Ware, die unter den nachfolgend aufgeführten Produktbezeichnungen und Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) vertrieben wird. Es ist nur Ware mit dem Genusstauglichkeitskennzeichen DE-NI 086 EG und nachfolgende MHD’s betroffen:

Spendensammler: Woran man wahre Wohltäter erkennt

Und auch sie treten alle Jahre wieder vermehrt in der Vorweihnachtszeit in Erscheinung: die Spendensammler.

Ob nun mit Sammelbüchse in den beliebten Shoppingmeilen, samt Tieren vor den Supermärkten, in Briefen mit der Post, mit herzerweichenden Spots im Fernsehen oder mittlerweile auch via Internet: zu dieser Zeit des Jahres wird offensichtlich darauf gesetzt, dass die Menschen ihre Herzen - und damit auch ihr Portemonnaie - großzügig öffnen.

Im Grunde eine gute und vorbildliche Sache, wenn Menschen, denen es gut geht, anderen Menschen oder Tieren in Not helfen - wären nicht auch da wieder Betrüger aktiv, die mit Hilfe diverser Mitleidsmaschen im Grunde nur eines im Sinn haben: für sich selbst Geld abzusahnen.

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat hier einen Artikel mit Infos und Tipps veröffentlicht, damit diese Abzockerei möglichst wenig Erfolg hat: Spendensammler: Woran man wahre Wohltäter erkennt

Facebook-Konto gehackt: wie Betroffene die Kontrolle zurückgewinnen

Linktipp vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):

Spam-Nachrichten in Facebook sind keine Seltenheit. In vielen Fällen werden sie über Kontakte aus der eigenen Freundesliste verteilt. Was eigentlich tun, wenn der eigene Account kompromittiert wurde und über ihn plötzlich Spam versendet wird?

mimikama hat eine Anleitung verfasst, wie Nutzerinnen und Nutzer die Kontrolle über ihr Facebook-Konto zurückgewinnen: https://www.mimikama.at/allgemein/fb-konto-gehackt

Das BSI empfiehlt Betroffenen, umgehend den Dienstanbieter, in diesem Fall Facebook, zu informieren, damit Ihr Konto gesperrt wird. Sollten Sie Ihr Passwort für andere Online-Angebote nutzen, ändern Sie dort umgehend das Passwort.

Infos dazu auch hier auf der Seite vom BSI: Identitätsdiebstahl - Hilfe für Betroffene

Freitag, 3. November 2017

Regionaler Rückruf: „Knusper Dinos“ der Marke „GUT&GÜNSTIG“

Dies ist ein regionaler Warenrückruf und betrifft die Bundesländer Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Berlin, Brandenburg, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Hessen sowie teilweise Rheinland-Pfalz.

Die Firma Vossko GmbH & Co. KG ruft folgendes Tiefkühlprodukt zurück:

  • „Knusper Dinos“ mit der Bezeichnung „GUT&GÜNSTIG“
    Verpackungseinheit: 400 Gramm-Packung
    Mindeshaltbarkeitsdatum: 04.10.2018
    Genusstauglichkeitskennzeichen: DE EV 254 EG (siehe Abbildung)

Der Artikel wurde vorwiegend bei Marktkauf und EDEKA angeboten. Grund für den Rückruf: Es kann sein, dass sich Kunststofffremdkörper in einzelnen „Knusper Dinos“ befinden. Kunden, die das entsprechende Produkt gekauft haben, können dieses gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Vorlage des Kassenbons in ihren Einkaufsstätten zurückgeben. Quelle: vossko.de   Abbildungen: Vossko GmbH

Rückruf Glühweine: "Münchner Christkindlmarkt vorm Alten Rathaus Glühwein" und "Rauschgoldengel Glühwein vom Nürnberger Christkindlmarkt"

Wegen Berstgefahr der Flaschen (Druckaufbau während Gärprozesse mit Hefen) ruft die Binderer St. Ursula Weinkellerei GmbH folgende Glühweine zurück:
  • Münchner Christkindlmarkt vorm Alten Rathaus Glühwein
  • Rauschgoldengel Glühwein vom Nürnberger Christkindlmarkt

  • Verpackungseinheit: jeweils 1L Flasche
    Losnummern (steht auf der Rückseite): L-17249U und L17250U
Beide Artikel werden außschließlich im Lebensmitteleinzelhandel angeboten. Kunden werden gebeten, die betroffenen Flaschen vorsichtig in eine Tüte zu verpacken, diese zu verschließen und sofort im Restmüll zu entsorgen. Quelle: lebensmittelwarnung.de 
(Es wird leider nicht mitgeteilt, ob es eine Rückerstattung des Kaufpreises gibt - d. Red.)

Kfz-Versicherung: Wie kann der Autofahrer sparen?

Wer den Kfz-Versicherer wechseln will, muss bis Ende November den bestehenden Vertrag kündigen. Doch wann lohnt ein Wechsel? Und sind Vergleichsportale eine Hilfe?

Die SWR-Verbrauchersendung MARKTCHECK hat Infos und Tipps zu diesem Thema im folgenden Video veröffentlicht:

Video: marktcheck auf YouTube

Der Bund der Versicherten (BdV) hat ebenfalls einen Ratgeber zusammengestellt, auf was man bei einer Kündigung als Versicherungskunde achten sollte und worauf es beim Wechsel in eine neue Versicherung ankommt (Seite etwas herunterscrollen): bundderversicherten.de

Wochenreport 44/2017

Neueste Verbraucherwarnungen und Meldungen:
  • Rückruf via Lidl: „Sol & Mar Riesenkalmarstücke, 3x80g“, „mit natürlichem Knoblauch-Aroma“ und „mit natürlichem Paprika-Aroma“. Details: hier
  • Rückruf: "Gimme Brow" Augenbrauen Gel von Benefit Cosmetics. Details: hier
  • Rückruf bei Primark: Babysocke mit Rassel (Rentier). Details: hier
  • Semperit kündigt freiwilliges Reifen-Austauschprogramm an. Details: hier
  • Vorsicht bei Milchmischgetränk "Joe Clever", Geschmacksrichtung Erdbeere: Verdacht auf absichtliche Manipulation der Trinkmilchpackungen. Details: hier
  • Rückruf: Verschiedene Wurstwaren der Firma Wilhelm Brandenburg. Details: hier

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 44/2017 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht (engl.): hier

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 2. November 2017

Sicherheitsupdates für Apple-Anwendungen veröffentlicht

Apple hat einige Sicherheitsupdates für folgende Apple-Anwendungen veröffentlicht - Details erfolgen nach dem jeweiligen Anklicken dieser Links:

Mittel gegen Gelenkbeschwerden: von wirkungslos bis riskant

Die Verbraucherzentralen haben in einem Marktcheck 25 frei erhältliche Gelenkmittel zur Nahrungsergänzung auf ihre Dosierung, Zusammensetzung und Werbeversprechen geprüft. (Solche Gelenkmittel sollen laut Werbung der Hersteller gegen Arthrose helfen oder die Knorpelmasse schützen.)

14 der getesteten Produkte stammten aus dem stationären Handel (Apotheke, Drogeriemarkt, Discounter, Fitness-Shop, Reformhaus, Supermarkt), 11 Produkte wurden über das Internet bezogen.

Das zusammengefasste Ergebnis des Marktchecks: Der Nutzen der Produkte bei Gelenkerkrankungen oder -beschwerden ist fraglich, die Mittel sind häufig zu hoch dosiert und können zum Teil sogar gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Besonders Produkte aus dem Internet verheißen oft mehr gesundheitlichen Nutzen als belegt und erlaubt ist.

Den Marktcheck der Verbraucherzentralen mit weiteren Details kann man hier kostenlos herunterladen (PDF, 5.6 MB):  Das Geschäft mit den Gelenken

Quiz: "Smart Home - aber sicher!"

Wenn in einem Zuhause z.B. ein internetfähiges Fernsehgerät genutzt wird oder die Jalosien der Fenster von unterwegs aus bedient werden können, gilt dieser Haushalt schon als "smart" (auch bezeichnet als "Smart Home" oder "intelligentes Wohnen").

Allerdings können dann auch Sicherheitslücken von Cyber-Kriminellen dazu genutzt werden, um solche über das Internet steuerbare Geräte für kriminelle Machenschaften zu manipulieren.

Dazu kommt, dass manche Hersteller von smarten Geräten - aus welchen Gründen auch immer - bestrebt sind, mehr persönliche Nutzerdaten als tatsächlich für die jeweiligen Dienste benötigt werden zu "erschnüffeln".

Um das eigene Wissen zur Sicherheit im Smart Home zu testen, hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ein Online-Quiz mit 6 Fragen eingerichtet: zum Quiz

Wer bei den Antworten noch unsicher ist, kann im Themenspezial zum Smart Home auf der Webseite des BSI vorbeischauen: bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/DigitaleGesellschaft/IoT/SmartHome/SmartHome_node.html

Stauprognose für 3. bis 5. November

Wie der ADAC in seiner aktuellen Stauprognose vorhersagt, kommen Verkehrsteilnehmer an diesem Wochenende auf Deutschlands Autobahnen fast staufrei voran.

Trotz des Endes der Herbstferien in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen erwartet der Automobilclub keinen nennenswerten Reiseverkehr. Auch im benachbarten Ausland halten Staus nur selten die Fahrt auf.

Die Staustrecken in Deutschland:

Mittwoch, 1. November 2017

Rückruf via Lidl: „Sol & Mar Riesenkalmarstücke, 3x80g“, „mit natürlichem Knoblauch-Aroma“ und „mit natürlichem Paprika-Aroma“

Der spanische Hersteller Conservas Selectas de Galicia S.L. ruft folgendes Produkt zurück:
  • „Sol & Mar Riesenkalmarstücke, 3x80g“
    Sorten: „mit natürlichem Knoblauch-Aroma“ und „mit natürlichem Paprika-Aroma“
    Mindesthaltbarkeitsdatum: 31.12.2023
Die betroffenen Sortierungen wurden bei Lidl Deutschland verkauft.

Grund für den Rückruf: Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass in dem betroffenen Produkt natürlich vorkommende Salzkristalle enthalten sind. Wird ungünstig auf diese Salzkristalle gebissen, können Verletzungen im Mundraum nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund der möglichen Verletzungsgefahr sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und das Produkt nicht verzehren.

Das betroffene Produkt kann in jeder Lidl-Filiale auch ohne Kassenbon gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgegeben werden. Quelle: lebensmittelwarnung.de

Marktwächter-Untersuchung von Online-Partnervermittlungen: "Abzocke, Fakes und schlechter Datenschutz"

Eine Untersuchung* der Marktwächterexperten der Verbraucherzentrale Bayern ergab, dass viele Online-Partnervermittlungen hohe Geldbeträge als Ersatzforderungen beim Widerruf verlangen und auch den Datenschutz der Kunden teilweise eher locker handhaben. Dazu kommt nicht zuletzt, dass solche Singlebörsen und Erotikportale mitunter Fake-Profile einsetzen, um die Nutzer zu hohen Ausgaben zu verleiten.

„In teilweise haarsträubenden Formulierungen räumen sich Portalbetreiber in ihren Geschäftsbedingungen etwa das Recht ein, unter dem Namen des Kunden Nachrichten zu schreiben. Das sehen wir sehr kritisch und rufen Verbraucher zu Vorsicht und Wachsamkeit bei der Nutzung dieser Portale auf“, sagt Susanne Baumer, Teamleiterin beim Marktwächter Digitale Welt in der Verbraucherzentrale Bayern.

Laubsauger- und bläser: Besen oder Harke sind die bessere Alternative

Das Umweltbundesamt (UBA) macht darauf aufmerksam, dass Laubsauger und -bläser im Betrieb zwischen 90 und 120 Dezibel laut werden können. Damit sind sie ungefähr so laut wie eine Kettensäge oder ein Presslufthammer.

Dazu kommt die Luftverschmutzung durch solche Geräte mit Verbrennungsmotoren: sie erzeugen Luftschadstoffe, die meist sogar ungefiltert in die Umgebung geblasen werden. Außerdem werden durch Laubsauger und -bläser am Boden und im Laub befindliche Mikroben, Pilze, Unrat und Tierkot fein in der Luft verteilt. Besonders für die Benutzer, aber auch für Umstehende ist dies gesundheitlich bedenklich.

Geräte mit Häckselfunktion - wie Laubsauger oder Rasenmäher - stellen obendrein eine tödliche Gefahr für kleine Gartentiere und Insekten, wie Frösche, Spinnen oder Regenwürmer, dar.

Besen oder Harke sind also in vielerlei Hinsicht die bessere und gesündere Alternative.

Das UBA weist außerdem darauf hin, dass auch das Verbrennen von Pflanzenabfällen in Gärten oder Parks problematisch ist. Der Rauch von Gartenfeuern verunreinigt die Luft im Umkreis von mehreren Kilometern mit gesundheitsschädlichen Stoffen wie Feinstaub. Laub gehört deshalb auf den Kompost, in die Biotonne oder in die Grünabfallsammlung.

Hier gibt es weitere Infos und Tipps vom UBA zu diesem Thema:
Kostenlose Publikation zum Herunterladen (PDF, 451 KB) :

Dienstag, 31. Oktober 2017

Halloween: Scherze und ihre Folgen

Mittlerweile wird auch hierzulande seit einigen Jahren in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November Halloween gefeiert.

Dazu gehören nicht nur möglichst gruselige Verkleidungen nebst Deko wie z.B. geschnitzte Kürbisse und die eine oder andere (feucht-)fröhliche Halloween-Party, sondern auch, dass entsprechend kostümierte Kinder an die Wohnungstüren klingeln und mit dem Spruch „Süßes, sonst gibt`s Saures“ (engl: "trick or treat") nach Süßigkeiten verlangen - falls sie keine bekommen, wird traditionell ein Streich als "Strafe" gespielt.

Allerdings sollten Halloween-Streiche auch wirklich harmlos sein! Denn - wie immer - gibt es auch zu dieser Gelegenheit entsprechend gepolte Menschen, die eine soche Nacht dazu nutzen, um zu randalieren und ihren Frust an fremden Eigentum auslassen.

Die Polizeiliche Kriminalprävention warnt daher:

„Viele Streiche sind schlicht Sachbeschädigungen. Diese können mit einer Geldstrafe und sogar mit bis zu zwei Jahren Gefängnis geahndet werden“ betont Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. „Wer zum Beispiel einen Briefkasten mit Feuerwerkskörpern in Brand setzt, begeht eine Straftat. Auch wer Autos oder Hausfassaden mittels Sprayfarbe `verschönert´, muss mit einer Strafe rechnen“, so Klotter weiter.

Mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder einer Geldstrafe kann bestraft werden, wer eine „Gemeinschädliche Sachbeschädigung“ begeht. Dies ist der Fall, wenn jemand Sachen beschädigt oder zerstört, die der öffentlichen Nutzung dienen. Gemeint sind damit z.B. demolierte Parkbänke oder zerkratzte Scheiben in Zügen. 

Jedes Jahr entstehen dadurch Schäden in Millionenhöhe, die letztlich alle gemeinsam bezahlen müssen. Wenn der Täter ermittelt wird, muss er den Schaden ersetzen bzw. bezahlen. Das nennt man dann eine zivilrechtliche Schadensersatzpflicht, die je nach Alter und Situation auch Familienangehörige treffen kann.

Ein Halloween-Streich kann auch für diejenigen teuer werden, die nicht mitgemacht haben, sondern nur dabei waren: Junge Menschen, die auf nächtlicher Zerstörungstour mit Freunden erwischt werden, können wegen gemeinschaftlicher Sachbeschädigung angezeigt werden. In jedem Fall bedeutet das mindestens eine Geldstrafe, hinzu kommt noch die Schadenswiedergutmachung.

Sollten Sie Zeuge oder Opfer einer Straftat werden, scheuen Sie sich bitte nicht den Notruf 110 zu wählen.

Einer spannenden Halloween-Nacht mit viel Grusel steht nichts im Wege, wenn beim Streiche spielen gewisse „Spielregeln“ eingehalten werden, damit alle Spaß haben und niemand zu Schaden kommt. 
 

Montag, 30. Oktober 2017

Rückruf bei Primark: Babysocke mit Rassel (Rentier)

Primark ruft die hier abgebildete Babysocke mit Rentier-Applikation zurück:

                                                                   Produktbild: Primark

Grund dafür: Das braune Geweih des Rentierkopfes könnte sich lösen und verschluckt werden. Dieses Produkt stand in deutschen Primark- Filialen vom 19. Oktober 2017 bis zum 25. Oktober 2017 zum Verkauf. Die Kunden werden gebeten, das Produkt in einer beliebigen Primark-Filiale gegen Erstattung des Kaufpreises (auch ohne Kassenbon) zurückzugeben. Quelle: Primark

Semperit kündigt freiwilliges Reifen-Austauschprogramm an

Der Reifenhersteller Semperit hat ein freiwilliges Austauschprogramm für 1.182 Transporterreifen Van-Grip 2-Reifen in der Größe 215/65 R 16 C angekündigt.

Grund dafür: Aufgrund einer nicht den Vorgaben entsprechenden Gummimischung können sich möglicherweise Teile der Lauffläche bei rund 100 der Reifen aus einem bestimmten Produktionszeitraum lösen. Dies könnte zum Ablösen der Lauffläche sowie zu Einschränkungen im Fahrverhalten führen.

Semperit sind nach eigenen Angaben bisher keine Unfälle oder Folgeschäden bekannt, die hiermit im Zusammenhang stehen. Das Austauschprogramm wird freiwillig initiiert, um potentielle Risiken für Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer zu vermeiden. Die betroffenen Reifen wurden ausschließlich an Kunden in Deutschland, Frankreich, Ungarn und Polen ausgeliefert.

Weitere Informationen, wie zum Beispiel eine Anleitung zur Identifikation eines betroffenen Reifens, stehen auf der Semperit-Webseite hier bereit.

Behördenrufnummer 115

Unter der Behördennummer 115 erhalten Anruferinnen und Anrufer von Montag bis Freitag zwischen 8.00 und 18.00 Uhr Auskunft zu Verwaltungsleistungen aller Art – von A wie Abfallentsorgung bis Z wie Zulassungsstelle.

Darüber hinaus können die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Behördenrufnummer 115 laut  Bundesministerium für Gesundheit bei Fragen rund um das Thema Pflege* weiterhelfen und Bürgerinnen und Bürgern qualifizierte Pflegeberater vermitteln.

*Pflegeauskunft gibt es zu diesen Themen:
  • Pflegegeld
  • Sach- und Kombileistungen der Pflegeversicherung
  • Pflegehilfsmittel
  • wohnumfeldverbessernde Maßnahmen und Förderung des altersgerechten Wohnens
  • Pflegeunterstützungsgeld der Pflegeversicherung bei Arbeitsbefreiung in einer akuten Pflegesituation
  • zinslose Darlehen bei Freistellung oder Reduzierung der Arbeit zur Pflege eines nahen Angehörigen
  • Leistungen der Hilfe zur Pflege
Dazu gibt es auch noch folgenden Flyer „Informationen für pflegende Angehörige und Pflegebedürftige“, der einen Überblick über das neue Angebot der 115 rund um das Thema Pflege bietet. Er kann hier kostenlos heruntergeladen werden (PDF, 447 KB): Klick

Gehörlose haben die Möglichkeit, über die SIP-Adresse 115@gebaerdentelefon.d115.de Informationen zu erhalten (mehr dazu hier).

Zur Startseite der Behördenrufnummer 115 mit weitere Infos: https://www.115.de

Sonntag, 29. Oktober 2017

Wenn Neutronensterne miteinander verschmelzen

Wissenschafts-Wochenende im v-mag: diesmal mit Neutronensterne, die miteinander verschmelzen und dabei Gravitationswellen erzeugen.

Ein Neutronenstern ist - wie der Name schon vermuten lässt - ein Stern, der hauptsächlich aus Neutronen besteht. Und Neutronen sind (neben Protonen) Bestandteile der meisten Atomkerne. Auch hier wird im Namen Wesentliches angedeutet; nämlich dass Neutronen elektrisch neutral geladen sind. (Protonen hingegen sind elektrisch positiv geladen.)

In dieser Simulation wird die Verschmelzung zweier Neutronensternen dargestellt, welche das auf der rechten Seite des Videos dargestellte Gravitationswellensignal GW170817 verursacht hat - es entstand dort eine Verzerrung der Raumzeit:


Video Credits: Christopher W. Evans/Georgia Tech | Embedded from the YouTube-channel of the European Southern Observatory (ESO)

Samstag, 28. Oktober 2017

Vorsicht bei Milchmischgetränk "Joe Clever", Geschmacksrichtung Erdbeere: Verdacht auf absichtliche Manipulation der Trinkmilchpackungen

Wegen Verdacht auf absichtliche Manipulation der Trinkmilchpackungen bei folgendem Produkt wird zur Vorsicht geraten:
  • "Joe Clever" Milchmischgetränk
    Geschmacksrichtung: Erdbeere Verpackungseinheit: 0,2 l
    Haltbarkeit: 04.04.2018
    Chargennummer / Los-Kennzeichnung: 4021138001307
    Hersteller (Inverkehrbringer): Vogtlandweide – Vogtlandmilch GmbH

                                                           Produktbild: Vogtlandmilch GmbH

Durch Hinweise eines Lebensmittel-Großhändlers und Ermittlungsergebnisse der amtlichen Lebensmittelüberwachung sowie der Polizei gelangte der Verdacht einer absichtlichen Manipulation der o. g. Trinkmilchpackungen im Bereich der Einstichstelle des Trinkhalms zur Kenntnis.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand kann ausgeschlossen werden, dass es sich hierbei um technologische Fehler im Herstellungsprozess handelt.

Darauf sollte geachtet werden: Auf Veränderungen bei Trinkmilchpackungen, die auf Manipulationen hindeuten (Einstiche, geöffnete Packungen, Geruchsabweichungen etc.), da dies zu einer Kontamination des Lebensmittels geführt haben könnte. Verzehren Sie die Produkte im Zweifelsfall nicht. Quelle: lebensmittelwarnung.de

Reifenlagerung: Preise und Leistungen sehr unterschiedlich

Der ADAC hat bei jeweils zehn Reifenfachhändlern und Werkstätten in 30 deutschen Städten recherchiert, was die Lagerung von vier Reifen mit Felgen kostet und dabei herausgefunden, dass die Preise für die Lagerung ebenso unterschiedlich sind wie die darin eingeschlossenen Leistungen.

Demnach bot etwas mehr als die Hälfte diese Dienstleistung ohne weitere Zusätze an. Bei allen anderen beinhalteten die Preise auch das Umstecken, Wuchten oder die Räderwäsche, was zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten schafft.

Deutschlandweit reichte die Preisspanne zwischen den 161 Anbietern von 10 Euro in Magdeburg bis 86 Euro in Nürnberg (reine Lagerung der Reifen und Felgen für eine Saison, ohne zusätzliche Dienstleistungen).

Auch innerhalb der Städte lagen die Preise oft weit auseinander. Lediglich in Frankfurt am Main waren sie mit einer Spanne von etwas mehr als zwei Prozent ziemlich homogen. Gewaltig dagegen waren die Unterschiede in Karlsruhe (245 Prozent), Magdeburg (240 Prozent) und Wiesbaden (233 Prozent).

Der ausführliche Test ist im Internet unter www.adac.de/reifenlagerung nachzulesen.

Achtung fallende Handys: Was schützt Display und Gehäuse wirklich?

Folie, Panzerglas oder Nano-Liquid – was hilft, damit dem Display beim Runterfallen nichts passiert? Und welche Hülle schützt das Gehäuse? Die SWR-Verbrauchersendung MARKTCHECK hat dazu Tests durchgeführt:

Video: marktcheck auf YouTube

Freitag, 27. Oktober 2017

Rückruf: Verschiedene Wurstwaren der Firma Wilhelm Brandenburg

Die Firma Wilhelm Brandenburg GmbH & Co. OHG, Frankfurt, ruft wegen einer eventuellen Verunreinigung durch Reinigungsflüssigkeit folgende Produkte zurück

Selbstbedienungsware:
  • Wilhelm Brandenburg Bierschinken 100 g; MHD 25.10. 2017 bis 06.11.2017
  • Wilhelm Brandenburg Jagdwurst 100 g; MHD 27.10. 2017 bis 06.11.2017
  • Wilhelm Brandenburg Aufschnitt Trio 100 g; MHD 26.10.2017 bis 06.11.2017
  • Wilhelm Brandenburg Fleischkäse grob 100 g; MHD 26.10.2017 bis 03.11.2017
Bedienungsware: (Bierschinken, Jagdwurst, Fleischkäse grob), die in der Zeit vom 09.10.2017 bis 26.10.2017 gekauft wurde, ist ebenfalls von dem Rückruf betroffen.

Obwohl von den Produkten laut Wilhelm Brandenburg GmbH keine unmittelbare Gesundheitsgefahr ausgeht, rät das Unternehmen Kunden davon ab, die Produkte zu verzehren. Die betroffene Ware kann im jeweiligen Markt gegen Erstattung des Kaufpreises zurückzugeben werden. Quelle: lebensmittelwarnung.de

Bürger-Cert: neuer Newsletter "Sicher • Informiert" erschienen

Der neue Newsletter "Sicher • Informiert" vom Bürger-Cert (ein Projekt vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) ist wieder erschienen.

Diesmal mit Infos u.a. über:
  • Trojaner: Software-Download infiziert Mac-Rechner
  • Online-Betrug: Video-Link mit Schadcode verbreitet sich über Facebook Messenger
  • Malware: Bekannter Trojaner breitet sich in Europa aus
  • Phishing: Gefälschte Anfragen zur Erneuerung von Apple-Zugangsdaten im Umlauf
  • Digitalisierung: Sicheres und smartes Zuhause
  • Messenger: Standort-Übermittlung bei WhatsApp mit Bedacht nutzen
Und weitere Warnungen, Tipps und Hinweise, die man als User von Computer, Handy/Smartphone und Co. lesen sollte: Bürger-Cert Newsletter "Sicher • Informiert"

Wochenreport 43/2017

Neueste Verbraucherwarnungen und Meldungen:
  • Rückruf via ALDI Nord: „King`s Crown® Champignons 1. Wahl in Scheiben“. Details: hier
  • Achtung, Allergiker (Weizen, Lactose, Soja, Senf und Ei): Rückruf "Minestrone" der Marke Feine Küche J. Langbein. Details: hier
  • Rückruf: "Meisterbäcker Brezel" von panExpert . Details: hier
  • Rückruf: "Orientgewürz gemahlen mit Schwarzkümmel" von Heuschrecke Naturkost. Details: hier
  • Rückruf (Spielzeug): „myToys Kleines Spielcenter / Motorikwürfel“ (Art-Nr. 3627374). Details: hier

Neuer Rapex-Wochenbericht Nr. 43/2017 erschienen

Das Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz, "Rapex" genannt, hat wieder seinen wöchentlichen Warnbericht veröffentlicht (engl.): hier

Wer wissen möchte, was genau "Rapex" ist und welche Aufgaben dieses EU-Schnellwarnsystem hat: siehe Wikipedia

Donnerstag, 26. Oktober 2017

BZgA-Männergesundheitsportal informiert zu Herz-Kreislauf-Gesundheit

Eines der Online-Angebote von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ist das www.maennergesundheitsportal.de.

Anlässlich der Herzwochen vom 1. bis 30. November gibt es auf dem Portal neue Themenseiten, die sich mit u.a. mit folgenden Fragen auseinandersetzten: Wie kündigt sich ein Herzinfarkt an? Welches Training stärkt das Herz? Und welche Ernährung sorgt für gesunde Gefäße?

Die BZgA spricht damit gezielt Männer an, um sie auf die wichtigsten Stellschrauben für ein herzgesünderes Leben aufmerksam zu machen. Denn Männer erkranken öfter an koronarer Herzkrankheit und werden wegen eines Herzinfarktes deutlich häufiger behandelt als Frauen.

Unter bzga.de/infomaterialien/maennergesundheit/wissensreihe gibt es begleitend dazu kostenlose Broschüren zum Downloaden oder Bestellen der „Wissensreihe Männergesundheit“: Das Angebot zum Themenfeld Herz-Kreislauf-Gesundheit reicht von Bluthochdruck, Übergewicht und Herzinfarkt bis hin zu Burnout und Work-Life-Balance.

Für Frauen gibt es natürlich ebenfalls ein Online-Angebot von der BZgA: www.frauengesundheitsportal.de und auch dort gibt es u.a. passend zum Thema "Herzwochen" Infos und Broschüren zu:

Erster Alkoholatlas erschienen

Gefördert durch das Bundesgesundheitsministerium und auf Initiative der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler, hat das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg (DKFZ) den ersten Alkoholatlas herausgebracht.

Und nun die Überraschung für so manch einen voreingenommenen Zeitgenossen, wonach ein niedriger Sozialstatus am ehesten mit Alkoholkonsum in Verbindung gebracht wird: laut  Alkoholatlas ist es gerade andersherum.

Stauprognose für das lange Wochenende 27. Oktober bis 1. November

Wie der ADAC in seiner aktuellen Stauprognose vorhersagt, sind am kommenden langen Wochenende viele Staus und Behinderungen auf Deutschlands Fernstraßen zu erwarten.

Wegen des bundesweiten Feiertags am 31. Oktober (Reformationstag), Allerheiligen am 1. November in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland sowie den Herbstferien in noch fünf Bundesländern werden viele Urlauber und Wochenendausflügler unterwegs sein.

Am Freitagnachmittag gibt es die meisten Verkehrsprobleme; vor allem in den Ballungsräumen und an Baustellen.

Aber auch am Dienstag- und Mittwochnachmittag ist die Staugefahr besonders groß. Zur Entspannung auf den Straßen trägt am Reformationstag das Fahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen (zwischen 0 und 22 Uhr) bei.

Am Mittwoch, 1. November, gilt das Fahrverbot für schwere Brummis auf den Autobahnen in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen sowie in Rheinland-Pfalz und dem Saarland.
Der Herbsturlauber- und Ausflugsverkehr führt auch im benachbarten Ausland zu vollen Straßen und Staus.

Die Staustrecken in Deutschland:

Mittwoch, 25. Oktober 2017

65 neue genetische Risikomarker für Brustkrebs entdeckt

Wie das Deutsche Krebsforschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft mitteilt, haben Forscher in einem weltweiten Verbund nun 65 weitere Erbgutvarianten identifiziert, die zum Brustkrebsrisiko beitragen.

Dies ist deswegen so wichtig und interessant, weil die Frage, warum manche Familien häufiger von Brustkrebs betroffen sind als andere, bislang nur teilweise durch genetische Risikomarker geklärt werden kann. Und je mehr man solche genetische Risikomarker kennt, desto besser können die Screeningprogramme zur Früherkennung von Brustkrebs weiterentwickelt werden.

Hier ist die Pressemitteilung vom Deutschen Krebsforschungszentrum zur Entdeckung der 65 neuen genetischen Risikomarker mit weiteren Infos:

Neue Internet-Plattform gegen Lebensmittelverschwendung

Laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) werden elf Millionen Tonnen Lebensmittel in Deutschland jedes Jahr in der Industrie, bei Großverbrauchern, im Handel und in Privathaushalten weggeworfen. Ein großer Teil davon ist vermeidbar.

Deutschland hat sich daher dem Ziel der Vereinten Nationen verpflichtet, bis 2030 die Lebensmittelverschwendung pro Kopf auf Einzelhandels- und Verbraucherebene zu halbieren. Nachernteverluste und die entlang der Produktions- und Lieferkette entstehenden Nahrungsmittelverluste sollen verringert werden.

Begleitend dazu hat das BMEL gemeinsam mit den Bundesländern die neue Internetplattform www.lebensmittelwertschaetzen.de eingerichtet. Die Seite soll der erste Schritt auf dem Weg zu einer gemeinsamen Strategie zur Reduzierung von Lebensmittelab-fällen und -verlusten sein.

Gezeigt werden konkrete Projekte und Ideen verteilt auf die vier Hauptbereiche: Produktion, Handel, Außer-Haus-Verpflegung und Gesellschaft

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